Old hese: Fragebogen für Mobilfunkgeschädigte (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.09.2012, 11:41 (vor 3789 Tagen)

Wenn ich mir so anschaue, was das hese-project 2003 von "Mobilfunkgeschädigten" für Daten abfragen wollte, dann erinnert mich diese Erhebung an den Fragebogen des Zigaretten-George (Carlo). Der Sinn vieler Fragen erschließt sich einem nicht, wenn man davon ausgeht, dass ernsthaft die Lebensumstände von "Mobilfunkgeschädigten" erfasst werden sollten. Schon die allererste Frage hat mMn Schieflage, der Fragesteller geht davon aus, dass die Leute es wissen, wenn Sie sich nahe einer Basis aufhalten. Da aber längst nicht jede Basis gut sichtbar ist, ist diese Frage verzerrend.

"Datenschutzhinweis: Die Angaben werden ausschliesslich für statistische und wissenschaftliche Zwecke des h.e.s.e.-Projects bzw. ICRESERVE verwendet."

Nichts davon ist je an die Öffentlichkeit gedrungen, was immer das auch für "wissenschaftliche Zwecke" gewesen sein mögen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Fragebogen, ICRESERVE

Old hese: Fragebogen für Mobilfunkgeschädigte

H. Lamarr @, München, Montag, 17.09.2012, 12:50 (vor 3787 Tagen) @ H. Lamarr

Schon die allererste Frage hat mMn Schieflage ...

Frage 20: "Wieviele Amalgamfüllungen , andere metallische Füllungen und metallische Protesen haben Sie?"

Hat sich irgendwie seit 2003 nicht so ganz durchgesetzt, die fixe Idee, "Mobilfunkgeschädigte" wären wegen exorbitant starker Metallausstattung sozusagen wandelnde Funkantennen auf zwei Beinen ;-).

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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