Crowdfunding ab 100 €: In Geschäft mit Elektrosmog einsteigen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 29.01.2017, 20:21 (vor 900 Tagen)

Die MEA Unda GmbH, Salzburg, will neue wirksame Weg der Elektrosmog-Vorsorge gehen und braucht dazu Geld. Viel Geld. Da die Banken offensichtlich wenig Interesse zeigen versucht das Unternehmen über Crowdfundig an mindestens 200'000 Euro und maximal 1,4 Mio. Euro Kapital heran zu kommen. Interessenten steht dafür eine ganze Reihe von Investitiosvarianten zur Verfügung. Etwa eine festverzinste Beteiligung (ab 100 Euro) über fünf Jahre zu 6,5 Prozent pro Jahr. Gewinnbeteiligung, Unternehmenswertbeteiligung und Rückerstattung im Falle eines Verkaufs der Firma gibt es bei dieser Variante jedoch nicht. Anders bei Variante 2, die über acht Jahre jährlich 2,5 Prozent Zinsen verspricht und ebenfalls ab 100 Euro Einsatz gebucht werden kann. Die übrigen Varianten sich zu beteiligen beruhen auf dem Gutschein-Prinzip: Man zahlt und bekommt einen Gutschein für eine Leistung. Zum Beispiel für ein "Silikat-Carbonprodukten zur Optimierung gestörter Magnetfeldstrukturen" (ab 100 Euro), einen Messgutschein (ab 1275 Euro) oder einen Rabattgutschein auf Dienste und Produkte (ab 2500 Euro). Gegen eine Pleite des Unternehmens und damit gegen Totalverlust der Investition bietet keine der Varianten Schutz.

Nur vage verrät MEA Unda, was denn nun genau der neue wirksame Weg der Elektrosmog-Vorsorge sein soll. In einer Selbstdarstellung heißt es dazu:

Das höchst innovative Messverfahren von MEA Unda (durch mehrere Patente geschützt) erlaubt erstmals, die Wirkung aller relevanten elektromagnetischen Felder darzustellen (einschließlich des Erdmagnetfeldes!).
Die Beurteilung der gemessenen Einflüsse erfolgt nicht nur nach gesetzlichen Vorgaben, sondern erstmals nach dem Bedarf des menschlichen Organismus.

Aha. Zur weiteren Massage der Investitionsbereitschaft hat das Unternehmen auf YouTube zwei semiprofessionelle Werbevideos eingestellt:

MEA Unda: Intro (Anzahl Aufrufe am 29.01.2017, 19:40 Uhr: 9)
MEA Unda: Der neue, wirksame Weg der Elektrosmog-Vorsorge (Anzahl Aufrufe am 29.01.2017, 19:40 Uhr: 201)

Geschäftsführer von MEA Unda ist Dipl.-Ing. Dr. Martin Duque, Graz, eigenen Angaben zufolge Fachhochschulprofessor. Im Internet gibt es dazu widersprüchliche Fundstellen. Initiatorin von MEA Unda ist mit Dr. med. Elisabeth Plank eine alte Bekannte, über deren Firma Dr. Plank GmbH im April 2016 das Konkursverfahren eröffnet wurde. Den 32 Gläubigern dürfte die Schlussbilanz mit rd. 269'000 Euro Passiva und rd. 10'700 Euro Aktiva wenig Freude bereitet haben.

Die Crowdfundig-Aktion zur Finanzierung von MEA Unda begann am 02.12.2016 und läuft noch bis 01.03.2017. Wer also sein Geld noch los werden möchte, muss sich beeilen.

Die Zeichen stehen indes denkbar schlecht: Bis heute haben sich gerade einmal 14 Investoren gefunden, die bereit sind, insgesamt bescheidene 16'400 Euro in das Unternehmen zu riskieren. Zum erforderlichen Mindestkapital fehlen damit 40 Tage vor Ende der Crowd-Finanzierungsphase 183'600 Euro. Damit ist abzusehen: Sollten nicht zufällig Bill Gates oder Mark Zuckerberg vorbeikommen – das wird wohl nichts mehr werden.

Ich finde die riesige Lücke zwischen Investitionsbereitschaft und benötigtem Kapital typisch und vielsagend für die Anti-Mobilfunk-Szene. Diese Szene gauckelt seit jeher nach außen Vielfalt, Aktivität und Aufschwung vor, innen aber regieren Einfalt, Passivität und Niedergang. Das Geschäft mit der Angst vor Elektrosmog floriert, doch tut es dies nur für ganz wenige Geschäftemacher mit exklusiven Geschäftsmodellen. Das Geschäftsmodell von MEA Unda ist schon allein wegen des Gedränges im Markt wenig erfolgversprechend, die überdies diffuse und alles andere als überzeugende Beschreibung der angeblichen Alleinstellungsmerkmale sollte aus meiner Sicht jeden davon abhalten, auch nur 100 Euro zu riskieren.

Hintergrund
Evercrowed-Projekt MEA Unda

[Admin: Fehler bei Datumsangaben (2016 statt 2017) berichtigt am 13.05.2017]

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Geschäftsmodell, Erdmagnetfeld, Einfalt, Bilanz, MEA Unda, Plank, Crowdfunding, Investor, Risikominimierung

Mea Unda meldet 200'000-Euro-Groß-Investor

H. Lamarr @, München, Dienstag, 21.03.2017, 23:42 (vor 849 Tagen) @ H. Lamarr

Die Crowdfundig-Aktion zur Finanzierung von MEA Unda begann am 02.12.2016 und läuft noch bis 01.03.2017. Wer also sein Geld noch los werden möchte, muss sich beeilen.

Die Zeichen stehen indes denkbar schlecht: Bis heute haben sich gerade einmal 14 Investoren gefunden, die bereit sind, insgesamt bescheidene 16'400 Euro in das Unternehmen zu riskieren. Zum erforderlichen Mindestkapital fehlen damit 40 Tage vor Ende der Crowd-Finanzierungsphase 183'600 Euro. Damit ist abzusehen: Sollten nicht zufällig Bill Gates oder Mark Zuckerberg vorbeikommen – das wird wohl nichts mehr werden.

Unter News ist heute zu lesen:

07.03.2017 10:00
200.000,- Euro Seed-Investor

Mit 200.000,- Euro hat sich ein Seed-Investor an MEA Unda beteiligt.

Kaum zu glauben, dass sich in letzter Sekunde noch ein Groß-Investor gefunden haben soll. Die Zweifel sind begründet, denn irgendetwas stimmt mit den Zahlen von Mea Unda auf der Funding-Plattform nicht. So hätte die Fundingphase am 1. März 2017 zuende gehen sollen, doch heute ist unter Zahlen & Fakten (Portalsäule links) zu lesen: Restlaufzeit 80 Tage (siehe Screenshot). Irgendeine Erklärung für die Verlängerung wird nicht abgegeben.

Die Anzahl der Investoren wird heute mit 15 angegeben, dies passt mit der oben genannten Anzahl 14 gut zusammen: der einzelne Neuzugang muss der Groß-Investor sein. Wirklich? Nein, denn wieder unter Zahlen & Fakten ist heute nachzulesen, dass bislang 16'680 Euro gesammelt wurden. Der 15-te Investor hat also keine 200'000 Euro investiert, sondern nur 280 Euro. Von den 200'000 Euro ist unter Zahlen & Fakten nichts zu sehen.

Ausschnitt von der Fundingseite (Stand: 21. März 2017)

[image]

Meine Meinung: Diese offensichtlichen Widersprüche sind unda aller Sau!

Hintergrund
Risikohinweise für Crowed-Investoren

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Mea Unda: 20'840 € gesammelt, 179'160 € fehlen

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.04.2017, 22:49 (vor 825 Tagen) @ H. Lamarr

Die Anzahl der Investoren wird heute mit 15 angegeben, dies passt mit der oben genannten Anzahl 14 gut zusammen: der einzelne Neuzugang muss der Groß-Investor sein. Wirklich? Nein, denn wieder unter Zahlen & Fakten ist heute nachzulesen, dass bislang 16'680 Euro gesammelt wurden. Der 15-te Investor hat also keine 200'000 Euro investiert, sondern nur 280 Euro. Von den 200'000 Euro ist unter Zahlen & Fakten nichts zu sehen.

Ausschnitt von der Fundingseite (Stand: 21. März 2017)

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Ein Investor (Nummer 16) ist gegenüber dem vorangegangenen Posting hinzugekommen. Nummer 16 will immerhin 4160 Euro investieren und schraubt die Anzahl der bisher gesammelten Euros auf jetzt 20'840 hoch. Die Fundingschwelle von 200'000 Euro liegt damit 56 Tage vor Ende der Sammlung jedoch weiterhin in Schwindel erregender Höhe, denn die am 7. März gemeldete angebliche Großinvestition von 200'000 Euro hat sich noch immer nicht in der Zeile "Bisher gesammelt" niedergeschlagen.

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Mea Unda: 22'624 € gesammelt, 18 Investoren

H. Lamarr @, München, Dienstag, 16.05.2017, 10:16 (vor 794 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Investor (Nummer 16) ist gegenüber dem vorangegangenen Posting hinzugekommen. Nummer 16 will immerhin 4160 Euro investieren und schraubt die Anzahl der bisher gesammelten Euros auf jetzt 20'840 hoch. Die Fundingschwelle von 200'000 Euro liegt damit 56 Tage vor Ende der Sammlung jedoch weiterhin in Schwindel erregender Höhe, denn die am 7. März gemeldete angebliche Großinvestition von 200'000 Euro hat sich noch immer nicht in der Zeile "Bisher gesammelt" niedergeschlagen.

24 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase hat Mea Unda heute 18 Investoren, die zusammen 22'624 Euro in das Projekt stecken wollen. Die Fundingschwelle von 200'000 Euro ist nach wie vor in weiter Ferne. Unter Fundingschwelle wird die Mindestsumme verstanden, die erreicht werden muss, damit das Investment überhaupt zustande kommt. Weiterhin unklar ist der Verbleib der angeblichen 200'000-Euro-Spende, die am 7. März 2017 verkündet wurde.

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Mea Unda: angeblich 322'724 € gesammelt, 20 Investoren

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.05.2017, 22:55 (vor 783 Tagen) @ H. Lamarr

24 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase hat Mea Unda heute 18 Investoren, die zusammen 22'624 Euro in das Projekt stecken wollen. Die Fundingschwelle von 200'000 Euro ist nach wie vor in weiter Ferne. Unter Fundingschwelle wird die Mindestsumme verstanden, die erreicht werden muss, damit das Investment überhaupt zustande kommt. Weiterhin unklar ist der Verbleib der angeblichen 200'000-Euro-Spende, die am 7. März 2017 verkündet wurde.

14 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase meldet Mea Unda heute 20 Investoren, die angeblich 322'724 € in das Projekt pumpen wollen. Am 22. Mai waren es beim Stand von 19 Investoren noch 22'724 € gewesen. Der zwanzigste Investor muss demnach eine Zusage für glatt 300'000 € gegeben haben. Ob dieser Zusage auch Zahlungen folgen werden bleibt abzuwarten, denn jeder Investor hat ein 14 Tage währendes Rücktrittsrecht. Auf der News-Seite, die am 7. März 2017 noch die angebliche 200'000-Euro-Zusage feierte, ist von der jetzt verbuchten 300'000-€-Zusage nichts zu lesen. Mein Bauch sagt mir: Den überaus spendablen 200/300-k€-Großinvestor gibt es nicht, er wurde nur aus dem Hut gezaubert, um das Projekt auch mit mickriger Finanzausstattung weit unter der Fundingschwelle in Angriff nehmen zu können – und den Schein eines erfolgreichen Fundings zu wahren. Immerhin existiert eine Mea Unda GmbH, Salzburg, bereits seit 17. November 2016, ein sanftes Versandenlassen des Projekts ist deshalb nicht möglich. Momentan hat die GmbH (Firmenbuchnummer: FN 462195 z) angeblich vier Mitarbeiter und eine kurze Kapitaldecke von 35'000 €.

Jetzt, da die Katze aus dem Sack ist, wird sich in den restlichen 14 Tagen der Finanzierungsphase voraussichtlich nicht mehr viel tun.

"Ich habe die AGB gelesen, verstanden und bin mit deren Geltung einverstanden", steht auf dieser Seite des Mea-Unda-Fundingpartners. Doch der Link führt nicht etwa zu den AGB, sondern nur zurück auf die Absprungseite (Stand: siehe Postingdaten). Die AGB kann auf diese Weise bislang keiner der Investoren gelesen haben, wofür es aus meiner Sicht zweierlei Erklärungen gibt: Entweder es gibt Leute, die ohne Kenntnis der AGB einem Geschäftspartner bis zu 300'000 € überlassen, oder es gibt diese Leute nicht und das Projekt ist ziemlich dilettantisch getürkt.

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Mea Unda: 324'279 € gesammelt, 22 Investoren

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 31.05.2017, 23:47 (vor 778 Tagen) @ H. Lamarr

Jetzt, da die Katze aus dem Sack ist, wird sich in den restlichen 14 Tagen der Finanzierungsphase voraussichtlich nicht mehr viel tun.

Heute, 9 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase, sind zwei weitere Investoren auf den Mea-Unda-Zug aufgesprungen, zusammen haben sie 1555 Euro in das dubiose Projekt gesteckt.

Und seit heute heißt es in der News-Ecke der Fundingsite:

30.05.2017 08:47
Fundingschwelle erreicht

Am 24.05.2017 wurde die Fundingschwelle von 200.000,- Euro für das Projekt MEA Unda überschritten.

Der Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zeigte sich heute übrigens intakt. Wer die AGB der Mea Unda GmbH erwartet hat wird jedoch enttäuscht, es sind die AGB der Fundingplattform.

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MEA Unda

Mea Unda: 324'279 € gesammelt, 22 Investoren

charles ⌂ @, Freitag, 02.06.2017, 14:28 (vor 777 Tagen) @ H. Lamarr

Innerhalb von ein Jahr wird Mea Unda pleite sein.

Die Investoren hoffen im Kürsten Miljonär zu sein, aber die Praxis zegt dass dies nicht der Fall sein wird.

Das Gleiche habe ich hire in die Niederlande gesehen.
Ein Wissenschaftler, der mehrere Jahrzenten sich mit Material-Untersuchungen und Elektrosensibilität beschäftigt hat, wollte auch versuchen seine Erfindungen am Markt zu bringen.
Mindestens vier Firmen haben es mit sein Produkt versucht, Labore wurden eingerichtet, aber der Markt ist nicht so wie man sich das vorgestellt hat. Nebenbei, sein Produkt ist prima.

Viel Lärm unmd Werbung machte auch die Firma Floww. Sie existiert auch nicht mehr.

Die Russen haben ihre Vita. Wirkt gut.

Die beide genannte Video's von Mea Unda tun mir grinseln. In beide wird ein normales Wecker gezeigt. Nicht eine elekrische Wecker mit hohe Magnetfeldern, sondern eine den man den Feder aufdrehen muss, also eine reine mechanische.
Gesehen die angewandte Messgeräte, hat man wenig Ahnung was Elektrosmog mit Elektrosensitivität von tun hat.

Also wieder viel Geld im Eimer.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Mea Unda: Spekulation zu trickreichem Finale

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.06.2017, 21:34 (vor 768 Tagen) @ charles

Also wieder viel Geld im Eimer.

Nein, "Charles", ich glaube nicht, dass viel Geld im Eimer ist, denn aus meiner Sicht gibt es keinen Investor, der 300'000 Euro in das Projekt Mea Unda gesteckt hat!

Schauen Sie, das vorgestellte Geschäftsmodell ist so dubios, dass ich mir nicht vorstellen kann, jemand könne so dumm sein, eine solche Summe mit dem hohen Risiko eines Totalverlusts zu investieren. Weiterhin fällt auf, 21 der 22 Investoren stecken bescheidene Beträge in das Projekt (im Mittel rd. 1160 Euro) und wie durch ein Wunder taucht dann ein Großinvestor auf, der mit 300 kEuro Mea Unda aus der Klemme hilft.

Das glauben Sie doch selber nicht, oder?

Ich spekuliere mal wie es gelaufen sein könnte: Die 21 Kleininvestoren halte ich für echt, zusammen sind die bereit, 24'279 Euro in Mea Unda zu stecken. Doch die Fundingschwelle liegt bei 200'000 Euro, wird diese Schwelle nicht erreicht, muss Mea Unda die 24'279 Euro an die Kleininvestoren zurückzahlen. Für das Projekt eine höchst fatale Situation, die unerträglich lange, nämlich bis zwei Wochen vor Ablauf der Fundingphase anhielt. Fieberhaft wurde daher überlegt, wie sich der Kollaps und die Rückzahlung des Investments abwenden ließe. Die rettende Idee: Es wird ein Großinvestor aus dem Hut gezaubert, der 300'000 Euro einschießt und damit die verhängnisvolle Fundingschwelle locker überschreitet.

Dieser Großinvestor aber existiert gar nicht, es ist lediglich ein Pappkamerad, der allein dem Zweck dient, die Rückzahlung der 24'279 Euro zu vermeiden. Wie ich darauf komme? Nun, die Finanzierungsphase lief vom 2.12.2016 bis zum 9.6.2017, viel Zeit für einen Großinvestor, Zeichen zu setzen und in das Projekt einzusteigen. Der Krösus aber steigt erst 14 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase ein. Das wiederum ist kein Zufall: Der Geldgeber durfte keinen Tag früher auftauchen. Warum nicht? Weil jeder Investor nach seiner Finanzierungszusage 14 Tage Zeit hat, von seiner Zusage zurückzutreten. Und genau das war der Plan: Wenn die 300-kEuro-Zusage frühestens 14 Tage vor Fristablauf eingeht, kann der geheimnisvolle Finanzier 14 Tage später, unmittelbar nach Ablauf der Fundingphase von seiner Zusage zurücktreten, ohne dass dieser Rückschlag sich noch auf der Website des Fundingpartners in einer Unterschreitung der Fundingschwelle nach außen hin dokumentiert. Gut für Strohmänner: Diese Transaktion hätte keinen einzigen Cent Vermögen erfordert, denn es wurde gar kein Geld bewegt, sondern nur schnöder Mammon an- und wieder abgekündigt. Wäre der (Schein-)Finanzier hingegen z.B. 20 Tage vor Ablauf der Fundingphase eingestiegen, hätte er spätestens sechs Tage vor Ende wieder aussteigen müssen, mit höchst unangenehmen Folgen für Mea Unda: Der Online-Zähler des Fundings wäre von 324'279 Euro auf 24'279 Euro gefallen, für jedermann sichtbar weit unter der Fundingschwelle und Mea Unda hätte schmerzbehaftet auf diese "echten" 24'279 Euro verzichten müssen. Durch geschicktes Timing blieb Mea Unda solcher Unbill erspart und die GmbH kann nun wenigstens den kleinen Betrag einsacken. Soweit ich das Prozedere verstanden habe ist die Geschäftsführung der GmbH nicht verpflichtet, die 21 Kleininvestoren über einen Absprung des Großinvestors unmittelbar nach Ablauf der Fundingphase zu unterrichten.

Ob meine Spekulation mit harten Tatsachen untermauert wird oder die Mea Unda GmbH sie mit eindrucksvollen Bilanzen widerlegt, wir werden es erleben.

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Geschäftsmodell, Mediziner, MEA Unda, Plank

Mea Unda lustlos

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 15.06.2017, 22:37 (vor 763 Tagen) @ H. Lamarr

Nun, die Finanzierungsphase lief vom 2.12.2016 bis zum 9.6.2017, viel Zeit für einen Großinvestor, Zeichen zu setzen und in das Projekt einzusteigen. Der Krösus aber steigt erst 14 Tage vor Ablauf der Finanzierungsphase ein.

Wer geglaubt hat, Mea Unda feiere auf seiner öffentlich zugänglichen Facebook-Seite den unverhofft glücklichen Ausgang der Finanzierungsphase, geht bislang leer aus. Der jüngste Eintrag dort datiert gegenwärtig vom 2. Januar 2017 und wurde bislang 1-mal "gelikt", von FB-Teilnehmer "Anthropos Akademie". Der Name verheißt nichts Gutes ...

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Frau Drott ist Gesellschafterin von Mea Unda und mag sich daher selbst.

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WAVEEX - Plank und Medinger

KlaKla, Samstag, 03.06.2017, 13:31 (vor 776 Tagen) @ H. Lamarr

In Österreich, Gerasdorf soll in Schulen, zum Schutz vor Elektrosmog ein Strahlenschutz-Chip der Firma WAVEEX zum Einsatz kommen. Siehe hier ...

Und Dr. Elisabeth Plank gibt ein Gutachten dazu ab. Stressmessung mittels EKG - Wie WAVEEX den körperlichen Stresslevel reduziert.

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Meine Meinungsäußerung

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Werbung, Oesterreich, Plank, Medinger, Waveex

Plank-Gutachten: Irrtümer und Druckfehler vorbehalten

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.06.2017, 12:10 (vor 775 Tagen) @ KlaKla

Und Dr. Elisabeth Plank gibt ein Gutachten dazu ab. Stressmessung mittels EKG - Wie WAVEEX den körperlichen Stresslevel reduziert.

Dieses sogenannte Gutachten (PDF, 45 Seiten, österreichisch) ist für mich die planke Pseudowissenschaft und daher ohne Wert. Sich damit inhaltlich auseinander zu setzen wäre Zeitverschwendung.

So ganz sicher ist sich Frau Dr. Plank 2012 augenscheinlich selbst nicht gewesen. In ihrem "Gutachten" findet sich folgendes Universal-Hintertürchen:

Sollte jemand der Meinung sein, dass in diesem Bericht unzulässige Aussagen getroffen werden, so ersucht der Verfasser um einen entsprechenden Hinweis in einem eingeschriebenen Brief. Der Verfasser verpflichtet sich, begründete und nachvollziehbare Korrekturhinweise sofort zu berücksichtigen. Klagsdrohungen oder andere rechtliche Schritte sind weder erforderlich noch geeignet, eine Änderung des Berichtes herbeizuführen und lösen eine Gegenklage wegen Nichtbeachtung des vorstehenden Hinweises aus.

Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

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Gutachten, Elektrosmog-Schutzprodukte, Waveex

Handystrahlen-Studien: Die Qualität muss stimmen

Gast, Montag, 19.06.2017, 16:05 (vor 759 Tagen) @ KlaKla

Handystrahlen-Studien: Die Qualität muss stimmen

Wie wir gute von schlechten Studien trennen – und was das mit einem Pickerl gegen Handystrahlen zu tun hat Kleine Kunststoff-Aufkleber für Handys und andere elektronische Geräte sollen angeblich "Magnetfeldspitzen" beim Handyfonieren "glätten". Sie sollen damit zu mehr Wohlbefinden beitragen können. Kürzlich haben wir bei Medizin-transparent.at einen Artikel zu "Waveex" veröffentlicht. Unsere Beurteilung dieses und vergleichbarer Produkte fiel anders aus. Nicht eben zur Freude der Hersteller.

Die warfen uns vor, wir hätten schlampig gearbeitet und wichtige Details nicht beachtet, sonst hätte unsere Einschätzung anders ausfallen müssen. Ähnliche Anmerkungen hören wir immer wieder: Zu Thema XY habe es doch gerade eine große Studie gegeben – offensichtlich hätten wir da etwas übersehen…

Weiter ...

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Chip, Gabriel-Chip, Qualitätskriterien, Handystrahlung, Waveex

Mea Unda: Gesellschafter

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.06.2017, 13:12 (vor 775 Tagen) @ H. Lamarr

Die MEA Unda GmbH, Salzburg, will neue wirksame Weg der Elektrosmog-Vorsorge gehen und braucht dazu Geld. Viel Geld. Da die Banken offensichtlich wenig Interesse zeigen versucht das Unternehmen über Crowdfundig an mindestens 200'000 Euro und maximal 1,4 Mio. Euro Kapital heran zu kommen.

Die drei Gesellschafter der Mea Unda GmbH sind:

Frau Drott Alice, Anteil: 5,00%
Frau Dr. Plank Elisabeth, Anteil: 60,00%
Herr Dr. Duque Martin, Anteil: 35,00%

Frau Drott ist in der Szene der pseudowissenschaftlichen Esoterik keine Unbekannte, sondern Inhaberin und "Chief Executive Officer" (CEO) der kommerziellen Website http://rayxwell.com mit dem originellen, anscheinend von der Nachwuchshexe Bibi Blocksberg inspirierten, orthografisch jedoch verbesserungsfähigen Schlachtruf:

Schlangenei und Krötendreck, die Strahlung ist auf einmal Weg Hex, Hex!

Dr. Plank und ihr "Institut" i-bmr tauchen auf dieser WEbsite in der Rubrik "Wissenschaft" als Referenz auf.

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Pseudowissenschaft, Crowdfunding

Mea Unda: Die Patente der Dr. med. E. Plank

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.06.2017, 15:04 (vor 775 Tagen) @ H. Lamarr

Das höchst innovative Messverfahren von MEA Unda (durch mehrere Patente geschützt) erlaubt erstmals, die Wirkung aller relevanten elektromagnetischen Felder darzustellen (einschließlich des Erdmagnetfeldes!).

An der Richtigkeit obiger Behauptung sind aus meiner Sicht Zweifel angebracht. Denn elektromagnetische Felder des Mobilfunks sind in keiner Weise mit Magnetfeldern vom Typ Plank gleichzusetzen.

In der Patentdatenbank WIPO finden sich zum Suchbegriff "Elisabeth Plank" gegenwärtig acht mehr oder weniger gleiche Einträge zu Patenten (oder Patentanmeldungen) beginnend mit dem Jahr 2010.

Kostprobe Patent DE 102009002134 B4: Verfahren zur Erfassung einer Änderung des Regulationssystems eines menschlichen Testsubjekts anhand seiner Herzratenvariabilität aufgrund von Änderungen der Inhomogenität eines auf das Testsubjekt einwirkenden Magnetfelds.

Wenn das das höchst innovative Messverfahren der Mea Unda GmbH sein soll, sehe ich schwarz für die junge Firma.

Hintergrund
Passend zu den Patenten von Frau Dr. med. Plank ist die Medizinerin Mitwirkende an einem sogenannten HRV Wirkungsforschungsinstitut.
Dissertation: Herzratenvariabilität als Marker kardialer vagaler Aktivität bei Patienten mit katatonen Schizophrenien im Vergleich zu Patienten mit anderen schizophrenen oder schizophreniformen Störungen

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Sogenanntes Qualitätssiegel "green electromagnetics"

H. Lamarr @, München, Montag, 05.06.2017, 18:10 (vor 773 Tagen) @ H. Lamarr

Die MEA Unda GmbH, Salzburg, will neue wirksame Weg der Elektrosmog-Vorsorge gehen und braucht dazu Geld. Viel Geld. Da die Banken offensichtlich wenig Interesse zeigen versucht das Unternehmen über Crowdfundig an mindestens 200'000 Euro und maximal 1,4 Mio. Euro Kapital heran zu kommen.

Auf der Website des Crowdfunding-Anbieters findet sich über Mea Unda folgende Passage:

Die Strategie von MEA Unda wird durch einen eigenen Geschäftsbereich abgerundet, der sich vor allem mit der Zertifizierung von Arbeitsplätzen, Räumen, Gebäuden und geeigneten Produkten für ein wirksames EMV-Management beschäftigt und die Vergabe des Qualitätssiegels „green electromagnetics“ durchführt.
Damit garantieren wir einen optimalen Schutz vor elektromagnetischen Einflüssen auf Mensch und Natur und belegen durch Vorher-/Nachher-Messungen die Wirksamkeit aller durchgeführten Maßnahmen.

Das sogenannte Qualitätssiegel "green electromagnetics" machte erstmals und bislang letztmals 2014 groß von sich reden, als es im "Weissen Rössel am Wolfgangsee" (PDF, 2 Seiten) öffentlich verliehen wurde. Listigerweise hatte Frau Plank zuvor das Hotel baubiologisch "saniert", so dass einer der drei Preisträger ebenfalls das "Weisse Rössel" war. Der Reigen der sich gegenseitig Feiernden ist damit aber noch nicht zuende. Denn weil über die Herkunft des angeblich "begehrten" Siegels "green electromagnetics" stets nur vage berichtet wird, habe ich mich auf die Suche nach dem Urheber gemacht und bin, jetzt schließt sich der Kreis, prompt wieder bei Frau Plank gelandet. Die findige Medizinerin beantragte am 31. Juli 2015 die Markenrechte (Bildmarke) an "green electromagnetics" und erhielt diese am 16. Februar 2016 für zehn Jahre zugesprochen. Da als Eigner die inzwischen in Insolvenz gegangene "Dr. Plank GmbH" genannt wird, ist die Verwendung der Marke durch Mea Unda wahrscheinlich nur dann rechtlich zulässig, wenn diese Gesellschaft Rechtsnachfolger der insolventen GmbH ist.

Das Geschäftsmodell von Frau Plank erinnert an Baron Münchhausen, wie er sich selbst am Schopf packte und aus einem Sumpf zog.

Die Salzburgerin lässt zuerst durch eine ihrer Unternehmungen die "baubiologische Sanierung" des Hotels "Weissen Rössel am Wolfgangsee" durchführen, nur um anschließend demselben Kunden öffentlichkeistswirksam das Plank-Siegel "green electromagnetics" zu überreichen. Die Medizinerin und das Hotel spekulierten augenscheinlich mit medialer Aufmerksamkeit (Werbewirkung), die, wenn auch in stark begrenztem Umfang, tatsächlich einsetzte. In Deutschland betätigte sich u.a. Zahnarzt Claus Scheingraber als überdrehtes Sprachrohr für die Show der Dr. Plank. Scheingraber lobte die bedeutungslose Auszeichnung zum "Oscar für elektromagnetische Gesundheitsprävention" hoch. Das ist ziemlich peinlich. Doch er musste dies anstandshalber tun, denn auch er erhielt von der Salzburgerin einen Preis am Wolfgangsee verliehen.

Hintergrund
Der EVA-Award für Dr. dent Claus Scheingraber

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Eigenwerbung, Moldan, Scheingraber, Qualitätssiegel, Hotel, Plank, Award

Sogenanntes Qualitätssiegel "green electromagnetics"

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.06.2017, 13:26 (vor 772 Tagen) @ H. Lamarr

Das sogenannte Qualitätssiegel "green electromagnetics" machte erstmals und bislang letztmals 2014 groß von sich reden, als es im "Weissen Rössel am Wolfgangsee" (PDF, 2 Seiten) öffentlich verliehen wurde.

Unverzeihlich ist aus meiner Sicht, dass es zu diesem dubiosen Qualitätssiegel keinerlei öffentlich (www) einsehbaren Vergabebedingungen zu lesen gibt. Etwa nach welchen Bewertungskriterien das Siegel erteilt wird und welche Messwerte unterschritten werden müssen. Nichts davon ist aufzufinden, das Internet berichtet allein über die Vergabe des Siegels. Diese ungewöhnliche Diskretion lässt jederzeit willkürliche Vergaben aus Gefälligkeit zu.

Allem Anschein nach handelt es sich bei diesem Siegel nicht um ein anbieterneutrales Branchensiegel, dem noch einige Bedeutung zugesprochen werden könnte, sondern um ein bedeutungsloses privates Siegel von Frau Plank, das sie exklusiv ihren Kunden zukommen lässt, damit diese damit werben (Beispiel). Doch für die Kunden dürfte dies risikobehaftet sein, denn der Schuss könnte leicht nach hinten losgehen, forscht ein kritischer Gast nach, welche Auszeichnungen das sind, mit denen das Gästehaus seiner Wahl ihn anlocken möchte.

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Mea Unda: Dr. Plank jetzt Geschäftsführerin

H. Lamarr @, München, Montag, 16.07.2018, 23:20 (vor 367 Tagen) @ H. Lamarr

Geschäftsführer von MEA Unda ist Dipl.-Ing. Dr. Martin Duque, Graz, eigenen Angaben zufolge Fachhochschulprofessor. Im Internet gibt es dazu widersprüchliche Fundstellen. Initiatorin von MEA Unda ist mit Dr. med. Elisabeth Plank eine alte Bekannte, über deren Firma Dr. Plank GmbH im April 2016 das Konkursverfahren eröffnet wurde.

Im Juli 2018 stieg Dr. med. Elisabeth Plank von der "Initiatorin" Mea Undas auf zur zweiten Geschäftsführerin der Firma. Ebenfalls neu auf der Website ist der Slogan "Die neue Generation einer umfassenden Elektrosmogvorsorge". Gegenwärtig ist der Slogan jedoch eine hohle Phrase, nichts auf der Website von Mea Unda füttert diese Phrase mit Fakten aus. So wartet der Webauftritt von Mea Unda weiterhin auf innovative Inhalte, die den inzwischen etwas aufgebläht wirkenden Personalstand der Firma erklären und Besucher der Site beeindrucken könnten. Momentan kokettiert Mea Unda mit ...

2 x Geschäftsführer
1 x Assistentin der Geschäftsführung
2 x Messtechniker
1 x Head of international Sales and Marketing :-)
1 x Key Account Manager

Innovativ sind derzeit auf der Website nur orthografische Kunststücke wie dieses hier:

Wir messen alle vorhandenen EMF am State of the Art

Also ich weiß nicht recht, statt "am State of the Art" ist man versucht z.B. zu lesen "am Strand von Malibu".

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MEA Unda, Plank

Head of Vertrieb

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.10.2018, 10:46 (vor 267 Tagen) @ H. Lamarr

1 x Head of international Sales and Marketing :-)

Mea Unda hat sich besonnen, statt "Head of ..." heißt jetzt der Vertriebsleiter dem Wirkungskreis angemessen "Vertriebschef" :ok:.

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"Head of Vertrieb" reloaded

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 31.01.2019, 14:32 (vor 169 Tagen) @ H. Lamarr

1 x Head of international Sales and Marketing :-)

Mea Unda hat sich besonnen, statt "Head of ..." heißt jetzt der Vertriebsleiter dem Wirkungskreis angemessen "Vertriebschef" :ok:.

Die Einsicht war von kurzer Dauer, denn jetzt wurde der "Vertriebschef" wieder umfirmiert in "Head of international Sales and Marketing".

Neuzugänge im Personal der Gesellschaft sind Ing. Jürgen Obermayer und Marion Ruess. Der von Mea Unda gemeldete Personalstand ist damit auf neun Personen angewachsen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Mea Unda plötzlich Ingenieurbüro

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.10.2018, 18:10 (vor 287 Tagen) @ H. Lamarr

Die MEA Unda GmbH, Salzburg, firmiert seit wenigen Tagen (nur) auf ihrer Website als "Ingenieurbüro Mea Unda GmbH".

Ebenfalls neu ist der Navigationszweig "Produkte" (unter "Unsere Leistungen"), mit den Verzweigungen "Abschirmprodukte elektrisch" (baubiologischer Quark), "Abschirmtaschen Globobag" und "Silikat-Carbon-Produkte". Besonders die momentan unter den beiden letztgenannten Verzweigungen geführten Produkte sind pseudowissenschaftlicher Plunder, etwa ein Schirmtäschchen für homöopathische Globuli. Sich einerseits den vertrauenerweckenden Begriff "Ingenieurbüro" anzueignen und andererseits Produkte der pseudowissenschaftlichen Esoterik ins Vertriebsprogramm aufzunehmen, werte ich als Alarmsignal für den langfristigen Bestand dieser Gesellschaft mit begrenzter Haftung in Salzburg.

Im Impressum wirbt Mea Unda damit, Mitglied im österreichischen "Fachverband Ingenieurbüros" zu sein. Tatsächlich listet der Verband das Unternehmen unter den Tätigkeitsbereichen "Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Physikalische Messtechnik" auf. Doch dieser Eintrag ist kein Gütesiegel, denn alle österreichischen Ingenieurbüros werden allein schon wegen ihrer Gewerbeberechtigung automatisch mit ihren Basisdaten (Firmenname und -anschrift) im "WKO.at Firmen A-Z" erfasst und zugleich als Mitglieder in die Datenbank des Fachverbands übernommen.

Hintergrund
Danell liefert Baubiologen-Quark

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Mea Unda jetzt Ingenieurbüro (beratende Ingenieure)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 31.01.2019, 14:40 (vor 168 Tagen) @ H. Lamarr

Die MEA Unda GmbH, Salzburg, firmiert seit wenigen Tagen (nur) auf ihrer Website als "Ingenieurbüro Mea Unda GmbH".

Das ist schon wieder Geschichte, Mea Unda kommt nicht zur Ruhe. Stilistisch schrecklich wurde der Text jetzt geändert in "Ingenieurbüro (beratende Ingenieure) für Mess-, Steuer- und Regeltechnik für die Messung und Sanierung elektromagnetischer Felder".

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Tags:
Oesterreich, Salzburg, MEA Unda

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