Schilda in Seeshaupt: Mobilfunk-Gutachter widersprechen sich (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.07.2015, 13:26 (vor 1601 Tagen)

Seeshaupt ist eine Gemeinde am Starnberger See vor den Toren Münchens. Dort gibt es eine "Bürgerwelle Seeshaupt", die mit der Bürgerwelle des Siegfried Zwerenz (heute) jedoch nur Namensähnlichkeiten gemein hat. Mitten in Seeshaupt kreißte am 15. Juli 2015 der Berg in Gestalt einer sogenannten "Informationsveranstaltung", auf der freilich noch nicht einmal ein Mäuslein geboren wurde.

In der an bizarren Geschichten reich gesegneten Anti-Mobilfunk-Landschaft hat Seeshaupt ein Alleinstellungsmerkmal: Im Streit um die Errichtung eines zweiten Sendemasten im Dorf bestellte die ratlose Gemeindeverwaltung ein Immissionsgutachten beim Umweltinstitut München, gleichzeitig orderte die "Bürgerwelle Seeshaupt" ihrerseits ein zweites Gutachten beim EMF-Institut von Dr. Nießen, Köln. Und weil selbsternannte sowie öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter in EMF-Streitfragen keine allgemein anerkannten verbindlichen Bewertungskriterien kennen, sondern nach Gutdünken gutachtern, kam was kommen musste: Die Empfehlungen der Gutachter waren nicht deckungsgleich, der eine empfahl den Standort A, der andere Standort B.

Sich über Details zu unterhalten ist müßig, das Übel liegt bereits in der unnötigen Beauftragung der beiden Gutachter. Man wähnt sich als Großstädter wegen des kuriosen Gedöns um den zweiten Mobilfunk-Standort im Dorf geradezu irgendwo hinterm Wald. Kein Gedöns gibt es z.B. 50 km weiter nordöstlich in München mit seinen rund 1200 Mobilfunk-Standorten mit mehr als 6500 Antennen. Warum nicht? Schwer zu sagen, Dorf und Großstadt sind seit jeher anders, vermutlich sind die Stadtpolitiker in München in Elektrosmog-Streitfragen deutlich erfahrener und unaufgeregter als dort, wo der entnervte See sein müdes Haupt bettet. Dennoch verwundert es mich immer wieder aufs Neue, wie unprofessionell manche Gemeinden auf (inszeniertes) EMF-Gezeter reagieren und sich, wie im konkreten Fall, von einem wild gewordenen Zahntechniker unter Druck setzen lassen. Es sind zwar im Vergleich zur Blütezeit der Mobilfunkgegnerei vor zehn Jahren nur noch wenige Gemeinden, die Zirkus veranstalten, aber eben nicht Null. Das Schauspiel, das sich dann vor Ort abspielt, ist stets das gleiche, 2008 habe ich's in dem Beitrag Maximaler Profit mit Minimaler Funkstrahlung beschrieben, was damals galt, wird genauso noch heute praktiziert. Denn jeden Morgen steht ein "Dummer" auf. Unerwähnt bleibt in dem Artikel allerdings ein weiterer Akteur, der nur zu gerne im Dunstkreis von Gutachtern auftritt, um gegen Honorar "aufzuklären". Gemeint ist der Akteur "Rechtsanwalt". Auch in Seeshaupt war einer zugegen, eingeladen von der "Bürgerwelle Seeshaupt", womit klar ist, welche Position dieser Anwalt bevorzugt verteidigt.

Durch der Mehrzweckhalle von Seeshaupt kroch mMn am 15. Juli ein dicker Wurm. Denn eine objektive Information der 130 Besucher kann bei diesem Podium mit Referenten, die an der Mobilfunkdebatte finanziell verdienen, nicht gegeben sein. Es fehlte dort die Stimme, die fragte, was das ganze Gedöns eigentlich solle, und darlegte, dass, wenn überhaupt, von Handys ein Risiko ausgehe, nicht aber von Sendemasten.

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Steuerverschwendung Mobilfunk-Gutachter der Gem. Seeshaupt

KlaKla, Montag, 20.07.2015, 07:49 (vor 1600 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Montag, 20.07.2015, 08:52

2006 erstellte Anbus Analytik GmbH für Seeshaupt ein Gutachten.
siehe Kurzbericht zur Prognose ...

Beispiel: 4 Messpunkte

Hauptstraße, Leistungsflussdichte 34 µW/m2 , Grenzwertausschöpfung 0,24 %
Kindergarten, Leistungsflussdichte 39 µW/m2 , Grenzwertausschöpfung 0,29 %
Kindernest, Leistungsflussdichte 51 µW/m2 , Grenzwertausschöpfung 0,30 %
Hohenbergstraße, Leistungsflussdichte 8 µW/m2 , Grenzwertausschöpfung 0,12 %

Für mich als Laie wäre ein Vergleich interessant bzgl. der Immissionswert 2006 zu 2015. Dies ist nicht möglich mit dem neuen Gutachten vom Umweltinstitut. Völlig unverständlich ist mir, warum der Zahntechniker noch eine Prognose hat machen lassen und was er damit bezwecken will.

Ich denke, der Bürgermeister löst mit der Prognose/Bürgerversammlung sein Wahlversprechen, mehr Bürgerbeteiligung ein. Hauptsache günstig und den Schein waren. Opium fürs Volk finanziert aus Steuermittel. Denn die Betreiber sind in keiner Weise an dem gebunden, was das Umweltinstitut vorschlägt. Der nächste kostspielige Zug in dem Spiel wäre die Bauleitplanung (nach dem Gräfelfinger Modell).

Der Bürgermeister scheint mir schlecht informiert zu sein. FEE-2-Projekt - kommunaler Geldtopf gegen EMF-Hysterie. Bayerisches Landesamt für Umwelt verleiht unentgeltlich Mobilfunk-Personendosimeter.

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Schilda in Seeshaupt: höchst umstrittene Grenzwerte

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2015, 10:48 (vor 1598 Tagen) @ H. Lamarr

In der an bizarren Geschichten reich gesegneten Anti-Mobilfunk-Landschaft hat Seeshaupt ein Alleinstellungsmerkmal: Im Streit um die Errichtung eines zweiten Sendemasten im Dorf bestellte die ratlose Gemeindeverwaltung ein Immissionsgutachten beim Umweltinstitut München, gleichzeitig orderte die "Bürgerwelle Seeshaupt" ihrerseits ein zweites Gutachten beim EMF-Institut von Dr. Nießen, Köln.

Auch die Süddeutsche berichtet und man erkennt schön die vorsichtig formulierte Panikmache, mit der das Umweltinstitut München die Besorgnis in der Bevölkerung nährt:

Raithel betonte, dass Strahlungs-Grenzwerte höchst umstritten seien, eindeutige und allgemein anerkannte Werte gebe es nicht. Dennoch sei dem Gesetzgeber in den letzten Jahren die Vorsorge für den Schutz der Bürger vor zu hoher Strahlung immer wichtiger geworden, es gebe durchaus entsprechende Gerichtsurteile.

Soso, "höchst umstritten" sind sie also, die Grenzwerte. Das kenne ich von früher, als meine Frau die Kinder um 19:00 Uhr ins Bett schickte. Auch dieser Termin war höchst umstritten - freilich immer nur von ein und derselben nörgeligen Partei.

Wolfgang Weber als Vertreter der Bürgerwelle erinnerte noch einmal an die Gefahren eines ständig strahlenden Senders, wer könne heute schon abschätzen, wie Kinder, die ihr Leben lang Funkwellen ausgesetzt sein werden, in 80 Jahren reagieren?

Doch, ich kann das abschätzen! Die Kinder von heute sind dann um die 90 Jahre alt und werden aller Voraussicht nach so frei sein, umgehend zu versterben. Was dann höchstwahrscheinlich zu heftigen Protesten der "Bürgerwelle Seeshaupt" führen wird. Die Demonstranten am See werden skandieren: "Wir haben es schon immer gewusst und schon 2015 darauf hingewiesen". Nach genussreichen 80 Jahren in Funkfeldern aller Art ins Gras zu beißen wird der Mehrheit der Erdbewohner jedoch ziemlich unabwendbar vorkommen und daher wurscht sein.

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Schilda in Seeshaupt: Finale im Friedhofswald

KlaKla, Donnerstag, 30.07.2015, 07:28 (vor 1590 Tagen) @ H. Lamarr

Schilda in Seeshaupt: Finale im Friedhofswald verschoben

H. Lamarr @, München, Samstag, 01.07.2017, 14:43 (vor 888 Tagen) @ KlaKla

Mit knapper Mehrheit entschied sich das Gremium für den Standort im Friedhofswald.

Die Entscheidung fiel vor rd. 2 Jahren. Seitdem ist Seeshaupt aus den Schlagzeilen, doch was wurde aus dem Sendemast im Friedhofswald?

Wir haben nachgesehen und im Gemeindegebiet fünf Standorte gefunden (Bild). Details zu den Standorten nennt die EMF-Datenbank der BNetzA. Dabei wird deutlich: Standort 4 ist kein Mobilfunk-Sendemast, sondern eine "sonstige Funkanalage", also vermutlich nur eine Richtfunkantenne. Der mit Abstand am dichtesten belegte Mast (50 Meter hoch, derzeit 27 Antennen) steht am Standort 2, etwa 2,6 km vom rd. 100 Meter tiefer liegenden Seeshaupter Seeufer entfernt. Gut zu erkennen ist, dass die Standorte 3 und 5 dicht an die Gemeindegrenze geschoben wurden. Doch welcher der Standorte ist denn nun der im Friedhofswald?

Es ist keiner dieser Standorte! Wie die Gemeinde Seeshaupt auf Nachfrage des IZgMF erklärte, hatte die Firma, die mit der Realisierung des Standorts beauftragt war, Schwierigkeiten, das Projekt umzusetzen. Der Standort werde jedoch umgehend am Friedhofswald (gelber Punkt im Bild) errichtet.

Das Bild erklärt die Hysterie im Ort. Der neue Sendemast am Friedhofswald ist der erste, der den Seeshauptern wirklich so nahe kommt, wie es z.B. in München mit weit mehr als 1000 Sendemasten seit vielleicht 20 Jahren an der Tagesordnung ist und inzwischen keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Allerdings hat München auch keine verschrobene Bürgerwehr "Bürgerwelle Seeshaupt", die man mMn an den Kosten der sinnfreien Standortsuche im Ort angemessen beteiligen sollte.

[image]
Bild: Google Maps/IZgMF

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Schilda in Seeshaupt: Anwohner klagt gegen Beschluss

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.08.2015, 18:35 (vor 1571 Tagen) @ H. Lamarr

Der Gemeinderat von Seeshaupt bekommt das, was er mMn wegen seines Auftretens in einer unprofessionell gehandhabten Mobilfunk-Streitfrage auch redlich verdient hat: Ärger.

Die Diskussion um einen neuen Sendemast für Mobilfunk ist noch nicht beendet: Beim Landratsamt Weilheim-Schongau ist ein Antrag eingegangen, den Gemeinderatsbeschluss aufzuheben. Michael Hartmann, der in Sichtweite des künftigen Standorts im Friedhofswald wohnt, findet, dass der Gleichheitsgrundsatz der bayerischen Verfassung verletzt wird. Das Gesundheitsrisiko werde von den Anliegern der Bahnhofstraße auf die Friedhofsanrainer verlagert. Vor allem aber hätten zwei Gemeinderatsmitglieder, die in der Nähe des ehemaligen Postgebäudes wohnen und Grundbesitz haben, gar nicht mitstimmen dürfen. Sie hätten durch einen Sendemast auf der Vermittlungsstelle der Telekom an der Bahnhofstraße persönliche Nachteile gehabt, schreibt der Antragsteller. Deshalb hätten sie von der Abstimmung ausgeschlossen werden müssen. Ohne diese beiden Stimmen wäre das knappe Ergebnis anders ausgefallen [...]. weiter ...

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Seeshaupt: Neun Sitzungsprotokolle ausgewertet

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.08.2015, 20:51 (vor 1571 Tagen) @ H. Lamarr

Seeshaupt ist eine Gemeinde am Starnberger See vor den Toren Münchens. Dort gibt es eine "Bürgerwelle Seeshaupt", die mit der Bürgerwelle des Siegfried Zwerenz (heute) jedoch nur Namensähnlichkeiten gemein hat. Mitten in Seeshaupt kreißte am 15. Juli 2015 der Berg in Gestalt einer sogenannten "Informationsveranstaltung", auf der freilich noch nicht einmal ein Mäuslein geboren wurde.

Was läuft schief in diesem Dorf am Starnberger See? Aller Voraussicht nach ist es das unglückliche Zusammentreffen von organisierten Mobilfunkgegnern (Bürgerwelle Seeshaupt) und einem allzu "verständnisvollen" Gemeinderat, der den unsinnigen Forderungen der Gegner nachgibt und für objektiv überflüssige Vorsorge das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswirft.

Doch was ist schon "aller Voraussicht nach"?! Um sich ein besseres Bild machen zu können, wie sich der Gemeinderat von Seeshaupt seit Januar 2015 mit dem Thema Mobilfunk beschäftigt hat und wer dort als Berater ein- und ausgeht, haben wir uns die Protokolle der bislang neun veröffentlichten Ratssitzungen angesehen. Folgend im Wortlaut die Passagen zum Thema Mobilfunk:

13. Januar 2015: BGM Bernwieser teilt mit, dass am Montag, 19.01.2015 um 18.30 Uhr eine Besprechung mit den Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern der Bürgerwelle, Herrn Ulrich-Raithel vom Umweltinstitut München und den Rechtsanwälten Sommer und Dr. Herkner stattfinden wird. Bei dieser Besprechung sollen rechtliche Fragen abgeklärt werden.

3. Februar 2015: Mobilfunk: Angebot Messungen

BGM Bernwieser berichtet, dass am 19.01.2015 eine Besprechung mit der Bürgerwelle, deren Vertreter Hr. RA Dr. Herkner, 13 Gemeinderäten, Herrn Ulrich-Raithel und Herrn RA Sommer stattgefunden hat. Sinn und Zweck des Gespräches war, dass ein gleicher Kenntnisstand in Sach- und Rechtsfragen hergestellt wird.

Alle Gemeinderäte und der Bürgermeister bekamen am 29.01.2015 ein Schreiben der Bürgerwelle. Herr Bernwieser hat dieses Schreiben umgehend an Herrn RA Sommer zur Beurteilung weitergeleitet. Die Antwort vom 02.02.2015 ca. 15.00 Uhr wird verlesen.

- Messung der bestehenden Strahlenbelastung
- Bestimmung der Pilot-Anteile und Hochrechnung auf Volllast
- Zuweisung der gemessenen Mobilfunk-Summenbelastung

BGM Bernwieser verliest ein Angebot von Herrn Ulrich-Raithel vom 21.01.2015.

Die Kosten für die Messungen betragen 3.300,00 € brutto.

Der Gemeinderat beschließt, die angebotenen Leistungen durchzuführen und beauftragt Herrn Ulrich-Raithel vom Umweltinstitut München die Messungen laut Angebot auszuführen.

Bürgermeister Bernwieser betont ausdrücklich, dass von Anfang an eine gute Zusammenarbeit mit der Bürgerwelle stattgefunden hat.

Die Vorsorge für die Bürger hat sich der Gemeinderat fest auf seine Fahnen geschrieben. Deshalb hat die Gemeinde für Stellungnahmen von Gutachtern und Fachbehörden bereits 21.500,97 € ausgegeben. Damit verfolgt die Gemeinde das Ziel, die Strahlenbelastung im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu minimieren und trotzdem eine gute Netzabdeckung sicher zu stellen.

3. März 2015: ---

24. März 2015: 3. BGM Amon erwähnt den Leserbrief der Bürgerwelle in der letzten Ausgabe der Dorfzeitung. Er möchte nochmals betonen, dass die Bemerkung „auf Eis gelegt" keinesfalls bedeutet, dass der Gemeinderat den Beschluss von 1997 aufgehoben hat - „Auf Eis gelegt" ist im Sinne von „Frisch halten" gemeint. Das Vorsorgeprinzip besteht weiterhin, nur in anderer Weise als im Jahre 1997. BGM Bernwieser teilt mit, dass er auf der Bürgerversammlung dazu auch noch einige Worte sagen wird, schließlich habe sich ja die Rechtslage in diesen fast 20 Jahren stark geändert. In Vorträgen unserer Anwälte wurde ja schon allen Beteiligten vorgetragen, dass eine komplette Verhinderung einer Mastenaufstellung nicht möglich sei.

21. April 2015: BGM Bernwieser erwähnt ein Schreiben der Bürgerwelle an ihn und den Gemeinderat vom 09. April 2015. Wie schon

auf der Bürgerversammlung am 16.04.2015 angesprochen, gibt es im Moment keinerlei Neuigkeiten vom Umweltinstitut München bzgl. der Messungen. Wenn Informationen vorliegen, wird BGM Bernwieser ein Treffen mit den Rechtsanwälten dem Gemeinderat
und den Vertretern der Bürgerwelle einberufen. Die Bürgerwelle möchte die Ergebnisse des Umweltinstituts von einem eigens beauftragten Büro nochmals überprüfen lassen. Rechtsanwalt Sommer empfiehlt kein weiteres Büro zur Überprüfung der Ergebnisse zu beauftragen.

12. Mai 2015: GRM Fischer teilt mit, dass die Bürgerwelle nun selbständig Messungen im Ortsbereich durchführt. Sie hätten Anfragen beim Umweltinstitut München gestellt, aber keine Antworten erhalten. BGM Bernwieser bittet darum, bis Mitte Juni zu warten, bis Informationen vorliegen. Der Gemeinderat wird umgehend informiert.

19. Mai 2015: ---

9. Juni 2015: GRM Xylander möchte wissen, ob es Neuigkeiten zum Thema Mobilfunk gebe. BGM Bernwieser meint, dass in 14 Tagen neue Informationen in der Verwaltung vorliegen werden.

30. Juni 2015: BGM Bernwieser verliest eine Mail von Herrn Reiche, Abel Mobilfunk. In diesem Schreiben gibt die Firma Vodafone bekannt, dass aufgrund von hohen Erschließungskosten diese den Mobilfunkmast in Magnetsried nicht errichten
wird.

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Nachhilfe zu Mobilfunk aus Seeshaupt

Gast, Mittwoch, 28.06.2017, 10:16 (vor 891 Tagen) @ H. Lamarr

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Bürgerwelle Dr. med. Hans-Christoph Scheiner †

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