Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi (Allgemein)

Helmut Breunig, Sonntag, 24.07.2005, 15:48 (vor 5332 Tagen)

Eine Aussage von Herrn Repacholi beim Meeting des EMF-Projektes der WHO am 15./16. Juni 2005 gibt Gelegenheit eine Stellungnahme einzufordern.
Auf
http://www.forummobil.ch/de/index.php#
Herr Repacholi wörtlich:

"Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."

Ich verlange hiermit die sofortige Vorlage des wissenschaftlichen Nachweises für den ersten Satz des Zitates.

Schlage eine gemeinschaftliche Petition an die WHO bzw. UNO zu dieser Angelegenheit vor.

Helmut Breunig

Tags:
Repacholi, Petition

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Schutti @, Sonntag, 24.07.2005, 16:31 (vor 5332 Tagen) @ Helmut Breunig

"Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."

Es spricht einiges dafür dass er recht hat.
Es wurde bisher noch kein Zusammenhang zwischen nichtionisierenden "Strahlen" und gesundheitlichen Beschwerden gefunden.
Es deutet aber einiges darauf hin dass eine Menge der angeblichen Beschwerden psychologisch ausgelöst wurden.

Siehe auch:
http://www.heise.de/mobil/newsticker/meldung/41981

Schutti

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.07.2005, 16:49 (vor 5332 Tagen) @ Schutti

Es wurde bisher noch kein Zusammenhang zwischen nichtionisierenden "Strahlen" und gesundheitlichen Beschwerden gefunden.

Meinen Sie dies absolut oder meinen Sie, dass Ihnen kein solcher Zusammenhang bekannt ist. Über beobachtete Zusammenhänge zwischen nichtionisierenden Strahlen und biologischen Effekten kriege ich via Newsletter pro Woche schätzungsweise einen bis zwei Treffer. Da ein Effekt aber nichz zwangsläufig Beschwerden bedeuten muss, nenne ich jetzt als Beispiel mal die TNO-Studie, da gab's solche Beschwerden. Und der TNO-Studie konnte man nur wenige methodische Mängel ans Zeug flicken. Aber ich ahne schon was jetzt kommt: solange die nicht mit dem gleicehen Resultat wiederholt wurde, ist sie keinen Pfifferling wert.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
TNO-Studie

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Schutti @, Sonntag, 24.07.2005, 17:00 (vor 5332 Tagen) @ H. Lamarr

Meinen Sie dies absolut oder meinen Sie, dass Ihnen kein solcher Zusammenhang bekannt ist. Über beobachtete Zusammenhänge zwischen nichtionisierenden Strahlen und biologischen Effekten kriege ich via Newsletter pro Woche schätzungsweise einen bis zwei Treffer. Da ein Effekt aber nichz zwangsläufig Beschwerden bedeuten muss, nenne ich jetzt als Beispiel mal die TNO-Studie, da gab's solche Beschwerden. Und der TNO-Studie konnte man nur wenige methodische Mängel ans Zeug flicken. Aber ich ahne schon was jetzt kommt: solange die nicht mit dem gleicehen Resultat wiederholt wurde, ist sie keinen Pfifferling wert.

Ich meine das wirklich ernst.
Schaut euch mal zum Beispiel auf Gigaherz die Jammerbeiträge an.
Solange man nur unter Gleichgesinnten diskutiert bestätigt man sich nur gegenseitig die Beschwerden.
Und diese sind genau abgestimmt darauf was gerade "in" ist.
Man denke daran dass früher von ES behauptet wurde dass sie merken wenn ein Sender sendet und wann er aufhört.
Es scheint sich herumgesprochen zu haben dass man damit aber ES sehr elicht testen kann.
Jetzt heisst es dass die Beschwerden nur sehr langsam wieder abklingen, ja teilweise für immer bleiben.
Damit ist ein Test nur mehr schwer möglich, man will ja kein risiko eingehen.

Und wenn angeblich ein 2-stelliger anteil der bürger ES sind, warum sind dann nicht genug Unterschriften zusammengekommen?

Schutti

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.07.2005, 17:16 (vor 5332 Tagen) @ Schutti

Ich meine das wirklich ernst.

Dann dürfen sie TNO nicht ignorieren.

Und wenn angeblich ein 2-stelliger anteil der bürger ES sind, warum sind dann nicht genug Unterschriften zusammengekommen?

Ihr Landsmann Prof. Leitgeb sagt dazu, dass die Leute das (vielleicht genetische) Potenzial zur ES in sich haben, sich dessen aber gar nicht bewußt sind. Soll heißen: Die Leute führen Ihre Beschwerden auf alles mögliche zurück, nicht aber auf eine ES.

Damit sollten wir's nun aber ruhen lassen, denn eigentlich geht's hier ja um die einseitig verkürzte Sichtweise des Herrn Repacholi, etwas, was in seiner Position schon Befremden auslösen kann.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Schutti @, Sonntag, 24.07.2005, 17:21 (vor 5332 Tagen) @ H. Lamarr

Ihr Landsmann Prof. Leitgeb sagt dazu, dass die Leute das (vielleicht genetische) Potenzial zur ES in sich haben, sich dessen aber gar nicht bewußt sind. Soll heißen: Die Leute führen Ihre Beschwerden auf alles mögliche zurück, nicht aber auf eine ES.

Umgekehrt werden manchmal Beschwerden grundsätzlich auf Esmog bezogen, ohne auch nur den Versuch zu machen die wahren Ursachen zu finden.
Egal ob es jetzt tote Tiere sind (als ob es vor dem Mobilfunk keine totgeburten gegeben hätte) oder Kopfschmerzen.
Wenn jemand ein gläubiger "Elektrosensibler" ist hilft alles argumentieren nix, da ist bei allem der esmog schuld.

Damit sollten wir's nun aber ruhen lassen, denn eigentlich geht's hier ja um die einseitig verkürzte Sichtweise des Herrn Repacholi, etwas, was in seiner Position schon Befremden auslösen kann.

Gut.
Man sollte aber bitte auch die Scharfmacher der anderen Seite genauso messen.

Schutti

TNO

helmut @, Nürnberg, Dienstag, 26.07.2005, 09:21 (vor 5330 Tagen) @ H. Lamarr

nenne ich jetzt als Beispiel mal die TNO-Studie, da gab's solche Beschwerden. Und der TNO-Studie konnte man nur wenige methodische Mängel ans Zeug flicken. Aber ich ahne schon was jetzt kommt: solange die nicht mit dem gleicehen Resultat wiederholt wurde, ist sie keinen Pfifferling wert.

Hallo Spatenpauli,

bei einem Ingenieur der Nachrichtentechnik ist ja wohl bekannt, daß GSM "gepulst" und UMTS "ungepulst" betrieben wird.

Bisher stand doch immer die Behauptung im Raum, daß gerade die "Pulsung" des Signales die Beschwerden hervorrufe.

Die "TNO-Studie" hat aber ausgerechnet bei GSM keine Wirkung festgestellt und ausgerechnet bei der neuen, "ungepulsten" Technik UMTS hat man Wirkungen feststellen wollen.

Widerspricht sich da nicht was?

MfG
Helmut

Tags:
TNO-Studie

Ist UMTS gepulst ja oder nein?

Karl, Dienstag, 26.07.2005, 11:23 (vor 5330 Tagen) @ helmut

Da ich kein Techniker bin, kann man mich vielleicht mal aufklären.
Soweit mir bekannt ist, sind die Aussagen widersprüchlich.
Von Betreiberseite hört man bei UMTS sei die erste Generation nicht gepulst. Von Seiten der Baubiologen hört man das Gegenteil.

Hier ein Beispiel:
http://64.233.183.104/search?q=cache:Fsu9zZS8vzQJ:www.baubiologie.net/docs/elektrosmog-umts.shtml+Virnich+UMTS+Pulsung&hl=de

Ist UMTS gepulst ja oder nein?

Schutti @, Dienstag, 26.07.2005, 15:45 (vor 5330 Tagen) @ Karl

Da ich kein Techniker bin, kann man mich vielleicht mal aufklären. Soweit mir bekannt ist, sind die Aussagen widersprüchlich. Von Betreiberseite hört man bei UMTS sei die erste Generation nicht gepulst. Von Seiten der Baubiologen hört man das Gegenteil.

Also was von funkgegner als "gepulst" bezeichnet wird ist das Zeitschlitzverfahren.
Das heisst mehrere Nutzer teilen sich eine Frequenz und werden zeitlich versetzt bedient, man nennt es TDMA.
Dies läuft mehrfach in der Sekunde ab.
Bei WCDMA ist dies nicht der Fall, sowohl BTS als auch Mobilgeräte senden kontinuierlich, die trennung geschieht anhand der Codierung.
WCDMA ist als "ungepulst".
Es betrifft aber bisher nur FDD, also die gepaarten Kanäle.
Es gibt bei UMTS aber auch ungepaarte kanäle, da wird das Duplexing (also die Trennung zwischen Up- und Downlink) mittels TDD gemacht, ähnlich wie bei DECT.
Das Multiplexing geschieht wiederum per WCDMA.
TDD ist bisher noch nicht in Betrieb.

Was ich auch schon gehört habe ist dass die Leistungsregelung als "gepulst" bezeichnet wird, kann aber nicht verglichen werden da sie 1500x pro Sekunde geschieht und die Leistung pausenlos pendelt, hat aber auf die "Optik" von aussen keinen Einfluss.

Dass man bei GSM nix gefunden hat, bei UMTS aber schon wirkt für mich aber eher wie eine Beeinflussung des Versuches durch HF oder Streuung der Ergebnisse.

Schutti

Ist UMTS gepulst ja oder nein?

Schutti @, Freitag, 29.07.2005, 17:46 (vor 5327 Tagen) @ Karl

Also wenn ich mir
http://forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=5592&t=5582
so ansehen wäre doch eine Merkbefreiung fällig, oder? :-)
Lebt der Mensch in einem Paralleluniversum?

Schutti

Ist UMTS gepulst ja oder nein?

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.07.2005, 18:14 (vor 5327 Tagen) @ Schutti

... eine Merkbefreiung ...

Was um alles in der welt ist eine Merkbefreiung?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Ist UMTS gepulst ja oder nein?

Schutti @, Freitag, 29.07.2005, 18:46 (vor 5327 Tagen) @ H. Lamarr

... eine Merkbefreiung ...

Was um alles in der welt ist eine Merkbefreiung?

Ist für besonders lernresistente Zeitgenossen gedacht und stammt aus dem USenet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Merkbefreiung

*SCNR*

Schutti

Vom Hölzchen aufs Stöckchen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 27.07.2005, 02:14 (vor 5329 Tagen) @ helmut

Widerspricht sich da nicht was?

Klar, irgendwo widerspricht sich doch immer was, Helmut. Keine Widerspruch ist allerdings die Nennung der TNO-Studie gegenüber der anfänglichen Einlassung von Schutti. Und allein darum geht's hier, UMTS/GSM ist nur Nebensache.

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Repacholi in der Kritik

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.07.2005, 16:34 (vor 5332 Tagen) @ Helmut Breunig

Hintergrund zum obersten WHO-Koordinator in Sachen Elektrosmog: http://www.gigaherz.ch/932/

Sieht so aus, als ob Repacholi von mehreren Seiten Zunder kriegt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Noch mehr Stoff für die Petition

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.07.2005, 18:15 (vor 5332 Tagen) @ Helmut Breunig

Schlage eine gemeinschaftliche Petition an die WHO bzw. UNO zu dieser Angelegenheit vor.

Hmmm, bei der Gelegenheit könnte auch die freche Frage gestellt werden, wieso die WHO-Empfehlung für Kinder, Headsets zu benutzen, seit Januar 2005 auf Eis gelegen ist und erst jetzt mühsam publik gemacht wird (siehe: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=4532&page=0&category=all&order=time ). Vorausgesetzt, die Information von RDW stimmt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

dlsasv @, Dienstag, 26.07.2005, 15:28 (vor 5330 Tagen) @ Helmut Breunig

Auf
http://www.forummobil.ch/de/index.php#
Herr Repacholi wörtlich:

"Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."

Ich verlange hiermit die sofortige Vorlage des wissenschaftlichen Nachweises für den ersten Satz des Zitates.

Irgendwo wird Repacholi im Zusammenhang mit obiger Aussage sich auf 31 Studien berufend zitiert. 31 ist nicht nur eine Primzahl, sie kommt auch in diesem Abstract vor:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=15784787&dopt=Abstract
Einheitenvergleich ergibt Übereinstimmung ("Studien"):-).

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Helmut Breunig, Dienstag, 26.07.2005, 19:05 (vor 5330 Tagen) @ dlsasv

Irgendwo wird Repacholi im Zusammenhang mit obiger Aussage sich auf 31
Studien berufend zitiert. 31 ist nicht nur eine Primzahl, sie kommt auch
in diesem Abstract vor:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=15784787&dopt=Abstract
Einheitenvergleich ergibt Übereinstimmung ("Studien"):-).

Danke. :clap:

Helmut Breunig

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 27.07.2005, 02:17 (vor 5329 Tagen) @ Helmut Breunig

Danke. :clap:

Wie sieht das denn nun aus: Nehmen Sie die Petition in Angriff - oder ist sie abgeblasen?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Helmut Breunig, Sonntag, 07.08.2005, 17:58 (vor 5318 Tagen) @ H. Lamarr

Hier besteht eine Möglichkeit zur Unterstützung http://www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403?ltl=1123429807.

Helmut Breunig

Gesucht: Repacholis Sündenregister

H. Lamarr @, München, Montag, 08.08.2005, 00:29 (vor 5318 Tagen) @ Helmut Breunig

Hier besteht eine Möglichkeit zur Unterstützung http://www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403?ltl=1123429807.

Toll, eine eigene Petitionswebsite! Irritierend nur, dass gleich im Titel das Wort "Project" auf ein einsames "P" geschrumpft ist, da macht einer der Petition schon aus formalen Gründen des Leben schwer. So ganz klar ist mir die Rücktrittsforderung gegenüber Repacholi jedoch noch nicht. Was hat er denn alles ausgefressen und mag vielleicht einer Repacholis schlimmste aktuellen Fettnapfbetretungen hier kurz in Deutsch und einigermaßen nachvollziehbar zusammenfassen? Wir würden dann gerne auf der izgmf-Leitseite zur Teilnahme an der Petition aufrufen.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Gesucht: Repacholis Sündenregister

Helmut Breunig, Montag, 08.08.2005, 17:38 (vor 5317 Tagen) @ H. Lamarr

Hier besteht eine Möglichkeit zur Unterstützung http://www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403?ltl=1123429807.

Was hat er denn alles ausgefressen und mag vielleicht einer Repacholis schlimmste aktuellen Fettnapfbetretungen hier kurz in Deutsch und einigermaßen nachvollziehbar zusammenfassen? Wir würden dann gerne auf der izgmf-Leitseite zur Teilnahme an der Petition aufrufen.

Hierzu ein Text auf (in englisch) der Seite http://omega.twoday.net/stories/877606/ sowie http://forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=5684&t=5684 (deutsch von gigaherz.ch)

Zur Problematik als solcher der Text, an dem Herr Repacholi als Autor beteiligt ist (dieser sowie weitere Hinweise auf
http://www.hese-project.org/de/emf/News/index.php?lang=de):

http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/full/116/2/e303
The Sensitivity of Children to Electromagnetic Fields
Leeka Kheifets, PhD*, Michael Repacholi, PhD, Rick Saunders, PhD and Emilie van Deventer, PhD

Die Unterschriftensammlung bezieht sich auf die hier geschilderten Zusammenhänge.
Das hier aufgezeigte Problem, lässt sich allerdings auch in dem von mir angeführten Zusammenhang erkennen.

Insofern stellt die Petition m.E. an einem eklatanten jüngeren Beispiel die Untragbarkeit der Politik gegenüber den von Gesundheitsgefährdungen betroffenen Menschen heraus, für die Herr Repacholi seit längerem verantwortlich zeigt.
Daher stelle ich hier die auf
http://www.forummobil.ch/de/index.php#
angeführten Zitate von Herrn Repacholi ein (s.u.).
Es handelt sich dabei um eine nicht autorisierte Wiedergabe eines Teilnehmers; die englischsprachigen Zitierungen habe ich aus Platzgründen hier ausgelassen.

Dennoch scheinen sie mit geeignet, sich ein Bild davon zu machen, welche "Behandlung" die WHO plant, auf die Menschen zukommen zu lassen, die sich in der Öffentlichkeit bzw. gegenüber entsprechend gebrieften Personen - womöglich durch IZMF, Forschungszentrum Jülich, frequentia etc. "erfolgreich beratenen" Ärzten - als "elektrosensibel" verstehen.
Es scheint die Absicht zu sein, davon abzuschrecken, eine respektvolle Berücksichtigung der Menschen zu erwarten, die von Störungen betroffen sind, die von Sendeanlagen ausgehen.

Umso mehr bestärke ich meine Forderung, nach Vorlage von wissenschaftlichen Beweisen für Herrn Repacholis Behauptung, dass erwiesen sei, dass es die Angst sei, die die Symptome verursache.

Helmut Breunig

.....................
Text auf Forum Mobil:
WHO-Workshop "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences”

Vom 15. bis 16. Juni hat in Genf der WHO-Workshop zum Thema "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences" stattgefunden. Der Workshop deckte verschiedene Aspekte ab: Exposition von Mobiltelefonen und anderen kabellosen Netzwerken, Zukunft kabelloser Technologie, Überblick über mögliche gesundheitliche Auswirkungen sowie Risikokommunikation und Antworten seitens der Regierungen und anderer Beteiligter.

Mike Repacholi, Leiter des WHO-EMF-Projekts, machte gleich zu Beginn des Workshops darauf aufmerksam, dass sich die Menschen vor knapp über 100 Jahren Sorgen wegen der neuen kilometerlangen Telefonleitungen machten. Die Wissenschaft konnte jedoch belegen, dass diese kein Gesundheitsrisiko darstellten, und diese Erkenntnis wurde schliesslich auch akzeptiert. "Wir haben daraus gelernt, dass Vermutungen im Hinblick auf potenzielle Gesundheitsrisiken durch neue Technologien falsch sein können," so Repacholi. "Heute haben die Menschen mehr Bedenken, der HF-Strahlung von Basisstationen ausgesetzt zu sein, obwohl die Strahlung, die von Handgeräten ausgeht, am Ohr im Vergleich 1'000 Mal höher ausfällt und die Strahlung von Basisstationen selbstregulierend ist."

[...]
In seiner zusammenfassenden Rede am Ende des Workshops betonte Mike Repachioli, dass die wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wenn er EMF ausgesetzt ist, noch in den Kinderschuhen steckt. So könne nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, ob und welchen Einfluss die Exposition in Bezug auf Quelle, Intensität, Frequenz und Modulation auf Lebewesen hat. Es sei deshalb wichtig, sich auf die zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den klassischen Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie zu stützen. Daraus könne nämlich gefolgert werden, dass nicht alle mutmasslichen Auswirkungen tatsächlich existieren können. Um mögliche Auswirkungen vorhersagen zu können, müsse ein tief greifendes Verständnis der Mechanismen vorhanden sein, wie beispielsweise im Fall der Wärmeeinwirkung.

Des Weiteren hielt Mike Repachioli fest, dass die Diskussion über empfindliche Orte und die Anwendung des Vorsorgeprinzips die Situation weiter komplizieren könne. Deshalb sollten intelligentere Strategien angewandt und alle Interessengruppen zu gegebener Zeit in die Diskussion mit einbezogen werden. Wichtig sei vor allem, dass eine klare und deutliche Position eingenommen wird und dass nur erwiesene Tatsachen zählen. Die WHO unterstütze daher die Haltung derjenigen Länder nicht, welche gewisse minimale Distanzen zwischen Basisstationen und so genannten empfindlichen Orten, wie Schulen und Spitälern, verlangen.

Bezüglich Elektrosensibilität sprach Mike Repachioli sehr deutliche Worte: "Symptome der Elektrosensibilität stehen nicht in Zusammenhang mit EMF. Über 31 Studien belegen dies. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird hierzu im Laufe der nächsten beiden Monate ein Infoblatt zur Erläuterung herausgeben. Einige Regierungen haben die Mutmassungen über die negativen Auswirkungen von EMF noch forciert. Dies ist nicht nur bei EMF, sondern auch bei anderen neuen Technologien der Fall (Bildschirme usw.). Fakt ist jedoch, dass die Felder um Basisstationen herum zu schwach sind, um die Moleküle zu beeinflussen. Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."

[...]
Die WHO wird zu allen relevanten Themen rund um EMF und Gesundheit im Herbst dieses Jahres neue Infoblätter herausgeben. Aufgrund der Schlussrede von Mike Repachioli ist zu erwarten, dass die WHO sich nicht für die Anwendung des Vorsorgeprinzips aussprechen wird, dass sie den Zusammenhang zwischen Symptomen der Elektrosensibilität und EMF verneint und dass sie künftige Empfehlungen ausschliesslich auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten abgeben wird.

Tags:
Repacholi, Unterschriftenaktion, Mutmassung

Magazin voll

H. Lamarr @, München, Dienstag, 09.08.2005, 23:39 (vor 5316 Tagen) @ Helmut Breunig

Danke für die üppig sprudelnden Quellen, das ist Stoff genug für einen Aufruf, sich an der Petition zu beteiligen. Nur die folgende Quelle mag nicht mal tröpfeln (auch nach Wegnahme des Doppelpunkts am Schluss nicht)...

http://www.hese-project.org/de/emf/News/index.php?lang=de):

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Magazin voll

Helmut Breunig, Mittwoch, 10.08.2005, 12:29 (vor 5315 Tagen) @ H. Lamarr

Nur die folgende Quelle mag
nicht mal tröpfeln (auch nach Wegnahme des Doppelpunkts am Schluss
nicht)...

http://www.hese-project.org/de/emf/News/index.php?lang=de):

Sorry:
http://www.hese-project.org/de/emf/News/index.php?lang=de

Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte wegen ärztlicher Warnungen vor Handynutzung durch Kinder (und Erwachsene!) und den jüngsten Äusserungen von Herrn Repacholi in dieser Angelegenheit eine weitere gute Arbeitsgrundlage.

Begründung der Rücktrittsforderung an M. Repacholi

Helmut Breunig, Dienstag, 09.08.2005, 11:39 (vor 5316 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 09.08.2005, 13:59

Hier besteht eine Möglichkeit zur Unterstützung http://www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403?ltl=1123429807.

...in Deutsch...

Hintergrund zur Rücktrittsforderung an M. Repacholi
Text auf: http://www.microwavenews.com/fromthefield.html#Repflip

Übersetzung gigaherz.ch

Mike Repacholi - WHO-Sprecher, Chamäleon, Jongleur oder Tanzbär der Mobilfunkindustrie?

WHO's Repacholi jongliert wieder Erinnern Sie sich daran: Nächstes Mal wird Mike Repacholi Ihnen etwas erzählen, was wahrscheinlich überhaupt nichts bedeutet. Vor ein paar Jahren verteidigte er die Vorsorgepolitik für EMF von
Hochspannungsleitungen und radiofrequente Strahlung von Mobiltelefonen, aber bald danach machte er wieder einen Rückzieher und sagte, es sei alles ein Missverständnis gewesen (siehe MWM; M/A03 und M/J03). Jetzt hat er es wieder so gemacht. "Mobiltelefone sind sicher und für Kinder braucht es keine
speziellen Vorsorgemassnahmen, ausser sie oder ihre Eltern sind besorgt." Repacholi rät das in einer soeben freigegebenen Erklärung, indem er ein 5 Jahre altes Statement nochmals bestärkt.

Repacholi hat wiederum eine andere Melodie gesungen, als er letzten Monat in Kanada an diesem Workshop war, indem der die Vorsorgemassnahmen wieder als unsicher einstufte. In der gleichen Woche (9.-14. Juli) ist im Toronto Star eine grössere Serie zu den Kontroversen über die Sicherheit von Mobiltelefonen gelaufen, mit dem speziellen Akzent auf mögliche Risiken für
Kinder. Unter dem Scheinwerferlicht der Medien hat Repacholi Vorsorgemassnahmen für den Gebrauch von Mobiltelefonen durch Kinder befürwortet.

"Mit Rücksicht auf die Kinder empfiehlt die WHO, dass Kinder Freisprechanlagen benützen sollten", sagte Repacholi dem kanadischen Fernsehen.

"Wir plädieren für Vorsorgemassnahmen für Kinder", sagte Repacholi dem Toronto Star. Und "Aus Rücksicht auf die Kinder empfiehlt die WHO, dass Kinder Freisprechanlagen benützen sollten" berichtete ConsumerAffairs.com.

Repacholi will uns jetzt glauben machen, dass sie es alle falsch verstanden haben.

Tyler Hamilton, einer der beiden Reporter, der die Star-Serie geschrieben hatte, bleibt dabei. "Repacholi sagte es in drei verschiedenen Foren und ich sah ihn im Fernsehen," sagte Hamilton den Microwave News. "Er sagte es zu mir in einem Telefoninterview, er schrieb es mir in einem E-Mail und ich
hörte es ihn an der Ottawa-Konferenz sagen."

Hamilton wies auf ein E-Mail hin, das ihm Repacholi einige Tage vor der Konferenz geschickt hatte. Dies ist ein Teil davon, was Repacholi geschrieben hatte:

"Die WHO hat schon bei verschiedenen Gelegenheiten gesagt, dass die Exposition für Kinder reduziert werden sollte. Jedoch ist der beste Weg, dies zu erreichen, ihnen zu sagen dass sie Freisprechanlagen benutzen sollten."

In seiner letzten Klarstellung, die auf der WHO-Webseite erschienen ist, legte Repacholi dar, dass "die WHO-Vorsorgepolitik aus dem Jahr 2000 aufrecht bleibt." Er setzt fort: "Das internationale EMF-Projekt der WHO ändert seine Position nicht wegen der Medienberichte, vielmehr werden die Massnahmen und Empfehlungen nur in den Dokumenten durch normale WHO-Informations-Aussendungen ergänzt.

Wir sind leider anderer Meinung: Mike Repacholi ändert seine Position für Medienberichte. Er glaubt, dass er sagen kann, was immer er will, wenn er sich unter Druck fühlt und er kann dann später alles widerrufen.

Tags:
Repacholi, Gigaherz, Tanzbär

Petition an WHO/UNO wegen Herrn Repacholi

Helmut Breunig, Donnerstag, 15.09.2005, 20:45 (vor 5279 Tagen) @ Helmut Breunig

Internationale Petition, die die Entlassung von Dr. Mike Repacholi fordert, an WHO übersandt
http://omega.twoday.net/stories/975841/


Helmut Breunig
Feldpost 050915D

Wieviel Dilettantismus verträgt ein Mensch?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 20.09.2005, 14:01 (vor 5274 Tagen) @ Helmut Breunig

Internationale Petition, die die Entlassung von Dr. Mike Repacholi fordert, an WHO übersandt

http://omega.twoday.net/stories/975841/

Also, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Genauer gesagt: Diese Petition wird meiner Meinung nach reichlich dilettantisch gehandhabt.

Das ist alles wenig überzeugend, was die Initiatoren der Petition da zuwege bringen. Und wenn jetzt mittendrin beim Stand von "542 renommierten Personen und Organisationen des In- und Auslands" (ich bin nicht renommiert und will's auch nicht sein) die Petition mal einfach so an die WHO übergeben wird, weil irgendjemandem danach ist, dann sollte wenigstens die Petitions-Website geschlossen werden. Nachzügler könnten sich sonst verarscht vorkommen. Die Website aber lädt nach wie vor zur Teilnahme ein! Und so haben sich dort inzwischen 628 Personen eingetragen, darunter vielleicht auch ein paar nicht-renommierte (Stand: 20. September). Die letzten 86 haben freilich das Pech, für die Katz' petitiert zu haben, denn der Bote zur WHO ist ja spätestens schon am 15. September losgeritten - ohne rechtzeitige Vorankündigung, versteht sich. Schaudern lässt einen jetzt noch der Gedanke, dass die WHO die Petition womöglich schlückchenweise verabreicht bekommt, um sicher zu gewährleisten, dass dort die Wirkung gegen Null geht.

Fazit: So werden an der Basis ganz bestimmt keine Pluspunkte gemacht, sondern Leute gründlich verärgert. Ist mir völlig neu, dass wir uns das leisten könnten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Dilettantismus, Fehler, Kritik, Petition

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