Verein der Elektrosensiblen, München, verliert Mitglieder (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.08.2013, 16:14 (vor 2294 Tagen)

Der "Verein der Elektrosensiblen" mit Sitz in München musste in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schwund an Mitgliedern verkraften. Wurden 2006 noch 280 Mitglieder gezählt, waren es 2012 nur noch 169, davon rd. 2/3 Frauen, ebenfalls 2/3 der Mitglieder sind über 50 Jahre. Parallel zum Mitgliederschwund schrumpften die Einnahmen des Vereins aus Mitgliedsbeiträgen im gleichen Zeitraum von 20'850 Euro auf 9800 Euro. Unverändert geblieben ist mit 4700 Euro die jährliche Bezuschussung dieses Vereins (Sachkosten) durch die Stadt München. Warum ein Verein wie dieser überhaupt mit Mitteln der öffentlichen Hand gefördert wird, ist sicherlich diskussionswürdig, denn einzusehen ist dies auf Anhieb nicht. Auch die Höhe des Zuschusses ist fragwürdig, wenn man bedenkt, dass die Alzheimer Gesellschaft München e.V. im Jahr 2012 mit nur 3000 Euro bezuschusst wurde.

Aktuelle Hintergründe zu dem Verein (Selbstdarstellung)

Zielgruppe: Menschen, die sich durch die zunehmende Umweltverschmutzung, insbesondere Elektrosmog, Schwermetalle, Chemikalien, Allergene, Strahlung, etc. in ihrer Gesundheit beeinträchtigt fühlen. Meist wird die Ansammlung mehrerer Belastungsfaktoren zum Auslöser für die sehr unterschiedlichen Krankheitsgeschehen. Die häufigsten Beeinträchtigungen sind Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden und Depressionen, aber auch lebensbedrohliche Krankheiten wie z.B. Tumore werden zunehmend auf die Belastung aus der Umwelt zurückgeführt.

Zielsetzung: Gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Hilfeleistung sowie Weitergabe von Informationen zu elektromagnetischen Feldern, Chemikalien etc. Ganz wesentlich ist das Bekanntmachen der Problematik, damit Betroffene schneller Hilfe erhalten. Ziel ist es auch, die rechtliche und schulmedizinische Anerkennung von Umwelterkrankungen durchzusetzen, um künftig eine weitest mögliche Reduzierung der Belastungen zu erreichen.

Angebote:
· Regelmäßiges Beratungsangebot
· Monatliche Gruppentreffen
· Hausbesuche und Hausuntersuchungen, sowie Messungen
· Organisation und Durchführung von Fachvorträgen, Seminare
· umfangreiche Fachliteratur
· Krankenbesuche
· Ausflüge und Feste

Sachberichterstattung: Die Beratungen und Aktivitäten werden von einem Team von 15 Ehrenamtlichen koordiniert. Der Verein hat einen Büroraum im Haus des Deutschen paritätischen Wohlfahrtsverbandes, wo auch ein Vortragsraum für die monatlichen Treffen und Vorträge genutzt werden kann. In den festgelegten Bürostunden dienstags und donnerstags von neun bis zwölf Uhr erfolgt telefonische und persönliche Beratung. Die Vorstände stehen auch außerhalb der Bürozeiten von zu hause aus für Telefonberatungen zur Verfügung.
Der Verein beschäftigt sich mit medizinischen, technischen sowie umwelt- und gesundheitspolitischen Themen. Es finden regelmäßig Stammtische, Gesprächsrunden, Vorträge durch HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen statt. Im Jahr 2010 wurde z.B. ein Vortrag zum Thema „Die Ausleitung von Zahnmetallen" organisiert und eine Informationsveranstaltung mit einem Baubiologen angeboten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Baubiologie, EHS, Selbstdarstellung, Verein, Vereinsmeier, München, Beeinträchtigung, EHS-Verein, VEM, Volkskrankheit, EHS-Selbsthilfegruppe, Selbshilfegruppe, Mitgliederschwund, Ehrenamt

Verein der Elektrosensiblen, München, verliert Mitglieder

Lilith, Sonntag, 25.08.2013, 16:16 (vor 2294 Tagen) @ H. Lamarr

Der "Verein der Elektrosensiblen" mit Sitz in München musste in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schwund an Mitgliedern verkraften. Wurden 2006 noch 280 Mitglieder gezählt, waren es 2012 nur noch 169, davon rd. 2/3 Frauen. Parallel zum Mitgliederschwund schrumpften die Einnahmen des Vereins aus Mitgliedsbeiträgen im gleichen Zeitraum von 20'850 Euro auf 9800 Euro. Unverändert geblieben ist mit 4700 Euro jährlich die Bezuschussung dieses Vereins durch die Stadt München.

Also schrumpft somit die Zahl der Münchener Elektrosensiblen. Oder werden die woandershin abgeworben?

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Verein der Elektrosensiblen, München, verliert Mitglieder

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.08.2013, 16:58 (vor 2294 Tagen) @ Lilith

Der "Verein der Elektrosensiblen" mit Sitz in München musste in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schwund an Mitgliedern verkraften. Wurden 2006 noch 280 Mitglieder gezählt, waren es 2012 nur noch 169, davon rd. 2/3 Frauen. Parallel zum Mitgliederschwund schrumpften die Einnahmen des Vereins aus Mitgliedsbeiträgen im gleichen Zeitraum von 20'850 Euro auf 9800 Euro. Unverändert geblieben ist mit 4700 Euro jährlich die Bezuschussung dieses Vereins durch die Stadt München.

Also schrumpft somit die Zahl der Münchener Elektrosensiblen.

Kann man so, bezogen auf München, nicht sagen. 2006 stammten 40 Prozent der Vereinsmitglieder nicht aus München. Außerdem sind nicht alle Vereinsmitglieder überzeugte Elektrosensible, es sind z.B. auch Baubiologen mit von der Partie. Auf der Website des Vereins heißt es dazu in feinstem Deutsch: "Die nichtelektrohypersensiblen Mitglieder sind unsere Förderer, Unterstützer und Helfer."

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 30 Euro. Dafür gibt es zweimal im Jahr ein Rundschreiben mit Informationen. Wenn Sie aufgenommen werden möchten, den Aufnahmeantrag gibt's <hier> (PDF). Lustigerweise steht im Dateinamen des PDFs nicht ...Elektrosensible.pdf, sondern ... Elektrosenibel.pdf. Nicht schlimm, passt aber gut zu den zahllosen Fehlern, die in der dilettantisch geführten Mobilfunkdebatte an der Tagesordnung sind.

Oder werden die woandershin abgeworben?

Es gibt keine Alternative in der Region.

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EHS-Verein, Selbshilfegruppe

Verein der Elektrosensiblen, München, verliert Mitglieder

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.08.2013, 17:30 (vor 2294 Tagen) @ H. Lamarr

Der "Verein der Elektrosensiblen" mit Sitz in München musste in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schwund an Mitgliedern verkraften. Wurden 2006 noch 280 Mitglieder gezählt, waren es 2012 nur noch 169 ...

Möglicherweise hängt dieser Substanzverlust damit zusammen, dass der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk, Stuttgart, nach dem Abgang der langjährigen Vorsitzenden Dr. Birgit Stöcker massiv in den Vorstand des Münchener Vereins drängte. Denn 2010 war der Mitgliederschwund bei weitem noch nicht so happig, da hatte der Verein noch 250 Mitglieder. Ein Jahr später waren es noch 171.

Ob die Leute nun unter Schock genesen sind oder nur die Nase voll hatten, ich kann's nicht sagen.

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Verein der Elektrosensiblen: Frauenquote im Vorstand verfehlt

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.10.2013, 21:56 (vor 2245 Tagen) @ H. Lamarr

Der "Verein der Elektrosensiblen" mit Sitz in München musste in den vergangenen Jahren einen erheblichen Schwund an Mitgliedern verkraften. Wurden 2006 noch 280 Mitglieder gezählt, waren es 2012 nur noch 169 ...

In der fraglichen Zeitspanne (Januar 2012) berichtet der Verein, auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung sei beschlossen worden, den Vereinsnamen von "Verein für Elektrosensible" zu ändern auf "Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte".

Begründet wurde dies mit der Behauptung, "sehr viele Leute" wüssten, dass sie unter der allgegenwärtigen Mobilfunkstrahlung gesundheitlich leiden, sie würden aber das Wort "elektrosensibel" nicht kennen oder zumindest nicht auf sich beziehen.

Die Hoffnung des Vereins "dass wir mehr Geschädigte erreichen", zerplatzte wie eine Seifenblase: Ende 2012 hatte der Verein nur noch knapp 170 Mitglieder.

In der fraglichen Zeitspanne wurde auch der Vorstand des Vereins umbesetzt und jeglicher Weiblichkeit beraubt:

2012 (Januar): Ingrid Kling, Barbara Domberger
2012 (August): Barbara Domberger, Frank Berner
2013 (August): Frank Berner

"Elektrosensible" sehen darin eine Übernahme des Vereins durch den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk.

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Stuttgart, Finanzierung, Diagnose-Funk, Vorstand, EHS-Verein, Mitgliederversammlung, Berner

Verein der Elektrosensiblen: Doppelspitze wieder komplett

H. Lamarr @, München, Montag, 23.12.2013, 22:58 (vor 2173 Tagen) @ H. Lamarr

In der fraglichen Zeitspanne wurde auch der Vorstand des Vereins umbesetzt und jeglicher Weiblichkeit beraubt:

2012 (Januar): Ingrid Kling, Barbara Domberger
2012 (August): Barbara Domberger, Frank Berner
2013 (August): Frank Berner

"Elektrosensible" sehen darin eine Übernahme des Vereins durch den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk.

Die Verdrängung des alten Vorstands wurde im Dezember 2013 bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen zweiten Vorstands formell besiegelt:

2013 (Dezember): Frank Berner, Günter Ebert

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Pyramide, Bauernfängerei, Heilsteine, Vereinsmeier, Wünschelruten, EHS-Verein, Uebernahme, Berner, Ebert

Verein der Elektrosensiblen: Vorstände 2015

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 29.01.2015, 22:07 (vor 1771 Tagen) @ H. Lamarr

In der fraglichen Zeitspanne wurde auch der Vorstand des Vereins umbesetzt und jeglicher Weiblichkeit beraubt:

2012 (Januar): Ingrid Kling, Barbara Domberger
2012 (August): Barbara Domberger, Frank Berner
2013 (August): Frank Berner

"Elektrosensible" sehen darin eine Übernahme des Vereins durch den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk.

Die Verdrängung des alten Vorstands wurde im Dezember 2013 bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen zweiten Vorstands formell besiegelt:

2013 (Dezember): Frank Berner, Günter Ebert

Aktueller Stand:

1. Vorstand: Günter Ebert
2. Vorstand: Frank Berner
Schatzmeisterin: Barbara Domberger

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Stuttgart, Vorstand, EHS-Verein, Augsburg, Berner, Ebert, Domberger, Kling

Verein der Elektrosensiblen: Frank Berner fehlt

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.02.2018, 17:04 (vor 650 Tagen) @ H. Lamarr

Die Verdrängung des alten Vorstands wurde im Dezember 2013 bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen zweiten Vorstands formell besiegelt:

2013 (Dezember): Frank Berner, Günter Ebert

Die Doppelspitze Berner & Ebert ist Geschichte. Der bisherige 2. Vorstand Frank Berner wird auf der Website des Vereins seit etwa 1 Woche nicht mehr genannt.

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Vorstand, München, EHS-Verein, Berner

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