Fast 80 Prozent dafür: Der Mast soll her (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 15.03.2010, 01:45 (vor 3555 Tagen)

Geiselbach: Rund 2.100 Bürger können am 14. März entscheiden, ob an der Kirschenallee auf dem Ziegelberg ein Sendemast errichtet werden soll. Im letzten halben Jahr war die Gemeinde gespalten – ein Teil der Bürger hatte den Bau des Funkmastes verhindert. Allerdings klagen auch mehr als ein Drittel der Geiselbacher und Omersbacher über schlechten Handyempfang.

... schreibt unmittelbar vor dieser Abstimmung Primavera24.

Und nach der Abstimmung schreibt Main-Netz am 15. März:

An der Kirschenallee in Geiselbach kann ein Mobilfunkmast errichtet werden - dafür votierten gestern beim Bürgerentscheid fast 80 Prozent der Wahlberechtigten, bei einer Wahlbeteiligung von rund 55 Prozent.
»Nun sind wir auf der sicheren Seite und wissen genau, was unsere Bürger wollen«, kommentierte Bürgermeisterin Marianne Krohnen den deutlichen Ausgang des Bürgerentscheids. In einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderats soll dieser Punkt weiter behandelt werden, und das sicherlich mit der Empfehlung an das Gremium, einen entsprechenden Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter abzuschließen.

»Das Volk hat gesprochen. Vor allem wir als Gemeinderäte fühlen uns bestätigt in unserer vorher gefassten Entscheidung«, sagte Claus Rollmann, einer der Initiatoren der fraktions- und bürgerübergreifenden Initiative »Go mobil«, die sich für einen Mast an der Kirschenallee stark gemacht hat.

Von den Vertretern der Bürgerinitiative »Kein Mobilfunkmast zwischen Geiselbach und Omersbach« (BI), die den Bau eines Masts an der Kirschenallee verhindern wollten, lag bis Redaktionsschluss keine offizielle Stellungnahme vor.

Hintergrund

Bürgerentscheidsbekanntmachung

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Bürgerentscheid, Aschaffenburg

Bürgerübergriffe durch "Go mobil"

Sektor3, Montag, 15.03.2010, 08:48 (vor 3554 Tagen) @ H. Lamarr

»Das Volk hat gesprochen. Vor allem wir als Gemeinderäte fühlen uns bestätigt in unserer vorher gefassten Entscheidung«, sagte Claus Rollmann, einer der Initiatoren
der fraktions- und bürgerübergreifenden Initiative »Go mobil«,
die sich für einen Mast an der Kirschenallee stark gemacht hat.

Von den Vertretern der Bürgerinitiative »Kein Mobilfunkmast zwischen Geiselbach und Omersbach« (BI), die den Bau eines Masts an der Kirschenallee verhindern wollten, lag bis Redaktionsschluss keine offizielle Stellungnahme vor.

Jetzt ist es raus!
Nach tödlicher Handystrahlung jetzt direkte Übergriffe auf Bürger durch Mobilfunklobby!

Die perfiden Methoden der Mobilfunklobby erreichen eine neue Qualitätsstufe.
Nach dem früheren "Strahlungswahnsinn" (" Mikrowellen töten langsam"), geht die Mobilfunklobby, zusammen mit willfährigen Politikern, nun direkt auf die Bürger los.

"Go mobil" bezeichnet sich schamlos selbst als "bürgerübergreifende" Initiative.
Wer schützt die Bürger jetzt noch vor Übergriffen?

[Hinweis Moderator - 20.08.2010
Vorsicht mit Links, die auf die Webseiten iddd.de/umtsno von Herrn Puzyna gehen.
Die Seiten sind womöglich infiziert mit Trojaner, Spyware und Würmer. Weitere Detail sind hier nachzulesen.]

Tags:
Spyware, Trojaner, Würmer

Bild sprach zuerst mit dem Toten

KlaKla, Montag, 15.03.2010, 09:27 (vor 3554 Tagen) @ Sektor3
bearbeitet von KlaKla, Montag, 15.03.2010, 10:11

Die perfiden Methoden der Mobilfunklobby erreichen eine neue Qualitätsstufe.
Nach dem früheren "Strahlungswahnsinn" (" Mikrowellen töten langsam"), geht die Mobilfunklobby, zusammen mit willfährigen Politikern, nun direkt auf die Bürger los.

Auf derartige Meldungen sollte man vielleicht besser nicht aufmerksam machen. Der Verfasser ist mVn irre und wird immer wider versuchen auf sich und seine Belange aufmerksam zu machen. Er ist ein Verlierer der Mobilfunkdebatte.

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Meine Meinungsäußerung

Bürgerübergriffe durch "Go mobil"

Ex-Mobilfunker, Montag, 15.03.2010, 14:45 (vor 3554 Tagen) @ Sektor3

... fürwahr! Womöglich haben alle Fürsprecher einen Judaslohn erhalten. Da sind Millionen geflossen. Da hat doch die Mobilfunklobby wieder ihre hässliche Fratze gezeigt. Und die Unwissenheit der ortsansässigen Bürger schamlos ausgenutzt.

Nein mal ehrlich: Meine Stoppuhr läuft bereits und es werden noch Wetten angenommen, ab wann wir von Blutuntersuchungen, Krebsclustern, Dr. Eger usw. in der Gemeinde hören werden. Die "jetzt erst recht"-Phase der lokalen BI hat womöglich gerade begonnen. Haben die eigentlich Wald in der Gegend? Frau Waldmann-Seltsam sollte umgehend eine Bestandsaufnahme machen...

:rotfl:

Blutuntersuchungen und Ähnliches

Kühweider @, Montag, 15.03.2010, 16:01 (vor 3554 Tagen) @ Ex-Mobilfunker

Das läuft wie bei uns ab,da wird der Rahm abgeschöpft die Leute verunsichert und im Regen stehen gelassen.
Das wars dann-einige werden noch wirklich krank vor Angst-aber denen kann nicht mal Charles helfen.


mfg und abs

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"Orandum est ut sit mens sana in corpore sano"

Amtliches Endergebnis: 80 Prozent dafür

H. Lamarr @, München, Montag, 15.03.2010, 14:42 (vor 3554 Tagen) @ H. Lamarr

Geiselbach: Rund 2.100 Bürger können am 14. März entscheiden, ob an der Kirschenallee auf dem Ziegelberg ein Sendemast errichtet werden soll.

Das amtliche Endergebnis sieht so aus:

Abgestimmt haben 938 Bürger. Davon waren 748 (80,09 %) für den Masten und 186 (19,91 %) dagegen, vier Stimmen waren ungültig. Stimmberechtigt waren nicht 2100 Bürger, wie es oben heißt, sondern 1700, daraus resultiert eine Wahlbeteiligung von 55,2 %.

Warum die Zustimmung derart hoch ausfiel erklärt schlüssig das Bild, das einem Artikel von Main-Netz entstammt und das den geplanten Standort weit weg am Horizont zeigt:

[image]

Bildtext: Zur Frage, ob an der so genannten Kirschenallee (im Bild auf der Anhöhe am Ende des Weges) auf dem Ziegelberg ein Mobilfunkmast errichtet werden kann, findet morgen in Geiselbach ein Bürgerentscheid statt. Foto: Marion Stahl

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Mobilfunk in Geiselbach: Sieg der Vernunft

H. Lamarr @, München, Montag, 15.03.2010, 16:08 (vor 3554 Tagen) @ H. Lamarr

Von den Vertretern der Bürgerinitiative »Kein Mobilfunkmast zwischen Geiselbach und Omersbach« (BI), die den Bau eines Masts an der Kirschenallee verhindern wollten, lag bis Redaktionsschluss keine offizielle Stellungnahme vor.

2006 bewarb sich die BI neben 169 anderen Einzelpersonen und Vereinigungen für den taz-Panter-Preis, der an Helden und Heldinnen des Alltags verliehen wird. Offenbar sahen sich Vertreter der BI als solche. Früher hätte ich dem glatt noch zugestimmt, heute weiß ich, dass die BI den Bürgern von Geiselbach 2006 (damals erfolgreiche Mastenverhinderung) keinen Dienst, sondern einen Bärendienst erwiesen hat. Bekanntlich ist es für die Funkfeldbelastung von Handy-Nutzern kontraproduktiv, Sendemasten möglichst weit weg schieben zu wollen. Die Ablehnung der BI für den jetzt abgenickten Standort weit außerhalb vor den Toren Geiselbachs ist mit Sachargumenten ohnehin nicht mehr zu begründen, sondern nur noch mit ebenso bauchgesteuerter wie unbegründeter Angst.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mastverhinderung

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