Die billige Polemik des Prof. Karl Richter (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.02.2013, 01:00 (vor 2489 Tagen)

Tatort ist ein sogenannter Fachinformationsdienst (Elektrosmog-Report), den man nicht eben als seriös bezeichnen kann.

In der Februar-Ausgabe des 4-seitigen Blättchens wird Prof. Karl Richter, Gründer der sogenannten Kompetenzinitiative, unter anderem mit folgenden Worten zitiert, wobei ich vorausschicken möchte, dass es ums IZgMF-Forum geht:

[...] Geradezu einzigartig ist die Instrumentalisierung eines Forums für seine Feldzüge, das für seine hemmungslosen Diffamierungen von Kritikern der Funk-Entwicklung bekannt ist und bereits gerichtlich wegen “besonders perfider” Verleumdungen verurteilt wurde. [...]

Vielleicht sollte ich noch anmerken, Karl Richter ist Literaturprofessor im Ruhestand, Welpenschutz in Fragen linguistischer Semantik genießt er schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

Gehen wir also mit Richter ins Gericht.

Geradezu einzigartig ist die Instrumentalisierung eines Forums für seine Feldzüge ...

Das ist, wie jeder der hier regelmäßig mit liest weiß, eine Unterstellung zu Lasten Prof. Lerchls. So hätte Richter es gerne, doch so ist es nicht und so war es nicht. Und selbst wenn es so gewesen wäre: Wo waren Sie, Herr Richter, um sich der Instrumentalisierung dieses Forums mutig in den Weg zu stellen? Ich habe Sie persönlich eingeladen - Sie aber haben es persönlich vorgezogen, mit billigen Ausreden zu kneifen. Den wahren Grund Ihrer Forenscheu kennen Sie so gut wie ich und die meisten hier im Forum.

... das für seine hemmungslosen Diffamierungen von Kritikern der Funk-Entwicklung bekannt ist ...

O ja, wir klopfen Schwätzern, Lügnern, Panikmachern, Geschäftemachern und Wichtigtuern nur zu gerne auf die Finger, zuweilen auch schon mal etwas kräftiger. Die Kunst der "hemmungslos Diffamierten" besteht darin, den Gürtel nicht um die Hüfte zu tragen, sondern als Stirnband, so lässt sich jeder saubere Treffer lauthals als unerlaubter Tiefschlag beklagen. Diesen Trick, Herr Richter, haben Sie und die Ihren zu oft gezeigt, als dass er noch Wirkung hätte.

... und bereits gerichtlich wegen “besonders perfider” Verleumdungen verurteilt wurde.

Hallo, geht's noch Herr Professor? Sogar Sie müssten wissen, ein Forum kann nicht wegen "besonders perfider" Verleumdung verurteilt werden, ein Forum ist weder eine natürliche noch eine juristische Person. Sie wollen mit Ihrer unqualifizierten Einlassung dem IZgMF-Forum Schaden zufügen. Deswegen stelle ich mich Ihnen hier in den Weg, denn Sie sind ein Täuscher.

Das IZgMF-Forum enthält gegenwärtig 51852 Postings in 6618 Diskussionssträngen. An 51851 dieser Postings rauschen Sie mit Ihrer Einlassung wirkungslos vorbei. Denn der richterliche Tadel “besonders perfider” Verleumdungen trifft einen einzigen Teilnehmer des IZgMF-Forums, und auch bei diesem nur ein einziges seiner 579 Postings. Ob der richterliche Tadel überhaupt rechtens ist, darüber gehen die Meinungen weltweit diametral auseinander.

Ich bin der Ansicht, für einen Mann Ihres Standes ist es ein Armutszeugnis, Ihren Streitgegner mit solchen billigen Sprechblasen schwächen zu wollen, anstatt mit überzeugenden Fakten. Zu glauben, mit dieser Polemik den steten Schwund an Mitstreitern stoppen zu können, ist mMn eine krachende Respektlosigkeit gegenüber den Lesern des Elektrosmog-Reports. Auch das sind zwar auch nur eine Hand voll Leute, aber sogar die möchten sich wahrscheinlich nicht für dumm verkaufen lassen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Die billige Polemik des Prof. Karl Richter (II)

H. Lamarr @, München, Montag, 16.09.2013, 21:00 (vor 2274 Tagen) @ H. Lamarr

[...] Geradezu einzigartig ist die Instrumentalisierung eines Forums für seine Feldzüge, das für seine hemmungslosen Diffamierungen von Kritikern der Funk-Entwicklung bekannt ist und bereits gerichtlich wegen “besonders perfider” Verleumdungen verurteilt wurde. [...]

Ach du meine Güte, der Herr Professor kann noch nicht einmal ordentlich zitieren. Ich stelle fest, Dr. Richter zitiert verfälschend und erweckt mit diesem unsauberen Trick den Eindruck, die Betreiberin des IZgMF sei wegen besonders perfider Verleumdung verurteilt worden. Dieser Eindruck ist falsch.

Im Original lautet die relevante Passage aus dem Urteil nämlich ganz anders:

Der streitgegenständliche Forum-Beitrag [...] verfolgt bei verständiger Gesamtschau ganz offensichtlich die alleinige Zielsetzung, den Beklagten im strafrechtlichen Sinne zu verleumden, in dem unter besonders perfider Verwendung eines pseudo-objektiven Deckmantels auf die eigentliche, vollständig beleglose und daher unhaltbar formal beleidigende Kernaussage [...] hingeleitet wird [...].

Im ungekürzten Wortlaut, der auf der Website der sogenannten Kompetenzinitiative nachzulesen ist, ist dieser Bandwurmsatz noch ein paar Windungen länger, Thomas Mann hätte an dem Schachteln seine Freude gehabt. Gleichwohl wird deutlich: der Vorwurf "besonders perfide" steht dort in ganz anderem Zusammenhang, nämlich in der Verwendung eines pseudo-objektiven Deckmantels im streitgegenständlichen Forum-Beitrag, den nicht die Betreiberin des IZgMF verfasst hat.

Ich finde es entsetzlich, dass ein ehemaliger Literaturprofessor zu so einer Differenzierung nicht (mehr) imstande oder nicht willens ist.

Wären wir damals in Berufung gegangen, das in meinen Augen befremdliche Urteil des Einzelrichters Perschau wäre mit einiger Wahrscheinlichkeit kassiert worden. Gescheitert ist dies damals nicht aus Mangel an Argumenten, sondern wegen Geldmangel, rund 10'000 Euro sind für Normalverdiener eben kein Pappenstiel. Wobei anzumerken ist: "sektor3" hat uns nicht sitzen gelassen, sondern sämtliche Kosten der ersten Instanz getragen. Wenn daher das Urteil vom Juni 2010 auch Rechtskraft erlangte, ganz ausgestanden ist diese alte Geschichte für Franz Adlkofer selbst heute nicht. Da glimmt noch eine Lunte, die zu einem Pulverfass oder zu einem Wassereimer führt, wohin genau kann ich jetzt nicht sagen. Ist es das Pulverfass, steht die Story möglicherweise im "Spiegel", ist es der Wassereimer, steht sie auf der IZgMF-Website. Irgendwann einmal, wenn die Zeit dafür reif ist.

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