Dialog zwischen Dr. Joachim Mutter und Ralf-Dieter Wölfle (Allgemein)

Doris @, Mittwoch, 30.12.2009, 18:34 (vor 3629 Tagen)

http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=6263&parent=0&forum_id=4

(incl. Vervollständigung des Dialoges durch RDW)

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Mutter

Dialog zwischen Dr. Joachim Mutter und Ralf-Dieter Wölfle

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.12.2009, 20:37 (vor 3629 Tagen) @ Doris

http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=6263&parent=0&forum_id=4

(incl. Vervollständigung des Dialoges durch RDW)

Nett, auch Alfred Tittmann mischt mit, kriegt es mit den Namen aber selbst nach so vielen Jahren noch immer nicht gebacken. Da spukte ihm wohl der Rainer Frentzel-Beyme durchs Gebälk, als er den armen RDW umtaufte. Über den Rest von Tittmanns Kommentar schweige ich lieber, was bin ich erleichtert darüber, mit diesem Fanatiker nicht mehr in einen Topf geschmissen zu werden. Dass der Dialog nur kastriert in Umlauf ist - ohne die Passagen von RDW, so schreibt es der Strangvater bei hese - ist sowas von peinlich, dass mir auch hierzu die Worte fehlen.

Leider ist der Dialog Mutter-RDW in der angebotenen Form praktisch wertlos, weil sich wohl nur die wenigsten die richtige chronologische Reihenfolge der E-Mails zusammenbasteln werden.

Auffallend finde ich, wie schnurstracks Dr. Mutter einer Sachdiskussion mit RDW aus dem Wege geht indem er kurzerhand einseitig die Diskussion für beendet erklärt. Dr. Mutter hat schnell gemerkt, dass es für ihn brenzlig wird, wenn er den Dialog zu Sachfragen annimmt. Also macht er das, was Sendemastengegner in solchen Situationen meiner Erfahrung nach immer machen: links blinken, noch schnell einen Tritt nach hinten loswerden - und dann scharf rechts abbiegen.

Ich denke das größte Problem von Dr. Mutter ist, dass er in Sachen EMF selbst ohne Expertise ist und nur das vorbringen kann, was andere zuvor irgendwann und irgendwo vorgetragen haben. Im Grunde wäre daran nichts auszusetzen, wenn er dabei Dinge nicht einseitig selektieren und dann auch noch gnadenlos verdrehen würde, bis sie in sein eigentümliches Alarmszenario passen.

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Die Selbstberufung des Sammlers

AnKa, Freitag, 01.01.2010, 18:02 (vor 3627 Tagen) @ H. Lamarr

Nett, auch Alfred Tittmann mischt mit, kriegt es mit den Namen aber selbst nach so vielen Jahren noch immer nicht gebacken.

Wie in allen extrem eingestellten Gruppierungen, sobald sie es auf mehr als 2 Mitglieder gebracht haben, gibt es wahrscheinlich auch innerhalb der mobilfunkextremen Erleuchtungsbewegung Leute, die ich als Sammler bezeichne. Historische Beispiele für Sammler sind Blockwarte und Falschparkeraufschreiber.

Sammler sind Selbstberufene. In der eigentlichen Auseinandersetzung können sie intellektuell nicht mithalten - mangels Fachkenntnis, aber vor allem wegen ihrer das Denken blockierenden, unterwürfigen Autoritätsfixiertheit gegenüber den Chefs der Gruppierung, der sie dienen. Sie versuchen daher, dieses Manko mit selbstaufopferndem und unterwürfigem Bienenfleiss auszugleichen. Ihr oberstes Ziel wird also, die Schriften und Äußerungen des Feindes zu sammeln, die Missetaten akribisch mitzuprotokollieren.

Es geht dem Sammler vorrangig um das Sammeln vorgeblicher "Beweise" für die Untaten des Feindes. Und so hält sich der Sammler allzeit bereit für den ersehnten, entscheidenden Moment – den Tag, an dem seine Chefs an seine Tür klopfen und ihn um seine Unterstützung bitten. Dieser Moment endlich erwiesener Aufmerksamkeit ist das, was er ersehnt, die Hoffnung darauf ist sein Antrieb.

Und @zu dem o.a. Link - Kleine Analyse meinerseits (Zitate aus dem Link oben):

"Einen weiteren Vorgang, der symptomatisch für die Situation Betreiber/Kritiker der Mobilfunkszene steht - Dialog zwischen Dr. Mutter und dem Mobilfunklobbyisten Rainer Dieter Wölfle - finden Sie in der Anlage."

Das sorglose Herumwerfen mit der persönlichen Zuweisung "Mobilfunklobbyist" zeigt den begrenzten Horizont und das eigentliche Ziel: Die Absicht besteht im Polarisieren, unter Inkaufnahme des Herabsetzens einer Person.

"Die industriegefälligen Kampagnen interessengesteuerter Internetseiten mit zum Teil entsprechenden diffamierenden Foren sind bekannt,"

Wir lernen: Irgendwelche Dunkelmänner betreiben interessengesteuerte Internetseiten und Kampagnen, die "bekannt" sind. "Industriegefällig" ist schon mal per se böse, nicht näher bezeichnete "Interessen" sowieso, und den Meinungsäußerungen anderer wird selbstverständlich der Zweck unterstellt, zu "diffamieren". Auf ein begrenztes Weltbild dieser Güte läuft es auch bei Extremen aller Couleur immer wieder heraus, denn sie fühlen sich im Allgemeinen vom großen Geld, von der Industrie, den Banken, von diverser Meinungsmafia umzingelt. Das Leben im modernen, liberalen Staat ist ihnen Graus und Horrorvision zugleich, sie haben ein Zerrbild davon im Kopf.

"es erübrigt sich, hier detailliert darauf einzugehen."

Dieser Zusatz ist ebenfalls typisch für extreme Äußerungen. Er bedeutet im Klartext: "Ich will nicht argumentieren müssen, sondern Stimmung erzeugen." Für dieses Ziel wird natürlich auch mal so ganz nebenbei dahergelogen:

"Nicht umsonst haben sich mit Grausen in der Vergangenheit namhafte Diskutanten, auch aus der Wissenschaft, von diesen pamphletischen Plattformen verabschiedet".

Symptomatisch ist dann auch immer wieder das ungefragte Herbeizitieren DES HERRN PROFESSORS DR. PHIL., der in diesem Fall einer immer wieder gerne geäußerten und penibel gehegten Grundüberzeugung extremer Truppen Gehör verschafft haben soll – nämlich, dass Politik eine Veranstaltung sei, die "im Konflikt" mit Demokratie und Menschenrechten steht.

"s. hierzu auch aus dem Beitrag “Politik im Konflikt mit Demokratie und Menschenrechte“ von Prof. Dr. phil. Karl Richter, aus der Broschüre “Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden

Die Schrift, aus der zitiert wird, ist übrigens vom schon seit Jahren bekannten Ältestenrat der mobilfunkextremen Erleuchtungsbewegung verfasst: Franz Prof. A., Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Klaus Kniep, Wilhelm Mosgoeller, Karl Richter, Hans-Christoph Scheiner, Ulrich Warnke. Das sind dann wohl die zuvor erwähnten "namhafte(n) Diskutanten", die sich "mit Grausen" aus dem Forum des IZgMF "verabschiedet" haben sollen – leider aber, ohne uns Niederen hier drunten einen Abschiedsbrief hinterlassen zu haben.

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Die Selbstberufung des Sammlers

H. Lamarr @, München, Freitag, 01.01.2010, 23:09 (vor 3627 Tagen) @ AnKa

"Nicht umsonst haben sich mit Grausen in der Vergangenheit namhafte Diskutanten, auch aus der Wissenschaft, von diesen pamphletischen Plattformen verabschiedet".
...
Das sind dann wohl die zuvor erwähnten "namhafte(n) Diskutanten", die sich "mit Grausen" aus dem Forum des IZgMF "verabschiedet" haben sollen ...

Nee, das glaube ich nicht, mWn hat keiner der genannten je einen Fuß in ein Diskussionsforum gesetzt, ins IZgMF-Forum schon gleich gar nicht. Was immer Phrasenkönig Adolf Tittmann mit "pamphletischen Plattformen" gemeint haben mag, das IZgMF kann er nicht im Sinn gehabt haben - schade eigentlich, es wäre nachgerade eine Auszeichnung für uns gewesen.

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Die Selbstberufung des Sammlers

AnKa, Samstag, 02.01.2010, 01:52 (vor 3627 Tagen) @ H. Lamarr

Was immer Phrasenkönig Adolf Tittmann mit "pamphletischen Plattformen" gemeint haben mag, das IZgMF kann er nicht im Sinn gehabt haben

Doch, doch. Der meint genau dieses Forum und nichts anderes. Es gibt nämlich nichts vergleichbar Gutes auf dem Sektor der Elektrosmog-Foren, das er sonst noch meinen könnte. Und hier nämlich ist sein und seiner extremen Mobilfunkgegner-Freunde schöner Traum von der Revolte gegen die Moderne zerplatzt.

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Dialog zwischen Dr. Joachim Mutter und Ralf-Dieter Wölfle

RDW ⌂ @, Mittwoch, 30.12.2009, 21:00 (vor 3629 Tagen) @ Doris

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(incl. Vervollständigung des Dialoges durch RDW)

Persönlich kann ich nur noch staunen, wie sich eine kleine Mail als Ausgangspunkt ohne proaktivem Zutun meinerseits u.A. durch ungefragtes Verteilen, falsches Erinnern, Verfälschen von Inhalten und gezielt nur teilweiser Weitergabe zu einem, wie ich meine, absolut blamablen Tiefpunkt der Mobilfunkkritik auswächst. Auch wenn das manche vielleicht erst nach und nach in allen Facetten begreifen, einige wenige womöglich auch nie.

Völlig unter den Tisch fällt dabei die inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Argumenten, wobei mir dafür die mögliche Antwort leichtfällt: Es gibt schlichtweg kaum etwas dagegen zu sagen, eher besteht die offenbar erkannte und auch berechtigte Gefahr noch mehr unter die Räder zu kommen.

RDW

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Antwort in ein paar Monaten

Alexander Lerchl @, Samstag, 02.01.2010, 09:02 (vor 3626 Tagen) @ RDW

Persönlich kann ich nur noch staunen, wie sich eine kleine Mail als Ausgangspunkt ohne proaktivem Zutun meinerseits u.A. durch ungefragtes Verteilen, falsches Erinnern, Verfälschen von Inhalten und gezielt nur teilweiser Weitergabe zu einem, wie ich meine, absolut blamablen Tiefpunkt der Mobilfunkkritik auswächst. Auch wenn das manche vielleicht erst nach und nach in allen Facetten begreifen, einige wenige womöglich auch nie.

Ich kann Ihnen nur zustimmen.

Völlig unter den Tisch fällt dabei die inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Argumenten, wobei mir dafür die mögliche Antwort leichtfällt: Es gibt schlichtweg kaum etwas dagegen zu sagen, eher besteht die offenbar erkannte und auch berechtigte Gefahr noch mehr unter die Räder zu kommen.
RDW

Vor ein paar Tagen habe ich Herrn Dr. Mutter eine mail mit einigen Fragen bzgl. des von ihm veröffentlichten Lang-Interviews geschickt. Er antwortete recht schnell und teilte mir mit, dass ich mit einer Antwort in einigen Monaten rechnen könne.

A. Lerchl

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Antwort in ein paar Monaten

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.01.2010, 12:52 (vor 3626 Tagen) @ Alexander Lerchl

Er antwortete recht schnell und teilte mir mit, dass ich mit einer Antwort in einigen Monaten rechnen könne.

In Anbetracht solcher Aussichten ...

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kann ich gut nachvollziehen, dass Dr. Mutter mit seiner brasilianischen Funklochklinik langsamer vorankommt als er dachte ...

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Wirkung von EHS im Alltag - Ländervergleich

AnKa, Samstag, 02.01.2010, 17:25 (vor 3626 Tagen) @ H. Lamarr

In Anbetracht solcher Aussichten ...

[image]

kann ich gut nachvollziehen, dass Dr. Mutter mit seiner brasilianischen Funklochklinik langsamer vorankommt als er dachte ...

War natürlich klar, dass die Frauen in den letzten Funklöchern dieser Welt noch knackig aussehen und wahrscheinlich auch nicht so schnell altern. Kein Wunder, dass es die Baubiologen und die Umweltdoktoren dorthin treibt.

Bei uns dagegen sind die Frauen, sofern sie nicht Schutzanzüge tragen, wegen der ständigen Mikrowellenzwangsbestrahlung nur noch am Herumnörgeln, bekommen früher als anderswo faltige Haut und reden verwirrt feministisches Zeug daher.

Irgendwann dann drehen sie wegen der allgegenwärtigen Funkbelastung einfach nur noch völlig durch und verwandeln sich in die berüchtigten EHS-Zombie-Emanzen, wie sie einem mittlerweile auf jeder U-Bahn-Station begegnen und wo sie versuchen, arglose männliche Passanten auf die Gleise zu stossen:

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Da fragt man sich dann schon so langsam, wohin das noch führen soll, in diesem zwangsbestrahlten Land. Aber echt.

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Das Interview: Der Stein des Anstoßes

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.12.2009, 21:50 (vor 3629 Tagen) @ Doris

Der Stein des Anstoßes, nämlich das Interview - das Dr. Mutter der SZ gab - ist in voller Länge hier nachzulesen. Ein Blick auf den "wissenschaftlichen Beirat" der Seite erklärt, wieso das Interview den Weg auf diese Seite gefunden hat ohne dass die Falschdarstellung, Dr. Mutter sei "Umweltmediziner an der Universität Freiburg" korrigiert wurde.

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Peinliches Agieren

KlaKla, Donnerstag, 31.12.2009, 07:17 (vor 3629 Tagen) @ Doris

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(incl. Vervollständigung des Dialoges durch RDW)

Peinlich was die Bürgerwelle e.V. für ein boshaftes Spiel antreibt. Geradezu abschreckend empfinde ich die Äußerung eines klassischen Mitläufer, älteren Semesters, der zum Thema selbst zwar nichts zu sagen hat aber die Gelegenheit nutz um Hetze gegen anders Denkende zu betreiben inkl. verlogener Werbung für einen anderen Mitstreiter bzw. dessen kostenpflichtiger Broschüre.

Zur Klarstellung, die alten Mobilfunkgegner pflegen Monologe, keine Dialoge. Daher ist es schon erstaunlich, dass RDW überhaupt eine Antwort erhalten hat.
In der Vergangenheit gab es keine namhaften Diskutanten, die sich von einer Diskussionsplattform hätten verabschieden könnten.

Schwäbische Zeitung, das Interview von Dr. Mutter.

Eine kritische und gründliche Recherche Arbeit zum Thema hätte ein anderes Ergebnis zur Folge haben müssen, meinem Verständnis nach. Allein das einzige von Dr. Mutter "wohlwollende" Arbeitszeugnis aus dem Jahr 2006 und sein Lebenslauf verdeutlichen mir eine gewisse Unstimmigkeit in der selektiven Darstellung.

Prof. Dr. Daschner verfasste für Dr. Mutter ein Arbeitszeugnis
und laut Selbsthilfegruppe verdanke die Uni Freiburg der Arbeit von Dr. Daschner einen regen Zulauf, wie man dem offenen Brief hier entnehmen kann.

Unter Kollegen ist man sich wohl gerne mal behilflich. ;-)

Dr. Mutter scheint kein Interesse an der Richtigstellung zu haben, dass er nicht mehr für die Uni Freiburg tätig ist.
Er geht den kritischen mMn. berechtigten Fragen von RDW nur aus dem Weg.

--
Meine Meinungsäußerung

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Peinliches Agieren

AnKa, Donnerstag, 31.12.2009, 07:49 (vor 3629 Tagen) @ KlaKla

Zur Klarstellung, die alten Mobilfunkgegner pflegen Monologe, keine Dialoge. Daher ist es schon erstaunlich, dass RDW überhaupt eine Antwort erhalten hat.
In der Vergangenheit gab es keine namhaften Diskutanten, die sich von einer Diskussionsplattform hätten verabschieden könnten.

Wollen wir mal nicht den wuff vergessen. Der wurde zwar verabschiedet, statt sich selbst zu verabschieden, aber immerhin war es ein Abschied.

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Amalgam: Ältere Schwester der Mobilfunkdebatte

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.01.2010, 20:22 (vor 3626 Tagen) @ AnKa

Wollen wir mal nicht den wuff vergessen.

An eben unseren "wuff" musste ich denken, als mich bei einem "Stern"-Artikel über Dr. Mutter die Zwischenüberschrift "Weltverschwörung der Wissenschaft?" angrinste. Schaunsemal, die Verwandschaft ist schon frappierend. Und ebenso wie "wuff" sieht sich auch Dr. Mutter gemäß dem Artikel auf verlorenem Posten gegen übermächtige Gegner, nur einen Mike R., den gibt es bei der "Amalgammafia" nicht. Ansonsten gleichen sich beide Debatten wie eineiige Zwillinge. Und täglich grüßt das Murmeltier!


Weltverschwörung der Wissenschaft?
Heute sagt Joachim Mutter: "Ich unterstelle zumindest Teilen dieser Institutionen, dass sie Informationen über die Schädlichkeit von Amalgam falsch deuten oder vielleicht sogar bewusst unterschlagen." Er bringt Amalgam nicht nur mit unklaren körperlichen Beschwerden wie Müdigkeit und Kopfschmerzen in Verbindung, sondern sieht es auch als möglichen Mitverursacher einer ganzen Reihe schwerer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer und Multipler Sklerose.

Der Münchner Toxikologe Stefan Halbach kontert: "Man muss schon an eine Weltverschwörung der renommiertesten Organisationen und Wissenschaftler glauben, wenn man heute noch ernsthaft behauptet, Zahnfüllungen aus Amalgam würden die Gesundheit vieler Menschen derart ernsthaft gefährden." Mehr als 30 Jahre lang forschte Halbach über die Auswirkungen von Quecksilber auf den Organismus, das mit 50 Prozent den Hauptbestandteil der Metalllegierung bildet.

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Klimawandel: verwandt oder verschwägert

Robert, Samstag, 02.01.2010, 21:07 (vor 3626 Tagen) @ H. Lamarr

An eben unseren "wuff" musste ich denken, als mich bei einem "Stern"-Artikel über Dr. Mutter die Zwischenüberschrift "Weltverschwörung der Wissenschaft?" angrinste.


In letzter Zeit fallen mir die sogenannten "Klimaskeptiker" vermehrt auf.

Da gibt es eine eigene Seite auf Esowatch:
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Klimalüge

Zitat:

"Propagandamäßig wird auch verbreitet, dass das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, die oberste Weltklimabehörde [1]) doktrinmäßig eine Klima-Katastrophe konstruieren würde. Überhaupt sei dies bereits vor Gründung des IPCC als deren eigentliche Aufgabe festgelegt und beschlossen worden. "

Parallelen sind nicht zu übersehen, oder?
Eventuell kümmert er sich darum nach 19 Uhr.

Hinweis Moderator: Hier entlang zum abgetrennten Posting

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Doktrin

Amalgam 2010: Für Umweltdocs noch immer Giftbombe im Mund

H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.04.2010, 16:59 (vor 3520 Tagen) @ H. Lamarr

Heute sagt Joachim Mutter: "Ich unterstelle zumindest Teilen dieser Institutionen, dass sie Informationen über die Schädlichkeit von Amalgam falsch deuten oder vielleicht sogar bewusst unterschlagen."

Wer glaubt, die Schlacht um Amalgam sei längst geschlagen, dem sei dieses PDF vom März 2010 ans Herz gelegt, in dem Umweltmediziner einen "Amalgamschaden-Leugner" angreifen. Ob das stimmt, was dort steht, kann ich nicht beurteilen, meine Zahnärztin aber hat mir schon vor Jahren gesagt: Wenn überhaupt, dann schädigt Amalgam noch am ehesten uns Zahnärzte, weil wir beim Rausbohren von Amalgam-Füllungen die Dämpfe einatmen. Eine Studie habe diesen Verdacht jedoch nicht bestätigen können. Bis auf weiteres mutmaße ich daher, dass es beim Amalgam zu ebensolchen maßlosen Übertreibungen kommt, wie beim Mobilfunk, und dass die Faktenlage die Behauptungen nicht stützt. Dr. Mutter taucht in dem Amalgam-Protest übrigens nicht (mehr) auf.

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Amalgam 2010: Für Umweltdocs noch immer Giftbombe im Mund

Alexander Lerchl @, Sonntag, 18.04.2010, 17:12 (vor 3520 Tagen) @ H. Lamarr

Heute sagt Joachim Mutter: "Ich unterstelle zumindest Teilen dieser Institutionen, dass sie Informationen über die Schädlichkeit von Amalgam falsch deuten oder vielleicht sogar bewusst unterschlagen."

Wer glaubt, die Schlacht um Amalgam sei längst geschlagen, dem sei dieses PDF vom März 2010 ans Herz gelegt, ....

Interessant ist die Stellungnahme des Robert-Koch-Instituts zum "Sondervotum Amalgam" von Prof. Daschner und Dr. Mutter:

"Daschner und Mutter führen ins Feld, dass es „in der wissenschaftlichen Literatur keinen eindeutigen Beweis für die Ungefährlichkeit von Amalgam als Zahnfüllmaterial“ gebe; es sei Zurückhaltung geboten „bis wissenschaftlich indeutig nachgewiesen ist, dass Amalgam unschädlich ist“. Dieser Denkansatz ist unwissenschaftlich, ist doch akzeptierter erkenntnistheoretischer Konsens, dass grundsätzlich der Nachweis einer Unschädlichkeit, einer Wirkungslosigkeit nicht zu führen ist. Man kann allenfalls versuchen zu quantifizieren, wie klein (oder groß) ein Risiko ist."

Das kommt mir so verdammt bekannt vor. :-)

Quellen:
RKI-Stellungnahme Amalgam
Sondervotum
Entgegnung

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Foren-Ritter: Noch'n Geschäftsmodell

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.01.2010, 01:04 (vor 3627 Tagen) @ Doris

Dieses Geschäftsmodell ist mir auch noch nicht untergekommen: Eine eigene Rubrik in einem Forum randvoll mit potentiellen Buchkäufern. Warum zum Kuckuck fällt mir nie sowas ein? Ich träume von "Ich begrüsse Dr. George Carlo herzlich in unserem Forum in seiner eigenen Rubrik, wo er sich den Fragen seiner Leser stellt.: Bücher, Produkte, freie Referentermine von Dr. Carlo".

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