München: Messkampagne zur Funkfeldimmission (Allgemein)

Gast, Dienstag, 02.06.2015, 11:31 (vor 1724 Tagen)

Gestern, am Montag startete in München eine Studie, mit der die Funkfeldimmission im Alltag dokumentiert werden soll. mehr ...

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Finanzierung, Grenzwert, München, IZMF, Immissionsmessung

Funksignale in München

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.06.2015, 11:49 (vor 1724 Tagen) @ Gast

Gestern, am Montag startete in München eine Studie, mit der die Funkfeldimmission im Alltag dokumentiert werden soll. mehr ...

Aus meiner Sicht kein Artikel, auf den die SZ besonders stolz sein kann. Es kommt nur wenig Hintergrundinformation zu dieser "Studie" und im Text finden sich tendenziöse Formulierungen und unbelegte Behauptungen, wie sie in den Vorratskammern der Mobilfunkgegnerei vorzufinden sind:

... Strahlenbelastung ...
... voller Strahlung ...
... viele Bürger machen sich Sorgen ...
... Das sehen unzählige Bürgerinitiativen ... anders

Wird Eva W. aus O. in M. zu den Glücklichen zählen, deren Wohnstatt vom "Referat für Gesundheit und Umwelt" (RGU) der Stadt, wie beschrieben, als Messort auserwählt wurde? Oder bekamen Mitglieder des örtlichen Vereins für Elektrosensible den Vorzug? Fragen, die die Welt bewegen ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Funksignale in München: Korrekturanmerkungen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.06.2015, 13:53 (vor 1724 Tagen) @ H. Lamarr

Verbesserungsvorschläge:

... Strahlenbelastung ...

... Funkfeldimmission ... oder, wem das zu kompliziert ist, ... Funkfelder ...

... voller Strahlung ...

... gut mit Funk versorgt ...

... viele Bürger machen sich Sorgen ...

... 23 Jahre nach Start des Massenfunks machen sich nur noch einige aufgewiegelte und schlecht informierte Bürger Sorgen ...

... Das sehen unzählige Bürgerinitiativen ... anders

... Das sehen vereinzelte Bürgerinitiativen, München hat davon keine mehr, anders

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Funksignale in München: auch Merkur berichtet

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.06.2015, 16:45 (vor 1724 Tagen) @ H. Lamarr

Gestern, am Montag startete in München eine Studie, mit der die Funkfeldimmission im Alltag dokumentiert werden soll. mehr ...

Aus meiner Sicht kein Artikel, auf den die SZ besonders stolz sein kann.

Die Konkurrenz von Merkur hat es besser gemacht. Von maximal 30 bis 40 Prozent Grenzwertausschöpfung, wie bei der SZ (mMn für Immission von Sendemasten ein viel zu hoher Wert) steht dort nichts.

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Messung, Immission, Merkur, München, Bornkessel

Umfrage: Haben Sie Angst vor zu hoher Strahlenbelastung?

H. Lamarr @, München, Samstag, 06.06.2015, 15:18 (vor 1720 Tagen) @ Gast

Gestern, am Montag startete in München eine Studie, mit der die Funkfeldimmission im Alltag dokumentiert werden soll. mehr ...

Der Münchener Wochen-Anzeiger bietet eine Umfrage an: Haben Sie Angst vor zu hoher Strahlenbelastung?

Nun bin ich kein Soziologe, aber sogar mir ist aufgefallen, dass die Fragestellung unzulässig ist. Vor zu hoher Strahlenbelastung müsste sich nämlich jeder fürchten, das aber kann nicht Sinn und Zweck der Umfrage sein.

Trotzdem steht die Umfrage derzeit bei 50:50. Möglicherweise habe ich mit meinem "nein" das "ja" von Frau Weber kompensiert. Leider wird das Ergebnis nur als Relativwert genannt, absolute Zahlen fehlen, die Umfrage ist daher nicht mehr als Spielerei.

Routinemäßig habe ich kontrolliert, wie leicht sich die Umfrage manipulieren lässt und ich bin überrascht: Mir ist es mit den gängigen Tricks nicht gelungen, 2-mal abzustimmen.

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Umfrage, Anzeigenblatt, Gratiszeitung

Umfrage: Haben Sie Angst vor zu hoher Strahlenbelastung?

hans, Samstag, 06.06.2015, 15:46 (vor 1720 Tagen) @ H. Lamarr

Routinemäßig habe ich kontrolliert, wie leicht sich die Umfrage manipulieren lässt und ich bin überrascht: Mir ist es mit den gängigen Tricks nicht gelungen, 2-mal abzustimmen.

Ich schaffe es. Und habe, mit dreimal nein, die Prozentzahl auf 80:20 verschoben. Da scheinen noch nicht sehr viele mitgemacht zu haben. Spatenpauli, Frau Weber und ich??? Jedenfalls ging der "Nein"-Anteil jedesmal um 5% hoch :yes:

Umfrage: Haben Sie Angst vor zu hoher Strahlenbelastung?

H. Lamarr @, München, Samstag, 06.06.2015, 16:06 (vor 1720 Tagen) @ hans

Routinemäßig habe ich kontrolliert, wie leicht sich die Umfrage manipulieren lässt und ich bin überrascht: Mir ist es mit den gängigen Tricks nicht gelungen, 2-mal abzustimmen.

Ich schaffe es. Und habe, mit dreimal nein, die Prozentzahl auf 80:20 verschoben. Da scheinen noch nicht sehr viele mitgemacht zu haben. Spatenpauli, Frau Weber und ich??? Jedenfalls ging der "Nein"-Anteil jedesmal um 5% hoch :yes:

Du hast recht, ich war zu zaghaft, jetzt kriege auch ich es hin. Deine 80 Prozent waren aber bereits von der dunklen Seite der Macht zusammengestaucht worden, mein zweites "nein" schaffte deshalb nur noch 77,xx Prozent zugunsten der Nein-Sager.

Wer immer auch diese Umfrage programmiert hat, er muss noch einiges lernen. Zum Beispiel für Neugierige, die bereits abgestimmt haben und sich nur noch über den aktuellen Stand schlau machen wollen, einen Zugang anbieten. Momentan kommt man nur über wiederholtes (nicht gezähltes) Abstimmen auf die Ergebnisseite, selbst ein Link auf die Ergebnisseite ist nicht möglich. Aber geschenkt, ist ja eh nur Spielerei.

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Umfrage: Haben Sie Angst vor zu hoher Strahlenbelastung?

hans, Samstag, 06.06.2015, 18:29 (vor 1720 Tagen) @ H. Lamarr

...Deine 80 Prozent waren aber bereits von der dunklen Seite der Macht zusammengestaucht worden, mein zweites "nein" schaffte deshalb nur noch 77,xx Prozent zugunsten der Nein-Sager.

Im Moment steht es 90:10. Die Umfrage hat wirklich Verbesserungspotential :-|

Bedeutungslose Umfrage

KlaKla, Sonntag, 07.06.2015, 08:13 (vor 1719 Tagen) @ hans

Im Moment steht es 90:10. Die Umfrage hat wirklich Verbesserungspotential :-|

Derartige Umfragen sind wertlos. Mobilfunkgegner schicken einen Link per Mail rum um die Anfrage in ihrem Sinn zu manipulieren. Dabei handelt es sich nur um eine bedeutungslose Spielerei. Bestenfalls produzierst du damit mehr Klicks auf der Website des Anzeigeblättchens.

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Meine Meinungsäußerung

Messkampagne zur Funkfeldimmission: Resultate publiziert

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 28.10.2015, 12:49 (vor 1576 Tagen) @ Gast

Gestern, am Montag startete in München eine Studie, mit der die Funkfeldimmission im Alltag dokumentiert werden soll. mehr ...

Auftraggeber IZMF hat jetzt auf seiner Website die Resultate dieser Messkampagne veröffentlicht, auch eine 40-seitige Broschüre mit den Ergebnissen ist zu haben (PDF).

Im aktuellen Newsletter des IZMF vom 28. Oktober 2015 heißt es zu der Messkampagne:

Die Bevölkerung ist im Alltag nur in geringem Maße den Funkwellen von umgebenden Rundfunk- und Mobilfunksendern, WLAN-Netzwerken, Mobilfunkendgeräten und DECT-Telefonen ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität Ilmenau im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF). Die in verschiedenen Alltagsszenarien ermittelte Hochfrequenz-Gesamtexposition schöpft für jemanden, der kein eigenes Handy benutzt, im Mittel (Median) lediglich 0,003 Prozent des Grenzwertes für die Leistungsflussdichte aus. Wer in typischen Alltagsszenarien zusätzlich mit dem eigenen Mobiltelefon telefoniert, erhöht seine Exposition deutlich. Sie bleibt aber auch dann immer noch weit unter den Grenzwerten und liegt im Schnitt bei rund 8,5 Prozent Grenzwertausschöpfung (Leistungsflussdichte). Mithilfe der Messdaten können Verbraucher Rückschlüsse auf ihre individuelle Exposition ziehen.
Die Studienergebnisse werden heute veröffentlicht und in den kommenden Wochen im Rahmen von Fachworkshops für Mandatsträger und Verwaltungsmitarbeiter präsentiert. Teilnehmer haben die Gelegenheit, die Resultate gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu diskutieren. Die kostenlosen Fachveranstaltungen finden am 28. Oktober in München [Anm. Spatenpauli: bei 0 Tag Vorlaufzeit leider unerreichbar] und am 19. November in Hannover statt. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der Website des IZMF unter www.izmf.de.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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IZMF, Messkampagne, Fachveranstaltung

SZ: So verstrahlt ist München

Gast, Donnerstag, 29.10.2015, 15:44 (vor 1575 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Wissenschaftler hat den Sommer über die Strahlung von Mobilfunkantennen, Smartphones oder Wlan-Routern erfasst - und konnte keine bedenklichen Strahlungen feststellen. Am größten ist demnach die Belastung, die vom eigenen Smartphone ausgeht.

Wer in diesem Sommer mitten auf dem Marienplatz einen Mann sah, der um den Hals einen knallgelben Apparat mit dickem Bommel an der Antenne trug, der mag verdutzt geschaut haben. Aber Christian Bornkessel war mit seinem Spektrumanalysator nicht im Auftrag der Ghostbusters unterwegs. Das Gerät erfasst die Strahlung von Mobilfunkantennen, Smartphones oder Wlan-Routern: eben die Strahlung, der jeder Münchner in seinem Alltag ausgesetzt ist. Die Ergebnisse von Bornkessels Messungen sind jetzt ausgewertet - der Forscher konnte keine bedenklichen Strahlungen feststellen.

Am größten ist demnach die Belastung, die vom eigenen Smartphone ausgeht. Aber selbst wenn das Gerät beim Telefonieren direkt an den Kopf gehalten wird, beträgt die Strahlung immer noch weniger als zehn Prozent des bedenklichen Grenzwertes, je nach Typ etwa 8,5 Prozent. "Mit nur einem Zentimeter Abstand liegt die Strahlung schon zwei Drittel unter dem Wert, der bei direktem Kopfkontakt gemessen wird", sagt Bornkessel. Außerdem sei bei diesen Messungen von einer Maximalauslastung des Handys ausgegangen worden, die selten zuträfe. Schon bei gutem Empfang regelt sich die Sendeleistung eines Handys stark herunter. Mehr ...

TZ: WLAN, Handys, Sendemasten: So verstrahlt ist München

Der Grenzwert liegt bei 100 Prozent. Die angegebenen Werte entsprechen dem Anteil, wie nahe die Strahlung an den Grenzwert geht. Wird eine eigene Handynutzung am Ohr am jeweiligen Messort dazugerechnet, muss der Wert um 8,50 Prozent erhöht werden. Mehr ...

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Messung, Immission, Bornkessel, Sendeleistung, Smartphone

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