Universität Lund listet Leif Salford nicht mehr (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.09.2012, 00:08 (vor 3724 Tagen)

Prof. Leif G. Salford ist allem Anschein nach nicht mehr an der Lund-Universität. Das Webarchiv listet ihn 2010 noch als Projektleiter an der medizinischen Fakultät, jetzt fehlt er auf dieser Liste. Eine gestern gestellte Anfrage an Salfords E-Mail-Adresse bei der Lund-Universität blieb bis jetzt unbeantwortet, möglicherweise hat sich Prof. Salford in den Ruhestand verabschiedet.

Aufsehen erregte Salford in der Anti-Mobilfunkszene während der Hochzeit des Protests: 2003 stellte er eine Studie vor, die über die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (Ratten) bei EMF-Immission weit unter Grenzwert berichtete. In Folgestudien versuchte Salford diesen Befund selbst zu replizieren, mal gelang ihm dies, mal nicht. Die Wiederverwendung eines Rattenhirnschnitts (Foto) aus einer älteren Arbeit in einer jüngeren Studie schadete der Reputation des schwedischen Professors und auch die Kritik an seinen Studiendesigns wollte nicht verstummen. In seiner jüngsten 2012 publizierten Arbeit beschäftigt sich Leif Salford mit der Schmerzwahrnehmung von Weinbergschnecken, wenn diese zuvor Funkfeldern ausgesetzt waren.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
, Schweden, Salford, Lund

Universität Lund listet Leif Salford sehr wohl

H. Lamarr @, München, Montag, 21.07.2014, 22:21 (vor 3061 Tagen) @ H. Lamarr

Prof. Leif G. Salford ist allem Anschein nach nicht mehr an der Lund-Universität.

Ist er doch! Die medizinische Fakultät listet ihn zwar auch weiterhin nicht mehr als Projektleiter, doch diese Seite der Uni Lund lässt keinen Zweifel: Leif Salford forscht nach wie vor im Fachbereich Neurochirurgie. Seine letzte Publikation zum Thema Öffnung der Blut-Hirn-Schranke unter Einfluss von GSM-Funkfeldern datiert von 2009.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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