Hamburg stoppt W-LAN an sechs Schulen – nicht (Medien)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 30.11.2014, 21:23 (vor 1779 Tagen)

Die von der Schulbehörde für nach den Sommerferien angekündigten Maßnahmen, die Schüler dreier Hamburger Stadtteilschulen und dreier Gymnasien jeweils mit Tablet und Notebook auszustatten, liegen vorerst auf Eis. Grund ist, dass der kabellose Internetzugang der Endgeräte durch das Funknetz WLAN ermöglicht werden soll. Sowohl mögliche gesundheitliche Folgen sind ungeklärt, als auch gesetzliche Rahmenbedingungen.
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Kommentar: Merkwürdig, der Beitrag in shz.de ist von Martin Sonnleitner, ein sehr ähnlicher, stellenweise fast wortgleicher Beitrag in der Rhein-Zeitung nennt Sarah Kern als Autorin.

[Admin: Aussage des Postingtitels den Tatsachen gemäß invertiert, 06.12.2014]

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Hamburg stoppt Schul-W-LAN?

Trebron, Montag, 01.12.2014, 10:52 (vor 1779 Tagen) @ H. Lamarr

Diagnose Funk jubelt am 30.11.2014:
Hamburger Schulbehörde stoppt WLAN
http://www.diagnose-funk.org/themen/wlan/hamburger-schulbehoerde-stoppt-wlan.php

Hurra! Endlich geht eine Schulbehörde mutig, verantwortungsvoll und kenntnisreich voraus. Alle anderen Bundesländer werden umgehend folgen und das Teufelszeug verbieten, Diagnose Funk wird zum wichtigen nationalen Bildungspartner und die DF-News zur Pflichtlektüre an allen Schulen. Oder doch nicht?
Eine Zeile darunter erfährt man nämlich, dass es bei der geplanten Einführung an sechs (von 117) öffentlichen weiterführenden Hamburger Schulen noch Klärungsbedarf gibt. Das Projekt liegt momentan auf Eis, denn „Sowohl mögliche gesundheitliche Folgen sind ungeklärt, als auch gesetzliche Rahmenbedingungen.“

Wie die Shz (News-Portal für Schleswig-Holstein, keineswegs eines der hochrangigen Hamburger Medien)
http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/netzwelt/hamburg-stoppt-wlan-an-schulen-id8321086.html
zu berichten weiß, torpediert der Bürgerschaftsabgeordnete (für Nicht-Hamburger: der Landtags-Abgeordnete) Dr. Walter Scheuerl das kleine Pilot-Projekt, zu dem auch die Ausstattung der Schulen mit Tablets und Notebooks gehört.
Hintergrund: In Hamburg ist Wahlkampf, denn am 15. Februar 2015 wird die Bürgerschaft (das ist der Landtag des Stadtstaates) neu gewählt. Dr. Walter Scheuerl tritt als Einzelkandidat an, denn aus der CDU-Fraktion des Parlaments ist er ausgetreten.
Dr. Walter Scheuerl ist in HH allerbestens bekannt: Als Sprecher der Initiative "Wir wollen lernen" stand er bis 2010 im Mittelpunkt der heftigen bildungspolitischen Diskussion in der Hansestadt. Als Folge des Volkentscheids trat damals der 1. Bürgermeister (= Ministerpräsident) zurück. Die schwarz-grüne Regierungskoalition zerbrach und bei der nächsten Wahl kam es zum Regierungswechsel. Ob da wohl noch viele alte Rechnungen offen sind? Sind alle Wunden aus den damaligen schulpolitischen Kämpfen schon verheilt?
Kurzform: Viel Wind um nichts im laufenden Hamburger Wahlkampf. Die Schulbehörde hält still bis nach der Wahl um ihre Neutralität zu wahren.
Was die gläubige Gemeinde von Diagnose Funk nicht daran hindern wird, den eher marginalen Verwaltungsvorgang in HH als Beginn einer Zeitenwende zu feiern. Hamburger sehen das bestimmt gelassen, dort ist man Ebbe und Flut und eine steife Brise gewöhnt ;-) .

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Hamburg stoppt Schul-W-LAN?

KlaKla, Montag, 01.12.2014, 16:29 (vor 1778 Tagen) @ Trebron

Ein Paar selbst ernannte Experten sehen eine Gefahr für Kinder/Jugendlicher bei der Nutzung von Funktechnik. Es sind mMn die ewig Gestriegen, die schon über viele Jahren gegen Funk Sturm blasen.

Die Hersteller, ebenso wie das Bundesamt für Strahlenschutz, würden bereits vor einer körpernahen Nutzung der Geräte warnen und Mindestabstände fordern, so die Ärzte.

Empfehlungen von Hersteller und BfS werden von Alarmisten in ihrem Sinne um gedeutet bzw. aus dem Zusammenhang gerissen, so dass Laien anfangen zu Zweifeln.

Wichtig ist mMn ein Blick hinter die Kulissen. Vor was bittet warnt der Arbeitskreis, was für eine Kompetenz haben die Mitglieder und welche Interessen werden verborgen!

Gerne stellt man sich auf die Schultern von Spitzer aber ob der sich wirklich so verstanden sehen möchte wage ich zu bezweifeln. Favorisierte Pseudowissenschaft, von berenteten Dr.-Prof.-Titelträger die nicht im Dialog stehen mit anerkannten Wissenschaftler behindern mMn den Fortschritt der nachfolgenden Generation durch ihr Engagement. Sie verursachen viele unnötige Kosten und verschieben den dringenden Einsatz von neuen Medien in Schulen.

Der BUND, hat seine Neutralität schon vor Jahren verloren indem er mit dem Verband der Baubiologen und der Lehranstalt für Baubiologen aus Neubeuern kooperiert. Mit dem Mobilfunksymposium versucht der BUND das Thema für Laien und kommerziell Interessierte am Leben zu erhalten. Der BUND verfügt mMn nicht über die nötige Kompetenz bzgl. Risikokommunikation zu Funkanwendungen. Vielmehr wird beim BUND das eingestreut was Baubiologen zu Gute kommt und BUND-Vertreter plapper nur nach. Der "Mobilfunk-Kinderflyer" steht mMn für die fachliche Inkompetenz des BUND und seiner Verfasser. Er wurde vom Hessischem Kultusministerium von der Seite genommen und ersetzt durch neutrales Material vom BfS.

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Hamburg stoppt W-LAN an sechs Schulen

Wolf, Montag, 01.12.2014, 20:12 (vor 1778 Tagen) @ H. Lamarr

Einem Bericht von Heise online zufolge dementiert die Hamburger Schulbehörde, dass sie das Projekt gestoppt habe:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/WLAN-Pilotprojekt-an-Hamburger-Schulen-startet-doch-2469208.html

Wolf

Hamburg: Kein W-LAN-Stopp an Schulen

Trebron, Montag, 01.12.2014, 21:02 (vor 1778 Tagen) @ Wolf

Danke!
Und: Umso besser!
Aus welcher Ecke heraus mag die „Tendenzmeldung“ wohl ins Netz gedrückt worden sein?
Und wann darf man mit dem Dementi von Diagnose Funk rechnen ;-) .

Hamburg: Kein W-LAN-Stopp an Schulen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.12.2014, 00:45 (vor 1778 Tagen) @ Trebron

Aus welcher Ecke heraus mag die „Tendenzmeldung“ wohl ins Netz gedrückt worden sein?

Hätten Sie nicht Lust, dieser Spur in den Redaktionen nachzugehen. Ich habe dafür leider tagsüber keine Zeit.

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Hamburg: W-LAN-Projekt startet doch!

Trebron, Dienstag, 02.12.2014, 12:06 (vor 1778 Tagen) @ H. Lamarr

Tja, was tut man nicht so alles für die reine Lehre ;-) .
Eine kurze Anfrage bei der Shz-Redaktion hatte ganz schnell dies zur Folge:
http://www.shz.de/hamburg/meldungen/wlan-projekt-an-schulen-in-hamburg-startet-doch-id8347841.html
Bleibt nur die rein rhetorische Frage: Wann stellt Diagnose Funk das auch richtig?

Ein Elektrosmog-Hoax geht um die Welt, um Kasse zu machen

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.01.2015, 23:59 (vor 1738 Tagen) @ Trebron

Tja, was tut man nicht so alles für die reine Lehre ;-) .
Eine kurze Anfrage bei der Shz-Redaktion hatte ganz schnell dies zur Folge:
http://www.shz.de/hamburg/meldungen/wlan-projekt-an-schulen-in-hamburg-startet-doch-id8347841.html
Bleibt nur die rein rhetorische Frage: Wann stellt Diagnose Funk das auch richtig?

Man sollte meinen, sechs Schulen in Hamburg mit oder ohne W-LAN, das interessiert außerhalb unserer Landesgrenzen kein Schwein.

Denkste!

Ich habe wieder einmal übersehen, die mit Abstand größte Kraft in der weltweiten Anti-Mobilfunk-Szene ist der Drang nach finanziellem Profit.

Da scheint sich inzwischen ein Netzwerk ausgebildet zu haben, das die gruseligsten Schauermärchen rund um den Erdball verschiebt, damit immer neue Angstmeldungen die Bevölkerung verunsichern. Die Idee ist simpel: Was in einer bayerischen Kleinstadt den braven Schorsch verunsichert, das kann z.B. in Amerika auch die ängstliche Mary verunsichern. Mehrfachverwertung nennt man sowas. So kommt es, dass z.B. 2010 die "Selbitz-Studie" von Dr. med. Naila Eger plötzlich in englisch in Kalifornien auftauchte und dort Unruhe stiftete. Wissenschaftlich ist diese Studie bedeutungslose, zum Angstschüren unter verunsicherten Laien aber taugt sie bestens. Für die Verbreitung solcher Import-Alarme sorgen die zahllosen kleinen Profiteure vor Ort (kriegen das Zeugs so wie Redaktionen Agenturmeldungen bekommen) und natürlich die fleißigen und billigen "nützlichen Idioten" der Szene (Bürgerinitiativen). Diese Kanäle sind seit Jahren bewährte Desinformationsspritzen.

Ähnlich gelaufen wie mit der Selbitz-Studie ist es mit der SHZ-(Falsch-)Meldung über die Hamburger Schulen. Kaum zu glauben, auch diese Meldung wurde eilends übersetzt und findet sich jetzt hier wieder. Das Motiv dürfte jedem auf Anhieb klar sein: Auf der Website wird wertloser Strahlenschutzkrempel zum Kauf angeboten, die Alarmmeldung aus Norddeutschland soll Ängste schüren und Hemmschwellen zu kaufen abbauen. Übrigens: Shieldyourbody hat von mir einen Hinweis bekommen, die mühsam übersetzte Meldung sei nur ein Hoax, der WLAN-Probelauf in HH starte wie geplant. Doch gejuckt hat diese Berichtigung dort niemanden, die bestehen lieber auf ihrer SHZ-Falschmeldung.

Dieses systematische Verschieben von Elektrosmog-Alarmmeldungen zwischen Ländern scheint mir eine Aufgabe der üblichen Verdächtigen unter den Anti-Mobilfunk-Vereinen zu sein. Diagnose-Funk bringt gerne Auslandsmeldungen und Gigaherz brachte erst heute eine Meldung aus Brasilien. Diese Meldung mag für Brasilien passen, sie in Europa zu bringen ist absolut hirnrissig - es sei denn, man will nur dumpfe Elektrosmog-Ängste schüren.

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Der Mechanismus der Alarmisten …

Trebron, Sonntag, 11.01.2015, 17:29 (vor 1737 Tagen) @ H. Lamarr

Aus dem verlinkten Text von „Shield your body“:
http://www.shieldyourbody.com/2014/12/article-hamburg-puts-plans-wlan-schools-ice/

… about Hamburg, Germany removing WiFi from six schools because of health concerns.

Aha! Wegen gesundheitlicher Bedenken wird WLAN wieder entfernt!! Das war schon damals, als der erste Artikel dazu erschien, nicht richtig. Eine Journalistin hatte das mit den gesundheitlichen Bedenken so hingebogen. Die Hamburger Schulverwaltung hatte eine ganz kurze Pause eingelegt, weil der Umfang der Elternbeteiligung noch zu klären war. Und wohl auch Fragen des Datenschutzes. Von gesundheitlichen Bedenken war keine Rede. Es gab auch keine Grundsatz-Diskussion in HH zu WLAN an Schulen. Es ging lediglich um zusätzliche Fördermittel für ein kleines Modell-Projekt. Und ganz bestimmt nicht um die allerersten Hamburger Schulen, die WLAN verwenden. Und schon gar nicht um „removing“.
Sehe ich das richtig? Diagnose Funk und alles, was sich da so dran hängt, sieht, wie das eigene Lieblingsthema „WLAN an Schulen verhindern“ von der Wirklichkeit allüberall überholt wurde. Auch Babyphone, DECT-Telefone und Energiesparlampen haben kein wirkliches Potential für das Ängste-Schüren mehr. „Baubiologie“ (Wünschelrutengehen) wird in der Öffentlichkeit immer deutlicher als Esoterik wahrgenommen. Die Menge der übertriebenen Alarme stumpft eben ab. Ein paar Warner, die aus dem letzten Jahrtausend übrig geblieben sind, wollen trotzdem die Welt erretten. Hinter ihren Parolen und Traktaten sammeln sich aber keine Massen. Schlecht fürs Geschäft ;-) .
Kurzform: Jetzt können wir zuwarten, bis der amerikanische Text in der Rück-Übersetzung hier auftaucht und das Heil der Welt als aus Hamburg kommend preist und bejubelt ;-) .

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Hamburg stoppt W-LAN an sechs Schulen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.12.2014, 00:41 (vor 1778 Tagen) @ Wolf

Einem Bericht von Heise online zufolge dementiert die Hamburger Schulbehörde, dass sie das Projekt gestoppt habe:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/WLAN-Pilotprojekt-an-Hamburger-Schulen-startet-doch-2469208.html

Die besagte Pressemitteilung der Schulbehörde ist auf der Website der Behörde allerdings nicht zu finden (Stand: jetzt). Die jüngste Pressemitteilung datiert momentan vom 27.11.2014 (Klimaschule).

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Hamburg stoppt W-LAN: Gegendarstellung der Schulbehörde

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.12.2014, 12:19 (vor 1778 Tagen) @ H. Lamarr

Die besagte Pressemitteilung der Schulbehörde ist auf der Website der Behörde allerdings nicht zu finden (Stand: jetzt). Die jüngste Pressemitteilung datiert momentan vom 27.11.2014 (Klimaschule).

Jetzt isse da.

Auszug:

Die Hamburger Schulbehörde ist Meldungen über einen angeblichen Stopp des Projekts „Start in die nächste Generation“ entgegen getreten. Peter Albrecht, Pressesprecher der Behörde: „Das Projekt ist keineswegs gestoppt, sondern befindet sich in der Umsetzung. Aus drei der sechs beteiligten Schulen liegen die Zustimmungen der Eltern vor, in einigen Klassen läuft der Unterricht bereits. Bislang gibt es positive Rückmeldungen von über 400 Eltern, nur ein einziges Elternteil hat nicht zugestimmt. Wir sind zuversichtlich, dass zum Halbjahreswechsel 2014/15 das Projekt in allen Schulen gestartet sein wird.“

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Diagnose-Funk jammert und unterstellt

KlaKla, Dienstag, 02.12.2014, 17:22 (vor 1777 Tagen) @ H. Lamarr

Diagnose-Funk macht auf das Dementi aufmerksam und jammert ...

Die Presseerklärung lässt vermuten, dass ein keiner Stelle ernsthaft die Studienlage zu WLAN besprochen wurde. Mit den Einwänden des BUND findet dort keine inhaltliche Auseinandersetzung statt, die Kritiker werden formal als "kleine Gruppe" außerhalb der Schule abgetan. Trotzdem hat die Auseinandersetzung genützt: die WLAN - Einführung wurde in ganz Deutschland problematisiert. Und diese Auseinandersetzung muss weitergehen.
Die Baden-Württembergische Ärzte schreiben in einem offenen Brief an die zuständigen Minister zur WLAN-Einführung an Schulen: „Im Springer Reference-Book "Systems Biology of Free Radicals and Antioxidants" wird in dem Artikel "Effects of Cellular Phone- and Wi-Fi-Induced Electromagnetic Radiation on Oxidative Stress and Molecular Pathways in Brain" auf Grund der Gesamt-Studienlage darauf hingewiesen, dass gerade auch schwache (WLAN-) Strahlung gesundheitsschädlich ist. Nach Kenntnis dieses Stands der Forschung wäre die Einführung von WLAN eine Entscheidung wider besseres Wissen."

[Links im Test wurden von mir gesetzt]

Ich denke, Diagnose-Funk oder BUND-Vertreter können lesen aber nicht unbedingt den Inhalt richtig wieder geben. Zu der Meinung komme ich durch unterschiedlichen Falschmeldungen die von D-F in Umlauf sind.

Ein Schlusssatz noch von D-F
Die Hamburger Schulbehörde sollte auf diese Bedenken und Studienlage statt mit Textbausteinen vom "Fortschritt" konkrete Antworten geben.

Die Schulbehörde sollte sich mMn nicht vor den Karren von selbst ernannten Funkexperten spannen lassen. Besser beraten werden sie vom BfS oder der SSK.

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Ergänzung: Rückversicherer Swiss Re sieht Elektrosmog als typisches Phantomrisiko

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Offener Brief an Diagnose-Funk

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.12.2014, 00:47 (vor 1777 Tagen) @ KlaKla

Ich habe mir erlaubt, den brillanten Text von Diagnose-Funk (folgend in Zitatformatierung) ein bisschen im Stil eines offenen Briefes an die Korinther zu kommentieren. Also, auf los geht's los.

Die Presseerklärung lässt vermuten, dass ein keiner Stelle ernsthaft die Studienlage zu WLAN besprochen wurde.

Lieber Verein Diagnose-Funk,

ihr beschäftigt einen gelernten Drucker im sogenannten "Wissenschaftsressort" eures Vereins, der vor seiner Frühverrentung zuletzt in der Psychiatrie gearbeitet haben soll. Auch dieser Mann ist weit davon entfernt, sich "ernsthaft" mit der Studienlage zu W-LAN auseinandersetzen zu können, es fehlt ihm dazu an allen Ecken und Enden die Kompetenz. Er will gerne, kann es aber nicht. Anders die Schulbehörde in HH: Die will nicht und muss sich auch nicht in irgendeiner Weise mit der Studienlage über W-LAN auseinandersetzen. Die Leute dort wissen nämlich, wo ihre Grenzen sind und neigen nicht zu der geradezu obszönen Selbstüberschätzung, die bei euch so häufig zu bemängeln ist. Kurz: Es gibt hierzulande ausreichend geschulte echte Experten, die über die Studienlage zu W-LAN besser Bescheid wissen, als ihr es je werdet. Auf deren kompetentes Urteil lässt sich bauen und vertrauen, denn diese Leute verstehen nicht nur ihr Handwerk, sie sind überdies neutral und haben nicht eure Geschäftsinteressen. Braucht die Schulbehörde eine "ernsthafte" Bewertung der Studienlage weiß sie, wohin sie sich zu wenden hat. Ihr seid es mit Sicherheit nicht.

Mit den Einwänden des BUND findet dort keine inhaltliche Auseinandersetzung statt.

Das ich nicht lache! Seit wann hat der BUND zu EMF etwas zu sagen, das eine inhaltliche Auseinandersetzung wert ist? Der BUND steht deutlich sichtbar unter dem Einfluss der Baubiologenverbände, vertritt ergeben deren Interessen und hat sich zum Thema EMF so viele peinliche Ausrutscher geleistet, hier im Forum alle fein säuberlich dokumentiert, dass es mMn unerheblich ist, was der BUND auf diesem Gebiet sagt oder nicht sagt. An eine qualifizierte Stellungnahme des BUND zum Thema EMF kann ich mich nicht erinnern.

die Kritiker werden formal als "kleine Gruppe" außerhalb der Schule abgetan.

Das ist falsch. Denn "kleine Gruppe" ist noch viel zu hoch gegriffen für die paar Wutrentner und Geschäftemacher, die hierzulande die Anti-Mobilfunk-Szene prägen.

Trotzdem hat die Auseinandersetzung genützt: die WLAN - Einführung wurde in ganz Deutschland problematisiert.

Hä? Woher wollt ihr paar Männeken denn schon wissen, was in ganz Deutschland vor sich geht. Blender, da ist der Wunsch Vater des Gedanken. Räumt doch einfach eure Pleite ein und gut is, statt herumzueiern und eure Pleite schön zu reden.

Und diese Auseinandersetzung muss weitergehen.

Ja klar, aus eurer Sicht soll die "Auseinadersetzung" möglichst endlos weitergehen, damit der Angstpegel immer schön hoch bleibt. Ich halte es für ziemlich mies von euch, dass ihr für eure Geschäfte mit der Angst jetzt auch noch die Kinder instrumentalisieren wollt, in der Hoffnung, über die Kinder langfristig Kundschaft zu ziehen und sich kurzfristig an deren Eltern heran zu machen. Gott sei Dank hat die Schulbehörde in HH Rückgrat gezeigt und sich von euch Pseudoexperten nicht einwickeln lassen. Dabei hattet ihr das terminlich doch so schön eingefädelt, damit euer W-LAN-Kampfblättchen "Kompakt" genau zeitgleich zum vermeintlichen HH-Knaller im Flensburger Tagblatt herauskommt.

Die Baden-Württembergische Ärzte schreiben in einem offenen Brief an die zuständigen Minister zur WLAN-Einführung an Schulen ...

Ja und? Wollt ihr es nicht verstehen oder könnt ihr es nicht: Es gibt zwei wissenschaftliche Untersuchungen über die Kompetenz von Allgemeinärzten in der "Mobilfunkdebatte". Überspitzt gesagt: sie existiert nicht. Lebender Beweis: Dr. med. C. Waldmann-Selsam, Lichtgestalt der Szene und "Star" eines Spiegel-Artikels (Der Hamster ist Zeuge). Es gäbe noch viele weitere ähnlich qualifiziere "Anschauungsbeispiele", bei Bedarf bitte melden. Und speziell über die Qualifikation der BW-Ärzte in EMF-Fragen muss niemand im Unklaren bleiben: bitte hier entlang.

„Im Springer Reference-Book "Systems Biology of Free Radicals and Antioxidants" wird in dem Artikel "Effects of Cellular Phone- and Wi-Fi-Induced Electromagnetic Radiation on Oxidative Stress and Molecular Pathways in Brain" auf Grund der Gesamt-Studienlage darauf hingewiesen, dass gerade auch schwache (WLAN-) Strahlung gesundheitsschädlich ist. Nach Kenntnis dieses Stands der Forschung wäre die Einführung von WLAN eine Entscheidung wider besseres Wissen."

Wahnsinn, wie schlau ihr seid. Sogar englische Fachliteratur könnt ihr lesen. Toll. Euer Problem: Echte Experten können alles das was ihr könnt - und noch viel mehr. Die stützen Ihre Wertungen nicht auf irgendein Einzeldokument, die bewerten mit vielköpfigen Kommissionen den Stand des Wissens auf breiter Basis. Ihr könnt das nicht, ihr könnt nur Copy & Paste, das mag für Tante Erna reichen, aber nicht für höhere Ligen. Also: Soll euer Drucker doch besser wieder drucken gehen, euer Baubiologe wieder Häuschen basteln und euer Geschäftsführer wieder wie früher die Sterne deuten. Das wäre besser für euch und die Welt. Euch kann man nicht ernst nehmen. Denn wer euch ernst nimmt, wird selber nicht mehr ernst genommen. Und wer will das schon.

Und so weiter und so fort ...

Achso, weil schon spät habe ich diesmal bereits etwas müde nicht mehr auf alle verfügbaren Belege verlinkt. Wenn euch was aufstößt, einfach bei mir um Belege nachfragen.

Gut's Nächtle

Euer Spatenpauli

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Studienlage zu WLAN

Dr. Ratto, Mittwoch, 03.12.2014, 09:43 (vor 1777 Tagen) @ H. Lamarr

Health Phys. 2013 Dec;105(6):561-75
Wi-Fi and health: review of current status of research.
Foster KR, Moulder JE

Department of Bioengineering, University of Pennsylvania, Philadelphia, PA 19104; Department of Radiation Oncology, Medical College of Wisconsin, Milwaukee, WI 53226.


This review summarizes the current state of research on possible health effects of Wi-Fi (a commercial name for IEEE 802.11-compliant wireless networking). In response to public concerns about health effects of Wi-Fi and wireless networks and calls by government agencies for research on possible health and safety issues with the technology, a considerable amount of technology-specific research has been completed. A series of high quality engineering studies have provided a good, but not complete, understanding of the levels of radiofrequency (RF) exposure to individuals from Wi-Fi. The limited number of technology-specific bioeffects studies done to date are very mixed in terms of quality and outcome. Unequivocally, the RF exposures from Wi-Fi and wireless networks are far below U.S. and international exposure limits for RF energy. While several studies report biological effects due to Wi-Fi-type exposures, technical limitations prevent drawing conclusions from them about possible health risks of the technology. The review concludes with suggestions for future research on the topic.

Studienlage zu Motiven von medienversessenen Mobilfunkgegnern

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.12.2014, 12:56 (vor 1777 Tagen) @ Dr. Ratto

While several studies report biological effects due to Wi-Fi-type exposures, technical limitations prevent drawing conclusions from them about possible health risks of the technology.

Wer so etwas schreibt, kann doch nur von der W-LAN-Mafia bestochen worden sein. Schon der Tarnname Wi-Fi spricht Bände, krasse Verharmlosung, soll wohl am Gutklang von Hi-Fi partizipieren.

Im Ernst: Warum gibt es keine wissenschaftliche Studie über das, was "Mobilfunkgegner" antreibt? Das wäre doch mal was Neues, statt ständig um ein paar Mikrowatt oder Milliwatt pro Quadratmeter herum zu eiern, mit weitgehend im voraus bekannten Resultaten. Wer erwartet denn noch ernsthaft irgendwelche besorgniserregenden Resultate aus W-LAN-Studien mit Senderchen, die maximal 100 mW Strahlungsleistung haben dürfen? Da fände ich es viel spannender, einmal die Anti-Mobilfunk-Szenen in den wichtigsten Industriestaaten zu beleuchten und gezielt die kommerziellen Verstrickungen oder andere schräge Motive wie Befriedigung des Geltungsdrangs der lautesten Wortführer zu untersuchen. Ich wette fünf Kästen Franziskaner, so viele wie nie zuvor, dass das Ergebnis so einer Untersuchung, wie schwierig sie auch sein mag, ein schockierendes Ergebnis an den Tag bringen wird. Als Pilotstudie wären die D-A-CH-Länder bestens geeignet, dann würde es fast schon genügen, das IZgMF-Forum auszuwerten und die Daten zu verifizieren, um zu zeigen, was für ein Sumpf sich dem auftut, der einen Blick hinter die Kulissen der angeblich so uneigennützigen Anti-Mobilfunk-Szenen wirft.
Ich brauche dazu keine Studie mehr, ich erlebe es täglich, aber für Politiker, Journalisten und vor allem für potenzielle Mobilfunkgegner wäre so eine Hinterfragung voraussichtlich ein geistiges Hallensportfest, das helfen könnte, diesen Sumpf schneller trocken zu legen als es durch natürliche Verdunstung der Mobilfunkgegenerschaft von ganz alleine geschieht..

The review concludes with suggestions for future research on the topic.

Selbstverständlich, auch Forscher haben Wünsche, Familie, Ziele.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Studienlage zu Motiven von medienversessenen Mobilfunkgegnern

Dr. Ratto, Mittwoch, 03.12.2014, 14:19 (vor 1777 Tagen) @ H. Lamarr

Wer so etwas schreibt, kann doch nur von der W-LAN-Mafia bestochen worden sein.

Stimmt, laut Danksagung war die Arbeit durch die Wi-Fi Alliance, Washington, DC, und Mobile Manufacturers Forum, Brussels, Belgium finanziert, beide Vertreter der Industrie.
Erschwerend kommt dazu, dass Kenneth Forster in den 70ern für die US Navy über die Risiken der Radarstrahlung geforscht hat.

Selbstverständlich, auch Forscher haben Wünsche, Familie, Ziele.

Richtig, so ein Satz steht am Ende fast jeden Abstracts. Allerdings waren die Autoren relativ zurückhaltend, hielten sich an die WHO Research Agenda 2010, und relativieren ihre Aussagen im letzten Absatz so:

Finally, it is noted that Wi-Fi and WLANs can raise immediate and urgent safety issues apart from possible RF bioeffects. Wireless networks, depending on how they are configured, are more or less susceptible to privacy invasion and hacking. The Internet, which many individuals access via WLANs, raises a number of safety issues (particularly with children) that have nothing to do with RF exposure. Excessive concern about speculative health hazards from RF exposures to Wi-Fi, without concern for these more immediate potential hazards, is comparable to worry about health effects of using mobile phones without concern for hazards of texting while driving.

Studienlage zu Motiven von medienversessenen Mobilfunkgegnern

charles ⌂ @, Mittwoch, 03.12.2014, 15:14 (vor 1777 Tagen) @ H. Lamarr

Nö, ich sehe das anders.
Die meiste Studien befassen sich mit Krebs, als ob dies das wichtigste sei.
Dabei wurden Strahlungsmengen benutzt, die in die Praxis gar nicht vorkommen.
Wenn Sendemasten tatsächlich Krebs verursachen würden, sollen wir ALLE jetzt Krebs haben, was glücklich nicht der Fall ist.
Wie hier auch gepostet haben die Gehirntumoren sich nicht vermehrt.
Nur, bei diejenigen die sowieso Krebs entstehen würde, kann dies durch Elektrosmog beschleunigt werden.
Für mich ist Krebs bei Elektrosmog kein Thema.

Anderseits gibt es eine Anzahl von Personen, die empfindlich sind für Elektrosmog.
Und sie können sogar empfindlich sein für sehr niedrige Felder.
Man kann darum lachen, aber die Praxis zeigt es eben.
Leider gibt es hierzu bis heute noch immer keine einzige seriöse Studie, die die *Schädlichkeit* von diesen Symptome untersucht, und dessen Grad von Schädlichkeit benennt.
So eine Studie soll nicht von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren oder Physikern, sondern von Ärtze unternommen werden.
Manm braucht sogar im Anfang keine Probanden an Expositionen aus zu setzen.

Bestimmt werden soll wann ist Schlaflosigkeit schädlich? Ab wieviele Stunden pro Nacht?
Wann sind chronische Kopfschmerzen schädlich?
Wann Magen- und Darm Beschwerden?
Wann Herzrhytmusstörungen?
Etc.

Solange hier die Grenze nicht bestimmt sind, bleibt die Diskussion ewig dauern.
Merkwürdig, oder vielleicht auch wieder nicht, ist die Tatsache, dass keiner der Demonstranten oder Vereine der Mobilfunkgegner sich mit dieses Thema befassen will.
Man bleibt glauben dass der einzige Lösung der Protest ist.

Es gibt sehr viele Hinweise, aber keine stichhaltige Beweise für die *Schädlichkeit* durch Elektrosmog.
Ich hatte Van Rongen gefragt was man unter *Schädlichkeit* versteht, aber er hatte keine Antwort fertig.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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Rogen

Der Ruf nach weiteren Studien ist Unsinn

KlaKla, Mittwoch, 03.12.2014, 16:26 (vor 1776 Tagen) @ charles

Es gibt sehr viele Hinweise, aber keine stichhaltige Beweise für die *Schädlichkeit* durch Elektrosmog.
Ich hatte Van Rongen gefragt was man unter *Schädlichkeit* versteht, aber er hatte keine Antwort fertig.

Kein Wunder, dass Van Rogen keine Antwort auf deine Frage hat.

Es gibt viele Behauptungen von Leuten die am Thema nur ein kommerzielles Interesse haben. Geistheiler, Naturheiler oder Homöopathen die sich mit dem Glauben beschäftigen gibt es zu genüge. Diverse Namen findet man hier im Forum. Sie stellen gern Behauptungen auf, die nach kurzer Zeit wiederlegt sind. Auf gar keinen Fall sind sie an ein Studienmodell interessiert. Wäre kontraproduktiv.
Wer auf Hokuspokus und Esoterik steht, kann sich über die üblichen Fachzeitschriften informieren.

--
Meine Meinungsäußerung

Der Ruf nach weiteren Studien ist kein Unsinn

charles ⌂ @, Mittwoch, 03.12.2014, 17:44 (vor 1776 Tagen) @ KlaKla

Klakla,
Sie reden von etwas wo Sie keine Erfahrung haben.

Van Rongen konnte meine Frage nicht beantworten weil er selber keine Antwort hat.
Er hat keine Definition fr"r das Begriff *Schädlichkeit*, obwohl er immer behauptet das es unterhalb die heilige Grenzwerte keine Schädlichkeiten zu erwarten sind.
Aber was man dann unter Schädlichkeiten verstehen soll, steht in den Sternen.

Sie Klakla kennen nur zwei *angebliche* fragwürdige Elektrosensible.
Weiter keine einzige. Und keine *echte*.

Mir sind echte Elektrosensitive bekannt, und eine Anzahl davon führen jetzt wieder ein *normales* Leben.
(Nur, man muss dazu einiges unternehmen.)

Es gibt für den Elektrosensitive zwei Wege:

1. Das geschädigte Immunsystem reparieren.
Dazu ist mein 30 Punkten Plan

2. Die biologisch relevante Felder reflektieren.
Das kann mit relativ einfachen Mitteln.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Charles Adlkofer oder Franz Claessens

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.12.2014, 12:56 (vor 1776 Tagen) @ charles

Sie Klakla kennen nur zwei *angebliche* fragwürdige Elektrosensible.
Weiter keine einzige. Und keine *echte*.

Mir sind echte Elektrosensitive bekannt, und eine Anzahl davon führen jetzt wieder ein *normales* Leben.

Lieber Charles,

Sie machen ihren Job mMn nicht schlecht. Im IZgMF-Forum hat die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer heute eine (meist objektiv begründet) skeptische bis ablehnende Haltung gegenüber Elektrosmog und EHS, Sie vertreten hier die Stimme der Zweifler nach dem Vorbild des allseits bekannten Prof. Adlkofer. Der Unterschied zwischen ihnen ist: Während Adlkofer mit wissenschaftlichen Studien Zweifel an der Schädlichkeit des (Passiv-)Rauchens wecken wollte, versuchen Sie mit pseudowissenschaftlichen Hobbyexperimenten Zweifel an der Unschädlichkeit von Elektrosmog zu säen. Hier im Forum erreichen Sie Ihre Zielgruppe besser und häufiger als in den beiden anderen Foren.

Ihnen beiden gemeinsam ist aus meiner Sicht: An einer substanziellen Klärung sind sie nicht interessiert, es genügt vollauf, Zweifel zu säen. Immer wieder, um über die (hohe) Quantität der Zweifel die Menschen zu erreichen. Denn über die (geringe) Qualität ihrer Zweifel gelingt es ihnen nicht.

Dies ist mMn die Erklärung dafür, dass Adlkofer in einer langen Folge von persönlichen Angriffen gegen seinen Erzfeind versucht hat, dessen Reputation zu untergraben. Wissenschaftlich harte Fakten sind von seiner Seite im Streit um Reflex so gut wie nicht eingebracht worden.

Bei Ihnen ist es ähnlich: Seit Jahren erzählen sie uns die immerzu gleichen Geschichten von EHS und diversen Heilmethoden, die nur Sie kennen. Einen substanziellen Beitrag, der fachlich qualifiziert übers anekdotische Erzählen hinausgeht, haben Sie zu keiner Zeit auf den Tisch gelegt. So reden Sie zwar von "echten" EHS, unterlassen aber jeglichen Hinweis, wie sie diesen Personen das Prädikat "echt" zuteilen konnten. Bekanntlich gibt es weder ein anerkanntes Wirkmodell für EHS noch einen EHS, der eine strenge Prüfung bestanden hat. Heißt für mich: Ihre angeblich "echten" EHS sind nicht echt, sie haben sie nur wohlwollend statt streng geprüft, und sind dann mit irgendwelchem Hokuspokus mit den Kunden ins Geschäft gekommen.

Ihnen, Charles Claessens, kann ich nicht böse sein, Sie machen das mMn als 1-Man-Show und wer auf Sie herein fällt ist selber schuld. Bei Diagnose-Funk und Gigaherz-Präsident Jakob sehe ich das anders, die sind organisiert und versuchen es im großen Stil und mit allen Mitteln, die Leute für dumm zu verkaufen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Charles Adlkofer oder Franz Claessens

charles ⌂ @, Donnerstag, 04.12.2014, 13:46 (vor 1776 Tagen) @ H. Lamarr

Ach was soll es?
Es ist tatsächlich eine One-Man-Show.

In den letzten 16 Jahren habe ich ein enormes Wissen wegen Elektrosensitivität aufgebaut.
Aber es interessiert keiner.

Auch hatte ich ein *Diagnosemittel für Elektroempfindlichkeit fertig*.
Aber dies interessierte auch keiner. Deswegen habe ich es wieder demontiert.
Man wartet auf die Studie von dr. Anke Huss, die dazu € 300.000 bekommen hat.
Da is alles aber selber finanzieren dürfte, schweige ich wie ich das gemacht hatte.

So habe ich mich spezialisiert um den Elektrosensitivität zu bekämpfen.
Und das ist mir gut gelungen. Sämtliche ehemalige EHS-er leiten wieder ein *normales* Leben.
Aber auch hier ist die Interesse viel weniger als man erwarten soll.

Man bleibt daran glauben dass nur der Protest etwas ändern soll.
Und da irrt man sich gewaltig.

Ich bin kein Wissenschaftler, und mache das alles nur alleine.
Deswegen habe ich auch keine Lust irgend eine wissenschaftliche Studie vor zu nehmen.
Es reicht das ich mehrere Personen helfen konnte.

Ich habe mehrere Geräte womit ich den Einfluss von Elektrosmog auf den Körper elektronisch messen kann (mehrere hunderd Biomarker).
Aber auch das interessiert nur Wenige.

Ich hatte mir vorgenommen um den Einfluss von Elektrosmog auf das DNA zu untersuchen.
Ich kann 312 Typen von DNA analysieren. Aber das ist eine sehr grosse und aufwändige Arbeit. Da es doch keiner interessieren wird, habe ich damit aufgehört, und beschäftige ich mich mit andere Sachen.

Ich weiss was ich weiss und gemessen habe, und ob Sie mir das glaubern oder nicht ist mir egal.
Ich vertrete die Meinung, dass Elektrosensitivität behoben werden kann.
Wenn man das auch tatsächlich will.
(Aber es gibt viele Personen die das nicht wollen, wie Sie gut wissen.)

Es gibt eine kleine Gruppe von Personen die nachweislich empfindlich sind für Elektrosmog. Deren Empfindlichkeit ist noch nie erprobt worden.

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Charles Claessens
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Huss

Personen die nachweislich empfindlich sind

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.12.2014, 22:44 (vor 1775 Tagen) @ charles

Es gibt eine kleine Gruppe von Personen die nachweislich empfindlich sind für Elektrosmog. Deren Empfindlichkeit ist noch nie erprobt worden.

Ich widerspreche. Prof. Norbert Leitgeb hat untersucht, ob es Menschen gibt, die eine Wechselstrom-Druchströmung ihres Körpers bei geringerer Stromstärke bemerken als andere. Und, ja, es gibt solche Menschen. Am anderen Ende der Skala gibt es auch Robuste, die erst bei relativ hohen Stromstärken etwas gespürt haben. Das ist unstreitig.

So weit so gut. Mit E-Smog hat diese Untersuchung jedoch nichts zu tun, denn Leitgeb hat keine Felder appliziert, sondern seinen Probanden Elektroden in die Hand gedrückt. Elektrosmog aber bedeutet immer Feldeinwirkung und nie galvanische Kopplung.

Dicht an den Grenzwerten mag es vielleicht Personen geben, die eine Feldeinwirkung (50 Hz oder Mobilfunk) wahrnehmen können, wenn Sie dazu eine ordentliche Studie wissen, stellen sie diese bitte mit Link vor.

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Leitgeb, Wechselstrom

Personen die nachweislich empfindlich sind

charles ⌂ @, Freitag, 05.12.2014, 10:34 (vor 1775 Tagen) @ H. Lamarr

Kommen Sie mal hier vorbei, und dann zeige ich Ihnen wie elektrosensitive Personen auf äusserst schwache Elektrosmog Feldern reagieren können.

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Charles Claessens
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Angebot: Spatenpauli repliziert Charles' EHS-Test

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.12.2014, 12:42 (vor 1775 Tagen) @ charles

Kommen Sie mal hier vorbei, und dann zeige ich Ihnen wie elektrosensitive Personen auf äusserst schwache Elektrosmog Feldern reagieren können.

Der Weg von mir zu Ihnen ist mir zu weit.

In München und Umgebung haben wir ungefähr 160 organisierte "Elektrosensible" plus Frau W.

Da muss doch ein "passender" Proband dabei sein, oder?

Also: Seien Sie einmal in Ihrem Leben konkret, "Charles" und schreiben Sie in Ihr Antwortposting wissenschaftlich genau und unmissverständlich hinein, wie Ihr EHS-Test aufgebaut ist. Dann versuche ich diesen Test in München als unabhängige Replikation Ihres Tests zu wiederholen. Notfalls müssen Sie mir dazu Geräte schicken, so wie einst zwischen Wien und Ulm die Expositionskammer für die erste "Reflex"-Replikation hin und her ging. Wo ein Wille, "Charles, da ist auch ein Paketbote.

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Angebot: Spatenpauli repliziert Charles' EHS-Test

charles ⌂ @, Freitag, 05.12.2014, 17:11 (vor 1774 Tagen) @ H. Lamarr

Und Sie erzählen das denn an Dr. Anke Huss, die auf € 300.000 sitzt, und wenig Ahnung hat. Die macht jetzt Versuche bei Personen mit einem CW Generator.
Derartige Signale stimmen nicht überein mit denen der Praxis.

Spatenpauli, Sie müssen auch über eine Elektrosmog-armen Platz verfügen. Und Sie haben nicht die notwendige Messgeräte um das fest zu stellen.
Auch haben Sie nicht die notwendige Expositionsmitteln. Und meine spezifische Messgeräte für Personen leihe ich nicht aus.

Übrigens, wenn es Ihnen gelingen wurde bei einige Personen so fest zu stellen, dass sie tatsächlich elektrosensitiv sind, was denn?
Dann wollen Sie es noch nicht wahr haben.

Ich habe das Thema *Diagnose Elektrosensitivität* schon längst verlassen und kümmere mich nur um sg. *Heilung von Elektrosensitivität*.
Und davon will eine Person in München gar nichts wissen, wie Sie selbst erfahren haben.

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Charles Claessens
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Charles Adlkofer oder Franz Claessens

Dr. Ratto, Freitag, 05.12.2014, 09:58 (vor 1775 Tagen) @ charles

Ich bin kein Wissenschaftler, und mache das alles nur alleine.

Ich kann 312 Typen von DNA analysieren.

Sie haben als nicht-Wissenschaftler ein molekularbiologisches Labor? In der Hobbywerkstatt kann man keine DNA analysieren.

Es gibt eine kleine Gruppe von Personen die nachweislich empfindlich sind für Elektrosmog. Deren Empfindlichkeit ist noch nie erprobt worden.

Wie kann etwas nachweislich sein, was nie erprobt wurde? :confused:

Charles Adlkofer oder Franz Claessens

charles ⌂ @, Freitag, 05.12.2014, 10:37 (vor 1775 Tagen) @ Dr. Ratto

Doch.

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Charles Adlkofer oder Franz Claessens

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.12.2014, 12:32 (vor 1775 Tagen) @ charles

Doch.

Vernünftig ist diese Antwort jetzt aber nicht, "Charles". Sie sind gelernter Maschinenbauer, Dr. Ratto ist gelernte Biologin. Was meinen Sie, wer hat in der Streitfrage wohl mehr Kompetenz: Sie oder sie?

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Charles Adlkofer oder Franz Claessens

charles ⌂ @, Freitag, 05.12.2014, 12:42 (vor 1775 Tagen) @ H. Lamarr

Es handelt sich hier nicht um Kompetenz.
Ich kann den Einfluss von z.B. Elektrosmog auf 312 Typen von DNA messen.
Und zwar in mein Hobbylabor.

Es gibt *mehrere Wege die nach Rom leiten*.
Offensichtlich sind Dr. Ratto (denen ich sehr schätze) nicht alle Wege bekannt.

Billy Gates hat auch in eine Garage angefangen. Die Jungs von Apple auch.
Leider haben wir keine Garage, und muss ich alles hier im Zimmer machen. :-)

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Charles Claessens
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Gefangen in der eigenen Überzeugung

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.12.2014, 13:04 (vor 1775 Tagen) @ charles

Ich kann den Einfluss von z.B. Elektrosmog auf 312 Typen von DNA messen.

Mag schon sein, dass Sie irgendetwas messen, "Charles", aber da Sie nun mal Maschinenbauer sind und kein Biologe behaupte ich: Sie können ein Confounder nicht von einem echten Signal unterscheiden. Womit wir im Reich der Pseudowissenschaft wären, Sie wissen schon, wo mit der gleichen Überzeugung wie der Ihren z.B. ein anderer behauptet, er könne Ebola mit weißem Rauschen aus dem Lautsprecher eines Smartphones bekämpfen. Das sind Auswüchse, die hat es immer schon gegeben, sie werden geduldet wie Zuhälter, respektiert werden sie, wie Zuhälter, nicht.

Solange Sie nur vage und unbestimmt über Ihre Methode reden sind Sie mangels Fakten unangreifbar. Allerdings nimmt sie dann auch kein Wissenschaftler, z.B. Anke Huss, ernst. Die nimmt nicht mal mich ernst, obwohl ich doch schon ein Stückchen weiter bin als Sie. Dennoch bekam ich vor geraumer Zeit auf eine Anfrage an Frau Huss keine Antwort. Auch Peter Achermann reagierte vor Jahren schon nicht. Die beiden kennen die Anti-Mobilfunk-Szene gut, haben schlechte Erfahrungen mit Spinnern wie Herrn Jakob gemacht und halten unsereiner seither vielleicht für bekloppte Orks. So ganz daneben liegen sie damit ja auch nicht :-). Nur eine handvoll EMF-Wissenschaftlern geben sich mit dem EMF-Laienorchester ab.

Leider haben wir keine Garage, und muss ich alles hier im Zimmer machen. :-)

Mist, auch ich arbeite an meiner zweiten Million, mit der ersten hat es nämlich nicht geklappt.

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Tags:
, Baubiologe, Kompetenz, Pseudowissenschaft

Studienlage zu Symptomen

Dr. Ratto, Donnerstag, 04.12.2014, 10:45 (vor 1776 Tagen) @ charles

Leider gibt es hierzu bis heute noch immer keine einzige seriöse Studie, die die *Schädlichkeit* von diesen Symptome untersucht, und dessen Grad von Schädlichkeit benennt.
So eine Studie soll nicht von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren oder Physikern, sondern von Ärtze unternommen werden.
Manm braucht sogar im Anfang keine Probanden an Expositionen aus zu setzen.

Bestimmt werden soll wann ist Schlaflosigkeit schädlich? Ab wieviele Stunden pro Nacht?
Wann sind chronische Kopfschmerzen schädlich?
Wann Magen- und Darm Beschwerden?
Wann Herzrhytmusstörungen?
Etc.

Doch, das gibt es alles, von Medizinern durchgeführt und völlig unabhängig von elektromagnetischen Feldern und auch von Baubiologen und selbsternannten Therapeuten.

Die individuellen Schlafbedürfnisse, was die Schlafdauer betrifft, sind sehr unterschiedlich, deswegen kann Schlafdauer allein nicht als Kriterium für Schlaflosigkeit dienen. Die Schlafqualität wird nicht nach Stunden bewertet, sondern mit einem international überprüften Fragebogen, dem Pittsburgh Schlafqualitätsindex (PSQI). Dieser berücksichtigt nicht nur die Schlafdauer, sondern auch das Einschlafen, Durchschlafen, Aufwachen zwischendurch und Müdigkeit am nächsten Tag. Wer in diesem Fragebogen mehr als 5 von 21 Punkten erreicht, hat einen gestörten Schlaf.

Kopfschmerzen werden nach der "International Classification of Headache Disorders" bewertet (ICHD-II). Auch hierzu haben Ärzte entsprechende Fragebögen entwickelt, die nicht nur die Häufigkeit und Dauer, sondern auch die Art des Schmerzes bewerten.

Auch für andere gesundheitliche Probleme gibt es quantitative Diagnosemethoden, die es dem Arzt ermöglichen leichte Befindlichkeitsstörungen von schwerwiegenden Beschwerden und Erkrankungen zu unterscheiden.

Tags:
Befindlichkeitsstörung, Studie, Schlaf, Pittsburgh

Studienlage zu Symptomen

charles ⌂ @, Donnerstag, 04.12.2014, 18:15 (vor 1775 Tagen) @ Dr. Ratto

Dr. Ratto,

herzlichen dank für Ihre aufschlussreiches Posting.
Ist sehr interessant.

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Charles Claessens
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Offener Brief an Diagnose-Funk

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.12.2014, 12:29 (vor 1777 Tagen) @ H. Lamarr

Ihr könnt das nicht, ihr könnt nur Copy & Paste, das mag für Tante Erna reichen, aber nicht für höhere Ligen.

Entschuldigung, das ist so nicht richtig. Ihr könnt mehr als nur Copy & Paste, ihr könnt vorhandene wahre Informationen wunderbar falsch interpretieren, und noch wunderbarerer, immer so falsch, dass nie eine Entwarnung zustande kommt, sondern immer ein dramatischer Elektrosmog-Alarm. Ihr seid die besten und eifrigsten Aus-Mücken-Elefanten-Macher, die ich kenne.

Zu abstrakt? Hier ganz konkret ein Musterfall eurer Desinformation am Beispiel des Rückversicherers Swiss Re.

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Tags:
Desinformation, Falschmeldung, Kolportage, Umweltverschmutzung, Swiss Re, Mischung

Hamburg stoppt WLAN: Diagnose-Funk "informierte" Dr. Scheuerl

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.12.2014, 12:57 (vor 1778 Tagen) @ H. Lamarr

Die von der Schulbehörde für nach den Sommerferien angekündigten Maßnahmen, die Schüler dreier Hamburger Stadtteilschulen und dreier Gymnasien jeweils mit Tablet und Notebook auszustatten, liegen vorerst auf Eis. Grund ist, dass der kabellose Internetzugang der Endgeräte durch das Funknetz WLAN ermöglicht werden soll. Sowohl mögliche gesundheitliche Folgen sind ungeklärt, als auch gesetzliche Rahmenbedingungen.
mehr ...

Inzwischen hat sich dies ja als Falschmeldung herausgestellt.

Wer aber steckt dahinter, dass es überhaupt dazu kommen konnte?

Keine Überraschung: Diagnose-Funk, wer sonst.

Der Lobbyverein, der einen Baubiologen an der Vereinsspitze duldet und einen "Dipl.-Astrologen" als Geschäftsführer beschäftigt, hatte bereits zur Jahresmitte 2014 mit seiner fachlich unqualifizierten Panikmache den fachlich ebenfalls unbeschlagenen Hamburger Bürgerschafts-Abgeordneten Dr. Walter Scheuerl auf seine Seite gebracht. Lobbyisten der Elektrosmog-Angst-Branchen und ein Politiker, der nach populistisch nutzbaren Themen Ausschau hält, sind immer für eine Falschmeldung gut. Über die Inkompetenz von Diagnose-Funk muss Scheuerl allerdings schon Bescheid gewusst haben, als er den Stein vor ein paar Tagen ins Rollen brachte. Denn bereits am 29. November schrieb das Flensburger Tagblatt zum Auftakt der neuen Elektrosmog-Posse:

Scheuerl sagte: „Die Behörde hatte das zuvor überhaupt nicht sorgfältig vorbereitet.“ Allerdings sei die WLAN-Nutzung aus seiner Sicht in Ordnung, wenn diese einwilligen würden. „Der Schuleinsatz für die Internetrecherche ist wichtig, es geht aber auch um Informationskompetenz“, so Scheuerl. Eine allgemeine Aufklärung forderte er auch über die pädagogischen und lernpsychologischen Folgen, haftungsrechtlichen Risiken, versicherungstechnischen Fragen sowie urheberrechtlichen Fragestellungen und Risiken.

Keine Spur mehr von der Elektrosmog-Panikmache, die Scheuerl noch im Juli verbreitete. Das spricht für den Mann, immerhin ist er lernfähig. Für Diagnose-Funk ist der Vorfall in Hamburg dagegen eine neuerliche peinliche Pleite. Denn zeitgleich (!) zu Scheuerls Vorstoß in Hamburg brachte der Verein eine neue Hetzschrift gegen W-LAN heraus - in der die Pleite von Hamburg noch als Musterfall für W-LAN-Verzicht vorgestellt wird. Dumm gelaufen, diese offensichtlich abgestimmte Aktion, jetzt muss der Verein berichtigen. Wir werden ein Auge darauf haben, dass er es auch tut. Faktotum "Hesse"/"Mahner" hat es diesmal erstaunlich eilig gehabt, die Berichtigung der Schulbehörde in den von ihm betreuten beiden Foren zu verbreiten, das gibt ausnahmsweise einmal einen Pluspunkt für den Mann - wie schwer muss ihm dieser Schritt gefallen sein!

Interessant: Auch die FAZ, gestern noch dramatisch mit auf dem Kriegspfad gegen WLAN in HH-Schulen, hat bereits berichtigt - der Google-Link zum Alarmartikel (Wegen Gesundheitsbedenken: Hamburg stoppt W-Lan an Schulen) führt jetzt zu der Entwarnung. Gut gemacht.

Kein guter Tag für die Szene, heute ist Halbmast angesagt.

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Tags:
Falschmeldung

AG Elektrosmog des BUND Hamburg: Werte Frau Kruse ...

H. Lamarr @, München, Montag, 22.12.2014, 18:02 (vor 1757 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Merkwürdig, der Beitrag in shz.de ist von Martin Sonnleitner, ein sehr ähnlicher, stellenweise fast wortgleicher Beitrag in der Rhein-Zeitung nennt Sarah Kern als Autorin.

Mail vom 18. Dezember 2014 an die Sprecherin der AG Elektrosmog des BUND Hamburg:

Werte Frau Kruse,

In der Rhein-Zeitung ist zu lesen: Die Sprecherin der AG Elektrosmog des BUND Hamburg kritisierte hingegen: „Es gibt sehr viele neutrale Studien, die nachweisen, dass WLAN sehr schädlich ist.“ Sie fordert unabhängige Experten, die an Schulen aufklären. Besonders die gebündelte Nutzung in bis zu 30 Schüler umfassenden Klassen sei bedenklich, so Kruse.

Wären Sie so freundlich, mir bibliographische Angeben zu den neutralen Studien zu schicken, die nachweisen, WLAN sei schädlich?
Ich möchte mich als Vater von drei Kindern gerne selbst ein Bild von der Studienlage machen.

Mit freundlichen Grüßen

S. Schall

Antwort ist bisher keine eingetroffen, aber das kann ja noch kommen. Sollte dies der Fall sein, werde ich die Kenntnis von den vielen neutralen Studien, die nachweisen, dass WLAN sehr schädlich ist, nicht für mich behalten, sondern hier teilen.

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Tags:
BUND, Anfrage, W-LAN, Ignorieren, Hamburg, Arbeitskreis, Kruse

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