Elektrosmog: Wer korrumpiert die Aargauer Zeitung? (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 10.02.2016, 10:37 (vor 1380 Tagen)

[Admin: Teilstrang abgetrennt am 12.02.2016, 19:39 Uhr; Titel geändert. Absprung war hier]

Viel bequemer ist es, eine Diagnose zu erhalten, auf der man sich ausruhen kann. Idealerweise eine, die auf "externen Einflüssen" beruht und nicht die eigene Lebensführung anprangert oder auf einem Schicksal beruht, für das kein "Schuldiger" auszumachen ist.

Die Aargauer Zeitung berichtet am 8. Februar über zwei "Elektrosmog-Helfer". Der Beitrag ist leider ein Musterbeispiel für Desinformation, denn das Geschäftsmodell der "Helfer" bleibt unerkannt. Und weil sich beide auch kritisch über Elektrochonder äußern, wird der Eindruck erweckt, es gäbe neben unechten "Elektrosensiblen" auch echte, was jedoch nicht zutrifft. Das ist schon ziemlich geschickt gemacht, um in der Bevölkerung den Irrglauben zu festigen, es gäbe tatsächlich "Elektrosensible".

Hier ein paar Kernsätze aus dem Artikel:

Markus Furer berät Menschen, die unter Elektrosmog leiden. Manche von ihnen, sagt er, bildeten sich ihr Leiden teilweise auch ein.
[...]
Oft könnten die Probleme mit kleinen Eingriffen gelöst werden, erklärt Furer. «Ich rate den Leuten, ihre Zimmer umzustellen, nachts alle Geräte auszuschalten oder ihre Natels und Laptops nicht im Schlaf-, sondern im Wohnzimmer aufzuladen.» Damit sei vielen schon geholfen.
[...]
In Härtefällen rät Furer seinen Kunden dazu, Abschirmnetze in die Hauswände einzubauen oder mit strahlenabweisender Spezialfarbe die Räume neu zu streichen.
[...]
«Es gibt aber auch hoffnungslose Fälle, denen wir nicht helfen können», erklärt Furer. Er erzählt von einer Kundin, die über starkes Kribbeln im Körper berichtete und überzeugt war, dass Stromquellen in ihrem Schlafzimmer Grund ihres Leidens waren. «Ich habe den Raum über längere Zeit kontrolliert. Da gab es keine auffälligen elektrischen Belastungen», erinnert sich Furer. Die Frau hatte sich den Zusammenhang zwischen ihrem Leiden und dem vermeintlichen Elektrosmog schlicht eingebildet.
[...]
Trotz diesen gelegentlichen Fehleinschätzungen besorgter Betroffener warnt Markus Furer aber davor, die Problematik auf die leichte Schulter zu nehmen. Er kenne Fälle, bei denen Tiere auf einem Bauernhof unter starken Ekzemen litten. Kurz, nachdem eine in der Nähe liegende Natelantenne ausgeschaltet worden sei, hätten sich die Tiere erholt.
[...]
Auch die Seengerin Gisela Baumann, die mit ihrem Unternehmen Vitales GmbH elektrosensible Menschen berät, kennt solche Fälle. «Mir fällt beispielsweise auf, dass ich im Frühling, wenn die Frühlingsmüdigkeit einsetzt, oder im Herbst, wenn die Herbstdepressionen kommen, mehr Anfragen habe als sonst», erzählt Baumann. Die Leute fühlten sich in diesen Zeiten wohl einfach ungut, suchten nach Gründen, stiessen bei ihren Recherchen auf die Elektrosmog-Problematik und stellten dann falsche Selbstdiagnosen.
[...]
Die grösste Gefahr für Elektrosensible geht nicht von den Natelantennen – den phallischen Feindbildern der Elektrosmog-Gegner – aus, sondern von den Mobiltelefonen selbst.
[...]
Baumann betont aber: «Es gibt immer mehr echte Elektrosensible».
[...]
Von Elektrosmog betroffen sind vor allem Männer.
[...]
«Hardcore-Elektrosensible müssten dann in Zukunft wohl auf die Alp ziehen.»

Kommentar: Der Artikel von Samuel Schumacher ist unverhohlene Werbung für die beiden Helfer. Kurios finde ich, dass Frau Baumann vor falschen Selbstdiagnosen warnt, im nächsten Atemzug aber behauptet: «Es gibt immer mehr echte Elektrosensible». Wie kann sie das behaupten, wenn weltweit noch kein einziger "Elektrosensibler" (EHS) gefunden wurde, der sein Strahlenfühlvermögen unter strenger wissenschaftlicher Aufsicht zeigen konnte? Auch Frau Baumann kann "Elektrosensible" nicht qualifiziert in echte und unechte unterscheiden. Sie kann lediglich glaubwürdig auftretende EHS nach eigenem Ermessen gegenüber offenkundigen Elektrochondern als "echt" einstufen. Doch damit entwertet sie nur das Prädikat "echt" und verarscht zum eigenen Vorteil die Bevölkerung.

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Aargauer Zeitung löscht Kommentar

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 10.02.2016, 12:09 (vor 1380 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Der Artikel von Samuel Schumacher ist unverhohlene Werbung für die beiden Helfer.

Ich habe mir vor ca. 1 Stunde erlaubt, den Artikel von Samuel Schumacher in der Aargauer Zeitung zu kommentieren. Die Zeitung hat den Kommentar jedoch nicht freigeschaltet. Vermutlich wegen des ersten Satzes. Wer sich ein Bild davon machen möchte, was die Aargauer Zeitung nicht frei schalten mag, bittesehr, hier ist der geschasste Kommentar:

Herr Furer und Frau Baumann werden von diesem Artikel begeistert sein.
Aber: Wie kann es angehen, dass Frau Baumann behauptet: «Es gibt immer mehr echte Elektrosensible.»? Seit ungefähr 15 Jahren müht sich die seriöse Forschung weltweit ab, auch nur einen einzigen objektiv "elektrosensiblen" Menschen zu finden. Doch bislang konnte kein "Elektrosensibler" unter wissenschaftlich strenger Aufsicht seine Strahlenfühligkeit glaubhaft machen (Rubin et al.). Die Forschung hat deshalb das Interesse an diesem Thema schon vor Jahren verloren. "Elektrosensibilität" ist eine psychische Erkrankung, z.B. eine Sendemastenphobie, vergleichbar zu einer Spinnenphobie. Dennoch will Frau Baumann echte von unechten "Elektrosensiblen" unterscheiden können. Ich behaupte: Auch sie kann es nicht, niemand kann das, denn es gibt keine echten, sondern nur überzeugte Elektrosensible. Vermutlich stuft Frau Baumann glaubwürdig wirkende Kunden als "echt" ein, offensichtliche Elektrochonder als "unecht". Ich lasse mich von ihr aber auch gerne eines Besseren belehren.

Also, ich bin schon erstaunt, wie sensibel die Zeitung auf diesen mMn durchaus sachlichen Kommentar reagiert hat. Es ist von 40 Kommentaren des IZgMF (mit dem Dienst Disqus) der erste, der auf der Strecke geblieben ist.

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Aargauer Zeitung löscht Kommentar

Kuddel, Mittwoch, 10.02.2016, 20:18 (vor 1379 Tagen) @ H. Lamarr

Ich kann nachvollziehen, dass der Kommentar nicht veröffentlicht wurde.

Ein Kommentar,welcher die generelle Existenz von "Elektrosensibilität" in Frage stellt, unmittelbar unter einem Werbeartikel über das Berufsbild der "Elektrobiologen", würde ja den ganzen Sinn des Zeitungsartikels, des Berufsbilds und der gezeigten Messgeräte "ad absurdum" führen.

Wenn es Elektrosensibilität nicht gäbe und auch keine Furcht vor "Sendemst-Krebs", welche Motivation hätten die Leute, ihre Wohnung von einem Elektrobiologen "messen" zu lassen ?

Die Elektrobiologen werden von Baubiologen-Schulen ausgebildet und letztere lassen sich die Schulung fürstlich bezahlen. Schon während der Schulungen werden dem angehenden Elektrobiologen die ersten "Grundausstattungs-Messkoffer" verkauft.
Das investierte Geld muß auch wieder hereinkommen.

Letztendlich ist nachvollziehbar, daß die "Elektrobiologie"-Branche alles tut, um den Mythos der Elektrosensibilität (und der Gefahr von "Sendemast-Krebs") am Leben zu erhalten, denn der Mythos ist schlicht und ergreifend deren Geschäftsgrundlage.


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Wenn die Strahlung zum Problem wird

KlaKla, Donnerstag, 11.02.2016, 08:16 (vor 1379 Tagen) @ Kuddel

Ein Kommentar,welcher die generelle Existenz von "Elektrosensibilität" in Frage stellt, unmittelbar unter einem Werbeartikel über das Berufsbild der "Elektrobiologen"...

sehe ich ähnlich, mMn sollte über den Artikel dick und fett, unübersehbar ANZEIGE stehen ohne Kommentar Funktion. Das wäre sauber.

Das ganze Aufbauschen von Elektroseniblen hatte seinen Höhepunkt ende 2006 Anfang 2007 mit der Gallionsfigur Waldmann-Selsam im Rücke der BUND und der Verband der Baubiologie, Deutscher Baubiologen Verband. Mit Briefe dramatischem, die im Internet noch zu finden sind hat sie erfolglos versucht politischen Druck auszuüben. Später schwang man um und entfaltete sich im Bereich der Heilberufe den die Menschen werden immer älter und sie geben immer mehr Geld aus für ihr Wohlbefinden. Hier ein Smoothie, da ein Schluck vom programmiertes Wasser, in der Linken Ecke des Wohnzimmers ein Rosenquarz und eine Wunder vollbringende Chipkarte im Geldbeutel. Abgerundet wird das Ganze mit Gesundheitskursen aller Art. Montag Qi Gong, Mittwoch Selbstfindungstraining und Freitag Feng Shui. Zwischendrin eine Auffrischung des Wutburgertums, wo gegen sind wird den heute! Zum Ankurbeln braucht man nützliche Idioten und geltungssüchtige Selbstdarsteller und auch die findet man zu genüge ....

Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung

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Aargauer Zeitung löscht Kommentar

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 11.02.2016, 09:30 (vor 1379 Tagen) @ Kuddel

Ein Kommentar,welcher die generelle Existenz von "Elektrosensibilität" in Frage stellt, unmittelbar unter einem Werbeartikel über das Berufsbild der "Elektrobiologen", würde ja den ganzen Sinn des Zeitungsartikels, des Berufsbilds und der gezeigten Messgeräte "ad absurdum" führen.

Sieht so aus, dass Ihre Einschätzung zutrifft.

Heute Nacht habe ich den Kommentar noch einmal eingestellt, jedoch ohne den provokanten ersten Satz. Doch diese Variante wurde von der Aargauer Zeitung ebenfalls nicht frei geschaltet, soeben ist sie in der Warteliste gelöscht worden. Der Werbetext von Samuel Schumacher wird von einem Kommentarwächter mit Zähnen und Klauen verteidigt. Möglicherweise ist für die Freischaltung von Kommentaren bei dieser Zeitung nicht die Redaktion, sondern die Anzeigenabteilung verantwortlich.

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Seilschaft verbindet Furer - Bhend-Meister

KlaKla, Freitag, 12.02.2016, 16:21 (vor 1377 Tagen) @ H. Lamarr

Und weiter geht es mit der Werbung. Diesmal steht die Geschäftspartnerin von Markus Furer im Focus.

Elektrosmog: WLAN bringt sie in Wallung
Gabriella Bhend leidet unter dem omnipräsenten Elektrosmog. Besonders schlimm sind für sie Bahnhöfe – wie jener in ihrer Wohngemeinde Suhr.

Der Gemeinsamme Nenner ist hier die Firma Wellenlänge GmbH

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Geschäftsbeziehung zwischen Elektrosmog-Retter und -Opfer

H. Lamarr @, München, Freitag, 12.02.2016, 19:14 (vor 1377 Tagen) @ KlaKla

Und weiter geht es mit der Werbung. Diesmal steht die Geschäftspartnerin von Markus Furer im Focus.

Elektrosmog: WLAN bringt sie in Wallung
Gabriella Bhend leidet unter dem omnipräsenten Elektrosmog. Besonders schlimm sind für sie Bahnhöfe – wie jener in ihrer Wohngemeinde Suhr.

Der Gemeinsamme Nenner ist hier die Firma Wellenlänge GmbH

Mir bleibt die Spucke weg!

Markus Furer und Gabriella Bhend gründen gemeinsam mit ein paar anderen am 13. Mai 2014 in Suhr die Wellenlänge GmbH mit dem Geschäftszweck:

Projektierung, Planung, Ausführung und Messungen im Bereich der Elektrobiologie sowie damit direkt oder indirekt zusammenhängenden Aufgaben sowie Handel mit Material im Bereich der Elektrobiologie.

Die Firma kann Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern oder verwalten, Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften errichten und sich an anderen Unternehmungen beteiligen.

Und die Aargauer Zeitung gibt den beiden Starthilfe, indem sie erst Furer einen Werbeartikel schenkt und wenige Tage später einen zweiten Artikel an Gabriella Bhend, ohne auch nur mit einem Sterbenswörtchen darauf einzugehen, dass der "Retter" Furer und das "Opfer" Bhend geschäftlich miteinander verbandelt sind. Beide Artikel gehen auf das Konto von Samuel Schumacher, ein freier Journalist, der ist entweder alles andere als ein investigativer Kollege oder er steckt bei dieser konspirativen PR-Kampagne mit unter der Decke.

Die Redaktion der Zeitung ist mMn im Bilde was da läuft, denn dies erklärt schlüssig, wieso meine Kommentare zu dem Furer-Artikel gelöscht wurden.

Kurz: Gabriella gibt das arme Opfer, Markus den Retter und Samuel bringt das Märchen von den beiden in die Medien.

Mir fehlen die Worte ... das ist wirklich gefickt eingeschädelt

Ich habe ja schon einiges an verkappten Geschäftsmodellen in der Anti-Mobilfunk-Szene mit erlebt, aber dieser Fall ist im Sinne des Wortes hervorragend.

Ich werde es noch einmal mit einem kurzen Kommentar, diesmal unter dem Bhend-Artikel versuchen. Mal sehen, ob auch dieser platt gemacht wird.

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Geschäftsbeziehung zwischen Elektrosmog-Retter und -Opfer

H. Lamarr @, München, Freitag, 12.02.2016, 19:41 (vor 1377 Tagen) @ H. Lamarr

Ich werde es noch einmal mit einem kurzen Kommentar, diesmal unter dem Bhend-Artikel versuchen. Mal sehen, ob auch dieser platt gemacht wird.

Gesagt, getan:

Um 19:32 Uhr habe ich folgenden Kommentar hier abgegeben:

Es wäre schön gewesen, hätte Autor Schumacher noch auf die Geschäftsbeziehung zwischen Frau Bhend und dem Elektrosmog-Jäger Markus Furer (siehe Beitrag vom 8. Februar in der aZ) hingewiesen. Der unbefangene Leser und Kommentator "Sir Galahad" müsste dann nicht rätseln, wozu dieser Artikel nützt.

Momentan hängt der Kommentar für andere unsichtbar in der Warteschleife.

Nachtrag: Um 20:27 Uhr war der Kommentar frei geschaltet, dies entlastet die Aargauer Zeitung.

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Wellenlängen GmbH: Outsourcing der Bhend Elektroplan GmbH

H. Lamarr @, München, Freitag, 12.02.2016, 21:49 (vor 1377 Tagen) @ H. Lamarr

Markus Furer und Gabriella Bhend gründen gemeinsam mit ein paar anderen am 13. Mai 2014 in Suhr die Wellenlänge GmbH ...

Die vier Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der Wellenlängen GmbH mit je 5000 CHF Einlage sind:

Gabriella Bhend
Urs Bhend
Christoph Brack
Markus Furer (Vorsitzender der Geschäftsführung).

Alle vier sind zugleich Mitarbeiter der Bhend Elektroplan GmbH, die ihren Sitz ebenfalls in Suhr hat. Nur die Rollen sind dort anders verteilt, wie der folgende Screenshot zeigt:

[image]

Hinweis: Der Screenshot zeigte einen Ausschnitt der Mitarbeiterliste der Bhend Elektroplan GmbH, wie sie momentan im Google Cache vom 1. Februar 2016 zu finden ist. Die aktuelle Mitarbeiterliste der Firma weist Frau Bhend hingegen nicht mehr als Mitarbeiterin aus. Der Artikel über Frau Bhend in der Aargauer Zeitung erschien am 12. Februar 2016. Offenkundig wurde die Liste der Mitarbeiter vor Erscheinen des Artikels gezielt bereinigt, um keine unangenehmen Fragen zu provozieren.

Die Firma Bhend Elektroplan GmbH hat augenscheinlich ihre Aktivitäten im Geschäftsfeld Elektrobiologie in die Wellenlängen GmbH ausgelagert. Weit müssen die vier Gründer nicht gehen, um von der einen Firma zur anderen zu kommen, denn beide Firmen residieren unter derselben Geschäftsadresse.

Die beiden Artikel in der Aargauer Zeitung dienen ersichtlich dem Zweck, die Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen a) zu wecken und b) zu bedienen.

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Certificat zum Jornalist in einem Monat

KlaKla, Samstag, 13.02.2016, 08:50 (vor 1377 Tagen) @ H. Lamarr

... Beide Artikel gehen auf das Konto von Samuel Schumacher, ein freier Journalist, der ist entweder alles andere als ein investigativer Kollege oder er steckt bei dieser konspirativen PR-Kampagne mit unter der Decke.

Die Redaktion der Zeitung ist mMn im Bilde was da läuft, denn dies erklärt schlüssig, wieso meine Kommentare zu dem Furer-Artikel gelöscht wurden.

Samuel Schumachers Weiterbildung zum Journalisten beschränkt sich auf einen Monat wie man seinem Lebenslauf entnehmen kann.

07/2013 – 08/2013 Certificate of Advanced Studies (CAS) in Journalism a nd Public Relations in Lichtenstein

Eine klassische Ausbildung zum Journalisten hat er nicht vorzuweisen. Er schreibt aus Leidenschaft mit Freunde, Fleiß und Elan. Noch bevor er diese Weiterbildung vollendet schrieb er für das "Tagblatt der Stadt Zürich" (2009), "Aargauer Zeitung / Schweiz am Sonntag" (2005) und den "Tages Anzeiger" (2008).

So viel zur Qualifikation eines freien Journalisten, der für die o.g. Blätter schreibt. Ein klassisch ausgebildeter Journalist scheint denen wohl zu teuer zu sein. :no:

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Elektrosensible mit Iphone...

Kuddel, Freitag, 12.02.2016, 20:55 (vor 1377 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von Kuddel, Freitag, 12.02.2016, 21:45

Zitat:

«Das Haus steht in einem Funktief. Wir haben hier – zum Glück – fast keinen Natelempfang.»

...auf ihrem iPhone klebt ein funkelnder, quadratischer Kleber, der die Ausstrahlung des Geräts eindämmen soll.
«Das ist kein Humbug», betont sie, wohl als Reaktion auf den kritischen Blick des Reporters. «Der Kleber ist wissenschaftlich ausgemessen. Da steht Quantenphysik dahinter.»

Frei nach dem Motto: Nicht die Handies sind das Problem, sondern die Masten...
:tock:

Was sagt uns >der Link zu dieser Firma: Behnd Elektroplan GmbH< , laut eigener Angabe mit 14 Mitarbeitern
Wir bieten Ihnen folgende Dienstleistungen:
Beratung, Projektierung, Ausführungsplanung, Inbetriebnahmen von Elektroanlagen
Elektrobiologische Planungen

Zu den 14 Mitarbeitern gehört(e?):
Bhend Gabriella, Sachbearbeitung, Elektrobiologie

Und rein Zufällig hat die Firma "Behnd Elektroplan" die gleiche Adresse, wie die Firma "Wellenlänge"
...und auch die gleichen Geschäftsführer.
Vielleicht eine Ausgründung, weil "inkompatibel" `?

K

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Elektrosmog: Aargauer Zeitung auch im März auf Bauernfang

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.03.2016, 21:09 (vor 1338 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Der Artikel von Samuel Schumacher ist unverhohlene Werbung für die beiden Helfer. Kurios finde ich, dass Frau Baumann vor falschen Selbstdiagnosen warnt, im nächsten Atemzug aber behauptet: «Es gibt immer mehr echte Elektrosensible». Wie kann sie das behaupten, wenn weltweit noch kein einziger "Elektrosensibler" (EHS) gefunden wurde, der sein Strahlenfühlvermögen unter strenger wissenschaftlicher Aufsicht zeigen konnte?

Die AArgauer Zeitung verkauft ihre Leser weiter für blöd, indem sie jetzt ganz ungeniert Stuss behauptet: Die Zahl der Elektrosensiblen nimmt laufend zu.

Und wieder macht die Zeitung unverhohlen einem Nutznießer der Angst vor Elektrosmog den Hof. Diesmal ist es der freischaffende Journalist Fabrice Müller, der den "Elektrobiologen" Valentin Schmid aus Zeihen einen Artikel schenkt, über dem bei seriösen Blättern die Warnung "Anzeige" stünde. Dass die Zeitung ausgerechnet einen "diplomierten Feng Shui-Berater", auch dies ist Herr Müller, auf das Thema "Elektrosmog" loslässt, zeugt von einer sehr distanzierten Haltung der Redaktion gegenüber Qualitätsjournalismus.

Hintergrund
Wikipedia über Aargauer Zeitung

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Elektrosmog: Aargauer Zeitung auch im März auf Bauernfang

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 23.03.2016, 13:21 (vor 1337 Tagen) @ H. Lamarr

Die AArgauer Zeitung verkauft ihre Leser weiter für blöd, indem sie jetzt ganz ungeniert Stuss behauptet: Die Zahl der Elektrosensiblen nimmt laufend zu.

Immerhin: Diesmal muss ein anderer Wächter über die Kommentare in der Aargauer Zeitung wachen, denn mein frecher Kommentar wurde – für mich unerwartet – frei geschaltet. Ich werte das als Silberstreif am Horizont, möglicherweise ist das Blatt noch nicht ganz verloren.

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Fabrice Müller ist wieder da: Elektrosmog bringt Bäume um

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.09.2017, 00:21 (vor 802 Tagen) @ H. Lamarr

Und wieder macht die Zeitung unverhohlen einem Nutznießer der Angst vor Elektrosmog den Hof. Diesmal ist es der freischaffende Journalist Fabrice Müller, der den "Elektrobiologen" Valentin Schmid aus Zeihen einen Artikel schenkt, über dem bei seriösen Blättern die Warnung "Anzeige" stünde. Dass die Zeitung ausgerechnet einen "diplomierten Feng Shui-Berater", auch dies ist Herr Müller, auf das Thema "Elektrosmog" loslässt, zeugt von einer sehr distanzierten Haltung der Redaktion gegenüber Qualitätsjournalismus.

Fabrice Müller hat erneut zugeschlagen! Diesmal fabricierte er in der Zeitschrift "Der Gartenbau", pardon, es muss in feinstem kompetenzinitiativisch natürlich heißen in dem "renommierten Schweizer Fachmagazin ...", den Artikel Bäume im Visier von Mobilfunkantennen. Der Gedanke, Mobilfunkantennen visierten Bäume an, um sie zu entlauben oder zu entnadeln, ja doch, der hat was. Allerdings nur für cerebral Entkernte.

Wie dem auch sei, besagte Ausgabe 13 von "Der Gartenbau" erschien im Juli 2017, derzeit aktuell ist Ausgabe 18 des Blattes, doch erst seit 7. September nimmt auch die kleine Fraktion der Funk-killt-Bäume-Phobiker in er deutschen Anti-Mobilfunk-Szene von dem bescheidenen 3-Seiter Notiz und perlt mit lobenden Worten aus, wie es die sogenannte Kompetenzinitiative wieder einmal vorführt.

Warum so spät? Vielleicht wollte man dem Wandertag der Blattfall-Phobiker in der Rhön (8. und 9. September 2017) medial ein bisschen unter die Arme greifen und der interessierten Öffentlichkeit das schöne Gefühl geben, "alle" redeten nur noch vom Siechen der Bäume unter Funkeinwirkung, inzwischen sogar schon renommierte Koniferen wie Verwaltungsrichter im Ruhestand ...

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