Polizei: Brauchen Funk dringend (Allgemein)

Doris @, Sonntag, 15.08.2010, 11:17 (vor 4057 Tagen)
bearbeitet von Doris, Sonntag, 15.08.2010, 11:48

Landkreis. Seit einem Jahr wird im Land der digitale BOS-Funk aufgebaut. Die ersten Sendemasten stehen - Anlass für Mobilfunkkritiker, sich zu bündeln. Dagegen hofft die Polizei, mit dem BOS-Funk besser arbeiten zu können.

Bei Rettungseinsätzen können Minuten Leben retten: Je schneller Notärzte am Einsatzort sind, umso größer sind die Überlebenschancen der Verletzten. Funklöcher - die es im Landkreis Schwäbisch Hall auch nach Einführung des Gleichwellenfunksystems im Jahr 1996 immer noch vereinzelt gibt (siehe unten stehenden Bericht), können wertvolle Zeit kosten. Denn dann müssen die Rettungskräfte oder die Polizei erst "Funkplätze" suchen, um die Informationen weitergeben zu können.

Auch rund um den Mordfall Maria Bögerl aus Heidenheim sowie bei den Taxi-Morden am Bodensee verweist die Polizei darauf, dass der digitale BOS-Funk hilfreich gewesen wäre. Rüdiger Seidenspinner, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, meint, es wäre für die Fahnder am Bodensee gut gewesen, wenn etwa Fotos von Tatfahrzeugen in Sekundenschnelle an alle Ermittler hätten geschickt werden können. "Es wird Zeit, dass wir das Ding kriegen", sagte Seidenspinner gegenüber der "Stuttgarter Zeitung". Auch bei der Love Parade in Duisburg wird die mangelhafte Ausstattung der Polizei mit modernen Funkgeräten gerügt: Die Beamten hatten Handys dabei, aber die Mobilfunk-Netze waren überlastet.

Im Landkreis Schwäbisch Hall dagegen formierten sich in den vergangenen Wochen die Kritiker: Als über die Aufstellung von Masten berichtet wurde, schlossen sich die Mobilfunk-Initiativen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall jetzt zusammen. Dies teilen die Gruppen aus Schwäbisch Hall, Gaildorf, Rosengarten und Mainhardt mit.

"Die Bürger sind nicht ausreichend informiert worden", sagt Beate Braun, Mitglied der Bürgerinitiative Rosengarten. Als Beleg dafür nennt die Grünen-Kreisrätin zahlreiche Anrufe aus Steinbach, Hagenbach und Gschlachtenbretzingen. Als berichtet wurde, dass der Funkmast bei Gschlachtenbretzingen stehe, seien viele Bürger erst auf das Thema aufmerksam worden. Ziel des Bündnisses sei, weitere Bürger von der Gefährlichkeit des Digitalfunks zu überzeugen und den Ausbau des BOS-Funks zu verhindern.

Beate Braun und ihren Mitstreitern stößt zweierlei auf: Zum einen seien die Standorte der 24 Basisstationen im Kreis Schwäbisch Hall nicht öffentlich vorgestellt und diskutiert worden; zum anderen sei der Tetra-Funk gesundheitsschädlicher als der Mobilfunk. Elektrosensible Menschen hätten keine Möglichkeit, sich gegenüber der Strahlung, die selbst dicke Betonwände durchdringe, zu schützen. In Großbritannien hätten 176 Polizisten wegen Gesundheitsschäden auf Grund des Funksystems Schadensersatzklagen gestellt. Zu diesen Vorgängen lägen die Initiativen umfangreiches Material vor.

Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums, bestätigt diese Rechtsstreitigkeiten, sagt aber, dass die Argumentation auf den Zusammenstellungen des Wissenschaftlers Dr. Gerard Hyland und des Mobilfunkkritikers Andy Davison basiere. "Diese Veröffentlichungen entsprechen nicht den Anforderungen an wissenschaftliche Arbeit und geben zu einem großen Teil persönliche und subjektive Einzelmeinungen wieder." Loos widerspricht auch den Darstellungen der Mobilfunkkritiker, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei warne vor dem Digitalfunk. "Diese Bedenken sind inzwischen ausgeräumt."

Die Unsicherheit, welche Sicht der Dinge die richtige ist, hat Folgen: Die "Badische Zeitung" berichtete, dass sich in Schopfheim die Stadtverwaltung weigere, ihre Grundstücke für den Bau eines Mastens und die Aufstellung eines BOS-Senders zur Verfügung zu stellen. Ihre Begründung: Die gesundheitlichen Risiken seien nicht endgültig geklärt. Überlingen am Bodensee ist einen anderen Weg gegangen: Dort wurde die Strahlung des BOS-Senders gemessen. Laut Bericht im"Südkurier" zeigen die Ergebnisse, dass die Grenzwerte um 99,8 Prozent unterschritten seien.

Quelle: Südwest Presse 14.08.2010

M.E. ein Beitrag der nachdenklich macht bzw. machen sollte. Was bedeutet Verantwortung und wo fängt Verantwortungslosigkeit an. Hier würde mich dann immer interessieren, welche Lösungen diejenigen parat haben, die den Laien aufhetzen.

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Widerstand, Die Grünen, Netzwerk, Polizeifunk, Digitalfunk, Hyland, Braun

Die Stimme der Gegnerseite

Fee @, Sonntag, 15.08.2010, 12:33 (vor 4057 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Fee, Sonntag, 15.08.2010, 12:56

Trower Report über die Gefahren von TETRA
11. August 2010 | Autor: Uli
Bereits im Jahre 2001 warnte der Wissenschaftler B. Trower die Polizeibehörden von England über die Gefahren des digitalen Bündelfunkes TETRA. Wie Recht er mit seinen Ausführungen hat, zeigen die jüngsten gerichtlichen Klagen die 176 Polizeibeamten, wegen Gesundheitsschäden durch TETRA, gegen Ihren Dienstherren eingereicht haben. Die Deutsche Übersetzung seines leicht verständlichen Reportes ist jetzt fertig und unter Trower Report zu finden.

In seinem Bericht spricht er die von der Neuseeländischen Regierung in Auftrag gegebene Überprüfung der ICNIRP-Grenzwerte durch Dr. Neil Cherry an. Auch diese steht in ihrer Deutschen Übersetzung unter “ICNIRP-Richtlinienkritik von Dr. Neil Cherry” zum Download.

Zur erwähnten Studie über die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Prof. Saalford von der Universität Lund gibt es zwei zu empfehlende Fernsehbeiträge: Spiegel TV aus dem Jahr 2004 und die ARTE Reportage “Strahlen oder die Wissenschaft vom Risiko” aus dem Jahr 2009.

Die erwähnte Studie von Prof. Dr. Hyland ist in Deutsch nicht verfügbar, wohl aber seine Studie “Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit nachteilig beeinflussen können”

Zum Thema “Versicherungskonzerne verweigern die Absicherung von Schäden durch Funkstrahlung”, empfehle ich den Fernsehbeitrag von SWR BW “Versicherungen ziehen sich zurück”

Auch die von Dr. Trower angemahnten Studien an Nutzern von TETRA-Endgeräten gibt es im Moment nicht. Die bisher einzige Deutsche TETRA Studie an Menschen soll lediglich das Schlafverhalten und die Gehirnstromveränderungen von jungen und gesunden Polizisten untersuchen. Zu denken gibt aber der kurze Zeitraum von nur 10 Nachmittagstestungen und 10 Tests bei Nacht. Ob damit die gesundheitsschädlichen Langzeitwirkungen erfasst werden können, bleibt aber mehr als zweifelhaft. Es bleibt die Frage offen, ob das nur eine „Alibiuntersuchung“ der Verantwortlichen ist, um das vorher schon fest stehende Ergebnis neu präsentieren zu können? Wirklich ernst nehmen ließe sich das Ganze nur, wenn in der Zwischenzeit der Netzausbau gestoppt wird, und entsprechend dem Ergebnis dann weiter entschieden wird. Dr. Trower fragt schon 2001 in seinem Report auf Seite 18: „Warum wurden diese Forschungen nicht durchgeführt, bevor das System eingeführt wurde? So wird die Gesundheit der Polizeibeamten unnötigerweise in Gefahr gebracht“ Auf den nachfolgenden Seiten geht er noch genauer darauf ein, was alles erforscht werden müsste.“ Mittlerweile sind fast 10 Jahre vergangen. Zeit wäre genug gewesen, also liegen die Ursachen mangelnder Forschung wo anders.”

Die Original-Pressemeldung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zu der geplanten Studie finden Sie unter http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/tetrastudie

Abschließend ist zu sagen, dass sich alle von Dr. Trower erwähnten Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt bewahrheitet haben und dass die vermuteten Gesundheitsschäden bei den Polizeibeamten in England eingetreten sind. Die gerichtlichen Klagen der bereits Erkrankten belegen das. Es ist also höchste Zeit zu handeln und das auch aus technischer Sicht untaugliche TETRA-System durch ein leistungsfähigeres und gesundheitsverträglicheres zu ersetzen, bevor noch mehr Geld in den Sand gesetzt wird.

Leider sind nicht alle im Trower Report erwähnten Anhänge auf Deutsch verfügbar, wer sich aber einen Überblick über die momentane Studienlage verschaffen möchte, der finden eine Zusammenfassung namhafter internationaler Studien unter http://www.mobilfunkstudien.de

Speziell zu den gesundheitlichen Auswirkungen von TETRA gibt es einen sehr gute medizinischen Fachbeitrag von Dr. med. Scheiner mit dem Titel: “Der digitale Polizeifunk”

Nachtrag:
Jüngst ist noch ein weiterer öffentlicher Brief von Dr. Trower zum Thema TETRA erschienen

Veröffentlicht in FAQ, TETRA | Schlagworte: TETRA. Erfahrungsberichte, Trower Report | Keine Kommentare » Auch außerhalb Europas gibt es erhebliche Probleme mit dem digitalen Polizeifunk
10. August 2010 | Autor: Uli

Weitere Erfahrungsberichte aus Europa unter http://ul-we.de/frage-gibt-es-erfahrungsberichte-von-tetra-aus-anderen-landern/

Veröffentlicht in Allgemeine Fernseh- und Radiobeiträge zu Mobilfunk, FAQ, TETRA | Keine Kommentare » Petition an den Bayrischen Landtag zu mehr Gesundheitsvorsorge beim Aufbau eines neuen BOS-Funknetzes
5. August 2010 | Autor: Uli
Petitionstext

Unterschriftenliste

Veröffentlicht in Aktuelle Nachrichten, TETRA | Schlagworte: BOS-Funk, Petition, TETRA | Keine Kommentare » Über 50 Gemeinden leisten in Bayern Widerstand gegen TETRA
15. Juli 2010 | Autor: Uli
Auch wenn von offizieller Seite immer wieder behaupten wird, daß es kaum Widerstand gegen den Ausbau des veralteten digitalen Behördenfunk TETRA gibt, so leisten allein in Bayern über 50 Gemeinden aktiven Widerstand. Wer es genauer nachhören möchte, dem empfehle ich den Polizeireport vom 07.07.2010.

Quelle mit Links zum Anklicken: http://ul-we.de/category/faq/tetra/

Hier die Lösung in der CH, die anscheinend weniger Proteste auslöst als Tetra in D: http://www.poly-verlag.ch/polycom.htm

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Polycom

Polycom = Tetrapol

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.08.2010, 13:04 (vor 4057 Tagen) @ Fee

Hier die Lösung in der CH, die anscheinend weniger Proteste auslöst als Tetra in D: http://www.poly-verlag.ch/polycom.htm

Das Polycom-System in der Schweiz ist Tetrapol!

TETRAPOL ist zu TETRA nicht kompatibel. Der Bund hat allerdings entschieden, in der Schweiz für das Sicherheitsfunknetz Polycom die TETRAPOL Technologie zu verwenden. Die Zukunft der TETRAPOL Technologie ist allerdings unsicher, da der einzige Hersteller sich auch zu dem offenen Standard TETRA bekannt hat.

Quelle: http://www.motcom.ch/motcompage.php?id=137

Halbwegs konkretes Zahlenwerk wie bei Tetra haben wir beim Stöbern im Internet zu Tetrapol nicht gefunden. Dem EADS-System wird jedoch eine fast doppelt so hohe Senderreichweite wie Tetra zugeschrieben. Gemäß EADS sollen deshalb auch nur halb soviele Senderstandorte erforderlich sein.

Quelle: http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/Behordenfunk/behordenfunk.html

Doppelte Reichweite bedeutet vierfache Sendeleistung. Wundert mich, dass die Proteste in der Schweiz da kleiner sein sollen. Ihr solltet Uli W. mit eurem Gruppenführer auf Vortragsreisen schicken, um auch Angst vor Polycom verbreiten zu lassen. Da lässt sich nebenbei noch prima Lobbyarbeit zugunsten von Glasfaser machen, was euren Vize-Gruppenführer freuen wird.

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Glasfaser, Polycom

Polycom = Tetrapol

Fee @, Sonntag, 15.08.2010, 15:11 (vor 4057 Tagen) @ H. Lamarr

Halbwegs konkretes Zahlenwerk wie bei Tetra haben wir beim Stöbern im Internet zu Tetrapol nicht gefunden. Dem EADS-System wird jedoch eine fast doppelt so hohe Senderreichweite wie Tetra zugeschrieben. Gemäß EADS sollen deshalb auch nur halb soviele Senderstandorte erforderlich sein.

Wer ist WIR? Haben Sie noch weitere Helfer?

Quelle: http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/Behordenfunk/behordenfunk.html

Doppelte Reichweite bedeutet vierfache Sendeleistung. Wundert mich, dass die Proteste in der Schweiz da kleiner sein sollen. Ihr solltet Uli W. mit eurem Gruppenführer auf Vortragsreisen schicken, um auch Angst vor Polycom verbreiten zu lassen. Da lässt sich nebenbei noch prima Lobbyarbeit zugunsten von Glasfaser machen, was euren Vize-Gruppenführer freuen wird.

Weshalb schreiben Sie nicht die korrekte Bezeichung Vereinspräsident bzw. Vizevereinspräsident? Weils weniger tendenziös tönt? Vielleicht kämen dann von der andern Seite auch weniger Bezeichnungen, die Ihnen nicht passen. Vom Kassier ist inzwischen die Antwort eingetroffen "dieser alte Namen ist wegen dem Bankkonto".

Respektvoller Umgang miteinander

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.08.2010, 19:13 (vor 4057 Tagen) @ Fee

Halbwegs konkretes Zahlenwerk wie bei Tetra haben wir beim Stöbern im Internet zu Tetrapol nicht gefunden. Dem EADS-System wird jedoch eine fast doppelt so hohe Senderreichweite wie Tetra zugeschrieben. Gemäß EADS sollen deshalb auch nur halb soviele Senderstandorte erforderlich sein.

Wer ist WIR? Haben Sie noch weitere Helfer?

Ja, ich bin ein "Zwilling" ;-).

Quelle: http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/Behordenfunk/behordenfunk.html

Doppelte Reichweite bedeutet vierfache Sendeleistung. Wundert mich, dass die Proteste in der Schweiz da kleiner sein sollen. Ihr solltet Uli W. mit eurem Gruppenführer auf Vortragsreisen schicken, um auch Angst vor Polycom verbreiten zu lassen. Da lässt sich nebenbei noch prima Lobbyarbeit zugunsten von Glasfaser machen, was euren Vize-Gruppenführer freuen wird.

Weshalb schreiben Sie nicht die korrekte Bezeichung Vereinspräsident bzw. Vizevereinspräsident? Weils weniger tendenziös tönt?

Mein Eindruck ist, ihr Gruppenführer sonnt sich ganz gerne im Prestige, ein "Präsident" zu sein. Würde ich ihm auch gönnen, wenn er sich auch nur ansatzweise so benehmen würde, wie es von einem Spitzenfunktionär mit diesem Titel erwartet werden darf. Tut er nicht, er pöbelt was das Zeug hält. So jemandem verweigere ich die Anerkennung, ich sehe in ihm nur den Führer der Gruppe H.-U. Jakob (nicht meine, sondern seine Idee), kurz Gruppenführer.

Vielleicht kämen dann von der andern Seite auch weniger Bezeichnungen, die Ihnen nicht passen.

Sagenhaft, wie Sie die Fakten verdrehen :no:. Den "Gruppenführer" verwende ich erst seit ein paar Tagen, Jakob dagegen pöbelt seit Jahren gegen jeden, der nicht seine Sicht der Dinge teilt, die Hitliste seiner Entgleisungen gegenüber Lerchl zeigt ein Niveau, das abschreckt. Nein, "Fee", ihr "vielleicht" hat schlechtere Gewinnchancen wie der Volltreffer bei 6 aus 49. Und es ist doch Ihr Gruppenführer, der geradezu hysterisch darauf pocht, sich von nichts und niemanden etwas sagen lassen zu müssen. Mit "er hätte dies nicht nötig", schließt er gerne seine Ausfälle gegen andere. Und so einer soll tatsächlich sanfte Töne anschlagen, wenn er hier nicht mehr durch die Vollmilchschokolade gezogen wird? Ich glaub's einfach nicht. Oder anders gesagt: Weil er derart krass vorgelegt hat liegt es an ihm, in Vorleistung zu gehen und endlich mal zu zeigen, dass er mehr drauf hat, als nur einen der pöbelnden Muppet-Opas. Auf dem steinigen Weg zum respektvollen Umgang miteinander gäbe es so eine ganz entscheidende Hürde weniger.

[image]

Vom Kassier ist inzwischen die Antwort eingetroffen "dieser alte Namen ist wegen dem Bankkonto".

Ich liebe diese Leute, die mir Fehler erklären, statt diese zu beseitigen. Ist es nicht wurscht, wieso und weshalb "der alte Name" noch herumgeistert, der ihren Vorturner zum schnöden Gruppenführer macht? Der Kassier soll sich halt drum kümmern, dass der Kontoinhaber jetzt der Verein Gigaherz ist, oder ist - ich trau's mich fast nicht fragen - das H.-U.-Jakob-Gruppenkonto gar ein Privatkonto ihres Gruppenführers?

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Jakob, Gigaherz, Polycom

Respektvoller Umgang miteinander

Skeptiker, Sonntag, 15.08.2010, 22:50 (vor 4057 Tagen) @ H. Lamarr

Der Kassier soll sich halt drum kümmern, dass der Kontoinhaber jetzt der Verein Gigaherz ist, oder ist - ich trau's mich fast nicht fragen - das H.-U.-Jakob-Gruppenkonto gar ein Privatkonto ihres Gruppenführers?

Nun mal raus mit der Sprache, Fee...

Respektvoller Umgang miteinander

Fee @, Sonntag, 15.08.2010, 23:02 (vor 4057 Tagen) @ Skeptiker

Der Kassier soll sich halt drum kümmern, dass der Kontoinhaber jetzt der Verein Gigaherz ist, oder ist - ich trau's mich fast nicht fragen - das H.-U.-Jakob-Gruppenkonto gar ein Privatkonto ihres Gruppenführers?

Nun mal raus mit der Sprache, Fee...

Das würde bei respektvollem Umgang miteinander z.B. heissen: Dürfte ich Sie um eine Antwort bitten ;-)

Im übrigen erlaube ich mir auf unberechtige, beleidigende Unterstellungen, auch wenn sie als Frage verpackt sind, nicht zu antworten.

Die Stimme zu der Stimme der Gegnerseite

Doris @, Sonntag, 15.08.2010, 14:34 (vor 4057 Tagen) @ Fee

Bereits im Jahre 2001 warnte der Wissenschaftler B. Trower die Polizeibehörden von England über die Gefahren des digitalen Bündelfunkes TETRA. Wie Recht er mit seinen Ausführungen hat, zeigen die jüngsten gerichtlichen Klagen die 176 Polizeibeamten, wegen Gesundheitsschäden durch TETRA, gegen Ihren Dienstherren eingereicht haben. Die Deutsche Übersetzung seines leicht verständlichen Reportes ist jetzt fertig und unter Trower Report zu finden.

Für diejenigen, die es interessiert...

Die deutsche Übersetzung des Trower Report gibt es unter
http://www.buergerwelle-schweiz.org/fileadmin/user_upload/buergerwelle-schweiz/Mobilfunk/MF_07.10_Trower_TETRA_2001_deutsch.pdf

das Original unter...
http://www.planningsanity.co.uk/reports/trower.htm
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Was anderes habe ich auch gefunden..

Die englische Polizeigewerkschaft hat wohl so eine Art Mitgliedszeitschrift. In der Ausgabe aus dem Jahre 2005 setzt sie sich mit dem englischen Behördenfunk (Airwave) auseinander.

Auf Seite 3/4 gibt es einen sehr sachlich gehaltenen aufschlussreichen Bericht zu dem "Trower Report".

Unter diesem Link ist alles nachzulesen

http://www.polfed.org/PFNews_Airwave_Issue24.pdf

Erinnert mich irgendwie an den Hype um den BioInitiative Report, der außerhalb des Kritikerkreises nicht die Bedeutung hat, wie man es den Mobilfunk-Neulingen versucht zu suggerieren.

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Gewerkschaft der Polizei, Mitgliederzeitschrift

Polizeigewerkschaft distanziert sich von Trower-Report

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.08.2010, 21:13 (vor 4057 Tagen) @ Doris

Die englische Polizeigewerkschaft hat wohl so eine Art Mitgliedszeitschrift. In der Ausgabe aus dem Jahre 2005 setzt sie sich mit dem englischen Behördenfunk (Airwave) auseinander.

Auf Seite 3/4 gibt es einen sehr sachlich gehaltenen aufschlussreichen Bericht zu dem "Trower Report".

Unter diesem Link ist alles nachzulesen

http://www.polfed.org/PFNews_Airwave_Issue24.pdf

Das finde ich sehr bemerkenswert: die Polizeigewerkschaft distanziert sich dort geradezu von Barry Trower, der dem Bericht zufolge seinen Report in Eigenregie und nicht etwa im Auftrag der Polizeigewerkschaft erstellt hat. Liest sich alles weit weniger dramatisch, als in Uli Weiners Alarmmeldung, auch dass die Studien, auf denen der Report beruht, längst in die regelmäßigen Risikobewertungen durch EMF-Expertengruppen wie die ICNIRP eingeflossen sind, macht die Risikobewertung eines einzelnen Wissenschaftlers nicht unbedingt glaubhafter.

Weiner bauscht hier wieder einmal auf bewährte Weise eine gut ins Konzept passende Einzelmeinung dramatisch auf. Das allein ist mMn schon ziemlich ätzend, weil er dazu bis nach 2001 zurückgreifen muss. Noch schlimmer aber ist das Weglassen sämtlicher entlastender Studien, etwa die erst im März 2010 publizierte Tetra-Studie der Uni Essex. Weiner ist mMn von seriöser Information zum Thema Tetra sehr weit weg, er polemisiert gegen etwas, was lebensrettend sein kann, seine vorzeigbaren Argumente sind alt und ohne viel Substanz. Wenn das die "Stimme der Gegenseite" sein soll, "Fee", dann ist diese nur lästig, nicht wichtig. Ich finde es nach wie vor verantwortungslos, persönlicher Interessen wegen, den Ausbau des Tetra-Funknetzes zu behindern.

Seriöse technisch orientierte Infos zu Tetra, in der es u.a. auch darum geht, ob Tetra-Signale nun gepulst sind oder nicht, gibt es u.a. in dem PDF "TETRA" von Reinhold Wehner. Ebenfalls interessant und auch als Nicht-Experte gut zu lesen der Tetra-Zwischenbericht (PDF) des BfS vom März 2010.

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TETRA, Einzelmeinung, Risikobewertung, Distanzieren, Distanzierung, Gewerkschaft der Polizei, Mitgliederzeitschrift, Trower

Barry Trower versetzt Dr. Gerd Oberfeld nach Kanada

H. Lamarr @, München, Montag, 16.08.2010, 00:59 (vor 4057 Tagen) @ H. Lamarr

Mr. Trower ist als Ausländer mit fremder Sprache auf die Schnelle nicht so ganz leicht einzuschätzen. In solchen Fällen helfen Vergleiche zu etwas, was man selber kennt und zu dem der Unbekannte seinen Senf dazu gibt. Eileen O'Connor, das ist sozusagen die Suzanne S. auf den britischen Inseln, war so freundlich, Stellungnahmen von Trower zu publizieren, die mMn klar und deutlich zeigen, dass Trower ein klassischer Alarmkritiker ist. Einer wie Dr. Joachim M., der sich überall dort bedient, wo es nach EMF-Gefahr riecht. Trower schreibt zu Naila:

General practitioners in Naila examined the medical histories of nearly 1000 patients, searching for link between the distance of the patient’s living quarters from a long-standing mobile phone base station and the incidence of cancer. The physicians distinguished between an inner circle, within a 400m radius from the tower, and the area outside it. Tumours were found in patients living within 400m of the base station three times more frequently than among patients living outside.

The result of the Naila study, November 2004 shows that the proportion of newly developing cancer cases was significantly higher among those patients who had lived during the past 10 years at a distance of up to 400 m from the transmitter site, and that the patients fell ill on average 8 years earlier.

Irgendeine Silbe dazu, dass an der Studie von Dr. Eger substanzielle Kritik geäußert wurde? Nein!

Und dann verpasst Trower auch noch im Vorübergehen dem unschuldigen Gerd Oberfeld eine, indem er schreibt:

Doctor Gerd Oberfield of the Environmental and Resource Studies Programme, Trent University, Ontario, Canada, published a report dated November and December 2004, titled ‘Putting Cellphone Antennas near schools is too Risky’.

Unglaublich, aber dieser bodenlose Stuss hat sich im Netz dann auch noch ausgebreitet. Trower verwechselt hier gnadenlos den Österreicher Oberfeld mit der Kanadierin Magda Havas, die tatsächlich 2004 einen Leserbrief "Putting Cell Phone Antennas near schools is too risky" in der Washington Post vom 30. Dezember unterbrachte. Oberfelds Pech: Auch er brachte dort (Seite 2) einen Leserbrief unter (Trower macht daraus einen "Report"), so dass Trower ihn mit Havas verwechseln konnte. "Schon" nach acht Monaten wurde die vermeintliche Versetzung Oberfelds dann entdeckt, korrigiert wurde sie nicht, auf eine Desinformation mehr kommt es anscheinend nicht an.

Seltsam find ich, dass Magda Havas ihren besagten Leserbrief an die Washington Post, einer Tageszeitung, in ihrer Publikationsliste führt. Ich dachte bislang, in solchen Listen hätten nur wissenschaftliche Veröffentlichungen etwas zu suchen - und keine Leserbriefe an Tageszeitungen.

Nach allem, was ich heute so über ihn gelesen habe, schließe ich, Barry Trower nimmt es nicht so genau, Hauptsache es passt. Und damit wiederum passt er nahtlos in die Szene der Sendemastengegner erster Generation.

Game over. Next player.

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Oberfeld, Game over, Havas, Trower, O’Connor

Auch britische Polizei distanziert sich von Trower-Report

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.07.2011, 15:44 (vor 3710 Tagen) @ H. Lamarr

Das finde ich sehr bemerkenswert: die Polizeigewerkschaft distanziert sich dort geradezu von Barry Trower ...

Auch die National Policing Improvement Agency (NPIA), London, hält nicht viel von Trowers Alarmismus. 2011 gab Tom McArthur, Mitarbeiter der NPIA, auf Anfrage der deutschen Tetra-Projektgruppe Diginet u.a. folgende Auskunft:

"Im September 2001 nahm unsere landesweite Police Federation einen Bericht von Barry Trower, einem selbsternannten „Forschungswissenschaftler“, über TETRA und gesundheitliche Aspekte entgegen. In dem Bericht wird die Behauptung aufgestellt, TETRA sei nicht sicher, was unter den Beamten für starke Bedenken sorgte. Nach dem Dafürhalten der NPIA besitzt dieser Bericht keinen wissenschaftlichen Wert, er wird jedoch häufig in den Medien zitiert, und Trower wurde 2009 zu seinen Behauptungen, Airwave habe Beamte im Einsatz für den G20-Gipfel in London zu Fehlverhalten veranlasst, vom Police Review befragt."

Quelle: http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/sicherheit/bos_digitalfunk/aktuelles/110705_klagen_england.pdf

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TETRA, Trower

Die Stimme der Tauben

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.08.2010, 22:15 (vor 4057 Tagen) @ Fee

Autor: Uli

Naja, das ist ungefähr so, als ob Sie mir Prof. Dr. Marlborough erklären ließen, Rauchen sei nicht ungesund. Sie sind doch lange genug dabei, "Fee", um zu wissen, dass Sie von Uli W. keine objektive Information erwarten können, sondern nur die Bestätigung Ihrer Überzeugungen.

Egal, hier kann man sich auf jeden Fall mal den Barry Trower anschauen, auch er ist, wie so viele öffentlich wahrgenommene Sendemastengegner, bereits Rentner.

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Marlboro, Pensionär, Trower

Polizei: Brauchen Funk dringend

kritiker, Montag, 16.08.2010, 07:56 (vor 4057 Tagen) @ Doris

Klingelt's irgendwo im bayerischen Wald.
Draußen vor der Tür: Ein Polizist; fragt:
"Tschuldigung, wir ham hier kein Digital. Dürfma mal an ihr DSL?"

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