EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung-- Krebsrisko (Allgemein)

Mamaris, Sonntag, 02.01.2011, 11:13 (vor 3306 Tagen)

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko

Mich wundert es also etwas, dass hier im Forum nahezu jeder oder jede diese Fakten bestreiten ?

http://www.youtube.com/watch?v=cWR_X9QoeBU


oder hier ....

http://www.youtube.com/watch?v=qcXl5CRMx7M&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=kR8VZMKrp3k&feature=related

Mamaris

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung-- Krebsrisko

Roger @, Sonntag, 02.01.2011, 11:30 (vor 3306 Tagen) @ Mamaris

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko

Mich wundert es also etwas, dass hier im Forum nahezu jeder oder jede diese Fakten bestreiten ?

Mamaris

weil kalter Kaffee .

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung-- Krebsrisko

Doris @, Sonntag, 02.01.2011, 11:51 (vor 3306 Tagen) @ Mamaris
bearbeitet von Doris, Sonntag, 02.01.2011, 12:10

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko

Mich wundert es also etwas, dass hier im Forum nahezu jeder oder jede diese Fakten bestreiten ?

Eine Unterstellung die nur mangels Differenzierung passiert. Hier in diesem Forum gibt es außer mir noch einige, die der Handynutzung nach wie vor skeptisch gegenüberstehen. Und um Handynutzung geht es in diesem Video. Den "Aufklärern in Sachen Mobilfunk" geht es aber vorrangig um "Gefahren" durch die tausendfach schwächere Strahlung von Mobilfunkbasisstationen. Und um das Volk gegen diese aufzuwiegeln werden hemmungslos Studien als Beweis herangezogen, die sich fast ausschließlich mit Intensitäten beschäftigen, die wenn überhaupt, am ehesten noch bei Handys am Kopf auftreten können.

http://www.youtube.com/watch?v=cWR_X9QoeBU

Dieses ältere Video ist aus dem Jahre 2007 und wurde hier im Forum bereits ausgiebig diskutiert.

siehe hier -----> http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&id=16220#p16230

Und das Bundesamt für Strahlenschutz reagierte ebenfalls auf den "Report Mainz" Beitrag -----> http://www.bfs.de/de/elektro/papiere/Bioinitiative.html


Zu den beiden anderen Videos habe ich nichts zu sagen, da diese zum einen auch schon relativ alt sind und Dr. v. Klitzing für mich persönlich nicht mehr unbedingt die Person meines Vertrauens ist.

Höheres Risiko in "mobilfunksenderfreien Wohngebiete"

AnKa, Sonntag, 02.01.2011, 12:06 (vor 3306 Tagen) @ Mamaris

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko

Wenn Mobilfunk-Wutbürger gegen "Sendemasten in Wohngebieten" anrennen, dann treten sie direkt für eine Ursache ein, warum Handys ihre Sendeleistung erhöhen.

Das ist hier bereits x-fach thematisiert worden.

Wutbürger haben höchstwahrscheinlich einen Filter vor Augen, der ihnen das Erkennen oder gar das Verstehen von Zusammenhängen erschwert.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Höheres Risiko in "mobilfunksenderfreien Wohngebiete"

Eva Weber, Sonntag, 02.01.2011, 17:29 (vor 3306 Tagen) @ AnKa

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko

Wenn Mobilfunk-Wutbürger gegen "Sendemasten in Wohngebieten" anrennen, dann treten sie direkt für eine Ursache ein, warum Handys ihre Sendeleistung erhöhen.

Das ist hier bereits x-fach thematisiert worden.

Auf Grund der Beschwerden, die mir ein "Sendemast im Wohngebiet" verursacht - offiziell ist das natürlich nicht so - hält sich mein Mitleid mit eifrigen Handynutzern, außer bei Kindern, zugegebenermaßen in Grenzen. Im Grunde sind sie natürlich zu bedauern, weil man sie so in Sicherheit wiegt.

Interessieren würde mich, wie weit Ihre Behausung von so einem "Gesundheitsmast" entfernt ist, wie hoch er ist und ob Sie im Hauptstrahl liegen und was drauf ist? Im Übrigen beglückwünsche ich jeden, der keine Beeinträchtigung durch der Gesundheit dienende Masten hat.

Wutbürger haben höchstwahrscheinlich einen Filter vor Augen, der ihnen das Erkennen oder gar das Verstehen von Zusammenhängen erschwert.

Mit Verlaub, mMn haben Sie nicht nur einen Filter vor Augen, sondern sogar eine Decke. Ist es notwendig 50 Mrd. SMS jährlich (vielleicht schon wieder mehr) zu verschicken, von jedem Ort an jeden Ort Mitteilung zu machen "mich gibt's noch", Bildchen zu versenden, im Internet zu surfen etc., alles per Funk?

Wie wäre es, die mittlerweile schon süchtigen Leute, besonders die Jugendlichen, einmal darauf hinzuweisen, dass eben doch noch nicht alles geklärt ist, anstatt hier wieder die "Sendemastgegner" verantwortlich zu machen?
Wie wäre es, einmal zu etwas mehr Vernunft zu raten anstatt zu headsets, sogar vielleicht auch dazu, das Festnetz zu nutzen? Stattdessen wird das Handy sogar als Lernmittel in der Schule beworben. Wenn Eltern ihren Kindern also kein Handy bzw. noch kein Handy geben möchten, werden sie praktisch dazu gezwungen.

Ich würde gerne einmal wieder unbehelligt in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, also am Leben teilnehmen und nicht, wenn ich meinen Nebenmann freundlich bitte, vielleicht nicht zu telefonieren, weil... aufgefordert werden auszusteigen, wenn es mir nicht passt.

Aber ich denke es wird sich zeigen, wie harmlos diese Technik ist. "Mein" Mast wurde ja nun verstärkt, sicher auch um die Handynutzer zu schonen.

Eva Weber

Tags:
Wutbürger, Eltern

Höheres Risiko in "mobilfunksenderfreien Wohngebiete"

hans, Sonntag, 02.01.2011, 18:28 (vor 3306 Tagen) @ Eva Weber

Wie wäre es, die mittlerweile schon süchtigen Leute, besonders die Jugendlichen, einmal darauf hinzuweisen, dass eben doch noch nicht alles geklärt ist, anstatt hier wieder die "Sendemastgegner" verantwortlich zu machen?
Wie wäre es, einmal zu etwas mehr Vernunft zu raten anstatt zu headsets, sogar vielleicht auch dazu, das Festnetz zu nutzen? Stattdessen wird das Handy sogar als Lernmittel in der Schule beworben. Wenn Eltern ihren Kindern also kein Handy bzw. noch kein Handy geben möchten, werden sie praktisch dazu gezwungen.

Ich hoffe doch sehr, dass Sie Ihre Kinder in diesem Sinne erzogen haben. Bei meinen habe ich es jedenfalls versucht. Nur werden sie mal irgendwann so "alt", dass man ihnen nicht mehr viel zu sagen hat. Jedenfalls nicht mehr im Sinne von "Befehlen", allerdings nach wie vor im Sinne von "Empfehlen".

Interessenkonflikte der Warner

KlaKla, Sonntag, 02.01.2011, 13:36 (vor 3306 Tagen) @ Mamaris

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung - Hintergrund

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.01.2011, 16:28 (vor 3306 Tagen) @ Mamaris

EU Umweltagentur warnt vor Handystrahlung--erhöhtes Krebsrisiko
Mich wundert es ...

Machen Sie sich nichts draus: "Sich wundern" ist in der Mobilfunkdebatte das Normalste von der Welt, denn diese Debatte ist eine höchst wundersame, mit Geheimgängen, verborgenen Falltüren und Stolperdrähten ist sie geradezu gespickt. Mal eben schnell Reinschnuppern ist ungefähr so wirksam wie 5 Minuten "Tatort" gucken und dann den Täter richtig benennen wollen.

Wenn so eine Agentur wie die "EU-Umweltagentur" warnt, dann sollte da doch etwas dran sein - möchte man meinen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Im Grunde warnt gar nicht die EU-Umweltagentur, denn dazu fehlt ihr nach eigenem Bekunden die Kompetenz. Sich mit der großen und wichtigen EU-Umweltagentur schmücken zu wollen ist in Sachen EMF daher eher fragwürdig. Wie aber kommt es, dass die Agentur 2007 dennoch gewarnt hat? Dies passierte, weil sich die Agentur den Standpunkt des BioInitiative-Reports zueigen machte, der ebenfalls 2007 erschien. Dieser Report wiederum wurde von einer Gruppe mobilfunkkritischer Wissenschaftler zusammengestellt, die von einer US-amerikanischen Baubiologin organisiert wurden. Unterm Strich fordert dieser Report exakt dasselbe, was bereits 2000 auf der berühmten Salzburger Konferenz gefordert wurde, auf der die Baubiologin übrigens ebenfalls schon vertreten war und das sagenhafte Salzburger Milliwatt (maximal zulässige Immission 1 mW/m²) mit verabschiedet hat. Dies Milliwatt ist von der BioInitiative lediglich neu aufgegriffen und frisch verpackt worden. Dies kritisieren auch einige kompetente Bewertungsgremien, die von dem BioInitiative-Report insgesamt nicht sehr viel halten, weil er lediglich den damals bekannten Status Quo dokumentiert und nichts Neues bringt. Für Die EU-Umweltagentur spielt das Thema Mobilfunk inzwischen keine tragende Rolle mehr. Die Broschüre „Signale“ wird von der Umweltagentur jedes Jahr zu Jahresbeginn veröffentlicht und enthält aktuelle Beiträge zu Themen, die im Laufe des Jahres sowohl für die Diskussion umweltpolitischer Fragen als auch für die breitere Öffentlichkeit von Interesse sein dürften. Für 2010 werden Sie dort zum Stichwort "Mobilfunk" oder "Sendemast" nichts finden, 2009 war es ebenfalls schon so, im September 2009 hatte Jacqueline McGlade allerdings anlässlich der sogenannten "Washington-Konferenz" von Mobilfunkgegnern noch einmal einen Auftritt, bei dem sie ihre Ausführungen aus dem Jahr 2007 abermals vortrug. Sendemasten sind für McGlade und die Agentur kein Thema, ihnen geht es um Vorsorge gegen mögliche Risiken des Handy-Gebrauchs. Das stört Sendemastengegner freilich nicht, sich ebenfalls lautstark auf die "Warnung" der EU-Umweltagentur zu berufen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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