Lennart Hardells Unterstützer (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Samstag, 16.11.2013, 08:36 (vor 2866 Tagen)

Die Studien von Lennart Hardell zum Thema Mobilfunk und Hirntumore sind ja bekanntermaßen vollkommen neben der Spur und Ausreißer in jeder Hinsicht. Dazu gibt es eine Reihe von Studien, die das klipp und klar belegen. Unter Experten gilt es außerdem als höchst verwunderlich, dass er stets traumhafte Rückläuferquoten seiner Befragungsaktionen hat, die für frühere Studien sogar auf massives Fehlverhalten zurückgeführt wurden.

Nun haben Hardell und Michael Carlberg mal wieder eine Arbeit veröffentlicht, die mal wieder das Schreckensszenario extrem ansteigender Zahlen von Gehirntumoren an die Wand wirft, allen gegenteiligen Trends und Analysen zum Trotz.

Richtig lustig ist die Liste der Geldgeber für diese Studie: "This work was supported by grants from Cancer-och Allergifonden, Cancerhjälpen, Pandora-Foundation for Independent Research, Berlin, Germany, and Gigaherz.ch, Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener, www. gigaherz.ch."

Wer von Pandora (Franz Adlkofer, Michael Kundi, Karl Richter als Stiftungsrat) und Gigaherz.ch Unterstützung benötigt und annimmt, braucht sich um seinen Ruf keinerlei Sorgen mehr zu machen.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Jakob, Finanzierung, Richter, Gigaherz, Hardell, Peinlich, Adlkofer, Kundi, Schmierfink, Pandora, PubMed, Renommee

Lennart Hardells Unterstützer

Kuddel, Samstag, 16.11.2013, 19:38 (vor 2866 Tagen) @ Alexander Lerchl

Wer von Pandora (Franz Adlkofer, Michael Kundi, Karl Richter als Stiftungsrat) und Gigaherz.ch Unterstützung benötigt und annimmt, braucht sich um seinen Ruf keinerlei Sorgen mehr zu machen.

Pandora bezeichnet sich als "Stiftung für unabhängige Forschung".

Die gleichen Personen, welche vordergründig behaupten "Mensch,Umwelt und Demokratie" fördern zu wollen, haben eine Forschung zum Ziel, welche "unabhängig von Staatsinteressen" ist.

Sollte man nicht davon ausgehen, daß ein "Staat" mit einer demokratisch gewählten Regierung im Interesse des Volkes handelt, und dass "unabhängige Forschung" im "Volksinteresse" und damit im "Staatsinteresse" ist ?

Die Führungsriege von Pandora wünscht sich also eine Forschung, welche nicht von den Interessen des Volkes gelenkt ist, sondern von den Interessen der Vereinsmitglieder von Pandora, und versteht das als "Förderung der Demokratie".

Man kann es auch so sehen:
Die von Pandora geförderte Forschung ist "unabhängig" von "unabhängiger Forschung".

Was ich besonders entlarvend finde:

Pandora investiert ihre Fördergelder nicht etwa in "unabhängige" Replikationen vorhandener Ergebnisse durch "unabhängige Forscher".
Nein, Pandora sucht sich gezielt einen Forscher, dessen Ergebnisse im Interesse der Führunsriege von Pandora ausgefallen sind, und finanziert ihm eine wiederholte Veröffentlichung bereits vorhandener Ergebnisse, welche in der Wissenschafltichen Community bereits "umstritten" sind. Der Erkenntnisgewinn ist also "Null".


K

Tags:
Unsinn, Forschung, Zerrbild, Verwässern, Amateur, Pandora, Silbergrauen

Publizieren in einem zero-Impact Journal

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 20.11.2013, 13:01 (vor 2862 Tagen) @ Alexander Lerchl

Die Arbeit von Hardell und Carlberg ist in "Reviews in Environmental Health" veröffentlicht. Was sich toll anhört, ist aber ein "zero-Impact Journal", also auf der untersten Stufe der Bedeutung(slosigkeit) wissenschaftlicher Zeitschriften. Wenn man dann noch betrachtet, wer der Herausgeber ist, nämlich David O. Carpenter, ist eigentlich alles gesagt. Ne, eins noch: im gleichen Heft ist ein Artikel von Magda Havas: "Radiation from wireless technology affects the blood, the heart, and the autonomic nervous system". Soll schlappe 30$ kosten ...

Die Studien von Lennart Hardell zum Thema Mobilfunk und Hirntumore sind ja bekanntermaßen vollkommen neben der Spur und Ausreißer in jeder Hinsicht. Dazu gibt es eine Reihe von Studien, die das klipp und klar belegen. Unter Experten gilt es außerdem als höchst verwunderlich, dass er stets traumhafte Rückläuferquoten seiner Befragungsaktionen hat, die für frühere Studien sogar auf massives Fehlverhalten zurückgeführt wurden.

Nun haben Hardell und Michael Carlberg mal wieder eine Arbeit veröffentlicht, die mal wieder das Schreckensszenario extrem ansteigender Zahlen von Gehirntumoren an die Wand wirft, allen gegenteiligen Trends und Analysen zum Trotz.

Richtig lustig ist die Liste der Geldgeber für diese Studie: "This work was supported by grants from Cancer-och Allergifonden, Cancerhjälpen, Pandora-Foundation for Independent Research, Berlin, Germany, and Gigaherz.ch, Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener, www. gigaherz.ch."

Wer von Pandora (Franz Adlkofer, Michael Kundi, Karl Richter als Stiftungsrat) und Gigaherz.ch Unterstützung benötigt und annimmt, braucht sich um seinen Ruf keinerlei Sorgen mehr zu machen.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Havas, Carpenter

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