Träumen von "weißen Zonen" (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.03.2016, 13:24 (vor 1429 Tagen)

Nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium. Deshalb heißen fiktive Elektrosensiblen-Reservate auch bei uns 1:1 aus dem Französischen übersetzt "weiße Zone", obwohl kein Außenstehender mit diesem Begriff etwas anfangen kann. Weltweit gibt es keine einzige ausgewiesene "weiße Zone", für die ein großer weißer Vater den Häuptlingen der "Elektrosensiblen" versprochen hat, sie nie und nimmer mit Mobilfunkdiensten zu erschließen. Aber es gibt Funklöcher, die von überzeugten Elektrosensiblen als "weiße Zonen" deklariert werden – bis ein Betreiber dort einen Sendemasten aufstellt. Dennoch träumen überzeugte Elektrosensible und Elektrochonder noch immer gerne von echten, rechtssicher verbrieften "weißen Zonen". Dies führt in der Szene zu verstörend ernsthaften Betrachtungen über Realisierungsmöglichkeiten. Mich erinnern dies an die Forschung von Donaldisten, z.B. wo genau in den USA Entenhausen zu verorten ist. Selbst eine isoliert agierende "Elektrosensible" wie Frau Weber, die sich sonst nicht um Belange der Szene kümmert, macht sich schwere dunkle Gedanken zu weißen Zonen:

Vorab, Weiße Zonen zu fordern finde ich richtig, um auf das Problem aufmerksam zu machen! Nur bin ich der Meinung, dass wirklich effektive Weiße Zonen in Deutschland nicht kommen werden. Und sollte hierzu irgendwann europaweit einmal beschlossen werden, solche Zonen auszuweisen, wird Deutschland mMn sein Veto einlegen und wenn es nur um Zeitgewinn geht. mehr ...

Hintergrund
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Tags:
Funkloch, Reservate, Rhön

Träumen von "weißen Zonen"

charles ⌂ @, Mittwoch, 30.03.2016, 15:08 (vor 1429 Tagen) @ H. Lamarr

Nanu Spatenpauli,

da sind Sie doch schlecht informiert.
Es gibt Eisenschmitt in der Eifel - Ein Ort ohne Empfang

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article149521094/Eisenschmitt-in-der-Eifel-Ein-Ort-ohne-Empfang.html

:wink:

Es gibt dort zwar schlechter Mobilfunk Empfang, aber ich fürchte das es dort trotzdem *ungesunde* andere Elektrosmog geben wird, wo echte Elektrosensitive auf reagieren vermögen.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Träumen von "weißen Zonen"

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 31.03.2016, 00:45 (vor 1429 Tagen) @ charles

Es gibt dort zwar schlechter Mobilfunk Empfang, aber ich fürchte das es dort trotzdem *ungesunde* andere Elektrosmog geben wird, wo echte Elektrosensitive auf reagieren vermögen.

"Charles", es gibt auf dieser Welt keinen echten Elektrosensiblen, es gibt nur überzeugte Elektrosensible.

Und wenn von diesen einer halbwegs glaubwürdig wirkt, wie etwa der Herr M. Bolli in der Schweiz, dann hält ihn seine Ärztin Frau Gilli (ebenfalls Schweiz) für echt. Aber nur deshalb, weil sie auch andere überzeugte Elektrosensible kennt, die Spinner und offensichtlichen Elektrochonder, die sogar ein Laie nach 5 Minuten Gespräch zu identifizieren imstande ist. Das sind dann die unechten Elektrosensiblen. Sie sind nicht nutzlos, sondern dienen den vermeintlich echten Elektrosensiblen unabsichtlich als Steigbügel in Gestalt des schlechten Beispiels, von dem sich die "echten" mit auf den ersten Blick glaubwürdigem Auftreten abheben.

Mühen Sie sich nicht ab, jetzt wie immer das Gegenteil zu behaupten. Ein Beleg dafür, dass ich nicht falsch liege ist das für jeden ersichtlich stark zurückgegangene Interesse der (seriösen) Forschung an diesem kruden Thema. Es ist hinreichend klar und muss nicht weiter erforscht werden, dass "Elektrosensibilität" keine Krankheit des Körpers ist, sondern eine des Geistes. Natürlich werden ein paar der schrägen Onkelz versuchen, das Vakuum mit "Studien" aufzufüllen, doch das ist Blendwerk für Laien, wichtige Leute tragen Sonnenbrillen.

Wegen zu geringer Fallzahlen ist es leider nicht "lohnend", für die Betroffenen eine spezielle treffsichere Therapie auszuarbeiten, eine Sendemastenphobie ist halt doch etwas leicht anderes als eine Spinnenphobie. Das liegt mMn auch daran, dass sämtliche Vereine der "Elektrosensiblen" erstrangig ein paar Funktionäre zufriedenstellen wollen und an wirksamer Hilfe für die Betroffenen kein ehrliches Interesse besteht. Man braucht die Leute als "nützliche Idioten" fürs Geschäft. Dabei wäre es mMn edelste Aufgabe der Vereine, sich mit Macht um ein vernünftiges Therapieangebot zu kümmern, statt herum zu blödeln und ihre Mitglieder auf Wünschelruten-Testpfade mit einem Abstecher Kräuterheilkunde zu schicken oder szenebekannten Scharlatanen zur Spezialbehandlung mit gemeinsamen Frohlocken, Singen und Löwenzahnpflücken zuzuführen.

Klar, fanatische "Elektrosensible" lassen sich nicht therapieren, die bleiben außen vor und sind wahrscheinlich durch Nichts und Niemanden mehr von ihrer fixen Idee abzubringen, also unheilbar. Ein Therapieangebot richtet sich an Unentschlossene, die noch nicht so fest in der Überzeugung gefangen sind, "elektrosensibel" zu sein. Diese Abgrenzung gilt für alle Therapien und ist nicht typisch für eine Elektrosmog- oder Sendemastentherapie.

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Träumen von "weißen Zonen"

charles ⌂ @, Donnerstag, 31.03.2016, 10:09 (vor 1429 Tagen) @ H. Lamarr

Unsinn.

Ich kann Elektrosensitivität elektronisch messen und nachweisen.

Ich habe hier personen, die zwar (dank mein 30 Punktenplan) gar nicht mehr reagieren auif Sendemasten, DECT Telefone, usw., aber wenn andere Personen mit ein Smartphone sehr nah stehen, im Supermarkt oder Bus, docj dafür empfindlich sind.
Nicht alle Smartphones, sondern bestimmte.

Auch kann ich am Leber, Magen, usw. den Einfluss messen.

Sie, Spatenpauli und Ihre *Wissenschaftler*, haben nach Erbeeren gesucht am Nordpol, und keine gefunden. Also sollen Erbeeren nicht existieren.
Wir essen Erdbeeren aus den Garten hier.

Wie ich immer schreibe, bis Heute gibt es noch immer keine SERIÖSE Studie nach Elektrosensitivität.

Ja, die Ihnen bekannte Personen sind zwar Spinner, aber keine echte Elektrosensitive.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Träumen von "weißen Zonen"

KlaKla, Donnerstag, 31.03.2016, 11:45 (vor 1429 Tagen) @ charles

Wenn wir nur noch das sehen, was wir zu sehen wünschen, sind wir bei der geistigen Blindheit angelangt.
Marie Ebner-Eschenbach

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Meine Meinungsäußerung

Träumen von "weißen Zonen"

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 31.03.2016, 13:16 (vor 1428 Tagen) @ charles

Unsinn.

Selbstverständlich.

Ich kann Elektrosensitivität elektronisch messen und nachweisen.

Ich berichtige das mal für Sie: Sie sind davon überzeugt, Elektrosensitivität elektronisch messen und nachweisen zu können. Unglücklicherweise teilt niemand Ihre Überzeugung.

Ich habe hier personen, die zwar (dank mein 30 Punktenplan) gar nicht mehr reagieren auif Sendemasten, DECT Telefone, usw., aber wenn andere Personen mit ein Smartphone sehr nah stehen, im Supermarkt oder Bus, docj dafür empfindlich sind.
Nicht alle Smartphones, sondern bestimmte.

Außer dem Smartphone-Typ spielen auch noch die Temperatur, die Luftfeuchte, der momentane DAX-Punktestand sowie die Stellung von Uranus zu Mars eine Rolle, ob ein EHS auf dieses oder jenes Smartphone reagiert.

Auch kann ich am Leber, Magen, usw. den Einfluss messen.

Sie rammen mir dazu aber keine Prüfspitzen in die Leber, oder?

Sie, Spatenpauli und Ihre *Wissenschaftler*, haben nach Erbeeren gesucht am Nordpol, und keine gefunden. Also sollen Erbeeren nicht existieren.
Wir essen Erdbeeren aus den Garten hier.

Nein, das war der Südpol, wir haben dort in Neuschwabenland nach alten wertvollen Briefmarken gesucht. Waren aber keine da. Tiefgefrorene Erdbeeren aber schon. Waren lecker, mit Sahnehäubchen und obendrauf geriebene Pistazien.

Wie ich immer schreibe, bis Heute gibt es noch immer keine SERIÖSE Studie nach Elektrosensitivität.

Selbstverständlich. Das können nur Sie, alle anderen sind zu doof dazu. Seit bald zehn Jahren warte ich nun aber vergeblich auf IHRE seriöse Studie, mit der Sie alle Skeptiker und einen pöbelnden Schweizer ein für allemal zum Schweigen bringen.

Ja, die Ihnen bekannte Personen sind zwar Spinner, aber keine echte Elektrosensitive.

Moment mal: Sie wissen doch gar nicht, wer mir alles bekannt ist! Solche bösen Schnitzer dürfen Sie sich in IHRER seriösen Studie auf keinen Fall erlauben, wollen Sie ernst genommen werden.

Vorschlag für einen unstrittigen EHS-Test: Proband fasst mit bloßer linker und rechter Hand je einen dicken Eisennagel und führt die Nägel in die Löcher einer betriebsbereiten 230-V-Netzsteckdose ein. Wer diesen Test überlebt ist nicht elektrosensibel, wer stirbt, war elektrosensibel.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Träumen von "weißen Zonen"

charles ⌂ @, Donnerstag, 31.03.2016, 15:08 (vor 1428 Tagen) @ H. Lamarr

Ja, ich weiss genau wie man eine seriöse Test für Elektrosensitive durchführen soll.

Dabei muss man berücksichtigen dass die Probanden zuerst konditioniert werden müssen, dann nach Exposition minimal 24 Stunden gewartet werden muss ob die Reaktionen eintreten, die elektronisch gemessen werden sollen.
Dann müssen die Probanden wieder konditioniert werden für die nächste Exposition.

Also muss man die Probanden Unterkunft und Nahrung besorgen, für mindestens eine Woche pro Proband, in eine Elektrosmog-arme Umgebung.
Das isst eine sehr kostspielige Angelegenheit, wozu mir jedenfalls die finanzielle Mitteln entberen.

Vorher muss auch untersucht werden für welche Art von Elektrosmog jeder Proband empfindlich ist, weil dies sehr unterschiedlich sei.

Mit so einen Test kann man umgehend beweisen dass Personen auf Elektrosmog körperlich reagieren können.
Nur, weil die *Schädlichkeit* von unterschiedlichen auftretenden Symptomen noch immer nicht festgelegt worden sind, hat eine solche Studie wenig Sinn.

Zuerst müssen Ärtzte die Grenze von *Schädlichkeit* von diesen Symptomen festlegen.

Also, es ist nicht so schwierig um Elektrosensitivität bei Personen nachzuweisen, aber was soll es, wenn man nicht bestimmen kann ob die auftrende körperliche Symptome schädlich für die Gesundheit sind oder nicht.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Tags:
Psiram, Geschäftsmodell, Esoterik, Elektrochonder, Pseudowissen

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