Riedenburg - Vorsorgeplanung (Allgemein)

Radioburst, Samstag, 29.03.2014, 10:15 (vor 2054 Tagen)

DK: "Die Stadt Riedenburg strebt eine Vorsorgeplanung für mögliche Standorte von Mobilfunkmasten an. Diese Empfehlung hat der Planungsausschuss am Donnerstag einstimmig ausgesprochen."

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http://www.donaukurier.de/lokales/riedenburg/Riedenburg-Stadt-will-steuern-statt-nur-reagieren;art602,2896367#plx2069792988

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, Steuerverschwendung, Standortgutachten, Riedenburg

Spurensuche: Mobilfunk-Standortkonzept Langquaid

H. Lamarr @, München, Sonntag, 30.03.2014, 00:41 (vor 2054 Tagen) @ Radioburst

Nachfolgend ein kommentierter Textauszug aus dem Artikel im Donaukurier. In dem Auszug schildert der nach Riedenburg eingeladene Bürgermeister des Ortes Langquaid seine Erfahrung mit einem Mobilfunk-Standortkonzept:

Das mit der Vorsorgeplanung beauftragte Institut habe in Langquaid zwei sogenannte „Positivstandorte“ für Mobilfunkmasten ausgewiesen.

Das Institut war nicht etwa das Umweltinstitut München, sondern die Gesellschaft Enorm mit beschränkter Haftung, Sitz ebenfalls in München.

Diese stünden an Plätzen, wo Gesundheitsbelastungen auszuschließen seien.

Unsinn, "Gesundheitsbelastungen" sind bei allen Plätzen auszuschließen, dazu gibt es Grenzwerte, die im Fall von Mobilfunk bei weitem nicht ausgeschöpft sind.

Die Senderkarte der BNetzA zeigt die beiden Standorte außerhalb des Ortes. Doch da ist noch ein dritter Standort im Ort, der wurde anscheinend diskret "vergessen".

[image]
Bild: EMF-Datenbank BNetzA

Da es für die Mobilfunk-Unternehmen teurer sei, an den vorhandenen Masten eines Wettbewerbers anzudocken, als selbst einen aufzustellen, würden immer neue Sendeanlagen gefordert.

Plausibel klingt das nicht, mWn ist es noch immer so, dass Netzbetreiber die Masten eines Konkurrenten nicht mitbenutzen dürfen. Diese Regelung war Bestandteil der Lizenzvergaben durch die damalige RegTP, um den Wettbewerb durch unabhängige Netze zu gewährleisten. Ich werde versuchen, von der BNetzA Auskunft über die aktuelle Situation zu bekommen.

„Die Mobilfunkbetreiber ärgern sich über unsere Vorsorgeplanung“, stellte Blascheck fest.

Blaschek ist der Bürgermeister von Langquaid. Warum sich die Betreiber ärgern sollen, und woher der Bürgermeister überhaupt weiß, dass sie das tun, ist mir ein Rätsel.

Doch bislang habe es keine Firma gewagt, sich mit dem Ort rechtlich anzulegen.

Wozu auch, der Ort hat nur 8600 Einwohner. Die Sender außerhalb des Ortes aufstellen verursacht vermutlich unnötige Erschließungskosten. Den möglichen gesundheitlichen Nachteil haben jedoch die Handynutzer im Ort, das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.

Ein Bestandteil des Konzeptes bestehe darin, Bauplätze und Gewerbeflächen nur unter der Vorgabe zu verkaufen, dass dort keine Sendemasten errichtet werden.

Mit Verlaub: Das ist ganz schön dumm.

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Ich habe mich gewundert, wieso ausgerechnet ein kleiner unbekannter Ort wie Langquaid auf ein Standortkonzept für Mobilfunk-Sendemasten hereingefallen ist und dies jetzt auch noch als Musterlösung preist. Also ging ich auf Spurensuche, in der Hoffnung auf der Website von Langquaid mehr über dieses Konzept zu finden, das mMn ein Beleg für die Gutgläubigkeit der dortigen Politiker ist.

Und tatsächlich, es gibt dort eine Mobilfunkecke. Doch was dort steht, lässt einem der Inkompetenz wegen die Haare zu Berge stehen. Ein Beispiel:

Wie von unabhängigen Fachleuten seit ca. 15 Jahren dargelegt und in den letzten 3 Jahren mittlerweile auch durch höchstrichterliche Rechtsprechung ausdrücklich bestätigt, ist der Umstand, dass die Grenzwerte der seit 01.01.1997 geltenden 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26 BImSchV) nur Schutz vor Akutschäden durch Strahlung bieten, jedoch keine Langzeitvorsorgekomponente beinhalten.

Unabhängige Fachleute? Wie komisch! Und dass die 26. BImSchV keine Langzeitvorsorgekomponente bietet ist dreiste Bauernfängerei. Von fehlender "Langzeitvorsorge" ist im BGH-Urteil vom 13.02.2004 keine Rede. Es wird lediglich festgestellt, die Verordnung enthalte keine Vorsorgekomponente. Ist das nun schlimm? Nein, denn der BGH verweist auf das Bundesverfassungsgericht, das bereits 2002 gegen die Elektrosmog-Beschwerde eines Hobby-Geflügelzüchters entschied: Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht keine Pflicht des Staates zur Vorsorge gegen rein hypothetische Gefährdungen. Der Beschwerdeführer zog damals übrigens weiter vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte - und unterlag auch dort.

So richtig dreist macht die zitierte Textpassage auf der Website von Langquaid jedoch etwas ganz anderes: Eine "Vorsorgekomponente" der 26. BImSchV spielt erst dann eine Rolle, wenn die Grenzwerte nahe 100 Prozent ausgeschöpft werden. Schließlich interessiert einen Sonntagsfahrer, der mit 80 Sachen über die Autobahn schleicht, ein Tempolimit 120 km/h herzlich wenig, denn er weiß, er ist weit drunter.
Und was hat das mit Langquaid zu tun? Dort wurde 2005 am Kindergarten St. Jakob (auch das noch!) die Mobilfunk-Immission gemessen, mit dem Ergebnis, der Grenzwert werde zu 0,00178 Prozent ausgeschöpft! Auf meinen Sonntagsfahrer umgerechnet bedeutet diese Grenzwertausschöpfung: Der Mann dürfte 120 km/h fahren, tatsächlich bewegt er sich jedoch mit nur 0,0021 km/h (2,1 Meter pro Stunde).

Ich hoffe, das Beispiel verdeutlicht, wie weit die Kinder im Kindergarten von Langquaid von einer nennenswerten Grenzwertausschöpfung entfernt sind, das Gejammere "jedoch keine Langzeitvorsorgekomponente" ist in Anbetracht dieser Umstände grotesk. Entweder hat der, der für diese Textpassage verantwortlich ist, keine Ahnung von der Praxis der Sache, oder er will die Leute dort irreführen.

Meine Frage - und noch ein paar andere Fragezeichen mehr, kann sich jeder selbst beantworten, wenn klar wird, wer für die unsägliche Textpassage verantwortlich zeichnet. Es ist niemand anders als der Wasserschutzpolizist und ödp-Politiker Peter-Michael Schmalz, der im Marktrat von Langquaid dem Ausschuss Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz vorsteht.

Damit schließt sich der Kreis wieder einmal und es ist a) klar, warum ausgerechnet die Metropole Langquaid ein Mobilfunk-Standortkonzept vorweisen kann und b) wieso der kommende Bürgemeister von Riedenburg ausgerechnet den Bürgermeister von Langquaid eingeladen hat, um sich von ihm über Mobilfunk-Standortkonzepte informieren zu lassen.

Ergänzung: Mobilfunkversorgung der Stadt Mainburg vom Wasserschutzmann Schmalz

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Enorm, Senderkarte, Bauernfängerei, Kindergarten, Standortplaner, DonauKurier, Langquaid, Selbstüberschätung

Mobilfunk-Standortkonzept Langquaid: Motive?

Trebron, Sonntag, 30.03.2014, 20:40 (vor 2053 Tagen) @ H. Lamarr

Als fleißiger Leser lerne ich hier immer mehr Ortschaften kennen, in denen ganz offensichtlich Weltgeschichte geschrieben wird. So kann ich nachholen, was mir meine bescheidene Schulbildung vorenthalten hat.
Das sind doch stolze Worte eines Bürgermeisters:

„Die Mobilfunkbetreiber ärgern sich über unsere Vorsorgeplanung“, stellte Blascheck fest.

Z.B. die Deutsche Telekom beschäftigt weltweit (Ende 2013) 228.596 Mitarbeiter, davon ca. 65.000 Mitarbeiter in Deutschland. Und die ärgern sich jetzt alle ein Magengeschwür zusammen wg. eines Gemeinderat-Beschlusses in der Provinz?
Ob ich wohl einen Blick hinter die Kulissen der denkbaren Motive riskieren darf? Wer wegen klarer Sach- und Rechtslage fast nichts zu bestimmen hat, erfreut sich vielleicht daran, einfach ein klein wenig „wider den Stachel zu löcken“. Und die Lokalpresse hat endlich mal was über starke Frauen und Männer zu schreiben …

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Standortkonzept, ÖDP

Mobilfunk-Standortkonzept Langquaid: Motive?

Peter, Mittwoch, 02.04.2014, 12:47 (vor 2050 Tagen) @ Trebron

Der designierte 1. Bgm. von Riedenburg, Siegfried Lösch, hat eine großartige Chance zu politischer Aufmerksamkeit und Handlung vertan. Er hätte den Schildbürgerstreich der "Vorsorgeplanung" ad acta legen und den Wählern die dazu nötigen, mind. 50.000,00 €uro oder sogar mehr, als für soziale Ausgaben zurückgestellt anbieten können.

Anstelle dessen gehört er, wie Blaschek aus Langquaid, zu den Steigbügelhaltern der ÖDP! Wie schafft es diese esoterische Splitterpartei mit teilweise politisch bedenklichen Zügen, politisch nichts zu erreichen, aber im Kleinen immer wieder für solche Unruhe zu sorgen? Warum sind die Bürgermeister auf dem Lande nicht mit eigener Meinung gesegnet? Und Lösch ist CSU-Mann! Meint er denn wirklich, dass sich das nicht herumspricht? Die ÖDP entwickelt sich zur Gefahr auf dem Lande......

Und alleine die in der Presse kolportierte Aussage der Stadträte, die als Begründung für die "Vorsorgeplanung" herhalten soll, "man wolle nicht nur regieren, sondern auch gestalten", zeigt klar, dass diese Leute nicht wissen, was sie tun. GERADE MIT DEM EINSTAMPFEN dieser absolut unnötigen, von der ÖDP (Schmalz ist aus Langquaid!!!!!) "Vorsorgeplanung", hätten der neue Bgm. und der neue Stadtrat Intelligenz und Weitsicht zeigen können. Aber so? Es ist und bleibt ein Trauerspiel.

Wie man anderen Orts über diese Polit-Farce ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund denkt, zeigt eine lapidare Information des STMUV:

"Der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags hat die Petition zu Obereggersberg für erledigt erklärt, d.h. dem Ansinnen der Petenten wurde nicht entsprochen."
Zitat Ende

Spätestens jetzt sollten diese Leute erkennen, wie peinlich ihre Haltung ist. Aber das ist wohl zu viel gehofft, weil es Nachdenklichkeit und Kenntniserwerb erfordern würde. Armes Riedenburg, schlaf weiter.....

Mobilfunk-Standortkonzept Riedenburg: Motive?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.04.2014, 15:00 (vor 2050 Tagen) @ Peter

Spätestens jetzt sollten diese Leute erkennen, wie peinlich ihre Haltung ist.

Keine Chance. Denn dieser Punkt liegt bereits weit hinter den Akteuren, die in einer "Vorsorgeplanung" - schon das Wort ist ein beschönigender Euphemismus, deshalb besser "Standortkonzept" - ihr Heil sehen. Erst wenn der Mantel der Vergessenheit die Fehlentwicklung zudeckt, hat die Vernunft im Umgang mit dem "Risiko" Mobilfunk wieder eine Chance. Ich schätze mal das wird in Riedenburg erst in etwa 20 Jahren der Fall sein, denn es haben zu viele mitgemacht, als dass man auf Fehler einzelner Irrläufer verweisen könnte, und es so früher schafft.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Geldverschwendung

Radioburst, Mittwoch, 02.04.2014, 15:45 (vor 2050 Tagen) @ Radioburst

Sinnlose Geldausgaben haben in der Großgemeinde Riedenburg Tradition, wenn sie auch nicht immer durch die Stadtverwaltung verursacht wurden.
So riss man z.B. vor ca. 3 Jahren die Staatsstraße bei Emmertal (Osten der Stadt) auf und verlegte einen mehrere 100 000 EUR teuren großen Wasserdurchlass unter der Fahrbahn. Nur ist an dieser Stelle noch nie eine große Wassermenge durch Starkregenfall gekommen.
Bei Meihern (westlich von Eggersberg) wurde eine ebenso sündhaft teurer Steinschlagschutzzaun errichtet. Eine österreichische Spezialfima rückte an. An der Stelle gibt es aber keinen Steinschlag.

Im Landkreis ist das noch drastischer. Bei Bad Abbach wurde mit 20 Millionen ein Tunnel von einen halben Kilometer Länge durch einen Berg gegraben, obwohl es auf der anderen Seite nur Felder, Wiesen und kleine Weiler gibt.

Dagegen sind die Kosten für ein nutzloses Mobilfinkkonzept Peanuts.

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Krötenwanderung, Verschwendung

Geldverschwendung

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.04.2014, 18:43 (vor 2050 Tagen) @ Radioburst

Dagegen sind die Kosten für ein nutzloses Mobilfinkkonzept Peanuts.

Es ist nicht nur nutzlos, sondern für jeden, der in Riedenburg ein Handy benutzt, möglicherweise sogar schädlich. Ob es schädlich ist, erfahren wir, wenn die Cosmos-Studie Ergebnisse zeigt. Doch das dauert noch viele Jahre, ein erster Zwischenbericht ist für 2015 angekündigt. Bis Klarheit herrscht wäre es sinnvolle Vorsorge, möglichst viele Sendemasten genau dort aufzustellen, wo viel mobil telefoniert wird. Warum das manche partout nicht begreifen wollen kann ich mir nur mit der Stigmatisierung der wenigen echten Fachleute durch die vielen Pseudoexperten erklären.

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Entwertung, Stigmatisierung, Pseudoexperten

Geldverschwendung

michael, Donnerstag, 03.04.2014, 09:29 (vor 2049 Tagen) @ H. Lamarr

Es ist nicht nur nutzlos, sondern für jeden, der in Riedenburg ein Handy benutzt, möglicherweise sogar schädlich. Ob es schädlich ist, erfahren wir, wenn die Cosmos-Studie Ergebnisse zeigt. Doch das dauert noch viele Jahre, ein erster Zwischenbericht ist für 2015 angekündigt.

So sieht also sinnvolle Vorsorge aus, glaubt man der Signatur hier, sind ja eh die Handys und nicht die Masten das Problem. Obs die Handys wirklich sind, ja da warten wir noch paar Jahre auf die nächsten Studien. Und bis dahin bauen wir noch mehr Masten und ernten dafür noch mehr Handys. Natürlich müssen die Masten in Handynähe, damit der Handyirre weniger Strahlung abbekommt und der Krebs erst nach 15 und nicht schon nach 10 Jahren auftritt. Und der Bewohner, welcher den Mast 20 m vor dem Schlafzimmerfenster hat, den lassen wir einfach hinten runter fallen, weil:

Die Masten sind nicht das Problem, sondern die Handys.

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Käs, Strahlenbelastung, Basisstation, Destruktiv

Geldverschwendung

KlaKla, Donnerstag, 03.04.2014, 09:50 (vor 2049 Tagen) @ michael

So sieht also sinnvolle Vorsorge aus, glaubt man der Signatur hier, sind ja eh die Handys und nicht die Masten das Problem. Obs die Handys wirklich sind, ja da warten wir noch paar Jahre auf die nächsten Studien. Und bis dahin bauen wir noch mehr Masten und ernten dafür noch mehr Handys. Natürlich müssen die Masten in Handynähe, damit der Handyirre weniger Strahlung abbekommt und der Krebs erst nach 15 und nicht schon nach 10 Jahren auftritt. Und der Bewohner, welcher den Mast 20 m vor dem Schlafzimmerfenster hat, den lassen wir einfach hinten runter fallen, weil:


Wo ist dein Problem? Für Anwohner von Sendemasten ist die Immission vom Sendemast geringer als die Einwirkung beim Handytelefonieren beim Handynutzer. Wer Sendemast und Handys aufgrund von lautstark plärrender Hysteriker, weit auseinander zerrt, ist deinem Verständnis nach der Gute?

--
Meine Meinungsäußerung

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Sendemast, Handynutzer, Anwohner

Geldverschwendung

michael, Donnerstag, 03.04.2014, 10:46 (vor 2049 Tagen) @ KlaKla

Gut und Böse ist hier schlecht zu verteilen.
Es wird nur immer auf den End(Handy)Nutzer abgestellt, der must durch engmaschige Funkzellen entlastet werden. Warum? Er spricht gelegentlich mit seinen Handy und hat dementsprechend die Belastung, deren Zeit er selber bestimmen kann.

Der Bewohner im Schlafzimmer hat die Belastung dauerhaft ohne Einflussnahme.
Und gut ausgelastete Funkzellen können es gut und gern auf einen 2-stelligen Milliwattbereich bringen.

Da sind Handy z.T schon sparsamer. Und sie Immissionen steigen stetig durch neue Übertragungsraten und Bandbreiten, nur interessiert das keinen.
Das hat nichts mit gut und böse zu tun, nur gerecht ist es nicht, ein mögliches Risiko auf diese Art zu verteilen.

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Egoismus, Miniwatt

Geldverschwendung

Peter, Donnerstag, 03.04.2014, 12:01 (vor 2049 Tagen) @ michael

Na, was man hier lesen kann, ist der Originalton aus der ÖDP-Tüte.
"Mögliche Belastungen". Aha.

Man muss ganz sicher nicht Alles, was einem aufgetischt wird, glauben.
Aber gerade Immissionen aus dem Bereich Mobilfunk sind die weltweit wohl am tiefsten wissenschaftlich durchdrungene Zielgruppe.

Aber wer beim Autofahren mit dem Handy telefoniert, noch dazu in einer schlecht versorgten Gegend, und wer seine Informationen ausschließlich aus subjektiven, parteipolitisch gesteuerten Quellen bezieht, der muss natürlich solchen Unsinn schreiben.

Ohne die Argumente endlos wiederkäuen zu wollen, aber man muss doch mal die Frage stellen, warum in der Bayerischen Hauptstadt, die über 2 große Uni-Kliniken und 5 städtische Krankenhäuser verfügt sowie viele Privatkliniken, von den über 1000 Masten, die dort stehen, nicht ein einziger während vieler, vieler Jahre zu irgendeinem qualifizierten Schadensnachweis geführt hat! Ohne das jetzt ausmalen zu wollen....

Man kann den Unbelehrbaren nur ins Stammbuch schreiben, dass auch das STMUV die eingebrachter Petition der Obereggersberger "Bürgerinitiative" kurz und bündig abgelehnt hat. Warum wohl? Weil die im Ministerium und im Petitionsausschuss sitzenden Leute alle dumm, die ÖDP-gesteuerten Meuterer aber klug sind?

Si tacuisses....

Geldverschwendung

KlaKla, Donnerstag, 03.04.2014, 13:03 (vor 2049 Tagen) @ Peter

Man kann den Unbelehrbaren nur ins Stammbuch schreiben, dass auch das STMUV die eingebrachter Petition der Obereggersberger "Bürgerinitiative" kurz und bündig abgelehnt hat. Warum wohl? Weil die im Ministerium und im Petitionsausschuss sitzenden Leute alle dumm, die ÖDP-gesteuerten Meuterer aber klug sind?

Ich denke das ist nicht ÖDP sondern veralteten Zeug, worauf Laien abfahren sollen.
Auffällig erscheint mir, dass Michael hier die alten Sache einstreut. Er könnte es besser wissen, wäre er nicht EHS betroffen. Da hat man dann schon mal eine verzerrte Wahrnehmung.

--
Meine Meinungsäußerung

Geldverschwendung

Peter, Donnerstag, 03.04.2014, 13:34 (vor 2049 Tagen) @ KlaKla

Na ja. Immerhin ist es der ÖDP-Kreisrat Schmalz, der - z.B. - auch in Langquaid im Gemeinderat sitzt und dort die Politiker mit demselben Unsinn infiziert, mit dem auch in Eggersberg für Unruhe gesorgt wurde.

Es ist doch bezeichnend, dass schon beginnend mit Prof. Dr. Buchner kein wirklicher Strahlenfachmann an der Speerspitze der Fehlinformation steht, unterstütz von den gesamten dubiosen Pseudowissenschaftlern, deren Namen wir kennen, und dass dann komplett inkompetente Laien, wie ein Polizist und ein Versicherungskaufmann über schwierige Zusammenhänge mit Behauptungen dozieren, wie der berühmte Blinde von der Farbe.

Der Bürgermeister von Langquaid, Herr Blaschek (CSU), der sinnigerweise vom designierten Bgm. von Riedenburg, Herrn Siegfried Lösch zum Thema "Vorsorgeplanung" eingeladen wurde, hat diesen Unsinn natürlich unterstützt. Bei genauem Hinsehen hat er jedoch keine eigene Meinung geäußert, sondern nur die Infiltration von Herrn Schmalz nachgeplappert.

Da mutet die Aussage des designierten Bgm. von Riedenburg, man "wolle nicht nur regieren, sondern gestalten", wie Hohn an. Zur Gestaltung einer guten Stadtentwicklung gehören eigenen Ideen, Beschaffung eigener Kompetenz und eigene Fähigkeit zu rechnen sowie visionäre Sicht der Auswirkungen von geplanten Änderungen. Das Aufspringen auf fahrende Züge, die von Anderen gesteuert werden, hat noch nie jemandem langfristig genützt. Der Bevölkerung schon gar nicht.

Man stelle sich das nur vor: die Vorsorgplanung Riedenburgs wird zwischen 40 und 60.000,00 Euro verschlingen. Und was ist dann? Was bewirkt sie? Was wird davon in der schwierigen Topographie umgesetzt werden (können)? Nichts. Auch wenn anderern Orts noch mehr Gelder aus dem Steuersäckel verschwendet werden, ist und bleibt solches Verhalten ein Zeichen beispielloser Kurzsichtigkeit.

Aber ich glaube, jede Stadt hat die Politiker, die sie verdient.....!

Mast vs. Handy

H. Lamarr @, München, Freitag, 04.04.2014, 00:41 (vor 2049 Tagen) @ michael

Es wird nur immer auf den End(Handy)Nutzer abgestellt, der must durch engmaschige Funkzellen entlastet werden. Warum? Er spricht gelegentlich mit seinen Handy und hat dementsprechend die Belastung, deren Zeit er selber bestimmen kann.

Sie fragen noch immer nach dem warum? Mensch, Michael, weil so ziemlich sämtliche seriösen und unseriösen EMF-Studien unisono sagen: Wenn überhaupt, dann geht ein EMF-Risiko von körpernah genutzten Endgeräten aus, erstrangig von Handys, selbst wenn diese nur sporadisch genutzt werden (siehe Interphone).

Der Bewohner im Schlafzimmer hat die Belastung dauerhaft ohne Einflussnahme.

Das ist a) keine "Belastung", so wie 100 Jahre lang erst Rundfunk und dann TV nicht als "Belastung" empfunden wurden und b) irgendwann muss er ja mal raus aus dem Schlafzimmer und arbeiten gehen.

Und gut ausgelastete Funkzellen können es gut und gern auf einen 2-stelligen Milliwattbereich bringen.

10 mW/m² in einem Schlafzimmer mit geschlossenem Fenster? Das dürfte die absolute Ausnahme sein. Doch selbst wenn, ist das noch immer bis zu Faktor 1000 unter Grenzwert. Dass solche Werte in der Szene als "hoch" angesehen werden liegt allein an den frei erfundenen baubiologischen Richtwerten, an denen sich bekanntlich auch EHS orientieren. EHS & Baubiologie: Das ist so symbiotisch wie Blattlaus & Ameise.

Da sind Handy z.T schon sparsamer. Und sie Immissionen steigen stetig durch neue Übertragungsraten und Bandbreiten, nur interessiert das keinen.

Richtig, das interessiert keinen. Warum auch, das ist alles so dermaßen weit weg von Grenzwerten, dass auch künftig die Immission sich z.B. verdoppeln oder verdreifachen darf, und dennoch ist dann noch immer alles so dermaßen weit weg von Grenzwerten, dass es niemanden interessiert - Geschäftemacher ausgenommen.

Das hat nichts mit gut und böse zu tun, nur gerecht ist es nicht, ein mögliches Risiko auf diese Art zu verteilen.

Und ob das gerecht ist! Je mehr Masten, desto besser für alle. Theoretisch müsste auf jedes Hausdach einer drauf (meinetwegen auch in Lichtmasten einbauen), das wäre das Optimum. Sozial gerecht, weil wegen Kleinstzellen praktisch alle gleichmäßig schwach durch die Masten befeldet werden, und auch die Handynutzer wären stets auf der sicheren Seite, weil die Handys in Ballungszonen mit ein paar Milliwatt Sendeleistung auskämen.

Es gibt mMn kein gesundheitliches Problem (mehr) mit Mobilfunk. Es gibt aber Interessengruppen, die emsig daran arbeiten, dass der Eindruck erweckt wird oder erhalten bleibt, es gäbe ein solches Problem.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Mast vs. Handy

michael, Montag, 07.04.2014, 08:24 (vor 2045 Tagen) @ H. Lamarr

Es wird nur immer auf den End(Handy)Nutzer abgestellt, der must durch engmaschige Funkzellen entlastet werden. Warum? Er spricht gelegentlich mit seinen Handy und hat dementsprechend die Belastung, deren Zeit er selber bestimmen kann.

Sie fragen noch immer nach dem warum? Mensch, Michael, weil so ziemlich sämtliche seriösen und unseriösen EMF-Studien unisono sagen: Wenn überhaupt, dann geht ein EMF-Risiko von körpernah genutzten Endgeräten aus, erstrangig von Handys, selbst wenn diese nur sporadisch genutzt werden (siehe Interphone).

Wenn ev. vom sporadisch genutzen Engerät eine mögliche Gefahr ausgeht, warum soll es vom Sender keine geben. 3 x 15 min 5 mW, gegen dauerhafte Basis.
Steter Tropfen höhlt den Stein.

Der Bewohner im Schlafzimmer hat die Belastung dauerhaft ohne Einflussnahme.

Das ist a) keine "Belastung", so wie 100 Jahre lang erst Rundfunk und dann TV nicht als "Belastung" empfunden wurden und b) irgendwann muss er ja mal raus aus dem Schlafzimmer und arbeiten gehen.

Sehr komisch, die Dauereinwirkung ist keine Belastung, die sporadische Handynutzung aber schon, (siehe oben, Interphone).

Und was ist mit den Leuten die nicht zur Arbeit gehen, Rentner usw.
OK, die sind nicht immer im Schlafzimmer, aber dort ist die Beeinflussung am deutlichtsen, weil man ja eigentlich schlafen will (sollte)

Broschüre DMF

KlaKla, Montag, 07.04.2014, 11:03 (vor 2045 Tagen) @ michael

Broschüre zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm

Bis heute ist keinem EHS gelungen seine aufgestellten Behauptungen unter kontrollierten Bedingungen zu legen.
So das man sich den zweiten Schritt sparen kann.

Das ist nicht im Interesse von Nutznießern oder bekennender EHS.

--
Meine Meinungsäußerung

Noch Fragen Kienzle ?

michael, Montag, 07.04.2014, 12:33 (vor 2045 Tagen) @ KlaKla

Auszug aus der Broschüre...

WIE WIRD DIE SICHERHEIT DES MENSCHEN GEWÄHRLEISTET?
Seit 1997 gilt in Deutschland die „Verordnung über elektromagnetische Felder“ auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – 26. BImSchV). Diese Verordnung wurde zum Schutz der Bevölkerung vor gesund10
heitlichen Gefahren elektromagnetischer Felder erlassen. Sie stützt sich auf Empfehlungen der Strahlenschutzkommission (SSK) und der „Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung“ (ICNIRP). Grundlage dieser Empfehlungen sind die wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitsrelevanten biologischen Wirkungen, die durch eine Einwirkung hochfrequenter Felder ausgelöst werden können. Die in der Verordnung festgelegten Grenzwerte gelten auch für die Sendeanlagen von Rundfunk, Fernsehen und Mobilfunk. Die Handys (Mobilfunk-Endgeräte) sind dagegen in der 26. BImSchV nicht berücksichtigt.

Sie sind dran, Hauser!

H. Lamarr @, München, Montag, 07.04.2014, 13:27 (vor 2045 Tagen) @ michael

Die Handys (Mobilfunk-Endgeräte) sind dagegen in der 26. BImSchV nicht berücksichtigt.

Was wollen Sie damit denn sagen, Hauser?

Dass Handys keine ortsfesten Anlagen sind dürfte unstrittig sein. Nur für diese ortsfesten Anlagen aber gelten die Grenzwerte der 26. BimSchV. Und warum nur für diese und nicht für Handys? Weil die Immission ortsfester Sendeanlagen im homogenen Fernfeld gemessen werden können (mindestens 4-faches der Wellenlänge des emittierten Signals) und nur dafür sind auch die Grenzwertangaben der 26. BimSchV in Gestalt von V/m brauchbar. Diese Verordnung sagt nichts über die zulässige SAR. Die SAR ist jedoch für Handys maßgebend, weil sich hier der Kopf direkt im reaktiven Nahfeld der Antenne befindet (Abstand << 4-faches der Wellenlänge). Die zulässige SAR ist in der EU-Ratsempfehlung 1999/519/EG für die EU inklusive Deutschland verbindlich geregelt.

Glücklich gelöst finde auch ich diese Trennung der zulässigen Grenzwerte in zwei völlig unterschiedliche Regelwerke nicht, für die Sache aber, die uns hier beschäftigt, ist dieser Makel ohne jeden Belang. Es ist letztlich egal, welches Regelwerk die Immissionen begrenzt, nicht auf den Urheber kommt es an, sondern auf den Wert. Und der ist bekanntlich auf maximal 2 W/kg für Privatpersonen festgelegt, wenn ich mich nicht irre, gilt dieser SAR-Wert inzwischen nicht nur EU- sondern (nahezu) weltweit. Und sollten die Russen einen niedrigeren Wert propagieren, ist das mMn nicht zwingend ein Indiz für die Achtung der Menschenrechte, sondern eher ein Überbleibsel des kalten Krieges. Rumreiten würde ich darauf nicht.

Sie sind dran, Hauser. Wobei ich es spannender fände, wenn wir hier nicht Bekanntes neu Durchkauen würden, sondern Sie - so sachlich wie möglich - über Ihre Erfahrungen als EHS erzählen könnten. Sie sind doch noch überzeugter EHS, oder?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Sie sind dran, Hauser!

michael, Donnerstag, 10.04.2014, 12:51 (vor 2042 Tagen) @ H. Lamarr


Sie sind dran, Hauser. Wobei ich es spannender fände, wenn wir hier nicht Bekanntes neu Durchkauen würden, sondern Sie - so sachlich wie möglich - über Ihre Erfahrungen als EHS erzählen könnten. Sie sind doch noch überzeugter EHS, oder?

Mit Hauser ist das jetzt bisschen ungünstig, der musste diese Welt leider zu füh verlassen.

Aber wir könner gern noch kommunizieren, allederings ist hier der falsche Ort um nach sachlichen EHS-Argumenten zu fragen. Die haben hier keinen Platz, außer vielleicht auf Ihrer Trollwiese.

Noch Fragen Kienzle? dann
hier

Grenzwert für Handy - SAR

KlaKla, Montag, 07.04.2014, 19:22 (vor 2045 Tagen) @ michael

Gesundheitsschutz und Sicherheit durch Grenzwerte

Die Abkürzung SAR steht für "Spezifische Absorptionsrate". Ein Teil der Funkwellen gelangt auch in unseren Körper, wird dort vom Gewebe aufgenommen und in Wärme umgewandelt ("Absorption"). Die Menge der Energie, die der Körper absorbiert, wird als spezifische Absorptionsrate bezeichnet. Damit unzulässige Erwärmungen sicher ausgeschlossen sind, muss der maximal zulässige SAR-Wert begrenzt werden. In Deutschland liegt der Grenzwert für die maximale SAR von Mobiltelefonen und Smartphones bei 2 W/kg - wie auch in allen Staaten der EU. Seine Einhaltung stellt sicher, dass von den elektromagnetischen Feldern der Handys keine gesundheitlichen Gefahren für die Menschen ausgehen. Quelle: Vodafone

Meinem Empfinden nach, riecht es hier nach Troll!

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Absorption

Noch Fragen Kienzle ?

cassandra, Mittwoch, 09.04.2014, 10:27 (vor 2043 Tagen) @ michael

@michael: Ich dachte, diese dunklen Zeiten des Mittelalters haetten wir inzwischen hinter uns gelassen.

Der Bewohner im Schlafzimmer hat die Belastung dauerhaft ohne Einflussnahme.
Und gut ausgelastete Funkzellen können es gut und gern auf einen 2-stelligen Milliwattbereich bringen.

MILLIwatt? Das ist keine Belastung! So wie ich auch nicht unter der Belastung zusammenbreche, die zweistellige Milligramms auf mich ausüben, wenn mir jemand ein paar Staubkrümel aufbürdet. Belastungen fangen im 3-stelligen Watt-Bereich an.

Es ist immer wieder erschreckend, was für eine verzerrte Wahrnehmung manche haben. Am liebsten im Süden am Strand grillen, wo wir uns in der Größenordnung von 1 kW/m2 bewegen, aber zu hause über Milliwatts pro m2 jammern. Und UV-Strahlung ist ja ohnehin kein Problem, denn das wahre Problem ist ja der Mobilfunk!

Das hat nichts mit gut und böse zu tun, nur gerecht ist es nicht, ein mögliches Risiko auf diese Art zu verteilen.

Was für ein Risiko? Es gibt keins. Zumindest nicht von Basisstationen, dazu sind die einwirkenden Intensitäten viel zu gering und die Quantenenergie von GHZ-Feldern erst recht!

Wenn ev. vom sporadisch genutzen Engerät eine mögliche Gefahr ausgeht, warum soll es vom Sender keine geben. 3 x 15 min 5 mW, gegen dauerhafte Basis.
Steter Tropfen höhlt den Stein.

Ja, ja, die alte Argumentation. Dann machen Sie mal ein Experiment: Nehmen Sie ein Ei, ein ganz gewöhnliches Hühnerei aus dem Supermarkt. Dann nehmen Sie einen Topf mit Wasser und erhitzen ihn nur ganz knapp über Raumtemperatur. Also bei einem 20°C-Zimmer erhitzen Sie das Wasser vielleicht auf 20.1°C, besser noch deutlich weniger. Und dann geben Sie das Ei hinein und melden sich wieder, wenn es hart gekocht ist, also inclusive Eigelb fest geworden ist. Nach ihrer Steter-Tropfen-Theorie wird das ja zweifellos funktionieren.

Das Stichwort heisst eben "Schwellenwerte". Manches braucht gewisse Mindestenergien, um zu funktionieren. Demgegenüber steht die ionisierende Strahlung (auch UV!), da gibt es keine Schwellenwerte. Da kann auch eine einmalige und noch so kurze Exposition schon den entscheidenden Gewebeschaden verursachen, wenn man Pech hat. Analoges gilt auch für Alkohol. Auch da gibt's keine ungefährliche Dosis. Jede noch so kleine Menge ist schädlich.

Der Bewohner im Schlafzimmer hat die Belastung dauerhaft ohne Einflussnahme.

Die braucht er auch nicht, weil keine Gefahr droht.

Die Handys (Mobilfunk-Endgeräte) sind dagegen in der 26. BImSchV nicht berücksichtigt.

Ja, weil die anderweitig berücksichtigt sind. Für die Einhaltung der Immissionsschutzgrenzwerte von Handys ist der Inverkehrbringer verantwortlich, nicht der Staat und nicht der Mobilfunkbetreiber.

Noch Fragen Kienzle ?

Peter, Mittwoch, 09.04.2014, 17:45 (vor 2043 Tagen) @ cassandra

Die Beiträge von "Michael" sind erstaunlich.
Erstaunlich deshalb, weil der Grad der Unfähigkeit, sich selbst zu informieren, Literatur zu vergleichen und - wenn man es nicht versteht - an verschiedenen kompetenten Stellen zu informieren, unglaublich ist.

Aber Andere in Angst und Schrecken versetzen wollen.
Menschen in Misskredit bringen, OHNE jeden Nachweis.
Auf extrem niedrigem Level der Naivität Vorgekautes nachplappern, das man ohnehin nicht verstanden hat.....etc., etc., etc.

Die Brunnenvergifter der ÖDP leisten mit demagogischen Methoden in der Tat ganz Arbeit und blenden in Bayern allem Anschein nach ganze Landstriche. Ohne jegliches Unrechtsbewusstsein. Das ist - mindestens - gröbste Fahrlässigkeit und deshalb erstaunt es umso mehr, dass ausgerechnet CSU-Bürgermeister diesen Leuten auch noch treue Gefolgschaft leisten. Was für ein Hohn!

In Riedenburg hat der Stadtrat gerade beschlossen, € 35.000,00 für die komplett überflüssige "Vorsorgeplanung" in den städtischen Haushalt mit aufzunehmen. Man lernt nichts, aber auch gar nichts dazu. Das ist das Traurige.

In der Zwischenzeit bringen jene Leute, die über eine nicht vorhandene "Belastung" der Mobilfunkstation in Obereggersberg lamentieren (4 Sender), ihre Kinder in den Riedenburger Waldkindergarten, neben dem ein Sendemast mit 24 Sendern (!!!) steht.

Was nun soll man dazu sagen....????

Noch Fragen Kienzle ?

michael, Donnerstag, 10.04.2014, 08:19 (vor 2042 Tagen) @ Peter

Die Beiträge von "Michael" sind erstaunlich.
Erstaunlich deshalb, weil der Grad der Unfähigkeit, sich selbst zu informieren, Literatur zu vergleichen und - wenn man es nicht versteht - an verschiedenen kompetenten Stellen zu informieren, unglaublich ist.

Aber Andere in Angst und Schrecken versetzen wollen.
Menschen in Misskredit bringen, OHNE jeden Nachweis.
Auf extrem niedrigem Level der Naivität Vorgekautes nachplappern, das man ohnehin nicht verstanden hat.....etc., etc., etc.

Mensch Peter, was ist Ihnen denn widerfahren, hier so um sich zu schlagen.
Sie sollten selbst erst mal Infos ziehen zumindest was meine Pesron betrifft.
Ich verbreite weder Abgst ncoh Schrecken oder bringe Leute in Misskredit.
Auch habe ich mit einer ÖDP nichts zu tun oder mit Bayern.

Aber mir Unfähigkeit der Informationssammlung vorwerfen.
Es wird ja mal erlaubt sein, zu sehen was aus dem ehemaligen Kritik (g) Forum geworden ist. Kritiker sind vertrieben, das (g) ist tot und spatenpauli nebst seiner verbleibenen Gemeinde vekündet nach vielen Jahren Sendemast vor der Wohnung gesundheltliche Unversehrtheit, was gleichbedeutend Gültigkeit für alle zu haben hat.

Das ist naiv, aber bitte wir haben Meinungsfreiheit.

Trollig

Lilith, Donnerstag, 10.04.2014, 10:52 (vor 2042 Tagen) @ michael

Aber mir Unfähigkeit der Informationssammlung vorwerfen.
Es wird ja mal erlaubt sein, zu sehen was aus dem ehemaligen Kritik (g) Forum geworden ist. Kritiker sind vertrieben, das (g) ist tot und spatenpauli nebst seiner verbleibenen Gemeinde vekündet nach vielen Jahren Sendemast vor der Wohnung gesundheltliche Unversehrtheit, was gleichbedeutend Gültigkeit für alle zu haben hat.

Das ist naiv, aber bitte wir haben Meinungsfreiheit.

Was Sie verbreiten, ist nicht Meinung. Vielmehr verbreiten Sie Behauptungen, die entweder längst widerlegt oder aber schlicht unwahr sind.

Hier gibt es ja nun seit Neuestem einen Trollbereich. Wenn Ihre aus zehn Jahre alten Forenbeiträgen abgeschriebenen Textbausteine weiter das bis jetzt gezeigte Niveau beibehalten, so ist also ein Abstellplatz für die dauerhafte Entsorgung Ihrer Füllsel gegeben.

--
Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Trollig

michael, Donnerstag, 10.04.2014, 12:40 (vor 2042 Tagen) @ Lilith


Was Sie verbreiten, ist nicht Meinung. Vielmehr verbreiten Sie Behauptungen, die entweder längst widerlegt oder aber schlicht unwahr sind.

auch das ist nur eine (Ihre) Meinung


Hier gibt es ja nun seit Neuestem einen Trollbereich. Wenn Ihre aus zehn Jahre alten Forenbeiträgen abgeschriebenen Textbausteine weiter das bis jetzt gezeigte Niveau beibehalten, so ist also ein Abstellplatz für die dauerhafte Entsorgung Ihrer Füllsel gegeben.

Das Forum muss sicher nicht den Grad einer zu prüfenden Disertation erfüllen, aber den Nachweis von angeblich abgeschrieben Textpassagen bleiben Sie schon schuldig.
Wenn es zur Trollwiese geht, nehmen Sie bitte Ihre Unterstellungen gleich mit.
:yes:

Trollig

hans, Donnerstag, 10.04.2014, 16:10 (vor 2042 Tagen) @ michael

Wenn es zur Trollwiese geht, nehmen Sie bitte Ihre Unterstellungen gleich mit.

Trollwiese? Trollwiese. Trollwiese!

Unwichtig :ok:

Oh, Regelverstoss. Pech gehabt? Oder falsche Fährte?

Trollig

Doris @, Donnerstag, 10.04.2014, 16:18 (vor 2042 Tagen) @ hans

Wenn es zur Trollwiese geht, nehmen Sie bitte Ihre Unterstellungen gleich mit.


Trollwiese? Trollwiese. Trollwiese!

Unwichtig :ok:


Oh, Regelverstoss. Pech gehabt? Oder falsche Fährte?

Der Michael hinter Ihrem Link könnte gar nicht so viel Kreide fressen, um solche Beiträge zu schreiben wie der "Michael" der hier schreibt.

Falsche Fährte :-)

Trollig

hans, Donnerstag, 10.04.2014, 16:37 (vor 2042 Tagen) @ Doris

Okay :flower:

Noch Fragen Kienzle ?

Peter, Donnerstag, 10.04.2014, 15:46 (vor 2042 Tagen) @ michael

Könnte es sein, dass Reaktionen auf Ihre Postings an dem Inhalt und dem Duktus derselben liegen?

Das wahre Problem

Lilith, Donnerstag, 03.04.2014, 21:58 (vor 2049 Tagen) @ michael

glaubt man der Signatur hier, sind ja eh die Handys und nicht die Masten das Problem.

Ja.

Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

--
Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Das wahre Problem

H. Lamarr @, München, Montag, 07.04.2014, 13:55 (vor 2045 Tagen) @ Lilith

Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Auch diese Signatur ist inzwischen nicht mehr zeitgemäß. Sie müsste besser lauten:

Nicht die Masten sind das Problem, sondern - wenn überhaupt - die Handys!

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Das wahre Problem

michael, Dienstag, 08.04.2014, 08:53 (vor 2044 Tagen) @ H. Lamarr

dann ändern sie die und vergessen nicht das (g) aus der Domain zu nehmen :yes:

Tags:
Provokation, Ablenkung

Das wahre Problem

Diagnose-Reflex, Dienstag, 08.04.2014, 11:01 (vor 2044 Tagen) @ michael

auf keinen Fall!
das "g" ist quasi ein Mahnmal für die Geschichte dieser Seite. Die Betreiber lassen es nicht verschämt verschwinden, weil es dokumentiert, wie intelligente und integre Menschen den Scharlatanen auf den Leim gehen können. Sie stehen dazu und wundern sich heute, wie sie sich haben instrumentalisieren lassen. Dafür CHAPEAU! Charakterstark nenne ich so was!

Dass die Betreiber der Seite allerdings nunmehr seit Jahren unermüdlich und mit hohem, auch wissenschaftlichem, Anspruch den Scharlatanen das Wasser abgraben und irritierten Mitbürgern die Möglichkeit bieten, sich umfassend zu informieren, setzt weitere Zeichen! Unter anderem das, dass man sich aus der Szene der Anti-Mobilfunk-Ideologen befreien kann, ein Ausstieg möglich ist und man wieder vom willfährigen Werkzeug derjenigen zum rational denkenden und freien Menschen wird.

Nein... das "g" muss bleiben. Sonst würde Catweazle aus den Schweizer Bergen wieder ein Märchen erfinden, dass "sein" unermüdlicher Kampf gegen die Strombarone und Mobilfunkkapitalisten dies herbeigeführt hätte.

A propos Catweazle: So, wie die Diskussion um Mobilfunk immer weiter verblasst und beginnt, im Nirwana zu verschwinden, bleibt ihm gegenüber nur zu sagen: "Der letzte macht das Licht aus!" Vielleicht genügt ihm das ja... und er kann seinen ersten und einzigen persönlichen "Sieg" gegen die Strombarone davontragen.

Das wahre Problem

H. Lamarr @, München, Dienstag, 08.04.2014, 14:39 (vor 2044 Tagen) @ Diagnose-Reflex

das "g" ist quasi ein Mahnmal für die Geschichte dieser Seite. Die Betreiber lassen es nicht verschämt verschwinden, weil es dokumentiert, wie intelligente und integre Menschen den Scharlatanen auf den Leim gehen können. Sie stehen dazu und wundern sich heute, wie sie sich haben instrumentalisieren lassen. Dafür CHAPEAU! Charakterstark nenne ich so was!

Dass die Betreiber der Seite allerdings nunmehr seit Jahren unermüdlich und mit hohem, auch wissenschaftlichem, Anspruch den Scharlatanen das Wasser abgraben und irritierten Mitbürgern die Möglichkeit bieten, sich umfassend zu informieren, setzt weitere Zeichen! Unter anderem das, dass man sich aus der Szene der Anti-Mobilfunk-Ideologen befreien kann, ein Ausstieg möglich ist und man wieder vom willfährigen Werkzeug derjenigen zum rational denkenden und freien Menschen wird.

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Nein... das "g" muss bleiben.

Danke, Prof. G. aus F. sah das mal ähnlich: Serengeti darf nicht sterben.

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