Was macht krank - die Antenne oder die Angst davor? (Allgemein)

Doris @, Montag, 01.11.2010, 00:53 (vor 3645 Tagen)

Was macht krank - die Antenne oder die Angst davor?
Psychosomatische Effekte könnten Beschwerden auslösen

Irgendwo in Deutschland wird ein Mobilfunkmast aufgebaut. Kurz danach klagen die ersten Menschen über Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Es folgen Symptome wie Herzrasen, Bluthochdruck und Ohrensausen. Für die Anwohner ist die Ursache der Beschwerden klar: Alles fing mit dem Mobilfunkmast an. Oder?

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Tags:
Befindlichkeitsstörung, Neitzke, Nocebo, Verharmloser, Psychosomatik, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck

Was macht krank - die Antenne oder die Angst davor?

AnKa, Montag, 01.11.2010, 01:47 (vor 3645 Tagen) @ Doris

Was macht krank - die Antenne oder die Angst davor?

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"Die Angst vor der Strahlung könnte erklären, warum so viele Menschen rund um Mobilfunkantennen krank werden. Mitunter äußern die ersten Anwohner schon Beschwerden, noch bevor die Antennen überhaupt eingeschaltet sind. "Wir hatten solche Fälle, in denen die Leute nicht wussten, dass die Anlagen noch gar nicht in Betrieb waren und trotzdem über gesundheitliche Beeinträchtigungen klagten, die sie auf die Strahlung zurückführten", sagt Neitzke."

Das klingt ja wie bei Frau Dr. Kaul abgeschrieben. Der Mann wird von den Sendemasten-Extremen wahrscheinlich demnächst wohl ganz und gar in die Verbannung geschickt.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
EHS, Neitzke, Elektrochonder, Selbstdarsteller, Beschwerden

Dammbruch - Mastbruch

Alexander Lerchl @, Montag, 01.11.2010, 08:44 (vor 3645 Tagen) @ AnKa

Was macht krank - die Antenne oder die Angst davor?

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"Die Angst vor der Strahlung könnte erklären, warum so viele Menschen rund um Mobilfunkantennen krank werden. Mitunter äußern die ersten Anwohner schon Beschwerden, noch bevor die Antennen überhaupt eingeschaltet sind. "Wir hatten solche Fälle, in denen die Leute nicht wussten, dass die Anlagen noch gar nicht in Betrieb waren und trotzdem über gesundheitliche Beeinträchtigungen klagten, die sie auf die Strahlung zurückführten", sagt Neitzke."

Das klingt ja wie bei Frau Dr. Kaul abgeschrieben. Der Mann wird von den Sendemasten-Extremen wahrscheinlich demnächst wohl ganz und gar in die Verbannung geschickt.

Ich halte das für nichts weniger als einen Dammbruch in der Debatte. Herr Dr. Neitzke ist Physiker und in der Diskussion einer der Wenigen, mit denen man vernünftig reden kann. Er ist auch an dem Mastbruch-Projekt beteiligt (zusammen mit Adelkofer, Mosgöller, etc.). Wenn ein solches Statement von einem anerkannten Experten kommt, hat das schon Gewicht (oder sollte Gewicht haben ...). Noch ein paar Zitate aus dem Beitrag:

"Der Forscher geht zwar davon aus, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen tatsächlich krank machen kann. Aber ein Teil der Beschwerden, über die Anwohner immer wieder klagen, habe "mit Sicherheit psychische Ursachen", sagt Neitzke." (Hervorhebung von mir)

Das sollten sich mal einige Leute genau aufschreiben!

"Auch von Seiten der staatlichen Behörden sei viel zu lange nur abgewiegelt und zu wenig über tatsächliche und vermeintliche Risiken informiert worden. Dabei seien viele Gerüchte und Halbwahrheiten entstanden. "Es ist schwer, diese wieder aus der Welt zu bekommen.""

Besonders dann, wenn sie in einer Endlosschleife ständig wiedergekäut werden.

Ich finde es beruhigend, dass es noch solche kritischen Wissenschaftler gibt, die zu einer sachlichen Auseinandersetzung und deutlichen Schlussfolgerungen fähig sind, selbst wenn sie, wie AnKa meint, vielleicht in die Verbannung geschickt werden.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Mastbruch

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