IZgMF beim BfS denunziert (Medien)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 16.06.2015, 00:02 (vor 1641 Tagen)

[Hinweis: Strang abgetrennt am 18.06.2015, Absprung hier]

Wer sich das vermeintliche Corpus Delicti anschaut, stellt fest, den Link gibt es, doch er ist nicht verdeckt, sondern genauso offen wie alle anderen Links auf dieser Seite. Das BfS hat die kurze Passage ohne Zutun und Wissen des IZgMF in die Seite eingefügt. Frau Weber erkennt darin eine unverdiente Aufwertung des IZgMF und intervenierte deshalb beim BfS, den Eintrag "zu überdenken". Ob dies bereits eine Denunziation ist, mag jeder für sich entscheiden.

Eva W. lässt nicht locker, legte heute noch einmal nach:

Das für mich völlig Unfassbare ist, dass das BfS - ausser der Tatsache, dass es aufgezeigte Indizien ignoriert und selbst nichts überprüft - sich eines Forums bedient, das seit Jahren in übelster Weise über Menschen herzieht, die unter gepulsten elektromagnetischen Feldern leiden. Dem BfS sind seit Jahren die Ausfälle dieses Forums gegenüber elektrosensiblen Menschen bekannt. "Hetzer, Spinner, nützliche Idioten, Vergleich mit Massenmörder Breivik, Al Kaida-ES, Empfehlung Amtlicher Betreuung, Antragformular gleich verlinkt, leicht auszufüllen und beim nächsten Amtsgericht abzugeben. Wenn jemand mobilfunkkritische Organisationen unterstützt, gehört die Hand auf das Vermögen gelegt, usw.. Im Großen und Ganzen wird beim Leser der Eindruck erweckt, es handele sich um völlig für das Land unzumutbare nichtsnutzige Bürger.

Es scheint wohl die Bezugnahme des Bundesamts für Strahlenschutz auf eine "höchst wunderliche" Recherche eines Forums IZgMF, als besondere Anerkennung seiner wohl staatlicherseits jahrelang geschätzten Tätigkeit zu sein.

Obwohl es zu den Zeilen der überzeugten "Elektrosensiblen" viel zu sagen gäbe (Stichwort: Wahrnehmungsverzerrung), möchte ich nur einen Satz aufgreifen: "Dem BfS sind seit Jahren die Ausfälle dieses Forums gegenüber elektrosensiblen Menschen bekannt."

Soso ..., das ist ja interessant, da hat sich Frau W. ja böse verplappert.

Denn woher will sie so genau wissen, was dem BfS seit Jahren bekannt ist? Für mich lautet die plausibelste Erklärung: Weil Frau W. selbst das IZgMF seit Jahren gegenüber dem BfS denunziert.

Schön, dass auch wir das einmal erfahren. Ich muss zugeben, diese Eröffnung hat meiner eher moderaten Haltung gegenüber Frau W. einen Knacks verpasst. Ich werde mein Verhalten gegenüber der alten Dame überdenken müssen, denn schlimmer noch als jede Intrigantin, das ist und bleibt für mich die Denunziantin.

Und weil es von Frau W. einfach nur falsch wieder gegeben wird (siehe Zitat oben), hier der Auszug aus dem Original-Posting, in dem die Idee der "(Amtlichen) Betreuung" formuliert wurde. Von "Elektrosensiblen" ist dort nicht die Rede, sondern von Mobilfunkgegner-Wüterichen:

Für das Phänomen der leider nicht nur szenebekannten Mobilfunkgegner-Wüteriche, die in öffentlich einsehbaren Pamphleten auf Homepages andere Menschen fortlaufend persönlich namentlich beleidigen, diese diffamieren und stalken, kann die Einrichtung einer Betreuung ein angemessener Schritt sein.

Game over. Next Player.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Game over, Denunzieren, Streitkultur, Mobilfunkgegner, Schmierfink, Opferrolle, Stalker, Terrormiliz, Einschüchterung, Intrigantenstadl, Untermenzing, Moralische Verkommenheit, Al-Kaida, Rampensau, Breivik, Egomanie, Wein, Aufwerten

Wie alt ist Eva ...

KlaKla, Dienstag, 16.06.2015, 09:29 (vor 1641 Tagen) @ H. Lamarr

Eva W. benutzt den Plural sie versucht damit den Leser zu suggerieren, dass sie nicht alleine ist mit ihren Annahmen und Unterstellungen. Sie ist jedoch kein gewählter Sprecher einer Organisation wo sich Elektrosensiblen oder Elektrochonder gruppieren.

Sie gibt ein ziemlich übles Bild von sich selbst ab. Das muss nicht weiter Kommentiert werden aber gut, dass das BfS sich nicht einschüchtern lässt.

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Meine Meinungsäußerung

Was das IZgMF von Tim Hunt und Rainer Brüderle unterscheidet

H. Lamarr @, München, Dienstag, 16.06.2015, 15:12 (vor 1641 Tagen) @ H. Lamarr

Das für mich völlig Unfassbare ist, dass das BfS - ausser der Tatsache, dass es aufgezeigte Indizien ignoriert und selbst nichts überprüft - sich eines Forums bedient, das seit Jahren in übelster Weise über Menschen herzieht, die unter gepulsten elektromagnetischen Feldern leiden. Dem BfS sind seit Jahren die Ausfälle dieses Forums gegenüber elektrosensiblen Menschen bekannt. "Hetzer, Spinner, nützliche Idioten, Vergleich mit Massenmörder Breivik, Al Kaida-ES, Empfehlung Amtlicher Betreuung, Antragformular gleich verlinkt, leicht auszufüllen und beim nächsten Amtsgericht abzugeben.

Seit Jahren erhebt Eva W. die obigen Anschuldigungen öffentlich gegenüber dem IZgMF-Forum oder einzelnen Forumteilnehmern. Vier, fünf andere überzeugte Mobilfunkgegner hauen ebenfalls in diese Kerbe. Wir haben die Anschuldigungen stets als grotesk verworfen und zu keiner Zeit ernst genommen. Das können wir uns leisten, weil die verschworenen Gedankengänge von Frau W. unzutreffend sind. W. glaubt, das IZgMF sei eine selbständig operierende externe Sondereinheit des Amtes. Deshalb ist es für sie auch zielführend, das IZgMF beim vermeintlichen Arbeitgeber zu denunzieren. Die alte Dame spekuliert darauf, das Bfs möge seine "schützende Hand" über dem IZgMF wegnehmen, und dem ihr verhassten Portal stattdessen mal ordentlich eine verpassen.

Wäre es so, wie es sich Frau W. in ihren schlaflosen Nächten in eiskalter Küche ausgedacht hat, könnte das BfS, wenn es denn wollte, dem abhängigen IZgMF durchaus eine Abmahnung oder Schlimmeres antun. Doch das IZgMF ist unabhängig, auch vom BfS, und deshalb geht die Rechnung von Frau W. eben nicht auf.

Nobelpreisträger Tim Hunt (72) hat nicht so viel Glück gehabt wie wir. Der Brite hatte auf einer Konferenz von Wissenschaftsjournalistinnen in Seoul getrennte Labore für Frauen und Männer vorgeschlagen. Denn, so der Wissenschaftler: "Drei Dinge passieren, wenn sie im Labor sind: Du verliebst dich in sie, sie verlieben sich in dich, und wenn du sie kritisierst, fangen sie an zu heulen." Aus meiner Sicht eine augenzwinkernd gemeinte harmlose Äußerung, über die Männer wie Frauen schmunzeln können. Doch es hagelte heftige Kritik und Hunt musste von seinem Posten als Honorarprofessor am University College London (UCL) zurücktreten. Hunt war abhängig von Leuten, die angeblich als Gralshüter der Gleichberechtigung ein Zeichen setzen wollten, sich mit dieser völlig überzogenen Reaktion mMn jedoch nur zum Narren gemacht haben. Vielleicht wollten sie Hunt unter dem Vorwand auch nur los werden.

Ähnlich war es mit dem FDP-Politiker Brüderle, der sich wegen einer herzhaften Äußerung über die Oberweite einer Interviewerin unversehens mitten in einer scheinheiligen "Sexismus-Debatte" wiederfand. Tagsüber Brüderle in die Pfanne hauen und nachts Pornos gucken. Auch Rainer Brüderle war abhängig, abhängig von der Wählergunst.

Meine Sympathien liegen in dieser Sache bei Hunt und Brüderle. Wer sich über die Äußerungen der beiden hingebungsvoll echauffieren kann, ist mMn kinderlos, hat seinen Wohnsitz auf der Rückseite des Mondes oder beides. Oder er hat einen guten Grund, sich künstlich aufzuregen, um dem Opfer einer solchen Kampagne nach Kräften zu schaden. Letzteres ist mein Favorit unter den Motiven. Denn im Fall von Frau W. geht die Gegenprobe ohne Rest auf: Das favorisierte Motiv passt nahtlos auch zum Denunzieren des IZgMF gegenüber dem BfS.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Denunzieren, Nobelpreisträger

Was das IZgMF von Tim Hunt und Rainer Brüderle unterscheidet

charles ⌂ @, Dienstag, 16.06.2015, 15:31 (vor 1641 Tagen) @ H. Lamarr

Also Spatenpauli,

ich verstehe nicht weshalb Sie sich noch aufregen über das was eine Eva W. behauptet.
Was sie noch schreibt is belanglos, uninteressant, und nicht der Rede wert.
Ihre Schallplatte ist nicht nur grau, sondern hat gar keine Spuren mehr.

Vernünft, Objektivität, logisches Denken, im Spiegel schauen, sind Eva W. vollkommen fremd.

Immerhin schreibe ich auch noch immer hier, und werde (leider) nicht vom BfS unterstützt, und von denen auch nicht nach meine Meinung gefragt.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Sexismus in der Wissenschaft

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 18.06.2015, 18:09 (vor 1638 Tagen) @ H. Lamarr

Meine Sympathien liegen in dieser Sache bei Hunt und Brüderle.

Und hier die Gegenstimme:

Babys bedeuten das Karriereende, wichtige Entscheidungen werden im Pub getroffen, und wer sich neue Kleidung kauft, geht lieber shoppen als ins Labor: Fünf Wissenschaftlerinnen berichten von Sexismus am Arbeitsplatz. mehr ...

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Sexismus in der Wissenschaft

KlaKla, Freitag, 19.06.2015, 07:08 (vor 1638 Tagen) @ H. Lamarr

Meine Sympathien liegen in dieser Sache bei Hunt und Brüderle.


Und hier die Gegenstimme:

Babys bedeuten das Karriereende, wichtige Entscheidungen werden im Pub getroffen, und wer sich neue Kleidung kauft, geht lieber shoppen als ins Labor: Fünf Wissenschaftlerinnen berichten von Sexismus am Arbeitsplatz. mehr ...

Als ob Frauen die besseren Männer wären. In Frauen dominierten Berufen verhält es sich nicht anders. Krankenpfleger, zum Arzt hat es bei dem wohl nicht gereicht! Es gibt genügend fiese Sprüche von Frauen gegen Männer. Hier ein anderes Beispiel: Das dümmste Tier auf Erden, sollte einst der Affe werden. Doch das ging voll daneben, und der Mann begann zu leben.

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Meine Meinungsäußerung

Pro & Kontra: Musste Hunt gefeuert werden?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 18.06.2015, 23:17 (vor 1638 Tagen) @ H. Lamarr

Tim Hunt hat einen flapsigen Spruch über Frauen im Labor losgelassen - doch musste er deshalb seinen Job als Uni-Professor verlieren? Zwei Meinungen aus der Spiegel-Redaktion. weiter ...

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BfS macht selbstdiagnostizierte Elektrosensible glücklich

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.01.2017, 12:55 (vor 1058 Tagen) @ H. Lamarr

[Hinweis: Strang abgetrennt am 18.06.2015, Absprung hier]

Wer sich das vermeintliche Corpus Delicti anschaut, stellt fest, den Link gibt es, doch er ist nicht verdeckt, sondern genauso offen wie alle anderen Links auf dieser Seite. Das BfS hat die kurze Passage ohne Zutun und Wissen des IZgMF in die Seite eingefügt. Frau Weber erkennt darin eine unverdiente Aufwertung des IZgMF und intervenierte deshalb beim BfS, den Eintrag "zu überdenken". Ob dies bereits eine Denunziation ist, mag jeder für sich entscheiden.

Eva W. lässt nicht locker ...

Eva W. meldet heute im GHz-Forum, das BfS habe die Story um den Wilden Wein im Botanischen Garten zu München am 5. Januar 2017 gelöscht. Frau W. ist über diese Maßnahme des Amtes entzückt und schreibt im Kaiser-Wilhelm-Stil:

Hiermit danke ich dem Bundesamt für Strahlenschutz, dass es schlussendlich ihre Info-Seite revidiert hat. Auch elektrosensible Menschen sind Menschen und es ist ziemlich hart, wenn man trotz ständig vorgeführter Verachtung in einem Forum, wie es das IZgMF ist, sehen muss, dass das BfS auf eben dieses verlinkt.

Hintergrund: Das BfS aktualisiert regelmäßig seine Seiten im www damit die Leser Schnee von gestern nicht irrtümlich für Neuschnee halten. Gewisse Websites, darunter auch kommerziell angehauchte Anti-Mobilfunk-Websites, verzichten hingegen gezielt auf alles, was die zeitliche Einordnung eines Beitrags zulässt, um Altschnee über Jahre hinweg als Neuschnee präsentieren zu können (Strichwort: Dauerbreze).

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