WHO - Elektrohypersensibilität ist keine Krankheit (Allgemein)

Gast, Mittwoch, 10.09.2014, 10:39 (vor 3005 Tagen)

Die Weltgesundheitsorganisation WHO behandelt in ihrem Factsheet Nr 296 eingehend das Phänomen der so genannten Elektrohypersensibilität als eine Erscheinung, die nicht durch Mobilfunkstrahlung, sondern durch die unbegründete Angst davor zu unspezifischen Symptomen führen kann. Die WHO betont, dass Elektrohypersensibilität keine Krankheit ist, und dass es sich dabei nicht um ein eigenständiges medizinisches Problem handelt.

Menschen, die sich dennoch davor sorgen, dass ihre Gesundheit durch Mobilfunk beeinträchtigt werden könnte, konsultieren natürlich in erster Linie ihren Hausarzt. Das mit 2 CME-Punkten zertifizierte Modul "Mobilfunk aus Sicht von Arzt und Patient" vermittelt dem behandelnden Arzt das notwendige umweltmedizinische Fachwissen zum diagnostischen und therapeutischen Umgang mit diesen Patienten.

Alle Informationen sowie alle Unterlagen stehen Ärzten unter dem weiterführenden Link http://fmk.at/mediziner/cme-online-fortbildung-fur-arzte/ zur Verfügung und sind von jedermann einsehbar.

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WHO, Fact-Sheet 296, Mediziner, Eikmann, Herr, Otto

WHO - Elektrohypersensibilität ist keine Krankheit

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 10.09.2014, 12:14 (vor 3005 Tagen) @ Gast

Die WHO betont, dass Elektrohypersensibilität keine Krankheit ist, und dass es sich dabei nicht um ein eigenständiges medizinisches Problem handelt.

Na sowas! Ich, Techniker, dachte bislang, auch Phobien, in diesem Fall eben Elektrosmog- oder Sendemasten-Phobie, seien eine Krankheit. Keine physische, sondern eine psychische.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Elektrohypersensibilität - Diagnostik und Vorbeugung

Gast, Donnerstag, 11.09.2014, 13:22 (vor 3004 Tagen) @ Gast

Diagnostik
Ermittlung der Wahrnehmungsschwelle für NF-Wechselstrom bei Personen mit selbst berichteter Elektrosensibilität:

Ein wirklich zuverlässiger diagnostischer Test auf Elektrosensibilität / Elektrosensitivität ist nicht verfügbar, zumal das Phänomen wissenschaftlich umstritten ist.

Forschung zu Elektrosensibilität / Elektrosensitivität findet derzeit an der Universität Witten-Herdecke und an der TU Graz statt. Beim Grazer Verfahren werden bei der Versuchsperson 2 Elektroden am Unterarm angebracht, die in einen Stromkreis eingebunden sind. Die Stromstärke des niederfrequenten Stroms (50 Hz) wird computergesteuert - stufenweise und mit Pausen - bis zur Wahrnehmung erhöht. Die Versuchsperson soll bei seiner Wahrnehmung einen Schalter betätigen. Auf diese Weise wird die individuelle Wahrnehmungsschwelle ermittelt. Der Versuch findet "doppelblind" statt, d.h. weder Versuchsleiter noch Versuchsperson wissen, ob ein Feld anliegt oder nicht.

Weniger sinnvolle Maßnahmen sind der Einsatz von...

• Graphit- oder Silberfarben als Wandfarben, metallisierte Tapeten und Vliese
• metallisierten Gipskartonplatten und/oder Unterputz-Abschirmgittern
• Fenstern mit Metallbedampfung oder Metallfolie zur Abschirmung (übliche Wärmeschutzfenster dämpfen bereits etwa 10 000-fach)
• Textilien mit eingewebten Metall- oder Carbonfäden (z.B. Vorhänge oder Bettwäsche)
Aufwändige Abschirmungskonzepte zum "Schutz vor elektromagnetischen Feldern", wie sie von manchen Baubiologen angeboten werden, sollten sehr kritisch hinterfragt werden! Das BfS hat hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht.

https://www.allum.de/krankheiten/elektrosensibilitaet-elektrosensitivitaet/diagnostik-und-vorbeugung

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Abschirmung, Abschirmmatten, Abschirmfarbe, Wechselstrom, Abschirmgitter

Elektrohypersensibilität - Diagnostik und Vorbeugung

charles ⌂ @, Donnerstag, 11.09.2014, 16:10 (vor 3004 Tagen) @ Gast

Unsinn.
Laien-Geschwafel.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Elektrohypersensibilität - Diagnostik und Vorbeugung

Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Donnerstag, 11.09.2014, 21:22 (vor 3004 Tagen) @ charles

Unsinn.
Laien-Geschwafel.

Charles mich würde interessieren auf welchen Teil des Beitrages Sie Ihre Kritik beziehen!
Auf den oberen oder unteren Teil des Beitrages?:confused:

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Leben und Leben lassen

Vom Skeptiker zum Rutengeher,
mit Herz, Leib und Seele!

Elektrohypersensibilität - Diagnostik und Vorbeugung

charles ⌂ @, Donnerstag, 11.09.2014, 22:10 (vor 3004 Tagen) @ Der Rutengeher

Auf beide Teilen.

Vor Jahrzehnten hatte einen Professor an die Uni Witten diesen Test gemacht.
Die Probanden wurden eine niederfrequente Spule ausgesetzt und gefragt *Spüren Sie etwas?*.
Obwohl die Propbanden nichts spürten, behauptete der Professor: Also ist Mobilfunk unschädlich! Anscheind kennt der Herr professor nicht den Unterschied zwischen Niederfrequenz (elektrische -und magnetische Wechselfelder) und Hochfrequenz (elektromagnetische Felder).
Damals hatte ich das auch im RDW Forum kommentiert.
Bei NF Wechselstrom handelt es sich bei elektrosensitive Personen meistens um die Magnetfelder. Aber nicht jede Elektrosensitive ist dafür empfindlich. Einer der für Mobilfunk empfindlich ist, braucht gar nicht empfindlich für Magnetfelder zu sein. Und umgekehrt gillt dies auch.

Ob Abschirmungsmassnahmen sinnvoll sind, kann gut mittels Messen beurteilt werden.
Nur, die meiste Abschirmungen sind f
ür Hochfrequenz ausgelegt, nicht aber für niederfrequente Magnetfelder. Da kommen n nur bestimmte (und teurere) Materialien wie Mü-Metall oder sg. Transformatorblech.

Biologisch kann man Magnetfelder reflektieren mittels ein Glasgewebe, wie das Aaronia A2000+.

So wie das vorige Posting geschrieben ist, ist es sehr undeutlich, und verwirrend.

PS. die meiste Untersucher haben keine schimmer Ahnung was Elektrosensitivität beinhaltet.

--
Charles Claessens
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Nutznießer, Wechselfelder

Magnetfelder reflektieren mittels Glasgewebe ?

Raylauncher @, Donnerstag, 11.09.2014, 22:27 (vor 3004 Tagen) @ charles

Biologisch kann man Magnetfelder reflektieren mittels ein Glasgewebe, wie das Aaronia A2000+.

Dazu sage ich jetzt "Laiengeschwafel".

Das genannte Gewebe besteht aus Edelstahl und ist daher für Hochfrequenzfelder und bestenfalls elektrische Felder (statisch und NF) wirksam. Magnetfelder lassen sich damit so gut wie nicht beeinflussen.

Im Datenblatt sind Dämpfungskurven für Frequenzen > 1 GHz angegeben.

Raylauncher

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Magnetfeld

Magnetfelder reflektieren mittels Glasgewebe ?

charles ⌂ @, Donnerstag, 11.09.2014, 22:37 (vor 3004 Tagen) @ Raylauncher

Ich hatte geschrieben BIOLOGISCH.

Damit sind biologisch aktive Longitudinalwellen gemeint, und ja, das steht nicht in die Datenblätter.
Die Abschrmung gegen Hochfrequenz ist nicht besonders hoch, aber gegen Longitudinalwellen schon.

In der Praxis hebe ich und andere Personen damit erstaunliche Ergebnisse bekommen.

Kleine Geräte, die für Elektrosensitive unerträgbar waren, werden jetzt eingepackt mit dieses Gewebe, viele Stunden hintereinander benützt, ohne jegliche Schwierigkeiten.

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Charles Claessens
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Esoterik, Skalarwellen, Longitudinalwellen, Meyl

Stellungnahme BfS

Trebron, Donnerstag, 11.09.2014, 19:30 (vor 3004 Tagen) @ Gast

Das BfS hat hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht.

Darf ich den direkten Link, trotz der heftigen Worte aus Holland, nachreichen?
http://www.bfs.de/de/elektro/papiere/Stellungnahme_Abschirmmatten.html

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BfS, Abschirmmatten

Stellungnahme BfS

charles ⌂ @, Donnerstag, 11.09.2014, 22:16 (vor 3004 Tagen) @ Trebron

Die Abschirmmatten sind tatsächlich Unsinn.
Darüber haben auch schon Baubiologen gewarnt und Artikel geschrieben.

Diese Matten werden oft von ahnungslose Verkäufer angeboten, wie auf Kaffeefahrten.
Dabei werden irreführende Handelspraktiken benützt.

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Charles Claessens
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Abschirmung

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