Mobilfunk in Lohr am Main: Trauerspiel in Unterfranken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 08.04.2016, 00:00 (vor 1229 Tagen)

Und wieder zeigt sich: Nicht Oberammergau, sondern Schilda und seine Bürger sind überall. Das wäre kein Problem, wäre der Lohrer Stadtrat in der "Mobilfunkfrage" nicht völlig hilflos eingeknickt und würde er nicht völlig falsche Signale an die Bürger aussenden. Es gibt genug Gemeinden in Deutschland, die zu anfangs hoch gelobten und teuren dann aber schnell gescheiterten "Mobilfunkkonzepten" etwas zu sagen hätten, Lohr könnte z.B. in Erkrath nachfragen, nur nicht bei den Grünen dort, die haben nun wirklich keine Ahnung, klüger wäre es, FDP, CDU oder SPD zu löchern. Kost' nix und bringt Insiderinformationen aus erster Hand, keine Desinformation durch Anti-Mobilfunk-Vereine oder "unabhängige" Standortplaner.

Mainecho berichtet (Auszug): Nach An­woh­ner­pro­tes­ten ge­gen neue Mo­bil­funk­mas­ten in Wohn­ge­biets­nähe in Sen­del­bach und Sa­cken­bach for­dern die Loh­rer Grü­nen, das The­ma im Stadt­rat zu be­ra­ten und ei­nen Bau­stopp zu er­rei­chen.
Für die Standorte solle eine Lösung gefunden werden, in die die Interessen der Netzbetreiber und der Bürger integriert sind, begründet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrike Röder den Antrag auf Beratung eines »immissionsminimierten Mobilfunkkonzeptes« im Umweltausschuss.
[...]
Erster Schritt sei eine Information des Stadtrates durch einen unabhängigen Sachverständigen. Auch der Schützenverein Sackenbach soll gebeten werden, in gleicher Weise vorzugehen, um nicht Tatsachen zu schaffen, bevor das Konzept vorliegt.

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Trauerspiel in der Gemeinde Kernen

KlaKla, Freitag, 08.04.2016, 17:25 (vor 1228 Tagen) @ H. Lamarr

Solange Gemeinden Baubiologen o.ö. Autodidakten eine Bühne bereiten geht das Spiel weiter. So lud die Gemeinde Kernen den Baubiologen Dietrich Ruoff zu einem Fachvortrag zum Thema Mobilfunk ein.

Sachgerecht aufbereitet für Laien, bringt er doch glatt den Geldrolleneffekt von Jugend forscht.

"Seit 2011 warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Mobilfunkstrahlung sei potenziell krebserregend. „Durch den sogenannten oxidativen Stress in den Zellen werden körpereigene, lebenswichtige Vorgänge gestört“, erläutert Dietrich Ruoff. Bei „Jugend forscht“ sei bereits 2005 der sogenannte Geldrolleneffekt im Blut nachgewiesen worden: Durch elektromagnetische Strahlung verklumpten die roten Blutkörperchen vorübergehend. Messbar sei zudem eine Veränderung der Hirnströme durch Mobilfunkstrahlung. Auch Konzentrations-, Lern-, Hör- und Sehstörungen sowie Kopfschmerzen und Müdigkeit können laut dem Experten die Folgen von Elektrosmog sein." Mehr ...

Hier ist kein neutraler Aufklärer am Werk sondern ein Nutznießer. Was die Gemeindevertreter aus Kernen sich dabei gedacht haben ist mir schleierhaft. Aber womöglich denken die nicht mal mehr sondern winken lediglich durch. :no:

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Das Umweltinstitut München auf Raubzug

KlaKla, Samstag, 13.08.2016, 07:18 (vor 1101 Tagen) @ H. Lamarr

Auf Antrag der Grünen engagierte die Stadtverwaltung den Chemiker Hans Ulrich, „Umweltinstitut München“. Dabei versucht Ulrich der Stadtverwaltung Lohr seine kostenpflichtige Dienstleistung schmackhaft zu machen. Er rät, zum Dialog-Verfahren jedoch nicht ohne auf die Gefahren des Mobilfunk hinzuweisen.

Die Weltgesundheitsorganisation stufe Handystrahlung als „möglicherweise krebserregend“ ein, ...
Sofern das Umweltinstitut München einen entsprechenden Auftrag erhält – Ulrich will der Stadt ein Angebot vorlegen – wird der Verein die Standortvarianten prüfen und bewerten, sie einander gegenüberstellen und eine Empfehlung aussprechen. Das Ganze solle zunächst öffentlich vorgestellt werden, erst dann solle ein Ratsbeschluss folgen. Bislang sei es laut Ulrich immer gelungen, im Dialog-Verfahren die ursprüngliche Strahlenbelastung zu reduzieren.

Dr. Eisenreich lässt grüßen.

Die letztendliche Entscheidung trifft der Betreiber diese kann die Überprüfung selbst durchführen. Dazu benötigt man nicht das Umweltinstitut München, welches eh keine Garantie gibt. (*Gültigkeit seiner Prognosen ...). Alternativ zum Umweltinstitut sollte man sich mal erkundigen wie z.B. die Stadt München mit dem Thema umgeht, so ganz ohne Herrn Ulrich! Betreiber geben Prognosen ab, diese können späte überprüft werden.

Und jeden Morgen steht ein dummer Gemeinderat auf ...

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Hinweis Moderator 14.08.2016: * Link eingefügt

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Das Umweltinstitut München auf Raubzug

KlaKla, Mittwoch, 12.10.2016, 10:09 (vor 1041 Tagen) @ KlaKla

Auf Antrag der Grünen engagierte die Stadtverwaltung den Chemiker Hans Ulrich, „Umweltinstitut München“. Dabei versucht Ulrich der Stadtverwaltung Lohr seine kostenpflichtige Dienstleistung schmackhaft zu machen. Er rät, zum Dialogverfahren jedoch nicht ohne auf die Gefahren des Mobilfunk hinzuweisen.

Nun hat der Chemiker den Auftrag im Sack.

Lohr will mit anderen Standorten Strahlenbelastung verringern
Im Streit um neue Mobilfunkanlagen für die steigende Handynutzung setzt die Stadt Lohr auf ein Dialogverfahren. Das Umweltinstitut München soll als Vermittler eingeschaltet werden, um mit der Deutschen Telekom neue Standorte für die geplanten Anlagen in Sackenbach (Schützenhaus) und Sendelbach (Buchenstraße) zu finden.
Ziel: Die elektromagnetische Strahlung deutlich reduzieren.

Hoffentlich wird es eine Vorher-/Nachher-Messung geben. Vertraglich sollte man das Umweltinstitut München auf einen Erfolgswert (Minimierung von mind. X%) festlegen. Um jedoch diesen Wert festzulegen, muss man Wissen über die Berechnung von Messunsicherheiten haben. Wenn nicht, ist es ein leichtes, die Gemeindevertreter übern Tisch zu ziehen. Liegen Messungenauigkeit bei ±45%, ist ein Erfolgswert von 20% ein super Deal fürs Umweltinstitut. Das Geschäftsmodell vom Umweltinstitut München erinnert mich an dem Enkeltrick.

Messempfehlung auf dem Prüfstand
Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung

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Steuerverschwendung zu Gunsten Funktechanalyse

KlaKla, Sonntag, 15.10.2017, 08:17 (vor 673 Tagen) @ H. Lamarr

Erster Schritt sei eine Information des Stadtrates durch einen unabhängigen Sachverständigen. Auch der Schützenverein Sackenbach soll gebeten werden, in gleicher Weise vorzugehen, um nicht Tatsachen zu schaffen, bevor das Konzept vorliegt.

Herr Ulrich ist kein unabhängiger Sachverständiger. Er ist lediglich ein bekannter Berater, der die Dienstleistung eines Baubiologen erfolgreich verkauft. Man beachte, auf seiner Webseite Funktechanalyse gibt er keine Auskunft über seine fachliche Kompetenz im EMF-Bereich. Auch nicht, mit wem er zusammenarbeitet. Er blendet lediglich mit dem Titel Dipl. Ing. (FH) und listet seine Dienstleistungen unter Referenz auf. Darunter auch seine zahlreichen Einsätze als Mitarbeiter des Umweltinstitut München. Ohne den gut eingeführten Namen "Umweltinstitut München" wäre es ihm mMn nicht möglich gewesen, die Dienstleistung des Baubiologen so erfolgreich an zahlungswillige Gemeinden zu verkaufen. Hier wird sinnlos Steuergeld verschwendet durch Gemeinderäte. Siehe "Gutachten Herrenberg: Mindesthaltbarkeitsdauer 0 Tage" oder "Mobilfunkkonzept Erkrath kurz vor dem Aus"

Er stellt am 24.10.2017 um 19Uhr30 das durch die Gemeinde in Auftrag gegebene Immissionsgutachten in Lohr vor.

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Lohr - 20 000 Euro Steuergeld Vernichtung

Gast, Samstag, 04.11.2017, 07:09 (vor 653 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug MainPost 25.10.2017
von Björn Kohlhepp

Strahlung potenziell krebserregend, Versorgung aber wichtig

Einleitend umriss er für die über 100 Zuhörer den Stand der Forschung und Rechtsprechung: Mobilfunkstrahlung gilt als potenziell krebserregend, nach einem Präzedenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts müssen Kommunen bei Ausbauplänen der Netzbetreiber aber das öffentliche Interesse einer ausreichenden Versorgung mit Mobilfunk beachten. „Das Versorgungsziel“, so Ulrich, „darf von der Gemeinde nicht eingeschränkt werden“, sagten ihm Anwälte. Weil die Nutzung von mobilem Internet zunimmt, seien in Lohr neben den vier bestehenden der Telekom weitere Mobilfunkmasten nötig. Ein Sackenbacher kommentierte das so: „Das heißt für mich, dass man Kollateralschäden bei Menschen in Kauf nimmt.“

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Berater statt EMF-Sachverständiger

KlaKla, Samstag, 04.11.2017, 14:34 (vor 653 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 04.11.2017, 14:49

Wer sich einen Berater wie Ulrich einkauft, der sollte auch in Zukunft sparen damit bei jedem weiteren Sendemast dieser der Gemeinde freundlich lächelnd in die Steuerkasse greift kann. Das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich erst viel später als ein Fass ohne Boden. Dieser Berater klärt in seinem Interesse auf und streut Angst vor Funk.

Auszug MainPost vom 26.10.2017

  • Allerdings seien die in Deutschland und anderen Ländern geltenden Grenzwerte sehr hoch, sogar in Indien und China liegen sie bei nur 13 bzw. 12 V/m, in der Schweiz für eine Anlage nur bei 4 V/m, in Luxemburg und Belgien sogar nur bei 3 V/m.

Die WHO empfiehlt eine Harmonisierung der Grenzwerte weltweit. Die Mehrzahl der Länder setzen auf die wissenschaftlich begründete Grenzwerte der ICNIRP. Eine Minderheit schert aus und wird als Vorbildlich dargestellt. Ob und welche politischen Überlegungen hier greifen lässt der kommerziell Interessierte außer acht.

  • Die höchste in Bayern gemessene Strahlungsbelastung lag bei Messungen zwischen 2001 und 2008 laut Ulrich bei 16,4 V/m, der Durchschnittswert bei 1,66.

Ein so hoher Messwert ist nicht tragisch. Unterschlägt man jedoch wie Ulrich, wo dieser gemessen wurde, regt er damit die Phantasie des Laien an. Im Nahfeld einer Antenne, wo sich kein Mensch dauerhaft aufhalten kann, findet man überall hohe Messwerte.

  • Zahlreiche Forschungsergebnisse wiesen laut Ulrich auf mögliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts hin.

Das ist Irreführend den Auswirkungen bedeute nicht gleich dass auch ein gesundheitlicher Schaden für die Bürger damit in Verbindung steht. Aber auch hier regt Ulrich, der ein kommerzielles Interesse hat die Phantasie der Laien an. Der Fehler passiert im Kopf des Betrachters.

  • 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Handystrahlung als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft.

Vor Handystrahlung haben die Bürger keine Angst. Ihnen wird von kommerziell Interessierten Angst vor Basisstationen vermittelt damit diese wie Ulrich dann ins Geschäft kommen.

  • Im März 2015 habe eine Studie bei Mäusen eine krebsfördende Wirkung deutlich unterhalb der in Deutschland gültigen, gesetzlichen Grenzwerte gezeigt. Weil möglicherweise eine krebsfördernde Wirkung von Strahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte besteht, werden oft deutlich niedrigere Werte empfohlen.

Ulrich nennt die Studie nicht, so kann der Laie nicht prüfen ob dass was er da behauptet auch stimmt. Baubiologen Verbände, geschäftstüchtige Mediziner/Umweltmediziner oder Umweltmedizinische Verbände von Heilberufen empfehlen seit je her deutlich niedrigere Grenzwert. Dabei orientieren sie sich nicht an Wissenschaft, vielmehr an Pseudowissenschaft. In der Wissenschaft, erregten die Studienergebnisse von Prof. Dr. A. Lerchl längst nicht das Aufsehen welches sich kommerziell Interessierte wie Ulrich doch all zu gerne herbei reden. Er verzerrt durch tendenziöse Selektion. Er verkauft seine Dienstleistung hervorragend und dass alles ohne EMF-Fachkompetenz. Dass muss ihn erst mal einer nachmachen.

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Mobilfunk in Lohr am Main: Petition verhallt

H. Lamarr @, München, Samstag, 20.01.2018, 19:11 (vor 576 Tagen) @ H. Lamarr

Mit einer Petition wollte ein Bürger den Stadtrat von Lohr für ein sinnfreies Mobilfunk-Standortkonzept gewinnen. Am 16. April 2016 startete er dazu seine Online-Petition "Immissionsminimiertes Gesamtkonzept für Funkturm-Standorte in Lohr am Main". Die Stadt hat rd. 15'000 Bewohner, bis Anfang Mai nahmen rd. 800 davon an der Petition teil.

Normalerweise enden Berichte von Anti-Mobilfunk-Petition an dieser Stelle, Irgendwann später erfährt man dann in schöner Regelmäßigkeit, die Petition wurde abgelehnt oder ist im Sande verlaufen.

Doch in Lohr isses anders gewesen. Denn auf dieser Seite lässt sich nachschauen, welcher Stadtrat auf die am 3. Mai 2016 übergebene Petition wie reagiert hat. Das Ergebnis ist ernüchternd. Angeschrieben wurden 22 Stadträte, davon hat einzig und allein Brigitte Riedmann reagiert, doch mit Enthaltung. Alle anderen reagierten nicht.

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Funkmast auf Dach der alten Schule in Sendelbach

Gast, Mittwoch, 25.07.2018, 07:08 (vor 390 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Gast, Mittwoch, 25.07.2018, 07:24

Die Entscheidung, Funkmast auf dem Dach der alten Schule, basiert auf dem Immissionsgutachten von Hans Ulrich.

Umweltinstitut München 03. August 2017 Immissionsgutachten Teil 1 und Teil 2
Aus den geeigneten Standortalternativen ergibt sich eine Priorisierung nach funktechnischer Eignung
Prio 1 A25 das alte Schulhaus, Steinfelder Straße 9 Montagehöhe über Grund ca. 20 m
Prio 2 A23 das Ärztehaus, Sedlbacher Straße 3 Montaghöhe über Grund ca. 22 m
Prio 2 A26 das Schwesternwohnheim, Franz-Kraus-Straße 1 über Grund ca. 24 m
Funktechnische Parameter kamen von der Telekom.

Forderung der Interessengemeinschaft FunkturmAlternative, Oliver Scheb 2016
Wir, die Interessengemeinschaft FunkturmAlternative Lohr (FUTURA), fordern deshalb die Erstellung eines immissionsminimierten Gesamtkonzept, mit dem zum einen die Versorgung mit LTE sichergestellt werden kann, zum andern aber die Belastung der Bürger so gering wie möglich gehalten wird. Ferner soll ein Mindestabstand von 200 Metern der Sendemasten zu Wohngebieten eingehalten werden.

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Funkmast auf Dach der alten Schule in Sendelbach

KlaKla, Mittwoch, 25.07.2018, 10:03 (vor 390 Tagen) @ Gast

Die Telekom bedient Ulrich. Die Betreiber und Gemeindevertreter benötigen seine „fundierte“ Meinung fürs Volk, um ihre Wünsche harmonisch durch zusetzen. Bezahlt wird Ulrich nicht etwa von den Betreiber, nein seine Rechnung begleicht die Gemeinde. Wer oder was schützt die Bürger davor, dass Ulrich nicht zu eng mit den Betreiber zusammenarbeite? Er ist Physiko-Chemiker also kein Funktechniker und betreibt lediglich ein Einmann Unternehmen in München. Ende 2017 trennten sich die Wege von Ulrich und dem Umweltinstitut München.

[image]Quelle: EMF-Datenbank

Kooperation bedeutet ein geben und nehmen. Möglich, dass Standorte als positiv geeignet dargestellt werden die das wirtschaftliche Interesse der Betreiber stark berücksichtigt. Alternativstandorte, die nie wirklich zur Diskussion stehen runden so ein Gutachten ab, rechtfertigen den Preis und das Dialog-Verfahren. Am Ende, gibt der Vermittler (Ulrich) bekannt der Standort XY ist funktechnisch geeignet ...

Das die Grenzwerte eingehalten werden, darüber wacht die BNetzA. Das Geschäftsmodell von Ulrich basiert auf Angst. Vor vielen Jahren noch eine berechtigte Angst, heute nur noch aufgebauscht von Profiteuern, Selbstdarstellern und Unbelehrbaren. Angst macht uns nicht nur das Leben schwer, sie führt auch zu falschen Entscheidungen und kostet unnötig Geld.

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