Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 12.02.2013, 10:17 (vor 3639 Tagen)

[Admin: Strang abgetrennt am 12.02.13, 22:10 Ugr und Titel angepasst, Absprung hier]

Hesse, der mit viele verschiedene Pseudonyme in Internetforen aktiv ist, macht die Werbung für
a. Elektrosmog-Report und
b. das neue Machwerk von Ulrich W. und Peter H.

Dazu erlaube ich mir folgende Kommentar:

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert.
Vier Themenseite Elektrosmog (Februar Ausgabe 2013) kosten dem Leser im Abo 6,50 Euro. Der Leser erwartet Fachinformationen zur Bedeutung elektromagnetischer Felder für Umwelt und Gesundheit. Für das Fachblatt wird es immer schwieriger, diesem Anspruch noch gerecht zu werden. Siehe aktuelle Ausgabe.

Zur Seriosität eines Professors an der Jacobs Universität.
von Isabell W., Peter H. und Karl R.

Unüblich für ein seriöse Fachblatt mit wissenschaftlichem Anspruch,
hier fehlen die Kommentare der beteiligten Wissenschaftler!

Statt dessen bekommt der Leser die Meinung einzelner Bürger die ihr Wissen aus dem Internet beziehen, keine ersichtliche Eigenleistung erbrachten in der Wissenschaft & Forschung. Das gehört nicht in ein seriöses Fachblatt. Der wissenschaftliche Beirat (Dr. R. Frentzl-Beyme) sollte zumindest ein Veto gegen derartige Kommentare einlegen, um so Schaden für das Fachblatt abzuwenden.

Da diese nicht ersichtlich ist, gehe ich davon aus, dass der fast 75 Jährige schlicht und einfach überfordert ist. Immerhin gibt er selbst eine Verbandszeitschrift heraus und die ist in vielen Vereinen vertreten.

Wer sich berufen fühlt, Dr. A. Lerchls Kommentar zu kommentieren, sollte so viel Anstand haben und den richtigen Austragungsort wählen. Im Besonderen um so vermeidbaren Schaden vom Elektrosmog-Report abzuwenden.

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--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Filz, Werbung, Elektrosmog-Report, Eigenleistung, Feigling, Beirat, Überfordert, Frentzl-Beyme

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.02.2013, 12:48 (vor 3639 Tagen) @ KlaKla

b. das neue Machwerk von Ulrich W. und Peter H.

Du solltest den sogenannten Forschungsbericht nicht so pauschal abqualifizieren, die beiden haben sich viel Mühe gegeben, das Unmögliche auf rd. 30 Seiten möglich zu machen. So können sie jetzt wieder gemeinsam über die Schlechtigkeit des Seins weinen, personifiziert im IZgMF-Forum.

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert.

Dieser Einschätzung schließe ich mich an. Das privat herausgegebene Kampfblättchen für alle Nutznießer der Elektrosmog-Panikmache ist vom www überrollt worden. Mit der Aktualität von Internetseiten und Internetforen kann der Elektrosmog-Report nicht mithalten, dennoch greift er häufig Themen auf, die sich aus den Live-Diskussionen bereits verabschiedet haben. Über die Qualifikation von Frau Wilke als Biologin erlaube ich mir kein Urteil, ihre Studienbesprechungen sind für mich jedoch wertlos. Irgendeine Alarmstudie zu selektieren und darüber eine komplette Seite langweiliges Biologen-Kauderwelsch zu verbreiten mit zum Teil grammatikalisch sinnlosen oder widersprüchlichen Sätzen, das muss ich nicht haben. Da werde ich bei den Gratis-Studienportalen im Internet merklich besser bedient (siehe IZgMF-Leitseite links oben "Nachschlagen"). Besser bedeutet: kompetent, unaufgeregt, unvoreingenommen, vollständig, nicht selektiv.

Der jüngste Kommentar von Isabel Wilke macht die Marschrichtung des Elektrosmog-Reports deutlich. Man versucht die Zielgruppe auch emotionell zu bedienen, mit billiger Polemik und erhobenem Zeigefinger. Aus meiner Sicht ein Weg ins Verderben, denn damit verspielt das Blättchen jeglichen Respekt als "Fachinformationsdienst" aufzutreten zumal auch diese Position durch die bekannten Foren und ihre zwei, drei Giftpilze im negativen Sinne besser besetzt ist. Muss mir niemand blind glauben, probiert es einfach aus, lasst euch Probenummern schicken und entscheidet dann.

Der Elektrosmog-Report in seiner gegenwärtigen Form ist ein Blättchen, was niemand braucht, solange es bessere und unentgeltliche Alternativen wie das IZgMF-Forum gibt.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Alarmschläger, Voreingenommen, Fachinformationsdienst

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert

charles ⌂ @, Dienstag, 12.02.2013, 13:32 (vor 3639 Tagen) @ H. Lamarr

Nö Spatenpauli,

man informiert über die Folgen von Elektrosmog auf die Gesundheit.
Da ist nichts gegen einzuwenden.
Das so etwas Ihnen nicht gefällt, weil Sie andere Sicht haben, tut nicht zur Sache.

Sie schreiben aber:

Der Elektrosmog-Report in seiner gegenwärtigen Form ist ein Blättchen, was niemand braucht, solange es bessere und unentgeltliche Alternativen wie das IZgMF-Forum gibt.

Das IZgMF-Forum ist leider keine Alternative für Diejenige die Beschwerden durch Elektrosmog erfahren.

Es gibt hier niemand der diesbezüglich brauchbare Empfehlen gibt oder geben kann.
Jeder der es wagt hier über Beschwerden zu reden, wird sofort als eine Hexe verbrannt.
Diesbezüglich herrscht hier eine bösartige Voreingenommenheit, nicht gestützt auf praktische Erfahrungen sondern auf veraltete Bücherweisheit.

(Ja und Roger wird sofort etwas spassisches melden, was nichts mit dem Thema zu tun hat. Schade das er nicht sachlich sein kann.)

Ich habe mich mal kurz den Elektrosmog Report angesehen. Es erwähnt einige Studien, die mir nichts sagen, und enthält weiter nichts neues.

Solange nicht untersucht wird in welche Mass Elektrosmog *schädlich* ist, ist die ganze Diskussion sinnlos.
Ich habe unsere höchste Instanz eben gebeten mir zu erläutern was man unter *schädlich* versteht, und wo die Grenze gezogen wird.
Ich bin gespannt auf die Antwort.
Auch kann ich mir vorstellen dass man das sieht wenn bestimmte Beschwerden permanent erscheinen.
Da haben wir dann ein Problem, weil viele Elektrosensitive, wenn sie in eine Elektrosmog-arme Umgebung kommen, die Beschwerden lindern. Wenn die Beschwerden nicht lindern in eine Elektrosmog-arme Umgebung ist es schädlich.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert

Roger @, Dienstag, 12.02.2013, 14:48 (vor 3638 Tagen) @ charles

(Ja und Roger wird sofort etwas spassisches melden, was nichts mit dem Thema zu tun hat. Schade das er nicht sachlich sein kann.)


Von Ihnen, kann man auch, überhaupt keine sachlichen Beiträge lesen .
Immer nur was für die Bütt . Helau und Alaaf

Der Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.02.2013, 22:38 (vor 3638 Tagen) @ charles

Nö Spatenpauli,

man informiert über die Folgen von Elektrosmog auf die Gesundheit.

So so, was Sie nicht sagen, "Charles".

Die Fakten für die Februar-Ausgabe des "Elektrosmog-Report" sehen anders aus:

- Umfang, inklusive Inhalt und Impressum, 4 Seiten (in Worten: vier Seiten).
- Titelstory: "Belastung von Beschäftigten am Magnetresonanz-Gerät". Rasend interessant für E-Smog-Phobiker. Hier geht es um Gleichfeld-Flussdichten im Tesla-Wertebereich, Frau Buchs klagt bereits über die Magnetfelder ihrer metallischen Bettpfosten.
- 2. Beitrag: "Niederfrequente Felder beeinflussen das Zellwachstum". Na und? Die haben da mit 5 mT (50 Hz) reingeknallt, also 50-fach über Grenzwert. Rasend interssant.
- 3. Beitrag: Das ist der aus meiner Sicht dämliche Kommentar von Isabel Wilke, die sich dem Professor wie eine verschmähte Geliebte an die Fersen heftet, um jeden noch so kleinen Brösel für die Generalabrechnung aufzusammeln.
- 4. Beitrag: "Leszcynski schreibt wieder für die Washington Times". Der Text wälzt sich mühsam über 1/2 Seite. Rasend interessant, ein Dreizeiler mit Link hätte es auch getan.
- Und dann kommt als Kurzmeldung: "Neuer Vorsitz in der Strahlenschutzkommission". Das ist nicht nur grauenvoll schlechtes Deutsch, sondern auch rasend interessant, denn die Meldung konnten Sie bereits vor mehr als 1 Monat beim IZgMF lesen - woher sonst sollte Frau Wilke es denn wissen?

Und für so etwas mal 12 soll ich 78 Euro im Jahr bezahlen? Danke, nein, das ist es mir nicht wert, der Report bietet mir keinen Mehrwert.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Elektrosmog-Report, Wilke, Mehrwert

Katerstimmung: Elektrosmog-Report ist sein Geld nicht wert

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.02.2013, 10:57 (vor 3638 Tagen) @ H. Lamarr

- Titelstory: "Belastung von Beschäftigten am Magnetresonanz-Gerät".

Frau Wilke spricht dort gekonnt dilettantisch von "superleitenden" Magneten. Vermutlich hielt sie supraleitend für einen Tippfehler.

- 2. Beitrag: "Niederfrequente Felder beeinflussen das Zellwachstum".

Dazu heißt es dort: "Stammzellen der Haut reagieren mit beschleunigter Teilungsrate und Phasenverschiebung auf elektromagnetische Felder." Leider hat es sich noch immer nicht bis zu Frau Wilke herumgesprochen, dass elektromagnetische Felder eine Feldform sind, die mit elektrischen oder magnetischen 50-Hz-Feldern so viel zu tun hat wie ein Zitronenfalter mit Zitronenfalten.

An solchen Kleinigkeiten lässt sich gut erkennen, dass Physik und Elektrotechnik nicht die Domäne der Biologin Wilke sind. Muss sie auch nicht sein. Ein "Fachinformationsdienst" sollte mMn jedoch wenigstens ein Lektorat haben, das die einfachsten Fehler der Biologin diskret beseitigt, denn diese Fehler werfen kein gutes Licht auf die redaktionelle Kompetenz des Elektrosmog-Reports. Sie nähren den Verdacht, dass andere Fehler in den Texten verborgen sind, und man sich zum Narren macht, wenn man sich unbesehen darauf beruft. Sich unbesehen auf das zu berufen, was andere fabriziert haben, ist in der Anti-Mobilfunk-Szene eine leider weit verbreitete weil sehr bequeme Form der Informationsbeschaffung. Die dadurch in Umlauf gebrachten Fehler, Fälschungen, Irrtümer oder Lügen füllen Bände (und dieses Forum) - und sie dezimieren wirksam die Gefolgschaft der Szene. Denn wer will sich unfreiwillig schon gerne zum Gespött machen. Man darf den Informationen der Mobilfunkgegner nicht unkritisch über den Weg trauen, wer es dennoch wagt macht sich ganz leicht zum Narren. Heute aber ist Aschermittwoch, die Show ist vorbei.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
, Dilettantismus

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