Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke (Allgemein)

Kuddel, Dienstag, 07.12.2010, 20:19 (vor 3180 Tagen)
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 07.12.2010, 21:43

[Strang abgetrennt am 8.12.2010 um 00:41 Uhr hier und Titel umformuliert]

Mir ist nicht ganz klar, wie und wo ich Frau Wilke und das Katalyse Institut einordnen soll.

Schaut man sich das Katalyse-Institut an, so erscheint dieses eine Art baubiologische Beratungsstelle zu sein.

Google'd man nach Frau Wilke, so findet man z.B. ein "baubiologisch angehauchtes" Buch von ihr mit dem Buchdeckeltext:

Die neuen Gefahren des Elektrosmogs. Was Sie wissen müssen und wie Sie sich schützen können.

[image]

Zum Strahlentelex schreibt Wikipedia:

Die Spezialität des Strahlentelex in den ersten Jahren nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 war die Veröffentlichung von Radioaktivitätsmesswerten in Nahrungsmitteln bei offener Nennung der Produkt- und Firmennamen.
...

Von wegen "unabhägig". Man ist sehr wohl abhängig, nämlich von Spenden und Publikumsinteresse.

Im Dezember 1993 musste die unabhängige Strahlenmessstelle wegen des nachlassenden Interesses an konkreten Messergebnissen schließen

Seit April 1995 enthält Strahlentelex zusätzlich regelmäßig die Rubrik ElektrosmogReport, als unabhängigen Fachinformationsdienst zur Bedeutung elektrischer und magnetischer Felder für Umwelt und Gesundheit.


Um das Interesse wieder anzukurbeln wurde die entstandene Lücke "Radioaktivität" nun mit anderen Themen wie z.B. "Elektrosmog" gefüllt.

Hauptsache, es gibt was zu messen...und Kunden, die für die Ergebnisse bezahlen...

Tags:
Elektrosmog-Report, Kommerz, Katalyse-Institut, Wilke

Katalyse - Institut

AnKa, Dienstag, 07.12.2010, 21:46 (vor 3180 Tagen) @ Kuddel

Mir ist nicht ganz klar, wie und wo ich Frau Wilke und das Katalyse Institut einordnen soll.

Schaut man sich das Katalyse-Institut an, so erscheint dieses eine Art baubiologische Beratungsstelle zu sein.

Die wurden schon in den 80ern in der Heimatschutz-Szene berühmt, mit dem bei "Zweitausendeins" vertriebenen Reißer: "Chemie in Lebensmitteln". Die Originalausgabe kann man heute noch im Devotionalienhandel erwerben.

Mit der Offenlegung der Machenschaften der Chemie-Mafia in puncto Verfälschung unserer ursprünglich naturnahen Lebensmittel hat man seit damals, meiner Schätzung nach, alleine in Deutschland mindestens 20 Millionen Leben gerettet oder zumindest verlängert. Seither sind die Leute nämlich immer älter geworden, weil sie infolge der "Katalyse"-Warnungen seit Jahren viel mehr Biolebensmittel essen als früher.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Katalyse - Institut

Kuddel, Dienstag, 07.12.2010, 22:27 (vor 3180 Tagen) @ AnKa

Entzückend:
Geschäftsmodell des Katalyse-Institus

Schon mit einem Beitrag von mindestens 50 Euro jährlich (ermäßigt 25 Euro) können Sie Fördermitglied werden. Auf Grund unserer anerkannten Gemeinnützigkeit sind Spenden und Beiträge von der Steuer abzugsfähig.

Für Ihre Unterstützung erhalten Sie:

- ...

- .. ein Exemplar unseres Buchs “Handy & Co. - Das große Strahlen”.

- ...10 Prozent Ermäßigung auf unsere Leistungen (z.B. Innenraum-Messangebote) und alle KATALYSE-Publikationen.

- ...

=> Gemeinnützige Außenverpackung

=> Das "große Strahlenbuch" zum Anfixen

=> 10% Ermäßigung auf den "Stoff"

Ferner scheint das "Institut" nicht nur der "Wirtschaft" , sondern auch dem deutschen Staat zu mißtrauen:

Wissenschaft und Forschung im Dienste der Gesellschaft und der Umwelt zu leisten, setzt voraus weitestgehend unabhängig von den Mitteln der öffentlichen Hand und der freien Wirtschaft zu bleiben.

Tags:
Verein, Gemeinnützig, Fördermitglied

Katalyse - Institut

Sektor3, Mittwoch, 08.12.2010, 10:42 (vor 3179 Tagen) @ Kuddel

Entzückend:
Geschäftsmodell des Katalyse-Institus

...

Ferner scheint das "Institut" nicht nur der "Wirtschaft" , sondern auch dem deutschen Staat zu mißtrauen:

Wissenschaft und Forschung im Dienste der Gesellschaft und der Umwelt zu leisten, setzt voraus weitestgehend unabhängig von den Mitteln der öffentlichen Hand und der freien Wirtschaft zu bleiben.

Als Katalyse-Mitarbeiter wird auch Svend Ulmer aufgeführt.

Svend Ulmer und das Katalyse Institut waren denn auch schon mit einem Vortrag für das DMF-Programm bei der GSF unterwegs:

A socio-psychological analysis of the characteristics and needs for information and communication of EMF – Hypersensitives

Results of the BfS-Study presented at the International Workshop on
‚Results from the German Mobile Telecommunication Research Programme related to risk communication‘
Svend Ulmer 18.10.2006, GSF, München-Neuherberg

Jetzt kommt ein Link: Hier finden Sie weitere Projekte und Veröffentlichungen von Svend Ulmer.

Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke

H. Lamarr @, München, Dienstag, 07.12.2010, 22:47 (vor 3180 Tagen) @ Kuddel

Mir ist nicht ganz klar, wie und wo ich Frau Wilke und das Katalyse Institut einordnen soll.

Frau Wilke ist beim Katalyse-Institut, Köln, wissenschaftliche Mitarbeiterin. Als vor etwa drei Jahren das Nova-Institut sich vom Thema EMF-Alarm zurückzog betraf dies auch den Elektrosmog-Report im Strahlentelex von Thomas Dersee bei Berlin (der Elektrosmog-Report nimmt im Strahlentelex 4 bis 6 Seiten ein - Jahresabo für beides: 72 Euro), denn der Inhalt des Reports wurde bis dahin vom Nova-Institut beigesteuert. Mit dem Katalyse-Institut fand Dersee Ersatz und Frau Wilke ist heute als Redakteurin inhaltlich für das verantwortlich, was im Elektrosmog-Report so drin steht. Frau Wilke hat 2009 die "Porto Allegre Resolution" unterzeichnet, ein Papier, das auch so ziemlich alle unterzeichneten, die in der Mobilfunkgegnerszene Rang und Namen haben, angefangen mit Franz A. bis zu Frank Zappa, bei letzterem bin ich mir aber nicht ganz sicher.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Geschäftsmodell, Seilschaft, Synergismus, Katalyse-Institut, Nova-Institut, Dersee

Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke

Kuddel, Dienstag, 07.12.2010, 22:53 (vor 3180 Tagen) @ H. Lamarr

Also ist Isabel so eine Art "Cindy", die durch ihre Publikationen unter dem Deckmäntelchen von Wissenschaft und Uneigennützigkeit Ihrem "Institut" zu (Meß) Aufträgen und damit geregeltem Einkommen für sich und die anderen Angestellten verhilft...

BioInitiative-Website mit böser Weihnachtsüberraschung

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.12.2010, 00:30 (vor 3180 Tagen) @ Kuddel

Also ist Isabel so eine Art "Cindy", die durch ihre Publikationen unter dem Deckmäntelchen von Wissenschaft und Uneigennützigkeit Ihrem "Institut" zu (Meß) Aufträgen und damit geregeltem Einkommen für sich und die anderen Angestellten verhilft...

Ähh ...?! So habe ich das noch gar nicht gesehen, der von Ihnen beschriebene Interessenkonflikt ist mMn aber gegeben.

Wussten Sie übrigens, dass die clevere "Cindy" bereits 2000 daran mitwirkte, den weltberühmten "echten" Salzburger Vorsorgewert (1 mW/m²) zu erfinden? Wie sie es damals geschafft hat, auf diese Konferenz als Referentin eingeladen zu werden, ist mir ein Rätsel. Für das Salzburger Milliwatt wird als Bezugsperson allerdings ausschließlich Dr. Oberfeld genannt, die große Stunde von "Cindy" (ohne Bert) schlug erst 2007 mit dem BioInitiative-Report.

So, und jetzt halten Sie sich fest!

Die Website der BioInitiative ist nur noch gegen eine Eintrittsgebühr von 2 Dollar zu besuchen. Den "Last Update 24 May 2010" gibt's nur noch gegen Zahlemann & Söhne zu bestaunen, auch wenn dort vielleicht nur steht, dass sich nichts Neues ereignet hat. Begründung für die Gebühr: Kosten für Pflege/Betrieb der Website. Da könnten wir vom IZgMF uns noch eine Scheibe abschneiden, wir sind anscheinend die einzigen, die auch nach sieben Jahren so blöd sind, mit der EMF-Debatte noch immer kein Geld zu verdienen. Die 2-Dollar-Gebühr macht keinen arm, meinen Sie? Von wegen, denn der Eintritt gilt nur für 1 Tag, fünf Besuche der Site an unterschiedlichen Tagen kosten also 10 Dollar! Es könnte auch leicht sein, dass dies nur ein Akzeptanztest ist, um ggf. nach und nach auch andere Seiten gebührenpflichtig zu machen, die elegant/moderne Husch-Husch-Bezahlung via Paypal oder Kreditkarte legt diesen Verdacht sehr nahe. Hoffentlich setzt sich diese Idee möglichst bald durch, ich wüsste da ein paar Seiten, die sich auf diese Weise lieber heute als morgen wegsperren sollten ;-).

Und, nein, Sie müssen es nicht mehr recherchieren, die Domain der BioInitiative ist natürlich auf niemand anders als "Cindy" registriert, es passt wieder einmal alles, ja ich glaube der Ausdruck ist passend - wie geschmiert - zusammen. Beeindruckend finde ich die strategische Vorarbeit von "Cindy".

Eigentlich reicht das gesammelte Material inzwischen längst aus, um ein hübsches Drehbuch zu schreiben ...

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Tags:
Interessenkonflikt, BioInitiative, Synergismus, BioInitiative-Report, Cindy Sage

BioInitiative-Website mit böser Weihnachtsüberraschung

Kuddel, Mittwoch, 08.12.2010, 21:27 (vor 3179 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 08.12.2010, 21:57

Also ist Isabel so eine Art "Cindy", die durch ihre Publikationen unter dem Deckmäntelchen von Wissenschaft und Uneigennützigkeit Ihrem "Institut" zu (Meß) Aufträgen und damit geregeltem Einkommen für sich und die anderen Angestellten verhilft...

Ähh ...?! So habe ich das noch gar nicht gesehen, der von Ihnen beschriebene Interessenkonflikt ist mMn aber gegeben.

Meine Sicht der Dinge:
Wovon "lebt" das Katalyse Institut und dessen Mitarbeiter ?
=> Zum großen Teil von Spenden und Meßaufträgen kritisch denkender "Öko's".

Was würde passieren, wenn das Katalyse Institut bez. Elektrosmog entwarnende und warnende Studien wirklich "neutral" bewerten würde ?

=> Die Hauptkundschaft würde das als Malus sehen
=> Spenden und Meßaufträge würden abnehemen,
=> Das Geschäftsfeld "Elektrosmog-Messungen" möglicherweise (wie früher schon das Thema Radioaktivität) wegbrechen.

Kann man dann davon ausgehen, daß das Katalyse Institut "unabhängig und neutral" informiert ?

=> Meiner Meinung nach "nein", da es finanzell in nicht unerheblichem Maße vom Kundeninteresse an Elektrosmogmessungen, Elektrosmogforschung, Elektrosmogliteratur usw abhängig ist.

=> Da die "Öko-Kundschaft" den Elektrosmog per se als kritisch einstuft, könnte eine "neutrale" Berichterstattung sogar zu Kollateralschäden bei anderen Fachbereichen führen (Schadstoffmessungen, Baugutachten etc).

Warum sieht das Katalyse Institut öffentliche Mittel als "schlecht" an ?

=> Vermutlich, weil die dem Staat mißtrauende Öko-Kundschaft mit Hang zu "Verschwörungstheorien" die Annahme öffentlicher Mittel als Malus sehen würde...

Wussten Sie übrigens, dass die clevere "Cindy" bereits 2000 daran mitwirkte, den weltberühmten "echten" Salzburger Vorsorgewert (1 mW/m²) zu erfinden?

Is ja ein Ding.
Das würde bedeuten, Cindy hat das Perpetuum Mobile der EMF-"Reports" erfunden, denn in ihrer Zusammenfassung im Bioinitiative-Report beruft sie sich ja an vorderer Stelle auf das "Expertengremium", welches das Salburger Milliwatt erfunden hat.

So, und jetzt halten Sie sich fest!

Die Website der BioInitiative ist nur noch gegen eine Eintrittsgebühr von 2 Dollar zu besuchen.

Neulich gab es einen Beitrag im Fernsehen, über die Sammelaktionen einiger "Tierschutzvereine".
Zur Weihnachtszeit spenden die Menschen in den Fußgängerzonen bereitwillig für "die gute Sache", ohne die Motive der Vereine kritisch zu hinterfragen.
Der Beitrag wies darauf hin, daß unter den Vereinen auch "schwarze Schafe" unterwegs sind.

Die Redakteure waren investigativ unterwegs und haben festgestellt, daß der Vorstand eines Vereins zugleich der aus Spendenmitteln bezahlte, vollzeitbeschäftigte Geschäftsführer war. Werbepost und Flyer wurden im spendenfinazierten "Familienbetrieb" des Geschäftsführers erstellt und nur ein deutlich unterdurchschnittlicher Anteil der Spenden kam als "Alibi" dem eigentlichen Zweck zugute, da man Fotos und Erfolgsstorys für die Werbe-Flyer benötigt....

Da stellt sich schon die Frage, ob es dem Vorstand dieses Vereins wirklich um den Tierschutz geht...

Ironischerweise war an dem Gartenzaun des Vorstandsmitglieds ein großes Verbotsschild angebracht, daß einen kotenden Hund zeigt...

Tags:
Interessenkonflikt, Salzburg, Katalyse-Institut, Kollateralschäden, Elektrosmogmessung

BioInitiative-Website mit böser Weihnachtsüberraschung

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.12.2010, 23:29 (vor 3179 Tagen) @ Kuddel

Wovon "lebt" das Katalyse Institut und dessen Mitarbeiter ?[/i]
=> Zum großen Teil von Spenden und Meßaufträgen kritisch denkender "Öko's".

Sind Sie da sicher? Wenn ich mir die Seite mit den 14 Mitarbeitern des Instituts ansehe, dann lese ich dort häufig Biologie aber nichts von Physik oder Elektrotechnik. Kriegen Biologen qualifizierte EMF-Messungen hin?

Was würde passieren, wenn das Katalyse Institut bez. Elektrosmog entwarnende und warnende Studien wirklich "neutral" bewerten würde ?

=> Die Hauptkundschaft würde das als Malus sehen
=> Spenden und Meßaufträge würden abnehemen,
=> Das Geschäftsfeld "Elektrosmog-Messungen" möglicherweise (wie früher schon das Thema Radioaktivität) wegbrechen.

Kann man dann davon ausgehen, daß das Katalyse Institut "unabhängig und neutral" informiert ?

=> Meiner Meinung nach "nein", da es finanzell in nicht unerheblichem Maße vom Kundeninteresse an Elektrosmogmessungen, Elektrosmogforschung, Elektrosmogliteratur usw abhängig ist.

Ja, so kann es gut sein, dass die Erwartungshaltung der angepeilten Kundschaft/Mitgliedschaft den Kurs maßgeblich mitbestimmt - so eine Art Lobbyismus des "Proletariats". Das unsägliche Positionspapier des BUND zum Mobilfunk ist dafür mMn ein Musterbeispiel, vor lauter Berücksichtigung von Lobbyinteressen haben die glatt die Interessen der Menschen übersehen. Sie wissen schon was ich meine, nämlich die völlige Ausklammerung von Handys in dem Papier und die volle Fixierung auf Sendemasten. Dieses Papier ist meiner Meinung nach ein Steigbügel nicht nur für Baubiologen, sondern fürs gesamte Helfergewerbe bis hin zu Immobilienmaklern, die im Windschatten der in diesem Fall vermeintlichen BUND-Seriosität gute Umsätze machen können. Und seien es Gutachten zur Wertermittlung von Immobilien inkl. wertschröpfender EMF-Immissionsmessung.

--
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Tags:
Lobbyismus

BioInitiative-Website mit böser Weihnachtsüberraschung

Kuddel, Donnerstag, 09.12.2010, 19:26 (vor 3178 Tagen) @ H. Lamarr

Wovon "lebt" das Katalyse Institut und dessen Mitarbeiter ?[/i]
=> Zum großen Teil von Spenden und Meßaufträgen kritisch denkender "Öko's".

Das Wort "Öko" ist sozusagen das Markenzeichen und kommt auf fast Jeder Seite des Internetauftritts vor.

Sind Sie da sicher? Wenn ich mir die Seite mit den 14 Mitarbeitern des Instituts ansehe, dann lese ich dort häufig Biologie aber nichts von Physik oder Elektrotechnik. Kriegen Biologen qualifizierte EMF-Messungen hin?

Ich sehe da keinen Widerspruch, Elektrosmogmessungen sind ja nur ein Teilbereich des Leistungsprektrums.

Das Institut schreibt:

Kontakt zur Beratung, Messung und Bewertung von elektromagnetischen Feldern (EMF, Elektrosmog) und Durchführung von Seminaren, Tagungen und Vorträgen: i.wilke@katalyse.de

Daneben gibt es ja noch Raumluftqualität, Energieberatung, Ökologische Bauberatung, Lebensmittelqualität etc.

Kontakt zur Beratung, Messung und Bewertung von Innenraumschadstoffen und Durchführung von Seminaren, Tagungen und Vorträgen: info@katalyse.de

Auffällig: Bei den anderen Themen gibt es wohl keinen festen Ansprechpartner.
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, daß Isabel in dem Institut eine "One (Wo)man Show" für Elektrosmogthemen ist.

Katalyse Institut

Sektor3, Donnerstag, 09.12.2010, 12:06 (vor 3178 Tagen) @ Kuddel

Warum sieht das Katalyse Institut öffentliche Mittel als "schlecht" an ?

Vielleicht schließt das Katalyse-Institut nur von sich auf andere.

Der Jahresbericht 2005/2006 des Katalyse Institutes benennt auf Seite 6 als Auftrag- und Fördergeber u.a. das BfS, Bundes- und Landesministerien, ein Büro des Deutschen Bundestages, die EU-Kommission, öffentliche Stiftungen...

Auf Seite 28 findet sich dann ein Bericht über eine Studie, die das Katalyse-Institut im Auftrag des BfS erstellte:

"Elektrosensible - wer sind sie und was wünschen sie?"
...
"Die Studie gibt Empfehlungen, wie zuständige Institutionen (etwa das BfS) durch ein geeignetes Informations- und Beratungsangebot das Vertrauen von elektrosensiblen Personen gewinnen können.

Ob es Elektrosensibilität als medizinisches Phänomen gibt, ist umstritten. Ein wissenschaftlicher Nachweis konnte bisher nicht erbracht werden. Für eine erfolgreiche Kommunikation mit Elektrosensiblen spielt dies indes kaum eine Rolle..."

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Stiftung

Katalyse Institut

Kuddel, Donnerstag, 09.12.2010, 18:54 (vor 3178 Tagen) @ Sektor3
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 09.12.2010, 19:10

Ein wenig widersprüchlich finde ich es ja schon, wenn das Institut seinen Mitgliedern schreibt:

Wissenschaft und Forschung im Dienste der Gesellschaft und der Umwelt zu leisten, setzt voraus weitestgehend unabhängig von den Mitteln der öffentlichen Hand und der freien Wirtschaft zu bleiben.

Während im Jahresbericht steht:

Der Jahresbericht 2005/2006 des Katalyse Institutes benennt auf Seite 6 als Auftrag- und Fördergeber u.a. das BfS, Bundes- und Landesministerien, ein Büro des Deutschen Bundestages, die EU-Kommission, öffentliche Stiftungen...

Da muß ich unwillkürlich an Anka's Leitspruch in leicht abgewandelter Form denken:

"Unser Institut hat eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, haben wir auch noch andere."

Katalyse Institut

Sektor3, Donnerstag, 09.12.2010, 20:01 (vor 3178 Tagen) @ Kuddel

Ein wenig widersprüchlich finde ich es ja schon, wenn das Institut seinen Mitgliedern schreibt:

Wissenschaft und Forschung im Dienste der Gesellschaft und der Umwelt zu leisten, setzt voraus weitestgehend unabhängig von den Mitteln der öffentlichen Hand und der freien Wirtschaft zu bleiben.

Während im Jahresbericht steht:

Der Jahresbericht 2005/2006 des Katalyse Institutes benennt auf Seite 6 als Auftrag- und Fördergeber u.a. das BfS, Bundes- und Landesministerien, ein Büro des Deutschen Bundestages, die EU-Kommission, öffentliche Stiftungen...

Da muß ich unwillkürlich an Anka's Leitspruch in leicht abgewandelter Form denken:

"Unser Institut hat eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, haben wir auch noch andere."

Sie sind aber auch pingelig.

Sollten wir dem Katalyse Institut nicht vielmehr dankbar sein,

Stellen Sie sich vor, welche Forschungsergebnisse bei einem weniger unabhängigen Institut hätten herauskommen können. Nicht auszudenken!

Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke

Sektor3, Mittwoch, 08.12.2010, 14:58 (vor 3179 Tagen) @ Kuddel

Isabel Wilke hat es gewiss nicht leicht. Nachfolgender Link zitiert aus ihrem Buch „Das große Strahlen-Handy & Co“. Es ist bestimmt anstrengend, wenn sie sich in ihrer journalistischen Arbeit (und vermutlich besonders im IZgMF) mit Menschen herumschlagen muss, "deren simple Denkweise mit der Erfassung komplexer Vorgänge überfordert ist".

Wilke schreibt in ihrem Buch: „Das große Strahlen-Handy & Co“ auf Seite 236: „Es gibt einerseits Vertreter der Wissenschaft – häufig Techniker, aber auch Mediziner -, die der Ansicht sind alle Anzeichen, Efffekte und Befunde seien Phantasiegebilde oder aus kranken Hirnen verdrehter Wissenschaftler und Betroffener entsprungen, die eigentlich nicht ernst genommen werden können... Meist handelt es sich hier wohl um Menschen, deren simple Denkweise mit der Erfassung komplexer Vorgänge überfordert ist.“

Gut möglich auch, dass "Alexander Lerchl", als "Vertreter der Wissenschaft" ob seiner "simplen Denkweise" einfach überfordert ist, die geforderten Antworten an Frau Wilke zu geben, oder dass er sich partout nicht mit Formulierungen wie "kranken Hirnen verdrehter Wissenschaftler und Betroffener" identifizieren möchte, die ihm von Isabel Wilke indirekt in den Mund gelegt werden.


Der Link führt übrigens auf mikrowellensmog.info zur Seite "Verharmloser". Dort findet sich übrigens auch ein Prof. David, der ja das offensichtliche Interesse von "Eva Weber" genießt. Über Prof. David heißt es:

Neben klaren Lügen und sich teilweise widersprechenden Aussagen fiel vor allem die Unkenntnis über aktuelle Studienergebnisse auf

Tags:
Wilke

Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.12.2010, 15:13 (vor 3179 Tagen) @ Sektor3

Der Link führt übrigens auf mikrowellensmog.info zur Seite "Verharmloser".

Momentan (15:05 Uhr) führt der Link nur zu einer Fehlermeldung.

Viele Grüße von Julian Assange ;-).

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Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke

Sektor3, Mittwoch, 08.12.2010, 16:51 (vor 3179 Tagen) @ H. Lamarr

Der Link führt übrigens auf mikrowellensmog.info zur Seite "Verharmloser".

Momentan (15:05 Uhr) führt der Link nur zu einer Fehlermeldung.

Viele Grüße von Julian Assange ;-).

Wenn Sie den Text in google eingeben, kommen Sie über den Cache rein.

Text:
Wilke schreibt in ihrem Buch: „Das große Strahlen-Handy & Co“ auf Seite 236

Wo ist www.mikrowellensmog.info abgeblieben?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.12.2010, 19:07 (vor 3179 Tagen) @ Sektor3

Der Link führt übrigens auf mikrowellensmog.info zur Seite "Verharmloser".

Momentan (15:05 Uhr) führt der Link nur zu einer Fehlermeldung.

Viele Grüße von Julian Assange ;-).

Wenn Sie den Text in google eingeben, kommen Sie über den Cache rein.

Okay, das hat geklappt! Der Originallink ist noch immer tot, die jüngste Seite im Cache datiert, wenn ich mich nicht irre, vom 26. November! Dr. Ruzicka wird seine Website doch nicht etwa ohne sich abzumelden aufgegeben haben? Das wäre schade, denn auf der von Ihnen gefundenen Seite (Verharmloser) hat er ein paar Perlen an pseudotechnischem Nonsense stehen, etwa diese

(Zit. aus W.Hingst, Handyfieber S.50). Also GSM = TV, das ist aber falsch, Hingst schreibt S. 49: „Die Unterschiede sind evident. Beim GSM handelt es sich weder um amplituden- noch um frequenzmodulierte, sondern um niederfrequent gepulste elektromagnetische Hochfrequenzfelder, die nicht analog, sondern digital übertragen werden.

Heiliger Bimbam! So eine verkorkste Darstellung der GMSK-Modulation muss man erst einmal zuwege bringen.

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www.mikrowellensmog.info jetzt japanische Kontaktsite

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.02.2014, 18:25 (vor 2027 Tagen) @ H. Lamarr

Der Link führt übrigens auf mikrowellensmog.info zur Seite "Verharmloser".

Momentan (15:05 Uhr) führt der Link nur zu einer Fehlermeldung.

Weiß jemand, was aus dem Wiener Mobilfunkgegner Univ.-Doz. Dr. Ferdinand Ruzicka geworden ist? Er hat der Anti-Mobilfunk-Szene offensichtlich auf Nimmerwiedersehen Adieu gesagt, unter seiner ehemaligen Webadresse www.mikrowellensmog.info taucht jetzt eine japanische Dating-Site auf. Da er noch im Wiener Telefonbuch steht, schließe ich die schlimmste Erklärung aus.

Hintergrund
Ferdinand Ruzicka im IZgMF-Forum

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Buch von Isabel Wilke für 2 Cent zu haben

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.02.2014, 18:38 (vor 2027 Tagen) @ Sektor3

Wenn Sie den Text in google eingeben, kommen Sie über den Cache rein.

Text:
Wilke schreibt in ihrem Buch: „Das große Strahlen-Handy & Co“ auf Seite 236

Vorbei, Google kennt den Suchbegriff nicht mehr.

Doch das Buch „Das große Strahlen-Handy & Co“ von Elektrosmog-Reporterin Isabel Wilke, das gibt es noch. Bei Amazon gebraucht in sehr gutem Zustand von medimops für glatt 2 Cent. Der Preis ist ohne Frage günstig, da ich jedoch die Artikel der Autorin im Elektrosmog Report kenne, meine ich, der Preis ist noch immer zu hoch.

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Tags:
Elektrosmog-Report, Wilke

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