Herrsching: Mobilfunkkonzept gescheitert (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.12.2010, 03:25 (vor 3605 Tagen)

Aus der Reihe "gescheiterte Standortkonzepte", heute: Herrsching

Erneut sorgt in Herrsching (Bayern) das Thema Mobilfunk für Unruhe. Um das vor Jahren im Gemeinderat beschlossene Mobilfunk-Konzept zu stützen, ist am Helcon-Weiher ein 40 Meter hoher Mobilfunkmast geplant. Unterschriften sollen das Projekt verhindern.
[...]
Zu der Krisensitzung eingeladen war auch der Biowissenschaftler Ulrich Warnke von der Kompetenzinitiativ „Ärzte und Mobilfunk“. Er bezeichnete grundsätzlich Masten bis zu 40 Metern Höhe als rückständig. München gehe da mit gutem Beispiel voran, erklärte Warnke. Dort hätten kleine, zum Beispiel auf Ampelanlagen installierte Antennen, eine größere Wirkung, jedoch mit weit weniger Gesundheitsgefährdenden Folgen. Die gegründete Initiative will nun Unterschriften sammeln und so den Funkmast am Helcon-Weiher verhindern.

Quelle: Sorge wegen mehr Strahlenbelastung

Hintergrund
Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Warnke, Game over, Standortkonzept, Mobilfunkkonzept, Herrsching, Erfüllungsgehilfe, Eisenreich, Ulrich

Ampelsender - Mastanlagen

helmut @, Nürnberg, Sonntag, 19.12.2010, 07:26 (vor 3605 Tagen) @ H. Lamarr

Zu der Krisensitzung eingeladen war auch der Biowissenschaftler Ulrich Warnke von der Kompetenzinitiativ „Ärzte und Mobilfunk“. Er bezeichnete grundsätzlich Masten bis zu 40 Metern Höhe als rückständig. München gehe da mit gutem Beispiel voran, erklärte Warnke. Dort hätten kleine, zum Beispiel auf Ampelanlagen installierte Antennen, eine größere Wirkung, jedoch mit weit weniger Gesundheitsgefährdenden Folgen. ......


Hä ?
So ein Schmarrn!

Selbst wenn die Senderleistung auf der Ampelanlage nur 1 Watt wäre.
Im Boden-Nahbereich und an den nahegelegenen Erdgeschossen (2-3 m) wären höhere Feldstärken zu messen als bei einem 40 m Mast mit voller Ausrüstung, dessen flachstrahlende Antennen die ersten 200-400 m sozusagen aussparen.

MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Widersprüche

RDW ⌂ @, Sonntag, 19.12.2010, 08:14 (vor 3605 Tagen) @ helmut

Zu der Krisensitzung eingeladen war auch der Biowissenschaftler Ulrich Warnke von der Kompetenzinitiativ „Ärzte und Mobilfunk“. Er bezeichnete grundsätzlich Masten bis zu 40 Metern Höhe als rückständig. München gehe da mit gutem Beispiel voran, erklärte Warnke. Dort hätten kleine, zum Beispiel auf Ampelanlagen installierte Antennen, eine größere Wirkung, jedoch mit weit weniger Gesundheitsgefährdenden Folgen. ......

Hä ?
So ein Schmarrn!

Selbst wenn die Senderleistung auf der Ampelanlage nur 1 Watt wäre.
Im Boden-Nahbereich und an den nahegelegenen Erdgeschossen (2-3 m) wären höhere Feldstärken zu messen als bei einem 40 m Mast mit voller Ausrüstung, dessen flachstrahlende Antennen die ersten 200-400 m sozusagen aussparen.

Die Darstellung von Warnke zeigt eigentlich nichts anderes als den Widersinn in der Art der m. M. n. total unqualifizierten Mobilfunkkritik, für die er und seine Mitspieler stehen: Es wird mit haltlosen und letztendlich auch widersprüchlichen "Argumenten" immer nur genau das bekämpft, was gerade gemacht werden soll.

In diesem Fall bevorzugt er also sogenannte Mikrozellen; klein in der Reichweite, aber groß in der Anzahl. Und somit natürlich auch in Wohngebieten.
Wie er das wohl all den anderen Mobilfunkkritikern vermitteln möchte, die nicht genau diesen 40m-Mast verhindern wollen? Wahrscheinlich gar nicht, wie denn auch. Außer mit neuem Unfug.

RDW

Tags:
Warnke, Kompetenzinitiative, Feldstärke, Mikrozellen

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