Die Angst der Elektrosensiblen vor der Geisteskrankheit (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 15:49 (vor 2740 Tagen)

Zitat aus dem Gigaherz-Forum: "Aus dem französisch-sprechenden Teil Kanadas wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag (10./11.2.2012) allen wichtigen EMF-Organisationen Frankreichs die Information über eine grossangelegte Studie über EHS zugestellt. Next-Up reagierte umgehend und gab eine Warnung heraus, wonach es sich um eine 'teuflische' Täuschung der Betroffenen handelt. Es gehe der Nationalen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Arbeit (ANSES) nur darum, Betroffene in 24 Gesundheitszentren - verteilt über ganz Frankreich – als Geisteskranke einzustufen und sie einer psychiatrischen Behandlung zu zuführen."

Bei der erwähnten Studie geht es um diese frisch angelaufene Aktion.

Warum ereifert sich Next-up, falls das Zitat oben stimmen sollte, so sehr? Die Antwort ist eindeutig: Bei solchen Untersuchungen, die Fakten schaffen und sich nicht auf liebevoll kolportierte Fallberichte über angebliche Elektrosensible verlassen, fällt aller Voraussicht nach das Lügengebäude über die riesige Anzahl der "Betroffenen" (und täglich werden es mehr) in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Objektivierung ist das harte Ende aller Elektrosensibilität

Ach "Spatenpauli", das ist doch nur eine unbelegte Behauptung von dir!

Nein, denn im kleineren Maßstab wurde das, was jetzt in Frankreich begonnen wurde, bereits in der Schweiz fertig gestellt. Mit einem desaströsen Ergebnis für Elektrosensible: In rund drei Jahren meldeten sich lediglich 155 Elektrosensible bei den Beratungsstellen, noch nicht einmal 50 davon waren zu einer umweltmedizinischen Abklärung bereit. Wahrscheinlich glauben sogar noch 1000-mal mehr Menschen diesen absurden Maya-Kalender-Unsinn, Ende 2012 ginge die Welt unter. Weitere Belege dafür, dass Elektrosensibilität - allen gegenteiligen Bekundungen von interessierter Seite zum Trotz -, seit eh und je nur mit einer winzigen Gruppe überzeugter Kranker in Verbindung gebracht werden kann, gibt es <hier> in der Link-Abteilung.

Doch warum ist das alles so, warum darf die Handvoll überzeugter Elektrosensibler nicht in aller Ruhe ihren sekundären Krankheitsgewinn für sich nutzen, warum müssen Vereine wie Next-up sich so aufspielen?

Das liebe Geld ...
Wie so oft geht es auch bei Elektrosensiblen ums Geschäft. Wobei differenziert werden muss: Nur wenige der ohnehin wenigen Elektrosensiblen sind kommerzielle Interessen zu unterstellen, das Gros der öffentlich wahrgenommen Elektrosensiblen hat immateriellen Gewinn im Sinn (Beachtung, Zuwendung, Anerkennung ...). Bei den Fürsprechern ist es anders, sie wirken als Lautsprecher für die wenigen Elektrosensiblen und versuchen seit Jahren, mit hoher Lautstärke eine hohe Anzahl vorzutäuschen. Dazu sind dann Kunstgriffe nötig, um mit der Realität einigermaßen zurecht zu kommen, beliebt ist z.B. die Behauptung, ein Großteil der Elektrosensiblen wüßte (noch) gar nichts von ihrer unerwünschten Fähigkeit der Feldwahrnehmung, die Leute litten still und leise vor sich hin, ohne Elektrosmog für die Beschwerden verantwortlich zu machen. Für besorgte Laien und Politiker reicht so eine Begründung, für die Wissenschaft ist sie Käse.

Geschäftsmodell: Mit unerreichbaren Forderungen Spannung aufbauen
In der Anti-Mobilfunkszene gibt es dichten Filz, der die Verbindungen von Vereinen zu den Branchen verdeckt, die aus der Elektrosmog-Angst einen Teil ihrer Umsätze bestreiten (Baubiologie, Alternativmedizin, Esoterik, Low-Cost-Messtechnik ...). Elektrosensible, vorgeführt wie früher in Kuriositätenkabinetten die "Frau ohne Unterleib", eignen sich vorzüglich zum Angst verbreiten. Normalerweise wird dann behauptet, diese armen Leute seien die ersten, die feinfühligsten, die jetzt schon das Böse spüren könnten - bald würde es die gesamte Menschheit treffen, wenn nicht schnellstens etwas dagegen unternommen wird. Und so vergeht kaum ein Monat, in dem nicht angebliche Lösungsvorschläge verkündet werden. Aber: Diese Vorschläge sind immer ein Mix aus nicht umsetzbarer Fiktion (z.B. Grenzwertsenkung, elektrosmogfreie Zonen ...) und mühelos umsetzbarem Geschäft (Schirmung, Messungen, Behandlungen ...). Aus meiner Sicht wissen die Strippenzieher in den Anti-Mobilfunk-Vereinen sehr genau, dass Sie mit Ihren medienwirksam verbreiteten unrealistischen Forderungen zwar die "nützlichen Idioten" der Szene zu allerlei Aktionen mobilisieren und auch die Skeptiker ablenken können, die laut propagierten Ziele aber nie erreichen werden. Das stört jedoch dort niemanden. Denn das eigentlich angestrebte Ziel ist das konkret umsetzbare Geschäft, das in aller Regel diskret abgewickelt wird, ausgenommen solche, die sich medial ausschlachten lassen für weitere Aufträge.

Aus dem Fehler von Gigaherz gelernt
Wenn nun, wie es in der Schweiz bereits geschehen ist und sich in Frankreich anbahnt, Elektrosensible als unbedeutend kleine Gruppe von nicht selten psychisch kranken Menschen identifiziert werden, dann fallen Elektrosensible für die Profiteure der Mobilfunkdebatte als Zugpferde aus. Aus den Fehlern in der Schweiz wurde gelernt, denn dort propagierte "Gigaherz" emsig die Teilnahme an der am Ende so verheerenden Erfassung der Elektrosensiblen. Das ist vorbei, jetzt plustern sich alle möglichen Leute auf, um die Elektrosensiblen in Frankreich von der Teilnahme abzuhalten. Dabei bedient sich Next-up der Keule, vor der Elektrosensible am meisten Angst haben, nämlich als Geisteskranke zu gelten. Da Next-up dies mMn nicht aus echter Sorge um die Menschen macht, sondern aus Sorge um den Bestand an Zugpferden zur Umsatzgenerierung, finde ich es abstoßend.

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Verschwörungstheorie, Geschäftsmodell, Missverständnis, Alternativmedizin, EHS-Verein, VEM, kommerzielle Interessen

Keine Meldestelle für Elektrosensible

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 17:35 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn nun, wie es in der Schweiz bereits geschehen ist und sich in Frankreich anbahnt, Elektrosensible als unbedeutend kleine Gruppe von nicht selten psychisch kranken Menschen identifiziert werden, dann fallen Elektrosensible für die Profiteure der Mobilfunkdebatte als Zugpferde aus.

Aus dem gleichen Grund werden Elektrosensible, besser gesagt deren Fürsprecher, jeden Versuch bekämpfen, eine neutrale "Meldestelle für Elektrosensible" einzurichten. Hier im Forum wurde dieses Thema "Meldestelle" über längere Zeit hinweg ergebnislos verfolgt. Jetzt im Rückblick wird deutlich, warum dieses Projekt keine Zukunft hatte und auch nie haben wird. Selbst eine nicht-neutrale Meldestelle, wie sie der Amerikaner Dr. George Carlo angeblich betrieben haben will, konnte sich zu keiner Zeit als anerkannte Datenbasis durchsetzen. Sie diente Carlo lediglich als Propagandainstrument, der Öffentlichkeit eine "große" Anzahl von "Betroffenen" vorzuspielen. Carlos Verstrickungen mit der Tabakindustrie und anderen kommerziellen Interessenten an einer möglichst endlos lang andauernden Mobilfunkdebatte sind hier im Forum ausführlich dokumentiert.

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Tabakindustrie, Carlo, Meldestelle

Die Angst der Naturärzte vor wissenschaftlichen Nachweisen

Kuddel, Sonntag, 19.02.2012, 18:51 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 19.02.2012, 19:20

Eine gute Zusammenfassung.


In zwei Punkten denke ich, daß es einer Ergänzung bedarf:

1.)
Es geht bei solchen Boykottaufrufen m.M.n. nicht nur darum ,daß sich die "Bettroffenen" als geisteskrank eingestuft sehen, sondern auch die Verfechter der "Naturheilpraxis" würden durch solche Exempel an Ansehen (und Kunden) verlieren, was sie um jeden Preis verhindern möchten.
Der Aufruf solche "wissenschaftlichen" Tests zu boykottieren dient also auch dem Selbstschutz des Handwerks der Naturheilpraxis / Baubiologie.

2.)
Meiner Meinung nach stehen bei den Antreibern der Elektrosmogphobie (Naturärzte, Radiästheten und Baubiologen) nicht immer ausschließlich die kommerziellen Aspekte im Vordergrund ihres Tuns.

Vielmehr sehe ich die Lehre vom krankmachenden Elektrosmog als eine Weltanschauung oder Glaubenslehre, verwandt mit Geomantie, Radiästhesie, Geopathologie, Reiki oder Fengshui...also im entfernteren Sinne als eine primitive Form von naturnaher "Energie"-Religion.

Um diese Religion herum bilden sich Glaubensgemeinschaften, die sich in Vereinen organisieren =>womit ich nicht die Bürgerinitiativen gegen Funkmasten meine, sondern eben die Vereine der Geopathologen, Radiästheten und Naturärzten, aus welchen sich die Religionssparte der "Baubiologie" abgespalten hat.

Die Grundlage ist der Glaube an "magische Energien" die Gutes und Schlechtes für die Gesundheit bewirken können.
Es folgte die Feststellung, das Elektrosmog eine messbare Energieform nicht natürlichen Ursprungs ist und daher in die natürlichen "Energieflüsse der Natur" eingreift.
Für die Anhänger der oben genannten "Energie-Religionen" ist es damit klar wie Klosbrühe, daß Elektrosmog schädlich sein muß.

Die Existenz der "Elektrosensibilität" wurde quasi per Weltanschauung von den Religionsführern als selbstverständlich postuliert.

Da Elektrosmog qua Glaube schädlich sein muß, sucht man nach Beweisen (Fallbeispielen), die diesen Glauben stützen und greift auf die gleichen Methoden zurück, wie in der Radiästhesie und Heilpraxis: Man bedient sich der "Erfahrung" anhand von Fallbeispielen, in welche aber nur die Fälle aufgenommen werden, die (scheinbar) einen Kausalen Zusammenhang beschreiben. Sollte die erhoffte Wirkung nicht eintreten, ist dieses für die Naturätzte keinesfalls ein Gegenbeweis, denn es besteht ja immer die Möglichkeit, daß es andere Ursachen für die Beschwerden gibt... man versucht dann halt etwas Anderes aus dem Potpourri der Möglichkeiten, welche die Religion hergibt.

Die Anhänger der Glaubenslehre verfolgen dabei nicht ausschließlich finanzielle Interessen (viele sind anderweitig berufstätig, darunter finanziell unabhängige Akademiker) sondern sie ziehen ihren Nutzen aus dem Gefühl, über nützliches (Geheim) Wissen zu verfügen, über welches in ihren Augen die "anerkannte Wissenschaft" noch nicht verfügt, sowie aus dem Gefühl mit diesem Wissen anderen Menschen helfen zu können und schließlich aus der "Bewunderung" einiger Menschen, denen sie "helfen" konnten. Sie sehen sich als "Gutmenschen" welche die Welt auf ihre Weise (durch ihre Weltanschauung) "verbessern" wollen.


K

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Radiästhesie, Feng-Shui, Geopathologie, Reiki

Sich drehen & winden, um der Objektivierung zu entkommen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 19:16 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

Das ist vorbei, jetzt plustern sich alle möglichen Leute auf, um die Elektrosensiblen in Frankreich von der Teilnahme abzuhalten.

Damit ist das Projekt im Frankreich für die Elektrosensiblen-Szene bereits zuende, bevor es angefangen hat. Denn wegen der Aufrufe zur Nichtteilnahme haben sich die "Strategen" der Szene ein Hintertürchen geschaffen, das im Falle eines (wie in der Schweiz) für die Szene unerwünschten Ergebnisses jederzeit geöffnet werden kann. Dann wird es heißen, wie immer ohne Beleg, die Aufrufe zur Nichtteilnahme wären erfolgreich gewesen und deshalb hätten sich (ich schätze das mal anhand der Schweizerischen Zahlen grob ab) nur 1200 Elektrosensible in ganz Frankreich gemeldet. Das Ergebnis sei deshalb rundweg abzulehnen, tatsächlich gäbe es selbstverständlich viel mehr Elektrosensible.

Ein ziemlich durchsichtiges Manöver, das aus meiner Sicht die absehbar eintretende Schlappe der Elektrosensiblen noch größer machen wird als in der Schweiz. Das einzige Gegenmittel, das Next-up jetzt noch einsetzten könnte, wäre Manipulation. Indem z.B. gezielt vertrauenswürdige Mitglieder von französischen Anti-Mobilfunk-Vereinen aufgefordert werden, sich bei den 24 Anlaufstellen mehrfach zu melden. Dass ein solches unlauteres Vorgehen nicht aus der Luft gegriffen ist, belegt die angebliche Demonstration von Elektrosensiblen 2009 in Stuttgart: In Wahrheit handelte es sich damals um eine filmische Inszenierung der Schweizer Sekte AZK, die "nützlichen Idioten" der Elektrosmog-Szene traten ahnungslos und beflissen nur als Statisten auf.

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Original der Next-up-Kritik

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 21:52 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

Warum ereifert sich Next-up, falls das Zitat oben stimmen sollte, so sehr?

Wer aus Versehen auf die Next-up-Website geht, muss mMn den Verdacht bekommen, der Untergang des Abendlandes steht unmittelbar bevor. Sich auf der mehr als wirren Seite zurecht zu finden, ist nicht ganz einfach, auf der Suche nach dem Original der Next-up-Kritik bin ich daher über prickelnde Meldungen gestolpert, etwa die, bei der es um Schließmuskelprobleme und Inkontinenz infolge EMF-Einwirkung geht. Next-up bittet seine Leser allen ernstes um Mitteilung, ob sie noch ganz dicht seien.

Auf die Original-Meldung zur frisch gestarteten Datenerhebung über Elektrosensible bin ich auf dieser Seite im Next-up-Dickicht gestoßen, da direktes Verlinken zum Beitrag nicht möglich ist, bitte bis zum 14. Februar blättern. Die Meldung beginnt mit: Ce mardi 14 février 2012 de 17h à 20h à l'Académie d'Agriculture de France, 18, rue Bellechasse 75007 - PARIS se tiendra, ouverte au public, la réunion de présentation de l'action gouvernementale de l'intolérance aux champsélectromagnétiques concernant l'ouverture des 24 centres de France de consultations des EHS..

Da ich kein Französisch spreche und die Automatenübersetzung von Google nur erahnen lässt, dass hier tatsächlich an der Datenerhebung herumgemeckert wird, kann ich also nicht bestätigen, dass das Zitat aus dem Gigaherz-Forum am Stangbeginn zutreffend ist. Vielleicht findet sich ja jemand, der die Nachricht von "Betroffene" (Gigaherz) inhaltlich bestätigen kann.

Achso, die Pipifix-Meldung über Inkontinenz findet sich auf der selben Seite wie oben verlinkt, nur ein Stückchen weiter unten am 10. Februar. Gut 2000 Jahre nach Julius Cäsar stelle ich fest: Heute sind es nicht mehr die Römer, die spinnen!

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Furchtbare Drohung des Studienkritikers "wuff"

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 22:28 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

... jetzt plustern sich alle möglichen Leute auf, um die Elektrosensiblen in Frankreich von der Teilnahme abzuhalten.

Einer der mitplustert ist unser ehemaliger Studienkritiker "wuff" im Gigaherz-Exil. Wie immer, wenn es um direkten Kontakt mit echten Menschen geht, bedient sich unser "wuff" einer nebulösen Satzkonstruktion. Diesmal meint er:

"Man müsste die Franzosen warnen, und vielleicht die folgenden Stränge übersetzen, auch auszugsweise".

Klar, dass "man" jeder ist, nur nicht er selber. Also los "man", dann warne mal die Franzosen, aber zackzack wenn ich bitten darf.

Worauf er ganz unbescheiden verweist, sind nicht etwa inhaltlich kompetente Stränge von anerkannter Qualität, sondern seine eigenen Monologe. Das Risiko, dass diese in ihrer epischen Breite den Franzosen über die Ohren gezogen werden, ist daher gleich Null.

Und der nächste Monolog ist bereits in Arbeit: Sich flink zuvor im www ein bisschen kundig gemacht, ordnet unser "wuff" diesen Stang hier der Volksverhetzung zu. Tja ...

Da der Tadel von "wuff" kommt, kann ich nicht sagen, ich sei bestürzt darüber. Viel schlimmer ist meines Erachtens die Drohung, die "wuff" in seinem Posting unverhohlen ausspricht:

"In lockerer Folge werde ich hier zahlreiche Aspekte beleuchten. Der erste folgt gleich anschliessend."

Mein Tipp, den schon zahlreiche Teilnehmer bei Gigaherz befolgt haben: Nix wie weg, rette sich wer kann! Seit "wuff" das Gigherz-Forum zuspamt, hat es gefühlt mindestens 75 Prozent seiner Teilnehmer eingebüßt. Im Gegensatz zum selbstzerstörerischen IZgMF ist so eine Entwicklung für Gigaherz zerstörend.

"Wulff" hat ein Einsehen gehabt, dass es so nicht weitergehen kann. Wann zieht "wuff" nach?

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Furchtbare Drohung des Studienkritikers "wuff"

Christopher, Sonntag, 19.02.2012, 22:41 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

"Wulff" hat ein Einsehen gehabt, dass es so nicht weitergehen kann. Wann zieht "wuff" nach?

Na, aus dem Foren-Bellevue "IZgMF" ist er doch schon in den schweizer Foren-Plattenbau umgezogen (gut, mit Zweitwohnung woanders, aber in der Platte hält man es auf Dauer ja nicht aus :wink: )
So, jetzt aber genug geschleimt, ich muß ins Bett!

wulffen und wuffen

AnKa, Montag, 20.02.2012, 00:01 (vor 2740 Tagen) @ H. Lamarr

Selbstverteidigung gegen wuff organisieren

AnKa, Montag, 20.02.2012, 12:24 (vor 2739 Tagen) @ H. Lamarr

Sich flink zuvor im www ein bisschen kundig gemacht, ordnet unser "wuff" diesen Stang hier der Volksverhetzung zu. Tja ...

Einige Beiträge weiter gelangt Gigaherz-Aushängeschild "wuff" zu dieser Erkenntnis über das IZgMF:

"Andererseits sind die in einem Ausmass militant, dass Warnungen sicher nicht schaden können."

Wenn "wuff" so weiter droht, sollte man schon bald einige Bazookas anschaffen. Typ "Hans-Uelinator I" (moderne Ausführung). Als präventive Maßnahme könnte man damit schon mal ein paar Warnschüsse hinüber auf Schweizer Gelände abgeben.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Fruchtbare Drohung des "wuff"

RDW ⌂ @, Montag, 20.02.2012, 17:55 (vor 2739 Tagen) @ H. Lamarr

... jetzt plustern sich alle möglichen Leute auf, um die Elektrosensiblen in Frankreich von der Teilnahme abzuhalten.

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Einer der mitplustert ist unser ehemaliger Studienkritiker "wuff" im Gigaherz-Exil.
Und der nächste Monolog ist bereits in Arbeit: Sich flink zuvor im www ein bisschen kundig gemacht, ordnet unser "wuff" diesen Stang hier der Volksverhetzung zu. Tja ...

Die Lektüre der Foren von Gigaherz und hese ist immer wieder ganz interessant um zu sehen, wie sehr sich manche Menschen von der Realität und ernstzunehmenden Bewertungsmaßstäben entfernt haben.
Dies wiederum hilft dann bei der eigenen Bewertung, wie denn ihre diversen Behauptungen, Klagen und Forderungen zu betrachten sind: Das meiste ist schlicht und einfach Spam.

RDW

Realitätsverweigerung

Christopher, Montag, 20.02.2012, 20:49 (vor 2739 Tagen) @ RDW

Die Lektüre der Foren von Gigaherz und hese ist immer wieder ganz interessant um zu sehen, wie sehr sich manche Menschen von der Realität und ernstzunehmenden Bewertungsmaßstäben entfernt haben.

Diese Realitätsverweigerung zeigt sich meines Erachtens auch schön in diesem Posting von Frau W., in dem sie zu einer Pressemitteilung folgenden Inhalts

"Das Europäische Zentrum für Umwelt und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation in Bonn befasst sich mit den Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit. Hierzu gehören Themen wie: Wohnen und Gesundheit, Klimawandel und Gesundheit, Luftgüte, Chemikaliensicherheit, Umwelt- und Gesundheitsinformationssysteme, Lärm, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Das Zentrum empfiehlt in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus aller Welt Maßnahmen zur Prävention von Risiken und entwickelt internationale Leitlinien."

folgende Feststellung trifft:
"Es ist also nun soweit, dass gepulste elektromagnetische Wellen, nicht ionisierende Strahlung, aus dem Programm herausgenommen sind. Diese sind so unbedeutend, dass man EMF in einer Pressemitteilung nicht weiter erwähnenswert findet."

Diese Weltsicht ist an sich ja völlig korrekt, aber aus dieser Wahrnehmung der Welt werden keine Folgerungen gezogen (wie z.B. ein Eingeständnis, daß man sich auch mal selbst geirrt haben könnte). Stattdessen ergeht man sich wieder mal nur in Selbstmitleid darüber, wie schlecht die Welt doch ist.

Dies wiederum hilft dann bei der eigenen Bewertung, wie denn ihre diversen Behauptungen, Klagen und Forderungen zu betrachten sind: Das meiste ist schlicht und einfach Spam.

In der Tat, allerdings nicht ohne Unterhaltungswert (ehrlich gesagt: nur deshalb folge ich Gigaherz und Hese überhaupt noch).

Realitätsverweigerung

RDW ⌂ @, Montag, 20.02.2012, 22:03 (vor 2739 Tagen) @ Christopher

Die Lektüre der Foren von Gigaherz und hese ist immer wieder ganz interessant um zu sehen, wie sehr sich manche Menschen von der Realität und ernstzunehmenden Bewertungsmaßstäben entfernt haben.


Diese Realitätsverweigerung zeigt sich meines Erachtens auch schön in diesem Posting von Frau W.,...

Mit dieser Person haben Sie zweifellos ein Paradebeispiel für Realitätsverweigerung herausgezogen, die auf einer in vielen Facetten auftauchenden Realitätsverkennung beruht.
Denn wieder einmal mehr zeigt sie darin, wie so viele andere ihres Schlages auch, eine absolute Fixierung auf den Mobilfunk. Als ob es nichts anderes gäbe.

Diese Menschen haben keinerlei Vorstellung über Expositionen jenseits des Mobilfunks, sei es durch Warensicherungsanlagen, bei Arbeitsplätzen in der Industrie (z. B. Schweißen) oder in Arztpraxen, sowohl als Patient oder Fachkraft (z. B. beim MRT), oder selbst bei simplen Fahrten mit der S-Bahn, die allesamt die Umwelt-Expositionen des Mobilfunks weit in den Schatten stellen. Und die natürlich Gegenstand von Betrachtungen sowohl aus der Wissenschaft, der Gesetzgebung oder eben auch des BfS sind.

Solange solchen Menschen niemand souffliert, was ihnen und dem Rest der Welt angeblich "schadet" und sie sich die passenden knarzenden "Mess"geräte dazu kaufen, ist für sie doch alles im Lot und genau das macht sie so unglaubwürdig und ihre Schilderungen so vollkommen wertlos.

RDW

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