Alarmärzte warnen vor digitalen Medien an Schulen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.10.2014, 13:05 (vor 1767 Tagen)

Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Einsatzes digitaler Medien an Schulen. Die aus Wissenschaft und Medizin vorgebrachten Bedenken zur Nutzung von Tablets, Smartphones und WLAN als Unterrichtsmedien würden nicht beachtet, monierte der «Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart» am Mittwoch. mehr ...

Kommentar: Soso, Stuttgart, schon wieder. Wenn das mal kein böses Omen ist. Lustig: In den Medien wird dieser bislang völlig unbekannte »Ärztearbeitskreis« hingestellt, als wäre er eine Institution, vergleichbar zur SPD, zum Kreiswehrersatzamt, zum Gewerkschaftsbund oder zum Karli aus Pasing.

Den mMn beknacktesten Titel erfand die Main-Post mit: Ärzte warnen vor digitaler Demenz. Als gäbe es ein analoge Demenz, eine grüne, magnetische oder einfach nur doofe. Was derzeit Schindluder mit dem Wort "digital" getrieben wird, passt auf keine Kuhhaut. Alles ist digital, sogar die Dummheit. Digital bedeutet u.a. zweiwertig (0 oder 1). Digitale Dummheit schafft so die analogen Grautöne der Dummheit ab, übrig bleiben die dummen Nullen (z.B. "Hesse") oder die cleveren Einser (z.B. "Anka"). Wo soll das nur hinführen, wer entscheidet, wer aus dem Mittelfeld wo hin kommt ... ;-)

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Ärzte warnen vor digitalen Medien an Schulen

KlaKla, Donnerstag, 16.10.2014, 15:35 (vor 1767 Tagen) @ H. Lamarr

Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Einsatzes digitaler Medien an Schulen. Die aus Wissenschaft und Medizin vorgebrachten Bedenken zur Nutzung von Tablets, Smartphones und WLAN als Unterrichtsmedien würden nicht beachtet, monierte der «Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart» am Mittwoch. mehr ...

Immer die gleichen Alarmschläger die sich in sogenannten Ärztezirkel befinden. Nur mal ein paar Namen: Mutter, Bergmann, Fischer, Banzhaf, Dohmen, Leute.

Gähn: Wir Ärzte sind sehr besorgt, dass die überhastete Einführung digitaler Geräte in Verbindung mit WLAN-Netzen die Gesundheit der Schüler und auch der Lehrer gefährdet, aber v.a. dass diese Risiken verdrängt werden und kein Problembewusstsein geschaffen wird. oder

Wir erwarten von Ihnen eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Bedenken von Prof. Spitzer, mit den in seinen Büchern und Aufsätzen angeführten Forschungsergebnissen und ein Konzept der Erziehung zur Medienmündigkeit der Schüler und Konsequenzen für die Fortbildung der LehrerInnen.

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Ärzte warnen vor digitalen Medien an Schulen

Trebron, Donnerstag, 16.10.2014, 18:44 (vor 1766 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Trebron, Donnerstag, 16.10.2014, 19:30

Bislang völlig unbekannter »Ärztearbeitskreis«? Nach dem bekannten Motto „Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis!“ reicht es, wenn zwei Leutchen einen solchen bilden ;-) . Laut Stuttgarter Zeitung sind es sogar stolze 20.
Kretschmann (für Nicht-Baden-Württemberger: Der grüne Ministerpräsident) hatte zuvor in einer Regierungserklärung die Wettbewerbsvorteile durch die Digitalisierung der Wirtschaft beschworen. Dafür bekam er bereits diverse Prügel, auch von Wirtschaftsverbänden im „Ländle“. Den einen geht es nicht weit genug, den andern in die falsche Richtung. Der MP blieb Konkretes eher schuldig. Auf ein paar wenige Mediziner kommt es dabei eher auch nicht mehr an.
Wenn man den Links nachgeht oder die eigene Zeitung liest, fällt dieses beim neuen Mediziner-Protest auf: Fröhlich werden Risiken durch WLAN-„Strahlung“ und Professor Spitzers Warnung vor zu viel neumodischem Zeugs für zu junge Lernende aneinander gereiht. Dabei sind das zwei Ebenen, die getrennt zu argumentieren wären. So verkürzt und mit Beobachtungen aus der eigenen Praxis gewürzt (Kopfschmerzen und ADHS, Naila lässt grüßen) entsteht bei mir der (wie bei mir immer üblich: bösartige!) Verdacht von „spontaner Erregung“ ohne geprüfte Fakten. Der Arbeitskreis hat seine Bedenken bereits dem Kultusminister schriftlich rein gegeben. Nicht auszuschließen, dass dieses Papier gehaltvoller als der Bericht von BILD ist.
Auch wenn ich hier nur zum digital so schwierig zu fassenden Mittelfeld zähle: Entwarnung, dieser Protest ist schon im Blätterwald verhallt ;-) . Wem mag er trotzdem nützen?

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Alles nur eine nette Inszenierung der üblichen Akteure

KlaKla, Freitag, 17.10.2014, 14:20 (vor 1766 Tagen) @ Trebron
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 17.10.2014, 15:25

Der Arbeitskreis hat seine Bedenken bereits dem Kultusminister schriftlich rein gegeben. Nicht auszuschließen, dass dieses Papier gehaltvoller als der Bericht von BILD ist.

Von den 20 Mediziner kommen gerade mal sechs aus Stuttgart,

  • Dr. med. Werner Geist, Facharzt für Psychiatrie, Stuttgart
  • Dr. med. dent. Reiner Grobler, Umwelt-Zahnmedizin, Stuttgart
  • Dr. med. Ekkehard Hilt, Arzt für Naturheilverfahren, Stuttgart
  • Dr. med. Jörg Schmid Arzt für Psychiatrie, Stuttgart
  • Dr. med. Dagmar Schmucker, Fachärztin für Umweltmedizin, Stuttgart
  • Dr. med. Helmut Wagner, Augenarzt, Stuttgart

Der Rest kommt von hier und da

  • Dr. med. Harald Banzhaf, Umweltmedizin; Bisingen
  • Dr. med. Wolf Bergmann, Homöopathie; Freiburg
  • Dr. med. Kerstin Bögner-Zoller, Ärztin für Klassische Homöopathie, Igersheim
  • Dr. med. Ingo Woitzel, Umweltmedizin, Pforzheim
  • Dr. med. Norbert Fischer, Arzt für Betriebsmedizin, Ulm
  • Dr. med.Andrea Leute, Psychotherapie, Überlingen
  • Dr. med Wessel von Loe, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Maulbronn
  • Dr. med. Cornelia Mästle, Psychotherapie, Winterbach
  • Dr. med. Joachim Mutter, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin, Konstanz
  • Dr. med. Werner Rusche, Arzt für Allgemeinmedizin, Mannheim
  • Dr. med Helmuth Speidel, Arzt für Allgemeinmedizin, Nürtingen
  • Barbara Dohmen, Fachärztin, Umweltmedizin, Murg
  • Johann Walker, Naturheilverfahren, Homöopathie, Herrenberg

Und von "gehaltvoller" würde ich hier nicht sprechen. Olle Kamellen, und auf die Schultern von Spitzer steigen ist mMn keine besondere Leistung.

Dieser "Stuttgarter" Mediziner wurden angeblich vom MDL Thomas Marwein zu einem Arbeitskreis eingeladen. Dr. Klaus Scheler, wurde eine Bühne bereit gestellt. Er hielt einen Vortrag über die Risiken bzgl. Smartphone etc. Auf der Suche, welcher Grüner Abgeordneter, lässt sich derart vor den Karren spannen, bin ich auf diesen Eintrag gestoßen.

[image]

Wer den Link anklickt, bekommt den alten Vortrag (2012) von Dr. J. Mutter serviert, den er vor dem Bayerischen Landtag hielt. Wer hätte das gedacht. Damit das Räderwerk weiter läuft, hat Marwein eine kleine Anfrage gemacht und diese wurde auch schon beantwortet. Siehe hier ... Des weiteren orientiert Marwein sich am Drucker Peter Hensinger und Ulrich Warnke, Buchautor Esoterik.

[Hinweis 22.01.2015: Links zu Marwein teilweise nicht mehr erreichbar.]

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Die üblichen Akteure

Trebron, Freitag, 17.10.2014, 19:04 (vor 1765 Tagen) @ KlaKla

Danke!
Wenn ich jetzt diese Liste lese, sehe ich klarer ;-) .

und auf die Schultern von Spitzer steigen ist mMn keine besondere Leistung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer
Letzter Satz beim Abschnitt „Wissenschaftliche Kontroversen“:
<< Nach Appel haben „die alarmistischen Thesen von Spitzer und Co. wenig mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand zu tun“. >>

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Spitzer, Räuberleiter

Inkompetenzinitiative: Schuster bleib' bei deinen Leisten

H. Lamarr @, München, Samstag, 18.10.2014, 00:07 (vor 1765 Tagen) @ KlaKla

Von den 20 Mediziner kommen gerade mal sechs aus Stuttgart,


:danke: Gute Liste, hat sicher viel Arbeit gemacht.

Vielleicht sollte man auch hier noch einmal erwähnen, dass zwei wissenschaftliche Arbeiten Ärzten kein gutes Zeugnis in Elektrosmog-Kenntnisfragen ausgestellt haben. Die Mediziner haben von den technischen Zusammenhängen in aller Regel keine Ahnung und einige neigen dann selbst anmaßend zu Mutmaßungen, die sie besser für sich behalten sollten. Ein paar schöne Beispiele für Desinformation durch Ärzte gab kürzlich die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit Sitz in - Stuttgart.

Jede Wette: Dieser seltsame Arbeitskreis, der bislang keinerlei Lebenszeichen seiner Existenz gab, wurde erst vor ein paar Tagen eilends aus der Taufe gehoben. Gut möglich, erst nachdem die Landesärztekammer ihre unglückliche Empfehlung herausgebracht hatte. Die haben ja noch nicht einmal ordentliches Briefpapier.

Dr. Schmid, einer der Verfasser des "offenen Briefes" mag ein guter Arzt sein, mit Logik hat er es nicht so. Der Mann schreibt in einer lustigerweise sogleich parallel zum Brief bereit gestellten "Presse-Information":

Der Ärztearbeitskreis sieht sich in seiner Kritik bestätigt durch die neue Stellungnahme "Mobilfunk und Gesundheit" der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 9.9.2014 ...

Lieber Herr Doktor, Sie bringen hier die Reihenfolge durcheinander. Die Kammer bestätigt nicht Sie, sondern Sie bestätigen die Kammer, denn die war mit ihrer wenig ruhmreichen Empfehlung vom 9.9.2014 schon lange vor ihrem ebenfalls wenig ruhmreichen "offenen Brief" unerquicklich in Erscheinung getreten.

Worauf es den Alarmärzten wirklich ankommt, ist mMn an dem TamTam erkennbar, mit dem sie den "offen Brief" an die beiden Minister vermarkten. Hätte es nicht auch ein normaler Brief sein können oder vielleicht eine Petition? Und musste gleich eine "Presse-Information" fabriziert werden, noch bevor ein Pressefuzzi überhaupt Interesse bekundet hat? Nein, natürlich nicht! Doch den Ärzten geht es mMn in erster Linie um die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie sich mit ihrer Aktion für sich erhoffen. Wieder einmal ist der Weg das eigentliche Ziel, ob der "offene Brief" dann irgendetwas bewirkt oder nicht ist Nebensache und wird nicht weiter verfolgt. Dieses auf Öffentlichkeit fixierte Schema lässt sich bei fast allen Aktionen organisierter Mobilfunkgegner beobachten, ich sehe darin einen Beleg für Unaufrichtigkeit der Initiatoren.

Der verdeckte Initiator der neuen Stuttgart-Connection steht für mich ebenfalls außer Frage, es kann nur ein Verein sein, der mit Diagnose anfängt und mit Funk aufhört. Die Umstände sind mMn typisch für diese Truppe, die sich jetzt diskret im Hintergrund hält, damit der Ach-die-schon-wieder-Effekt nicht so heftig ausfällt.

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Inkompetenzinitiative: Schuster bleib' bei deinen Leisten

Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Samstag, 18.10.2014, 10:13 (vor 1765 Tagen) @ H. Lamarr

Von den 20 Mediziner kommen gerade mal sechs aus Stuttgart,

Der Ärztearbeitskreis sieht sich in seiner Kritik bestätigt durch die neue Stellungnahme "Mobilfunk und Gesundheit" der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 9.9.2014 ...

Der verdeckte Initiator der neuen Stuttgart-Connection steht für mich ebenfalls außer Frage, es kann nur ein Verein sein, der mit Diagnose anfängt und mit Funk aufhört. Die Umstände sind mMn typisch für diese Truppe, die sich jetzt diskret im Hintergrund hält, damit der Ach-die-schon-wieder-Effekt nicht so heftig ausfällt.

Mir schwant eher,(nichts übeles-, sondern)... dass "die Dr. Mutter" des lauen Lüftchens, Joachim heißt!?!

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Flüchtiger Blick in die "Presse-Information" der Alarmärzte

H. Lamarr @, München, Samstag, 18.10.2014, 10:41 (vor 1765 Tagen) @ H. Lamarr

Dr. Schmid, einer der Verfasser des "offenen Briefes" mag ein guter Arzt sein, mit Logik hat er es nicht so. Der Mann schreibt in einer lustigerweise sogleich parallel zum Brief bereit gestellten "Presse-Information":

Nachfolgend ein paar Auszüge aus dieser "Presse-Information":

Aus ärztlicher Sicht besonders besorgniserregend sei auch die Strahlenbelastung durch die nichtionisierende Strahlung der WLAN - Frequenz. Nach dem Stand der Wissenschaft sei deren Gesundheitsschädlichkeit eindeutig. Erkenntnisse aus mehr als 40 in seriösen Fachzeitschriften veröffentlichten Arbeiten lägen vor, die nachweisen, dass die Belastung zu Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, ADHS, Spermienschädigungen bis hin zu DNAStrangbrüchen und damit zu Krebs führen kann.

Soso, und was ist mit den 1234 Studien, die dem diametral widersprechen? Es ist mMn unprofessionell und manipulativ, sich auf einseitiges Datenmaterial zu berufen und das zweite Auge fest zuzudrücken. Nicht zu reden von Details über die angeblich 40 Belastungsstudie, die, bei genauerer Betrachtung mit Sicherheit für die eine oder andere "Überraschung" gut sind.

Die Hersteller selbst warnten bereits vor einer körpernahen Nutzung der Geräte, fordern Mindestabstände, ebenso wie das Bundesamt für Strahlenschutz. Die US-Behörde FCC empfehle bei Tablets einen Sicherheitsabstand von 20 cm.

Ach du meine Güte! Ebola hat der Finne Dariusz Leszczynski nicht mitgebracht aus Afrika, aber diese Behauptung, die von deutschen Ärzten ungeprüft und unkritisch übernommen und unbelegt verbreitet wird. Ich finde das empörend, unverschämt und dem Stand der Ärzteschaft gegenüber unangemessen. Was von den Ärzten dramatisch als "Sicherheitsabstand" propagiert wird ist tatsächlich eine "test separation distance". Wer viel Zeit hat, kann sich in diesem aktuellen FCC-Dokument über deren Bedeutung schlau machen. Viel Vergnügen!

Weniger anstrengend und im Zusammenhang geradezu komisch sind die beiden folgenden Auszüge:

Wir bitten Sie deshalb um konkrete Antworten auf die ...Fragen und dabei davon abzusehen, uns mit vorgefertigten Textbausteinen des Bundesamtes für Strahlenschutz zu antworten.

Aha, die Jungs trauen dem BfS also nicht. Doch nur einen Absatz weiter heißt es:

Der Ärztearbeitskreis sieht sich in seiner Kritik bestätigt durch [...] die neuen Warnhinweise für Smartphones des Bundesamtes für Strahlenschutz.

Ja, was denn nun!?

Ich bleibe dabei: Das größte Problem der Anti-Mobilfunk-Szene ist ihr Personal.

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21 Falschmeldungen über "20 Mediziner"

H. Lamarr @, München, Samstag, 21.02.2015, 22:40 (vor 1638 Tagen) @ KlaKla

Von den 20 Mediziner kommen gerade mal sechs aus Stuttgart

Im www findet die Meldung von den 20 Medizinern derzeit 21-mal, wer nach "Ärztearbeitskreis digitale Medien Stuttgart" "20 Mediziner" sucht.

Das ist für die 20 Mediziner toll.

Doch es sind gar nicht 20, sondern nur 19, wie jeder leicht feststellen kann, der z.B. die Liste von "KlaKla" durchgeht oder sich den "offen Brief" bei Diagnose-Funk angelt (PDF) und dort durchzählt.

Wie kann den Ärzten so etwas passieren, was normalerweise selbst Erstklässler gebacken kriegen?

Erfahrungsgemäß passiert so etwas, wenn im letzten Moment einer nicht unterschreiben möchte und niemand mehr daran denkt, die irgendwo genannte Anzahl 20 auf 19 zu berichtigen. Im "offenen Brief" wird von "20 Medizinern" nicht geredet, der Brief kann daher nicht Stein des Anstoßes sein. Und dass sich Journalisten reihenweise beim Abzählen der Namensliste im "offenen Brief" gleich verzählt haben, das glauben nur welche, die auch glauben, Buchhalter würden Bücher halten. Nein, die Quelle der 20-Mediziner-Falschmeldung ist Dr. J. Schmid, der in seiner Pressemitteilung zum "offenen Brief" vom 16.10.2015 den Wurm gleich in der ersten Textzeile hineingebracht hat.

Dass niemand nachgezählt hat mag daran liegen, dass Ärzte Vertrauenspersonen sind, denen man solche Fehler nicht zutraut. Geglaubt haben ihm alle, die Gegenprobe zu obiger Abfrage mit "19 Mediziner" bringt (leider) keinen einzigen Treffer hervor. Wer der Nichtunterzeichner ist, falls meine Vermutung stimmt, weiß Dr. Schmid.

Hintergrund
Auf den Trichter, die 20 Mediziner abzuzählen, hat mich Susanne Donner gebracht. Denn sie behauptet in ihrem Artikel über "Elektrosensible":

Fachkundigen Beistand bekamen sie [die "Elektrosensiblen", Anm. spatenpauli] im Oktober 2014 von dem Hirnforscher Manfred Spitzer. Er sprach sich in einem offenen Brief des Ärztearbeitskreises Digitale Medien Stuttgart gegen den Ausbau des WLAN-Netzes und die Ausbreitung von digitalen Medien an Schulen aus.

Wer den "offenen Brief" kennt, weiß, dass diese Darstellung falsch ist, Spitzer wird darin lediglich zitiert, selber meldet er sich nicht zu Wort. Verbindlich weiß ich das aber erst, nachdem ich mir die Rolle Spitzers in dem "offene Brief" noch einmal angesehen habe und ihn nicht auf der Liste der Unterzeichner fand. Donners Fehler führte also zur Entdeckung von Schmids Fehler. Dass Prof. Spitzer sich zuerst mit den 19 Alarmärzten eingelassen hatte, dann kalte Füße bekam und ausstieg, er also der unbekannte 20. Mediziner ist, ist unwahrscheinlich, völlig von der Hand zu weisen ist diese Spekulation jedoch nicht.

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M. Spitzer distanziert sich von Ärztearbeitskreis Stuttgart

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.01.2016, 11:36 (vor 1324 Tagen) @ H. Lamarr

Auf den Trichter, die 20 Mediziner abzuzählen, hat mich Susanne Donner gebracht. Denn sie behauptet in ihrem Artikel über "Elektrosensible":

Fachkundigen Beistand bekamen sie [die "Elektrosensiblen", Anm. spatenpauli] im Oktober 2014 von dem Hirnforscher Manfred Spitzer. Er sprach sich in einem offenen Brief des Ärztearbeitskreises Digitale Medien Stuttgart gegen den Ausbau des WLAN-Netzes und die Ausbreitung von digitalen Medien an Schulen aus.

Wer den "offenen Brief" kennt, weiß, dass diese Darstellung falsch ist, Spitzer wird darin lediglich zitiert, selber meldet er sich nicht zu Wort. Verbindlich weiß ich das aber erst, nachdem ich mir die Rolle Spitzers in dem "offene Brief" noch einmal angesehen habe und ihn nicht auf der Liste der Unterzeichner fand. Donners Fehler führte also zur Entdeckung von Schmids Fehler. Dass Prof. Spitzer sich zuerst mit den 19 Alarmärzten eingelassen hatte, dann kalte Füße bekam und ausstieg, er also der unbekannte 20. Mediziner ist, ist unwahrscheinlich, völlig von der Hand zu weisen ist diese Spekulation jedoch nicht.

Nein, Prof. Spitzer ist nicht der 20. Mann.

Denn unter dem Artikel von Susanne Donner findet sich inzwischen die redaktionelle Klarstellung:

Anmerkung der Redaktion: "In einer früheren Fassung dieses Artikels wurde behauptet, Professor Manfred Spitzer habe den offenen Brief des Ärztearbeitskreises Digitale Medien unterzeichnet. Das stimmt nicht. Der Brief bezieht sich nur auf Forschungsergebnisse von Professor Spitzer, spiegelt aber nicht seine Meinung wieder."

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Trojaner: Ärztearbeitskreis digitale Medien Stuttgart

KlaKla, Dienstag, 10.07.2018, 08:17 (vor 404 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 10.07.2018, 08:34

Diagnose Funk versucht Einfluss zu gewinnen. Wenn nicht über den direkten Weg möglich, dann über den Umweg. Einsatz eines Trojaners. Dr. Jörg Schmidt (auch Stuttgart 21 und Atom-Gegner) bringt sein Anliegen gegen WLAN in Schulen an die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann mit einem offenen Brief in Umlauf. Überzeugen will er mit dem was Diagnose-Funk zu bieten hat. Eigenleistung ist nicht erkennbar. Wo durch der Eindruck entsteht, Diagnose-Funk hat eine geübte Rampensau im Weißkittel für sich gewonnen. Unterstützt wird dies Aktion u.a. von bekannten Nutznießern der Szene

Dr. Harald Banzhaf, Bisingen
Dr. Heinz Möller, Stuttgart
Dr. Reiner Grobler, Stuttgart
Dr. Ekkehard Hilt, Stuttgart
Dr. Markus Kiefer, Stuttgart
Dr. Helmut Wagner, Stuttgart
Dr. Wolf Bergmann, Freiburg
Dr. Andrea Lusser, Freiburg
Dr. Johannes Naumann, Freiburg
Dr. Joachim Mutter, Konstanz
Dr. Andrea Leute, Überling
Dr. Jörn Erlecke, Biberach
Dr. Wessel Freiherr von Loe, Maulbronn
Dr. Manfred Feix, Reutlingen
Dr. Stefanie Krohne-Reichert, Weil der Stadt
Dr. Cornelia Mästle, Winterbach
Dr. Helge Runte, Wannweil
Dr. Werner Rusche, Mannheim
Dr. Marianne Schammert, Weingarten
Dr. Helmuth Speidel, Nürtingen
Dr. Rupert Steuer, Meckenbeuren
Dr. Rainer Waldschütz, Singen
Dr. Ingo Woitzel, Pforzheim
MMBarbara Dohmen, Murg
MMChristoph Stolzenburg, Marbach

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Alarm-Ärzte mahnen - und keiner hört hin

H. Lamarr @, München, Freitag, 17.10.2014, 21:32 (vor 1765 Tagen) @ Trebron

Wenn man den Links nachgeht oder die eigene Zeitung liest, fällt dieses beim neuen Mediziner-Protest auf: Fröhlich werden Risiken durch WLAN-„Strahlung“ und Professor Spitzers Warnung vor zu viel neumodischem Zeugs für zu junge Lernende aneinander gereiht. Dabei sind das zwei Ebenen, die getrennt zu argumentieren wären.

Ja, genau. Das ist ein Trick, den der Stuttgarter Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk notgedrungen "erfunden" hat: Den Mobilfunkgegnern laufen die Gefolgsleute davon, zunehmend weniger wollen das Gelaber über die angeblich gefährliche Funkstrahlung hören. Deshalb fing Diagnose-Funk 2013 plötzlich an, sich für Medienkompetenz stark zu machen, was mit Strahlung nicht das Geringste zu tun hat, mit Smartphones und Tablets aber schon. Sie versuchen auf diesem Umweg neue Leute in ihren Zug zu kriegen und wenn die drin sind, jubelt man ihnen das Strahlungszeugs im Gesamtpaket mit unter. Vorgemacht hat das 2012 der BUND, der musste damals sein (elftes) "Mobilfunksymposium" wegen Besucherschwund aufbohren zu "Umwelt- und Mobilfunksymposium". Weil das aber eine aus der Not geborene sinnfreie Missgeburt ist (Wieso wird Mobilfunk nicht aber Chemie oder Gentechnik ausgeklammert), werden wir mit Sicherheit noch das "Umweltsymposium" des BUND erleben. Ob Diagnose-Umwelt eine Option für unsere Elektrosmog-Terrormiliz im Ruhestand ist, wage ich jedoch nicht zu behaupten.

Der Arbeitskreis hat seine Bedenken bereits dem Kultusminister schriftlich rein gegeben. Nicht auszuschließen, dass dieses Papier gehaltvoller als der Bericht von BILD ist.

Sind Sie da sicher?

Auch wenn ich hier nur zum digital so schwierig zu fassenden Mittelfeld zähle: Entwarnung, dieser Protest ist schon im Blätterwald verhallt ;-).

Richtig, und der Wald war auch nur ein Wäldchen, eigentlich waren es sogar nur ein paar Bäumchen. Google-News meldet heute sagenhafte drei Treffer. Und die Websuche meldet zuerst 1590 Treffer, die bei genauerem Hinsehen auf 24 Treffer zusammenschmelzen. Davon müssen dann noch sieben wegen Doppelnennung (celleheute) abgezogen werden, macht unterm Strich 17 Treffer. Gutnacht, es lohnt die Mühe nicht ...

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Alarm-Ärzte mahnen - und keiner hört hin

Trebron, Freitag, 17.10.2014, 21:52 (vor 1765 Tagen) @ H. Lamarr

Der Arbeitskreis hat seine Bedenken bereits dem Kultusminister schriftlich rein gegeben. Nicht auszuschließen, dass dieses Papier gehaltvoller als der Bericht von BILD ist.

Sind Sie da sicher?

Nee, absolut nicht. Ich formuliere gerne eher höflich und habe leider einen Smiley vergessen ;-) .

Alarmärztebrief: Antwort des Kultusministeriums Stuttgart

H. Lamarr @, München, Sonntag, 07.12.2014, 17:34 (vor 1714 Tagen) @ H. Lamarr

Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Einsatzes digitaler Medien an Schulen. Die aus Wissenschaft und Medizin vorgebrachten Bedenken zur Nutzung von Tablets, Smartphones und WLAN als Unterrichtsmedien würden nicht beachtet, monierte der «Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart» am Mittwoch. mehr ...

Die Reaktion des baden-württembergischen Kultusministeriums unter Minister Andreas Storch lässt an Eindeutigkeit keine allzu großen Wünsche offen. Am 28. November gab das Ministerium kund (Auszug):

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Der Einsatz von Tablets im Unterricht eröffnet neue Möglichkeiten für individuelles und kooperatives Lernen.“

Mit insgesamt knapp zwei Millionen Euro fördert das Kultusministerium in den nächsten Jahren den Einsatz von Tablets im Unterricht an Beruflichen Schulen. Bereits ab dem kommenden Schuljahr 2015/2016 erproben zwölf Schulen im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Schulversuchs den positiven Effekt von Tablets auf Lernprozesse.

„Der Einsatz von Tablets im Unterricht eröffnet neue Möglichkeiten für individuelles und kooperatives Lernen“, sagt Staatssekretärin Marion v. Wartenberg. Die Initiative bringt moderne Arbeitsweisen der Berufswelt in die Klassenzimmer und greift die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler auf. Die Tablets sollen nach Möglichkeit in allen Fächern und damit auch von allen Lehrerinnen und Lehrern der teilnehmenden Klassen im Unterricht verwendet werden. Die Förderung von jeweils drei Jahrgängen pro Schule sichert die Nachhaltigkeit des Tablet-Einsatzes. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Begleitung liegt auf Mathematik, den Profilfächern der Beruflichen Gymnasien sowie auf den Sprachen.

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Alarmärztebrief und Kultusministerium Stuttgart

Trebron, Sonntag, 07.12.2014, 21:04 (vor 1714 Tagen) @ H. Lamarr

Vorab: Der Kultusminister in BW heißt Stoch, nicht etwa Storch.
Der grüne baden-württembergische Ministerpräsident ist nicht nur Mitglied bei der Narrenzunft "Gole" Riedlingen und im Kirchenchor im Laiz (bei Sigmaringen). Nein, auch beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist er zahlendes Mitglied. Nach meiner privaten Einschätzung ist er gegen die paar grünen „Alarmärzte“ seines Bundeslandes aber eher immun. Und ist eher nicht das Sprachrohr vom BUND.
Landtagswahl ist im Frühjahr 2015, die Wahlkämpfer laufen sich bereits warm. Der Kultusminister Stoch und seine Staatssekretärin gehören zur SPD. Die Wahl könnte für den einzigen grünen Ministerpräsidenten spannend werden. Jetzt müssen in der Bildungspolitik Erfolge für den Wirtschaftsstandort vorgewiesen werden.
Jedenfalls ist die Einführung der Tablets an zunächst 12 Beruflichen Gymnasien ein klares Signal dafür, wie es ganz ohne W-LAN-Ängste weiter gehen wird. Abseits vom Wahlkampfgetöse dürften die Schüler der beruflichen Gymnasien in BW keine Berührungsängste zu Tablets haben. Ohne entsprechende Gerätschaften bekommen sie weder Busfahrkarten noch ihr Essen in der Schulmensa ;-) .
Die Befürchter-Szene wird nach dem Machtwort des Ministers wohl auf die ach so empfindlichen Grundschul-Kinder umschalten. Dafür passen die Flyer von Diagnose Funk auch weiterhin ;-) . Aber für die Schulen im Süd-West-Staat ist die schulische W-LAN-Frage „Darf man oder darf man nicht?“ jetzt eigentlich abschließend beantwortet. Was örtliche Aufschreie besorgter Mütter nicht ausschließt, aber die sind künftig als örtliche Sonderfälle gut zu lokalisieren ;-) .

Berichtigung

Trebron, Dienstag, 17.03.2015, 18:22 (vor 1614 Tagen) @ Trebron

Landtagswahl ist im Frühjahr 2015 ...

Die Landtagswahl ist natürlich im Frühjahr 2016.
Mea culpa ...

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Städtetag BW: Tablets an Schulen erproben

H. Lamarr @, München, Montag, 16.03.2015, 23:34 (vor 1615 Tagen) @ H. Lamarr

Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Einsatzes digitaler Medien an Schulen. Die aus Wissenschaft und Medizin vorgebrachten Bedenken zur Nutzung von Tablets, Smartphones und WLAN als Unterrichtsmedien würden nicht beachtet, monierte der «Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart» am Mittwoch.

Vier Monate später hat sich die Aufregung um diesen eigentümlichen Ärztearbeitskreis gelegt und im Ländle geht wieder alles seinen gewohnten Gang, so als ob nichts gewesen sei. Konkret: Medienbildung soll auch an den Grundschulen in Baden-Württemberg eine größere Rolle spielen. Das sieht der neue Bildungsplan vor, der 2016/17 in Kraft tritt, heißt es in den Stuttgarter Nachrichten vom 16.02.2015.

Der Städtetag Baden-Württemberg unterstützt die Pläne des Kultusministeriums. Da mittlerweile bereits kleine Kinder über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets verfügten, sei es wichtig, dass bereits Grundschüler mit und über Computer lernten, sagte Städtetagsdezernent Norbert Brugger. Viele Kommunen hätten ihre Grundschulen mittlerweile auf eigene Kosten oder mit Hilfe von Sponsoren mit Computern versorgt.

Brugger plädierte dafür, den Einsatz von Tablets an Schulen zu erproben.

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Alarmärzte warnen nicht vor "Phubbing"

H. Lamarr @, München, Sonntag, 17.03.2019, 20:10 (vor 153 Tagen) @ H. Lamarr

In den Medien wird dieser bislang völlig unbekannte »Ärztearbeitskreis« hingestellt, als wäre er eine Institution, vergleichbar zur SPD, zum Kreiswehrersatzamt, zum Gewerkschaftsbund oder zum Karli aus Pasing.

Eine andere Werbeagentur narrte die Medien noch frecher:

Phubbing ist ein englisches Kofferwort aus phone (Telefon) und snubbing (von to snub ‚brüskieren‘), das 2013 für eine Marketingkampagne eines australischen Wörterbuchverlages entstanden ist. Die Werbeagentur McCann Erickson erfand für den Kunden ein fiktives Wort und eine virale Kampagne, um es als vermeintliche redaktionelle Berichterstattung in den Medien bekannt zu machen.

Das Wort wurde definiert als die Angewohnheit, sich mit dem Handy oder Smartphone zu beschäftigen, während man die Menschen, mit denen man gerade gesellschaftlich verkehrt, vernachlässigt. Zugleich wird indirekt darauf hingewiesen, dass dieses Verhalten in der Gesellschaft nicht nur von anderen Menschen als extrem unhöflich empfunden wird, sondern es auch eine kommunikative Barriere oder Abschottung darstellt. Dazu wurde die ebenfalls fiktive Initiative Stopphubbing eines angeblichen australischen Studenten erfunden.

Auf die Kampagne fielen Medien weltweit herein und berichteten über den sich angeblich verbreitenden Begriff, das Verhalten von Handynutzern und die vermeintliche Kampagne gegen die damit verbundene Unhöflichkeit.

In den folgenden Jahren wurde das Wort vereinzelt im Sinne der Erfinder verwendet, um die als störend empfundene Nutzung eines Smartphones zu beschreiben.

Quelle: Wikipedia

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