Steuerverschwendung der Gemeinde Essingen (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 07.06.2016, 12:12 (vor 1227 Tagen)

Die Gemeinde Essingen in Baden-Württemberg hat sich Beratung vom Verein Umweltinstitut München e.V. in Sachen LTE-Ausbau geholt. Es formierte sich Bürgerprotest gegen den LTE-Ausbau. Die Anwohner forderten einen Abstand von mind. 500 m zur nächsten Wohnbebauung aus Sorge um ihre Gesundheit.

Der Elektriker Manfred Haider erledigt Messtechnische Aufträge für das Umweltinstitut München e.V. Er ist jedoch kein vereidigter EMF-Sachverständiger. Es wurden 11 Standorte analysiert. Hans Ulrich(-Raithel) ist der Verkäufer des Umweltinstitut München e.V., auch er ist kein vereidigter EMF-Sachverständiger. Er präsentiert lediglich das Ergebnisse des Messtechnischen Auftrages (Immissionsgutachten). Er schlägt dem Gemeinderat den Hochbehälter Oberberg als geeignet vor. Da es gegen die Aufrüstung Bürgerproteste gab, gibt es am 19. Juli um 19:00 Uhr eine öffentliche Bürgerinfo wo der Herr Ulrich erneut engagiert wird. Da präsentiert er den Bürgern das Immissionsgutachten und stellt sich ihren Fragen.

Das durch Steuergeld bezahlte Immissionsgutachten steht noch nicht öffentlich zur Einsicht auf der Webseite der Gemeinde. So dass sich die Bürger vorab keine Gedanken dazu machen können. Bekannt ist, lediglich, dass der Grenzwert bei weitem unterschritten wird. Um so eine Aussage zu treffen, benötigt man kein Immissionsgutachten. Stichwort: Standortbescheinigung

Es bleibt die Sorge der Anwohner um ihre Gesundheit (Schlafstörungen, Herzrhythmusstörung, Denkstörungen, Befindlichkeitsstörungen bis hin zur Elektrosensibilität). Ein Immissionsgutachten kann dazu nichts klärendes beitragen und der Verkäufer vom Umweltinstitut München e.V., Herr Ulrich auch nur seine persönliche Meinung, er ist kein Fachmann der Mediziner. Nicht bekannt ist wer für diese Fragen den Bürgern als adäquater Gesprächspartner angeboten wird. Weiter Informationen und Fragen dahingehend sind beim Rathaus der Gemeinde zu erfragen.

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Mobilfunk Essingen - Tatsachen verdreht

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Baubiologie, Radiästhesie, Baden-Württemberg, Immissionsgutachten, Steuerverschwendung, Haider, EMF-Sachverständiger, Vermittler, Ulrich

Billiger u. zielführend, Elektriker statt EMF-Sachverständer

KlaKla, Mittwoch, 08.06.2016, 13:18 (vor 1226 Tagen) @ KlaKla

Ehrlicher wähe es mMn wenn das Umweltinstitut München klarstellt dass hier ein Elektriker/mit Weiterbildung zum Baubiologe am Werk ist. Der die Absicht hat, den baubiologischen Unsinn unter's Volk zu bringen. Das Umweltinstitut München e.V. ist dabei lediglich das Vehikel welches gesteuert wird vom Chemiker Hans Ulrich.

Hier ein Kommentar von Manfred Haider aus dem Jahr 2006.

Sehr viele Werte im roten Bereich

Manfred Haider, der die Messungen durchführte, bestätigt, dass sehr unterschiedliche Werte gemessen wurden. Für den staatlich geprüften Nachrichtentechniker, der sich seit zehn Jahren mit elektromagnetischer Verträglichkeit beschäftigt, und der in Eggstätt im Chiemgau eine Einmann-Firma betreibt, sei aber klar: Unter dem Aspekt der Vorsorge ist die gemessene elektromagnetische Strahlung als höchst bedenklich einzustufen. Nach den Empfehlungen des deutschen Baubiologen-Verbands „sind sehr viele Werte im roten Bereich“. Nach den „Standards der baubiologischen Messtechnik“ (SBM) aus 2003, wie die exakte Bezeichnung lautet, werden Werte bis zu fünf Mikrowatt pro Quadratmeter (in Innenräumen) als schwach belastend eingestuft, ab einem Wert von über 100 Mikrowatt beginnt der rote Bereich - für Experten wie den bayerischen EMV-Messtechniker schrillen bei Werten im roten Bereich jedenfalls die Alarmglocken. Es könne von einer massiven Belastung gesprochen werden, sagt Manfred Haider. Bürgern, die solchen Werten ausgesetzt seien, sei dringend anzuraten, Abschirmmaßnahmen zu treffen oder „den Schlafplatz zu wechseln“. Gemessen wurde, weil etliche Betroffene über Schlafstörungen, Kopfweh, Konzentrationsstörungen etc. - die typischen Symptome im Zusammenhang mit hochfrequenter Strahlung - klagten, auch in Schlafzimmern.

Weit über dem Salzburger Vorsorgewert

Um ein Vielfaches überschritten wird demnach auch der Salzburger Vorsorgewert. Nach dem von der Salzburger Landessanitätsdirektion festgesetzten Vorsorgewert wird eine Belastung in Innenräumen von einem Mikrowatt (pro Quadratmeter) als Obergrenze angesehen, im Außenbereich ein Wert von 10 Mikrowatt. Der Salzburger Vorsorgewert deckt sich damit in etwa mit den Empfehlungen der deutschen Baubiologen. Experte Manfred Haider bestätigt allerdings auch, dass 22 Messpunkte, auf die man sich beschränkte, nicht unbedingt als repräsentativ anzusehen seien. Eine Immissionsprognose zu erstellen, wie das Anifs Bürgermeister Krüger angekündigt hat, hätte auch den Vorteil, dass man andere Standorte simulieren könnte und damit im Diskussionsprozess über künftige Standorte etwas in der Hand hätte. Manfred Haider: „Jeder Vertrag läuft ja einmal aus“. Quelle: Omega-Newsletter 2006

Dieser Messtechniker ist mVn alles andere als neutral.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Baubiologie, Filz, Vorsorgewert, Oberfeld, SBM, Salzburg, Netzwerk, Fachkompetenz, Immissionsprognose

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