Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.07.2011, 17:02 (vor 3069 Tagen)

Überzeugte Elektrosmog-Gegner können zuweilen den sozialen Frieden in einer Gemeinde empfindlich stören, Eltersdorf in Franken ist dafür ein plakatives Beispiel. Doch es gibt auch Zwist, wenn Sender nur Zigarettenschachtelgröße haben. Hier dazu ein authentischer und verzwickter Fall, für den es augenscheinlich keine Lösung gibt, beide Seiten zufrieden zu stellen.

Sachstand: Es ist eine dieser kleinen Schweizer Gemeinden, in denen jeder jeden kennt und sich Dinge schnell herumsprechen. Die Schröders (Name geändert) haben in der Gemeinde einen gesellschaftlichen Rang, den sie nicht aufs Spiel setzen möchten. Denn die Schröders haben ein Problem mit einem Wohnungsnachbarn, der sie unter Druck setzt, weil sie die Unverfrorenheit haben, ein Schnurlostelefon (DECT) zu benutzen. Der irrationale Streit um die harmlosen Funkwellen zieht sich schon seit geraumer Zeit hin und begann eher unspektakulär. Als der Nachbar seine Sorge über die Funk-Emission aus der Nachbarwohnung kund tat, ersetzten die Schröders umgehend ihr DECT gegen ein strahlungsarmes Modell, das im Ruhezustand nicht mehr sendet. Doch das ist dem Nachbarn zu wenig. Er besteht darauf, dass die Schröders überhaupt nicht mehr mit DECT telefonieren. Zu diesem Zweck hat er sich ein Messgerät angeschafft, mit dem er jedes DECT-Gespräch der Schröders sauber protokolliert und dem genervten Paar damit Vorhaltungen macht. Doch die Schröders lassen sich nicht einschüchtern, sie telefonieren weiter mit ihrem DECT und deshalb eskalierte der Streit, der Elektrosmog-Gegner, so erzählt Frau Schröder, beleidigt, schikaniert und bedrängt sie derart, dass es anfange, sich negativ auf die Lebensqualität auszuwirken. Die Frau sagt, sie wolle einfach nur in Frieden dort leben. Wegen ihrer gesellschaftlichen Position wollen die Schröders Aufsehen vermeiden, zumal ihr Kontrahent bereits damit gedroht hat, "an die Öffentlichkeit" zu gehen. Müßig zu erwähnen, der Nachbar informiert sich auf den bekannten Panikseiten der Szene und ist folglich mit Sachargumenten nicht mehr erreichbar.

Die Frage ans Forum lautet nun:

Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Nein, ausziehen wollen sie wegen der irrationalen Angst des Nachbarn nicht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Einschüchterung, Nachbarn, Eltersdorf

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

ama, Mittwoch, 13.07.2011, 17:29 (vor 3069 Tagen) @ H. Lamarr

Was ist, wenn die überhaupt nicht telefonieren? Die Meßprotokolle des Nachbarn wachsen ins Uferlose. :-)

Übrigens gibt es eine ganz tolle Ausweichmöglichkeit.
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Handy. :-)

Diese Alternative ist vermutlich nicht die Lösung

Doris @, Mittwoch, 13.07.2011, 19:16 (vor 3069 Tagen) @ ama
bearbeitet von Doris, Mittwoch, 13.07.2011, 19:42

Übrigens gibt es eine ganz tolle Ausweichmöglichkeit.
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Handy. :-)

Meinen (bescheidenen) Technik Kenntnissen nach ist das keine Ausweichmöglichkeit.

Bei einem Eco-Dect sendet die Basis ja nur, wenn telefoniert wird. Und selbst das scheint dem Nachbarn zuviel zu sein. In der Wohnung des Nachbarn kommt also dann - seiner Überzeugung nach Bedrohendes an - wenn eine Funkverbindung stattfindet (also egal Handy/DECT-Mobilteil oder DECT-Basis)

Eine normale DECT-Basis hat eine Sendeleistung von 250 mW (ist dies bei einem ECO-Dect (merklich?) anders?).
Wieviel kommt also davon bei einem Nachbar in so und so viel Meter Entfernung an?

Ein Handy am Ohr des Nutzers strahlt ja ebenfalls in die Umgebung ab. Wieviel kommt davon in der gleichen Entfernung bei einem Nachbarn an?

Sicherlich hängt das alles noch von der Position der Basissation und auch der Position des Handy-Telefonierenden ab. Aber grundsätzlich ist es wohl möglich aufzuzeigen, wieviel von einer Basisstation im Vergleich zu einem Handytelefonierenden in 100, 200, 300 m (?) Entferung ankommt . (Hatten wir doch erst kürzlich was in der Richtung auf eine Frage von "Fee")

Ich kann's nicht, aber dafür haben wir gute Leute hier, die das können.

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

Doris @, Mittwoch, 13.07.2011, 19:31 (vor 3069 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Doris, Mittwoch, 13.07.2011, 20:21

Wegen ihrer gesellschaftlichen Position wollen die Schröders Aufsehen vermeiden, zumal ihr Kontrahent bereits damit gedroht hat, "an die Öffentlichkeit" zu gehen. Müßig zu erwähnen, der Nachbar informiert sich auf den bekannten Panikseiten der Szene und ist folglich mit Sachargumenten nicht mehr erreichbar.[/i]

Die Frage ans Forum lautet nun:

Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Gar nicht!

Dieser Nachbar hat ein Stadium erreicht, wo er weder mit Vernunft zu erreichen ist und wo es für ihn (den Nachbarn) aus den verschiedensten Gründen kein Zurück mehr gibt. Gesichtsverlust wäre die eine Variante, Wahn die andere. Was wir nicht wissen, ist, wie die Wohnverhältnisse sind. Leben die alle in einem Haus oder in nebeneinanderliegenden Häusern?


Die "Schröders" sind vermutlich auch nicht sonderlich sattelfest bei dem Thema, sonst würden sie sich nicht einschüchtern lassen von der Drohung des Nachbarn an die Öffentlichkeit zu gehen. Denn das ist die einzige Lösung für die Schröders wieder Ruhe zu bekommen.

Wer schon so tief in der Überzeugung drin ist, dass selbst die vermutlich sehr geringen und nur zeitweise vorhandenen (während des Telefonierens) Expositionen ihn gesundheitlich schädigen werden, der kann mMn nicht auf Verständnis in der breiten Öffentlichkeit hoffen. Der läuft sehr schnell Gefahr, dass er den Stempel des Spinners aufgedrückt bekommt.
Man kann die Bevölkerung vielleicht noch für sich und sein Anliegen gewinnen, wenn ein Nachbar sich einen Sendemast auf's Dach stellt, aber da ein sehr hoher Prozentsatz mit DECT telefoniert, wären diese alle in den Augen des verängstigten Nachbarn potentielle Täter. Und dafür lässt sich so gut wie niemand gewinnen, denn die Konsequenz für die Unterstützer des strahlengeplagten Nachbars wäre ja, ebenfalls auf Funktelefone in den eigenen Räumen zu verzichten. Und von "mit Messgeräten fuchtelnden" und "Strahlenwerte protokollierende" Funkgegnern distanzieren sich - so will ich behaupten - 99 % der Bevölkerung. Das hat schon was von einem Stalker Verhalten an sich und das schreckt ab, bzw. kann sehr unangenehm sein.

Tags:
Täter

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

AnKa, Mittwoch, 13.07.2011, 19:35 (vor 3069 Tagen) @ H. Lamarr

Die Frage ans Forum lautet nun:
Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Eine Zeitlang die Ereignisse mitprotokollieren.

Mit diesen Aktennotizen Anzeige erstatten.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

Christopher, Mittwoch, 13.07.2011, 21:45 (vor 3069 Tagen) @ H. Lamarr

Wegen ihrer gesellschaftlichen Position wollen die Schröders Aufsehen vermeiden, zumal ihr Kontrahent bereits damit gedroht hat, "an die Öffentlichkeit" zu gehen. Müßig zu erwähnen, der Nachbar informiert sich auf den bekannten Panikseiten der Szene und ist folglich mit Sachargumenten nicht mehr erreichbar.

Die Frage ans Forum lautet nun:

Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Eventuell reicht es schon, selbst die Öffentlichkeit zu suchen - natürlich ohne großes Aufsehen. Öfter mal im Gespräch mit Bekannten im Dorf die Unzufriedenheit mit dem Nachbarn anklingen lassen, dem man soweit entgegengekommen ist wie möglich, der aber trotzdem zu keinem Kompromiss bereit zu sein scheint (ich denke, wenn man in seiner Schilderung auch noch die "Gesprächsprotokolle" erwähnt, hat man sofort jeden Zuhörer auf seiner Seite). Angriff ist manchmal die beste Verteidigung: Wenn die Öffentlichkeit schon von dem Zwist weiß (aber zuerst meine Sicht der Dinge erfahren hat), ist auch die Drohung wirkungslos.

Sonst hilft wohl wirklich nur die Methode von Anka.

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

Raylauncher @, Mittwoch, 13.07.2011, 22:39 (vor 3069 Tagen) @ H. Lamarr

... Als der Nachbar seine Sorge über die Funk-Emission aus der Nachbarwohnung kund tat, ersetzten die Schröders umgehend ihr DECT gegen ein strahlungsarmes Modell, das im Ruhezustand nicht mehr sendet. ...

Der größte Fehler war, überhaupt auf den Nachbarn einzugehen und das Gerät auszutauschen. Das kommt ja fast einem Schuldeingeständnis gleich.

Wieder das alte Gerät einstecken. Dann wäre ein Dauerträger da, der nicht auf Nutzungsgewohnheiten schließen lässt (zumindest nicht mit einfachen Mitteln). Auf entsprechende Vorhaltungen mit keinem Wort eingehen. Schneller als man glaubt wird der Nachbar das Interesse verlieren.

Was wollte der Nachbar denn bezwecken, wenn er an die Öffentlichkeit ginge? Dass Schröders ein schnurloses Telefon benutzen, wie praktisch alle anderen auch? Wo wäre denn da überhaupt ein Potential für eine Diskreditierung oder Erpressung?

Raylauncher

Terror eines Elektrosmog-Gegners: ein Hilferuf

Diagnose-Reflex, Donnerstag, 14.07.2011, 08:45 (vor 3068 Tagen) @ Raylauncher

Der "betroffene" Nachbar soll doch ruhig an die Öffentlichkeit gehen... wenn er sich so richtig zum Deppen machen will. Oder die Schröders reden mal bei einer Tasse Kaffee mit dem ansässigen Lokalredakteur (wenn die Schröders so angesehen sind in dem Ort, gibt es bestimmt Kontakte). Der hilft dann bestimmt irgendwie weiter.

Sollte ein Redakteur des Vertrauens sein und ein Hintergrundgespräch... erst einmal zum nicht druckbaren Informationsaustausch...

Danksagung an "Verbrecher"

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.07.2011, 10:19 (vor 3068 Tagen) @ H. Lamarr

Die Frage ans Forum lautet nun:

Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Für ein "Verbrecherforum" (Zitat: Gigaherz-Präsiden Hans-U. Jakob) ist die hier gezeigte Anteilnahme am Elektrosmog-Streitfall Nachbar ./. Schröder aus meiner Sicht beachtlich. Und so danke ich also allen "Verbrechern" für ihre Einschätzung und für die Tipps. Die Schröders werde ich umgehend auf diesen Strang hinweisen.

Hinweis: Die Schröders wohnen nicht in einem freistehenden Einfamilienhaus, sondern in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus. Der Nachbar hat die Wohnung unter ihnen.

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Angriff auf Privatsphäre

AnKa, Freitag, 15.07.2011, 07:06 (vor 3068 Tagen) @ H. Lamarr

Hinweis: Die Schröders wohnen nicht in einem freistehenden Einfamilienhaus, sondern in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus. Der Nachbar hat die Wohnung unter ihnen.

Das ist ja verrückt. Da sind doch dann wohl noch andere DECT-Anlagen im Haus. Warum sucht er sich ausgerechnet diese Mitbewohner aus? Das muss Gründe haben.

Ich denke, es ist genau dies...

Wegen ihrer gesellschaftlichen Position wollen die Schröders Aufsehen vermeiden, zumal ihr Kontrahent bereits damit gedroht hat, "an die Öffentlichkeit" zu gehen.

...womit der aggressive Nachbar bewusst spielt. Man sollte nicht der Vorstellung verfallen, dass so ein "Strahlenopfer" tumb ist. Vermutlich hat der Mann ein feines Gespür für die 'Schwächen' seiner auserwählten Aggressionsopfer.

Was Raylauncher betonte, erscheint mir deswegen ebenfalls als sinnvoll: den alten, gewohnten Zustand wieder herstellen. In keiner Weise den Eindruck erwecken, man stelle auch nur die geringste Gewohnheit aufgrund der "Vorwürfe" um, die nämlich in Wirklichkeit Attacken auf die Privatsphäre sind, und nicht weniger.

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Die Revolution frisst ihre ...

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.07.2011, 10:20 (vor 3067 Tagen) @ AnKa

Was Raylauncher betonte, erscheint mir deswegen ebenfalls als sinnvoll: den alten, gewohnten Zustand wieder herstellen.

Ja, dadurch würde zumindest die "Telefon-Überwachung" mit dem Messgerät reichlich sinnlos werden.

Leider ist die Angelegenheit aber noch ein Stück komplexer als bisher beschrieben. Stellen Sie sich vor, die Schröders wären Vereinsmitglieder bei Gigaherz oder Bürgerwelle und der Nachbar wüsste dies. Tatsächlich ist die Situation zwar anders, aber diese Analogie ist halbwegs zutreffend. Die Schröders stecken dadurch in einer Zwickmühle. Sie sind indirekt Opfer der Angstmacherei des eigenen Vereins geworden. Eine selten unglückliche Situation. Und einfach aus dem fiktiven Verein austreten, das geht eben auch nicht.

Die Situation stellt sich damit so dar: Die Schröders tragen infolge ihrer Vereinsmitgliedschaft den Stempel des Mobilfunkgegners, sind selber jedoch nicht in der Szene aktiv und haben lediglich den Verlautbarungen des Vereinsvorsitzenden geglaubt. Gegenüber Handy und DECT haben die Schröders keine Berührungsängste, wenn überhaupt, sind sie infolge der Vereinsphilosophie Sendemastengegner. Dies engt ihren Handlungsspielraum erheblich ein, denn die Vereinsmitgliedschaft passt in keiner Weise damit zusammen, einen überzeugten E-Smog-Gegner in die Schranken zu weisen.

Auf den Punkt gebracht lässt es sich als überspitzte Analogie vielleicht so darstellen: Herr Schröder ist Hans-U. Jakob.

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Die Revolution frisst ihre ...

Doris @, Freitag, 15.07.2011, 11:05 (vor 3067 Tagen) @ H. Lamarr

Die Schröders stecken dadurch in einer Zwickmühle. Sie sind indirekt Opfer der Angstmacherei des eigenen Vereins geworden. Eine selten unglückliche Situation. Und einfach aus dem fiktiven Verein austreten, das geht eben auch nicht.

Warum nicht?

Gegenüber Handy und DECT haben die Schröders keine Berührungsängste, wenn überhaupt, sind sie infolge der Vereinsphilosophie Sendemastengegner. Dies engt ihren Handlungsspielraum erheblich ein, denn die Vereinsmitgliedschaft passt in keiner Weise damit zusammen, einen überzeugten E-Smog-Gegner in die Schranken zu weisen.

Ist das nicht diesselbe Situation, in der sich das IZgMF und auch ich mich persönlich befinde?
Auch mir haftet in meiner Gemeinde hinter vorgehaltener Hand immer noch der Stempel der Sendemastbekämpferin an. Meine Söhne wurden selbst in meiner erweiterten Familie kritisch beäugt, als sie Handys hatten. Und selbst die große Distanz zwischen meiner aktiven Sendemastbekämpfung und dem Besitz des eigenen Handys seit kurzer Zeit bringt mir durch den ein oder anderen eine schräge Anmache.

Die Anfeindungen im Internet durch die EHS gegenüber einer die ebenfalls EHS Symptome an sich meinte festzustellen, brauche ich hier nicht ausführen, die sind allseits bekannt.

Ich weiß nicht, ob ich Ihre andeutenden Informationen richtig deute, aber wenn ja, dann gibt es doch nur den Schritt nach vorne. Anders geht es nicht. Da muss man sich halt dazu bekennen, dass man jemandem auf den Leim gegangen ist. Aber es ist auf jeden Fall der ehrlichere Weg. Schön ist es nicht immer und einfach auch nicht. Welche eigene Erfahrung mich persönlich am meisten beschäftigt, ist, dass absolute Ehrlichkeit und Eingestehen des sich Irrens nicht unbedingt Respekt oder Achtung mit sich bringt. Ich stoße doch immer wieder auf Leute, die der Ansicht sind, wenn man etwas öffentlich vertreten hat, dann muss man das wohl bis zum Lebensende tun. Ehrlichkeit stößt doch immer wieder auf Irritation und nicht jeder kann damit umgehen.

Ob in diesem Fall die "Schröders" natürlich das volle Verständnis in der Bevölkerung haben werden ist eine andere Sache. Denn dieser Kampf unter den ehemals Gleichgesinnten wie er exzessiv ja auch in den Foren zu beobachten ist, der ist für einen, nicht mit dem Thema tangierten, wohl nicht mal ansatzweise verständlich.

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Anfeindung

Täterschutzverein: Neues aus der Alpenfestung

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.07.2011, 13:50 (vor 3067 Tagen) @ H. Lamarr

Überzeugte Elektrosmog-Gegner können zuweilen den sozialen Frieden in einer Gemeinde empfindlich stören, Eltersdorf in Franken ist dafür ein plakatives Beispiel.

Eigentlich könnte man es fast schon als künstlerische Leistung anerkennen, wenn die Geschichte der "Schröders" und der Versuch, dem Paar zu helfen, so verdrillt werden, dass Täter und Opfer in vertauschten Rollen auftreten und die Helfer/Ratgeber schadenfrohe miese Feixer sind.

Sie meinen: Ist nicht möglich, geht gar nicht?

Doch, und zwar <hier>. Für mich ein Musterbeispiel wahnhafter Wahrnehmungsverzerrung.

Wie lange wird sie sich noch halten können, die marode Alpenfestung des HJU?

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Tags:
Zerrbild, Opfer, Wahrnehmungsverzerrung, Alpenfestung, Täter

Blues in der Almhütte

AnKa, Samstag, 16.07.2011, 00:22 (vor 3067 Tagen) @ H. Lamarr

Wie lange wird sie sich noch halten können, die marode Alpenfestung des HJU?

Och, das ist halt Schweizer Folklore. Aber es ist keine Festung. Eher eine Hütte.

Immer irrer wird es übrigens mit den "wuff"-Beiträgen, die man dort bei Gigaherz inzwischen überall vorfindet.

Es lässt sich beobachten, dass der dortige Teilnehmer "wuff" sich seit seiner hiesigen Entfernung bei den Gigaherzlern besorgniserregend entwickelt hat - immer vorausgesetzt, dass unter dem Namen "wuff" immer noch der selbe hochstapelnde Hobbybioelectromechanist schreibt, der er hier einst gewesen sein will.

So viel Aggression und Verbitterung schwingt da inzwischen ganz unverblümt mit, zwischen und in den Zeilen, die er nach wie vor so sinnlos wie fleissig herunterschreibt. Zeilen, die ihm herauslaufen, so wie im Märchen vom süßen Brei das Zeug unaufhörlich aus dem Topf quillt. Und all die Mühe vor und für so wenig Publikum.

Irgendwie tragisch.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Aggression, Alpenfestung

Worte des Weisen

AnKa, Samstag, 16.07.2011, 09:53 (vor 3066 Tagen) @ AnKa

Immer irrer wird es übrigens mit den "wuff"-Beiträgen, die man dort bei Gigaherz inzwischen überall vorfindet.

Die "wuff"-Beiträge verdichten ja inzwischen auch das hese-Forum.

Stichproben aus der Abteilung "Quellen höherer Weisheit":

Am Anfang der Problemlösung steht die Definition des Problems.

Nur selbständiges Denken bringt weiter

Wenn Antennen Felder empfangen, und die Strahlungsenergie in elektrische umgewandelt wird, dann bedeutet das nicht, dass diese Antennen ihre Umgebung "leersaugen" können.

Niemandem waren diese Geheimnisse bislang bewusst. Es brauchte zu ihrer Verkündung einfach einen wuff.

Jedoch, dieser wuff'sche Aphorismus sticht dann doch hervor:

Neues entsteht nur, wenn das Bisherige radikal und vollumfänglich angezweifelt und hinterfragt wird

Was der "wuff" da im Kern meint, das ist: Wo Neues hin will, dort darf das Alte nicht bleiben.

So funktioniert es, das Denken der Radikalen.

Ihre Welt ist schwarz/weiss. Sie kennen keine Koexistenz.

Oder, genauer: sie dulden sie nicht.

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Worte des Weisen

Robert, Samstag, 16.07.2011, 19:02 (vor 3066 Tagen) @ AnKa

Neues entsteht nur, wenn das Bisherige radikal und vollumfänglich angezweifelt und hinterfragt wird

Was der "wuff" da im Kern meint, das ist: Wo Neues hin will, dort darf das Alte nicht bleiben.

Sie lesen das noch? Sie Armer.
So einen Satz wie oben schreibt halt jemand, der noch nie im Leben wissenschaftlich arbeiten durfte. Dampfplauderei.
Schwamm drüber.

Ihre Kommentare lese ich dagegen gerne.
Eines finde ich aber nach wie vor komisch:
Sie haben sich in diesem Forum am 19.9 2006 angemeldet und der Weise einen Tag später. Zufall?

[Anm. Admin: Antwort hier]

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Niemand ist unnütz.
Man kann zumindest noch als schlechtes Beispiel dienen.

Worte des Weisen

AnKa, Samstag, 16.07.2011, 20:05 (vor 3066 Tagen) @ Robert

Sie haben sich in diesem Forum am 19.9 2006 angemeldet und der Weise einen Tag später. Zufall?

Absoluter Zufall, aus meiner Sicht.

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Zurück zum normalen DRAHT-Telefon!

Gast, Dienstag, 19.07.2011, 18:26 (vor 3063 Tagen) @ H. Lamarr

Wie kommen die Schröders da am besten raus?

Ganz einfach: Zurück zum normalen DRAHT-Telefon! (Ist sogar billiger mit Skype.) Denn wie der Name sagt: Festnetz hat man nicht, um dann sogar daheim drahtLOS zu telefonieren!

Aber gewisse Leute schädigen lieber sich selber (mit), bloss damit sie Anderen (hier: dem EHS-Nachbarn) eins reinwürgen können. Sadismus als EMF-Krankheitssymptom?

Sie haben mal behauptet, "die Schweizer" seien sture Rechthaber. Aber gerade bei Nachbarschafts-Streitigkeiten ist Pragmatismus und Konsenssuche hier viel eher verbreitet als in Deutschland, wo die Rechthaberei und das "Besiegen" im Vordergrund steht. Ich kenne einen Deutschen, der deshalb in die Schweiz immigrierte!

[Anm. Admin: Der Text oben kommt vom gegenwärtig gesperrten "Capricorn", ich stelle ihn ausnahmsweise für ihn ein. Ursprünglich ist der Text eine E-Mail an "Spatenpauli" gewesen]

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