Füssen: Mobilfunk-Standortplanung durch die Hintertür (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.09.2015, 23:34 (vor 1562 Tagen)

Füssen – Die Interessen der Bürger gegenüber den Mobilfunkbetreibern vertreten will die Initiative „Mobilfunk Forum Füssen“, die sich jetzt im „Haus der Gebirgsjäger“ formiert hat. Allerdings sieht sich der Zusammenschluss nicht als „typische Bürgerinitiative“, die den Bau neuer Sendemasten blockieren will. mehr ...

Kommentar: Dem hässlichen Kind mit Namen "Mobilfunk-Standortplanung" wird in Füssen lediglich ein anderer Name gegeben, die kommerziellen Interessen der "unabhängigen" Planer bleiben die gleichen, die Sinnfreiheit des angeblichen Vorsorgeansatzes auch.

Hintergrund
Mobilfunk: ödp-Nachwuchsgegnerin referierte in Pfronten
Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung

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Ödp Steuerverschwendung zu gunsten der Nutznießer

KlaKla, Freitag, 04.09.2015, 11:56 (vor 1559 Tagen) @ H. Lamarr

Füssen – Die Interessen der Bürger gegenüber den Mobilfunkbetreibern vertreten will die Initiative „Mobilfunk Forum Füssen“, die sich jetzt im „Haus der Gebirgsjäger“ formiert hat. Allerdings sieht sich der Zusammenschluss nicht als „typische Bürgerinitiative“, die den Bau neuer Sendemasten blockieren will. mehr ...

Neu, ach nee, das gab es schon 2003. Und 2009 wollte Erich Ammann (Diagnose-Funk) Aufklärungsarbeit an Schulen vorantreiben. War wohl nicht so erfolgreich. Nun stellt man sich ganz in den Dienst der Nutznießer und sorgt dafür, das Gemeindevertreter Geld zum Fenster raus werfen.

Wenn die ÖDP politisch schon nicht mitgestalten darf weil die Bürger sie nicht wählen, gründen deren Mitglieder eine Bürgerinitiativen um Druck auf Entscheidungsträger auszuüben. Auch eine Methode seinem politischen Gegner zu schaden, wenn man ihn schon nicht besiegen kann. Wird ihm so Geld entzogen welches anders wo dringend benötigt wird. In den Genuss des Geldes kommt selbstverständlich ein lieber Mitstreiter der sich erkenntlich zeigen kann durch eine großzügige Spende.

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Vorbildlicher Lobbyismus durch Stephanie Zeller - Ödp

KlaKla, Sonntag, 11.10.2015, 09:42 (vor 1522 Tagen) @ H. Lamarr

In der Bürgersprechstunde forderte Stephanie Zeller, Sprecherin des Mobilfunkforums Füssen, dass von einem unabhängigen Fachmann aktiv nach alternativen Standorten gesucht wird.

Die Elektrotechnik-Ingenieurin führte aus, dass Dr. Peter Nießen vom EMF-Institut in Köln zwar bisher einige Standorte überprüft habe, diese jedoch immer von den Betreibern vorgeschlagen worden seien. „So kann man sich nicht sicher sein, dass wirklich der am wenigsten belastende Standort gefunden wurde“, sagte sie und verwies auf die Gemeinde Pfronten, wo ein entsprechendes Gutachten bereits erstellt wurde. Die Initiative übergab nun dem Bürgermeister eine Unterschriftenliste für eine unabhängige Alternativstandortsuche.

Quelle: all-in.de

Erfolgreicher Mikrolobbyismus einer Ödp-lerin

In Pfronten war der neue Stern der Ödp Stephanie Zeller erfolgreich. Nun versucht sie gleiches in Füssen.

Die Strategie die dahinter steckt ist einfach. Mitglieder aus Splitterparteien oder aus der Opposition heraus wiegeln Laien auf und füttern sie gezielt mit tendenziösem Infomaterial (von Diagnose-Funk, der KO-Ini, BUND, Baubiologen und befreundete Mediziner). Sie säht Zweifel und überzeugt Laien die dann die gewünschten Forderungen aufzustellen. Das diese jedoch nur die kommerzieller interessierten "Mitstreiter" ankurbelt ist nicht auf dem ersten Blick ersichtlich. Da müsste man sich schon detailliert mit der Materie befassen und die Hintergründe ausleuchten. Ohne derartigem Lobbyimus wäre das Geschäft diverser Mitstreiter längst versiegt. Mangels eigener Fachkompetenz und dem Willen wieder gewählt zu werden geben Gemeinderäte dem Druck nach und agieren im Sinne der Lobbyisten/Laie. So wird Steuergeld verschwendet welches man anderweitig sinnvoller einsetzen könnte.

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ödp steigert mit Nonsenseforderung das Bruttosozialprodukt

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.10.2015, 19:37 (vor 1522 Tagen) @ KlaKla

In der Bürgersprechstunde forderte Stephanie Zeller, Sprecherin des Mobilfunkforums Füssen, dass von einem unabhängigen Fachmann aktiv nach alternativen Standorten gesucht wird.

Das klingt ziemlich irrational, schließlich gibt es so gut wie keine Hinweise darauf, dass die EMF von Mobilfunk-Sendemasten irgendwelche gesundheitlichen unerwünschten Nebenwirkungen haben. Wenn Frau Zeller dennoch so kraftvoll versucht, einen "unabhängigen" Kölner Standortplaner ins Geschäft zu bringen, dann riecht das für mich gar nicht gut. Und zwar deshalb, weil die ödp sich schon lange auffällig darum bemüht, "unabhängige" Standortplaner auf Kosten anderer mit Aufträgen zu versorgen. Mir ist keine andere politische Partei bekannt, die so häufig objektiv unnötige Standortkonzepte fordert. Dies zum Vorteil einiger weniger privater Standortplaner und zum Nachteil vieler Gemeinden, die keine Eigenkompetenz in Mobilfunk-Sachfragen haben.

Ich kann nur hoffen, dass sich der Stadtrat von Füssen von dem Gezeter der Elektroingenieurin nicht einschüchtern lässt, sondern sich bei echten Experten ohne dubiose Interessenlage informiert, z.B. beim Bundesamt für Strahlenschutz oder beim Bayerischen Landesamt für Umwelt. Dann sollte schnell klar werden, dass der von Frau Zeller an die Wand gemalte Teufel nur ein Springteufel ist.

"Unabhängig" habe ich in Anführungszeichen gestellt, weil es keine Standortplaner gibt, die unabhängig sind. Auch privatwirtschaftliche Standortplaner kommen ohne Unterstützung (Daten über geplante Standorte) durch Mobilfunkbetreiber nicht zum Ziel. Im Gegensatz zu den Planern der Mobilfunkindustrie bekommen privatwirtschaftliche Standortplaner ihre Aufträge von Gemeinden und Anti-Mobilfunk-Hetzern. Die Unabhängigkeit dieser Planer hört i.a. spätestens dann auf, wenn es um eine angemessene EMF-Risikobewertung geht. Denn ohne künstlich geschürten EMF-Ängsten in der Bevölkerung wären die ungefähr fünf privatwirtschaftlichen Standortplaner Deutschlands arbeitslos. Glücklicherweise haben sie jedoch die ödp und ein paar auf Alarm gebürstete Anti-Mobilfunk-Vereine ...

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Hauptsache Katharina

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.10.2015, 09:03 (vor 1517 Tagen) @ KlaKla

In der Bürgersprechstunde forderte Stephanie Zeller, Sprecherin des Mobilfunkforums Füssen, dass von einem unabhängigen Fachmann aktiv nach alternativen Standorten gesucht wird.

Die Elektrotechnik-Ingenieurin führte aus, dass Dr. Peter Nießen vom EMF-Institut in Köln zwar bisher einige Standorte überprüft habe, diese jedoch immer von den Betreibern vorgeschlagen worden seien. „So kann man sich nicht sicher sein, dass wirklich der am wenigsten belastende Standort gefunden wurde“, sagte sie und verwies auf die Gemeinde Pfronten, wo ein entsprechendes Gutachten bereits erstellt wurde. Die Initiative übergab nun dem Bürgermeister eine Unterschriftenliste für eine unabhängige Alternativstandortsuche.

Quelle: all-in.de

Weil es so schön ist und Klappern bekanntlich zum Handwerk gehört, wird die Gruselgeschichte der tapferen ödp-Kämpferin Zeller am 15. Oktober von wem auch immer noch einmal in den Medien lanciert, diesmal schnappte der Kreisbote zu und bringt alles noch einmal in orange. Uneins sind sich Kreisbote und all-in nur in der Frage, wer das Urheberrecht an dem Foto hat, das die Füssener Wutbürger hier wie dort beim Überreichen ihrer 364 gesammelten Unterschriften zeigt. Mal hat es Katharina Müller, mal Katharina Knoll. Hauptsache Katharina. Im Vergleich zu den anderen Widersprüchlichkeiten der ländlichen Anti-Mobilfunk-Szene sind solche Urheberrechtsirritationen freilich marginal. Es geht mMn in Füssen auch nicht um Mobilfunk, sondern darum, politische Karrieren einzufädeln. Und dazu gehört es nun mal, möglichst häufig in den Lokalmedien aufzukreuzen und sich als fürsorgliche Übermutter der arglosen Bevölkerung zu inszenieren - mit allen Mitteln, selbst wenn man sich dazu auf andernorts längst ausgelutschten scheinheiligen Mobilfunkprotest einlassen muss.

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Provinzposse Füssen geht weiter: zurück auf Los!

H. Lamarr @, München, Montag, 19.10.2015, 23:24 (vor 1514 Tagen) @ H. Lamarr

Uneins sind sich Kreisbote und all-in nur in der Frage, wer das Urheberrecht an dem Foto hat, das die Füssener Wutbürger hier wie dort beim Überreichen ihrer 364 gesammelten Unterschriften zeigt. Mal hat es Katharina Müller, mal Katharina Knoll. Hauptsache Katharina.

Den Füssenern stehen dramatische Tage bevor. Während halb Europa um Lösungen in der Flüchtlingskrise ringt, ringt Füssen um Ersatzstandorte für einen Sendemasten, der Ende 2015 abgebaut wird. Schon im April dieses Jahres schien nach angeblich vier Jahren Vorbereitungszeit alles in trockenen Tüchern. Anlässlich einer dreistündigen "Informationsveranstaltung" wurden die Standorte Fischerbichl und Galgenbichl als geeignete Lokalitäten vorgestellt, Peter Nießen aus Köln prognostizierte damals schlimmstenfalls 2 mW/m² Immission.

Und gut is', sollte man meinen.

Doch dann erschien in Füssen ein politischer Nachwuchsstar der ödp auf der Bildfläche, gründete flugs das "Mobilfunk Forum Füssen" und das Provinz-Theater um die Ersatzstandorte begann von Neuem. Kreisbote und all-in.de überbieten sich geradezu gegenseitig mit immer neuen Enthüllungen zu diesem Thema, das freilich außer den betroffenen Wutbürgern und Profiteuren der Angst vor Elektrosmog keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor lockt. In Füssen aber begeistert der inszenierte Streit um die Ersatzstandorte die dortige Presse so auffallend, als handle es sich um einen deftigen Sex-Skandal im Hauptamt der Gemeinde.

Wenn ein ansonsten belangloses Thema von einer Zeitung leidenschaftlich verfolgt wird, kann dies viele Ursachen haben. Möglicherweise hat der Chefredakteur am Galgenbichl ein Häuschen, um dessen Wert er bangt. Oder Katharina und Stephanie häkeln in der gleichen Gruppe und werben dort gemeinsam für Schnuppermitgliedschaften in der ödp. Was es auch sein mag, wir werden es nicht erfahren und müssen deshalb die sichtbaren Rauchzeichen deuten. Und die sagen in Gestalt von Katharina Müller, die zuletzt noch für Fotos zuständig war, diesmal als Autorin einer frischen all-in-Sensationsmeldung:

Schien es vor einigen Monaten noch, als wäre das Aufstellen eines Mobilfunksendemasten am Füssener Galgenbichl reine Formsache und lediglich der Standort am Fischerbichl strittig, wackeln nun beide Alternativstandorte für den Masten in Eschach.

Der Anti-Mobilfunk-Wahnsinn in Bayern hat schon viele Namen gehabt, z.B. Oberammergau oder Eltersdorf oder Obereggersberg oder Seeshaupt. Schilda und seine Bürger sind überall, momentan gastieren sie in Füssen. Doch in spätestens zwei Jahren werden sie auch dort spurlos verschwunden sein.

Tipp für Füssener: München hat mehr als 6000 Mobilfunk-Antennen, niemand schert sich hier noch um Neu- oder Umbauten von Mobilfunksendemasten, nicht einmal im Olympiadorf, wo der Ex-Bundesvorsitzende der ödp seine Wohnung hat.

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Provinzposse Füssen: Diagnose-Funk schickt Jörn Gutbier

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.10.2015, 12:41 (vor 1509 Tagen) @ H. Lamarr

Doch dann erschien in Füssen ein politischer Nachwuchsstar der ödp auf der Bildfläche, gründete flugs das "Mobilfunk Forum Füssen" und das Provinz-Theater um die Ersatzstandorte begann von Neuem.

Wie all-in.de zu entnehmen ist, stand im Haus Hopfensee zu Füssen der Baubiologe Jörn Gutbier von der selbsternannten Verbraucherorganisation Diagnose-Funk den Füssenern bei. Auf die Idee, dass ein Baubiologe einem Interessenkonflikt unterliegt, weil seine Geschäfte umso besser gehen, je tiefer gezielt injizierte Ur-Ängste gegenüber Elektrosmog in den Köpfen der Leute sitzen, scheint vor Ort niemand gekommen zu sein. Das Gezeter um einen Alternativstandort für einen Mobilfunk-Sendemasten in Füssen wird exklusiv von Pseudoexperten veranstaltet.

Die Bayerische Landesregierung wartet bekanntlich noch immer auf die göttlichen Eingebungen, die ihr der Engel Aloisius hätte überbringen sollen. Auch Füssen wartet. Nicht auf göttlichen Beistand, sondern auf kompetente Alternativen zu den dort aktiven selbsternannten Experten. Wichtigstes Merkmal dieser Alternativen: sie müssen fachlich kompetent sein, und, was das Possenthema anbelangt, frei von Eigeninteressen.

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Provinzposse Füssen: Das nächste Gutachten, bitte

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.11.2015, 16:48 (vor 1480 Tagen) @ H. Lamarr

Es ist nicht zu glauben, wie Mobilfunkgegner in Füssen die Lokalpolitiker dort zu immer neuen Purzelbäumen bringen. Jetzt ist plötzlich der eine der beiden favorisierten Standorte (Galgenbichl) vom Tisch und für den verbleibenden Standort Fischerbichl ein neues Gutachten zu erstellen und womöglich noch ein weiteres für einen Alternativstandort. Pro Gutachten veranschlagt Hauptamtsleiter Andreas Rist etwa 20'000 Euro. Wenn ich richtig mitgezählt habe, wären dies innerhalb weniger Monate 60'000 Euro, die Füssen für sinnleere Gutachten zum Fenster rauswirft. Man sollte mMn die selbstgefälligen Elektrosmog-Wutbürger vor Ort an diesen Kosten beteiligen, dann würde der Spuk sehr schnell ein Ende haben.

Und der nächste Griff in die Taschen der Gemeinde wird bereits vorbereitet:

Andere kritisierten das Fehlen eines Mobilfunkkonzeptes für Füssen. Dadurch sei die Stadt den Mobilfunk-Anbietern bei der Suche nach neuen Standorten für Sendemasten ausgeliefert, hieß es. Außerdem sei nur mit den Anbietern zusammen nach Standorten gesucht worden, nicht aber mit unabhängigen Fachleuten wie beispielsweise Dr. Peter Nießen vom Kölner EMF-Institut.

Dieser Griff wird noch deutlich tiefer gehen als die vorangegangenen Griffe.

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Provinzposse Füssen: 1000 Watt pro Quadratmeter

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.11.2015, 18:13 (vor 1480 Tagen) @ H. Lamarr

Anlässlich einer dreistündigen "Informationsveranstaltung" wurden die Standorte Fischerbichl und Galgenbichl als geeignete Lokalitäten vorgestellt, Peter Nießen aus Köln prognostizierte damals schlimmstenfalls 2 mW/m² Immission.

Am 14. April 2015 berichtete all-in.de von einer Veranstaltung vor Ort (Füssen, Ortsteil Hopfen), bei der auch der Kölner Elektrosmog-Gutachter Peter Nießen zugegen war:

Nießen erläutert, dass es eine thermische Wirkung gebe, die eine Erwärmung des Körpers zur Folge habe und schädlich sei. Sie trete allerdings erst bei einem Wert von 500.000 bis 1 Million Milliwatt pro Quadratmeter auf.

Im bewohnten Gebiet Hopfens sei durch den Sendemast am Fischerbichl jedoch lediglich eine Immission von 1 bis 2 Milliwatt pro Quadratmeter zu erwarten.

Wenn 1 Milliwatt pro Quadratmeter, wie der Name schon sagt der tausendste Teil eines (1) Watt pro Quadratmeter sind, wie viele Watt pro Quadratmeter sind dann 1 Million Milliwatt pro Quadratmeter?

Nach Adam Opel lautet die Antwort 1000 Watt pro Quadratmeter. Damit ist Herr Nießen definitiv auf der sicheren Seite, bei so einer opulenten Leistungsflussdichte wird einem sicher warm, da wird ihm nicht einmal ein ICNIRP-Mitglied widersprechen - vorausgesetzt, Herr Nießen hat diesen Quatsch überhaupt in die Welt gesetzt, was ihm als EMF-Sachverständigen eher nicht passiert sein dürfte, auch wenn es schwarz auf weiß geschrieben steht. Nur, wenn aus Füssen Phantasiewerte ins www eingespeist werden, dann ist auch den kolportierten Immissionswerten nicht zu trauen.

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Ödplerin Zeller will ein richtiges Gutachten

Gast, Freitag, 11.12.2015, 16:35 (vor 1461 Tagen) @ H. Lamarr

Als bester Standort für einen Mobilfunkmast im Füssener Norden kommt eigentlich nur der Galgenbichl in Frage. Zu diesem Schluss kommt Dr. Peter Nießen vom Kölner EMF-Institut zumindest in einer neu vorgelegten Kurzbegutachtung. Allerdings weist der Strahlenexperte auch darauf hin, dass „wegen der sehr knapp zur Verfügung stehenden Zeit, nicht alle Details untersucht werden konnten.“

Ein richtiges Gutachten, wie es das Mobilfunkforum Füssen gefordert hatte, stelle diese Begutachtung also nicht dar, bemängelt Stephanie Zeller im Gespräch mit Der Allgäuer Zeitung. Auch der Arbeitskreis ist besorgt. Das hat bei der Stadt nun offenbar zu einem Umdenken geführt.
Quelle:all-in.de

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Bayern, des samma mir ...

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.12.2015, 13:30 (vor 1460 Tagen) @ Gast

Als bester Standort für einen Mobilfunkmast im Füssener Norden kommt eigentlich nur der Galgenbichl in Frage. Zu diesem Schluss kommt Dr. Peter Nießen vom Kölner EMF-Institut zumindest in einer neu vorgelegten Kurzbegutachtung. Allerdings weist der Strahlenexperte auch darauf hin, dass „wegen der sehr knapp zur Verfügung stehenden Zeit, nicht alle Details untersucht werden konnten.“

Ein richtiges Gutachten, wie es das Mobilfunkforum Füssen gefordert hatte, stelle diese Begutachtung also nicht dar, bemängelt Stephanie Zeller im Gespräch mit Der Allgäuer Zeitung. Auch der Arbeitskreis ist besorgt. Das hat bei der Stadt nun offenbar zu einem Umdenken geführt.

Tja, was soll man dazu eigentlich noch sagen ...?

Vielleicht das:

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Selbstregulierungskräfte gegen Füssener Wutbürger einsetzen

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.01.2016, 13:51 (vor 1427 Tagen) @ H. Lamarr

Sankt Florian reitet wieder durch Füssen: Diesmal ist er im Wohngebiet rund um die Wachsbleiche unterwegs gewesen (rote Markierung in Screenshot).

[image]

Das der von der Stadt angestrebte Ersatzstandort "Galgenbichl" für den Sendemast in Eschach (Vertrag läuft aus) von Wutbürgern abgelehnt wird, schrieb die Telekom in besagtem Wohngebiet Hausbesitzer an. Wie all-in.de berichtet, organisierten Anwohner daraufhin ein Nachbarschaftstreffen, bei dem es ein klares Nein zu einem Sendemast im Wohngebiet gegeben haben soll.

Aus meiner Sicht war diese Reaktion zu erwarten, zu lange schon hetzen in Füssen Mobilfunkgegner ungestört mit fragwürdigen Motiven gegen Funkmasten und die Lokalpresse ist offensichtlich auf deren Seite.

Versorgungsauftrag hin oder her: Wäre ich Telekom, ich würde die Füssener die Suppe eiskalt auslöffeln lassen, die ihnen die Wutbürger der Stadt eingebrockt haben. Heißt: Kein Sendemast, weder am Galgenbichl noch an der Wachsbleiche oder sonstwo. Stellenweise gäbe es dann hoffentlich kein Netz in dem Kurort nahe Schloss Neuschwanstein. Aus meiner Sicht würde dann eine Kettenreaktion einsetzen, die heilsame Selbstregulierungskräfte in Füssen weckt.

Zuerst werden die Touristen verärgert sein und sich bei ihren Gastgebern beschweren, als da wären Herbergsbetriebe, Gaststätten, Cafés, kurz: überall dort, wo sich Touristen herumtreiben. Die Geschäftsleute werden um ihre Umsätze fürchten und sich gegenüber den Gebieten Füssens benachteiligt sehen, wo Touristen Empfang haben. Der Druck würde nach und nach wachsen, denn Füssen lebt vom Tourismus. Entweder wird dann ein entnervter Geschäftsmann sein Hausdach zur Verfügung stellen oder die Stadt stellt ein gemeindeeigenes Gebäude als Standort zur Verfügung. Wenn dann wieder die obligatorischen Wutbürger aufmarschieren, würden sie ausgepfiffen und verjagt. Wegen der erlittenen Verluste aus entgangenen Verbindungsgebühren würde ich die Miete für den Standort reduzieren.

Manche Dinge brauchen mMn Autorität statt Demokratie, wer mit kleinen Kindern anfängt darüber zu diskutieren, ob 19:00 Uhr eine angemessene Schlafenszeit ist, hat schon verloren. Ähnlich ist es mit unmündigen Bürgern, die sich aufhetzen lassen, was bei Standorten für Negativeinrichtungen ja auch kinderleicht ist. Sendemasten sind jedoch keine AKWs, sie sind von Geschäftemachern künstlich zur Negativeinrichtung stilisiert worden, kein seriöser Wissenschaftler wird behaupten, von Mobilfunk-Sendemasten ginge ein Gesundheitsrisiko aus. Dies alles jedem einzelnen Wutbürger plausibel zu machen wäre unbezahlbar. Besser wäre es wahrscheinlich, den Gemeinderat von Füssen seriös zu informieren, damit die Räte den Mumm für eine unbequeme Standortentscheidung aufbringen. Erfahrungsgemäß werden die Bürger erst mächtig zahnen - und dann mobil telefonieren. Das Risiko, sich einen Schiefer einzuziehen, ist für die Räte daher nicht sehr hoch.

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Funkmasten in Füssen: Am Ende ging alles ganz schnell (I)

H. Lamarr @, München, Montag, 04.07.2016, 23:29 (vor 1255 Tagen) @ H. Lamarr

Füssen – Die Interessen der Bürger gegenüber den Mobilfunkbetreibern vertreten will die Initiative „Mobilfunk Forum Füssen“, die sich jetzt im „Haus der Gebirgsjäger“ formiert hat. Allerdings sieht sich der Zusammenschluss nicht als „typische Bürgerinitiative“, die den Bau neuer Sendemasten blockieren will.

Am Ende ging die Provinzposse in Füssen dann ganz schnell, unspektakulär und ohne Mitwirkung des „Mobilfunk Forum Füssen“ zu Ende. Am 26. Januar 2016 berichtete der Stadtschreiber von der Stadtratssitzung:

Nachdem die Betreiber, geschuldet den zahlreichen Diskussionen von verschiedenster Seite, die Absage der Suiterstiftung bzgl. des Standortes am Galgenbichl erhielten, wurde nun wie bereits seit einem Jahr bekannt und immer wieder darauf hingewiesen, auf Akquise den besagten Suchkreisen in den Wohngebieten begonnen.

Neben dem Suchkreis Füssen-Mitte (Bereich Wachsbleiche, Augsburger Straße etc.) werden voraussichtlich noch im Bereich Füssen-Nord und Füssen-West weitere hinzukommen. Pro Mobilfunkunternehmen ist mit ca. 2 - 3 Hausdachstandorten zu rechnen.

Ein weiteres Gutachten wäre, wie auch schon das Kurzgutachten gezeigt hat, sinnlos, da es keinen geeigneteren Standort als Alternativstandort zu Eschach gibt. Von Herrn Dr. Nießen wurde dies bereits mehrfach bestätigt.

Hier nochmals eine Zusammenfassung von seitens der Stadt Füssen beauftragten RA Dr. Herkner zum Thema Bauleitplanung: Sicherlich besteht diese Möglichkeit (Veränderungssperre), dies ist jedoch bei uns ggü. einer Lösung im Dialog die schlechtere, weil viel unsicherere Variante. Eine Veränderungssperre wäre vom Betreiber anfechtbar, das Verwaltungsgericht müsste über ihre Wirksamkeit entscheiden.
Nach der Rechtsprechung setzt das ein konkretes positives Planungskonzept voraus, wonach Vorsorge (besondere Schutzwürdigkeit des Plangebiets ggü. anderen Flächen, Ausschluss von Anlagen zur Immissionsminimierung und/oder Wahrung des Ortsbildes geeignet) und Versorgung (die angemessen und ausreichend sein muss, so das Bundesverwaltungsgericht am 30.8.2012) ausgewogen sind, weshalb die planende Kommune adäquate und verfügbare Alternativstandorte anbieten können muss; der BayVGH verlangt sogar eine Befassung mit evtl. Mehrkosten des Betreibers. Ein schwieriges Unterfangen also, außerdem stets in Gefahr, dass der Betreiber auf andere der Stadt und Anwohnern unliebsame Standorte ausweicht. Weil der Gutachter der Stadt, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für elektromagnetische Umweltverträglichkeit, die bekannten Alternativen im Außenbereich untersucht und für gut befunden hat, ist diesen also der Vorzug zu geben. Dazu hat auch unser Anwalt geraten.

Herr Dr. Nießen hat erneut bestätigt (siehe Schreiben vom 15.01.16), dass der Standort Galgenbichl als der einzige Standort für den Ersatzstandort Eschach in Frage kommt. Wir möchten nochmals dringlich drauf hinweisen, dass es nicht um eine völlig neue Mobilfunkplanung im Stadtgebiet geht. Die Betreiber (Telekom, Vodafone, Rundfunk und langfristig auch Telefonica/EPlus brauchen für den Wegfall von Eschach Ersatzstandorte und dafür kommt nur der Galgenbichl und Fischerbichl aus den bekannten Gründen in Frage, sprich kompatibel hinsichtlich der vorhandenen Mobilfunknetze und möglichst niedrige Immissionen.

Die Verwaltung hat am 11.01.2016 die Telekom um Berechnung des „städt. Waldgrundstücks Fl. Nr. 1415 Gmkg. Füssen" am Galgenbichl gebeten. Der Funkplaner kam erst am 18.01.2016 aus dem Urlaub zurück, sodass im Moment noch das Ergebnis auf Funktauglichkeit aussteht und bis zur Sitzung vorliegen soll.

Der Stadtrat beschließt mit 23 : 1 Stimmen folgende Vorgehensweise: Sollte Flur Nr. 1415 Gmkg. Füssen funktauglich geeignet sein, wäre dieses Grundstück den anderen gegenüber zu bevorzugen, da es sich in städt. Eigentum befindet und auch die Zuwegung über städt. Grund ermöglicht werden kann. Die damit verbundene Baumfällung würde durch den Holzverkauf amortisiert. Sofern diese Variante entfällt besteht die Möglichkeit mit der Suiterstiftung erneut über einen Grundstückstausch zu verhandeln. Bei weiteren Gesprächen soll der Arbeitskreis Mobilfunk hinzugezogen werden.

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Funkmasten in Füssen: Am Ende ging alles ganz schnell (II)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 05.07.2016, 00:42 (vor 1254 Tagen) @ H. Lamarr

Die Verwaltung hat am 11.01.2016 die Telekom um Berechnung des „städt. Waldgrundstücks Fl. Nr. 1415 Gmkg. Füssen" am Galgenbichl gebeten. Der Funkplaner kam erst am 18.01.2016 aus dem Urlaub zurück, sodass im Moment noch das Ergebnis auf Funktauglichkeit aussteht und bis zur Sitzung vorliegen soll.

Der Stadtrat beschließt mit 23 : 1 Stimmen folgende Vorgehensweise: Sollte Flur Nr. 1415 Gmkg. Füssen funktauglich geeignet sein, wäre dieses Grundstück den anderen gegenüber zu bevorzugen, da es sich in städt. Eigentum befindet und auch die Zuwegung über städt. Grund ermöglicht werden kann. Die damit verbundene Baumfällung würde durch den Holzverkauf amortisiert. Sofern diese Variante entfällt besteht die Möglichkeit mit der Suiterstiftung erneut über einen Grundstückstausch zu verhandeln. Bei weiteren Gesprächen soll der Arbeitskreis Mobilfunk hinzugezogen werden.

Anlässlich der Stadtratssitzung vom 16.02.2016 berichtet der Stadtschreiber:

Nach Auskunft des Vorsitzenden hat der Provider, die Telekom, den Standort akzeptiert.
Jetzt folgen weitere Verhandlungen (z.B. wegen der Höhe). Es sei ein großer Schritt, dass der Standort außerhalb von Wohngebieten liegt.
:no:

Über das vorläufige Finale berichtet all-in.de am 11. März:

In Hopfen wird der Handyempfang bald schlechter, sagt die Telekom. Sie prophezeite bereits im Juni 2015 ein monatelanges Funkloch in Hopfen, wenn der Mobilfunkmast in Eschach [...] abgebaut wird.

Jetzt ist es soweit: Die Bauarbeiten am unterirdischen Betriebsraum des Masten haben begonnen und in der nächsten Woche wird der Sender komplett abgebaut, teilt Bürgermeister Paul Iacob auf Nachfrage mit. Ersatzstandorte am Galgen- und Fischerbichl sind nach langem Hin und Her im Stadtrat zwar beschlossen, neue Sender werden aber erst in ein paar Monaten errichtet, sagt Telekomsprecher Markus Jodl.

Kommentar: Dr. Nießen und Dr. Herkner dürften die Stadt eine Stange Geld gekostet haben, Jörn Gutbier gab es vermutlich gratis. Verzichtbar wären aus meiner Sicht alle diese "Berater" gewesen, denn keiner kann einen objektiven Mehrwert einbringen gegenüber der Alternative, die Standortsuche den Profiplanern der Betreiber zu überlassen. Ob die jetzige Lösung mit "Standort außerhalb von Wohngebieten" für die mit Handys ausgestattete Bevölkerung am Galgenbichl gesundheitsschädlich ist, wird in ein paar Jahren die Cosmos-Großstudie zeigen, die nach Kausalzusammenhängen zwischen Handygebrauch und Gesundheitsproblemen sucht. Sendemasten, um die die Füssener so gerungen haben, stehen hingegen auf keiner Forschungsagenda. Die Masten interessieren nicht, weil das Gros der Bioelektromagnetiker keine Anhaltspunkte für einen begründeten Anfangsverdacht sieht. Pseudowissenschaftler, diverse "Berater" und dilettantische Anti-Mobilfunk-Vereine sehen dies anders.

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Funkmasten in Füssen: Am Ende ging alles ganz schnell (III)

KlaKla, Donnerstag, 09.02.2017, 06:41 (vor 1035 Tagen) @ H. Lamarr

Im Sommer dieses Jahres sollen die beiden geplanten neuen Mobilfunksendemasten auf dem Galgen- und Fischerbichl gebaut werden. Das kündigte Dr. Markus Jodl von der Telekom gegenüber dem Kreisbote an.
...
Schlechter Mobilfunkempfang in Hopfen

„Ich muss jetzt mit meinem Handy mittlerweile jedes Mal raus auf die Straße gehen“, beschrieb Bernhard Eggensberger (Füssen-Land) die Situation. Peter Hartung (CSU), ebenfalls aus Hopfen, klagte: „Der Empfang entspricht nicht dem Standard, den Gäste aus dem städtischen Raum erwarten.“

Doch Abhilfe für die Funkloch geplagten Hopfener ist offenbar bis auf weiteres nicht in Sicht. Denn wie Hummel erklärte, liege ein Antrag für den Bau der Sendeanlage zwar bereits seit geraumer Zeit im Landratsamt in Marktoberdorf vor. Allerdings könne die Deutsche Funkturm den Nachweis der Erschließung bislang nicht erbringen. Verhandlungen mit dem Besitzer der betroffenen Grundstücke, dem Staatlichen Bauamt Kempten, liefen aber.

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Sendemast am Galgenbichl soll Ende Juli in Betrieb gehen

H. Lamarr @, München, Montag, 22.07.2019, 00:21 (vor 143 Tagen) @ H. Lamarr

Als Anfang 2015 bekannt wurde, dass die Telekom auf dem Galgenbichl einen neuen Mobilfunkmasten errichten will, war der Aufschrei in Teilen der Bevölkerung groß und es passierte, was in Füssen in solchen Fällen immer passiert: Ein Jahr lang lavierte der Stadtrat auf der Suche nach vermeintlich besseren Lösungen herum, nur um am Ende doch dem Standort Galgenbichl zustimmen zu müssen. weiter ...

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