"Mobilfunk Kirchberg" will Elektrosmog möglichst vermeiden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.04.2015, 14:01 (vor 1610 Tagen)

Die Telekom plant in Kirchberg an der Murr, Baden-Württemberg, neue Sendemasten für Mobilfunk – und stößt auf Widerstand. Die Bürgerinitiative (BI) Mobilfunk Kirchberg will Elektrosmog möglichst vermeiden. „Wir verstehen uns als gemäßigte Mobilfunk-Kritiker“, sagt Florian Krane, Vorsitzender der BI. Man wolle sachliche Informationen liefern. Fakt sei, dass der Elektrosmog durch W-Lan und Smartphones immer stärker werde – deshalb sollten insbesondere Kinder und Jugendliche in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten geschützt werden. „Der Schutz der Gesundheit sollte Vorrang haben vor einer mobilen Vollversorgung bis ins unterste Kellergeschoss“, meint Florian Krane. mehr ...

Kommentar: Das ist mMn kein gemäßigter Standpunkt, sondern Argumentation aus der Steinzeit der Mobilfunkgegnerei, frei vom Verständnis der technischen Zusammenhänge zwischen Leistungsregelung der Endgeräte, Abstand zwischen Basis und Endgerät und der daraus resultierenden Immission. Und sollte die BI wirklich gesagt haben, sie halte die Netzabdeckung zum Telefonieren für ausreichend, stellt sich die Frage nach der Kompetenz der BI, solche Feststellungen treffen zu können und nach ihrer Legitimation, anderen die Vorzüge von LTE vorenthalten zu wollen, ohne dafür ein einziges handfestes Argument im Köcher zu haben. Aus meiner Sicht versuchen hier wieder einzelne Bürger, ihre irrationalen Ängste einer gesamten Gemeinde zu deren Nachteil überzustülpen. Gäbe es keine Nachfrage vor Ort, die Telekom würde freiwillig dort nicht investieren.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Egoismus, Inkompetenz, Mastverhinderung, Steinzeit, Leistungsregelung, Endgerät

BI Kirchberg - Egoismus oder Dummheit

KlaKla, Dienstag, 21.04.2015, 07:14 (vor 1608 Tagen) @ H. Lamarr

.... Man wolle sachliche Informationen liefern. Fakt sei, dass der Elektrosmog durch W-Lan und Smartphones immer stärker werde – deshalb sollten insbesondere Kinder und Jugendliche in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten geschützt werden. „Der Schutz der Gesundheit sollte Vorrang haben vor einer mobilen Vollversorgung bis ins unterste Kellergeschoss“, meint Florian Krane. mehr ...

Bevor Krane Kinder vor Mobilfunksender schützt, sollten er mal versuchen Kinder vorm Handy oder Smartphone zu schützen. Eltern überzeugen, dass sie DECT und WLAN ersetzen.

Die Telekom weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass „der Kunde der Architekt des Internetnetzes ist“
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Sendemasten zu bekämpfen ist Egoistisch und nur zielführend für die Unterschiedlichen Dienstleister die über Steuergeld unnötige Immissionsgutachten, Standortkonzepte etc. erstellen. Die BNetzA wacht über die Einhaltung der Grenzwerte durchs Genehmigungsverfahren. Seit Jahren schüren selbst ernannte Experten mit fach fremden Doktortitel gegen Sendemasten. Sie haben ihre Wurzeln in der Esoterik. Mit Pseudowissenschaft Gedönns machen sie sich wichtig und Laien zu nützlichen Idioten.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
BI, Egoismus, Ziel, Instrumentalisierung

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