Jakob der Täuscher: Die lustige Welt des Gigaherz-Präsidenten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.06.2012, 03:00 (vor 2771 Tagen)

Hans-Ueli ist ein Schlingel, der sich selbst das Wort im Munde umdreht.

Ein Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts hat unseren Herrn Jakob zu einem frischen Beitrag inspiriert: Keine Mobilfunkantennen mehr in Wohnzonen.

Zuerst einmal klaute er sich das verwendete Schmuckbild von einer anderen Website, daran erkennt man, woher er seine geheimen Informationen bezieht. Dass er die Quelle des Fotos nicht nennt, zeigt sein Verständnis von Fairness.

Und dann frohlockt er im Text:

"Jetzt ist die Botschaft nach über 10 Jahren unermüdlicher Arbeit - allein die NIS-Fachstelle von Gigaherz war an über 700 Gerichtsverfahren beratend und unterstützend beteiligt - auch am Bundesgericht in Lausanne angekommen. Die Schweizer Bevölkerung empfindet also Mobilfunkantennen in Wohnzonen mehrheitlich als Bedrohung ..."

Bei Texten von Herrn Jakob empfiehlt es sich immer, sich der Quelle zuzuwenden, aus der er schöpft, um Irrtümer, Verdrehungen oder Täuschungen erkennen zu können. Diesmal war der Gigaherz-Präsident so freundlich, die gerichtliche Vorlage für seinen Täuschungsversuch gleich mit zu liefern, denn nur einen Absatz weiter oben zitiert er das Bundesgericht so:

"Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf bei der Ortsplanung grundsätzlich berücksichtigt werden, dass bestimmte Nutzungen oder Anlagen in der Bevölkerung (oder Teilen davon) unangenehme psychische Eindrücke erwecken und dazu führen, dass die Umgebung als unsicher, unästhetisch oder sonst wie unerfreulich empfunden wird (BGE 136 I 395 E. 4.3.2 und 4.3.2 S. 401 mit Hinweisen). Erfahrungsgemäss wird vor allem die Installation von Mobilfunkanlagen in Wohngebieten von Teilen der Bevölkerung als Bedrohung bzw. als Beeinträchtigung der Wohnqualität empfunden ..."

Kommentar: Ein Consultant ist ein Mann, der dir Deine Uhr wegnimmt, dir dann sagt wie spät es ist, und dir dafür eine Rechnung schickt. Der Gigaherz-Präsident ist ein Mann, der über 10 Jahre unermüdlich Panik in der Bevölkerung weckt oder geweckte Panik schürt, und dann, wenn Teile der Bevölkerung es wegen dieser ständigen Berieselung mit Desinformation tatsächlich mit der Angst kriegen, so tut, als sei er nicht mitverantwortlicher Initiator dieser kollektiv betriebenen Volksverdummung.

Lustig an diesem Trauerspiel ist die Beharrlichkeit, mit der Jakob das von böser Allmacht umzingelte"Tapfere Scheiderlein" gibt. Diesmal so: "Nicht gefruchtet hat offensichtlich die millionenschwere Propagandamaschinerie der Mobilfunklobby mit ihrem ebenso millionenschweren Sponsoring an die universitären Verharmlosungsinstitute."

Nicht lustig, sondern mMn nur bösartig ist die Verunglimpfung, mit der unser Herr Jakob versucht, die wegen ihrer kompetenten Studienbesprechungen beliebte Dokumentationsstelle "Elmar" (Studien-Datenbank) mies zu machen. Jakob schwelgt: "Ebenso versagt haben offensichtlich alle staatlichen Verharmlosungskonzerte, wie etwa das nationale Forschungsprogramm NFP-57 oder dasjenige des Verharmlosungsbeauftragten des Bundesrates mit seinem ELMAR-Programm."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Fairness, Entwertung, Scheinriesen, Täuschung, Realsatire, Fachkompetenz, Verharmlosung

Jakob der Täuscher: Die lustige Welt des Gigaherz-Präsidenten

H. Lamarr @, München, Montag, 15.10.2012, 23:07 (vor 2654 Tagen) @ H. Lamarr

Nicht lustig, sondern mMn nur bösartig ist die Verunglimpfung, mit der unser Herr Jakob versucht, die wegen ihrer kompetenten Studienbesprechungen beliebte Dokumentationsstelle "Elmar" (Studien-Datenbank) mies zu machen. Jakob schwelgt: "Ebenso versagt haben offensichtlich alle staatlichen Verharmlosungskonzerte, wie etwa das nationale Forschungsprogramm NFP-57 oder dasjenige des Verharmlosungsbeauftragten des Bundesrates mit seinem ELMAR-Programm."

Und dann am 12. Oktober 2012 zu Gast im hese-Forum:

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Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht!

Die Datenbank ELMAR wird an der UNI Basel vom Verharmlosungsbeauftragen der Schweizer Regierung (Bundesrat)geführt und kommentiert.

Fast Unglaubliches steht auf der Internetseite der UNI Basel

Zitat: Die Universität Basel bietet Wirtschaft und Industrie attraktive Kooperationen an. Zahlreiche Forschungsprojekte in verschiedenen Wissensgebieten konzentrieren sich nicht nur auf Grundlagenforschung, sondern befassen sich auch mit der praktischen Anwendung.
Die Technologietransfer-Stelle steht als Kontakt- und Servicestelle für die Ausgestaltung von Vereinbarungen zwischen der Universität und Dritten zur Verfügung. Sie befasst sich ausserdem mit dem Schutz des geistigen Eigentums sowie mit der aktiven Vermarktung von neuen Technologien und Know-How sowie mit Firmengründungen. Ende Zitat
http://www.unibas.ch/index.cfm?B2043734C09F28B634520A6018BB510A

Weiteres dazu auf http://www.gigaherz.ch/1786

Fazit: Wer ELMAR etwas glaubt, ist selber schuld.

Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

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Kommentar: Ich behaupte, Herr Jakob hat keinen blassen Dunst davon, in welchem Spannungsfeld sich naturwissenschaftliche Fakultäten an Hochschulen befinden zu einer Zeit, in der einem Automobilhersteller die Entwicklung eines neuen Fahrzeugmodells rund 1 Mrd. Euro kostet. Das, womit Otto Hahn die Kernspaltung entdeckte, passte noch leicht auf einen Holztisch, doch diese Zeiten sind vorüber. Dass der pensionierte Schweizer Elektriker sich nicht im Hochschulwesen auskennt ist mMn nicht weiter schlimm. Schlimm ist, dass er seine zusammenfantasierten Verschwörungsmythen ohne jeden Zusammenhang in rufschädigender Weise auf die Datenbank "Elmar" überträgt.

Was Herrn Jakob an "Elmar" wirklich stört ist mMn etwas ganz anderes und hat nicht das Geringste mit dem zu tun, was die Uni tut und lässt: Das Verbrechen von "Elmar" ist einzig und allein, dass "Elmar" nicht in grellen Tönen Alarm schlägt, wie es die arg gerupfte und zusehens absterbende Kritikergeneration um Hans-Ulrich Jakob noch immer für richtig hält.

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Mythen

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