Funk ohne Strahlung: IZgMF fragt, Yvonne Gilli antwortet (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 17.10.2011, 23:34 (vor 2947 Tagen)

Am 23. Oktober wählen die Schweizer ihre National- und Ständeräte. Die Schweizerische Bürgerinitiative funkstrahlung.ch hat aus diesem Anlass die Bewerber mit zehn Fragen zum Elektrosmog gequält. Frage sieben lautet:

Sind Ihnen Technologien bekannt, die gar keine oder nur sehr wenig Strahlung bei der mobilen Kommunikation (Handy usw.) erzeugen?

Bei Licht besehen müsste jeder Bewerber diese Frage mit "Nein" beantworten. Im Gigaherz-Forum setzt Teilnehmer "Nachdenklich" noch ein' drauf und fragt: Oder sollen wir etwa Kandidaten wählen, die an Skalarwellen glauben? Ein Teilnehmer "Martin" hält dagegen: "Also, für mich ist die Frage verständlich und sinnvoll. Entweder kennt ein Politiker alternative Technologien für weniger Strahlenbelastung oder eben nicht." Allerdings zeigt sich "Martin" im weiteren Verlauf der Diskussion selbst nicht imstande, auch nur eine einzige der gesuchten Technologien zu benennen.

Da keiner der Teilnehmer im Schweizer Forum Anstalten machte, einen Politiker, der die Frage sieben mit JA beantwortete, einfach mal zu fragen, was er sich dabei gedacht hat, habe ich mir erlaubt, der Nationalratkandidatin Dr. med. Yvonne Gilli am 22. September eben diese Frage zu stellen:


Sehr geehrte Frau Dr. Gilli,

unter Mobilfunkgegnern und anderen herrscht Ratlosigkeit, ob sich die Frage "Sind Ihnen Technologien bekannt, die gar keine oder nur sehr wenig Strahlung bei der mobilen Kommunikation (Handy usw.) erzeugen?" mit JA beantworten lässt. Da Sie diese Frage im "Politbarometer" von "funkstrahlung.ch" mit JA beantwortet haben, erlaube ich mir die Anfrage, welche Technologien dies Ihrer Einschätzung nach sind. Es wäre schön, wenn Sie trotz vieler Termine die Zeit für eine substanzielle Antwort fänden.

Mit freundlichen Grüßen
IZgMF



Yvonne Gilli schrieb am 4. Oktober zurück, die gesuchten Technologien seinen zwar entwickelt, jedoch nie auf den Markt gebracht worden. Es gäbe diverse Publikationen darüber. Sie (Gilli) sei jedoch keine Technikerin und deshalb würde es sie viel Zeit kosten, diese Fakten erneut zu recherchieren. Sie verzichte auch deshalb auf die Recherche, weil diese Technologien zur Zeit nicht zu den Kaufmöglichkeiten gehörten. Für politische Entscheidungen seien sie aber wohl relevant, da man mit Blick auf diese Technologien strengere Gerätevorschriften verlangen könnte. Aufgrund von Abkommen mit der EU sei dies allerdings ein europäisches Anliegen, was den Sachverhalt nicht einfacher mache.

Die Wiedergabe der Antwort von Frau Dr. Gilli in Form der indirekten Rede erfolgt mit Einverständnis der Politikerin.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Anfrage, Die Grünen, Skalarwellen, Gilli, Alternativen

Funk ohne Strahlung: IZgMF fragt, Yvonne Gilli antwortet

KlaKla, Dienstag, 18.10.2011, 19:41 (vor 2946 Tagen) @ H. Lamarr

Yvonne Gilli schrieb am 4. Oktober zurück, die gesuchten Technologien seinen zwar entwickelt, jedoch nie auf den Markt gebracht worden. Es gäbe diverse Publikationen darüber. Sie (Gilli) sei jedoch keine Technikerin und deshalb würde es sie viel Zeit kosten, diese Fakten erneut zu recherchieren. Sie verzichte auch deshalb auf die Recherche, weil diese Technologien zur Zeit nicht zu den Kaufmöglichkeiten gehörten. Für politische Entscheidungen seien sie aber wohl relevant, da man mit Blick auf diese Technologien strengere Gerätevorschriften verlangen könnte. Aufgrund von Abkommen mit der EU sei dies allerdings ein europäisches Anliegen, was den Sachverhalt nicht einfacher mache.


Aha, Frau Gilli versteht von der Technik nix. Dennoch forderte Sie die Alternative, die es nicht gibt. Und von dem was es nicht gibt, glaubt Sie auch noch strengere Gerätevorschriften ableiten zu können. So kompliziert drückt Sie banalen Quatsch aus.

Fakt ist, es gibt keine Alternative aber viel Esoterik-Klimbim. Beim Namen nennt Sie den Unsinn nicht. Aber mit ihren Einsatz ebnet Sie den Weg für Unsinn. Und nützliche Idioten kommen dann auf die glorreiche Idee ihre Gewichtsproblem einen UMTS-Mast zuzuschreiben. Toll :clap:

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Eine Lanze für Yvonne Gilli

AnKa, Mittwoch, 19.10.2011, 08:23 (vor 2946 Tagen) @ H. Lamarr

Yvonne Gilli schrieb am 4. Oktober zurück, die gesuchten Technologien seinen zwar entwickelt, jedoch nie auf den Markt gebracht worden. Es gäbe diverse Publikationen darüber. Sie (Gilli) sei jedoch keine Technikerin und deshalb würde es sie viel Zeit kosten, diese Fakten erneut zu recherchieren. Sie verzichte auch deshalb auf die Recherche, weil diese Technologien zur Zeit nicht zu den Kaufmöglichkeiten gehörten.

Diese Darstellung der Frau Gilli ist völlig korrekt. Sie spricht vom sogenannten Hyperfunk, dessen Markteinführung die Mobilfunkindustrie bisher erfolgreich verhindert hat, weil sie erst noch den Markt für UMTS- und LTE-Anwendungen abschöpfen will.

Bei dieser Technik werden Trägerwellen eines dimensional übergeordneten Kontinuums moduliert. Diese Trägerwellen bewegen sich, da sie nicht an das Einsteinsche Raum-Zeit-Kontinuum (RZK) gebunden sind, mit sehr viel höherer Geschwindigkeit als das Licht. Indem so die Funkwellenausbreitung in einem anderen Raum-Zeit-Kontinuum stattfindet, werden Elektrosensible keinerlei Belastungen mehr ausgesetzt sein.

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Eine Lanze für Yvonne Gilli

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 19.10.2011, 10:37 (vor 2946 Tagen) @ AnKa

Diese Darstellung der Frau Gilli ist völlig korrekt. Sie spricht vom sogenannten Hyperfunk, dessen Markteinführung die Mobilfunkindustrie bisher erfolgreich verhindert hat, weil sie erst noch den Markt für UMTS- und LTE-Anwendungen abschöpfen will.

Vorläufer des Hyperfunk war 2001 G-Com, das elektrosmogfreie Telefonieren über Gravitationswellen, demonstriert mit einer Gravitationswellenübertragung zwischen Bad Tölz, Bayern, und St. Petersburg, Russland ;-).

Wie soll sich Frau Gilli gegen solche Einflüsterungen wie G-Com wehren? Wenn Sie keine Technikerin ist, muss sie das glauben, was ihr "Berater der Szene" direkt/indirekt auftischen. Mit Dr. Stefan S. gibt es immerhin einen Physiker, der G-Com nicht als pseudowissenschaftliche "Volksverarschung" in Grund & Boden verdammt und mit Gigaherz hat sie in ihrem Heimatland einen Verein, der ebenfalls mit G-Com liebäugelte.

Wer von einer Sache nichts versteht ist darin nur so gut wie seine Berater.

Hintergrund
G-Com-Vorführung, Bad Tölz, bei YouTube

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Tags:
, Gravitationswellen, Alternativen

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