Elektrosmog-Experten, selbsternannte (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.12.2016, 14:26 (vor 1084 Tagen)

In der ersten Bundesliga (Fußball) kämpfen 18 Vereine um den Titel. Offiziell tun in dieser Liga 18 Trainer Dienst, inoffiziell sind es Millionen. Besonders in Krisenzeiten meinen sie alles besser zu wissen, als die Profis. In der Elektrosmog-Debatte ist es nicht viel anders. Einer handvoll ausgewiesener Experten steht ein Heer von selbsternannten Aufklärern gegenüber, die eklatante Defizite in der fachlichen Qualifikation gerne mit fester Überzeugung und kühner Selbstüberschätzung wettmachen. Die Interessenlage ist in häufig dubios und gibt Anlass zu gesundem Misstrauen. Dieser Strang soll das Wirken selbsternannter Elektrosmog-Experten dokumentieren und dadurch konkretisieren.

Denn nur wer nichts weiß muss alles glauben.

Hintergrund
Wie erkenne ich Pseudowissenschaft?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Instant-Experte, Pseudoexperten, Elektrosmog-Experten, selbsternannte Elektrosmog-Experten, Scheinexperten

Holger Hanselmann, Esselbach, Darmsanierer

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.12.2016, 14:50 (vor 1084 Tagen) @ H. Lamarr

► Quellen zur Qualifikation des Experten
Vegetarierseite, 1.6.16: EM-Workshop – Sanierung von Garten- und landwirtschaftlichem Boden bzw. Sanierung des Darms mit EM. Die Regionalgruppe des Vegetarierbund Deutschland e.V. bietet in Kooperation mit dem Fachmann für Effektive Mikroorganismen (EM) Holger Hanselmann die u.a. Anleitung zur Sanierung von Garten- und Landwirtschaftsboden ohne giftige Chemie an.

Eintrag auf zumba.com (Google Cache): Hallo, mein Name ist Holger Hanselmann und ich liebe es Zumbakurse zu geben. Für alle, die schon bei meinen Kursen dabei waren, möchte ich mich herzlich bedanken. Für mich ist Zumba® ein gesamtes Training, das alle Elemente wie Ausdauer, Cardio, Muskelaufbau und Flexibilität kombiniert. Du solltest Zumba® erleben, dann wirst du sicher spüren, welche Power du hinterher hast.
Lasse dich von lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa und Merengue mitreißen. Bei den Kursen geht es nicht um die Perfektion, sondern um die Freude an der Bewegung.

Website von Herrn Hanselmann.

► Ausflug aufs Glatteis des Elektrosmogs
Vegetarierseite, 9.12.16: Der EM-Stammtischleiter Holger Hanselmann wird einen aktuellen Vortrag zum Thema "Gefahren von E-smog und Funkmast" halten – Anschließend Meinungsaustausch - Produkte zur Abhilfe von Elektrosmog, Bücher etc. stehen zum Kauf zur Verfügung.

► Kommentar
Was weiß ein Darmsanierer und Zumbatrainer über Elektrosmog, dass er dazu öffentlich vorträgt? Den Hinweis auf "Produkte zur Abhilfe von Elektrosmog, Bücher etc." betrachte ich als Alarmsignal, das kommerziellen Absichten anzeigt. Es bedarf keinerlei Produkte zum "Schutz" vor Elektrosmog und auch keiner Bücher, die Pseudoexperten zu diesem Thema auf den Markt werfen (z.B. Theologen, Baubiologen, praktizierende Mediziner ...).

► Hintergrund
Esselbach (Bayern): Bürgerbegehren abgelehnt

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Stammtisch

Lisa Leisi, Schweiz, politisch ambitionierte Familienfrau

H. Lamarr @, München, Samstag, 14.01.2017, 10:22 (vor 1064 Tagen) @ H. Lamarr

► Quellen zur Qualifikation der Expertin
Selbstdarstellung Überzeugt von den christlichen Werten trete ich ein für: Förderung von Kindern und Erwachsenen, damit Familien mit Vater, Mutter und Kindern gelingen. Rückbesinnung auf Bewährtes an den Volksschulen. Für demokratische Rechte, Eigenverantwortung und Meinungsfreiheit sowie die Eigenständigkeit unseres Landes. Sorgsamer Umgang mit der Schöpfung, Förderung der Eigenversorgung sowie Beschränkung der Einwanderung. Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.

Parteinotizen: [...] Ein immer grösser werdendes Gewicht erfahren die Alters-, Jugend- und Sozialfragen. Lisa Leisi möchte sich in diesen Themen engagieren, als ausgebildete Pflegefachfrau und Mutter von vier Kinder bringt sie in dieser Hinsicht zweifelsohne auch die fachlichen Qualifikationen mit. [...]

Leserbrief zur Gemeinderatswahl (2011): [...] Lisa Leisi kann auf verschiedene Erfahrungen zurückblicken. Als Hausfrau und Mutter von vier Kindern hat sie gelernt zu planen, organisieren, diskutieren und sich für etwas einzusetzen. Als die Kinder selbständiger wurden, begann sie sich für die Politik zu interessieren. Sie ist aktiv in der Regionalpartei Toggenburg und Vize-Präsidentin der Kantonalpartei. Sie hat sich schon für Abstimmungen engagiert und an Podiumsdiskussionen teilgenommen. Einmal hat sie als Nationalrätin kandidiert. Damit bringt sie politische Erfahrungen mit, die sie im Gemeinderat einsetzen möchte. Im letzten Jahr hat sie Kurse für Freiwilligenarbeit besucht und kennt viele Organisationen. [...]

► Ausflug aufs Glatteis des Elektrosmogs
Auszug aus einem Beitrag von Frau Leisi in der EDU-Parteizeitung Standpunkt 1/2017: [...] Leider ist ein Leben ohne die erwähnten Technologien für viele Leute kaum mehr vorstellbar. Zudem reagieren nicht alle Menschen gleich empfindlich auf solche Strahlungen, und die Schädigungen machen sich häufig erst nach langer Zeit bemerkbar. Auch ist es im Einzelfall nicht so einfach, die Ursache zu eruieren. Hinzu kommen die grossen finanziellen Interessen, welche notwendige Massnahmen nicht gerade begünstigen. Dass der Ständerat am 8. Dezember mit 20 zu 19 Stimmen eine massive Antennen-Grenzwerte Erhöhung ablehnte, ist deshalb geradezu ein Wunder.
Auch wenn die Meinungen noch weit auseinander gehen, und sich das tatsächliche Ausmass an gesundheitlichen Beeinträchtigungen erst Jahrzehnte später richtig manifestieren dürfte, gibt es doch einige sinnvolle Hinweise, um mögliche Schäden zu minimieren: So gilt, dass je jünger jemand ist und je intensiver der Gebrauch von Handys usw. ist, umso grösser dürften die schädlichen Auswirkungen sein. Neben Empfehlungen, wie Handys möglichst nicht nahe am Leib zu tragen, lieber SMS zu schreiben, als mit dem Handy zu telefonieren, sich möglichst so einzurichten, dass die Strahleneinwirkungen minimiert werden und Geräte, wenn immer möglich, auszuschalten, gibt es weitere nützliche Vorkehrungen: Vernünftige Headsets sowie (von der US-Armee entwickelte) aktive und passive Störfeld-Technologien verwenden. Hilfreich sind technisch-mechanische Abschirmstoffe, wie z. B. jene der Firma YSHIELD. Sie verkauft auch Produkte des Abschirmstoff-Produzenten Swiss-Shield, welcher in der Schweiz den weltweit einzigartigen sehr gesundheitsverträglichen NICHT-leitfähigen Abschirmfaden produziert (www.yshield.com/ch). V. a. ist es wichtig, seinen Schlafplatz zu schützen und damit die Zeit der gottgegebenen Körperregeneration, indem man (am besten ausnahmslos!) nachts alle Funkgeräte ausschaltet. Im Falle von Strahlung von aussen könnte man in einem Abschirmbaldachin (ohne Nanopartikel!) schlafen.
Eine gesunde Ernährung, die Verwendung hochwertiger Fette und Öle sowie weiterer Nahrungsergänzungen in Lebensmittelqualität helfen schliesslich, Zellschäden zu reparieren.

Kommentar
Elisabeth Leisi legt sich so ungeniert und gezielt für unnötige Elektrosmog-"Schutzprodukte" ins Zeug, dass ich dafür den Begriff "Schleichwerbung" für angemessen halte. Die Motive sind unklar. Zur Sache selbst hat Frau Leisi nichts Erhellendes beizutragen. Was es mit den angeblich von der US-Armee entwickelten "Störfeld-Technologien" auf sich hat, gehört in die Rubrik Munkeln & Raunen und ist technisch mit Sicherheit von Frau Leisi falsch verstanden worden.

Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) ist gemäß Wikipedia eine nationalkonservative, bibeltreue und EU-kritische Partei mit rund 3000 Mitgliedern.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Lisa Leisi: Man sei weit von der Zahl entfernt

hans, Samstag, 14.01.2017, 12:53 (vor 1064 Tagen) @ H. Lamarr

Scheint mir eine ziemlich konservativ eingestellte Dame zu sein. Oder gar verbohrt? Die Grenzen dazwischen sind, meiner Meinung nach,fliessend. Siege dazu:

Referendum gegen Stiefkindadoption für Homosexuelle gescheitert.
Zürich, 4.10.16 (kath.ch ) Das Referendum gegen die Stiefkindadoption für Homosexuelle kommt nicht zustande. Es bestehe praktisch keine Hoffnung mehr, dass genügend Unterschriften gesammelt werden können, sagte Lisa Leisi vom Referendumskomitee am Dienstag gegenüber Schweizer Radio SRF. Die katholische Kirche unterstützte das Referendum nicht.
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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

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