"wuffs" Trauma: ein Tritt in den Hintern (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 08.05.2013, 13:39 (vor 3490 Tagen)

Was ich mich schon lange frage, ist nun beantwortet. Die Frage war, was "wuff" antreibt, so verbissen gegen wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse anzukämpfen und dabei nach Kräften auszuteilen, selbst wenn es noch so lächerlich ist.

"wuff" leidet unter einem Trauma. Er ist körperlich und seelisch verletzt worden, weil er vermeintlich ein "Dogma" zerlegt hat:

"Derart wütende Reaktion erfuhr ich einmal bei einem anderen Vertreter einer unbewiesenen Glaubenslehre, nämlich beim Religionslehrer, als ich ein als Theorie bezeichnetes Dogma in der (dort wie hier relativ kleinen) Öffentlichkeit der Schulklasse widerlegte und damit als vollkommenen Unsinn entlarvte. Den Rest der Stunde durfte ich draussen verbringen, aber nicht ohne Fusstritt in den Hintern vom Mann des tiefen Glaubens."

So etwas brennt sich in die Seele und verursacht später Verhaltensauffälligkeiten, für die der Betroffene und seine Umgebung kein Verständnis haben. Nun ist das endlich geklärt, ein Anfang ist gemacht. Danke, "wuff", für diese unerwartete Offenheit.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Dogma, Trauma

Die Sehnsucht des "wuff" nach dem Tritt in den Hintern

Lilith, Mittwoch, 08.05.2013, 19:56 (vor 3490 Tagen) @ Alexander Lerchl

"wuff" leidet unter einem Trauma. Er ist körperlich und seelisch verletzt worden, weil er vermeintlich ein "Dogma" zerlegt hat:

"Derart wütende Reaktion erfuhr ich einmal bei einem anderen Vertreter einer unbewiesenen Glaubenslehre, nämlich beim Religionslehrer, als ich ein als Theorie bezeichnetes Dogma in der (dort wie hier relativ kleinen) Öffentlichkeit der Schulklasse widerlegte und damit als vollkommenen Unsinn entlarvte. Den Rest der Stunde durfte ich draussen verbringen, aber nicht ohne Fusstritt in den Hintern vom Mann des tiefen Glaubens."

So etwas brennt sich in die Seele und verursacht später Verhaltensauffälligkeiten, für die der Betroffene und seine Umgebung kein Verständnis haben. Nun ist das endlich geklärt, ein Anfang ist gemacht. Danke, "wuff", für diese unerwartete Offenheit.

Das Problem besteht aber darin, dass dieses Trauma bei "wuff" wohl nie therapeutisch aufgearbeitet wurde. Um sich dennoch davon zu erlösen, hat er unbewusst eine regressive Endlosschleife betreten:

"wuff" muss unentwegt und immer wieder von neuem Situationen erzeugen, die seiner damaligen Situation gleichen. Denn er will die damalige Situation endlich "gerecht" enden lassen, d.h., sie noch einmal als die Nervensäge, die er offenbar schon im Kindesalter gewesen ist, unbeschadet durchleben und -fühlen können und dann, endlich, endlich, ungestraft zurücktreten dürfen. So richtig feste und gnadenlos dann aber, mit aller Wut und allem Hass, der sich über so viele Jahrzehnte in seiner Seele festgesetzt hat.

Doch leider: Die spezifische Situation von damals wird "wuff" nie mehr begegnen. Denn "wuff" ist nun mal kein Kind mehr. Niemand tritt ihm, dem erwachsenen "wuff", heute wegen seiner Rechthaberei physisch in den Hintern. Rechthaberei wird unter heutigen Erwachsenen einfach mit Achselzucken bestraft.

Als Ersatz für seinen fortgesetzt erlittenen Verzicht versucht "wuff" folglich, immer wieder aufs Neue intellektuelle "Tritte" zu provozieren. In der wirren Szene der Mobilfunkgegner ist er damit nur partiell richtig. Er benutzt deren Medien, aber er ist nicht wirklich einer von ihnen. Er diskutiert nämlich nicht mit seinen Mitstreitern und macht auch bei deren Aktionen und Aufgeregtheiten nicht wirklich engagiert mit. Es geht ihm nämlich gar nicht um die Sendemasten und Handys, oder gar um Mitmenschen, Mitstreiter wie "Eva" und "Alfred", sondern bloß um seine eigene Sehnsucht nach dem Tritt in seinen ureigenen Allerwertesten.

Was "wuff" also ganz gezielt sucht, sind Feinde, die ihm intellektuell über sind. Denen versucht er mit seinen närrischen Spitzfindigkeiten so lange eine lange Nase zu drehen, bis diese ausrasten und ihm endlich, endlich, den ersehnten Tritt in den Hintern verpassen.

Aber leider tut ihm seit langem schon niemand mehr so richtig den Gefallen, auch nur mit ihm zu diskutieren. Die Folge dessen ist leider auch nicht angenehm: "wuff"s Beiträge fielen in den letzten zwei, drei Jahren zunehmend aggressiver gegen Personen aus. Und Besserung scheint nicht in Sicht.

Es war damals durchaus richtig, dem Mann das hiesige Podium zu nehmen.

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