Große Trauer: Barrie Trower ist wieder da! (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.08.2013, 19:00 (vor 2298 Tagen)

Wie "Charles" meldet, ist die schon etwas betagte britische Anti-Elektrosmog-Ikone Barrie Trower wieder aus der Versenkung aufgetaucht, nicht mit einem Interview, sondern mit einem Papier, das einen wissenschaftlichen Fachartikel simulieren will:

Abstract

As stated by University Researchers, Government Scientists and International Scientific Advisors; a minimum of 57.7% of schoolgirls exposed to low-level microwave radiation (Wi-fi) are at risk of suffering stillbirth, foetal abnormalities or genetically damaged children, when they give birth. Any genetic damage may pass to successive generations.

Mr. Trower will seiner senilen Gefolgschaft also weismachen, es sei breiter wissenschaftlicher Konsens, dass mindestens 57,7 Prozent aller schwach mit W-LAN befeldeten Schulmädchen behinderte Kinder kriegen.

Prädikat: Mensch, geh' doch heim, Barrie, und kümmere dich lieber um deine Rosen!

Über den Hintergrund der Website, auf der Barrie sein Werk der Welt präsentiert, lässt sich <hier> erhellendes nachlesen (englisch), da haben sich offensichtlich mit Barrie und Jeff zwei gefunden, die bestens zueinander passen.

Kommentar: Seltsam, von diesen 57,7 Prozent habe ich noch nie etwas gehört, andere Quellen berichten davon, 7,49278 Prozent der Briten hätten einen an der Waffel.

Hintergrund
Barry/Barrie Trower im IZgMF-Forum

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
W-LAN, Schule, Barrie, Trower, Wi-Fi, Barry

Barrie Trower, der Physiklehrer i. R. mit den DNA-Reflexen

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 00:29 (vor 2298 Tagen) @ H. Lamarr

Mr. Trower will seiner senilen Gefolgschaft also weismachen, es sei breiter wissenschaftlicher Konsens, dass mindestens 57,7 Prozent aller schwach mit W-LAN befeldeten Schulmädchen behinderte Kinder kriegen.

Seine fixe Idee mit den Schulmädels plagt Mr. Trower schon länger, genauer gesagt seit drei Jahren. Damals hatte er eine Gazette in Montreal verwirrt. Leider hat die Zeitung den Artikel vom Netz genommen, war im nachhinein womöglich doch etwas rufschädigend. Aber hier, bei EMF & Health, kann man sich wenigstens einen Screenshot des Werkes ansehen. Und nebenbei erfährt man: Barrie Trower, den manche gerne fälschlich zum Doktor ernennen, ist kein Wissenschaftler, sondern er war Physiklehrer an einer High School (vergl. deutscher Gesamtschule).

Zu Trowers Idee, W-LAN würde Schülerinnen genetisch schaden, heißt es dort:

His sensational assertion that Wi-Fi could lead to ovary damage in young girls is a total fabrication. The claim by Trower that Wi-Fi can cause DNA damage is based on a study that was later withdrawn because of scientific fraud.

Auf deutsch: Seine sensationelle Behauptung, W-LAN-Felder könnten die Eierstöcke junger Mädchen schädigen (DNA-Schäden), ist eine glatte Lüge. Trower stützt sich dabei auf eine Studie, die später wegen wissenschaftlichen Betrugs zurückgezogen werden musste.

Diese ominöse Studie, auf die sich Trower stützt, ist im Original des obigen Textabschnitts verlinkt. Und nun raten Sie mal, von welcher Studie da die Rede ist. Tickedi, tickedi - tack.
Hier ist die Auflösung.

Für was klapprige Physiklehrer im Ruhestand doch alles zu gebrauchen sind, man möchte es nicht für möglich halten.

"Charles", was verbreiten Sie den Mist von Trower auch noch weiter? Damit handeln Sie sich mMn nur einen Imageschaden ein. Es spricht allerdings für Ihr Fingerspitzengefühl, dass Sie als Plattform diesmal nicht das IZgMF benutzt haben, sondern das hese-project.

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Barrie Trower, der Physiklehrer i. R. mit den DNA-Reflexen

Lilith, Montag, 26.08.2013, 00:59 (vor 2298 Tagen) @ H. Lamarr

"Charles", was verbreiten Sie den Mist von Trower auch noch weiter? Damit handeln Sie sich mMn nur einen Imageschaden ein. Es spricht allerdings für Ihr Fingerspitzengefühl, dass Sie als Plattform diesmal nicht das IZgMF benutzt haben, sondern das hese-project.

Er ist eben unser bester Agent.

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Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Barrie Trower, der Physiklehrer i. R. mit den DNA-Reflexen

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 01:19 (vor 2298 Tagen) @ Lilith

"Charles", was verbreiten Sie den Mist von Trower auch noch weiter? Damit handeln Sie sich mMn nur einen Imageschaden ein. Es spricht allerdings für Ihr Fingerspitzengefühl, dass Sie als Plattform diesmal nicht das IZgMF benutzt haben, sondern das hese-project.

Er ist eben unser bester Agent.

Psssst!

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Barrie Trower, der Physiklehrer i. R. mit den DNA-Reflexen

charles ⌂ @, Montag, 26.08.2013, 09:38 (vor 2298 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von charles, Montag, 26.08.2013, 10:17

Einige Zeit zurück hatte Trower viele Vorträge gehalten.
Dabei hatte er auch eine Liste mit *gefährliche* Frequenzen angegeben.
Ein Handy sollte da getaktet sein mit 25Hz.
Da ich der Meinung bin das Handys getaktet sind mit 217Hz habe ich Trower um Details gebeten.
Das kann nur schriftlich auf Papier. Anscheind hat er kein Internet.
Seine Antwort war für mich entäuschend:
Wo die 25Hz herkamen sollte ich mich mal an die Handy Hersteller wenden.
Er gab mir keine direkte Antwort.

Seitdem halte ich nicht viel von Barrie Trower.
Er behauptet ja sehr viel, aber ohne Belege.

Einige Jahren zurück wurde beim Bioelectromagnetics Forum von verschiedenen Wissenschaftler poniert, dass junge Mädchen DNA Schäden bekommen können von Mobilfunk, die sie an ihre Kinder weitergeben können, und wobei die Schäden erst nach 3-4 Generationen später nach draussen kommen.
Vielleicht hat Trower sich darauf basiert.

Komplott-mässig ist Trower eine richtige undurchsichtige Figur, der Allgemeinheiten verkündigt, und sich gerne vor Vorträge einladen lässt.
In seine Aussagen behauptet er viel Schlimmes, aber in seine Referenzlisten stehen nur die schon bekannte Berichte, Veröffentlichungen und Studien, die aber nicht seine Verschwörungs-Theorie bestätigen.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

25 Hz für "Charles"

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 11:14 (vor 2298 Tagen) @ charles

Einige Zeit zurück hatte Trower viele Vorträge gehalten.
Dabei hatte er auch eine Liste mit *gefährliche* Frequenzen angegeben.
Ein Handy sollte da getaktet sein mit 25Hz.
Da ich der Meinung bin das Handys getaktet sind mit 217Hz habe ich Trower um Details gebeten.
Das kann nur schriftlich auf Papier. Anscheind hat er kein Internet.
Seine Antwort war für mich entäuschend:
Wo die 25Hz herkamen sollte ich mich mal an die Handy Hersteller wenden.
Er gab mir keine direkte Antwort.

Dia Antwort auf Ihre Frage finden Sie hier. 25 Hz ist das 3-fache der Grundtaktung, 217 Hz das 26-fache. Die ganze Story dazu begann in der guten alten Zeit in - natürlich in Oberammergau.

Seitdem halte ich nicht viel von Barrie Trower.
Er behauptet ja sehr viel, aber ohne Belege.

Ganz genau so isses :clap:
Und damit der Stuss die Abwehrreflexe des gesunden Menschenverstandes überwindet, wird Trower wahlweise zum Akademiker gemacht (Dr. Trower), zum Geheimagenten (MI5) oder zum Mirowellenwaffenexperten der Royal Navy. Oder alles zusammen. So fängt man Bauern, nicht Bayern.

Nur, wenn Sie den Barrie schon so kritisch sehen, warum beteiligen Sie sich dann an der Verbreitung seiner Stories so, als ob es an dem Mann nichts auszusetzen gäbe?

Trower ist mMn ein ganz übler Paniktreiber, dem das Handwerk gelegt werden muss.

Einige Jahren zurück wurde beim Bioelectromagnetics Forum von verschiedenen Wissenschaftler poniert, dass junge Mädchen DNA Schäden bekommen können von Mobilfunk, die sie an ihre Kinder weitergeben können, und wobei die Schäden erst nach 3-4 Generationen später nach draussen kommen.

Geht es ein bisschen genauer? Ich kann mir nicht vorstellen, dass mehrere Wissenschaftler auf einer BEMS-Tagung so einen Standpunkt vertreten haben, ohne dass es gekracht hat.

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25 Hz für "Charles"

charles ⌂ @, Montag, 26.08.2013, 11:57 (vor 2298 Tagen) @ H. Lamarr

Ich hatte nicht von Sendemasten (wie in Oberammergau) mit 1733Hz Pul;sung, sondern von einfach Handy geschrieben, der normalerweise mit 217Hz gepulst ist.

Weiter hayye ich nicht von eine Bioelectromagnetics Tagung geschrieben, sondern von einem Bioelectromagnetics FORUM.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

25 Hz für "Charles"

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 12:34 (vor 2298 Tagen) @ charles

Ich hatte nicht von Sendemasten (wie in Oberammergau) mit 1733Hz Pul;sung, sondern von einfach Handy geschrieben, der normalerweise mit 217Hz gepulst ist.

Ich versteh' Sie nicht. Der Grundtakt von GSM bleibt dennoch bei 8,33 Hz und erklärt damit die 25 Hz, die Trower irgendwann einmal als gefährlich gesehen hat und von denen er nicht weiß, wo sie herkommen. Oberammergau ist nur der Aufhänger, wieso die Puppenstubenwelt der Anti-Mobilfunk-Szene überhaupt etwas weiß von diesen ominösen 8,33 Hz, die schrecklicherweise - aus Sicht von zwei bekannten Paniktanten - auch durch den dicksten Kellerbeton gehen. Eine der Tanten hat das inzwischen vergessen und verballhornt jetzt überzeugte Elektrosensible, die glauben, in einem Atombunker (Künzell) sicher zu sein. Die Ärmsten ahnen nicht, auch dort bohren sich die 8,33-Hz-ELF-Wellen mühelos durch den meterdicken Beton.

Weiter hayye ich nicht von eine Bioelectromagnetics Tagung geschrieben, sondern von einem Bioelectromagnetics FORUM.

Also gut, dann eben FORUM, hätten Sie noch die Güte, einen Link auf dieses Forum zu spendieren, damit der Suchkreis eingegrenzt wird von Atlantik auf wenigstens Nordsee?

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Gedanken zum Resonanzproblem

RDW ⌂ @, Montag, 26.08.2013, 17:53 (vor 2297 Tagen) @ charles

Einige Zeit zurück hatte Trower viele Vorträge gehalten.
Dabei hatte er auch eine Liste mit *gefährliche* Frequenzen angegeben.
Ein Handy sollte da getaktet sein mit 25Hz.
Da ich der Meinung bin das Handys getaktet sind mit 217Hz habe ich Trower um Details gebeten.

Bürgerwelle-Leser wissen da besser über "gefährliche Frequenzen" Bescheid:
http://www.buergerwelle.de/de/aktuell/leserbriefe/gsm_resonanzen.html

Der Schöpfer dieser bedeutsamen Gedanken war selbstverständlich auch unter den Erstunterzeichnern des "Freiburger Appells" - ein mobilfunkkritisches Vorbild eben.

RDW

P.S: Bitte vor dem Lesen hinsitzen und nichts im Mund haben, das verschluckt werden könnte!

Tags:
Naturheilkunde, Erstunterzeichner

Gedanken zum Resonanzproblem

Alexander Lerchl @, Montag, 26.08.2013, 18:02 (vor 2297 Tagen) @ RDW

Einige Zeit zurück hatte Trower viele Vorträge gehalten.
Dabei hatte er auch eine Liste mit *gefährliche* Frequenzen angegeben.
Ein Handy sollte da getaktet sein mit 25Hz.
Da ich der Meinung bin das Handys getaktet sind mit 217Hz habe ich Trower um Details gebeten.

Bürgerwelle-Leser wissen da besser über "gefährliche Frequenzen" Bescheid:
http://www.buergerwelle.de/de/aktuell/leserbriefe/gsm_resonanzen.html

Der Schöpfer dieser bedeutsamen Gedanken war selbstverständlich auch unter den Erstunterzeichnern des "Freiburger Appells" - ein mobilfunkkritisches Vorbild eben.

RDW

P.S: Bitte vor dem Lesen hinsitzen und nichts im Mund haben, das verschluckt werden könnte!

Danke für den Tipp! Das ist ja zum Hirnerweichen! Und der gute Mann macht auch noch "Qualitätszirkel". Gutnacht

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Aerztlicher Qualitätszirkel

Gedanken zum Resonanzproblem

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 21:42 (vor 2297 Tagen) @ Alexander Lerchl

Und der gute Mann macht auch noch "Qualitätszirkel".

Vor drei Jahren hat es sich dort allerdings ausgezirkelt. Wir können uns jetzt alle denken, warum vielleicht.

Hintergrund
Ärztliche Qualitätszirkel

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Barrie Trower, der Datumsmixer und hese-Mann

H. Lamarr @, München, Montag, 26.08.2013, 01:10 (vor 2298 Tagen) @ H. Lamarr

Dass für Barrie Trower Dr. Gerd Oberfeld an der Trend University, Ontario, lehrt, das hat schon früher hier im Forum die Kreativität des Briten belegt.

Mr. Trower kann aber auch anders. So datiert er im Literaturverzeichnis seines jüngsten Artikels eine Studien-Review des Ecolog-Instituts (Mobile Telecommunications and Health - Review of the current scientific research in view of precautionary health protection) auf das Jahr 2007 (Literaturquelle [7]). Tatsächlich aber stammt diese Review aus dem Jahr 2000, wie sich unschwer an diesem Exemplar (PDF, 86 Seiten, englisch) auf der Website von hese erkennen lässt. Auf dem Deckblatt wird als Übersetzerin Andrea Klein genannt. Okay? Gut, dann jetzt wieder zurück ins Literaturverzeichnis von Trowers jüngstem Artikel. Dort heißt es unter [3]:

Andrea Klein & Barrie Trower: Wireless Laptops and Their Transmitters Using Microwaves in Schools

Wie klein die Welt doch sein kann.

Bindeglied zwischen Trower und Klein ist hese U.K.. Das kann man <hier> gut erkennen, dort wird nämlich die Literaturstelle [3] in voller Länge gebracht. Und unten steht dann:

B. Trower
Scientific Advisor Radiation Research Trust and H.E.S.E
Author of the Tetra Report for the Police Federation of England and Wales
Author of the Critical Overview in to the death of Officer Dring
Mr. Trower's CV can be obtained from the front page of his address to the Welsh Parliament 3rd Oct. 2006
Edited and annotated by Andrea Klein
Translator and researcher h.e.s.e.-UK

Es hat also durchaus seinen tieferen Sinn, dass "Charles" den frischen Käse von Mr. Trower auf die hese-Website gerollt hat, dort bleibt er wenigstens in der Familie.

Die Zweifel an der Seriosität des hese-projekts bekommen durch diese unrühmliche Verbindung allerdings neue Nahrung.

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Barrie Trower, wissenschaftlicher Berater für hese

H. Lamarr @, München, Freitag, 18.10.2013, 23:33 (vor 2244 Tagen) @ H. Lamarr

Bindeglied zwischen Trower und Klein ist hese U.K..

Mitte 2011 ist es in Portland, Oregon (USA) zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen. Es ging um W-LAN an Schulen. Eine gewisse Alexandra Helene Morrison bzw. ihr Vater, ein Buchhändler, wollte mit einer Einstweiligen Verfügung (PDF, 3 Seiten, englisch) erreichen, dass die städtischen Schulen in Portland W-LAN abschalten müssen. Wie diese Geschichte, bei der die Kläger etliche Vertreter der Anti-Mobilfunk-Szene als Experten aufgefahren haben, letztendlich ausgegangen ist, das lässt sich <hier> nachlesen und mit mehr Details auch <dort>.

Einer der "Experten" in dieser Auseinandersetzung ist unser Freund Barrie Trower. Er reichte über die Anwälte der Kläger bei Gericht eine schriftliche Erklärung ein (PDF, 23 Seiten, englisch). Diese beginnt mit einer ziemlich diffusen Schilderung seines beruflichen Werdegangs. Demzufolge hatte Trower vor rund 40 bis 50 Jahren irgendetwas mit Mikrowellen zu tun (was genau geht aus seinen Angaben nicht hervor). Klar ist jedoch: Vor seiner Verrentung war er zuletzt tatsächlich Physik- und Mathematiklehrer gewesen. Und er gibt zu, "wissenschaftlicher Berater" des hese-Projekts zu sein:

I am Scientific Advisor to the Radiation Research Trust and the H.E.S.E. (Human Ecological Social Economical) Project.

Kommentar: Schlimmer hätte es für hese nicht kommen können, besonders auf der Insel scheint das Projekt zu einem Schmelztiegel für Pseudoexperten, Esoteriker, Verschwörungsfans und Hinterbänkler verkommen zu sein. Dies dürfte mit einiger Sicherheit der Grund dafür sein, dass das Projekt in Großbritannien aufgelaufen und gesunken ist. Serverstandort für hese ist Berlin, auch die vermeintlich britischen Seiten von hese werden dort ins Netz eingespeist.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Hinterbänklern, Hese-Project, Polizeifunk, Pseudoexperten, Trower, Morrison, W-LAN an Schulen

Barrie Trower, wissenschaftlicher Berater für hese

Kuddel, Samstag, 19.10.2013, 13:00 (vor 2244 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 19.10.2013, 13:41

Demzufolge hatte Trower vor rund 40 bis 50 Jahren irgendetwas mit Mikrowellen zu tun (was genau geht aus seinen Angaben nicht hervor).

Ich lese daraus, daß Barrie Trower ein (Militär)-Lehrer war, der Soldaten in der Verwendung von technischem Equipment (z.B. Radar, Richtfunkstecken, Abhörempfänger) geschult hat, wozu auch Sicherheitsregeln und (gesundheitliche) Vorsorgemaßnahmen zählten.

Aufgabe eines Lehrers ist es, sich Unterrichtsstoff anzulesen, didaktisch aufzubereiten und zu vermitteln. Lehrer "forschen" in der Regel aber nicht.

Lehrer scheinen unter Mobilfunkgegnern weit verbreitet zu sein (Warnke, klitzing, Trower...)

Vermutlich erleben viele Lehrer eine "Midlife-Crisis" und versuchen dann, einen 2. Frühling als Wissenschaftler zu erleben. Ist natürlich zu spät, da sie zu lange nur den Kenntnisstand gepflegt haben, den sie den Schülern vermitteln sollten, aner nichts, was darüber hinausgeht.
In der Forschung ist es aber so, daß man von der Uni an immer dabei bleiben muß, um das Wissen kontinuierlich zu erweitern und sich zu spezialisieren, sonst wird man ruck-zuck im internationalen Wettbewerb abgehängt und kann nicht mehr mithalten.
Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Lehrer sich in ihrer 2. wissenschaftlichen Laufbahn oft mit "Grenzwissenschaften" beschäftigen.

K

Tags:
Warnke, Trower, Grenzwissenschaften

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