Mühlheim: Der Mast soll weg (Allgemein)

Gast, Montag, 11.04.2016, 23:45 (vor 1171 Tagen)

Mühlheim – Seit Mitte März steht mitten in Mühlheims Wohngebiet ein rund zehn Meter hoher Funkmast. Nun haben Anwohner Angst vor Krebs durch die potenzielle Strahlung. Und die Kita Arche Noah liegt im betroffenen Radius. Von Janine Drusche

"Das Ungewisse ist das Schlimmste an der ganzen Sache. Es schürt die Angst der Leute", sagt die Leiterin der Mühlheimer Kindertagesstätte Arche Noah, Ingrid Schimanowski. Sie selbst hat erst vergangene Woche von dem eventuell gefährlichen und knapp zehn Meter hohen Funkmast erfahren, der nur 300 Meter Luftlinie entfernt von der Kita auf das Hausdach eines Wohnhauses in der Bahnhofstraße installiert ist. mehr ...

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Egoismus, Krebscluster, Krebsinzidenz, Wutbürgertum, Lobbyist, Alarm

Mühlheim: Der Mast soll weg

Gast, Mittwoch, 13.04.2016, 12:41 (vor 1170 Tagen) @ Gast

Streit um den Mobilfunkmast an der Bahnhofstraße

Ralf Zimmermann hat schon viele Worte gelernt, deren Nutzen sich kein Normalbürger so recht erklären kann. Der Mühlheimer war mal Student der Elektrotechnik, da bleiben Ausflüge ins Unverständliche nicht aus. Dass er sein Vokabular nun wieder erweitern muss, liegt an seinem Kampf gegen den riesigen Mobilfunkmast, der vor zwei Wochen auf dem Gebäude neben seinem Haus in der Bahnhofstraße aufgetaucht ist. Die „Abstandspflichtrelevanz“ zum Beispiel, die wird wohl noch sehr wichtig werden für ihn. Denn sie besagt sinngemäß, dass niemand ein Bauwerk näher als in drei Meter Distanz zum Nachbarn errichten darf, wenn der das nicht erlaubt. Und Zimmermann ist nicht mal gefragt worden, bevor die Monteure den Stein des Anstoßes mit einem Kran aufs Dach hievten. Dieses Versäumnis könnte sich als scharfes Schwert erweisen, um den Mast notfalls juristisch zu kappen. ...

... Und dann sind da ja auch noch die ganzen anderen Mühlheimer, die weder mögliche Gesundheitsgefahren durch das Ungetüm noch dessen Optik hinnehmen wollen und in ermunternden Gesprächen eine Beteiligung an den Kosten anbieten, falls doch Justizia ran muss. Hans Pollrich, der den Stein als Anwohner von Gegenüber ins Rollen gebracht hatte, ist nur einer von ihnen. Etwas erreicht hat Ralf Zimmermann mittlerweile auch ohne Anwalt. Vodafone, sagt er, habe auf die Beschwerde über die teilweise Überbauung seines Grundstücks hin die „Modifizierung“ des Masts zugesagt. Hieß: Gerade kletterten wieder Männer aufs Nachbardach und montierten vom Antennenbaum ab, was in den Luftraum seines Innenhofs ragte. Weiter ...

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Sankt-Florian-Prinzip, Baurecht, Bauausführung, Bauordnung, Abstandsflächen

Mühlheim: Mitläufer werden zum Handlanger

KlaKla, Freitag, 15.04.2016, 16:15 (vor 1167 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 15.04.2016, 16:38

Hans Pollrich und Herr Zimmermann machen ihr Problem zum Problem ihrer Mitbürger. Sie haben Angst vor der Strahlung und sie fürchten einen Wertverlust ihrer Immobilie. Sie scheinen sich innerhalb kürzester Zeit entschieden zu haben, wir sind dagegen. Das Vorhaben muss bekämpft werden. Es müssen möglichst viele Mitläufer gefunden werden die ähnliche Gefühle der Machtlosigkeit und der Sorge um ihre Gesundheit verspüren. Druck auf den Betreiber und die ortsansässigen Politiker aufzubauen. Fündig wurden sie bei der „Verbraucherorganisation“ Diagnose-Funk (DF). Sie erfüllt die Wünsche der Wutbürger, stellt Flyer und Broschüren etc. bereit, die die Annahme der Wutbürger untermauert, Mobilfunk macht krank oder Wertverlust durch Mobilfunkantenne. Sie wollen schnell was unters Volk bringen damit die Medien weiter berichten. Dabei geht es nicht um Aufklärung, nur darum Druck aufzubauen, Mitläufer auszumachen. Das Geschäftsmodell der Baubiologie wird billigend in Kauf genommen oder nicht erkannt.
Weil aus der anerkannten Wissenschaft keine Unterstützung der Annahmen der Wutbürger vorhanden sind.

Einer Verbraucherorganisation wird Vertrauen geschenkt, ebenso einem Mediziner oder einem Wissenschaftler. Eine gängige Praxis unter amtierenden Mobilfunkgegnern ist es leider, zu täuschen. So wurde lange Zeit Referenten nur mit Dr. oder Dipl. Ing. angekündigt. Der Fehler passiert im Kopf des unbedarften Laien. So referiert ein Dr. dent. über die Technik, ein em. Physik Professor über medizinische Aspekte, ein Hausarzt über tiermedizinische Aspekte und ein gelernter Drucker übt sich in der Studienbewertung. Der Baubiologe ist der Allrounder und Mobilfunk kritische Wissenschaftler sind viel zitiert, befinden sich aber leider im Ruhestand. Alles andere als professionell oder seriös, was man von einer Verbraucherorganisation im allgemeinen erwartet.

Eine Verbraucherorganisation die sich ausschließlich für den Fortbestand „Angst vor Mobilfunkstrahlung“ einsetzt, ist meines Erachten nach verwerflich. Bassiert mMn jedoch darauf das Nutznießer die Baubiologen/Elektrobiologen aus-/weiterbildet vormachten. Die aus-/weiter gebildeten Baubiologen wollen Geld verdienen, schließlich haben sie bezahlt für die Aus-/Weiterbildung. Also schleicht euch ein in BI's oder gemeinnützige Vereine und nimmt Einfluss. DF hat das Täuschungsmanöver verfeinert. Ehrenamtlich produziert der Baubiologe Jörn Gutbier das was sein Geschäftsmodell beflügelt. Seine Werbung, so sieht es für mich aus, finanziert er durch den gemeinnützigen Verein Diagnose-Funk (Verlinkungen zum Thema von der Architekten Seite ausschließlich zu DF). Bürgerinitiativen und kleinst Vereine kommen für die Kosten der Werbung auf indem sie Mitgliedsbeiträge zahlen oder für bereit gestelltes Material (Flyer, Broschüren etc.). Und wie zuvor die Bürgerwelle oder das Umweltinstitut München kann man nur Fördermitglieder (Mitglied ohne Stimmrecht) werden. Mitbestimmen/gestalten ist so nicht vorgesehen. Am Ende, wie schon immer gesagt, ist die mächtige, böse Industrie schuld daran, dass der Wutbürger mit seinem Anliegen wiedermal erfolglos war und der Sendemast (modifiziert) errichtet wird.

Den Gewinn erzielt der Baubiologe und andere Nutznießer die auf dieser Welle mit schwimmen.

Wer Kritik an Jörn Gutbier äußert oder an Jörn Gutbier geäußerte Kritik verbreitet oder publiziert, hat mit beleidigten Reaktionen zu rechnen. ... Vom „Schmierenartikel“ wetterte der Herrenberger immer wieder, „geschäftsschädigend“ sei, was da geäußert worden sei und konnte sich den ganzen Abend über kaum darüber beruhigen, dass das GrenzEcho sich erdreistet hatte, seinen Gegner Stephan Schall zu Wort kommen zu lassen. Dass Gutbier als Erster über seine Kontrahenten hergezogen hatte, spielte dabei natürlich keine Rolle. Da passte es auch gleich gut, die gesamte Medienlandschaft unter den Generalverdacht der Weltverschwörung zu stellen.

Und wie witzelte der deutsche Komiker Otto schon in den Siebziger Jahren: „Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet: Dr. Marlboro.“

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Geschäftsmodell, Werbung, Täuschung, Manipulation, Verbraucherorganisation, Blendwerk, Einflussnahme, Erwartungshaltung, Verein, Trick, Mogelpackung, Gutbier, Knotenpunkt, Mitläufer, Gemeinnützig, Verbandsarbeit, Astroturfing, Tarnung, Mitglieder, unterwandern

Zimmermann will Haus verkaufen wenn Antenne in Betrieb geht

KlaKla, Dienstag, 10.05.2016, 16:40 (vor 1142 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 10.05.2016, 17:04

Ralf Zimmermann hat genug: „Wenn der Mast wirklich in Betrieb geht, werde ich mein Haus hier verkaufen. Ich lasse mich nicht Jahre lang direkt bestrahlen.“

Die Mühlheimer hoffen nun, dass Jörn Gutbier von der Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose Funk aufklärend vermitteln kann. „Die Stadt darf nicht so ignorant sein. Es herrscht großes Konfliktpotential, sie muss handeln“, sagt Gutbier.
:clap: Hier ein Blick auf die Dialogfähigkeit des Herrn Gutbier.

Dank des lautstarken Proteste wird die Immobilie dann hoffentlich günstig zu erwerben sein. Die sogenannte Verbraucherorganisation Diagnose-Funk braucht dringend so ein Opfer. Wertverlust der Immobilie durch nahe gelegene Mobilfunkantenne! Außer viel BlaBla, haben andere Mitstreiter wie z.B. Anke Kern aus Kempten oder Eva Weber aus Obermenzing ihre Drohung nie in die Tat umgesetzt. Sie leben seit Jahren mit ihren strahlenden Nachbarn. Vorerst kann Herr Zimmermann ja in den Wald ziehen wie u.a. Dr. Volker Schorpp, beeindruckt zeitweilig die Medien.

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Weg mit dem Handy: Zimmermann, geh' du voran

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.11.2016, 23:24 (vor 956 Tagen) @ KlaKla

Ralf Zimmermann hat genug: „Wenn der Mast wirklich in Betrieb geht, werde ich mein Haus hier verkaufen. Ich lasse mich nicht Jahre lang direkt bestrahlen.“

Und am 1. Juli 2016 hieß es auf op-online:

Die neue BI versichert: „Wir wollen auf keinen Fall auf das Handy verzichten.

Soso, Herr Zimmermann will sich also nicht Jahre lang direkt bestrahlen lassen. Andererseits gedenkt keiner von der BI, auf sein Handy verzichten zu wollen, sich also selbst aus nächster Nähe mit Intensitäten 1000-mal höher als von einem Sendemasten zu bestrahlen!

Was sind das denn für Helden?

Noch Zweifel? Dann bitte Blutdrucksenker schlucken und <hier> entlang.

Wie sagte Teilnehmer "helmut" doch so schön: Wer Handys sät, wird Masten ernten.

Unsere Helden haben augenscheinlich auch nichts gegen Mobilfunk-Sendemasten, die dürfen gerne überall herum stehen, nur eben nicht in Sichtweite ihres Hauses. Kein besonders sympathischer Wesenszug, der sich hier bei einem von Diagnose-Funk aufgehetzten Anti-Mobilfunk-Wutbürger auftut. Würde der Mann sich doch endlich einmal bei kompetenten Stellen informieren, statt bei selbsternannten Experten, das Gewürge in Mühlheim wäre schnell vorüber gewesen. So aber muss wohl die normative Kraft des Faktischen dem Zwergenaufstand ein Ende setzen.

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Und hier ein Paar Wort von Pfarrer Ralf Grombacher

KlaKla, Dienstag, 10.05.2016, 17:31 (vor 1142 Tagen) @ Gast

Seit April 2016 kommt es in Mühlheim am Main zu heftigen Dikussionen um die Errichtung von 2 Mobilfunk-Sendeanlagen, die derzeit im Bereich der Bahnhofstraße errichtet werden.

Vor allem Anwohner aus der direkten Nachbarschaft, aber auch Eltern und Erzieherinnen der nur ca. 300 Meter Luftlinie entfernten evangelischen KITA "Arche Noah" sorgen sich um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder, da nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht eindeutig geklärt werden kann, ob ein dauerhafter Aufenthalt in direkter Nähe zu solchen Mobilfunkmasten gesundheitliche Langzeitschäden verursachen kann oder nicht.

...

Darum nutzen wir unseren kritischen Verstand, den Gott uns als Christen neben vielen anderen Gaben ebenfalls geschenkt hat. Setzen wir uns als Christinnen und Christen dafür ein, dass das scheinbar nicht mehr zu stoppende grenzenlose Wachstum mobiler Funktechnik nicht um jeden Preis immer weiter um sich greifen wird - ohne Rücksicht auf Verluste!

Denn die Gesundheit eines jeden einzelnen Menschen - sei es nun die Gesundheit anderer oder auch unsere eigene - ist wichtiger und wertvoller als aller noch so bequemer Komfort einer flächendeckenden, lückenlosen Versorgung mit Handynetzen und mobilem schnellen Internet. Hier geht's zur kompletten Stellungsnahme.

Kommentar: Dieter Nuhr, Wenn man keine Ahnung hat ...

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Pfarrer Ralf Grombacher lässt sich instrumentalisieren

KlaKla, Dienstag, 10.05.2016, 18:03 (vor 1142 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 10.05.2016, 19:05

Wie sich dieser Pfarrer instrumentalisieren lässt erkenne ich hier dran,
Am Ende seines Pfarrbriefs schreibt er folgend Text:

Weitere interessante fachwissenschanschaftliche Untersuchungen zum Thema finden Sie hier: http://mobilfunkstudien.de/assets/df_studien_recherche-2016-1_web.pdf
Eine von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Karte mit sämtlichen Sendestationen in ganz Deutschland findet man hier: www.diagnose-funk.de

Er scheint nicht zu wissen worüber er schreibt. Ich nehme an, er hat nie die Webseite der Bundesnetzagentur oder die des EMF-Portal selbst aufgerufen. Wie ein nützlicher Idiot verlinkt er beflissen auf Diagnose-Funk. So kann man sich auch der Lächerlichkeit preis geben. :no:

Der Pfarrer wissen auch nicht, ob er die Kinder unbesorgt auf dem Spielplatz der Kita Arche Noar spielen lassen kann oder ob sie von dem nur 300 Meter entfernten Funkmast bestrahlt werden. Aus christlicher Fürsorge um die Schützlinge, müsste er die Kita, oder zu mind. den Spielplatz sperren bis er seine Wissenslücke geschlossen hat. Damit wären die Eltern, die auf die Kita angewiesen sind nicht einverstanden. Er benützt die Kinder.

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Pfarrer Ralf Grombacher: der letzte Kreuzritter

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.05.2016, 21:32 (vor 1142 Tagen) @ KlaKla

Wie sich dieser Pfarrer instrumentalisieren lässt erkenne ich hier dran,
Am Ende seines Pfarrbriefs schreibt er ...

Die Worte von Pfarrer Grombacher hier als Zitat:

Darum sehe ich mich als Christ moralisch dazu verpflichtet, in einem solchen Gegeneinander unterschiedlicher Interessen für den Schwächeren Partei zu ergreifen.

Ja, das fände ich gut, das fände ich sympathisch, denn die Schwächeren können in aller Regel Beistand immer gut gebrauchen. Nur: Im konkreten Fall geht es um die Dümmeren unter uns, nicht um die Schwächeren. Die Dümmeren brauchen keinen Schutz, eher benötigen andere Schutz vor den Dümmeren. Ich weiß wovon ich rede, ich war selber einmal so ein unangenehm Dummer, der nach ein paar Stunden Googeln glaubte, mitreden zu können.

Darum nutzen wir unseren kritischen Verstand, den Gott uns als Christen neben vielen anderen Gaben ebenfalls geschenkt hat.

Muslime, Hindu, Buddhisten ... haben also alle keinen kritischen Verstand?! Herr Pfarrer, Sie sind zu spät dran, der letzte Kreuzzug war ungefähr Mitte des 15. Jahrhunderts :no:.

Mal unter uns: Möchten Sie nicht lieber bei Ihrem Leisten bleiben und sich um das Seelenheil Ihrer Schäfchen kümmern, statt ohne Kompetenz und Auftrag im fremden Revieren zu wildern? Das Risiko Mobilfunk ist keine Frage des Glaubens, sondern eine des Wissens. Und Sie wissen über das Thema viel zu wenig, um sich so weit aus dem Fenster zu lehnen, wie Sie es mit Ihrem Pfarrbrief tun. Sie sind, mit Verlaub, ein "nützlicher Idiot", der sich ohne Not selbst vor den Karren von ganz und gar unchristlichen Geschäftemachern spannt und zieht ohne auch nur das Geringste zu bemerken.

Machen Sie es wie Don Camillo: Gehen Sie in Ihre Kirche und fragen Sie Christus am Kreuz um Rat. Was er ihnen zu sagen hat wird Ihnen die Ohren klingeln lassen, womöglich liest er Ihnen auch noch die Leviten. Auf ihn werden Sie vielleicht hören, auf Menschen wie mich ganz bestimmt nicht. Dabei verstehe ich als Nachrichtentechniker von der Mobilfunktechnik ungleich mehr als Sie. Sie könnten mir also getrost Glauben schenken. Denken Sie mal gründlich drüber nach, warum Sie es nicht tun möchten.

Und wenn Sie schon dabei sind, in sich zu gehen, dann fragen Sie sich in aller Strenge, ob Ihr Tun gegenüber der Bevölkerung wirklich verantwortungsbewußt ist. Oder ob Sie nur Parolen nachplappern, die Sie im www aufgeschnappt haben. Aus meiner Sicht handeln Sie verantwortungslos: Denn Sie ergreifen Partei, ohne Hintergründe zu kennen und ohne Zusammenhänge zu verstehen. In München haben wir rd. 7000 Mobilfunk-Antennen für die Versorgung von rd. 1,4 Mio. Menschen. Wir kommen bestens ohne Proteste und Elektrosmog-Ängste aus und unsere Pfarrer kümmern sich um unser Seelenheil. Was meinen Sie: Warum läuft es in München oder einer beliebigen anderen Großstadt auf der Welt so ganz anders als in Mühlheim?

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Bundesnetzagentur lässt die Proteste abblitzen

Gast, Freitag, 20.05.2016, 13:05 (vor 1133 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Gast, Freitag, 20.05.2016, 13:21

Damit besteht für sie kaum noch Hoffnung, dass der Mast wieder abgebaut werden muss. Der Weg, von dem sich der Mühlheimer Widerstand gegen den riesigen Mobilfunkmast in der Bahnhofstraße seine größte Erfolgschance erhofft hatte, scheint eine Sackgasse. Die Bundesnetzagentur hat die 80 schriftlichen Widersprüche, die die Akteure in den vergangenen Wochen nach stundenlangem Klinkenputzen in der Kernstadt per Einschreiben an die Behörde geschickt hatten, zurückgewiesen. Begründet hatten Hans Pollrich und andere ihren Widerspruch mit der Befürchtung, dass die Mobilfunkanlage ihr Umfeld erheblichen gesundheitlichen Gefahren aussetze. Und das auch noch in der Nähe einer Kindertagesstätte und einer Schule.

Sie verweist in ihrer Ablehnung auf die „Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV)“. Die regelt, wie viel Sicherheitsabstand so ein Mast zu Menschen haben muss, damit seine elektromagnetischen Felder als harmlos gelten. In diesem Fall sind das „13,6 Meter in Hauptstrahlrichtung und 3,13 Meter in vertikaler Richtung“. Weiter ...

Bundesnetzagentur - EMF-Datenbank, Standortbescheinigungs-Nr.: 59012875 vom 24.09.2015
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Standortdatenbank, EMF-Datenbank, Sicherheitsabstand, Widerspruch, Einspruch, BNetzA

Erfolgloses Widerspruchverfahren kostet

KlaKla, Samstag, 21.05.2016, 07:17 (vor 1132 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 21.05.2016, 07:56

Die Bundesnetzagentur hat die 80 schriftlichen Widersprüche, die die Akteure in den vergangenen Wochen nach stundenlangem Klinkenputzen in der Kernstadt per Einschreiben an die Behörde geschickt hatten, zurückgewiesen. Begründet hatten Hans Pollrich und andere ihren Widerspruch mit der Befürchtung, dass die Mobilfunkanlage ihr Umfeld erheblichen gesundheitlichen Gefahren aussetze.

Achtzig erfolglose Widerspruchsverfahren gegen eine einzige Standortbescheinigung, macht für die BNetzA eine Einnahme von ca. 6000 €. Hoffentlich hatte Herr Pollrich und Herr Zimmermann die Mitstreiter darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Aktion möglicherweise Unkosten von ca. 75 € pro Einspruch nach sich zieht. Wenn nicht, sollten die Mitstreiter sich an die Herren Pollrich und Zimmermann wenden, mit der Bitte um Übernahme der angefallenen Kosten. Dafür kein Geld vorhanden, egal, dann starte der Pfarrer einen Spendenaufruf in seinem nächsten Pfarrbrief.

Das kommt dabei heraus, wenn Laien Laien erzählen wie man am besten die Behörde, die die Standortbescheinigung erteilt schikanieren kann. Den mehr ist das in meinen Augen nicht, wenn 80 Leute schriftlichen Widerspruch einlegen gegen einen Mobilfunksender und mit der Argumentation von vor 15 Jahren. Das war damals Wirkungslos und ist auch heute nicht anders. Wie bekannt, hat selbst eine fehlerhafte Bauausführung nur eine befristete Aufschiebende Wirkung. Es wird korrigiert und fertig. Warum, nun ja, weil die anerkannte Wissenschaft sich einig ist. Keine Gefahr für die Gesundheit durch Mobilfunkbasisstationen.

Geschäftemacher, wie Jörn Gutbier, Baubiologe oder Hans Ulrich (Chemiker) vom Umweltinstitut München, leben von der diffusen Angst der Bürger. Sie sehen das Ganze natürlich anders.

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Sauregurkenzeit in Mühlheim: BI erneut in den Medien

KlaKla, Sonntag, 24.07.2016, 16:35 (vor 1067 Tagen) @ Gast

Mühlheimer kämpfen weiter den vergeblichen Kampf gegen Funkmasten. Extra-Tipp berichtet. Warum nur zieht Herr Zimmermann nicht einfach weg, setzt seine Sprüche in die Tat um, schafft Fakten? Das wäre mal was Neues aber so, wird hier nur kalter Kaffee aufgewärmt.

Ziel ist der Umzug der Funkmasten und potentiellen Krankmacher aus der Stadt in weniger bewohnte Gegenden. Angst vor Strahlung herrscht in Mühlheim schon seit dem Frühjahr, denn seit Mitte März steht mitten im Wohngebiet der Kleinstadt (Bahnhofstraße) ein etwa zehn Meter hoher Mobil-Funkmast von Vodafone (der EXTRA TIPP berichtete). Nicht nur die Anwohner haben Angst vor Krebs oder anderen Auswirkungen durch die potenzielle Strahlung. Auch die Kita „Arche Noah“ liegt im betroffenen Radius.

Die Anwohner Ralf Zimmermann, Gisela Heisel und Hans Pollrich kämpfen seither gemeinsam mit Pfarrer Ralf Grombacher für eine Abschaffung des Funkmasts.„Solange nicht 100-prozentig ausgeschlossen werden kann, dass die Strahlung Langzeitfolgen hinterlässt, sollte man vorsichtig damit sein“, sagte der Pfarrer im April. Weiter ...

Kein Wunder das die Leute vor Ort Angst haben. Sie haben sich mVn aufwiegeln lassen von einen Kirchenprediger der alarmierende News beim kommerziellen Nutznießer (Baubiologen) abzieht. Ihre Lösung, das St. Florian Prinzip und Änderung der Bauordnung, ist nur Ziel führend für die Nutznießer (Gutachten und Rechtsberatung) . Ein Blick in die Vergangenheit ist hilfreich und kann schützen gleiche kostspielige Fehler zu wiederholen, die viele andere zuvor schon gemacht haben. Warum sollen Menschen in dicht besiedelten Wohngebieten besser geschützt werden als Bürger in dünn besiedelten Gebieten. In einigen Jahren könnte das das neue Wohngebiet werden wo viele Familien angesiedelt werden sollten. Dann alles neu planen und hoffen das die Betreiber ein Einsehen haben und weiter in die Pampa gehen mit ihren Sendemasten nur weil einige unbelehrbare nützliche Idioten und Nutznießer Angst vor Funk predigen? Nein.

Längst bekannt ist, das Benzin-/Dieselabgas krank machen und dennoch wird der Autoverkehr nicht eingestellt. Ähnlich verhält es sich mit Elektrosomg, wo Leute jedoch nur glauben das sie von Funkwellen krank werden. Bis heute hat kein EHS den Beleg unter kontrollierten Bedingungen erbracht, dass die gefühlten Befindlichkeitsstörungen vom Funk ausgelöst werden. Vielmehr geht man davon aus, dass alles salopp gesagt durch ihre Überzeugung verursacht wird. Wer immer zu glaubt, dass Funkwellen krank machten, der wird krank. Zu diesem Phänomen gibt es viele anerkannte Tests, leicht verständlich für Laien aufbereitet, siehe hier.

Leute, lasst euch nicht verarschen, auch nicht von einem Kirchenprediger.

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