Jubiläum: 10 Jahre selbstgewähltes Mobilfunk-"Martyrium" (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.12.2016, 16:02 (vor 1751 Tagen)

Am 3. Dezember 2006 war für Eva Weber Schicht im Schacht: Die selbstdiagnostizierte "Elektrosensible" schrieb dem Präsidenten des Bundsamtes für Strahlenschutz einen flammenden Protestbrief, der mit einem Inferno endete:

Meine Situation wird so unerträglich, dass ich nun endgültig aus meinem Haus muß.

Doch zehn Jahre später, am 3. Dezember 2016, weil Frau Weber noch immer in ihrem Häuschen. Ob sie das Jubiläum allein, mit "Elektrosensiblen" oder nur mit gewöhnlichen Mobilfunkgegnern feiern wird ist nicht bekannt. Und dass Frau Weber die angeblich unerträgliche Situation zuhause bis heute ertragen hat ist weniger ein Wunder, vielmehr kühle Vernunft: Wer gibt im fortgeschrittenen Alter, doch noch rüstig und lebensfroh schon sein Elternhaus auf, nur wegen einer ideellen Immission?

So entschied sich Frau Weber im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte vor zehn Jahren, endgültig in ihrem Haus zu bleiben und das ideelle Martyrium durch die ideelle Immission eines rd. 110 Meter entfernten realen Sendemasten auszuhalten. Von diversen Verschleißerscheinungen abgesehen klagt die Ex-Flughafenmitarbeiterin nicht über schwere Erkrankungen, die altersbedingt durchaus nicht ungewöhnlich wären. Es muss ihr vergleichsweise gut gehen, obschon zwischenzeitlich "ihr" Sendemast um LTE erweitert wurde und sie aus diesem Anlass bereits von "Lebensgefahr" sprach. Doch das ist jetzt auch schon wieder drei Jahre her.

Das IZgMF gratuliert der Jubilarin und wünscht ihr noch viele ereignisreiche Jahre in guter geistiger wie körperlicher Gesundheit. Wenngleich ich ihren desinformativen Öffentlichkeitsdrang nicht gut heißen kann und wir uns seit vielen Jahren gegenseitig beharken, ist Frau Weber mir noch eine der lieberen Mobilfunkgegner, da sie nur in ihrer Überzeugung gefangen ist, keine kommerziellen Interessen verfolgt und sich weitgehend allein durchschlägt. Damit ist sie freilich auch der geborene "nützliche Idiot", der, unfreiwillig Wasser auf die Mühlen von Leuten kippt, die mit der Angst vor Elektrosmog Geschäfte machen. In den zehn Jahren habe ich gelernt, auch damit halbwegs klar zu kommen.

Hintergrund
Erst kürzlich feierte eine andere "Elektrosensible" ebenfalls 10-Jähriges Jubiläum

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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EHS, Untermenzing, Moralische Verkommenheit, Jubiläum, Martyrium, gescheitert

Jubiläum: 10 Jahre selbstgewähltes Mobilfunk-"Martyrium"

hans, Freitag, 02.12.2016, 23:47 (vor 1750 Tagen) @ H. Lamarr

...und sie aus diesem Anlass bereits von "Lebensgefahr" sprach. Doch das ist jetzt auch schon wieder drei Jahre her.

Ja und Haarausfall? Hat Sie wenigstens Haarausfall?
Denn schon 2007 wusste Frau Buchs, immerhin im Vorstand des angesehenen Verbandes Gigaherz (vormals Gruppe Hans-U. Jakob :clap: ), von Haarausfall im Zusammenhang mit den pöhsen Handystrahlen zu berichten.

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

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Haarausfall

Wie kann jemand 10 Jahre EHS-Dasein durchhalten?

H. Lamarr @, München, Samstag, 03.12.2016, 10:17 (vor 1750 Tagen) @ hans

...und sie aus diesem Anlass schon von "Lebensgefahr" sprach. Doch das ist jetzt auch schon wieder drei Jahre her.

Ja und Haarausfall? Hat Sie wenigstens Haarausfall?

:rotfl:

Ja, hat sie. Was die Haare auf den Zähnen anbelangt ist sie meiner Einschätzung nach merklich moderater geworden.

Es muss für eine bekennende "Elektrosensible" schon schlimm sein, ein Jahrzehnt lang das gefühlte Leiden in die Öffentlichkeit zu tragen und damit in etwa so erfolgreich zu sein wie Leute, die von Marsmännchen in ihrem Gartenhaus berichten. Dies zehn Jahre unbeirrt durchzuhalten verdient Respekt, es müssen starke Kräfte der Selbsttäuschung am Werk sein, eine so lange Serie von Pleiten, Pech & Pannen zu verkraften. Ich kann mir das nur so erklären, dass sich die Betroffenen als "Elite" sehen (zuerst wir, dann die Rinder, dann die Kinder), sich gegen jede Kritik und jeden Zweifel längst immunisiert haben und damit zufrieden sind, vor sich hin zu agieren (kommentieren, protestieren, lamentieren), um wohltuende Innenwirkung zu erfahren, ohne sich noch Gedanken über eine fehlende, schädliche oder gar desaströse Außenwirkung zu machen.

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Jubiläum: 10 Jahre selbstgewähltes Mobilfunk-"Martyrium"

KlaKla, Samstag, 03.12.2016, 06:48 (vor 1750 Tagen) @ H. Lamarr

Jubiläum: 10 Jahre selbstgewähltes Mobilfunk-"Martyrium"

H. Lamarr @, München, Samstag, 03.12.2016, 09:55 (vor 1750 Tagen) @ KlaKla

Sie ist nicht allein

Weil's so gefüüühlvoll ist:

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Jubiläum: 10 Jahre selbstgewähltes Mobilfunk-"Martyrium"

H. Lamarr @, München, Samstag, 03.12.2016, 12:33 (vor 1750 Tagen) @ H. Lamarr

So entschied sich Frau Weber im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte vor zehn Jahren, endgültig in ihrem Haus zu bleiben und das ideelle Martyrium durch die ideelle Immission eines rd. 110 Meter entfernten realen Sendemasten auszuhalten.

Was sonst, der große "Bluff" war schließlich gescheitert, die Drohung mit dem Auszug war kein wirksames Druckmittel.

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Bluff

Erlösung naht, auch für EW aus M.

hans, Mittwoch, 01.02.2017, 10:31 (vor 1690 Tagen) @ H. Lamarr

Noch ist nichts verloren. Auch für EW. aus M. besteht Hoffnung, wenn sie sich überhaupt helfen lassen will. Ein Umzug ins nach wie vor Elekrosmogfreie Département Meuse bleibt ihr erspart.

Rettung naht in Form von Dr. Klinghardt MD, PhD, einem Arzt dem sogar Gigaherz und deren unbestechliche Forenadministration zu vertrauen scheint.
Die Lösung ist verblüffend einfach. Schreibt doch Dr. Klinghardt MD, PhD:
"Jede Erkrankung, jeder Unfall, jeder unangenehme Lebensumstand - alle haben eine gemeinsame Botschaft: »Hier ist ein unerlöster seelischer Konflikt, der um Erlösung bittet (oder schreit)!«....Der Arzt R. G. Hamer ... hat es sogar fertiggebracht, in vielen Fällen den exakten Ort des unerlösten seelischen Konflikts mit Hilfe des Computer-Tomogramms zu lokalisieren...."

Auch wäre es überprüfenswert, ob es in ihrem Gehirn "Hamerschen Herde" hat. Ist dies der Fall, wäre sofortiges Handeln angesagt denn:"Die Hamerschen Herde sind nichts anderes als der physiologisch-anatomische Ausdruck der unerlösten seelischen Konflikte".
Und sie sind ein Anzeichen von Krebs!

Kurz und bündig zusammengfasst jedoch nur wieder mal ein Zeichen zur Nähe des Vereins Gigaherz sowie deren Forenadministration zur Germanischen Neuen Medizin (GNM bei Psiram). Schon mehrfach beobachtet und eigentlich nicht mehr abzustreiten.
Ein interessanter Satz dazu bei Psiram: "Anhänger der Germanischen Neuen Medizin finden sich häufig im Dunstkreis rechter Kreise..."

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Tags:
Hamer, Auszug, Klinghardt, GNM

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