Alter Wein in neuen Schläuchen: Petition gegen E-Smog (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.11.2011, 14:36 (vor 2962 Tagen)

Heute: Petition in Belgien.

In Nebenrollen einige erprobte und bekannte Dauerprotestanten ...

Prof. Olle Johansson - natürlich, er darf nicht fehlen.
Dr. Gerd Oberfeld - nach langer Zeit ein erstes Lebenszeichen des Österreichers.
Dr. Claus Scheingraber - natürlich auf Kundensuche.
Dr. Joachim Mutter - natürlich auf Patientensuche.
Dr. Daniel Favre - das ist der scheue Bienenforscher aus der Schweiz

Die Argumente in der Petition sind verbraucht und abgegriffen wie ein alter Turnschuh, da ist nichts aber auch gar nichts, was aufhorchen lässt. Die altbackene Vorgehensweise und die gruselig formatierte Aufmachung, von der sich sogar der beauftragte Programmierer distanziert, sind mMn ein hoffnungsloser Rückfall ins Mittelalter der Mobilfunkgegnerei.

Im hese-Forum wird ergänzend zu der Petition mitgeteilt:

Wir laden alle eine, uns bei unserem Protest in Brüssel zu unterstützen!

Wann? Am Mittwoch, dem 16. November 2011 von 16 Uhr bis 18:30 Uhr.

Wo? Neben dem Eingang des Charlemagne-Gebäudes
(Wo die EU-Konferenz in Sachen Elektrosmog und Gesundheit gehalten wird).
Adresse: Wetstraat 170 (Rue de la Loi 170), 1000 Brüssel, Belgien.

Heiliger Bimbam!

Meine Meinung: Auf mich wirkt das so dilettantisch und abschreckend, dass die Aktion mit Sicherheit nicht den von den Initiatoren bezweckten Erfolg haben wird. Aus meiner Sicht ist es Strippenziehern im Hintergrund wieder einmal gelungen, mit den Initiatoren der Aktion ein paar "nützliche Idioten" zu finden, die sich freiwillig bereit erklärten, auf die EMF-Pauke zu hauen. Dass reicht den Strippenziehern völlig, um ihre Interessen zu wahren, nämlich öffentliche Aufmerksamkeit aufs E-Smog-Thema zu ziehen, damit sich bei den Nutznießern der E-Smog-Debatte die Auftragsbücher füllen. Der Erfolg der Petition ist den Hintermännern ziemlich egal, denn sie gewinnen immer, sobald nur um Elektrosmog Alarm-TamTam gemacht wird. Dass meine Strippenzieher-These nicht blühende Fantasie ist zeigen die Petitionszeichner Mutter und Scheingraber, die anscheinend ausnehmend gute Kontakte nach Belgien haben. Beide sind mMn Nutznießer der E-Smog-Debatte, ich zähle sie zum äußeren Kreis der "Strippenzieher".

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Belgien, Dauerbrenner, Geschäftemacher, Alter Wein, Petition, Mottenkiste

"Tausende Professoren"

AnKa, Samstag, 05.11.2011, 15:51 (vor 2962 Tagen) @ H. Lamarr

Dr. Gerd Oberfeld - nach langer Zeit ein erstes Lebenszeichen des Österreichers.

Der Sendemastensucher? Wieder auf Sendung?

*freu*

Gibt es denn noch Karten?
.

Im hese-Forum ...

...liest man auch:

"Tausende Professoren, Wissenschaftler und Mediziner haben Politiker wiederholt gewarnt, dass die momentane Strahlenbelastung der gepulsten Mikrowellenstrahlung eine Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung ist und dass neue, auf biologischen Prozessen basierte Grenzwerte, dringend erforderlich sind."

"Tausende Professoren".

Manchmal muss man sich fragen, ob man sich mit diesen Wirrköpfen nicht völlig umsonst abarbeitet.

Da stimmt es doch mit der Realitätswahrnehmung nicht mehr. Da ist doch was im Oberstübchen aus den Fugen geraten.

Wo bitte sollen denn "Tausende Professoren" aufzufinden sein, die in die wirre Panikrethorik dieser komischen Vögel einstimmen? Nirgends sind die zu sehen.

Ernstzunehmende Wissenschaftler sind doch vielmehr auf das Peinlichste darum bemüht, sich von solchen Leuten und ihren Veranstaltungen fernzuhalten und sich bloß nicht zu kontaminieren, indem die Presse sie in einem Atemzug mit denen erwähnt. Darin liegt der Grund, warum immer wieder nur dieselben fünf Namen bei solchen Veranstaltungen auftauchen. Weil sich von den "tausenden Professoren" nämlich partout niemand vorzeigen lassen will, Arm in Arm mit aufgeregten "Elektrosensiblen", technikhassenden Sektenquasslern und quartalsirren Verschwörungsknallchargen.

"Tausende Professoren".

Man fasst es nicht.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

"Tausende Professoren"

RDW ⌂ @, Samstag, 05.11.2011, 16:55 (vor 2962 Tagen) @ AnKa

Im hese-Forum ...

Manchmal muss man sich fragen, ob man sich mit diesen Wirrköpfen nicht völlig umsonst abarbeitet.

Ich persönlich sehe diese Frage für mich mehr und mehr beantwortet.

Man findet weder einen Anfang noch ein Ende, wie man sinnvoll auf den im mobilfunkkritischen Umfeld aufrechterhaltenen Kreislauf von Halbwahrheiten, Unfug und Schwindeleien reagieren kann. Dies ganz besonders angesichts eines Bollwerks von Voreingenommenheit, Ignoranz und Unehrlichkeit sowie Dummheit, dem man sich gegenübersieht sobald man es wagt, nicht diesem ganzen Quatsch zu folgen oder gar entgegenzutreten, der da unermüdlich produziert und verbreitet wird.

Das wird sich alles früher oder später von alleine erledigen, zumindest in der Breite. Ein paar Unermüdliche werden natürlich immer übrig bleiben, so wie es auch heute noch Teufelsaustreiber und deren Kundschaft gibt.

RDW

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Dummheit, Voreingenommen, Dummbatz

"Tausende Professoren"

hans, Samstag, 05.11.2011, 18:30 (vor 2962 Tagen) @ RDW

Das wird sich alles früher oder später von alleine erledigen, zumindest in der Breite. Ein paar Unermüdliche werden natürlich immer übrig bleiben, so wie es auch heute noch Teufelsaustreiber und deren Kundschaft gibt.

Sofern es Euch dann mal langweilig wird:
- Es gibt noch die Theorie der Hohlen Erde
- Oder Heilsteine,
- Nicht zu vergessen die Ausserirdischen, sogar eine Datenbank in dem Sichtungen aufgeführt werden gibt es. Und als i-Tüpfelchen: Ein Bericht über eine Entführung durch Ausserirdische und das dazu passende Forum,
- Dann noch die 9/11 Verschwörungtheoretiker,
- Und nicht zu vergessen die "waren die Amis wirklich auf dem Mond"-Zweifler.

Da gibt es sicherlich noch das eine oder andere Forum welches etwas Aufklärungsarbeit nötig hätte. Es wird Euch so oder so nicht langweilig :wink:

Tags:
Heilsteine

"Tausende Professoren"

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.11.2011, 20:14 (vor 2962 Tagen) @ AnKa

"Tausende Professoren".

Man fasst es nicht.

Immerhin 15 habe ich gefunden! Auf der Liste der Erstunterzeichner der sogenannten Kompetenzinitiative.

Dabei tut sich aber eine Reihe ganz neuer Probleme auf.

  • Von den 15 Professoren sind mindestens zehn im Ruhestand.
  • Wer auf der Liste nicht als Emeritus geführt wird, wie etwa Prof. E. Ganßauge, ist aller Wahrscheinlichkeit nach dennoch im Ruhestand. Ganßauge jedenfalls ist nicht mehr an der Uni Marburg.
  • Was sagt schon ein Professortitel, wenn der Akademiker keinerlei Fachkenntnisse in den Disziplinen hat, die für Mobilfunkkritiker wichtig wären. Typisches Beispiel für so einen fachlich völlig neben der Spur liegenden Professor ist Literat Karl Richter, Gründer der sogenannten Kompetenzinitiative. Er versammelt bevorzugt Akademiker um sich, deren Qualifikation im Fach "Mobilfunkkritik" spielt keine Rolle, Hauptsache Akademiker.

Ziehe ich von den 15 Professoren Ruheständler und fachliche Irrläufer ab, bleiben nur noch 0 Professoren übrig, die beruflich ihren Finger am Puls der Mobilfunkdebatte haben oder fachlich imstande sind, zumindest die Grundzüge der komplexen Mobilfunktechnik zu verstehen, die für eine kompetente Risikobewertung unerlässlich sind.

"Null Professor"

Man fasst es nicht.

Meine Erklärung: Ruheständler vertreiben sich mit gelegentlicher Mobilfunkkritik aus mehr oder weniger schräger Perspektive ein wenig die Zeit, aktive Professoren haben dafür, wenn Sie nicht beruflich dazu verdonnert sind, keine Zeit - normalerweise. Prof. Olle Johansson ist eine der Ausnahmen, die die Regel bestätigen, der alte Schwede steht allerdings auf verlorenem Posten. 2004 erhielt er in seinem Heimatland von dem Verein VoF (Gesellschaft für Forschung und Volksbildung - in etwa vergleichbar mit GWUP in Deutschland) den wenig schmeichelhaften Titel "Misleader of the year" verliehen (Irreführer des Jahres).

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, Rentner, Kompetenzdefizit, Titel, Risikobewertung, GWUP, Trick, Erstunterzeichner, Berater Kompetenzinitiative, Olle Johansson, Misleader

"Tausende Professoren" und Hunderte Mobilfunkgegner

AnKa, Samstag, 05.11.2011, 21:03 (vor 2962 Tagen) @ H. Lamarr

Ziehe ich von den 15 Professoren Ruheständler und fachliche Irrläufer ab, bleiben nur noch 0 Professoren übrig, die beruflich ihren Finger am Puls der Mobilfunkdebatte haben oder fachlich imstande sind, zumindest die Grundzüge der komplexen Mobilfunktechnik zu verstehen, die für eine kompetente Risikobewertung unerlässlich sind.

Aber irgendwo müssen die "Tausende Professoren", die in dem obskuren Heseforum angeführt werden, doch herumgeistern.

Das Problem ist aber, auch ich kann diese "Tausende Professoren" nirgendwo entdecken.

Man findet ja übrigens noch nicht mal Tausende Mobilfunkgegner auf. Das verbleibt eher bei wohlwollenden Hunderten. Die versammeln sich dann wohl regelmäßig vor ihren Tausenden Professoren, und lauschen denen verzückt, wie die dem Auditorium die Übel der Welt herabbeschwören. Die Tausende Professoren sind vermutlich zumeist ältere Herren, die es lieben, erfundene böse Geschichten zu erzählen. Vor einem Auditorium in Anzügen, in dem es streng nach Mottenkugeln riecht.

Alle vereint in ihrem Hass auf den Fortschritt dort draussen.

In irgendeinem Hasendrahtkäfig, irgendwo in Deutschland, an geheimem Ort, finden diese Versammlungen statt.

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Die Frage ist nur, wo?

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Wo nur?

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[Bild: Mobilfunkfeindliche Tausende Professoren in ihren charakteristischen weissen Strahlenschutzanzügen (hinten). Die Szene zeigt die Abnahme des alljährlichen Wutschwurs von den versammelten Hunderten Mitstreitern, mit dem stundenlangen Hochhalten des Diagnose-Funk-Strahlenbannkreuzes durch einen Kompetenzadepten (hinten Mitte).]
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"Tausende Professoren" und Hunderte Mobilfunkgegner

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.11.2011, 22:45 (vor 2962 Tagen) @ AnKa

[Bild: Mobilfunkfeindliche Tausende Professoren in ihren charakteristischen weissen Strahlenschutzanzügen (hinten). Die Szene zeigt die Abnahme des alljährlichen Wutschwurs von den versammelten Hunderten Mitstreitern, mit dem stundenlangen Hochhalten des Diagnose-Funk-Strahlenbannkreuzes durch einen Kompetenzadepten (hinten Mitte).]

Sollte das Lästermaul der Nation, Harald Schmidt, mal in den Ruhestand geraten und sich als bekennender Hypochonder den EHS anschließen, dann hätten Sie mMn gute Chancen sein Erbe anzutreten.

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"Tausende Professoren"

Christopher, Samstag, 05.11.2011, 21:17 (vor 2962 Tagen) @ H. Lamarr

"Tausende Professoren".

Man fasst es nicht.

Immerhin 15 habe ich gefunden! Auf der Liste der Erstunterzeichner der sogenannten Kompetenzinitiative.

Ziehe ich von den 15 Professoren Ruheständler und fachliche Irrläufer ab, bleiben nur noch 0 Professoren übrig, die beruflich ihren Finger am Puls der Mobilfunkdebatte haben oder fachlich imstande sind, zumindest die Grundzüge der komplexen Mobilfunktechnik zu verstehen, die für eine kompetente Risikobewertung unerlässlich sind.

"Null Professor"

Sie sind da arg voreingenommen. Rechnen Sie doch mal seriös:
Es gibt sicherlich mindestens 100 Mobilfunkgegner, die die Liste der Unterzeichner der KoI kennen. Damit gibt es mindestens 100 Mobilfunkgegner, von denen jeder 15 Professoren gegen Mobilfunk kennt. Zusammen kennen sie also schon mindestens (!) 1500 solche Professoren. Und wenn Sie davon ausgehen, daß die Gegner ihre eigenen Heerscharen notorisch überschätzen, sind die "tausenden Professoren" eigentlich schon tiefgestapelt.

(Und ehrlich gesagt, manchmal habe ich das Gefühl, die rechnen wirklich so. Traurig.)

Tausende Rechenkünstler

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.11.2011, 22:14 (vor 2962 Tagen) @ Christopher

(Und ehrlich gesagt, manchmal habe ich das Gefühl, die rechnen wirklich so. Traurig.)

Drei Maenner gehen in ein Hotel. Sie bezahlen dem Manager 30,- DM und gehen in ihr Zimmer. Der Manager bemerkt, dass das Zimmer nur 25,- DM kostet und gibt dem Zimmermaedchen 5,- DM, die sie zurueckbringen soll. Auf dem Weg zum Hotelzimmer bemerkt das Zimmermaedchen, dass es schwer werden wird, 5,- DM an drei Leute zu verteilen. Daraufhin behaelt sie 2,- DM und gibt an jeden Gast 1,- DM zurueck. Nun hat jeder Gast 10,- DM bezahlt, und 1,- DM zurueckbekommen. Das bedeutet, dass jeder 9,- DM bezahlt hat, also insgesamt 27,- DM. Das Zimmermaedchen hat 2,- DM, was addiert insgesamt 29,- DM ergibt. Wo ist die fehlende Mark?

Lösung

Ich hab' diese alte Knobelaufgabe jetzt vorsichtshalber mal nicht auf Euro aktualisiert ... ;-)

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Tausende Rechenkünstler

Christopher, Samstag, 05.11.2011, 22:35 (vor 2962 Tagen) @ H. Lamarr

(Und ehrlich gesagt, manchmal habe ich das Gefühl, die rechnen wirklich so. Traurig.)

Drei Maenner gehen in ein Hotel. Sie bezahlen dem Manager 30,- DM und gehen in ihr Zimmer. Der Manager bemerkt, dass das Zimmer nur 25,- DM kostet und gibt dem Zimmermaedchen 5,- DM, die sie zurueckbringen soll. Auf dem Weg zum Hotelzimmer bemerkt das Zimmermaedchen, dass es schwer werden wird, 5,- DM an drei Leute zu verteilen. Daraufhin behaelt sie 2,- DM und gibt an jeden Gast 1,- DM zurueck. Nun hat jeder Gast 10,- DM bezahlt, und 1,- DM zurueckbekommen. Das bedeutet, dass jeder 9,- DM bezahlt hat, also insgesamt 27,- DM. Das Zimmermaedchen hat 2,- DM, was addiert insgesamt 29,- DM ergibt. Wo ist die fehlende Mark?

Ist doch logisch: Die hat das Milchmädchen! (bzw. die Bad Bank, sie hat es nur noch nicht gemerkt...)

Nein, ernsthaft: Die Rechnung ist falsch: Jeder hat 9 Mark bezahlt, macht 27 Mark. 25 Mark hat der Manager, und 2 Mark das Zimmermädchen. Fehlt doch nix.

Tausende Rechenkünstler

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.11.2011, 22:54 (vor 2962 Tagen) @ Christopher

Fehlt doch nix.

Pssst! In Schwarzenburg wird doch noch gerechnet.

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Aus meiner Sicht ist die Petition der Belgier manipuliert

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.11.2011, 13:08 (vor 2961 Tagen) @ H. Lamarr

Heute: Petition in Belgien.

Diese Petition ist für ein Nischenthema wie Elektrosmog ganz außerordentlich erfolgreich, fast im Minutentakt werden Stimmen abgegeben. Momentan (12:30) Uhr sind es 10589 Stimmen.

Das kommt mir reichlich spanisch vor, denn normalerweise plätschern EMF-Petitionen nicht, sondern quälen sich.

Und so finden sich denn auch Fragezeichen bei der Petition der Belgier.

Wer etwa an den Anfang der Zeichnungsliste springt wird feststellen, dass die Online-Petition am 11. April startete - aber nicht mit 1 Stimme, sondern gleich mit 4753 Stimmen. Eine Erklärung dazu konnte ich auf der Seite nicht finden.

Aus meiner Zeit als aktiver Sendemastengegner ist mir noch gegenwärtig, dass eifrige Mobilfunkgegner keinerlei Hemmungen haben, etwas in ihrem Sinne zu manipulieren, schließlich ginge es ja um eine gute Sache, der man mit Schwindeleien nur etwas nachhelfen möchte. Der Überraschungserfolg der Belgier könnte daher leicht das Ergebnis fleißiger Fanatiker sein, die sich emsig mit Fantasienamen und Fantasie-E-Mail-Adressen in die Liste eintragen. Möglich ist dies, denn eine Kontrolle findet, ich hab's ausprobiert, nicht statt. Auch eine programmiertechnische manipulative Fütterung dieser Petition ist leicht vorstellbar.

Dafür, dass an der Petition der Belgier möglicherweise etwas nicht ganz koscher ist, gibt es noch einen weiteren Hinweis. In Frankreich läuft noch immer die Petion von Next-up zur Unterstützung der BioInitiative. Nun ist Frankreich um einiges größer als Belgien, das Potential möglicher Petitenten übertrifft das von Beligien bei weitem zumal mit Next-up ein laut klappernder Verein für Werbung sorgt. Soweit dürfte dies unstrittig sein.

Mitt April stand die Petition der Franzosen, das hatte ich damals abgefragt, drei Jahre nach dem Start bei 15033 Stimmen. Heute sind es 16306 gewesen. In dem Zeitraum, in dem die Franzosen, die übrigens in 12 Sprachen antreten, knapp 1280 Stimmen auf die Beine stellten, wollen es die Belgier mit nur vier Sprachen auf fast 10600 Stimmen gebracht haben. Ich glaub's nicht!

Ich behaupte, diese Petition ist manipuliert!

Und niemand kann mir das Gegenteil beweisen, denn a) ist die Manipulation technisch mühelos machbar, b) weiß ich ob der Manipulationsbereitschaft unter Mobilfunkgegnern und c) sprechen die Vergleichszahlen eine ziemlich deutliche Sprache. Die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Wenige ist unter dem (hierzulande nichtssagenden) Begriff Astroturfing auch als Geschäftsmodell anzutreffen.

Das Motiv ist mMn unverändert das, was einst zum Schlachtruf "Oberammergau ist überall" geführt hat: Es soll der Eindruck einer mächtigen Bürgerbewegung vorgetäuscht werden, um die inexistente sachliche Grundlage des Protests zu vertuschen. Auf wir vom IZgMF sind 2002 auf diesen alten Trick hereingefallen, als wir glaubten einer starken heldenhaft gegen eine mächtige Industrie kämpfenden EMF-Protesttruppe beizutreten. Das Erwachen war schmerzhaft.

Hintergrund
Konkrete Zahlenbeispiele für mobilfunkkritischen Protest

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Belgien, Petition, Klappern

Aus meiner Sicht ist in der Debatte vieles manipuliert

Doris @, Sonntag, 06.11.2011, 14:41 (vor 2961 Tagen) @ H. Lamarr

Beobachten Sie mal die Entwicklung speziell im hese-Forum was die Views Zahlen der einzelnen Beiträge betrifft.

Es war in allen Foren schon immer zu beobachten, dass hetzerische oder personenbezogene Postings mehr Views hatten als sachbezogene Artikel. Die Leute stehen offensichtlich eher auf sowas.

Im hese-Forum passiert jedoch seit kurzem, dass die Postings bestimmter Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit ungewöhnlich hohe Zugriffe verzeichnen. Es gibt Beiträge, die haben nach 3 Tagen mehr Views zu verzeichnen, als welche, die seit über einem Jahr im dortigen Forum stehen (selbst wenn Sie es trennen nach sachlich und polemisch passt es nicht mehr). Es gibt sogar Beiträge, die schaffen es nach Mitternacht eingestellt zu werden und bereits früh am anderen Morgen über 100 Views zu haben.
Ebenfalls gibt es Stränge, in denen die Beiträge der dort beheimateten Poster unnatürlich mehr Zugriffe haben als diejenigen der Teilnehmer die aus dem anderen Lager kommen.

In der Luftblase stinkt es immer mehr. Die echte Diskussion wird draußen geführt und zeigt sich meiner Meinung nach völlig unbeeindruckt von den Aktivistendiskussionen.
Was ich davon halte und dies mittlerweile einschätze, wissen Sie.

Aus meiner Sicht ist in der Debatte vieles manipuliert

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.11.2011, 21:52 (vor 2961 Tagen) @ Doris

Im hese-Forum passiert jedoch seit kurzem, dass die Postings bestimmter Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit ungewöhnlich hohe Zugriffe verzeichnen.

Ja, das hese-Forum ist mMn in schlechte Hände geraten, es häufen sich Merkwürdigkeiten, die nach Manipulation oder schlimmer riechen. Dort posten etwa nach Einführung der Registrierungspflicht welche, die gar nicht registriert sind. Das geht nur mit Mitwirkung des Forenbetreibers. Außerdem ist uns ein Fall bekannt, dass das Konto eines Teilnehmers geknackt und unter seinem Namen ein Posting verfasst wurde, von dem der rechtmäßige Kontoinhaber nichts wusste. Da ist echt Vorsicht angesagt! Nach bald zehn Jahren Mobilfunkdebatte wundert mich das allerdings nicht mehr groß, die Manipulationsbereitschaft in der Szene ist ungebrochen. Schon als ich anfing, hatte RDW in seinem Forum mit Teilnehmern zu kämpfen, die sich unter x Pseudonymen mit sich selbst unterhielten und beipflichtend auf die Schulter klopften. Der Drang nach "mehr sein" ist seither nicht schwächer geworden und sucht sich immer neue Ventile.

[...]
In der Luftblase stinkt es immer mehr. Die echte Diskussion wird draußen geführt und zeigt sich meiner Meinung nach völlig unbeeindruckt von den Aktivistendiskussionen.

Das sehe auch ich so. Die Kritikerszene hat sich in einer Art Parallelwelt eingerichtet, in der eigene Gesetze gelten. Lange hatte ich das nicht kapiert. Inzwischen weiß ich, dass die in der Parallelwelt ganz andere Ziele haben, als wir. Dort geht es, ich schreib's immer wieder, um Profit (materiell/immateriell). Die Debatte ist nur noch Mittel zum Zweck, an einer wahren Antwort auf die Frage "macht Funk krank" ist dort niemand wirklich interessiert. Wer die Illusion von heroisch gegen böse Industrieriesen kämpfenden Mobilfunkgegnern zu den Akten legt und genau hinsieht, der findet in den Büschen der Szene eine Stinkbombe nach der anderen. Seitdem ich diesem Sport nachgehe, fügen sich bei mir die Puzzelteile, die anfangs gar nicht passen wollten, wie durch Zauberhand zu einem stimmigen Bild zusammen. Kein schönes Bild, sondern eines, das von den eher schlechten bis miesen Eigenschaften von uns Menschen gezeichnet ist.

Was ich davon halte und dies mittlerweile einschätze, wissen Sie.

Ja, und ich teile Ihre Einschätzung. Insbesondere die Formulierung, die Sie letztens gewählt haben, fand ich sehr treffend.

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Beipflichter

Aus meiner Sicht ist in der Debatte vieles manipuliert

AnKa, Sonntag, 06.11.2011, 22:35 (vor 2961 Tagen) @ H. Lamarr

Die Kritikerszene hat sich in einer Art Parallelwelt eingerichtet, in der eigene Gesetze gelten.

Ich nenne sie nicht mehr "Kritiker". Das sind Gegner. Es handelt sich bei diesen Mobilfunkgegnern um eine sektenähnliche Gemeinschaft.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Aus meiner Sicht ist die Petition der Belgier manipuliert

charles ⌂ @, Sonntag, 06.11.2011, 19:22 (vor 2961 Tagen) @ H. Lamarr

Man soll sich zuerst über die Tatsachen informieren bevor man laut mit schreien anfängt.

Die Petition hat man zuerst angefangen durch Formulare einfüllen zu lassen. Dazu hatten Studenten sich eine Zeit beschäftigt.
Später hat man die Petition auch auf die Website plaziert, und dort unterzeichnen lassen.

Die Anzahl stimmt.
Wenn man 15.000 Unterzeichnungen bekommen hat, darf man ins Flämische Parlament eine Rede halten. Das ist das Ziel.

Wenn Sie richtig gucken wird man feststellen das mein Name nirgendwo steht.
Ich halte nichts von Demonstrationen oder Proteste.

Unsere Feinde sind die Mediziner, die noch immer weigern Elektrosensitivität ordentlich zu untersuchen und zu anerkennen.
Elektrosensitivität ist eine richtige Krankheit (wie eine Allergie) die mit eine entsprechende Behandlung gut geheilt werden kann.
Das kann länger oder kürzer dauern, aber die Empfindlichkeit kann mit ca. 90% gemindert werden.
Das sind Tatsachen.
:wink:

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Tags:
Gerücht, Tatsachenbehauptung, Elektrosensitivität

Zurück im Leben

AnKa, Sonntag, 06.11.2011, 20:11 (vor 2961 Tagen) @ charles

Antwort auf den Eintrag von charles

Ey, Charles.

Ja glaube ich es denn.

Sie sind wieder da!

Sie haben wohl nun verstanden, dass der allzulange Aufenthalt in den Spinnerforen nicht gut ist für die eigene seelische Gesundheit?

Also dann jedenfalls 'welcome back'...

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Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

Alexander Lerchl @, Sonntag, 06.11.2011, 21:22 (vor 2961 Tagen) @ charles

Elektrosensitivität ist eine richtige Krankheit (wie eine Allergie) die mit eine entsprechende Behandlung gut geheilt werden kann.
Das kann länger oder kürzer dauern, aber die Empfindlichkeit kann mit ca. 90% gemindert werden.
Das sind Tatsachen.

Das ist bullshit. Keine Belege, nur Behauptungen, leeres Gewäsch, nichts dahinter. Absolut nichts. Kein einziger Proband, der eine entsprechende Empfindlichkeit nachweisen konnte. NICHT EIN EINZIGER.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Allergie, Bullshit, Elektrosensitivität

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

charles ⌂ @, Sonntag, 06.11.2011, 21:58 (vor 2961 Tagen) @ Alexander Lerchl

> > Elektrosensitivität ist eine richtige Krankheit (wie eine Allergie) die mit eine entsprechende Behandlung gut geheilt werden kann.

Das kann länger oder kürzer dauern, aber die Empfindlichkeit kann mit ca. 90% gemindert werden.
Das sind Tatsachen.

Das ist bullshit. Keine Belege, nur Behauptungen, leeres Gewäsch, nichts dahinter. Absolut nichts. Kein einziger Proband, der eine entsprechende Empfindlichkeit nachweisen konnte. NICHT EIN EINZIGER.

Tja, Alexander Lerchl,

es ist tatsächlich Bullshit was Sie da schreiben.
Sie verfügen nicht über Fakten und Daten, wie ich die habe.
Ich habe Belege, und Erklärungen von Personen die jetzt wieder ein *normales* leben führen können.

Personen die vorher auf sogar sehr schwache Elektrosmog Quellem mit körperliche Beschwerden reagiert haben, und das jetzt nicht mehr tun.
Ausserdem kann ich es an Personen messen, elektronisch.

Sie, Alexander Lerchl, haben sich bis jetzt nur damit beschäftigt die Elektrosensitivität zu leugnen, statt diese seriös zu untersuchen (wie ich es gemacht habe.)

Ich bin zwar kein Doctor, und auch kein Professor, aber ein armseliger Ingenieur, der aber jetzt vieles von Elektrosensitivität, seine Gründe, Vorkommen, das Warum, usw. Kenntnisse hat.

Sie können herüber kommen um sich das an zu sehen wie das gemacht wird, aber da Sie schon vor einiger Zeit erklärt haben nicht bereit zu sein *über den Tellerrand* zu schauen, hat das wenig Sinn.

Wenn ich auf meinen Schreibtisch Messversuche mache mit DECT Basisgeräte, merkt meine Frau im Wohnzimmer nichts mehr davon.
Aber wenn ich mein Laptop auflade mit dem Ladegerät, spürte sie das vorher sofort.
Jetzt nicht mehr.

In Deutschland gibt es auf ein Balkon 400µW/m² *Strahlung*. Da konnte man nicht sein. Jetzt kann man dort verbleiben, und anschliessend die Nacht darauf recht gut schlafen.

Mir sind viele Personen bekannt, die auf Elektrosmog körperlich reagieren. Ich kann sogar die im Körper befindliche Elektrosmog elektronisch messen.
Kopfschmerzen und Schlafstörungen mindern.

Sie haben in sofern recht, das kein einziger Proband Empfindlichkeit nachweisen konnte. Da haben Sie recht, weil es bis heute noch keine einzige seriöse Studie diesbezüglich gibt.
Die meiste Wissenschaftler haben auch keine Ahnung wie das gemacht werden soll.
Ich habe dazu einiges geschrieben, aber Wenige wollen das wahr haben.

In die Niederlande will man ein *Diagnosemittel* zur Elektrosensitivität entwickeln.
DFazu gibt es ein Budget von € 300.000.
Es ist aber Blödsinn, weil man vorher zuerst die Parameter bestimmen soll, was dann eigenlich diagnostiziert werden soll.
Die Kernfrage bleibt: * Wieviel Kilo Kopfschmerzen sind schädlich?*
Oder *Wieviel Einheiten Schlaflosigkeit sind schädlich?*

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

Diagnose-Reflex, Montag, 07.11.2011, 14:50 (vor 2960 Tagen) @ charles

Willkommen Herr Claessens,

auch mal wieder da? Das wird witzig...

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

KlaKla, Montag, 07.11.2011, 18:10 (vor 2960 Tagen) @ charles

Charles, sie sind ein Nutznießer, Baubiologe.

Sie profitieren durch ihre Behauptungen. Sie sind keine Wissenschaftler und auch kein Mediziner. Sie experimentieren und tragen mMn nur dick auf. Gehen ihnen die Kunden flöten? Kopfschmerzen in Kilogramm, dass kann auch nur ein Baubiologe messen. :no:

Nachtrag: Elektrosensibilität ist keine Krankheit
100 Jahre Elektrosmog-Panikmache

--
Meine Meinungsäußerung

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

charles ⌂ @, Montag, 07.11.2011, 18:24 (vor 2960 Tagen) @ KlaKla

Ja, Klakla,

Ihre Behauptungen stimmen völlig.

Ohne experimentierende Baubiologen wurde gar nichts gemessen.

Und meine Probanden sind sehr, sehr zufrieden.

Einer schrieb mir heute sogar (übersetzt):
ES GEHT AUSGEZEICHNET!
Ich fühle mich ausgezeichnet, schlafe gut und ich könnte Bergen versetzen.

Mit solche Aussagen bin ich mehr als zufrieden.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

cassandra, Dienstag, 08.11.2011, 13:39 (vor 2959 Tagen) @ charles

Und meine Probanden sind sehr, sehr zufrieden.

Einer schrieb mir heute sogar (übersetzt):
ES GEHT AUSGEZEICHNET!
Ich fühle mich ausgezeichnet, schlafe gut und ich könnte Bergen versetzen.

Mit solche Aussagen bin ich mehr als zufrieden.

Dann versuchen Sie sich doch mal an Frau W. (auf den Smiley verzichte ich, weil ich das durchaus ernst meine!)

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

charles ⌂ @, Dienstag, 08.11.2011, 14:16 (vor 2959 Tagen) @ cassandra

Ich weiss nicht was die Frau W. so fehlt gesundheitlich gesehen.
Und ob sie bereit ist das 25 Punktenplan zu durchlaufen.

Jedenfalls gibt es auch in Deutschland mehrere Personen die es monentan viel besser geht.
Sogar in der Nähe von München.

Mein Hauptziel, meine Familie, habe ich erreicht.

Hierunten eine Kurve von meine Person.
Angegeben ist der *Electromagnetic Radiation* Faktor in mein Körper.
Die Toleranzwerte liegen zwischen 0,046 und 0,167.
Also, dazwischen soll man bleiben.


[image]


Übrigens, mein System ändert nichts an den Elektrosmog.
Es repariert nur das geschädigte Immunsystem.
Und das ist etwas was Frau W. nicht wissen will.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

Roger @, Dienstag, 08.11.2011, 14:28 (vor 2959 Tagen) @ charles

Er nihmt die User wieder auf den Arm .

Bullshit (sorry, aber das musste mal gesagt werden)

KlaKla, Mittwoch, 09.11.2011, 08:56 (vor 2958 Tagen) @ cassandra

Dann versuchen Sie sich doch mal an Frau W. (auf den Smiley verzichte ich, weil ich das durchaus ernst meine!)

Was nicht ist, kann man nicht heilen.

Die Frau ist mVn eine Fanatiker die jede auch noch so krude Behauptung aufstellt um Überzeugungsarbeit zu leisten. Ihre Glaubwürdigkeit hat Sie verspielt, indem Sie öffentlich ihr Leid klagte und behaupte es sei so schlimm, dass Sie sogar aus ihrem Haus ausziehen muss. Ich glaube das war im Jahr 2004. Sie ist bis heute nicht ausgezogen. Sie ist damit aber nicht allein.

Sie hat mit ihrem Gejammer nicht das gewünschte Ziel erreicht. Seit dem treibt Sie sich in Internetforen herum und stellt eine Tatsachenbehauptung nach der anderen auf. Sie sucht keine Hilfe. Sie sucht Aufmerksamkeit und pflegt ihr Hobby. Aufmerksamkeit ist ihr gewissen den pöbeln, krude Unterstellungen und Gerüchte kommen "immer" gut. Ernst zu nehmen ist das nicht aber zuweilen durchaus lustig. :wink:

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Prof. Lerchl (er)klärt der Häkelgruppe Elektrosensibilität

H. Lamarr @, München, Dienstag, 08.11.2011, 11:43 (vor 2959 Tagen) @ Alexander Lerchl

Elektrosensitivität ist eine richtige Krankheit (wie eine Allergie) die mit eine entsprechende Behandlung gut geheilt werden kann.
Das kann länger oder kürzer dauern, aber die Empfindlichkeit kann mit ca. 90% gemindert werden.
Das sind Tatsachen.

Das ist bullshit. Keine Belege, nur Behauptungen, leeres Gewäsch, nichts dahinter. Absolut nichts. Kein einziger Proband, der eine entsprechende Empfindlichkeit nachweisen konnte. NICHT EIN EINZIGER.

Da haben Sie mit Ihren zwei Zeilen ja wieder mal was angerichtet. Bald rollen im Konvoi Busse nach Berlin, besetzt mit (zwei oder drei) Entrüsteten, die beim Umweltminister des Bundes auf Ihre Entlassung drängen werden. Das haben Sie jetzt davon, von Ihren zwei Zeilen :wink:.

Die Szene dreht darüber Pirouetten und übertrifft sich gegenseitig in Stellungnahmen, die teilweise wortgleich von einem Forum ins andere Forum kopiert werden. Absurd, als ob bei Gigaherz andere lesen würden als hier oder bei hese, in der kleinen Seifenblase ist ohnehin jeder bekannt und in Sichtweite :no:.

Doris hat es neulich schon angesprochen, die Szene vernarrter E-Smog-Gegner verbeißt sich viel lieber mit mehr oder weniger abgedrehten Kommentaren in saftige Professorenwadeln, als in trockene Studiendokumentationen. Das eine kann bei Kaffee und Kuchen vor Entzücken gackernd in der Häkelgruppe erledigt werden, das andere nicht.

Jauchz - Das Leben ist lebenswert!
Hat doch jeder eine Wirkung größer Null

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Auf dem Pfad der Irrtümer

RDW ⌂ @, Dienstag, 08.11.2011, 18:56 (vor 2959 Tagen) @ H. Lamarr

Elektrosensitivität ist eine richtige Krankheit (wie eine Allergie) die mit eine entsprechende Behandlung gut geheilt werden kann.
Das kann länger oder kürzer dauern, aber die Empfindlichkeit kann mit ca. 90% gemindert werden.
Das sind Tatsachen.

Das ist bullshit. Keine Belege, nur Behauptungen, leeres Gewäsch, nichts dahinter. Absolut nichts. Kein einziger Proband, der eine entsprechende Empfindlichkeit nachweisen konnte. NICHT EIN EINZIGER.

Da haben Sie mit Ihren zwei Zeilen ja wieder mal was angerichtet. Bald rollen im Konvoi Busse nach Berlin, besetzt mit (zwei oder drei) Entrüsteten, die beim Umweltminister des Bundes auf Ihre Entlassung drängen werden. Das haben Sie jetzt davon, von Ihren zwei Zeilen :wink:.

Das Bemerkenswerteste daran finde ich, mit welcher Verblendung der Inhalt des Ursprungspostings, also die Ursache und Grundlage dieser beiden Zeilen ignoriert werden. Wollen diese Ignoranten es etwa bestätigen, daß die Elektrosensitivität mit entsprechender Behandlung gut geheilt werden kann und die Empfindlichkeit um ca. 90% gemindert werden kann? Nur zu, kann ich da nur sagen, oder ist das etwa doch Bullshit?

Bei solchen ignoranten, zumindest die Häfte der Realität ausblendenden Verhaltensweisen frage ich mich dann immer, ob diese Menschen dann nicht auch bei der Beurteilung ihrer echten oder vermeintlichen Leiden die Hälfte der Realität ignorieren und nur das erkennen, was sie erkennen wollen. Die Antwort ist für mich bei der Häufigkeit ihrer Fehleinschätzungen und Fehlinterpretationen ganz klar: Ja.
Was das bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit aussagt, brauche ich nicht weiter ausführen. Inklusive der Glaubwürdigkeit jener, die sie in solchen Fehleinschätzungen auch noch unterstützen bzw. diese für sich auf die eine oder andere Weise ausnutzen.

RDW

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Fehlinterpretation, Glaubwürdigkeit, Fehleinschätzung

Aus meiner Sicht ist die Petition der Belgier manipuliert

H. Lamarr @, München, Montag, 07.11.2011, 00:54 (vor 2961 Tagen) @ charles

Man soll sich zuerst über die Tatsachen informieren bevor man laut mit schreien anfängt.

Das geht ja wieder gut los mit Ihnen :-|.

"Wer etwa an den Anfang der Zeichnungsliste springt wird feststellen, dass die Online-Petition am 11. April startete - aber nicht mit 1 Stimme, sondern gleich mit 4753 Stimmen. Eine Erklärung dazu konnte ich auf der Seite nicht finden."

Und das soll nun "laut schreien" gewesen sein?

Die Petition hat man zuerst angefangen durch Formulare einfüllen zu lassen. Dazu hatten Studenten sich eine Zeit beschäftigt.
Später hat man die Petition auch auf die Website plaziert, und dort unterzeichnen lassen.

Hab' ich mir so gedacht gehabt. Auf der Seite habe ich es dennoch nicht als Erklärung gefunden.

Die Anzahl stimmt.

Das können Sie nicht beurteilen, das kann niemand beurteilen. Ich weiß nur, dass der Eintrag "Freddy Quinn" von heute von mir ist, und die von mir eingetragene E-Mail-Adresse eine Phantasieadresse ist, unter der man weder Freddy, noch eine Gitarre und schon gar nicht das Meer erreichen kann.

Wenn man 15.000 Unterzeichnungen bekommen hat, darf man ins Flämische Parlament eine Rede halten. Das ist das Ziel.

Um Himmels Willen, bitte keine Rede!

Wenn Sie richtig gucken wird man feststellen das mein Name nirgendwo steht.
Ich halte nichts von Demonstrationen oder Proteste.

ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Datenschutzerklärung auf der Site, egal welche Sprache eingestellt wird, immer auf niederländisch kommt? Woher soll ich also wissen, ob meine als Petitent abgefragte E-Mail-Adresse nicht irgendwann bei "Charles" landet, der mir dann Werbung für Graham/Stetzer-Filter ins Haus schickt? Dies würde alternativ erklären, warum Sie fehlen ;-).

Unsere Feinde sind die Mediziner ...
[...]
Das sind Tatsachen.

Nein, das ist die erbarmungslose Gebetsmühle von "Charles"!

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Graham

Gert Droessaert und die Kunst der Petitionen

Alexander Lerchl @, Montag, 07.11.2011, 16:30 (vor 2960 Tagen) @ H. Lamarr

Heute: Petition in Belgien.

Diese Petition ist für ein Nischenthema wie Elektrosmog ganz außerordentlich erfolgreich, fast im Minutentakt werden Stimmen abgegeben. Momentan (12:30) Uhr sind es 10589 Stimmen.

Das kommt mir reichlich spanisch vor, denn normalerweise plätschern EMF-Petitionen nicht, sondern quälen sich.

Der Organisator dieser Art von Befragungen hat - so scheint es - ein Händchen für sowas. Eine ähnliche Petition von Gert Droessaert findet sich hier. Es geht zwar um Dezibel (Schall), die Aufmachung ist aber identisch.

Was mich jetzt wundert, ist die Tatsache, dass der letzte Petitent offensichtlich im April 2011 unterschrieben hat, seither ist Stille :-)

Die erste Unterschrift stammt von Droessaert selbst, 26.10.2010.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Gert Droessaert und die Kunst der Petitionen

KlaKla, Montag, 07.11.2011, 18:17 (vor 2960 Tagen) @ Alexander Lerchl

Der Organisator dieser Art von Befragungen hat - so scheint es - ein Händchen für sowas. Eine ähnliche Petition von Gert Droessaert findet sich hier. Es geht zwar um Dezibel (Schall), die Aufmachung ist aber identisch.

Was mich jetzt wundert, ist die Tatsache, dass der letzte Petitent offensichtlich im April 2011 unterschrieben hat, seither ist Stille :-)

Die erste Unterschrift stammt von Droessaert selbst, 26.10.2010.

Womöglich geht es nur um Kontaktdaten, E-Mailadressen abgreifen. Später wird den Leuten dann Homöopathie, Kinesitherapie nahe gebracht. ;-)

Tierischer Placeboeffekt

Was Hunde können, können womöglich auch Menschen :wink:

Laut Potschka können Tiere allerdings auf einen Placeboeffekt trainiert werden: "Erhalten sie mehrmals eine Tablette oder Injektion mit einem Wirkstoff und danach ein Placebo, kann das durchaus eine Wirkung hervorrufen." Ein Hund könne es durchaus in Zusammenhang bringen, dass eine Tablette oder Injektion Erkrankungssymptome lindere. In einigen Studien sei sogar ein ähnlich hoher Placeboeffekt beobachtet worden wie in der Humanmedizin.

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Meine Meinungsäußerung

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Homöopathie, Daten, Adressen

Gert Droessaert und die Kunst der Petitionen

charles ⌂ @, Montag, 07.11.2011, 18:31 (vor 2960 Tagen) @ KlaKla

Womöglich geht es nur um Kontaktdaten, E-Mailadressen abgreifen. Später wird den Leuten dann Homöopathie, Kinesitherapie nahe gebracht. ;-)

Nah, da ist doch nichts dagegen einzuwenden.
Dr. Luc Montagnier, der französischer Virologe, der in 2008 den Nobel Prize gewonnen hat wegen seine Entdeckung des AIDS Virus, hat in eine Studie bewiesen das Homöopathie tatsächlich wirkt. (man kann sie von meine HP herunterladen.)

Ich habe mich 10 (=ZEHN) Jahren lang helfen können mit etwas was nicht existiert: Homöopatisches Insulin der Firma Pascoe in Giessen.

Heutzutage ist das altmodisch. Heutzutage helfen wir uns mit Frequenz Therapie.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Der gute alte Luc

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.11.2011, 15:41 (vor 2955 Tagen) @ charles

Dr. Luc Montagnier, der französischer Virologe

Ach ja, der gute alte Luc ...

Aus Hüter der absoluten Wahrheit ist er gemäß den Angaben dort eher nicht (mehr) geeignet. Sie müssen sich einen eindrucksvolleren Fürsprecher für den Aberglauben "Homöopathie" suchen. Dass dieser atemberaubende Vollquatsch als Wahlfach Einzug an deutsche Universitäten hält, kann ich nur als unmittelbare Folge der angeblichen Gehirnzersetzung unter Einwirkung von Handy-Strahlen sehen.

Weiterführende Informationen
Neues von Luc ... "Charles", Sie werden begeistert sein!
Luc liefert "Beweis" für Homöopathie-Wirkmodell ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Gert Droessaert und die Kunst der Petitionen

charles ⌂ @, Montag, 07.11.2011, 18:40 (vor 2960 Tagen) @ Alexander Lerchl

Ich habe mir die Petition auch angesehen.
Mich haben meine Augen weh getan.

Da ich mich ziemlich gut auskenne mit Desktop Publishing, finde ich das Lay-out grausam und fürchterlich.

Wenn man unterschiedliche Leute fragt ob sie GEGEN etwas sind, stimmen die meisten zu. Es ist immer ein Punkt wo man GEGEN ist.

Und in Belgien sind viele Personen GEGEN die Regierung oder deren Beschlüsse.

In meine junge Jahren hatte ich mal meine Gemälde in eine Ausstellung gebracht.
Ein Mann war sehr interessiert in ein Gemälde, aber hatte doch Schwierigkeiten, weil er meinte die Farben der Belgische Flagge darin zu erkennen, und das wollte er nicht.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Petition in Belgien: die Deutschen kommen!

H. Lamarr @, München, Freitag, 11.11.2011, 00:07 (vor 2957 Tagen) @ H. Lamarr

Das kommt mir reichlich spanisch vor ...

Zwei der drei Forderungen der Petition betreffen allein Belgien (kein 4. Betreiber, kein LTE). Wenn man sich dann anschaut, wer da so alles an Szenebekannten aus der Schweiz und Deutschland in der Petition auftaucht (10. November), dann frage ich mich schon, ob die überhaupt gelesen haben, um was es dort geht.

Möglicherweise haben die Herrschaften etwas missverstanden, wieder einmal. Dass der Text der Petition in deutsch angeboten wird, ist mMn der deutschsprachigen Minderheit in Belgien "anzulasten" und war nicht als Einladung an Zaungäste im Ausland gedacht, ebenfalls die Petition zu zeichnen. Ich kenne das belgische Petionsrecht nicht, aber es ergibt mMn einfach keinen Sinn, dass bei dieser Petition Personen aus dem benachbarten Ausland zeichnungsberechtigt sind. Dem Veranstalter sind die fleißigen Irrläufer aus Deutschland sicher willkommen, er kann sich ja jederzeit rausreden, von der Nationalität einer z.B. "Helga Krause" aus Franken nichts gewusst zu haben. Wenn es simmt, was "Charles" geschrieben hat, dass bei Erreichen von 15'000 Stimmen der Petitent im belgischen Parlament eine Rede halten darf, dann frage ich mich, wie streng der Datenpool geprüft wird. Die Petitionssoftware ist von einem privaten Programmierer, nicht von einer Behörde, deshalb stehen allen nur denkbaren Manipulationsmöglichkeiten Tür und Tor offen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Petition in Belgien: die Deutschen kommen!

KlaKla, Samstag, 12.11.2011, 10:51 (vor 2955 Tagen) @ H. Lamarr

Da ist nichts zu prüfen denn in die Liste kannst du beliebige Dummys eintragen.
Beliebt sind u.a. Namen aus Sterbeanzeigen. ;-)

Das ein x-Beliebiger eine Petition mit Dummys einreicht und dann angehört wird ist unglaubwürdig. Die Möglichkeiten dass diese "Petition" manipuliert wird ist doch offenkundig.

--
Meine Meinungsäußerung

Aus meiner Sicht ist die Petition der Belgier manipuliert

H. Lamarr @, München, Samstag, 03.12.2011, 23:06 (vor 2934 Tagen) @ H. Lamarr

Ich behaupte, diese Petition ist manipuliert!

Ich habe mir die Mühe gemacht, von der noch immer laufenden Petition die Daten der vergangenen zwei Monate einzusammeln, also vom Zeitraum 3. Oktober 2011 bis 3. Dezember 2011. Ich wollte wissen, wie der Zeitverlauf der Stimmenabgabe ist. Was dabei herausgekommen ist zeigt folgendes Diagramm.

[image]

Aus meiner Sicht ist dieser Verlauf gelinde gesagt eigenartig. Vor etwa dem 5. November hat sich nicht viel getan und nach dem 18. November auch nicht.

Offiziell hat die Petition mit der (verunglückten) "Großdemonstration" gegen Elektrosmog am 16. November in Brüssel nicht das geringste zu tun, denn was an diesem Tag von Wissenschaftlern auf Einladung der EU in der belgischen Hauptstadt diskutiert wurde, das hat mit den Zielen der Petition herzlich wenig zu tun. Und dennoch deutet alles in der Grafik oben darauf hin, dass eben diese EU-Tagung am 16. und 17. November das eigentliche Ziel der Petition (im November) war.

Das Motiv der Konzentration auf diese Tagung ist mir nicht klar, womöglich sollten lediglich beeindruckende Zahlen geliefert (vorgetäuscht) werden, um großes Interesse der Bevölkerung am Thema zu suggerieren. Dies würde zu der fatalen Idee passen, am 16. November vor dem Tagungsgebäude ein Heer von Mobilfunkgegnern aus ganz Europa zusammen zu trommeln, um dem Protest eine kräftige Stimme zu geben. Bekanntlich scheiterte dieses Vorhaben kläglich, großzügig geschätzt demonstrierten vielleicht 50 in Brüssel.

Bester Stimmenbringer der Petition war der 15. November mit 967 Stimmen. Am 16. November waren es noch 869 und schon am 17. November sackte die Zahl auf 228 ab.

Wie es zu diesem Verlauf kommt bleibt offen. Die Petitionsseite gibt keinerlei Hinweise auf die EU-Tagung, von daher kann der Run Mitte November also nicht gekommen sein. Bleibt nur Spekulation. Möglicherweise wurde tatsächlich getrickst und mit Dummy-Personen abgestimmt oder es wurde in der Szene ungewöhnlich heftig für die Petition geworben. Da die Szene nur sehr klein ist, erscheint es jedoch wenig plausibel, dass es ihr gelungen ist, in den zwei Monaten seit 3. Oktober die beachtliche Anzahl von 4159 Stimmen zu mobilisieren, nur um die Teilnehmer der EU-Tagung zu beeindrucken. Keine der bisherigen Petitionen zum Thema Elektrosmog konnte auch nur annähernd so viele Stimmen in so kurzer Zeit einheimsen.

Nein, der vielen Ungereimtheiten wegen bleibe ich bei meiner Behauptung, dass bei dieser Petition etwas nicht stimmt und die Anzahl der Stimmen um den Zeitraum der EU-Tagung herum künstlich nach oben geschraubt wurde. Zum Vergleich: Heute, eine Stunde vor Mitternacht, wurde die Petition von bisher 2 (zwei) Personen gezeichnet, eine Menge, gegen die nicht das Geringste einzuwenden ist, und die sich widerspruchsfrei ins Bild der anderen Meinungsbekundungen in der EMF-Debatte einfügt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Aus meiner Sicht ist die Petition der Belgier manipuliert

Roger @, Sonntag, 04.12.2011, 11:33 (vor 2933 Tagen) @ H. Lamarr

Ich behaupte, diese Petition ist manipuliert!

Ich habe mir die Mühe gemacht, von der noch immer laufenden Petition die Daten der vergangenen zwei Monate einzusammeln, also vom Zeitraum 3. Oktober 2011 bis 3. Dezember 2011. Ich wollte wissen, wie der Zeitverlauf der Stimmenabgabe ist. Was dabei herausgekommen ist zeigt folgendes Diagramm.

[image]

Aus meiner Sicht ist dieser Verlauf gelinde gesagt eigenartig. Vor etwa dem 5. November hat sich nicht viel getan und nach dem 18. November auch nicht.

Bester Stimmenbringer der Petition war der 15. November mit 967 Stimmen. Am 16. November waren es noch 869 und schon am 17. November sackte die Zahl auf 228 ab.


Logisch , wenn da Goffy und Micky Mouse und Donald Duck mit abgestimmt haben ...:-)

Petition in Belgien: neue alte Unterstützer

H. Lamarr @, München, Sonntag, 13.11.2011, 15:26 (vor 2954 Tagen) @ H. Lamarr

Heute: Petition in Belgien.

In Nebenrollen einige erprobte und bekannte Dauerprotestanten ...

Prof. Olle Johansson - natürlich, er darf nicht fehlen.
Dr. Gerd Oberfeld - nach langer Zeit ein erstes Lebenszeichen des Österreichers.
Dr. Claus Scheingraber - natürlich auf Kundensuche.
Dr. Joachim Mutter - natürlich auf Patientensuche.
Dr. Daniel Favre - das ist der scheue Bienenforscher aus der Schweiz

Die Besetzung der Rollen wurde inzwischen aktualisiert und zeigt jetzt deutlich mehr bekannte Namen auch aus der hiesigen E-Smog-Szene. Ganz unten nennt die Liste nunmehr die unterstützenden "Organisationen", große Überraschungen sind keine dabei, es sind halt die, die bei so etwas reflexartig seit Jahren unterstützen.

Gigaherz wird als Unterstützer (noch) nicht gelistet, vermutlich ein Versäumnis, denn unser Herr Jakob hat sich für den leibhaftigen Protest der Belgier (am 16. November in Brüssel) doch schon in die Bresche geworfen.

Daniel Favre wird jetzt übrigens nicht nur als Bienenforscher gelistet, sondern auch Vizepräsident des EMF-Alarmvereins "Alerte.ch". Das passt ausgezeichnet ins Bild.

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Petition in Belgien: neue alte Unterstützer

Kuddel, Sonntag, 13.11.2011, 15:52 (vor 2954 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 13.11.2011, 16:32

Daniel Favre wird jetzt übrigens nicht nur als Bienenforscher gelistet, sondern auch Vizepräsident des EMF-Alarmvereins "Alerte.ch". Das passt ausgezeichnet ins Bild.

Wenn man bei Alerte.CH in der oberen Navigationsleiste den 2. Reiter "Experts Conseils" anklickt, stellt man rasch fest, daß die "Experten" dieser Seite alles Baubiologen (u.a. Peter Schlegel) und Geo-Biologen sind.

Bei "Agir et informer" (Agieren und Informieren) wird dem Besucher der Seite "mundgerecht" vorgegeben, was er zu tun hat:

- Mobilfunkvertrag kündigen
- Sich informieren
- Protestieren
- Messungen verlangen (Hier klingelt als erstes die BB Kasse)
- Grenzwerte limitieren
- Petitionen schreiben
- Gegen Antennen opponieren
- Hilfe beim Spezialisten suchen
(Der Link führt selbstverständlich zu den baubiologischen Betreibern der Seite, Endpunkt erreicht, die BB-Kassen klingeln)

Als "Neuheit" wird darauf hingewiesen, daß auch LED Beleuchtung nicht ganz unbedenklich ist, aber es gäbe auch ein paar "saubere" Lampen darunter(der Einfluß von Peter Schlegel ist unverkennbar).
Auch hier der Standard Baubiologentrick: Die "guten" LED-Lampen seien eine gute Alternative zu den Energiesparlampen für "Gesundheits-Bewußte" und "Elektrosensible".
Die Existenz von Elektrosensiblen, welche auf LED Lampen reagieren, wird dem Leser quasi als Tatsache untergeschoben, womit er mit sanfter Gewalt ins Lager der "Gesundheitsbewußten" geschoben wird, dem eine baubiologische Beratung etwas Wert sein dürfte (daher gibt es Baubiologen überwiegend in "wohlhabenden" Gegenden).
Welche Lampen zu den "guten" gehören, muß der Leser wohl bei den Betreibern der Seite erfragen.

K

Tags:
Tatsachenbehauptung, Schlegel, Favre

Heute in Brüssel: U-Bahn-Passagiere oder Mobilfunkgegner?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 16.11.2011, 17:00 (vor 2951 Tagen) @ H. Lamarr

Wann? Am Mittwoch, dem 16. November 2011 von 16 Uhr bis 18:30 Uhr.

Wo? Neben dem Eingang des Charlemagne-Gebäudes
(Wo die EU-Konferenz in Sachen Elektrosmog und Gesundheit gehalten wird).
Adresse: Wetstraat 170 (Rue de la Loi 170), 1000 Brüssel, Belgien.[/i]

Listenreich wurde der Ort des Protests kurzfristig an eine taktisch besser gelegene Stelle 100 Meter weiter östlich verschoben:

"Der Protest wird in der Straße 'Rue de la Loi' in Brüssel, direkt gegenüber vom Charlemagne Gebäude, am Eingang der U-Bahn-Station 'Schuman' sein."

Bei Büroschluss strömen die Angestellten aus den umliegenden Gebäuden und wollen nur eines: schnell nach hause. Doch einige Mobilfunkgegner blockieren den gewohnten Eingang zur U-Bahn, die Leute stauen sich, im günstigsten Moment schnell ein Foto gemacht - und morgen heißt es dann: Zahlreiche (hunderte, tausende, zehntausende ...) Mobilfunkgegner protestierten am 16. November in Brüssel ... :lookaround:

Ich bin gespannt, wie gut der Trick funktionieren wird.

Hintergrund
300 - die Schlacht bei den Thermopylen

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100 000 protestieren in Brüssel

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 16.11.2011, 17:19 (vor 2951 Tagen) @ H. Lamarr

Europäischer Elektrosmog-Protest: 50 protestierten in Brüssel

H. Lamarr @, München, Samstag, 19.11.2011, 20:08 (vor 2948 Tagen) @ H. Lamarr

Frankfurter Rundschau meldet: 100 000 protestieren in Brüssel.

Die Demonstration europäischer Mobilfunkgegner in Brüssel ist jetzt drei Tage her und ich habe mich schwer getan, auch nur das kleinste Lebenzeichen von dieser Veranstaltung zu finden, die in der Szene so kräftig beworben wurde.

Lediglich Next-up bringt ein paar Fotos, die allerdings auf eine desaströs kümmerliche Beteiligung schließen lassen. Mit viel Wohlwollen mögen es vielleicht 50 gewesen sein, die in Brüssel mit ihren Einweg-Overalls und ihren Plakaten und Transparenten für Befremden sorgten. Bekannte Gesichter aus der hiesigen E-Smog-Szene zeigen die Fotos nicht, auch keine deutschsprachige Parole ist zu sehen, sieht man von SS-Runen auf einem der Plakate einmal ab.

Was für ein Trauerspiel: 50 Männer und Frauen und Kinder sind gekommen, als Europas Elektrosmog-Lautsprecher zum Protest aufriefen!

Der Medien-Beobachtungsdienst Google-News wußte am 17. November von der Veranstaltung nicht das geringste, auch dann nicht, wenn in französisch ound englisch angefragt wurde.

Auch den Tageszeitungen in Brüssel war (am Tag danach) die Veranstaltung keine Zeile wert, ich konnte jedenfalls keine finden. Über die vermutete Schwangerschaft einer Britin namens Kate wurde dagegen ebenso hingebungsvoll berichtet wie etwa über die Risiken von Sex mit Tieren. Nur von dem Auftritt einer Schar Mobilfunkgegner vor dem EU-Haus 'Karl der Große' (Charlemagne) war nichts zu lesen.

Haben wenigstens die Veranstalter der Petition auf ihren eigenen Websites etwas über den 16. November zu sagen? Als das sind ...

- Die Benelux-Website StopUMTS - StopUMTS.be
- Die flämische Vereinigung StralingsArmVlaanderen - StralingsArmVlaanderen.org
- Die französische belgische Vereinigung Teslabel Coordination a.s.b.l. - Teslabel.be
- Die französische belgische Vereinigung CLAG a.s.b.l. - CLAG.be
- Die brüsseler Vereinigung Collectif Dé-Mobilisation - Demobilisation.wordpress.com

Heute, am 19.11.2011 um 18:45 Uhr war auf keiner dieser Seiten eine Notiz über die Veranstaltung vom 16.11.2011 zu finden. Ein mMn höchst irritierender Sachverhalt, der bei mir den Verdacht verstärkt, dass mit der Petition etwas nicht stimmt. Das Missverhältnis von bald 14'000 Unterstützern der Petition zu dem real existierenden Häuflein von vielleicht 50 leibhaftigen Demonstranten will nicht zusammen passen, sooo kalt und ungemütlich war es am 16. November in Brüssel nun auch wieder nicht. Aber es ist wohl tatsächlich viel einfacher, vom Sofa aus großzügig Unterstützung zu gewähren, solange man dazu nicht Schuhe und Mantel anziehen muss.

Die Tiger der Mobilfunkgegner sind deren viele, doch sie sind aus Papier, häufig wahrscheinlich aus Recyclingpapier.

Fazit: Im Westen nichts Neues. Es hat sich in der Szene nicht das geringste verändert. Es wird noch immer geklappert wie der Teufel, aber wenn's drauf ankommt, gehen die "lieben Mitstreiter" wie üblich davon aus, dass andere den Mann stehen sollen. Das war schon so, als wir Anfang 2002 an einem frostigen Morgen "unseren" Sendemasten mit einer Menschenmauer verhindern wollten, die "Kämpfer" von anderen BIs aus München - zugesagt waren etwa 40 - dann aber doch lieber im kuschelig warmen Bettchen blieben. Doch es werden immer weniger, die sich von markigen Propagandaufrufen der üblichen Verdächtigen zur Teilnahme an einer "Großdemo" von Mobilfunkgegnern verleiten lassen, denn wer darauf hereinfällt und antritt, findet sich in aller Regel als belächelter Zwerg in einem Zwergenaufstand wieder.

Und so ist es schon fast rührend einfältig, wenn Teilnehmer "surfer" im hese-Forum erst mit Recht die Bräsigkeit heimischer Vereine bei der Bekanntmachung des "Europäischen Elektrosmog-Protestages in Brüssel" beklagt, nur um ein paar Tage später schwanzwedelnd einzulenken:

Sorry, Diagnose-Funk.org, Kompetenzinitiative.de ..
Ihr macht mit, damit hat sich mein Hinweis in vorigem posting erledigt.

Was "surfer" umgestimmt hat? Ihm genügte es schon, dass sich die kritisierten Vereine von den Veranstaltern der Petition lediglich als "Unterstützer" nennen ließen. Er wertete dies, was für ein Wunschdenken, als "mitmachen". Dass sich in der belanglosen Zustimmung zur Namensnennung die "Unterstützung" schon zur Gänze erschöpfte, das muss den Geleimten vor Ort am 16. November schmerzlich klar geworden sein. Folgen wird das Versagen echter Unterstützung jedoch keine haben, beruht doch die fehlende Solidarität unter Mobilfunkgegnern seit jeher auf Gegenseitigkeit.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Dauerbrenner, Anzahl Kritiker, Missverhältnis

Europäischer Elektrosmog-Protest: 50 protestierten in Brüssel

AnKa, Samstag, 19.11.2011, 21:03 (vor 2948 Tagen) @ H. Lamarr

Was für ein Trauerspiel: 50 Männer und Frauen und Kinder sind gekommen, als Europas Elektrosmog-Lautsprecher zum Protest aufriefen!

Immerhin dürften ihnen mindestens Tausende Professoren von Ferne die Daumen gedrückt haben.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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