Weihnachten 2014 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 07.12.2014, 15:49 (vor 2849 Tagen)

Da sich dieses Jahr sonst niemand für Frau Webers obligatorisches Weihnachtsgedicht zu interessieren scheint, die lawinenartige Copy-Paste-Verbreitung durch eifrige Copy-Paste-Experten ausgeblieben ist, erachte ich es als Sozialleistung, dem Werk, das entfernt an Rudi Rammlers Rüttelreime erinnert, die von der Autorin erhoffte Verbreitung zu erleichtern.

[Die von mir an dieser Stelle nachträglich eingestellten Fotos kerngesunder Bäume im Nahfeld von Mobilfunk-Sendeantennen habe ich am 11.12.2014, 22:10 Uhr, auf Wunsch von Frau Weber wieder entfernt, Anm. Spatenpauli]

Weihnachten 2014

Es stand einmal ein Tannenbaum,
einen Schöneren gab es kaum,
doch ich sah mit jedem Jahr,
drohender für ihn Gefahr,
ein langsam Sterben hat begonnen,
und bald ward ihm die Kraft genommen.

Da kam am Ende gar die Stadt,
prüft, ob man ihn vergiftet hat?
Doch hierfür sind die Gärtner blind,
dass nah ein Dutzend Sender sind,
die ihn so fürsorglich „umstrahlen“
und ihm sein prächtig Leben stahlen.

Doch Bäumen gibt man kein Gewicht,
es kümmern auch die Menschen nicht,
die der Strahlung preisgegeben,
wen int'ressiert schon wie sie leben?
Ein großes Werk gilt's zu vollenden,
früh muss man sich an Kinder wenden.

Wie wird es diesen Kindern gehen?
Da muss man nicht in Sterne sehen!
Was sagen uns denn die Experten,
die alles prüfen und bewerten:
„Wenn sich Ratten nicht beklagen,
kann Strahlung jedes Kind vertragen.“

Das Allerwichtigste ist jetzt,
rund um die Uhr weltweit vernetzt,
konzentriert auf's Smartphone blicken,
wischen, wischen, tippen, tippen,
blindlings durch die Gegend laufen
und jedes Jahr ein Smartphone kaufen.

Und da das Netz ja nichts vergisst, es sicher immer möglich ist,
auf einem Display 6 x 10 einen „Weihnachtsbaum“ zu seh'n!!

Eva Weber, [aus ihrer Selbstsicht] durch Mobilfunk geschädigt, am normalen Leben gehindert, seit nunmehr 10 Jahren.

Kommentar: Dass sich wichtige Botschaften auch mit wenigen Worten den Menschen nahe bringen lassen, belegt dieses Wintergedicht.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Baumschäden, Baumsterben, Botanischen-Garten, Arnulfpark

Weihnachten 2014

AnKa, Sonntag, 07.12.2014, 16:21 (vor 2849 Tagen) @ H. Lamarr

Da sich dieses Jahr sonst niemand für Frau Webers obligatorisches Weihnachtsgedicht zu interessieren scheint, die lawinenartige Copy-Paste-Verbreitung durch eifrige Copy-Paste-Experten ausgeblieben ist, erachte ich es als Sozialleistung, dem Werk, das entfernt an Rudi Rammlers Rüttelreime erinnert, die von der Autorin erhoffte Verbreitung zu erleichtern.


Weihnachten 2014

Aber, bitteschön, in getragenem und zugleich lautem und eindringlichem Ton vortragen, und auf die Jamben achten:

Doch BÖImen göööbt man köiiin GöWÖCHT,
ös KÖMMERN ouch dä MÄNschän nöcht,
dö dörr STRAAAhlong proisgögöbönnn,
wään änt'rässÖÖÖRRRT schon wöö sö LÄÄÄbönnnn?
Ain GROOOßes WÄRRRK gölt's zoo vollöndännn,
FRÖÖÖH moss man söch an KÖNDER wöndönnn....

So ungefähr.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Hesse setzt auf die Unwissenheit seiner Leser

KlaKla, Donnerstag, 11.12.2014, 09:33 (vor 2846 Tagen) @ H. Lamarr

Der Hesse hat andere Baumbilder eingestellt. Wenn ich mich nicht irre, zeigt er eine Lärche. Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum der im Herbst seine Nadel abwirft!

Somit ist sein Kommentar zum zweiten Bild (Am 4. Dez. 2014 sieht der Baum so aus. An diesem Standort wird er nicht überleben.) irreführend. Der Fehler passiert im Kopf des Leser wenn er nicht weiss dass die Lärche im Herbst ihre Nadeln abwirft.

Hinweis Moderator: Link nachträglich eingefügt am 12.12.2014

--
Meine Meinungsäußerung

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Verdrehung, Copy-Paste, Täuschung, Inkompetenz, Fanatiker, Ueberzeugungstäter, Mogelpackung, Nadelgehölz, Dummbatz, Lärche

Dieser Baum überlebt nicht!

Trebron, Donnerstag, 11.12.2014, 11:08 (vor 2846 Tagen) @ KlaKla

Der Kommentar

An diesem Standort wird er nicht überleben.

ist zutreffend. Das Ende des Baumes ist sicher absehbar, da Lärchen nur bis zu 500 Jahre alt werden.

Die gestresste Lärche von Altaussee

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 11.12.2014, 13:10 (vor 2845 Tagen) @ KlaKla

Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum der im Herbst seine Nadel abwirft!

Nicht so in Altaussee (Österreich), dort nadelt der Baum ganzjährig ab, aber nur auf der senderzugewandten Seite. Behauptet der Macher dieser Seite. Schlimm? Nein! Warum nicht? Weil, wie gewöhnlich, der Macher der Seite (D. Janke) einen handfesten Grund hat gebrauchslyrisch zu zetern, denn er betreibt ein Geschäft, das mit Elektrosmog-Gezeter deutlich besser läuft als ohne.

Nachfolgend meine Stilblüten-Favoriten aus der dortigen Ich-will-doch-nur-eins-von-euch-Ecke:

Dispergierung der Tonminerale und Zeolithe zu lagerstabilen kolloidalen Suspensionen im Mineralkomposit

Scienceprosa vom Feinsten. Weniger überfrachtet aber auch nicht übel:

Aus den physikalischen Eigenschaften der Mineralkomposite resultierende Vorteile für die Produktumsetzung: Entfernung freier Radikale durch Adsorption

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Nadelgehölz, Lärche

Hesse setzt auf die Unwissenheit seiner Leser

AnKa, Samstag, 13.12.2014, 09:47 (vor 2844 Tagen) @ KlaKla

Der Hesse hat andere Baumbilder eingestellt. Wenn ich mich nicht irre, zeigt er eine Lärche. Die Lärche ist der einzige heimische Nadelbaum der im Herbst seine Nadel abwirft!

Somit ist sein Kommentar zum zweiten Bild (Am 4. Dez. 2014 sieht der Baum so aus. An diesem Standort wird er nicht überleben.) irreführend. Der Fehler passiert im Kopf des Leser wenn er nicht weiss dass die Lärche im Herbst ihre Nadeln abwirft.

Hinweis Moderator: Link nachträglich eingefügt am 12.12.2014

Ich meine nicht, dass er "irreführen" will. Er glaubt, was er da zeigt, tatsächlich inzwischen selbst.

Hier sei nun ein Geheimnis verraten:

"Hesse" (in der Schweiz: "Mahner") wurde vor vielen Jahren von den Publicity-Agenten der Mobilfunkindustrie in die Reihen der Mobilfunkgegner eingeschleust. Ziel: Die Öffentlichkeitsarbeit der Mobilfunkgegner durch regelmäßig beigemischte Absurditäten, Dummheiten und Blödeleien lächerlich zu machen. Heute sehen wir alle: Das hat funktioniert. Es gibt in Deutschland wohl kaum jemanden, der so gewissenhaft seinen Job macht wie er. Er hat ihn geradezu kontemplativ verinnerlicht.

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Weihnachten 2014 mit Baumschäden

KlaKla, Freitag, 12.12.2014, 09:41 (vor 2845 Tagen) @ H. Lamarr

Da sich dieses Jahr sonst niemand für Frau Webers obligatorisches Weihnachtsgedicht zu interessieren scheint, die lawinenartige Copy-Paste-Verbreitung durch eifrige Copy-Paste-Experten ausgeblieben ist, erachte ich es als Sozialleistung, dem Werk, das entfernt an Rudi Rammlers Rüttelreime erinnert, die von der Autorin erhoffte Verbreitung zu erleichtern.

[Die von mir an dieser Stelle nachträglich eingestellten Fotos kerngesunder Bäume im Nahfeld von Mobilfunk-Sendeantennen habe ich am 11.12.2014, 22:10 Uhr, auf Wunsch von Frau Weber wieder entfernt, Anm. Spatenpauli]

Kerngesunde Baumbilder widersprechen dem Gedicht. Das kann nicht im Interesse von Eva sein. Wenn dann müsstest du Bilder von kranken Bäumen einstellen wie in der Tegernseer Stimme.

Soweit mir bekannt, gibt es keinen Baum, den Funkgegner über viele Jahre hinweg beobachtet haben außer den hier, der stellvertretend für die meisten Bäume im Funkstrahl steht.

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Weihnachten 2014 ohne Baumschäden

H. Lamarr @, München, Freitag, 12.12.2014, 22:30 (vor 2844 Tagen) @ KlaKla

Kerngesunde Baumbilder widersprechen dem Gedicht. Das kann nicht im Interesse von Eva sein. Wenn dann müsstest du Bilder von kranken Bäumen einstellen ...

Nunja, eigentlich sind die Bäume kerngesund (auch 2014 noch), nicht die Bilder.

Dass ich die Fotos der kerngesunden Bäume wieder entfernt habe ist mein Weihnachtsgeschenk an Frau Weber. Der Vorgang beruht auf einem vorwurfsvollen Ping-Pong-Mailwechsel zwischen Frau Weber und mir.

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Chronik, Baumschäden

Weihnachten 2014 und der Krankheitsgewinn

KlaKla, Samstag, 13.12.2014, 07:20 (vor 2844 Tagen) @ H. Lamarr

Dass ich die Fotos der kerngesunden Bäume wieder entfernt habe ist mein Weihnachtsgeschenk an Frau Weber. Der Vorgang beruht auf einem vorwurfsvollen Ping-Pong-Mailwechsel zwischen Frau Weber und mir.

Da hast du der alten Dame gleich zwei Geschenke auf einmal gemacht. Erstens hast du dich mit ihr auseinandergesetzt und dann noch die Bilder entfernt. Das wird sie hoffentlich erfreuen. Viel Freude scheint sie ja nicht mehr zu haben. (Ihr Gedicht darf überall veröffentlicht werden mit dem Zusatz „durch Mobilfunk geschädigt, am normalen Leben gehindert, seit nunmehr 10 Jahren.“)

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