Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem (Allgemein)

sorgenkind, Donnerstag, 06.10.2011, 14:36 (vor 3313 Tagen)

Hallo,

habe ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Elektrosmog Problem oder ist das noch vertretbar? Entfernung ist ca. 200 Meter.


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Der grüne Punkt B unten steht für den Wohnsitz.

Danke für jede Hilfe!

Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 06.10.2011, 22:26 (vor 3313 Tagen) @ sorgenkind

habe ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Elektrosmog Problem oder ist das noch vertretbar? Entfernung ist ca. 200 Meter.

Die Entfernung ist (mit Google Earth gemessen) ziemlich genau 300 Meter.

Der Standort (C) ist mit 19 Antennen kein kleiner, da kann ich nachvollziehen, dass Sie sich sorgen. Keine der 19 Antennen zeigt jedoch in Ihre Richtung, Sie liegen damit horizontal nicht in einer Hauptstrahlrichtung (HSR). Mit der IZgMF-Winkelscheibe können Sie das selber prüfen. Wie es vertikal aussieht lässt sich nur vage abschätzen, im oberen Stock Ihres Hauses dürften höhere Werte sein als im Erdgeschoss. Nur, was heißt schon höhere Werte. Nein, Sie müssen sich wegen der Antennen keine Sorgen machen, es wird Ihnen nichts geschehen und es gibt objektiv gesehen auch keinen Anhaltspunkt von Seiten seriöser Forschung, dass Ihnen wegen der Antennen überhaupt etwas zustoßen sollte. Früher hätte ich Ihnen noch zu einer Messung geraten, in Ihrer Situation - mit 300 Meter sind Sie schon ordentlich weit weg - halte ich auch dies inzwischen für unnötig. Denn die Messwerte werden irgendwo meilenweit unterhalb der zulässigen Werte sein, mit meilenweit meine ich nicht Faktor 5 oder 50, sondern 5000 oder 50'000, also jenseits von Gut & Böse.

Es gibt mMn nur einen Grund zur Sorge, nämlich den, dass Sie sich sorgen wollen. Weil man ja so viel liest im Internet, über Krebs und so. Dann wird es schwierig, Sie schnell von dieser Rille runter zu bekommen, langsam ist kein Problem, denn Sie werden im Laufe der Zeit von ganz alleine merken, dass die Antennen nicht gefährlicher sind als Starenkästen.

Also, aus meiner Sicht besteht für Sie nicht der geringste Anlass zur Sorge, klicken Sie dazu auch mal auf meine Signatur unten, dies fördert eine sachliche Begründung mit Aha-Effekt zutage. Wenn Ihnen meine Antwort nicht gefällt, finden Sie im www etliche Seiten, die das glatte Gegenteil vermuten lassen. Klingt paradox, ist es aber nicht. Sie müssen sich "nur" klar darüber werden, welche Interessen Seiten wie Diagnose-Funk, Bürgerwelle oder Gigaherz verfolgen, die leben davon, Alarm zu schlagen - auch wenn sich bisher noch jeder dieser Alarme als blinder oder bedeutungsloser Alarm herausgestellt hat.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Winkelscheibe

Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

sorgenkind, Freitag, 07.10.2011, 07:44 (vor 3313 Tagen) @ H. Lamarr

Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung!:-)

Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

H. Lamarr @, München, Montag, 10.10.2011, 01:24 (vor 3310 Tagen) @ sorgenkind

Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung!:-)

Gern geschehen, "Josef" :cool:.

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Mobilfunkantennen nicht gefährlicher als Starenkästen

H. Lamarr @, München, Samstag, 08.10.2011, 00:24 (vor 3312 Tagen) @ H. Lamarr

... denn Sie werden im Laufe der Zeit von ganz alleine merken, dass die Antennen nicht gefährlicher sind als Starenkästen.

Dass Frau Buchs den obigen Vergleich ausgerechnet in ihrer E-Smog-Beratung für einen Teilnehmer "Josef" angreift, finde ich aufschlussreich :yes:.

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Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

Schmetterling @, Montag, 10.10.2011, 14:12 (vor 3309 Tagen) @ H. Lamarr

habe ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Elektrosmog Problem oder ist das noch vertretbar? Entfernung ist ca. 200 Meter.

... es wird Ihnen nichts geschehen und es gibt objektiv gesehen auch keinen Anhaltspunkt von Seiten seriöser Forschung, dass Ihnen wegen der Antennen überhaupt etwas zustoßen sollte.

Spatenpauli, Ihre Antwort finde ich nicht korrekt. Denn es gibt sehr wohl zwiespältige Forschungsergebnisse.

"Zustoßen" ist hier die falsche Wortwahl, weil bei den meisten Betroffenen "Störungen des Wohlbefindens" auftreten.

Meinen Hauptkritikpunkt muss ich hier wohl wiederholenderweise anbringen: Die allermeiste Studien beziehen sich nur auf ein einzelnes Signal, es werden nur sehr selten Symtome bei "gemischten Feldern" untersucht, bei Laborstudien so gut wie gar nicht.

Früher hätte ich Ihnen noch zu einer Messung geraten, in Ihrer Situation - mit 300 Meter sind Sie schon ordentlich weit weg - halte ich auch dies inzwischen für unnötig.

Zu einer Messung würde ich auch nicht raten; ausprobieren, ob es einem gut geht, reicht.

Es gibt mMn nur einen Grund zur Sorge, nämlich den, dass Sie sich sorgen wollen. Weil man ja so viel liest im Internet, über Krebs und so. Dann wird es schwierig, Sie schnell von dieser Rille runter zu bekommen, langsam ist kein Problem, denn Sie werden im Laufe der Zeit von ganz alleine merken, dass die Antennen nicht gefährlicher sind als Starenkästen.

Sollten bei Ihnen bspw. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, u.a. auftreten, würde ich in Betracht ziehen, an einem e-smogarmen Ort zu testen, ob die da weggehen. (mehrmals!)
Im übrigen würde ich empfehlen, im Haus so wenige E-smog zu haben, wie möglich. Kein Dauer-W-Lan, kein Schnurlostelefon, das Bett nicht direkt an eine Leitung stellen usw.

Also, aus meiner Sicht besteht für Sie nicht der geringste Anlass zur Sorge, klicken Sie dazu auch mal auf meine Signatur unten, dies fördert eine sachliche Begründung mit Aha-Effekt zutage. Wenn Ihnen meine Antwort nicht gefällt, finden Sie im www etliche Seiten, die das glatte Gegenteil vermuten lassen. Klingt paradox, ist es aber nicht. Sie müssen sich "nur" klar darüber werden, welche Interessen Seiten wie Diagnose-Funk, Bürgerwelle oder Gigaherz verfolgen, die leben davon, Alarm zu schlagen - auch wenn sich bisher noch jeder dieser Alarme als blinder oder bedeutungsloser Alarm herausgestellt hat.

Ich denke, die "anderen Seiten" werden von Betroffenen gemacht, die sehr wohl wissen, das zu viel E-smog schädlich sein kann, nicht unbedingt zwingend schädlich sein muss. Man kann das am ehesten mit einer Allergie vergleichen, denke ich.


der Schmetterling

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Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Tags:
Allergie

Zwiespältige Forschungsergebnisse bzgl. Sendemasten?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 12.10.2011, 12:07 (vor 3307 Tagen) @ Schmetterling

Spatenpauli, Ihre Antwort finde ich nicht korrekt. Denn es gibt sehr wohl zwiespältige Forschungsergebnisse.

Dann nennen Sie mir bitte nachvollziehbar welche, die zu der von "Sorgenkind" beschriebenen Situation - 300 Meter Abstand zum Mast - passen. Aber bitte nicht solche, wo ein Franzose in konzentrischen Ringen um einen Sender die Leute befragte, welche Krankheiten sie hätten und wie weit weg sie vom Mast wären. Das wäre dann zwar auch eine Studie, aber mMn eine mit gegen Null strebender Aussagekraft.

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Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

Schmetterling @, Montag, 10.10.2011, 14:16 (vor 3309 Tagen) @ sorgenkind

Hallo,

habe ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Elektrosmog Problem oder ist das noch vertretbar? Entfernung ist ca. 200 Meter.

Ich würde Ihnen etwas anders antworten als s. siehe unten.

Sorgen würde ich mir an Ihrer Stelle keine machen. Das wäre genauso, wenn Sie Angst vor Nüssen, Birken (-pollen), Wespenstichen oder ähnlichem hätten, ohne vorher probiert zu haben, ob sie selbiges vertragen oder evtl. doch allergisch darauf reagieren.

Ich an Ihrer Stelle würde testen, wenigstens ein paar Tage, ob ich mich dort wohl fühle.


viele Grüße

der Schmetterling

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Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

Diagnose-Reflex, Donnerstag, 13.10.2011, 19:28 (vor 3306 Tagen) @ Schmetterling

Ich an Ihrer Stelle würde testen, wenigstens ein paar Tage, ob ich mich dort wohl fühle.

Bei dieser permanenten Angst ums "Wohlfühlen" vergessen die meisten... zu leben.

Ich mache mir jedenfalls jetzt ein Fläschchen Cabernet Merlot auf, rauche dazu ein feines Tabakspfeifchen, schaue in die Landschaft und auf die Hochspannungsleitung und genieße einen der letzten lauen Abende dieses Jahres.

Hab ich nach dieser EMF Datenbank Auswertung ein Problem

helmut @, Nürnberg, Donnerstag, 13.10.2011, 19:00 (vor 3306 Tagen) @ sorgenkind

Derartige Standortkonzentrationen sind in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München aber auch Basel oder Zurüch fast schon der Normalfall.
Es leben also wahrscheinlich Millionen von Menschen weltweit in ähnlicher Situation.

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


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