Geldrollenbildung (Esoterik)

charles ⌂ @, Freitag, 21.11.2014, 16:45 (vor 2929 Tagen)

Viele Mobilfunkgegner haben Angst für die angeblich gefährliche *Geldrollenbildung*.
Diese kann tatsächlich auftreten bei Berieselung von Elektrosmog.
In wieweit dies gefährlich sei für die Gesundheit ist eine offene Frage.
Ich erwähne nochmals die Studie von Wolfgang Heidrich:
http://www.milieuziektes.nl/Rapporten/Geldrollen-03-13.pdf

Ich habe ein Versuch gemacht mit ein sg. *Blood Laser*.
Dieses Gerät enthält 18 Laser.
[image]

So habe ich mich 30 Minuten lang mit dieses Gerät bestrahlt.
Dabei habe ich mittels meinem Lidl Mikroskop (€ 50,-) mein Blut gespendet und untersucht.
Wie bei Diabetiker üblich wurde ein Tropfen vom Finger genommen, un unmittelbar unter den Mikroskop gelegt.

[image]
Dies sind die übliche Geldrollen in mein Blut.

[image]
Dies ist mein Blut direkt nach 30 Minuten Laserbehandlung.

Also, sogar ein Blinde kann der Unterschied sehen.

Merke, ich behaupte nicht dass Elektrosmog ungefährlich ist, aber Geldrollenbildung ist kein reales Argument in der Diskussion, wie auch Wolfgang Heidrich dargestellt hat.

--
Charles Claessens
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Geldrollenbildung

Geldrollenbildung

Robert, Freitag, 21.11.2014, 21:58 (vor 2928 Tagen) @ charles

Ich habe ein Versuch gemacht mit ein sg. *Blood Laser*.
Dieses Gerät enthält 18 Laser.
[image]

Von den 18 Lasern steht hier nichts:
http://gdla.en.alibaba.com/product/755142016-215969723/Diabetic_Laser_Therapy_Device.html

Und Sie haben auch nichts davon gesagt, dass man die Akkupunkturpunkte treffen muss.

--
Niemand ist unnütz.
Man kann zumindest noch als schlechtes Beispiel dienen.

Geldrollenbildung

charles ⌂ @, Samstag, 22.11.2014, 12:21 (vor 2928 Tagen) @ Robert

Hallo Robert,

das von Ihnen gezeigte Gerät ist ein ganz anderes Type.
Mein ist der GD07-W-1
Der hat die Bedienungstasten nicht unten, sondern an die Seitenkante.
[image]

Und, um mein Handgelenk passt es genau.

Wenn Sie sich mein Bild ansehen, gibt es das Gerät für das Handgelenk, welches 10 Laser umfasst, das Laser um in die Nase zu stecken, mit ein Laser, und das weisse Stück um Schmerzen zu behandeln, mit 7 Lasern. Zusammen 18 Laser.
(Jemand hatte ein schmerzhaftes Genick, und nach 30 Minuten waren die Schmerzen vorbei.)

[image]

Wir haben verschiedene Geräte um uns selber diagnostizieren und behandeln zu können. Erfolgreich.
Sehe: [image]

Aber der Punkt ist nicht wieviele Laser ich verwendet habe, oder ob ich den Versuch Morgens, oder Abends gemacht habe, sondern dass die Geldrollen sich aufgelöst haben.
Das einzige worüber man noch nörgeln kann, ist die Tatsache, das ich dieses nicht beim Notar habe festlegen lassen, das es tatsächlich mein eigenes Blut war.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Geldrollenbildung

KlaKla, Samstag, 22.11.2014, 12:42 (vor 2928 Tagen) @ charles

Aber der Punkt ist nicht wieviele Laser ich verwendet habe, oder ob ich den Versuch Morgens, oder Abends gemacht habe, sondern dass die Geldrollen sich aufgelöst haben.
Das einzige worüber man noch nörgeln kann, ist die Tatsache, das ich dieses nicht beim Notar habe festlegen lassen, das es tatsächlich mein eigenes Blut war.

Was soll die aufdringliche Werbung? Und warum sollt man sich das Ding in die Nase stecken? Der Goldrolleneffekt ist doch gar kein Problem?

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FGF zu Geldrollenbildung im Blut
Geldrollen: Halbwahrheiten sind schlimmer als Lügen
Geldrolleneffekt: Wenn das Blut verklumpt

--
Meine Meinungsäußerung

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Geldrollen

Geldrollenbildung

charles ⌂ @, Samstag, 22.11.2014, 13:16 (vor 2928 Tagen) @ KlaKla

Klakla,
Sie nicht verstehen wollen. Oder Sie nicht wollen verstehen.

Sehr oft wird die *Geldrollenbildung* (und nicht die Goldrollenbildung wie Sie schreiben), von Mobilfunkgegnern als Argument benützt als Beweis das Elektrosmog gefährlich sei.

Es sollte doch allgemein bekannt sein, das ich etwas von Elektrosensitivität verstehe.
Und asl solches hebe ich den beweis geliefet dass in 30 Minuten die Geldrollenbildung verschwunden ist. Also kein brauchbares Argument.

Nur Robert musste noch ein wenig nörgeln. Und habe ich ihm geantwortet.

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Charles Claessens
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Es war einmal ...: eine Geldrollenbildung

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.11.2014, 14:35 (vor 2928 Tagen) @ charles

[image]
Dies sind die übliche Geldrollen in mein Blut.

Das, was Sie als übliche "Geldrollen" in Ihrem Blut bezeichnen ist für diverse Mobilfunkgegner der Alarmfraktion schon Anlass, vor dem "Geldrolleneffekt" zu warnen. Denken Sie nur an unseren alten Freund Pizzamanne, der heute im Dienst des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk Vorträge hält. Und das sicher nicht, um Kindern die Vorzüge von Smartphones nahe zu bringen.

Für mich ist das Munkeln & Raunen um den Geldrolleneffekt aber noch aus einem ganz anderen Grund blütenreiner Stuss.

Wir haben demnächst 5 Milliarden Handynutzer, das ist eine ziemlich große Probandengruppe. Und hunderte von Millionen "testen" Handys schon seit 20 Jahren. Gäbe es auch nur einen selten auftretenden negativen biologischen Effekt infolge Handygebrauchs, er hätte sich bei so vielen Probanden längst zeigen müssen. Denn wenn Millionen mit "vagabundierenden Beschwerden bis hin zu massiven Organveränderungen und flächigen Blutverdickungen, besonders im Kopfbereich" herumlaufen müssten (Originaltext Dipl.-Ing. Wolfgang Heidrich), dann würde sich so etwas in den Gesundheitsstatistiken der Länder dramatisch niederschlagen. Tut es aber nicht. Wobei mir schon ernste Zweifel kommen, wenn ein Diplomingenieur sich so verbindlich zu biologisch wenig erforschten Symptomen äußert, wie Herr Heidrich dies tut. Bei allem Respekt vor seiner Hobby-Forschung, da vertraue ich doch eher auf die Beurteilung eines Robert-Koch-Instituts, denn diese Leute sind vom Fach - und stehen (hoffentlich) mit pseudowissenschaftlicher Esoterik auf Kriegsfuß.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
RKI, Geldrolleneffekt, Robert-Koch-Institut

Es war einmal ...: eine Geldrollenbildung

charles ⌂ @, Samstag, 22.11.2014, 15:20 (vor 2928 Tagen) @ H. Lamarr

Nein Spatenpauli,

Sier haben Wolfgang Heidrich falsch verstanden.

Er hatte mit seinem Studie gezeigt, dass es Handys gibt die Geldrollenbildung verursachen können.
Aber er hat auch gezeigt, dass andere Handys das überhaupt nicht tun.

Und er hat gezeigt, dass die Geldrollenbildung in Fälle nach 10 Minuten verschwunden waren.

Meine und seine Studie sind doch eine Bestätigung von Ihrer Meinung? Oder?
Beide widerlegen die Behauptungen von Mobilfunkgegern wegen Geldrollenbildung.

Wenn wir nicht Ihrer Meinung sind, werden wir angegriffen.
Wenn wir Ihrer Meinung sind, werden wir auch angegriffen.
Muss ich von Namen wechseln?

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Es war einmal ...: eine Geldrollenbildung

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.11.2014, 21:54 (vor 2927 Tagen) @ charles

Sier haben Wolfgang Heidrich falsch verstanden.

Ich habe ihn wörtlich zitiert, da gibt es nichts falsch zu verstehen.

Er hatte mit seinem Studie gezeigt, dass es Handys gibt die Geldrollenbildung verursachen können.

Papier ist geduldig. Die einsame Untersuchung eines Diplomingenieurs ist bestenfalls ein Hinweis, dass da ein "Etwas" sein könnte, mehr nicht. Heidrichs Ergebnisse wurden weder unabhängig reproduziert noch gibt es neue Erkenntnisse, ob mit der "Geldrollenbildung" überhaupt ein Gesundheitsrisiko verbunden ist. Da die Nähe zu Pseudowissenschaft groß ist, fürchte ich, wird es auch so schnell keinen ernsthaften Replikationsversuch geben. Wozu auch, selbst bekennende Elektrosensible greifen munter zum Handy ohne zu klagen.

Aber er hat auch gezeigt, dass andere Handys das überhaupt nicht tun.

Sie sind mMn einfach zu leichtgläubig, "Charles". Herr Heidrich hat etwas gefunden, weiß aber nicht wie es dazu kommt. Das ist doch geradezu eine Einladung an Störgrößen, dem Forscher ein X für ein U vorzugaukeln. Ich jedenfalls glaube diese Geschichte erst dann, wenn sie streng kontrolliert und skeptisch reproduziert wurde.

Und er hat gezeigt, dass die Geldrollenbildung in Fälle nach 10 Minuten verschwunden waren.

Ja und? Bei meiner Frau verwinden überreichte Geldrollen noch viel schneller.

Meine und seine Studie sind doch eine Bestätigung von Ihrer Meinung? Oder?
Beide widerlegen die Behauptungen von Mobilfunkgegern wegen Geldrollenbildung.

Wenn wir nicht Ihrer Meinung sind, werden wir angegriffen.
Wenn wir Ihrer Meinung sind, werden wir auch angegriffen.
Muss ich von Namen wechseln?

"Charles", Sie wissen doch, Sie sind mir unter den Baubiologen der liebste. Es geht mir aber nicht darum, Recht zu bekommen. Es geht mir um nachvollziehbare, vernünftige Erklärungen. Damit aber stehen Sie seit eh und je auf Kriegsfuß. Egal ob Sie für oder gegen ein Mobilfunkrisiko sprechen, es ist für Außenstehende praktisch nie nachvollziehbar, was Sie schreiben. Im konkreten Fall ist z.B. nicht ersichtlich, was dieser Laser-Apparat überhaupt mit "Geldrollenbildung" unter Mobilfunkeinwirkung zu tun haben soll. "Geldrollenbildung" im Blut ist nichts Spektakuläres, sie findet (meine ich beim RKI gelesen zu haben) bereits statt, wenn jemand einen Schrecken bekommt. Möglicherweise ist sie sogar gesund.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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