Angst vor Funkwellen sinkt in Bevölkerung (Allgemein)

Gast, Donnerstag, 03.09.2015, 17:47 (vor 2077 Tagen)

Ob Mobilfunk-Strahlung gesundheitsgefährdend ist, ist weiterhin nicht restlos geklärt. Während Wissenschaftler noch forschen, hat die Angst in der Bevölkerung abgenommen.

Kaum ein Thema hat seit den späten 1990er-Jahren für derart emotionale Diskussionen gesorgt wie die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlung. Immer wieder wurde versucht, einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Kopftumoren und der Handynutzung nachzuweisen, bislang allerdings ohne Erfolg. „Was gesichert ist, sind die thermischen Effekte, also die minimale Temperaturerhöhung des Gewebes durch die Aufnahme der Handystrahlung durch den Körper. Bei den gängigen Grenzwerten macht dieser Effekt im Gehirn maximal 0,1 Grad aus“, erklärt der Physiker Gernot Schmid von den Seibersdorf Laboratories im futurezone-Interview.

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In der Bevölkerung ist das Thema zwar weiterhin präsent, die besorgten Anfragen sind laut dem Forum Mobilkommunikation (FMK), der Interessensvertretung der österreichischen Mobilfunkbranche, in den vergangenen Jahren aber stark zurückgegangen. Bis zu 120 Anfragen pro Monat verzeichnet der Verein zu Mobilfunkthemen, nur ein Viertel davon dreht sich dabei aber um gesundheitliche Aspekte. Mindestens genauso viele, wenn nicht sogar mehr Menschen würden sich heute darüber beklagen, dass sie keinen guten Handyempfang hätten, sagt MK-Geschäftsführerin Margit Kropik im Gespräch mit der futurezone. Mehr ...

Tags:
Angst, Pseudowissenschaft, Physiker, Handynutzung, Bauernfängerein, Funkwellen

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