Unterkatz: Mobilfunkgegner drohen mit Bürgerbegehren (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.11.2013, 10:07 (vor 2666 Tagen)

Das Haufendorf Unterkatz in Thüringen hat zwar nur 402 Bewohner, dennoch ist es dort schwierig, einen Mobilfunk-Sendemasten aufzustellen. Ein BI sammelte Unterschriften und begehrte gegen den geplanten Standort auf. Bürgermeisterin Irmgard Knipping bestätigte zur jüngsten Ratssitzung, dass nach Prüfung durch das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen dem Bürgerbegehren der BI stattgegeben worden sei, dieses also zulässig ist. Die Mitglieder befürchten unter anderem eine Gesundheitsbelastung durch die Ausstrahlungen der Sendeeinheit. Im Gemeinderat einigte man sich, baldmöglichst eine Prüfung möglicher Standorte durch die Telekom zu veranlassen. Die anwesenden Vertreter der BI zeigten sich kompromissbereit und erklärten ihre Bereitschaft, bei einem Standortwechsel das Bürgerbegehren einzustellen.

Aber, warum eigentlich dieser ganze Heckmäck?

Weil ein paar aufgestachelte Wutbürger im www auf die Seiten der einschlägig bekannten Anti-Mobilfunk-Vereine geraten sind und sich dort mit Angst gegenüber Funk so vollgetankt haben, dass Beratungsresistenz eingesetzt hat.

Zumindest die WHO aber kann von den Mobilfunkgegnern nicht mehr für ihre Zwecke eingespannt werden. Was dann noch an Angstschürerei übrig bleibt ist hinlänglich bekannt - und darf unter "ferner liefen" abgeheftet werden. Auffällig ist, dass Mobilfunkgegner nur noch in Weilern wie Unterkatz punkten können, in Städten und Großstädten stören sie so gut wie nicht mehr. Der erste Versuch des Anti-Mobilfunk-Vereins Diagnose-Funk groß Aufmerksamkeit zu erregen, scheiterte vor rd. 1 Jahr in München kläglich.

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/lokal/meiningen/werra-bote/Alternativen-Standort-fuer-Sendemast-finden;art83447,2955415

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Bürgerbegehren, Thüringen

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