EMF-Portal finanziell am Abgrund (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 29.11.2017, 13:07 (vor 719 Tagen)

Im Gigaherz-Forum wurde zuerst davon berichtet: Seit 27. November 2017 zeigt das EMF-Portal im Kopf der Seite den Text:

Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.

Kommentar: Das EMF-Portal ist maßgebend daran beteiligt, dass die unqualifizierte Mobilfunkdiskussion in Deutschland auf Sparflamme stattfindet, im Vergleich zu anderen Ländern. Denn aufgeregte Mobilfunkgegner lassen sich mit Hilfe des Portals häufig mühelos widerlegen. Es ist den Verantwortlichen zu wünschen, dass sie eine dauerhafte Lösung des finanziellen Engpasses finden, der gesellschaftliche und finanzielle Schaden, der durch ein Wiedererstarken der Anti-Mobilfunk-Szene entstehen würde, wäre mEn weitaus größer als die Kosten, die dieses Portal verursacht. Nach der Selbstauflösung der FGF, dem Rückzug von WIK und dem Rückzug des IZMF wäre eine Aufgabe des EMF-Portals – prosaisch formuliert – so etwas wie das Brechen des letzten Deichs, um der breiten Desinformation durch organisierte Mobilfunkgegner wieder ungebremst freien Lauf zu lassen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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EMF-Portal, Risiko, Studien, Bewertung

EMF-Portal finanziell am Abgrund

KlaKla, Mittwoch, 29.11.2017, 14:40 (vor 719 Tagen) @ H. Lamarr

Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.

Ohne EMF-Portal und die vielen Studien, wird es eng für die Mobilfunkgegner, die sich aus diesem Fundus bedienten um Alarmmeldungen zu verfassen. Diagnose-Funk strebt an, lt. Magazin Kompakt IV/2017, eine neue Datenbank der Forschungslage, die Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk bestätigt, aufzubauen. Sie wollen diese kontinuierlich auswerten und Laien bereitstellen. Wer sich später auf das stützt, was ein Astrologe, ein Drucker und ein Baubiologe zusammentragen, nah ja ...

Hinweis: Mobilfunkstudien, Bewertung der Ergebnisse durch Laien

Das Aus des EMF-Portal kann mMn auch hilfreich sein. Wie uns die selbsternannten Frontleute gezeigt haben, ist es nicht immer hilfreich Laien alles so leicht bereit zu stellen. Zumal dann nicht, wenn sie nicht damit umgehen können oder wollen wie Diagnose-Funk Funktionär Gutbier hier belegt. Ständig gerade rücken was selbst ernannte Frontleute so verrückt haben, ist nicht nur Zeitintensiv, sondern auch sehr kostspielig.

Ohne den ehemaligen Tabaklobbyisten, den kommerziellen Nutznießern und den wenigen Selbstdarstellern wäre das Thema wohl schon 2010 beendet. :waving:

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Meine Meinungsäußerung

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Selbstüberschätzung, Hintergrund, Netzwerk, Laien, Studienbewertung, Studienrecherche, Sittenbild

Diagnose-Funk will entstehendes Vakuum füllen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 29.11.2017, 23:10 (vor 718 Tagen) @ KlaKla

Diagnose-Funk strebt an, lt. Magazin Kompakt IV/2017, eine neue Datenbank der Forschungslage, die Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk bestätigt, aufzubauen.

Auch du meine Güte, diese Dilettanten wollen tatsächlich das Vakuum füllen, das sich durch die Lähmung des EMF-Portals ausbreitet. Diagnose-Funk Geschäftsführer Uwe Dinger lässt im Vorwort des Magazins wissen:

Wir müssen unsere Aufklärungs-Möglichkeiten dringend erweitern. Zu dem soliden Fundament an Informationen, die wir bereits bereitstellen, kommt in Kürze eine neue Mobilfunkstudien-Datenbank hinzu [...] Die Forschungslage, die wir beständig aufarbeiten, bestätigt die Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk.
– Mit einer neuen Datenbank, die dieses Jahr noch an den Start gehen soll, dokumentieren wir den Stand der Forschung in neuer Qualität.
– Kontinuierliche Auswertung der Studienlage und eine internationale Vernetzung.

Was der Chef des Kinderpostamts da verkündet ist aus meiner Sicht schlimm, denn eine Schar selbsternannter Experten fällt jetzt mit zuvor selektierten und inkompetent interpretierten Studien über Leute her, die noch weniger Sachverstand in EMF-Fragen aufzuweisen haben, als die Diagnose-Funk-Truppe. Angestrebtes Ziel der Desinformationsinitiative sind aller Voraussicht nach wehrlose Entscheidungsträger, also Politiker in allen Schichten des Politbetriebes.

Den organisierten Mobilfunkgegnern stellen sich heute nur noch Mini-Bürgerwehren wie das IZgMF in den Weg, die dicken Brummer (FGF, WIK, IZMF) haben sich alle freiwillig zurückgezogen, eben weil Mobilfunkgegner als harmlose Pappnasen identifiziert wurden, die sich gerne in Kinderpostämtern in Szene setzen und sich dort gegenseitig leere Formulare abstempeln. Doch Dinger wollte das Pappnasen-Image schon vor zehn Jahren los werden und strebte schon damals nach Höherem. Am 2. Oktober 2005 ließ er sich einmal in die Karten gucken, als er in den Kommentaren zu einem IZgMF-Beitrag schrieb:

Bei einer weitergehenden Vernetzung und Organisation braucht es eine klare Trennung zwischen dem "Kampf" gegen einzelne Antennenprojekte und übergeordneten Zielen (wie z.B. Grenzwertfrage). Bestehende Strukturen, Persönlichkeiten, Webseiten die die bisherigen "Leistungs- und Informationsträger" waren, werden dies auch künftig sein. Es braucht entsprechende Koordination, Zielsetzung, Organisation und Engagement der richtigen Leute(Initiativkomitee der entsprechenden "Fachkräfte"). Aber wenn, dann bitte in kleinem Rahmen. Eine "professionelle Form" der Wissens- und Informationsvermittlung, gepaart mit entsprechenden Zielsetzungen sollte auf politisch, gesetzlicher Ebene gefunden werden sollte. Ich würde mich nie, wie im Titel,"gegen Mobilfunk" positionieren. Bitte keine Extrempositionen beziehen und vertreten. - Zu Zielsetzungen und Organistaion kann Bestehendes übernommen werden. - Beispiel von Organisation: In Basel wurde am 21.09.2005 in Zusammenarbeit von Quartiervereinen, IGs und Unabhängigen die "Basler Mobilfunk Kommission" geschaffen. Diese setzt sich auf kantonaler Ebene mit den entstandenen Problemen auseinander, ohne sich direkt mit den speziellen Antennenproblemen in den Quartieren auseinandersetzen zu müssen. Diese Kommission führt weitergehende Gespräche mit dem Kanton und den Betreiberfirmen. Sie kann und wird aber auch Bindeglied zu bereits stattfindenen Gesprächen mit anderen Vereinigungen auf Bundesebene sein.

Das ist jetzt zwölf Jahre her, damals beriet Dinger noch als "Dipl.-Astrologe" in der Schweiz orientierungslose Mitbürger. Mittlerweile lebt er gut davon, hauptamtlicher Mobilfunkkritiker zu sein. Und tatsächlich gefunden hat er eine "professionelle Form" der Websitegestaltung, die Dinger-Websites sind allesamt schön anzuschauen und sie wirken seriös. Doch damit ist auch schon Schluss. Denn der schön verpackte Inhalt riecht, er ist zu Desinformation verdorbene Scheininformation. Allerdings riecht den Gestank nur, wer dafür Rezeptoren in der Nase hat. Laien in EMF-Streitfragen haben diese Rezeptoren nicht, wer ein bisschen mehr weiß hat sie – meistens. Und deshalb kommt der Verein Diagnose-Funk mit seiner anrüchigen klassischen Panikmache seit langem nicht mehr vom Fleck und muss nach neuen Wegen suchen, endlich den ersehnten Einfluss zu bekommen. Doch bislang hat es Dinger nicht geschafft, Diagnose-Funk vom Stigma des Pappnasen-Vereins zu befreien, was mMn erstrangig daran liegt, dass Minus x Minus zwar Plus ergibt, aus zwei, vier, acht oder 16 Pappnasen des Vereins aber noch lange kein ernst zu nehmender Mobilfunkgegner entsteht. Das größte Problem der Anti-Mobilfunk-Szene ist nach wie vor ihr Personal. Solange sich an dieser Stelle nichts tut, kann Uwe Dinger großspurig ankündigen was er will, FGF, WIK, IZMF wird er nicht wieder lebendig machen. Etwas in dieser Art sollte aber passieren, damit Diagnose-Funk sich als den Windeln entwachsen sehen darf.

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Astrologe, Kinderpost, Falschmeldung, Einflussnahme, Panikmache, Cyber-Mobbing, Dinger, Dilettanten, EMF:Data

Warum das EMF-Portal weiter Studien vorstellt

H. Lamarr @, München, Sonntag, 31.12.2017, 18:37 (vor 687 Tagen) @ H. Lamarr

Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.

Guckt man sich die Website des EMF-Portals an, kann man feststellen, dass dort weiterhin eine Studie nach der anderen vorgestellt wird. Wie kann das sein?

Des Rätsels Lösung steckt in der Nachricht oben. Der finanzielle Engpass des Portals, der darauf beruhen soll, dass das Umweltbundesministerium keine Zuschüsse mehr leistet, gilt explizit nur für HF-Studien (wozu auch Mobilfunk gehört). NF-Studien, und nur solche sind es, die das Portal seit 27. November gebracht hat, sind von dem Engpass nicht betroffen.

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Chronik der Abrüstung: Mobilfunkgegner im Vakuum

H. Lamarr @, München, Montag, 01.01.2018, 23:14 (vor 685 Tagen) @ H. Lamarr

Des Rätsels Lösung steckt in der Nachricht oben. Der finanzielle Engpass des Portals, der darauf beruhen soll, dass das Umweltbundesministerium keine Zuschüsse mehr leistet, gilt explizit nur für HF-Studien (wozu auch Mobilfunk gehört). NF-Studien, und nur solche sind es, die das Portal seit 27. November gebracht hat, sind von dem Engpass nicht betroffen.

Die (vorläufige) Aufgabe der Berichterstattung über Mobilfunkstudien ist die Fortsetzung einer Entwicklung in Deutschland, die 2009 begonnen hat:

2009 Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) löst sich auf, WIK führt Teile davon fort
2014 WIKs EMF-Aktivitäten (EMF Brief) werden eingestellt
2016 Informationszentrum Mobilfunk (IZMF, Berlin) löst sich auf
2018 – EMF-Portal berichtet nur noch über NF-Studien

Der Trend ist offenkundig: Weder die Industrie noch der Staat sehen in den verblieben Resten der deutschen Mobilfunkgegnerei eine nennenswerte gesellschaftliche Gefahr, gegen die Maßnahmen erforderlich sind. Die bislang eingesetzten finanziellen Mittel zur Bekämpfung der Desinformation, die organisierte Mobilfunkgegner verbreiten, zeigten keine nennenswerte Rendite mehr und können deshalb umgeplant werden, jetzt z.B. in die Risikokommunikation des noch lebendigen Schlachtfeldes "Strom". Für die deutschen Mobilfunkgegner ist der Rückzug ihrer organisierten Argumentationsgegner eine schwere Demütigung: Sie werden nicht mehr ernst genommen. Die Szene muss aufpassen, dass sie jetzt nicht genauso zu Boden geht wie jemand, der sich an eine Tür lehnt, die plötzlich geöffnet wird.

Diagnose-Funk leidet am stärksten
Die Begrenzung des EMF-Portals auf Stromstudien trifft besonders hart den Verein Diagnose-Funk, der sich ganz ungeniert der Studiensammlung (Mobilfunk) des Portals bediente, um daraus Alarmstudien zu filtern und damit – in einem Zerrbild des tatsächlichen wissenschaftlichen Kenntnisstandes – unbegründete Ängste gegenüber EMF in der Bevölkerung zu schüren. Dem EMF-Portal blieben diese für Diagnose-Funk günstigen Trittbrettfahrten nicht verborgen, doch es unternahm bislang nichts dagegen. Seit 27. November 2017 steht nun der Zug, auf dem der Anti-Mobilfunk-Verein gratis mitfuhr. Dies bedeutet beträchtliche Mehrarbeit für die Mobilfunkgegner, die jetzt gezwungen sind, sich selbst um die Beschaffung von Alarmstudien zu kümmern. So gesehen hat das EMF-Portal bzw. das Umweltbundesministerium genau den richtigen Schritt gemacht, um den weiteren Missbrauch des Portals durch Diagnose-Funk radikal zu unterbinden.

Diagnose-Funk hat auf die Teilschließung des EMF-Portals reagiert (siehe oben im Strang) und angekündigt, bis Jahresende 2017 mit einer eigenen Datenbank für Mobilfunkstudien an den Start zu gehen. Nun, dieser Termin ist schon mal ergebnislos verstrichen. Schlimm ist das nicht, denn selbstverständlich kann Diagnose-Funk kein adäquater Ersatz für das EMF-Portal sein, dafür fehlt dem Verein a) der Wille, einen unverzerrten Blick auf die Studienlage zu liefern, b) die Kompetenz für eine fachlich qualifizierte Präsentation im Stile des EMF-Portals (z.B. Details zur Dosimetrie einer Studie) und c) natürlich das Geld. So unke ich denn am ersten Tag des Jahres 2018, dass die Diagnose-Funker demnächst nur das auf die Beine stellen werden, was sie bisher schon abgeliefert haben: Ein dilettantisch kommentiertes Sammelsurium an EMF-Alarmstudien, das – zur hellen Freude der bundesdeutschen Baubiologie – allein den Zweck hat, Sorgen und Ängste gegenüber Elektrosmog in der Bevölkerung wach zu halten.

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EMF-Portal: Versiegende Mobilfunkdebatte sperrte Geldfluss

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.07.2018, 15:56 (vor 496 Tagen) @ H. Lamarr

Die (vorläufige) Aufgabe der Berichterstattung über Mobilfunkstudien ist die Fortsetzung einer Entwicklung in Deutschland, die 2009 begonnen hat:

2009 Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) löst sich auf, WIK führt Teile davon fort
2014 WIKs EMF-Aktivitäten (EMF Brief) werden eingestellt
2016 Informationszentrum Mobilfunk (IZMF, Berlin) löst sich auf
2018 – EMF-Portal berichtet nur noch über NF-Studien

Der Trend ist offenkundig: Weder die Industrie noch der Staat sehen in den verblieben Resten der deutschen Mobilfunkgegnerei eine nennenswerte gesellschaftliche Gefahr, gegen die Maßnahmen erforderlich sind. Die bislang eingesetzten finanziellen Mittel zur Bekämpfung der Desinformation, die organisierte Mobilfunkgegner verbreiten, zeigten keine nennenswerte Rendite mehr und können deshalb umgeplant werden, jetzt z.B. in die Risikokommunikation des noch lebendigen Schlachtfeldes "Strom".

Wie auf dieser Seite des EMF-Portals nachzulesen ist, wurde der Studiendatenbank der RWTH Aachen tatsächlich der Geldhahn zugedreht, weil die Mobilfunkdebatte in Deutschland in Richtung Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist. Die Kernsätze lauten:

Da in Deutschland aber die Debatte um die elektromagnetischen Felder im Hochfrequenz-Bereich, z.B. durch die Handy-Nutzung, stark abgenommen hat, stehen uns leider nicht mehr die gleichen finanziellen Mittel zur Verfügung wie in den vergangenen Jahren. Wir mussten die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenz-Bereich deswegen zunächst beenden ...

Der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk wollte mit einer eigenen vorsortierten Studiendatenbank (EMF-Data) die Gunst der Stunde nutzen und sich so ein tendenziöses Informationsmonopol über den Stand des EMF-Wissens verschaffen. Dieser Plan ist jetzt mit der Wiederaufnahme des Vollbetriebs durch das EMF-Portal gescheitert.

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EMF-Portal wieder mit vollem Leistungsumfang

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.07.2018, 13:09 (vor 496 Tagen) @ H. Lamarr

Leider müssen wir die Neuaufnahme von Artikeln aus dem Hochfrequenzbereich inkl. von Artikeln, die sich mit Mobilfunk beschäftigen, aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen ab sofort (27. November 2017) einstellen. Wir bedauern dies und hoffen, in Zukunft eine Lösung zu finden.

Das EMF-Portal bietet wieder den vollen Leistungsumfang inklusive Hochfrequenzstudien! Auf der Leitseite des Portals ist zu lesen:

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass wir mit Hilfe der finanziellen Unterstützung unserer Nutzer wieder Hochfrequenz-Artikel in das EMF-Portal aufnehmen konnten. Wir haben die Lücke in unserem Bestand geschlossen und alle Artikel aus dem HF-Bereich bis einschließlich 30. April 2018 aufgenommen. Helfen auch Sie uns mit einer Spende, damit wir auch in Zukunft aktiv bleiben und weitere Publikationen aufnehmen können! Vielen Dank!

Kommentar: Die Rückkehr des EMF-Portals zum vollen Leistungsumfang ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die seriöse Information der Fachöffentlichkeit und interessierter Laien. Damit verliert die erst vor wenigen Monaten ans Netz gegangene dubiose Konkurrenzdatenbank EMF-Data des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk an Bedeutung. EMF-Data ist rein auf Alarm gebürstet. Diese Datenbank bietet nur den (kleinen) Bruchteil der EMF-Studien an, der angeblich schädliche Wirkungen von EMF auf Menschen, Fauna und Flora gefunden hat, sämtliche entwarnende EMF-Studien fehlen dort. EMF-Data präsentiert damit lediglich ein angstschürendes Zerrbild des tatsächlichen Wissensstandes der EMF-Forschung. Im Gegensatz zum EMF-Portal hält EMF-Data zudem Informationen über das operative Personal zurück, so dass über dessen (fragwürdige) Qualifikation und Motivation spekuliert werden muss. Denn verantwortlich für den Inhalt von EMF-Data ist mit Peter Hensinger kein Wissenschaftler, sondern ein gelernter Drucker. Der vierköpfige "wissenschaftlichen Beirat" von EMF-Data besteht ausschließlich aus überzeugten langjährigen Mobilfunkgegnern (derzeit Oberfeld, Hardell, Belyaev und Hecht), die in der Vergangenheit zuweilen heftiger Kritik ausgesetzt waren.

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Oberfeld, Hardell, Hecht, Beirat, Belyaev, EMF-Data

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