Hochspannungsleitungen beeinflussen Hormonspiegel von Tieren (Medien)

Gast, Dienstag, 22.09.2015, 09:40 (vor 2624 Tagen)

von Sarah Schüler
Dass sich Hochspannungsleitungen durchaus auf den Hormonspiegel auswirken, ist bekannt. Nun gibt es hierzu Neuigkeiten seitens der Forschung. Nun fand ein internationale Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda, Universität Duisburg-Essen, heraus, dass elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzte Kälber im Winter deutlich weniger Melatonin, also Schlafhormon, produzieren als im Sommer. Weiter ...

Auch Hunde haben einen Magnetsinn

Nachtrag vom 22.10.16: Verdächtige Daten ...

Tags:
Melatonin, Rinder, Hochspannungsleitung, Burda, Hormon

Neues von der Burda-Gruppe: Kompasslauf von Jagdhunden

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.07.2020, 23:12 (vor 856 Tagen) @ Gast

Nun fand ein internationale Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda, Universität Duisburg-Essen, heraus, dass elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzte Kälber im Winter deutlich weniger Melatonin, also Schlafhormon, produzieren als im Sommer.
Auch Hunde haben einen Magnetsinn

Nachtrag vom 22.10.16: Verdächtige Daten ...

Microwave News berichtet in einer Kurzmeldung über eine neue Arbeit der Arbeitsgruppe Burda mit dem Originaltitel "Magnetic alignment enhances homing efficiency of hunting dogs" (Volltext), auf deutsch: Magnetische Ausrichtung verbessert die Effizienz der Zielsuche von Jagdhunden.

Gemäß dem folgenden Abstract starten die Hunde ihren Lauf zurück nach Hause mit einem kurzen "Kompasslauf" stets in Richtung Nord-Süd. So kalibriert fänden die Hunde anschließend erheblich besser zurück:

Trotz anekdotischer Berichte über die erstaunlichen Fähigkeiten von Hunden beim Zielsuchen, werden ihre Zielsuchstrategien nicht vollständig verstanden. Wir statteten 27 Jagdhunde mit GPS-Halsbändern und Action-Cams aus, ließen sie in bewaldeten Gebieten frei umherstreifen und analysierten in über 600 Versuchen die Komponenten der Zielortung. Bei der Rückkehr zum Besitzer (nach Hause) folgten die Hunde entweder ihrer abgehenden Fährte ("Tracking") oder benutzten eine neuartige Route ("Scouting"). Die Einlaufspur während des Scoutings begann meist mit einem kurzen (etwa 20 m langen) Lauf entlang der geomagnetischen Nord-Süd-Achse, unabhängig von der tatsächlichen Richtung nach Hause. Die Durchführung eines solchen "Kompasslaufs" erhöhte die Effizienz der Zielsuche erheblich. Wir schlagen vor, dass dieser Lauf dazu beiträgt, die mentale Karte mit dem Magnetkompass in Übereinstimmung zu bringen und den Kurs des Tieres festzulegen.

(Übersetzung aus dem Englischen mit deepl.com, kostenlose Version)

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum