Schlüchtern - städtische Liegenschaften frei für Mobilfunk (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 16.04.2015, 07:16 (vor 1621 Tagen)

Niederschrift über die öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag, 04.02.2014

13. Umsetzung des Mobil-Funk-Konzeptes/Antwort Dr. Nießen
Die SPD-Fraktion stellt den Antrag den Tagesordnungspunkt „Umsetzung des Mobil-Funk-Konzeptes“ auf die Tagesordnung zu nehmen.

Folgende Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bau und Stadtentwicklung gelangt zur Abstimmung:

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29.05.2001, dass keine Mobilfunkmasten auf städtischen Grundstücken errichtet werden sollen, wird aufgehoben.

Auf Basis des erstellten Mobilfunkkonzeptes wird die Abstandsregelung neu festgelegt.
Mobilfunkmasten und –anlagen dürfen auf städtischen Grundstücken nur errichtet werden, wenn der Standort mindestens 500 m von der nächsten Wohnbebauung entfernt liegt oder der Immissionsschutz technisch durch den Höhenunterschied zwischen Sendeantenne und bewohnten Bereichen gewährleistet wird.
Das erstellte Mobilfunkkonzept ist bei der Errichtung oder Erweiterung von Anlagen zu beachten.

Die Mobilfunkbetreiber sind bzgl. ihrer Beteiligungsverpflichtung und dieser Beschlusslage schriftlich zu informieren.

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Schlüchtern - EHS übt Druck aus

KlaKla, Donnerstag, 16.04.2015, 08:55 (vor 1621 Tagen) @ KlaKla

02.05.2014 | 0 Initiative "Imowos" drängt auf Verlegung der Mobilfunk-Antennen
Die Mitglieder der Initiative mobilfunksenderfreie Wohngebiete Schlüchtern (Imowos) kamen unlängst zu ihrer Jahresversammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen bei dem Treffen der neue Sendemast im Industriegebiet Auf der Landwehr/Reitstück sowie Vorstandswahlen.

Gespräche mit Schlüchterns Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD), einem Bauamtssachbearbeiter, Magistratsmitgliedern, Besuche des Mobilfunksymposiums in Mainz oder auch die öffentliche Tagung einer Kompetenzinitiative in Würzburg zum Thema "Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks" – in ihrem Jahresbericht zählte Imowos-Vorsitzende Christiane Euler zahlreiche Aktivitäten des Vorstands seit den Mitgliederversammlungen im März und November vorigen Jahres auf. Ein Hauptthema waren der seit Dezember 2013 betriebsfertige Sendemast auf dem Reitstück und der von Sparkassenchef Thomas Maus zugesagte Abbau aller Antennen vom Dach der Kreissparkasse. Euler betonte, dass der Standort auf dem Reitstück von der Stadt Schlüchtern und von Dr. Peter Nießen, Diplom-Ingenieur am Fachinstitut für elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt (Köln), ausgesucht worden sei. Mehr ...

Kommentar: Ein Elektrosensible übt Druck aus. Der Sendemast auf der Sparkasse soll geräumt werden weil Herr Nießen einen besseren Standort fokusiert. Der Vertrag mit Vodafone und der Sparkasse geht lt. Pressemeldung noch bis 2019.

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EHS, Druck, Steuerverschwendung, Euler

Schlüchtern - EHS übt Druck aus

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.04.2015, 10:13 (vor 1621 Tagen) @ KlaKla

Ein Elektrosensible übt Druck aus.

Wo steht das denn? Im verlinkten Artikel habe ich davon nichts gelesen.

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Schlüchtern - EHS übt Druck aus

KlaKla, Donnerstag, 16.04.2015, 10:41 (vor 1621 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Elektrosensible übt Druck aus.

Wo steht das denn? Im verlinkten Artikel habe ich davon nichts gelesen.

Nee, ist meine Aussage denn Christina Euler leidet selbst unter gesundheitlichen Beschwerden und führt diese auf die Einwirkungen der Funkantennen auf der Sparkasse zurück. lt. Newsletter BW 2006.

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Schlüchtern - Imowos muss offen bekämpft werden

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.04.2015, 11:30 (vor 1621 Tagen) @ KlaKla

Ein Elektrosensible übt Druck aus.

Wo steht das denn? Im verlinkten Artikel habe ich davon nichts gelesen.

Nee, ist meine Aussage denn Christina Euler leidet selbst unter gesundheitlichen Beschwerden und führt diese auf die Einwirkungen der Funkantennen auf der Sparkasse zurück. lt. Newsletter BW 2006.

Achso. Wir hatten dazu im Forum sogar eine Meldung, der zufolge es Frau Euler schwer erwischt haben soll.

Zur Jahreshauptversammlung 2009 des Vereins heißt es auf dessen Website:

Die Vorsitzende berichtete in ihrem Jahresrückblick über eine beeindruckende Zahl von weiteren Initiativen: Ständige Kontakte mit Bürgermeister, Magistrat und Stadtverordneten, mit Politikern auf Kreis-, Landes- und Bundesebene und permanentem Erfahrungsaustausch mit Wissenschaftlern, Ärzten und anderen Bürgerinitiativen in Deutschland. Mit Stolz nannte sie den zahlreich erschienenen Teilnehmern der Versammlung die Zahl von rund 300 Mitgliedern der Schlüchterner BI. Dabei gebühre insbesondere den 51 Schlüchterner Ärzten und Persönlichkeiten aus anderen Heilberufen „besonderer Dank“, die im „Schlüchterner Ärzteappell“ die Bevölkerung und die politischen Entscheidungsträger sensibilisiert und die Entscheidungsprozesse wesentlich beschleunigt hätten. In ihren Dank schloß Christiane Euler ihre Mitglieder im Vorstand ein, ebenso wie etwa den BUND in Schlüchtern.

Also, ich weiß nicht, 300 Mitglieder erscheinen mir um mindestens eine Größenordnung zu hoch angesetzt, da wurden wohl Opa, Oma und Enkel mitgerechnet.

Da der Sitz des Vereins im Häuschen von Frau Euler ist, gehe ich davon aus, hier hat jemand 2006 seine individuell empfundene Notlage in Vereinsform umgemünzt. Inzwischen hat sich die vermeintliche Notlage wahrscheinlich in Wohlgefallen aufgelöst, der Verein aber wird davon ungerührt weiter am Leben erhalten, denn er bringt etwas sehr Schönes mit sich: Zuwendung und öffentliche Anerkennung. Aus meiner Sicht sind solche Vereinshülsen deshalb eine spezielle Darreichungsform personenfixierter christlicher Sozialhilfe. Wogegen nichts einzuwenden wäre, würden diese Vereine nicht Schaden anrichten, indem sie in der Bevölkerung unbegründete Ängste schüren und als "nützliche Idioten" den Profiteuren der Elektrosmog-Angst Kunden in die Netze treiben. Deshalb dürfen solche Vereine mMn nicht milde geduldet, sondern müssen offen bekämpft werden.

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BUND, BI, Egoismus, Appell, Alternativmedizin, Schlüchtern, Heilpraktiker

Schlüchtern: Rückzug von einer Fehlentscheidung

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.04.2015, 10:05 (vor 1621 Tagen) @ KlaKla

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29.05.2001, dass keine Mobilfunkmasten auf städtischen Grundstücken errichtet werden sollen, wird aufgehoben.

Schlüchtern ist ein altes Widerstandsnest, gegen die Sparkassen-Antennen wird seit fast zehn Jahren Druck gemacht (Vereinsgründung im Oktober 2006). Die Taktik der Sendemastengegner hat "Skeptiker" einmal so beschrieben: Man kann fortwährend öffentlich anklagen, während der "Gegner" halt auf sein öffentliches Image achten muss und sich nicht so richtig mit den deutlichen Worten, die eigentlich notwendig wären, zur Wehr setzen kann.

So wie es aussieht, tritt Schlüchtern jetzt den geordneten Rückzug von einer unter Druck getroffenen Fehlentscheidung an, mit überwältigender Zustimmung im Stadtrat: Der Beschluss, die Fehlentscheidung zu kippen, wurde mit 28 von 29 Stimmen getroffen (1 Enthaltung). Auf Druck von Wutbürgern zu deren Ruhigstellung objektiv nicht begründbare Beschlüsse zu fassen ist mMn ohnehin keine gute Idee.

Und die Uhr tickt, als nächstes wird es das überflüssig "Mobilfunkkonzept" der Stadt treffen: Mit jedem Tag veraltet es mehr, die Mobilfunktechnik bleibt schließlich nicht wegen Schlüchtern stehen, sondern entwickelt sich beständig weiter mit neuen wechselnden Anforderungen an Standorte. Prognose: In einigen Jahren ist das Konzept nicht länger einzuhalten und wird abgeschafft. So wie dies kürzlich in Kitzingen passiert ist. Das Gute daran ist: Die Abschaffung wird schmerzfrei sein, wie üblich, wenn Unnötiges entsorgt wird. Dass da ordentlich Geld wegen einer handvoll Mobilfunkgegner verschwendet wurde, wird wegen Grasbewuchs kein Thema sein.

Die Website der Bürgerinitiative Imowos (nicht zu Verwechseln mit Imowob = Bruchköbel) ist nur noch ein Schatten ihrerselbst. Die jüngste Aktualisierung fand vor 2 Jahren statt, die Linkliste hat zwei Einträge: Diagnose-Funk und die sogenannte Kompetenzinitiative. Womit mMn auch klar ist, wer diese BI mit Desinformation versorgt.

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Tags:
Desinformation, Bruchköbel, Schlüchtern, Stadtrat, Gemeinde, Übernahme

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