Schelte für misslungenen WDR-Beitrag (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 20.12.2009, 15:22 (vor 3638 Tagen)

Schelte für misslungenen WDR-Beitrag

AnKa, Sonntag, 20.12.2009, 16:11 (vor 3637 Tagen) @ KlaKla

Und wieder einmal ein subjektiver TV-Beitrag zum Thema "Mobilfunkrisiken", diesmal vom WDR - kritisiert von David Harnasch.

Man schmunzelt mit dem Beitrag. Und müsste doch entsetzt, empört sein. Führt er doch vor Augen und Ohren, was 10 Jahre Berieselung durch Sendemastengegner und "Baubiologen"-Lobbygruppen in den Köpfen wohl nicht weniger Redakteure hinterlassen haben. Dazu wirkt wohl bei einigen auch noch eine latente Wissenschaftsfeindlichkeit und/oder Industriefeindlichkeit. Je nachdem. Man glaubt lieber empörten Volksinitiativen und der Erfahrung sogenannter "Baubiologen", die wiederum unter ihrem Marketigtitel Unsinn interpretieren und von der Angst anderer Menschen leben.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Schelte für misslungenen WDR-Beitrag

AnKa, Sonntag, 20.12.2009, 17:08 (vor 3637 Tagen) @ KlaKla

Und wieder einmal ein subjektiver TV-Beitrag zum Thema "Mobilfunkrisiken", diesmal vom WDR - kritisiert von David Harnasch.

Interessant ist auch der im Film gegebene Hinweis dazu, dass Grenzwertsenkungen zu mehr Sendemasten führen. Dann aber auch bitte überall hin, mitten in die Cities hinein, bitte.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Schelte für misslungenen WDR-Beitrag

Kuddel, Sonntag, 20.12.2009, 17:57 (vor 3637 Tagen) @ AnKa

Interessant ist auch der im Film gegebene Hinweis dazu, dass Grenzwertsenkungen zu mehr Sendemasten führen. Dann aber auch bitte überall hin, mitten in die Cities hinein, bitte.

Es hängt sicherlich auch davon ab, wie weit die Grenzwerte gesenkt werden sollen.

Eine Grenzwertsenkung bis Faktor 100 würde meiner Meinung nach praktisch keine Mastverdichtung erfordern, da die heutigen Grenzwerte i.d.R. nicht ausgeschöpft werden.
"Profitieren" würde in seltenen Fällen vielleicht der eine oder andere Dachterassennutzer.

Eine weitergehende Grenzwertsenkung würde als erstes die Breitband-Datendienste betreffen, da diese eine höhere Feldstärke erfordern, als die reine Sprachanwendung. Das wäre dann ohne Mastverdichtung eine "Gefahr" für das gerade aufkeimende Geschäftsmodell der Multimedia-Anwendungen.

Eine Senkung auf die von Sendemastgenern erträumten 1mW/m² wäre aber sicherlich mit einem erheblich Ausbau- und Umbaubedarf verbunden. Ökonomisch wird es vermutlich bereits vorher "knirschen", besonders in Ballungsgebieten mit tiefen Häuserschluchten.

Man könnte ja eine Volksbefragung durchführen:
Wären sie bereit, x-mal so hohe Minutenpreise zu zahlen, um etwas weniger "bestrahlt" zu werden ?

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