EHS-Ghettos und -Reservate sind unerwünscht (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 09.05.2011, 14:35 (vor 3133 Tagen)

[Strang abgetrennt am 08.08.2013, Absprung hier]

Beim Test von Herrn Zwerenz scheint mir das Problem, dass die meisten Betroffenen gerade keinen solchen Ort ohne Belastung haben, denn wenn sie einen solchen hätten, wäre deren Lage schon bedeutetend weniger schlimm.

Einspruch, "Fee"!

Vor ungefähr zwei Jahren hat Gerrit Krause aus NRW eine Umfrage unter überzeugten EHS durchgeführt, in der sinngemäß ausgelotet werden sollte, wie groß die Bereitschaft der Betroffenen ist, einen Ortswechsel hinzunehmen, nur um strahlungsarm leben zu können. Krause arbeitet mit Herrn Lisseck zusammen, der in der Region dort lebende überzeugte EHS in etwa so betreut, wie dies früher Frau Stöcker hierzulande mit ihrem Münchener Verein machte.

Ich habe damals von Herrn Krause leider keine konkrete Antworten auf meine Frage bekommen, wie denn nun diese Umfrage ausgegangen ist. Aus dem Gedächtnis heraus meine ich aber sagen zu können, dass es eben nicht so ist, wie Sie es darstellen, dass nämlich überzeugte EHS eine überwältigende Bereitschaft an den Tag legen, Haus und Herd aufzugeben, nur um in irgendein strahlungsarmes "Kaff" zu ziehen. Dies ist nur eine der Legenden, die liebevoll gepflegt werden, z.B. mit Bildern von überzeugten EHS, die irgendwo in einem Wohnwagen leben. Das sind aber immer nur die gleichen und so wenige, dass jede beliebige andere "Spinnerei" mehr Gefolgsleute vorweisen kann. Ich halte diesen Ruf nach Lebensraum für überzeugte EHS inzwischen nur noch für einen PR-Gag.

Aus meiner Sicht machen Sie mit der öffentlichkeitswirksamen Lebensraum-Idee für überzeugte EHS einen grundsätzlichen Fehler, womit ich nicht einmal die fehlende Teilnahmebereitschaft überzeugter EHS an solchen Ghettos meine. Ich meine, Sie machen den zweiten Schritt vor dem ersten. Solange Sie sich damit begnügen, Ihre EHS nur zu behaupten statt zu objektivieren, werden Sie Ihre Situation nicht nachhaltig verändern. Unter objektivieren verstehe ich auch die Option, dass Sie nach einer solchen Objektivierung keine überzeugte EHS mehr sind und ein normales Leben mit Ihrer Familie führen können.

Überlegen Sie mal! Sie selber sind Vorstandsmitglied bei Gigaherz: Was hat dieser Verein (gilt auch für andere) denn in all den Jahren wirklich Substanzielles geleistet, um das Anliegen überzeugter EHS auf positive Weise in die Öffentlichkeit zu bringen? Ohne Sie persönlich tadeln zu wollen lautet meine Antwort: Nichts. Außer aggressivem Gerede und sinnloser Effekthascherei ist nichts passiert. Was soll dieser Irrsinn, gegen fett Kohle (fast 7000 Fr.) ein Anti-Handy-Lied komponieren zu lassen, zugleich aber keinen Finger zu rühren, um das Kernproblem aller überzeugten EHS, die Objektivierung, auch nur ansatzweise anzugehen?

Was soll der Quatsch mit den Gigaherz-Kongressen, die den Referenten die Kunden geradezu in die Arme treiben, überzeugten EHS aber nicht die Bohne nutzen? Das ist nur Scheinaktivität, ein Totalversagen auf ganzer Linie und jeder Außenstehende merkt das recht schnell, wenn bei euch nur so getan wird, als habe die Objektivierung bereits zu Bismarcks Zeiten stattgefunden. Deshalb wollten auch nur weniger als 0,5 Prozent der wahlberechtigten Schweizer eure Petition mit unterzeichnen. Ihr habt ein kapitales Glaubwürdigkeitsproblem, das keiner von euch anfassen mag. Mit "euch" meine ich die, die ich früher als "echte" EHS sah, nicht die Trittbrettfahrer, Vereinsheinis, Website-Schreihälse, Szenedocs und was da sonst noch so kreucht und fleucht, denn die interessiert die Objektivierung von EHS einen feuchten Dreck, die sind mMn nur auf Ihren Gewinn aus - und bei denen ist es kein Krankheitsgewinn, sondern alle Formen gewöhnlicher Nutznießerei bis hin zum befriedigten Geltungsdrang.

Dass überzeugte EHS den entscheidenden ersten Schritt vehement ablehnen habe ich erlebt und kann ich auch nachvollziehen. Ohne diesen ersten Schritt aber wird sich mMn nichts wirklich bewegen, sondern nur das Herumeiern endlos fortgesetzt. Ich kenne keinen einzigen Filmbeitrag, in dem strahlungsarm abseits zivilisatorischer Errungenschaften lebende überzeugte EHS so etwas wie Zufriedenheit und "so, jetzt habe ich's geschafft" vermitteln. Es wird unisono weiter geklagt über die Lebensumstände, fast wie zuhause. Dominiert nicht mehr der E-Smog als Störer rückt beispielsweise das Chemieklo an seine Stelle.

--
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Legende, Schutzzonen, Trittbrettfahrer, Objektivieren, Scheitern, Ortswechsel, Reservate, Lisseck

EHS-Ghettos und -Reservate sind unerwünscht

Fee @, Montag, 09.05.2011, 15:20 (vor 3133 Tagen) @ H. Lamarr

Beim Test von Herrn Zwerenz scheint mir das Problem, dass die meisten Betroffenen gerade keinen solchen Ort ohne Belastung haben, denn wenn sie einen solchen hätten, wäre deren Lage schon bedeutetend weniger schlimm.

Einspruch, "Fee"!
[...]
Dass überzeugte EHS den entscheidenden ersten Schritt vehement ablehnen habe ich erlebt und kann ich auch nachvollziehen. Ohne diesen ersten Schritt aber wird sich mMn aber nichts wirklich bewegen, sondern nur das Herumeiern endlos fortgesetzt. Ich kenne keinen einzigen Filmbeitrag, in dem strahlungsarm abseits zivilisatorischer Errungenschaften lebende überzeugte EHS so etwas wie Zufriedenheit und "so, jetzt habe ich's geschafft" vermitteln. Es wird unisono weiter geklagt über die Lebensumstände, fast wie zuhause.

Bevor Sie Ihre Tirade noch weiterführen, möchte ich doch noch sagen, dass Sie mich in diesem Beitrag nicht ganz richtig verstanden haben. Es ging um die Versuchsanordnung von Hr. Zwerenz " Die Versuchsanordnung orientiert sich daran, dass Betroffene in ihrem Haus Orte haben, wo sie die EMF-Belastung spüren, und einen speziellen Ort, an dem sie relativ beschwerdefrei ruhen können. und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr. Wer möchte und kann schon dauernd umziehen, weil ein erneutes Elektrosmog-Elend kommt. Eine Objektivierung von EHS wird nicht einfach und hat wenig mit Ihrem Rolli-Test usw. zu tun und wird ihre Zeit dauern, ich habe jedoch den Eindruck, dass Ansätze dazu vorhanden sind, wenn es jemanden interessiert, woran unabhängige Wissenschaftler arbeiten, kann er/sie den Tagungsband vom Gigaherz-Kongress dieses Jahres bestellen. Da ich jedoch nur ein Leben habe, bei den Verdingkindern hat es 50 Jahre gedauert bis nur zu einer Entschuldigung und dort war nicht einmal einmal eine so finanzkräftige Lobby dahinter wie bei den EHS, muss ich wohl den zweiten vor dem ersten Schritt tun. Und noch etwas, als Flüchtling ist niemand so zufrieden, wie wenn man in seinem Zuhause bleiben könnte und dort beschwerdefrei wohnen.

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NS-Opfer, Opferidentitätsstärkung

EHS-Ghettos und -Reservate sind unerwünscht

KlaKla, Montag, 09.05.2011, 20:25 (vor 3132 Tagen) @ Fee

Bevor Sie Ihre Tirade noch weiterführen, möchte ich doch noch sagen, dass Sie mich in diesem Beitrag nicht ganz richtig verstanden haben. Es ging um die Versuchsanordnung von Hr. Zwerenz " Die Versuchsanordnung orientiert sich daran, dass Betroffene in ihrem Haus Orte haben, wo sie die EMF-Belastung spüren, und einen speziellen Ort, an dem sie relativ beschwerdefrei ruhen können. und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht.

Mit diesem Test werden erneut Leute zur Kasse gebeten.
Warum wohl stellt Zwerenz seinen Test nicht anerkannten Wissenschaftler vor?
Der Mann ist nicht blöd, er ist geschäftstüchtig.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr. ....

Ich glaube ihnen kein Wort mehr. Meiner Meinung nach jammern sie und übertreiben wenn es nur zu ihren Vorteil ist. Die viel gepriesenen EHS gibt es nicht und ihr Vergleich mit den Verdingkindern ist genauso da neben wie der Vergleich mit verfolgten Juden. Es dient der Hetze gegen Andersdenkenden die ihnen nicht glauben und ihre Machenschaften aufdecken. Das Jammern derer die freiwillig in der Einöde leben erklärt sich meiner Meinung nach aus einer tiefen Unzufriedenheit. Das konsequente Verweigerung, der Sache objektiv auf den Grund zu gehen hat seine Ursache. Sie stecken in der Zwickmühle.

--
Meine Meinungsäußerung

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Elektrosmog-Phobie, Zwerenz, EHS, Schutzzonen, Andersdenkende, Jammern, Phantasiekonstrukt, Opferidentitätsstärkung

Widersprüchliches von "Fee"

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.05.2011, 00:15 (vor 3132 Tagen) @ Fee

Bevor Sie Ihre Tirade noch weiterführen, möchte ich doch noch sagen, dass Sie mich in diesem Beitrag nicht ganz richtig verstanden haben. Es ging um die Versuchsanordnung von Hr. Zwerenz

Stimmt, wo Sie recht haben haben Sie recht.

Die Versuchsanordnung orientiert sich daran, dass Betroffene in ihrem Haus Orte haben, wo sie die EMF-Belastung spüren, und einen speziellen Ort, an dem sie relativ beschwerdefrei ruhen können. und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht.

Da ist wieder einer dieser Widersprüche, der Misstrauen weckt, "Fee". Haben Sie oben noch geschrieben "... dass die meisten Betroffenen gerade keinen solchen Ort ohne Belastung haben", so schreiben Sie nur ein paar Stunden später "und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht".

Zwischen "die meisten" und "manche" liegen normalerweise Welten.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr.

Ihr Ehemann ist aktiver Funkamateur, da müssten Sie doch seit jeher 1 Verursacher in nächster Nähe gehabt haben.

Wer möchte und kann schon dauernd umziehen, weil ein erneutes Elektrosmog-Elend kommt. Eine Objektivierung von EHS wird nicht einfach und hat wenig mit Ihrem Rolli-Test usw. zu tun und wird ihre Zeit dauern, ich habe jedoch den Eindruck, dass Ansätze dazu vorhanden sind, wenn es jemanden interessiert, woran unabhängige Wissenschaftler arbeiten, kann er/sie den Tagungsband vom Gigaherz-Kongress dieses Jahres bestellen.

Was soll der Spaß denn inklusive Versand kosten und was steht dort genau drin?

Da ich jedoch nur ein Leben habe, bei den Verdingkindern hat es 50 Jahre gedauert bis nur zu einer Entschuldigung und dort war nicht einmal einmal eine so finanzkräftige Lobby dahinter wie bei den EHS, muss ich wohl den zweiten vor dem ersten Schritt tun. Und noch etwas, als Flüchtling ist niemand so zufrieden, wie wenn man in seinem Zuhause bleiben könnte und dort beschwerdefrei wohnen.

Auch hier schwenken Sie innerhalb von Stunden um: Zuerst schreiben Sie "Als Betroffene benötige ich auch keine sog. Debatte, die eh ziemlich ausgeartet ist, sondern einen Platz zum menschenwürdigen Leben - ohne den mich krankmachenden Elektrosmog." Das verstehe ich so, dass Sie irgendwo leben möchten, Hauptsache weit weg von jedem E-Smog. Jetzt aber schreiben Sie: "... als Flüchtling ist niemand so zufrieden, wie wenn man in seinem Zuhause bleiben könnte und dort beschwerdefrei wohnen." Das verstehe ich so, dass der Abschied von Zuhause trotz E-Smog wohl doch schwer fällt.

Und noch ein Widerspruch: Sie sagen oben, Sie bräuchten als Betroffene keine sog. Debatte. Zugleich aber führen Sie in Ihrem Heimatforum die Liste der aktivsten User mit großem Vorsprung an, über 1200 Postings gehen dort auf Ihr Konto. Dennoch sagen Sie jetzt: Ich brauche keine sog. Debatte. Könnte es sein, dass Sie das Wörtchen "mehr" vergessen haben?: "Ich brauche keine sog. Debatte mehr". Dies wäre schlüssig und deckt sich auch mit dem inzwischen nur noch schwachen Puls der sog. Debatte.

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Funkamateur, Widerspruch

Widersprüchliches von "Fee"

Fee @, Dienstag, 10.05.2011, 06:50 (vor 3132 Tagen) @ H. Lamarr

Bevor Sie Ihre Tirade noch weiterführen, möchte ich doch noch sagen, dass Sie mich in diesem Beitrag nicht ganz richtig verstanden haben. Es ging um die Versuchsanordnung von Hr. Zwerenz

Stimmt, wo Sie recht haben haben Sie recht.

Die Versuchsanordnung orientiert sich daran, dass Betroffene in ihrem Haus Orte haben, wo sie die EMF-Belastung spüren, und einen speziellen Ort, an dem sie relativ beschwerdefrei ruhen können. und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht.

Da ist wieder einer dieser Widersprüche, der Misstrauen weckt, "Fee". Haben Sie oben noch geschrieben "... dass die meisten Betroffenen gerade keinen solchen Ort ohne Belastung haben", so schreiben Sie nur ein paar Stunden später "und einen solchen Ort haben eben manche EHS nicht".

Zwischen "die meisten" und "manche" liegen normalerweise Welten.

Sie können ja mal in Prozentzahlen angeben, wieviel Sie unter die meisten und manche verstehen würden. Ich wollte damit nur einen möglichen Grund für eine mögliche Nichteilnahme am Test von Hr. Zwerenz aufzeigen.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr.

Ihr Ehemann ist aktiver Funkamateur, da müssten Sie doch seit jeher 1 Verursacher in nächster Nähe gehabt haben.

Sie haben die Problematik der Langzeitbelastung bei EHS, in diesem Fall von mir, noch nicht verstanden.

Wer möchte und kann schon dauernd umziehen, weil ein erneutes Elektrosmog-Elend kommt. Eine Objektivierung von EHS wird nicht einfach und hat wenig mit Ihrem Rolli-Test usw. zu tun und wird ihre Zeit dauern, ich habe jedoch den Eindruck, dass Ansätze dazu vorhanden sind, wenn es jemanden interessiert, woran unabhängige Wissenschaftler arbeiten, kann er/sie den Tagungsband vom Gigaherz-Kongress dieses Jahres bestellen.

Was soll der Spaß denn inklusive Versand kosten und was steht dort genau drin?

Das werden Sie und andere bald wissen, siehe www.gigaherz.ch

Da ich jedoch nur ein Leben habe, bei den Verdingkindern hat es 50 Jahre gedauert bis nur zu einer Entschuldigung und dort war nicht einmal einmal eine so finanzkräftige Lobby dahinter wie bei den EHS, muss ich wohl den zweiten vor dem ersten Schritt tun. Und noch etwas, als Flüchtling ist niemand so zufrieden, wie wenn man in seinem Zuhause bleiben könnte und dort beschwerdefrei wohnen.

Auch hier schwenken Sie innerhalb von Stunden um: Zuerst schreiben Sie "Als Betroffene benötige ich auch keine sog. Debatte, die eh ziemlich ausgeartet ist, sondern einen Platz zum menschenwürdigen Leben - ohne den mich krankmachenden Elektrosmog." Das verstehe ich so, dass Sie irgendwo leben möchten, Hauptsache weit weg von jedem E-Smog. Jetzt aber schreiben Sie: "... als Flüchtling ist niemand so zufrieden, wie wenn man in seinem Zuhause bleiben könnte und dort beschwerdefrei wohnen." Das verstehe ich so, dass der Abschied von Zuhause trotz E-Smog wohl doch schwer fällt.

Das würde Ihnen in einer ähnlichen Lage wohl auch so ergehen.

Und noch ein Widerspruch: Sie sagen oben, Sie bräuchten als Betroffene keine sog. Debatte. Zugleich aber führen Sie in Ihrem Heimatforum die Liste der aktivsten User mit großem Vorsprung an, über 1200 Postings gehen dort auf Ihr Konto. Dennoch sagen Sie jetzt: Ich brauche keine sog. Debatte. Könnte es sein, dass Sie das Wörtchen "mehr" vergessen haben?: "Ich brauche keine sog. Debatte mehr". Dies wäre schlüssig und deckt sich auch mit dem inzwischen nur noch schwachen Puls der sog. Debatte.

Die sog. Gegner und Befürworter diskutieren doch meistens nicht mehr auf sinnvolle Art miteinander, wo noch eine gewisse Nachdenklichkeit vorhanden wäre.

Widersprüchliches von "Fee"

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.05.2011, 12:53 (vor 3132 Tagen) @ Fee

Ich wollte damit nur einen möglichen Grund für eine mögliche Nichteilnahme am Test von Hr. Zwerenz aufzeigen.

Selbstverständlich. Das Problem ist nur: Es wird nie einen unumstrittenen EHS-Test geben. Zu groß sind die Ängste bekannter EHS, diesen nicht zu bestehen, so dass mMn immer vorsorglich Bedenken vorgebracht werden, mit denen sich bei Bedarf eine Testteilnahme ablehnen lässt.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr.

Ihr Ehemann ist aktiver Funkamateur, da müssten Sie doch seit jeher 1 Verursacher in nächster Nähe gehabt haben.

Sie haben die Problematik der Langzeitbelastung bei EHS, in diesem Fall von mir, noch nicht verstanden.

Doch, "Fee", das habe ich verstanden. Worüber ich jedoch lange Zeit gestolpert bin ist der dünne Draht, dass überzeugte EHS ihr ureigenstes persönliches Empfinden verallgemeinernd als das Empfinden aller EHS ausgeben. "Die Problematik der Langzeitbelastung bei EHS" gibt es pauschal nicht. Mag sein, dass es bei Ihnen inzwischen so ist, Sie schilderten es früher bekanntlich auch ganz anders (Stechen im Kopf bei Vorbeifahrt an einem Autobahn-Sendemasten), doch es gibt eben noch immer unvorsichtige EHS, die sich als "Sofortwahrnehmer" sehen, zum Beispiel Uli Weiner oder Frau Weber. Es wird noch ein Weilchen dauern, bis sich die unangenehme Kehrseite der so schön plakativ darzustellenden Sofortwahrnehmer-Medaille unter allen überzeugten EHS herumgesprochen hat und es keine bekennenden Sofortwahrnehmer mehr geben wird.

[...]

Die sog. Gegner und Befürworter diskutieren doch meistens nicht mehr auf sinnvolle Art miteinander, wo noch eine gewisse Nachdenklichkeit vorhanden wäre.

Die "gewisse Nachdenklichkeit" habe ich mir jahrelang zugunsten der EHS geleistet, nachzulesen hier im Forum. Das Ergebnis kennen Sie. Wohlwollend Nachdenkliche auf der Warmhalteplatte jahrelang tatenlos vor sich hin garen zu lassen, und zugleich sinnlose teure Elektrosmog-Kongresse zu finanzieren, für fast 7000 Fr. einen Anti-Handy-Song komponieren lassen und über mindestens 10 Jahre keinen Finger zur Objektivierung von EHS krumm zu machen, das sind aus meiner Sicht keine Erfolgsgaranten, das ist eine Kapitulationserklärung der lauten Elektrosmog-Vereine wie Gigaherz.

Ich frage Sie noch einmal, "Fee": Was hat Gigaherz oder irgendein anderer Verein in den letzten zehn Jahren Substanzielles geleistet, um das Problem der Objektivierung von Elektrosensibilität zu lösen? Ich sehe unglaublich viel belangloses Gelaber zu diesem Thema, sehe gescheiterte Petitionen, nehme Wortführer wahr, die Ihre Inkompetenz hinter Aggressivität verstecken, sehe viele Kätzchen, die sich an der vollen Milchschale laben - nur eines sehe ich nicht: irgendeinen wirklichen Fortschritt in den vergangenen zehn Jahren. Aus meiner Sicht liegt das daran, dass die Vereine, auch der Ihre, in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgen, die nicht sonderlich edel sind. Aber dem können Sie natürlich nicht beipflichten und ich sehe Sie, da ist noch Wohlwollen im Spiel, auch eher als Opfer denn als Täter, unschuldig am Versagen der Führungsetage sind jedoch mMn auch Sie nicht.

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Inkompetenz, Auto, EHS-Geschichte, Erfolglos, Beipflichter, Kapitulationserklärung

Widersprüchliches von "Fee"

Fee @, Dienstag, 10.05.2011, 16:47 (vor 3132 Tagen) @ H. Lamarr

Ich wollte damit nur einen möglichen Grund für eine mögliche Nichteilnahme am Test von Hr. Zwerenz aufzeigen.


Selbstverständlich. Das Problem ist nur: Es wird nie einen unumstrittenen EHS-Test geben. Zu groß sind die Ängste bekannter EHS, diesen nicht zu bestehen, so dass mMn immer vorsorglich Bedenken vorgebracht werden, mit denen sich bei Bedarf eine Testteilnahme ablehnen lässt.

Für mich ist übrigens das Leben an einem elektrosmogarmen Ort kein PR-Gag, ich benötige ihn, um gesund zu leben. 1 Verursacher reicht und es geht nicht mehr.

Ihr Ehemann ist aktiver Funkamateur, da müssten Sie doch seit jeher 1 Verursacher in nächster Nähe gehabt haben.

Sie haben die Problematik der Langzeitbelastung bei EHS, in diesem Fall von mir, noch nicht verstanden.


Doch, "Fee", das habe ich verstanden. Worüber ich jedoch lange Zeit gestolpert bin ist der dünne Draht, dass überzeugte EHS ihr ureigenstes persönliches Empfinden verallgemeinernd als das Empfinden aller EHS ausgeben. "Die Problematik der Langzeitbelastung bei EHS" gibt es pauschal nicht. Mag sein, dass es bei Ihnen inzwischen so ist, Sie schilderten es früher bekanntlich auch ganz anders (Stechen im Kopf bei Vorbeifahrt an einem Autobahn-Sendemasten), doch es gibt eben noch immer unvorsichtige EHS, die sich als "Sofortwahrnehmer" sehen, zum Beispiel Uli Weiner oder Frau Weber. Es wird noch ein Weilchen dauern, bis sich die unangenehme Kehrseite der so schön plakativ darzustellenden Sofortwahrnehmer-Medaille unter allen überzeugten EHS herumgesprochen hat und es keine bekennenden Sofortwahrnehmer mehr geben wird.

[...]

Das Stechen im Kopf auf Autobahnen oder Landstrassen bei einigen Sendemasten habe ich immer noch. Wenn Sie meinen DECT-Test von vor einiger Jahren lesen, werden Sie übrigens merken, dass ich es früher bekanntlich nicht ganz anders geschildert habe.

Die sog. Gegner und Befürworter diskutieren doch meistens nicht mehr auf sinnvolle Art miteinander, wo noch eine gewisse Nachdenklichkeit vorhanden wäre.


Die "gewisse Nachdenklichkeit" habe ich mir jahrelang zugunsten der EHS geleistet, nachzulesen hier im Forum. Das Ergebnis kennen Sie. Wohlwollend Nachdenkliche auf der Warmhalteplatte jahrelang tatenlos vor sich hin garen zu lassen, und zugleich sinnlose teure Elektrosmog-Kongresse zu finanzieren, für fast 7000 Fr. einen Anti-Handy-Song komponieren lassen und über mindestens 10 Jahre keinen Finger zur Objektivierung von EHS krumm zu machen, das sind aus meiner Sicht keine Erfolgsgaranten, das ist eine Kapitulationserklärung der lauten Elektrosmog-Vereine wie Gigaherz.

Bei Ihrer Signatur "nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys" sollte Ihnen der Anti-Handy-Song doch eigentlich zusagen.


Ich frage Sie noch einmal, "Fee": Was hat Gigaherz oder irgendein anderer Verein in den letzten zehn Jahren Substanzielles geleistet, um das Problem der Objektivierung von Elektrosensibilität zu lösen? Ich sehe unglaublich viel belangloses Gelaber zu diesem Thema, sehe gescheiterte Petitionen, nehme Wortführer wahr, die Ihre Inkompetenz hinter Aggressivität verstecken, sehe viele Kätzchen, die sich an der vollen Milchschale laben - nur eines sehe ich nicht: irgendeinen wirklichen Fortschritt in den vergangenen zehn Jahren. Aus meiner Sicht liegt das daran, dass die Vereine, auch der Ihre, in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgen, die nicht sonderlich edel sind. Aber dem können Sie natürlich nicht beipflichten und ich sehe Sie, da ist noch Wohlwollen im Spiel, auch eher als Opfer denn als Täter, unschuldig am Versagen der Führungsetage sind jedoch mMn auch Sie nicht.

Noch eine hoffentlich abschliessende Antwort: Gigaherz hat zwar nicht selber EHS-Tests durchgeführt, jedoch an den Gigaherz-Kongressen mit der Objektivierung von EHS befasste mobilfunkkritische Wissenschaftler als Referenten eingeladen wie Dr. Klitzing, Dr. Heinrich, Prof. Belpomme und Prof. Magda Havas.

Irrtümliches von "Fee"

RDW ⌂ @, Dienstag, 10.05.2011, 17:47 (vor 3131 Tagen) @ Fee

mit der Objektivierung von EHS befasste mobilfunkkritische Wissenschaftler als Referenten eingeladen wie Dr. Klitzing, Dr. Heinrich, Prof. Belpomme und Prof. Magda Havas.

Irren Sie sich da nicht etwas?
Alle diese genannten Herrschaften profitieren finanziell persönlich davon, dass vermeintlich "Betroffene" bei ihnen kostenpflichtig "Rat" und bedrucktes Papier erhalten.
Für sie wäre eine entgültige Klärung dieser EHS oder sonstiger Schädigungen durch EMF das Ende ihrer Geschäftstätigkeit und sie werden alles mögliche tun, doch nicht genau das herbeiführen wollen.

RDW

Irrtümliches von "Fee"

Fee @, Dienstag, 10.05.2011, 19:13 (vor 3131 Tagen) @ RDW

mit der Objektivierung von EHS befasste mobilfunkkritische Wissenschaftler als Referenten eingeladen wie Dr. Klitzing, Dr. Heinrich, Prof. Belpomme und Prof. Magda Havas.

Irren Sie sich da nicht etwas?
Alle diese genannten Herrschaften profitieren finanziell persönlich davon, dass vermeintlich "Betroffene" bei ihnen kostenpflichtig "Rat" und bedrucktes Papier erhalten.
Für sie wäre eine entgültige Klärung dieser EHS oder sonstiger Schädigungen durch EMF das Ende ihrer Geschäftstätigkeit und sie werden alles mögliche tun, doch nicht genau das herbeiführen wollen.

RDW

Die Zeit wird zeigen, ob etwas dran ist an diesen Objektivierungen. Jedenfalls besser als der "Rolli-Test" von Spatenpauli, derjenige von Dr. Kaul oder die TNO-"Replikation". Die Industrie scheint erst recht nicht interessiert an einer Klärung, denn diese könnte ihr schaden, wenn rauskäme, dass es wirklich Menschen gibt, die Elektrosmog nicht vertragen (EMFIS), da fährt man mit Ableugnen und Psychiatrisieren so lange wie möglich einfacher. Mit meinem Umweltmediziner bin ich gemäss den Angaben von Prof. Belpomme am Abklären von biologischen Parametern, um mehr herauszufinden und möglicherweise eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu erreichen. Mich würde jedenfalls eine solche Encephaloscan-Untersuchung (funktioniere mit Ultraschall) interessieren, zur Zeit soll es erst wenige geben, z.B. in Paris, soll aber weiter verbreitet werden.

Encephaloscan-Untersuchung

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.05.2011, 19:40 (vor 3131 Tagen) @ Fee

Mich würde jedenfalls eine solche Encephaloscan-Untersuchung (funktioniere mit Ultraschall) interessieren, zur Zeit soll es erst wenige geben, z.B. in Paris, soll aber weiter verbreitet werden.

Erinnert mich an die großen Hoffnungen, die einst in die "Redoxanalyse" von Dr. Heinrich gesetzt wurden, auch von Ihnen. Nach seinem Auftritt beim Gigaherz-Kongress wurde es dann aber bald sehr ruhig um diese große Hoffnung, die ja auch nicht ganz billig war und hohe Folgekosten mit sich brachte. Das Finale war dann spätestens 2009, als Dr. Heinrich das Thema "Elektrosmog" von seiner Website genommen hatte.

Aber lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Zahlt so eine "Encephaloscan-Untersuchung" Ihre Krankenkasse? Oder ist das so etwas ähnliches wie die "Bioresonanzmessungen", die ein Patient privat zahlen muss, was ich völlig in Ordnung finde, denn das ist nach allen Regeln der Kunst nur pseudowissenschaftlicher Humbug, mMn genauso "wirksam" wie Homöopathie. Das was einem diese Seite offenbart, verheißt auf jeden Fall schon mal nichts Gutes, seine Sie wachsam "Fee", damit Sie nicht einem Schamanen aufsitzen.

Was mich wundert, Gigaherz schreibt zum Vortrag von Frl. Houssay: Die meisten der Patienten mit dem EMF-Intoleranz-Syndrom zeigten in unseren Studien eine schwache Durchblutung des Gehirns, vor allem im kapsulothalamischen und vertebrobasilären wie auch im limbischen Bereich. Ein Skeptiker wenn dies geschrieben hätte, "wuff" hätte den Satz wohl in 13 Postings "analysiert" und wäre zu dem Ergebnis gekommen, diese infame Unterstellung solle die EHS als denkschwach diffamieren. Sagt's aber eine schnucklige Französin, noch dazu eine aus dem Gefolge des Prof. Belpomme, trübt kein Wölkchen den Himmel :no:.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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, Redox, Heinrich

Irrtümliches von "Fee"

RDW ⌂ @, Dienstag, 10.05.2011, 19:50 (vor 3131 Tagen) @ Fee

mit der Objektivierung von EHS befasste mobilfunkkritische Wissenschaftler als Referenten eingeladen wie Dr. Klitzing, Dr. Heinrich, Prof. Belpomme und Prof. Magda Havas.

Irren Sie sich da nicht etwas?
Alle diese genannten Herrschaften profitieren finanziell persönlich davon, dass vermeintlich "Betroffene" bei ihnen kostenpflichtig "Rat" und bedrucktes Papier erhalten.
Für sie wäre eine entgültige Klärung dieser EHS oder sonstiger Schädigungen durch EMF das Ende ihrer Geschäftstätigkeit und sie werden alles mögliche tun, doch nicht genau das herbeiführen wollen.

RDW

Die Zeit wird zeigen, ob etwas dran ist an diesen Objektivierungen. Jedenfalls besser als der "Rolli-Test" von Spatenpauli, derjenige von Dr. Kaul oder die TNO-"Replikation". Die Industrie scheint erst recht nicht interessiert an einer Klärung, denn diese könnte ihr schaden, wenn rauskäme, dass es wirklich Menschen gibt, die Elektrosmog nicht vertragen (EMFIS), da fährt man mit Ableugnen und Psychiatrisieren so lange wie möglich einfacher.

Auch das ist ein Irrtum.
Wenn in Fall einer tatsächlichen Beeinträchtigung durch schwache EMF geklärt werden würde, was genau wem wie schaden würde, dann könnte man gezielt etwas tun und das wäre bei dem voraussichtlich sehr kleinen Anteil der Menschen mit Sicherheit einfacher als permanent mit vielen von Angstmachern sinnlos aufgehetzten Bürgern umzugehen.
Die Angstmacher wären jedoch arbeitslos.

Vom "Psychiatrisieren" reden die sogenannten Betroffenen eigentlich doch fast nur selbst bzw. lassen sich diese Interpretation durch Ihresgleichen einreden. Wobei genau dieses Verhalten und die z. B. in Foren sichtbare Reaktion darauf bei manchen auch schon wieder Fragen aufwerfen, ob nicht doch etwas dran sein könnte mit dem gestörten Verhältnis zur Realität und der Wahrnehmung der eigenen Person....

RDW

Tags:
Psychiatrisierung, Geschäft, Nutznießer, Beeinträchtigung

Irrtümliches von "Fee"

KlaKla, Dienstag, 10.05.2011, 20:01 (vor 3131 Tagen) @ Fee

Die Zeit wird zeigen, ob etwas dran ist an diesen Objektivierungen. Jedenfalls besser als der "Rolli-Test" von Spatenpauli, derjenige von Dr. Kaul oder die TNO-"Replikation". Die Industrie scheint erst recht nicht interessiert an einer Klärung, denn diese könnte ihr schaden, wenn rauskäme, dass es wirklich Menschen gibt, die Elektrosmog nicht vertragen (EMFIS), da fährt man mit Ableugnen und Psychiatrisieren so lange wie möglich einfacher. ...

Unsinn Fee, die Zeit hat gezeigt, sie stellen lediglich Behauptungen auf und dienen den Nutznießern der Debatte. Den größten Schaden beim objektivieren haben selbst diagnostizierte EHS die sich weit aus dem Fenster lehnen.

Mir erscheint es merkwürdig dass Zwerenz seinen Test nicht mit einem der bekannten EHS (Weiner, Schorpp, Sohmer, Weber oder Buchs) vorstellt. Zu erwarten ist, dass er auf einen Noname EHS zurückgreift der sich schämt und daher seine Identität geheim hält.

Sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber EHS scheint mir sehr begrenzt zu sein, oder er glaubt an die Geschichten die in Umlauf sind selbst nicht. Zwerenz befeldet die Leute zusätzlicher mit Strahlung.

Anders war es da bei der EPROS-Studie von Leitgeb, der EHS beim schummeln erwischte. Selbst an diesem Test scheinen sie nicht teil genommen zu haben. Meiner Meinung nach aus guten Grund, ihnen ist klar, auch sie hätten keinen Unterschied wahr genommen.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Zwerenz, EHS-Test, Objektivierung, Schein-EHS, Zwergenaufstand

Irrtümliches von "Fee"

Kuddel, Dienstag, 10.05.2011, 20:30 (vor 3131 Tagen) @ Fee

Die Industrie scheint erst recht nicht interessiert an einer Klärung, denn diese könnte ihr schaden, wenn rauskäme, dass es wirklich Menschen gibt, die Elektrosmog nicht vertragen (EMFIS), da fährt man mit Ableugnen und Psychiatrisieren so lange wie möglich einfacher.

Die Baubiologie, die Meßgeräteindustrie, die Kompetenzinitiative und die Vereinsvorsitzenden von Elektrosmog-Vereinen sind auch nicht interessiert an einer Klärung. Denn sollte sich herausstellen, daß der sehr schwache "Elektrosmog" harmlos ist und es keine Elektrosensiblen gibt, dann gäbe es auch keinen Grund mehr, Messungen durchzuführen, keinen Grund mehr, Studien durchzuführen keinen Grund mehr, Meßgeräte und Abschirmgardinen herzustellen, Herr Warnke würde auf seinen Magnetfeldtherapiegeräten sitzenbleiben , Herr Scheiner und Herr Mutter hätten weniger Patienten, Herr von Klitzung nichts mehr zu testen, man bräuchte keine "Kongresse" mehr organisieren ...


Für die Mitglieder der Vereine, wie Koi, BW, Diagnose Funk, Gigaherz u.s.w. wäre es so, als wenn man einem leidenschaftlichen Hobby-Gärtner den Garten wegnimmt... Man müßte sich quasi einen neuen Garten suchen und von vorne anfangen. Die bisherigen Mitstreiter könnten sich für andere Hobbies entscheiden, die liebgewonnenen Gemeinschaften würden zerfallen, ein großer sozialer Verlust, denn man müßte sich Freundeskreise neu aufbauen...

=> Alles rein hypothetisch, aber erklärt es nicht wunderbar, warum die Szene nicht an einem funktionierenden ES-Test interessiert sein kann ?

Bei vielen Vereinen geht es mehr ums Vereinsleben, und der eigentliche Gründungszweck ist mehr Beiwerk. Skat-Spielen oder Kegeln ist relativ nutzlos, trotzdem gibt es Skat- und Kegel-Clubs. Man trifft sich, redet miteinander über dies und das, regt sich auf, freut sich, ärgert sich...

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Schweiz: Petition zur Einrichtung von Schutzzonen gescheitert

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.08.2013, 00:17 (vor 2311 Tagen) @ H. Lamarr

Im Januar 2007 scheiterte in der Schweiz vor der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen eine Petition, die die Einrichtung von "Schutzzonen" für überzeugte Elektrosensible zum Ziel hatte (Quelle).

1. Inhalt der Petition
Die im Sommer 2006 von der Selbsthilfegruppe Elektrosensible eingereichte Petition verlangt vom Bund die Schaffung von Gebieten, in denen elektrosensible Personen ohne Beeinträchtigungen leben können. Die Petenten belegen anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen, dass Elektrosmog die Gesundheit von Personen beeinträchtigen könne. Sie verlangen deshalb, dass für jene Personen Schutzzonen geschaffen werden, welche frei von elektrosmogverursachenden Sendestationen (z. B. Mobilfunkantennen) sind.

2. Stellungnahme des Bundesrates
Mit Bericht vom 7. November 2006 nimmt der Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Stellung zu den Anliegen der Petenten. Der Bundesrat anerkennt die Leiden der von Elektrosmog betroffenen Personen. Er weist darauf hin, dass bis heute die wissenschaftlichen Grundlagen fehlen, welche das Phänomen der Elektrosensibilität fassbar machen und eine darauf gestützte Reaktion des Gesetzgebers erlauben würden. Momentan beschränkt sich der Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NIS) auf die in der NISV festgelegten Immissionsgrenzwerte. Gleichzeitig versucht der Bundesrat mit einer Politik der Vorsorge die Grenzwerte für Anlagen so festzusetzen, dass die Langzeitbelastungen weit unter den Werten gehalten werden können, bei denen gesundheitliche Schäden durch NIS wissenschaftlich anerkannt sind.
Der Bundesrat schlägt vor, dass das Instrument der Schutzzonen und seine rechtliche und technische Umsetzung im Rahmen des Berichtes zur Erfüllung der Motion Wyss 03.3661 (Nichtionisierende Strahlung. Immissionsgrenzwerte) eingehend geprüft werden. Er weist aber auch darauf hin, dass die Realisierung solcher Schutzzonen mit sehr grossen Schwierigkeiten verbunden sein könnte (Grundpegel an Elektrosmog in der ganzen Schweiz durch weltweite Sendeanlagen, entsprechende Änderungen der Rundfunk- und Mobilfunkkonzessionen, Beeinträchtigung der Funknetze usw.). Der Bundesrat wird im Rahmen des Berichtes deshalb auch weitere mögliche Massnahmen zum Schutz vor Elektrosmog prüfen.

3. Entscheid der KVF-NR vom 13. November 2006
Die KVF des Nationalrates hat sich an ihrer Sitzung vom 13. November 2006 mit dem Geschäft befasst und geht, gemäss ihrem schriftlichen Bericht, mit den Petenten einig, dass die nachgewiesenen und vermuteten gesundheitlichen Auswirkungen von Geräten und Anlagen, von denen nichtionisierende Strahlung ausgeht, ernst zu nehmen sind. Sie erachtet aber den Vorschlag der Petenten für die Schaffung von Schutzgebieten nicht als notwendige und auch nicht als geeignete Massnahme. Erstens bestehen zum heutigen Zeitpunkt zu wenig gesicherte Erkenntnisse, welche ein gezieltes und effektives Vorgehen im Umgang mit vom Elektrosmog Betroffenen erlauben würden. Zweitens ist die KVF-NR der Ansicht, dass sich die Idee von Schutzgebieten aufgrund unüberwindbarer faktischer, technischer und rechtlicher Hindernisse nicht realisieren lasse. So lassen sich aufgrund der weltweiten Sendeanlagen keine absolut elektrosmogfreien Gebiete mehr aussondern. Ebenso dürfte die Kollision mit den Interessen von Fernmeldekonzessionären sowie Konsumentinnen und Konsumenten zu grossen Problemen führen. Aus diesem Grund beantragt die KVF-NR ihrem Rat, von der Petition ohne weitere Folge Kenntnis zu nehmen. Der Nationalrat wird das Geschäft voraussichtlich in der Frühjahrssession 2007 behandeln.

4. Erwägungen der Kommission
Die Kommission schliesst sich in ihren Erwägungen vollumfänglich den Ausführungen ihrer Schwesterkommission und denjenigen des Bundesrates an und beantragt deshalb, von der Petition ohne weitere Folge Kenntnis zu nehmen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Game over, Funkloch, Petition, Elektrosensibilität, Reservate, Immissionsgrenzwerte, gescheitert

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