Frauengruppe holt Baubiologen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.03.2016, 22:45 (vor 2029 Tagen)

Aus unserer Serie "Wer hätte das gedacht" hier eine neue Episode. Sie spielt in Schlanders. Das liegt woanders, nämlich in Südtirol. Auszug aus einer Meldung in der Vinschger, geschrieben von einem Reporter, der sogar Gedanken lesen konnte:

Die SVP-Frauengruppe hatte den Baubiologen und Messtechniker Leonhard Plattner aus Jenesien eingeladen. Ruhig und humorvoll und vor allem anhand von praktischen Versuchen ging er auf elektrische und magnetische Wechselfelder, elektromagnetische Strahlen und elektrische und magnetische Gleichfelder ein. Man spitzte die Ohren, als es hieß: „Das Radio braucht abgeschaltet gleich viel Strom wie eingeschaltet.“ Man staunte, als Plattner an einer Schlanderserin 60 Volt Körperspannung feststellte oder den jungen David über das Kabel einer Nachttischlampe zum Leuchten brachte. Vielen gingen viele Gedanken durch den Kopf, als die Rede auf den „heiligen Schlafplatz“ kam. Viel Fragen ergaben sich rund um Netzfreischaltung und Kabelabschirmung. Man erschrak, wie der „Teslameter“ durch den eingebauten Transformator einer Nachttischlampe zum Rattern gebracht wurde. Man lachte befreit, als der Referent meinte, Schweizer Wissenschaftler empfehlen Hausfrauen 2 Meter lange Kochlöffel, um sich vor dem Magnetfeld der Kochplatte zu schützen.

Kommentar: Zu diesem ungewöhnlich kompetenten Text habe ich nur die zaghafte Anmerkung, dass der empfohlene Kochlöffel statt 2 Meter nur 1,5 Meter lang war und die Wissenschaftler, die dieses Küchenutensil empfehlen, bei genauerer Betrachtung auf 1 Ex-Elektriker schrumpfen, der in dem schweizerischen Bergdorf Schwarzenburg umgeht und nachts arglose Leute erschreckt.

Hintergrund
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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Peinlich, Narrenhaus, Südtirol, Plattner

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