EHS-Forschung (Forschung)

Doris @, Samstag, 12.12.2009, 18:17 (vor 4168 Tagen)

Beim COST Arbeitsgruppentreffen im November in Paris wurden zwei geplante EHS-Studien präsentiert. Bei beiden Studien stand die Therapie im Mittelpunkt.

a) Französisches Projekt, geplant durch Dr. Rene de Seze

Ein Protokoll für ärztliche Beratung und Behandlung von IEI-EMF Patienten in Frankreich ist entwickelt worden. Es ist geplant, die Beratungen ab Januar 2010 zu beginnen. Um diese Initiative zu bewerten und daraus zu lernen, ist eine beobachtende Studie geplant.

Weitere Informationen gibt es in der Power Point Präsentation von Rene de Seze

Electric HyperSensitivity or Idiopathic Environmental Intolerance
Medical care proposal

Beratung
persönlicher RF und ELF Dosimeter und ein tägliches Tagebuch der Symptome über einen Zeitraum von einer Woche

Dosimeter und Tagebuch werden zurück zur Beratungsstelle gebracht und von dort zu INERIS gesandt.

Ergebnisse der Exposition, des Tagebuches und para-klinische Untersuchungen werden analysiert.
Zwei Monate später erfolgt die zweite Beratung, bei der den Patienten die Ergebnisse mitgeteilt und interpretiert werden.
Nachuntersuchung (Follow up) und Auswertung: 6 Monate, 1 Jahr später

Einstufung durch Lena Hillert:
1. Stadium: vorübergehende Symptome, möglicher Zusammenhang evoziert
2. Stadium: Anhaltende zunehmende Symptome in Stärke oder Frequenz. Patienten suchen nach Bestätigung für kausalen Zusammenhang, vermeidendes Verhalten beginnt.
3. Stadium: Symptome mit irgendeiner EMF-Quelle. Die Patienten sind von einem kausalen Zusammenhang überzeugt, manchmal extremes vermeidendes Verhalten (Leben im Wald)

Mögliche Therapie:
Medikamente: schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie

In manchen Fällen: Reduzierung der Exposition (Distanz, Abschirmung)
Follow up: Medizinische Beratung
Beibehaltung oder Änderung des Protokolls


(zur australischen EHS-Studie schreibe ich später was dazu)

EHS-Forschung

Kuddel, Samstag, 12.12.2009, 19:16 (vor 4168 Tagen) @ Doris

Beratung
persönlicher RF und ELF Dosimeter und ein tägliches Tagebuch der Symptome über einen Zeitraum von einer Woche

Dosimeter und Tagebuch werden zurück zur Beratungsstelle gebracht und von dort zu INERIS gesandt.

Mir ist nicht ganz klar:
Ist das nun Teil einer Studie, oder einer Behandlungsmethode ?
Wenn es Teil einer Studie ist, welche Rolle spielt das Dosimeter ?
Wenn das Dosimeter dazu dienen soll, einen Zusammenhang zwischen Expositionswerten und Symptomen herzustellen (oder nicht), wie werden Confounder ausgeschlossen ?

Z.B. Patient weiß von EMF Quellen, hat ein eigenes Meßgerät, oder kennt "Strahlungswerte" durch einen Baubiologen...
In solchen Fällen wäre ein Dosimeter nutzlos und ich behaupte mal, einen Baubiologen habe viele bereits konsultiert bevor sie an diesem Programm teilnehmen.

Problem mit unbeaufsichtigtem EHS-Test

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.12.2009, 22:30 (vor 4167 Tagen) @ Kuddel

Z.B. Patient weiß von EMF Quellen, hat ein eigenes Meßgerät, oder kennt "Strahlungswerte" durch einen Baubiologen...

Da sehe auch ich einen Pferdefuß, denn im Zusammenhang mit Elektrosensiblen darf bei einem unbeaufsichtigten Test der Manipulationswille von Probanden nicht außer acht gelassen werden. Mit genau diesem Problem schlägt sich ja auch Sigi Zwerenz herum, auch er will seinen unbeaufsichtigt ablaufenden ES-Test so gut es geht gegen Manipulation schützen. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass über die Maßnahmen zum Manipulationsschutz so gut wie nichts gesagt werden darf, um den Schutz nicht auch noch selbst auszuhebeln. Vielleicht fehlt aus diesem Grund im öffentlich einsehbaren Studiendesign der entsprechende Abschnitt. Und wenn er nicht fehlt, dann könnte es sich um eine gezielte Vorselektion handeln. Wer also fantastisch gute Korrelationen zwischen miesem Befinden und der Einwirkung von NF/HF zeigt, der qualifiziert sich dafür, dies auch unter kontrollierten Bedingungen zeigen zu dürfen, Schwindler flögen dabei auf.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Probanden

Vorab-Kenntnis von Stellen mit erhöhter Strahlung

Kuddel, Samstag, 12.12.2009, 22:36 (vor 4167 Tagen) @ H. Lamarr

Da sehe auch ich einen Pferdefuß, denn im Zusammenhang mit Elektrosensiblen darf bei einem unbeaufsichtigten Test der Manipulationswille von Probanden nicht außer acht gelassen werden.

Es muß ja nicht einmal ein Manipulationswille vorhanden sein.
Allein schon die Kenntnis, daß bestimmte Stellen "höhere" Strahlenwerte aufweisen,
könnte unterbewußt eine Reaktion wie z.B. Herzrasen auslösen.

Diese Kenntnis könnte aus eigenen Messungen vor der Studienteilnahme stammen, aus einer Baubiologenbegehung oder einfach nur, weil ein Sender sichtbar ist (Sendemanst, DECT Station etc)

Vorab-Kenntnis von Stellen mit erhöhter Strahlung

Doris @, Samstag, 12.12.2009, 23:30 (vor 4167 Tagen) @ Kuddel

Es muß ja nicht einmal ein Manipulationswille vorhanden sein.
Allein schon die Kenntnis, daß bestimmte Stellen "höhere" Strahlenwerte aufweisen,
könnte unterbewußt eine Reaktion wie z.B. Herzrasen auslösen.

Diese Kenntnis könnte aus eigenen Messungen vor der Studienteilnahme stammen, aus einer Baubiologenbegehung oder einfach nur, weil ein Sender sichtbar ist (Sendemanst, DECT Station etc)

Vielleicht geht es in dieser Studie gar nicht darum, den kausalen Zusammenhang mit EMF festzustellen, sondern lediglich darum den Menschen zu helfen, mit ihren Symtomen zu leben und den Platz in der Gesellschaft zu behalten. Niemand kann daran interessiert sein, dass Leute aus dem Berufsleben aussteigen und aus der Gesellschaft wegbrechen um irgendwo im Wald zu hausen.

Die Einstufung von Lena Hillert in die verschiedenen Stadien zeigt doch auch, dass es wichtig ist, die Menschen zu erreichen und ihnen zu helfen, bevor sie das letzte Stadium erreicht haben.

Und es gibt nicht nur EHS, deren ausschließliches Ziel die Anerkennung des kausalen Zusammenhangs ist, sondern denen oberste Priorität ist, in der Gesellschaft und auch evtl. im Berufsleben integriert zu bleiben. Dafür sind sie dann bereit, jegliche Hilfe anzunehmen.

Tags:
Symptome

Vorab-Kenntnis von Stellen mit erhöhter Strahlung

Schmetterling @, Dienstag, 15.12.2009, 12:54 (vor 4165 Tagen) @ Doris

Und es gibt nicht nur EHS, deren ausschließliches Ziel die Anerkennung des kausalen Zusammenhangs ist, sondern denen oberste Priorität ist, in der Gesellschaft und auch evtl. im Berufsleben integriert zu bleiben. Dafür sind sie dann bereit, jegliche Hilfe anzunehmen.

Warum propagieren Sie, dass Anerkennung eines kausalen Zusammenhangs unnötig ist?

Kommt es Ihnen gar nicht komisch vor, dass es in dem ganzen großen, sich gebildet und hochentwickelt gebendem Deutschland keine einzige Stelle/ Labor (ausgestattet mit entsprechender Technik) gibt, an welche/s sich ein ES wenden kann, und wo kompetent nach einer Ursache für seine Beschwerden gesucht wird?

(Wenn Sie Beschwerden- irgendwelcher Art- haben, versuchen Sie da nicht auch erst die Ursache zu finden, um dann eine Entscheidung zu treffen, wie am effizientesten vorgegangen wird?

Würden Sie "blindlings" und auf Dauer z.T. nebenwirkungsreiche Medikamente essen, wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, dass Vermeidung- von was auch immer- den gleichen Effekt hat?)


der Schmetterling

Tags:
Ablenkung

Vorab-Kenntnis von Stellen mit erhöhter Strahlung

Doris @, Dienstag, 15.12.2009, 14:01 (vor 4165 Tagen) @ Schmetterling

Warum propagieren Sie, dass Anerkennung eines kausalen Zusammenhangs unnötig ist?

Ich kann Ihnen diese Frage leider nicht beantworten, da ich dies weder propagiert habe, und dies auch nicht meine Gedanken waren.

EHS-Forschung----> Literatur Review durch G. Oftedal

Doris @, Sonntag, 13.12.2009, 00:56 (vor 4167 Tagen) @ Doris

Ebenfalls ein Punkt beim COST-Arbeitsgruppen Meeting in Paris war die umfassende Literatur Review durch die Arbeitsgruppe um Gunnhild Oftedal

Status der und weitere Pläne für die Literatur Review über Effekte auf physiologische und kognitive Reaktionen in IEI-EMF Personen durch Gunnhild Oftedal.

Die Literatur Review Gruppe (Gunnhild Oftedal, Lena Hillert, Eric van Rongen und James Rubin) haben eine ausgeweitete Literatur Überprüfung vorgenommen und 25 Studien wurden ausgewählt, basierend auf die festgeleten Einschlusskriterien. Die Gruppe hat Daten extrahiert (umfassend eine Reihe von experimentellen Details, Design und Ergebnisse) aus den Publikationen dieser Studien.
Die Arbeit wird hauptsächlich aus dem Präsentieren von Daten in den Tabellen, die für den Artikel verwendet werden, bestehen und dem Schreiben des Artikels. Eine letzte Suche nach neuen veröffentlichten Studien wird am Ende des Jahres vorgenommen. Ergebnisse als auch methodologische Sachverhalte werden präsentiert und diskutiert beim Arbeitsgruppemeeting Mitte März 2010.

Mehr Details über Gunnhild Oftedals Literatur Review zeigt die Powerpoint Präsentation.

Literature review: physiological responses and cognitive effects of EMFs in IEI EMF individuals?

Da stehen alle Details, nach welchen Gesichtspunkten die Studien durchforstet wurden, welche Studien der Review zugrunde liegen, welche Datenbanken herangezogen wurden usw. usw.
Auch ist geplant, dass Wissenschaftler die anderen Labors besuchen.

EHS-Forschung

Fee @, Sonntag, 13.12.2009, 11:13 (vor 4167 Tagen) @ Doris

Mögliche Therapie:
Medikamente: schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie

Kommt mir vor, wie wenn einem z.B. jemand ständig mit einem Hämmerchen auf den Kopf schlagen würde und dagegen schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie durchgeführt würden. Oder man täglich Gift schlucken müsste und dagegen oben erwähnte Therapien gemacht würden. Wie lange kann man eigentlich täglich Schmerzmittel schlucken ohne Nebenwirkungen wie Leber- und Nierenschäden, dann hätte man dann gleich noch ein Problem mehr.

Immerhin:

In manchen Fällen: Reduzierung der Exposition (Distanz, Abschirmung)
Follow up: Medizinische Beratung
Beibehaltung oder Änderung des Protokolls

Tags:
ES-Sicht

EHS-Forschung

KlaKla, Sonntag, 13.12.2009, 12:02 (vor 4167 Tagen) @ Fee

Mögliche Therapie:
Medikamente: schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie

Kommt mir vor, wie wenn einem z.B. jemand ständig mit einem Hämmerchen auf den Kopf schlagen würde und dagegen schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie durchgeführt würden.

Zum besseren Verständnis hier ein Link welcher "kognitive Therapie" erklärt.

Kognitive Verhaltenstherapie

--
Meine Meinungsäußerung

EHS-Forschung

Doris @, Sonntag, 13.12.2009, 12:41 (vor 4167 Tagen) @ Fee

Kommt mir vor, wie wenn einem z.B. jemand ständig mit einem Hämmerchen auf den Kopf schlagen würde und dagegen schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie durchgeführt würden. Oder man täglich Gift schlucken müsste und dagegen oben erwähnte Therapien gemacht würden.

Das Problem ist, dass Sie und andere Betroffene sich vorsätzlich geschädigt fühlen und den Verantwortlichen mehr oder weniger unterstellen, dass dies bekannt ist, aber bewusst nichts dagegen unternommen wird. Auch in Form von Forschung, die so wie ich das sehe an ihre Grenzen gestoßen ist.

Das Problem wird m.E. jedoch nicht geleugnet, aber unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet. Da sind Menschen, die leiden und dass diese sogar massiv leiden, wird nicht abgestritten. Der kausale Zusammenhang, den diese Menschen herstellen, konnte bisher nicht bewiesen werden. Persönliche Vorsorge, wie Abschirmung, Minimieren der Exposition auf einen Level, bei dem "nichts mehr gespürt werden dürfte", reichen nicht, die Menschen leiden weiter. Also muss doch angesetzt werden die Symptome zu bekämpfen, wenn die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind.
Nun haben Sie und andere die Möglichkeit sich in die Märtyrerrolle zu begeben und für eine Anerkennung des von den Betroffenen aufgezeigten kausalen Zusammenhang zu kämpfen, oder aber Sie setzen die Prioritäten anders. Sie können für ein Schutzgebiet, am Rande der Gesellschaft unter Ihresgleichen kämpfen, oder aber für ein erträgliches Leben in Ihrem gewohnten Umfeld im Kreise Ihrer Familie und sonstigen Angehörigen.

Wie lange kann man eigentlich täglich Schmerzmittel schlucken ohne Nebenwirkungen wie Leber- und Nierenschäden, dann hätte man dann gleich noch ein Problem mehr.

Mit diesem Problem kämpfen wohl viele Ärzte mit ihren Patienten. Neben dem Problem der Tablettenabhängigkeit gibt es auch Patienten, die jegliche Medikamente aus Angst vor den Nebenwirkungen ablehnen. Eine Nutzen/Risikoabwägung muss einfach in jedem Einzelfall erfolgen.

Es gibt Menschen mit chronischen Erkrankungen, die können ohne Medikamente gar nicht leben und müssen die Nebenwirkungen einfach in Kauf nehmen.

Psychopharmaka und auch Ritalin bei ADHS Kindern wird vom Laien von vorneweg grundsätzlich spektisch und mit Ablehnung betrachtet. Eltern, die ihren Kindern Ritalin geben, begeben sich sofort in die Verteidigungshaltung, warum sie dies tun müssen. Ein Mensch mit Depressionen hat zwei Möglichkeiten. Entweder er schmeißt sich vor den Zug, oder er nimmt begleitend zu einer Therapie Psychopharmaka. Bei den meisten Menschen steht doch als Endziel im realen Leben integriert zu bleiben.

Das mit den "Schutzgebieten" stellen Sie sich m.E. zu einfach vor. Was soll ein Schutzgebiet bringen, was nicht in einer eigenen Wohnung erreicht werden kann. Ich gehe davon aus, dass ES nicht nur Menschen sind, die nicht oder nicht mehr arbeiten. Oder müssen Ihrer Meinung nach Schutzgebiete mit Berufsunfähigkeitsrente gekoppelt werden? Haben Sie eine Ahnung, durch welche Instanzen Menschen gehen müssen, die eine Frühberentung bewilligt bekommen?

Tags:
Ritalin, Funkloch, Schutzzonen, Frühverrentung

EHS-Forschung

charles ⌂ @, Sonntag, 13.12.2009, 15:55 (vor 4167 Tagen) @ Doris

Der kausale Zusammenhang, den diese Menschen herstellen, konnte bisher nicht bewiesen werden. Persönliche Vorsorge, wie Abschirmung, Minimieren der Exposition auf einen Level, bei dem "nichts mehr gespürt werden dürfte", reichen nicht, die Menschen leiden weiter. Also muss doch angesetzt werden die Symptome zu bekämpfen, wenn die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind.

Nein Doris, so ist es nicht.
Wenn passende Massnahmen getroffen sind, leiden diese Menschen NICHT weiter.
Dan ist ihr Problem doch einigermassen gelöst.

Und die Symptome braucht man nicht zu bekämpfen, aber die Ursachen soll man bekämpfen.
Aber die meiste Ärtzte sind nicht bereit nach die Ursachen zu suchen.

Man braucht nur das Immunsystem zu verbessern.
Aber dazu ist einiges nötig, und nicht alle Elektrosensitive sind dazu bereit ALLE Massnahmen dafür zu unternehmen.

Elektrosensitivität ist eine Krankheit die geheilt werden kann.

Die Forscher bei den vielen Studien achten hier auch nicht auf.
Die sind nur an den Lampen-effekt interessiert, aber nicht an den grundliegende Ursachen.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

H. Lamarr @, München, Sonntag, 13.12.2009, 16:46 (vor 4167 Tagen) @ charles

Man braucht nur das Immunsystem zu verbessern.

Dass noch nicht einmal die Auva-Studie Ihre These vom funkfeldstrapazierten Immunsystem stützt scheint Sie nicht zu stören. Erlauben sie mir deshalb die bescheidende Frage, welcher szenebekannte Frontmann - außer Ihnen - und welcher Wissenschaftler weltweit Ihre These stützt?

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Immunsystem

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

charles ⌂ @, Sonntag, 13.12.2009, 17:49 (vor 4167 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von charles, Sonntag, 13.12.2009, 19:01

Man braucht nur das Immunsystem zu verbessern.

Dass noch nicht einmal die Auva-Studie Ihre These vom funkfeldstrapazierten Immunsystem stützt scheint Sie nicht zu stören. Erlauben sie mir deshalb die bescheidende Frage, welcher szenebekannte Frontmann - außer Ihnen - und welcher Wissenschaftler weltweit Ihre These stützt?

Ich störe mich an niemandem.

Szenebekannte Frontmänner kenne ich nicht. Und selber bin ich das auch nicht, weil ich mich davon nichts verspreche.
Wie ich schon erwähnte, sind Hierzulande die Sendemastgegner gar nicht interessiert zu erfahren was man machen soll. Die wollen sogar gar nicht hören auf richtige Argumente bei ihre Demonstrationen.
Jeder hat offensichtlich eine eigene verborgene Agenda.

Ja, und einige Wissenschaftler, die ich kenne, sind interessiert und haben mich gebeten etwas in peer-reviewed Zeitschriften zu veröffentlichen.
Aber da warte ich noch ein wenig mit bis mein Pilot Projekt etwas weiter gelaufen ist.
Bis jetzt habe ich jedenfalls sehr positive Berichte diesbezüglich bekommen.

Ich habe noch einige Gedanken um einiges beschleunigen zu können, aber dazu brauche ich noch eine besondere Maschine, wozu ich momentan die Moneten nicht für habe.
Aber kommt Zeit, kommt Rat.
Es läuft nicht weg.

Jedenfalls ist meine Frau für 99.9 % von ihre Elektrosensitivität geheilt.
Das ist ein Fakt.

--
Charles Claessens
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Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

Ditche, Dienstag, 15.12.2009, 17:46 (vor 4165 Tagen) @ charles

Jedenfalls ist meine Frau für 99.9 % von ihre Elektrosensitivität geheilt.
Das ist ein Fakt.

Hallo charles, könnten Sie denn auch mal hier ins Forum schreiben, ob Sie die dauerhafte NF-HF-Feldbelastung allgemein gesenkt haben (gemeint: in der Wohnung), vielleicht als vorher/nachher Vergleich?

Und verträgt Ihre Frau heute auch wieder länger eine etwas höhere NF-Feldbelastung? (Zum besseren Aushalten der HF-Feldbelastung hatten Sie ja schon geschrieben)

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

charles ⌂ @, Dienstag, 15.12.2009, 18:33 (vor 4165 Tagen) @ Ditche

Jedenfalls ist meine Frau für 99.9 % von ihre Elektrosensitivität geheilt.
Das ist ein Fakt.

Hallo charles, könnten Sie denn auch mal hier ins Forum schreiben, ob Sie die dauerhafte NF-HF-Feldbelastung allgemein gesenkt haben (gemeint: in der Wohnung), vielleicht als vorher/nachher Vergleich?

Und verträgt Ihre Frau heute auch wieder länger eine etwas höhere NF-Feldbelastung? (Zum besseren Aushalten der HF-Feldbelastung hatten Sie ja schon geschrieben)

Yep!

Zu Hause als auch auf der Strasse.
HF als auch NF (sogar entlang die hagelneue 25 kV Leitungen der HSL, Hohe Geschwindigkeits Züge, von Amsterdam-Paris), sowie Sparlampen, und Aufenthalte bei Ikea und Makro/Metro).
Die normale Züge als auch die Strassenbahnen in die Niederlande fahren auf 1500 V Gleichstrom, statt die deutsche Wechselstrom bei 16 2/3 Hz.

Wir können jetzt wieder stundenlang einkaufen gehen ohne jegliche Beschwerden.

Klakla wird wahrscheinlich behaupten, das dies alles nicht wahr ist, nur baubiologischen Unsinn, dass ich keine Frau habe und überhaupt nicht verheiratet bin. Nur weil sie unter Google diesbezüglich nichts finden konnte und auch nicht bei Wiki.

Es ist mir egal was andere davon halten; das einzige was für mich wichtig ist, ist die Tatsache das es funktioniert.
Ich habe den ganzen Leidensweg miterlebt, und bin froh das es jetzt vorbei ist.
Vor ein Jahr hatte sie nie geglaubt, das sie jetzt so gut ist, und dass sie jetzt in so eine *smutzige* Umgebung beschwerdenfrei leben kann.

--
Charles Claessens
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Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

Ex-Mobilfunker, Dienstag, 15.12.2009, 18:14 (vor 4165 Tagen) @ charles

Werter Charles,

da können wir uns die Hand reichen. Vor einem halben Jahr klagte mir gegenüber eine Bekannte, sie leide so unsäglich unter WLAN, DECT, Mobilfunk u.s.w. Leider könne sie nichts dagegen machen, weil ihr Mann dies alles beruflich benötige.

Man möge mir verzeihen, aber ich gab ihr einen Halbedelstein oder so was und habe ihr gesagt, wenn sie den Stein bei sich trüge, spüre sie nichts mehr und es würde sie auch nicht schädigen.

Letzte Woche hat sie mich angerufen und sich überschwenglich bedankt, weil sie danach beschwerdefrei geworden sei. Von ihrem Mann hab ich ne tolle Flasche Schottischen Malzwhiskeys bekommen, weil sich das Familienleben endlich wieder normalisiert hat.

DAS nenne ich 200 %ige Heilung!

Und man möge mir verzeihen: Ich habe keinen Beleg hierfür, außer einer Flasche Loch Lomond.

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

charles ⌂ @, Dienstag, 15.12.2009, 18:49 (vor 4165 Tagen) @ Ex-Mobilfunker

Es gibt Matrialien die etwas bewirken können.
meistens können sie etwas am Immunsystem verbessern, aber auch an den Elektrosmog selber.

Als wir noch in Retie wohnten, hatte ich an eine Wand im Schlafzummer und draussen im Garten unterhalb die elektrische Überlandleitung sehr starke Radiosignale gemessen. Dabei gab es auch Radio Moskau, deutsche Sender, und komischerweise auch Piloten von Flugverkehr. Also die konnte ich met ein Gerät sehr gut hören.

Dann hat jemand mir etwas gegeben und im Garten auf den Rasen gelegt, was ich dort nach zwei Wochen wieder wegnehmen soll.
Am nächsten Tag habe ich wieder gemessen, aber nur schwach belgische Sender hören können. Kein Radio Moskau, keine Piloten.

Nach zwei Wochen habe ich es vom Rasen weggenommen, und langsam kamen die Radiosignale wieder zurück, auch die Piloten.
Dann haben wir die Sachen in eine Plastik Dose in die Ecke des Schlafzimmers plaziert, und keine Radiosender seitdem mehr gehört.

Ein Wissenschaftler hat mir erklärt das dieses Material bestimmte Kristalle enthält, die sies bewirken können.
Was es war halte ich vor mich, weil sonst die Aktivisten dies bei Fluplätze einsezten werden und der ganze Flugverkehr durcheinander gehen könnte.

--
Charles Claessens
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Gestörtes System

Alexander Lerchl @, Dienstag, 15.12.2009, 19:17 (vor 4165 Tagen) @ charles

Als wir noch in Retie wohnten, hatte ich an eine Wand im Schlafzummer und draussen im Garten unterhalb die elektrische Überlandleitung sehr starke Radiosignale gemessen. Dabei gab es auch Radio Moskau, deutsche Sender, und komischerweise auch Piloten von Flugverkehr. Also die konnte ich met ein Gerät sehr gut hören.

Was für ein Gerät bitte? Die Sender arbeiten auf völlig unterschiedlichen Frequenzen.

Dann hat jemand mir etwas gegeben und im Garten auf den Rasen gelegt, was ich dort nach zwei Wochen wieder wegnehmen soll.
Am nächsten Tag habe ich wieder gemessen, aber nur schwach belgische Sender hören können. Kein Radio Moskau,

... keine Überreichweiten?

keine Piloten.

... kein Funkverkehr?

Nach zwei Wochen habe ich es vom Rasen weggenommen, und langsam kamen die Radiosignale wieder zurück, auch die Piloten.

Na Gott sei Dank!

Dann haben wir die Sachen in eine Plastik Dose in die Ecke des Schlafzimmers plaziert, und keine Radiosender seitdem mehr gehört.

Ein Wissenschaftler hat mir erklärt das dieses Material bestimmte Kristalle enthält, die sies bewirken können.
Was es war halte ich vor mich, weil sonst die Aktivisten dies bei Fluplätze einsezten werden und der ganze Flugverkehr durcheinander gehen könnte.

Mannomann, passen Sie auf, dass Ihnen nicht böse Leute die Bude einrennen, um aus Ihnen herauszubekommen, was das für ein Zeugs ist. Kristall in Plastik Dose, selbige ins Schlafzimmer, Flugfunk bricht zusammen. Geht das auch in Campingwagen? Nicht auszudenken! Auf jeden Fall (wirklich!!) müssten Sie Frau W. von Ihren Kristallen eine Probe geben.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Gestörtes System

KlaKla, Dienstag, 15.12.2009, 20:22 (vor 4164 Tagen) @ Alexander Lerchl

Mannomann, passen Sie auf, dass Ihnen nicht böse Leute die Bude einrennen, um aus Ihnen herauszubekommen, was das für ein Zeugs ist. Kristall in Plastik Dose, selbige ins Schlafzimmer, Flugfunk bricht zusammen. Geht das auch in Campingwagen? Nicht auszudenken! Auf jeden Fall (wirklich!!) müssten Sie Frau W. von Ihren Kristallen eine Probe geben.

Programmierter Quarzsand soll ähnliche Effekte haben. Wie der Quarzsand programmiert wird ist ein Geheimnis. :waving:

--
Meine Meinungsäußerung

Gestörtes System

charles ⌂ @, Dienstag, 15.12.2009, 21:50 (vor 4164 Tagen) @ Alexander Lerchl

Als wir noch in Retie wohnten, hatte ich an eine Wand im Schlafzummer und draussen im Garten unterhalb die elektrische Überlandleitung sehr starke Radiosignale gemessen. Dabei gab es auch Radio Moskau, deutsche Sender, und komischerweise auch Piloten von Flugverkehr. Also die konnte ich met ein Gerät sehr gut hören.

Was für ein Gerät bitte? Die Sender arbeiten auf völlig unterschiedlichen Frequenzen.

Ersten habe ich nur auf ein Posting von Ex-Mobilfunker geantwortet.
Sie, Alexander als Privat-Person, wollen doch nichts wissen von *Esoterik*?
Wieso stellen Sie dann solche Fragen, da Sie angegeben hatten nicht viel von Messtechnik zu verstehen, und wenig von Geräte zu kennen?
Es ist ein HF Gerät mit eine sehr spezielle Antenne, womit ich breitbandig sehr gut Radiosignale empfangen kann.

Dann hat jemand mir etwas gegeben und im Garten auf den Rasen gelegt, was ich dort nach zwei Wochen wieder wegnehmen soll.
Am nächsten Tag habe ich wieder gemessen, aber nur schwach belgische Sender hören können. Kein Radio Moskau,

... keine Überreichweiten?

keine Piloten.

... kein Funkverkehr?

Doch Funkverkehr, aber als Privat-Person ist es Ihnen vielleicht nicht bekannt dass im HF Frequenzbereich auch die Radiosignale ein Teil der Elektrosmogbelastung in Anspruch nehemen.

Nach zwei Wochen habe ich es vom Rasen weggenommen, und langsam kamen die Radiosignale wieder zurück, auch die Piloten.

Na Gott sei Dank!

Da zeigen Sie wieder nicht viel von der Materie zu verstehen.
Auch Radiosignale können ein hohes Teil der Elektrrosmog in Ansprucch nehmen, und wenn innerhalb der Wohnung diesen Anteil weniger wird, wirkt das positiv, z.B. auf Schlafstörungen.

Dann haben wir die Sachen in eine Plastik Dose in die Ecke des Schlafzimmers plaziert, und keine Radiosender seitdem mehr gehört.

Ein Wissenschaftler hat mir erklärt das dieses Material bestimmte Kristalle enthält, die sies bewirken können.
Was es war halte ich vor mich, weil sonst die Aktivisten dies bei Fluplätze einsezten werden und der ganze Flugverkehr durcheinander gehen könnte.

Mannomann, passen Sie auf, dass Ihnen nicht böse Leute die Bude einrennen, um aus Ihnen herauszubekommen, was das für ein Zeugs ist. Kristall in Plastik Dose, selbige ins Schlafzimmer, Flugfunk bricht zusammen. Geht das auch in Campingwagen? Nicht auszudenken! Auf jeden Fall (wirklich!!) müssten Sie Frau W. von Ihren Kristallen eine Probe geben.

Es handelte sich nicht um Kristalle, sondern um Materialien die ganz bestimmte Kristalle enthalten sollen.
Übrigens ist teilweise der Verkauf von diese Materialien verboten.

Der Flugfunk war nicht zusammengebrochen, wie Sie als Spassvogel aufmerkten, sondern dass in ein bestimmter Umkreis der Empfang ins Haus weniger wurde.
Ich habe nur geantwortrt auf das Posting von Ex-Mobilfucker, dass ich den Einfluss von bestimmte Materialien mittels Messen feststellen konnte.
Dabei ist es so, das zum Beispiel metallische Dachrinnen als eine Antenne fungieren können, und Radiosignale verstärken können. Wenn man diese Dachrinnen gut erdet, kann das Abhilfe schaffen.

--
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Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

Roger @, Dienstag, 15.12.2009, 22:39 (vor 4164 Tagen) @ charles

Dann haben wir die Sachen in eine Plastik Dose in die Ecke des Schlafzimmers plaziert, und keine Radiosender seitdem mehr gehört.

Ein Wissenschaftler hat mir erklärt das dieses Material bestimmte Kristalle enthält, die sies bewirken können.
Was es war halte ich vor mich, weil sonst die Aktivisten dies bei Fluplätze einsezten werden und der ganze Flugverkehr durcheinander gehen könnte.

Hallo.
Ein weiterer merkwürdiger Betrag, diesmal zum Thema, "Stein in Plastikdose".
Sie veräppeln unbedarfte Leser ! :wink:

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

charles ⌂ @, Mittwoch, 16.12.2009, 10:44 (vor 4164 Tagen) @ Roger

Sie veräppeln unbedarfte Leser ! :wink:

Hier gibt es keine unbedarfte Leser !
Nur hochqualifizierte Mobilfunker.
Und selbsternannte Experten, ohne Ahnung.

--
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Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

kritiker, Freitag, 18.12.2009, 06:33 (vor 4162 Tagen) @ charles

Hier gibt es keine unbedarfteN Leser !
Nur hochqualifizierte Mobilfunker.
Und selbsternannte Experten, ohne Ahnung.

Unter welche der beiden Kategorien ordnen Sie sich selbst ein?

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

Roger @, Dienstag, 15.12.2009, 22:27 (vor 4164 Tagen) @ Ex-Mobilfunker

Man möge mir verzeihen, aber ich gab ihr einen Halbedelstein oder so was und habe ihr gesagt, wenn sie den Stein bei sich trüge, spüre sie nichts mehr und es würde sie auch nicht schädigen.

Letzte Woche hat sie mich angerufen und sich überschwenglich bedankt, weil sie danach beschwerdefrei geworden sei. Von ihrem Mann hab ich ne tolle Flasche Schottischen Malzwhiskeys bekommen, weil sich das Familienleben endlich wieder normalisiert hat.

Ist doch irgendwie klar;
Schon Marilyn Monroe sagte/besang: Der beste Freund von Frauen ist immer ein Diamant(Stein) Das hatte Die schon vor 60 Jahren gewusst. Und nicht nur Die.:-)

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

kritiker, Mittwoch, 16.12.2009, 06:32 (vor 4164 Tagen) @ H. Lamarr

Andersrum wird ein Schuh draus:

Wir bewegen uns hier auf einem relativ neuen Feld der Medizin, der Psycho-Neuro-Immunologie; ein weites Feld, auf dem das hiesige Thema nur eine kleine Scholle ist.

Nach dem aktuellen Stand halte ich es für den meist versprechenden Ansatz zum Verstandnis von Umweltunverträglichkeiten, weil wahrscheinlich gerade hier psychische Determinanten und neurologische Konditionierung maximal mit immunologischen Faktoren wechselwirken.

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

Kuddel, Donnerstag, 17.12.2009, 20:02 (vor 4163 Tagen) @ kritiker

Nach dem aktuellen Stand halte ich es für den meist versprechenden Ansatz zum Verstandnis von Umweltunverträglichkeiten, weil wahrscheinlich gerade hier psychische Determinanten und neurologische Konditionierung maximal mit immunologischen Faktoren wechselwirken.


Positives Denken stärkt das Immunsystem

Der Gedanke, daß man ständig und nahezu unausweichlich "schädlichen Feldern" ausgesetzt ist, zeugt von negativem Denken (Ängsten) und dürfte das Immunsystem schwächen.
(Völlig unabhängig davon, ob die Felder wirklich einen "schädlichen" Effekt haben).

Gestörtes Immunsystem: Nur eine einsame These

charles ⌂ @, Freitag, 18.12.2009, 09:54 (vor 4162 Tagen) @ Kuddel

Nach dem aktuellen Stand halte ich es für den meist versprechenden Ansatz zum Verstandnis von Umweltunverträglichkeiten, weil wahrscheinlich gerade hier psychische Determinanten und neurologische Konditionierung maximal mit immunologischen Faktoren wechselwirken.

Positives Denken stärkt das Immunsystem

Der Gedanke, daß man ständig und nahezu unausweichlich "schädlichen Feldern" ausgesetzt ist, zeugt von negativem Denken (Ängsten) und dürfte das Immunsystem schwächen.
(Völlig unabhängig davon, ob die Felder wirklich einen "schädlichen" Effekt haben).

Stimmt.

Deswegen können Personen wenn sie z.B. die 40 passiert sind, und bei Reflektierung was sie im Leben geschafft haben konfrontiert werden mit unverarbeitete Traumas.
Und dies können auch das Immunsystem weiter schädigen.
Zur Verarbeitung dieser Traumas gibt es etwas.
Wird auch benützt bei Militär die aus den Gulf oder Afganistan zurückkehren.

--
Charles Claessens
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Vom Gegner zum Nutzer

KlaKla, Samstag, 19.12.2009, 11:55 (vor 4161 Tagen) @ Kuddel

Der Gedanke, daß man ständig und nahezu unausweichlich "schädlichen Feldern" ausgesetzt ist, zeugt von negativem Denken (Ängsten) und dürfte das Immunsystem schwächen. (Völlig unabhängig davon, ob die Felder wirklich einen "schädlichen" Effekt haben).

Und wer sich von dieser Angst befreit hat, kann auch einen Handyvertrag abschließen ohne schlechtem Gewissen.

Zufällig habe ich einen ehemaligen Mitstreiter gesehen, wie er sich an einer Verkaufsinsel (Mobilfunkanbieter) beraten ließ. Sichtlich unangenehm war ihm das zufällige Zusammentreffen. Aber ein kurzes Gespräch und die anfängliche Verkrampfung löste sich auf. Die vorhergesagten Schäden der Funktechnik trafen auch bei ihm nicht ein und so zog er den Schluss, die Vorteile überwiegen, ich werde Handynutzer. ;-)

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Meine Meinungsäußerung

EHS-Forschung

Fee @, Montag, 14.12.2009, 09:39 (vor 4166 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Fee, Montag, 14.12.2009, 10:02

Kommt mir vor, wie wenn einem z.B. jemand ständig mit einem Hämmerchen auf den Kopf schlagen würde und dagegen schmerzlindernde, angstlösende und kognitive Therapie durchgeführt würden. Oder man täglich Gift schlucken müsste und dagegen oben erwähnte Therapien gemacht würden.

Das Problem ist, dass Sie und andere Betroffene sich vorsätzlich geschädigt fühlen und den Verantwortlichen mehr oder weniger unterstellen, dass dies bekannt ist, aber bewusst nichts dagegen unternommen wird. Auch in Form von Forschung, die so wie ich das sehe an ihre Grenzen gestoßen ist.

Von vorsätzlich habe ich soviel ich weiss nichts geschrieben. Die Schädigung von Betroffenen wird eher wegen der wirtschaftlichen Vorteile in Kauf genommen. Wenn diese Grenzen wissenschaftlicher Forschung so wären wie auf dem Gebiet der ES-Forschung gäbe es vielleicht knapp Blinddarmoperationen, aber z.B. kaum Herztransplantationen.

Das Problem wird m.E. jedoch nicht geleugnet, aber unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet. Da sind Menschen, die leiden und dass diese sogar massiv leiden, wird nicht abgestritten. Der kausale Zusammenhang, den diese Menschen herstellen, konnte bisher nicht bewiesen werden. Persönliche Vorsorge, wie Abschirmung, Minimieren der Exposition auf einen Level, bei dem "nichts mehr gespürt werden dürfte", reichen nicht, die Menschen leiden weiter. Also muss doch angesetzt werden die Symptome zu bekämpfen, wenn die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind.

Bei den meisten Betroffenen bringt minimieren von Elektrosmog etwas, je geringer die Werte desto mehr. Es fragt sich nur, wer den Level bestimmt, wo nichts mehr gespürt werden dürfte.

Nun haben Sie und andere die Möglichkeit sich in die Märtyrerrolle zu begeben und für eine Anerkennung des von den Betroffenen aufgezeigten kausalen Zusammenhang zu kämpfen, oder aber Sie setzen die Prioritäten anders. Sie können für ein Schutzgebiet, am Rande der Gesellschaft unter Ihresgleichen kämpfen, oder aber für ein erträgliches Leben in Ihrem gewohnten Umfeld im Kreise Ihrer Familie und sonstigen Angehörigen.

Wichtig wäre, dass ein solches Schutzgebiet für Betroffene überhaupt (mindestens eines in jedem Land) vorhanden wäre. Denn bei der ständigen Zunahme von jeglichem Elektrosmog kann es heute für Betroffene mit persönlichen Elektrosmog-Minimierungsmassnahmen wie Umziehen, Abschirmen, im Keller übernachten, Uebernachten bei Bekannten noch zu schaffen sein, jedoch morgen nicht mehr. Ausserdem hat man irgendwann vor allem wenn man älter wird auch genug vom sich nur mit Mühe durchbringen und vom Unverständnis, sondern sucht die bestmögliche Gesundheit, Lebensqualität, Lebensfreude, Energie, wie Betroffene sie nur an Orten mit so wenig Elektrosmog wie möglich erleben. Anerkennung des Zusammenhangs wäre wichtig, evt. könnte weil der letzte Beweis fehlt mit verschiedenen Ergebnissen von Untersuchungsmöglichkeiten, die Hinweise auf ES gezeigt haben eine Plausibilität angenommen werden, denn sonst können Betroffene weiterhin in die beliebten Ecken gestellt werden und davon hat man irgendwann auch genug.

Wie lange kann man eigentlich täglich Schmerzmittel schlucken ohne Nebenwirkungen wie Leber- und Nierenschäden, dann hätte man dann gleich noch ein Problem mehr.

Mit diesem Problem kämpfen wohl viele Ärzte mit ihren Patienten. Neben dem Problem der Tablettenabhängigkeit gibt es auch Patienten, die jegliche Medikamente aus Angst vor den Nebenwirkungen ablehnen. Eine Nutzen/Risikoabwägung muss einfach in jedem Einzelfall erfolgen.

Es ist ja nicht einfach eine unbestimmte Angst, wie einem auch die Mobilfunker einreden wollen, sondern konkrete Berechtigung, dass gewisse Medikamente längerfristig schaden und gerade Betroffene reagieren oftmals auch darauf rel. stark und negativ.

Es gibt Menschen mit chronischen Erkrankungen, die können ohne Medikamente gar nicht leben und müssen die Nebenwirkungen einfach in Kauf nehmen.

Der wesentliche Unterschied ist, dass es Betroffenen ohne Elektrosmog ausser natürlich den sonstigen möglichen Krankheiten gut geht und sie sich gesund fühlen, dass sie keine Medikamente nehmen müssten.

Psychopharmaka und auch Ritalin bei ADHS Kindern wird vom Laien von vorneweg grundsätzlich spektisch und mit Ablehnung betrachtet. Eltern, die ihren Kindern Ritalin geben, begeben sich sofort in die Verteidigungshaltung, warum sie dies tun müssen. Ein Mensch mit Depressionen hat zwei Möglichkeiten. Entweder er schmeißt sich vor den Zug, oder er nimmt begleitend zu einer Therapie Psychopharmaka. Bei den meisten Menschen steht doch als Endziel im realen Leben integriert zu bleiben.

Das mit den "Schutzgebieten" stellen Sie sich m.E. zu einfach vor. Was soll ein Schutzgebiet bringen, was nicht in einer eigenen Wohnung erreicht werden kann. Ich gehe davon aus, dass ES nicht nur Menschen sind, die nicht oder nicht mehr arbeiten. Oder müssen Ihrer Meinung nach Schutzgebiete mit Berufsunfähigkeitsrente gekoppelt werden? Haben Sie eine Ahnung, durch welche Instanzen Menschen gehen müssen, die eine Frühberentung bewilligt bekommen?

In diesem Schutzgebiet sollten Elektrosmogwerte für jeglichen Elektrosmog nahe Null sein mit Garantien für zukünftige Belastungsfreiheit. Wer kann das schon von einer Wohnung bzw. nicht einmal von einem Haus behaupten. Es wäre entscheidend, dass man überhaupt die Möglichkeit haben würde, ein solches Gebiet aufsuchen zu können, wenn es zuhause nicht mehr geht. Schwer Betroffene, die schon, oft aus sog. psychischen Gründen arbeitsunfähig sind, solche mit Altersrente oder Unterstützung durch Angehörige können bereits an diese Orte ziehen, ausserdem liessen sich dort auch Arbeitsmöglichkeiten schaffen oder die weniger stark Betroffenen könnten auswärts zur Arbeit fahren. Es gibt schliesslich auch autofreie Dörfer, solche für Menoniten oder es gab auch das sogenannte Judendorf Endingen. In Frankreich im Ecovillage Zone Blanche ist zumindest mal ein Provisorium verwirklicht worden, leider nur für eine begrenzte Anzahl Betroffene, nur in Wohnmobilen und Wohnwagen und die Elektrosmogwerte gemäss privaten Angaben nicht in jeder Hinsicht optimal. Man kann sich fragen, weshalb dieser Widerstand gegen diese elektrosmogarmen Gebiete? Weil dann rauskäme, wie beschwerdefrei dort Betroffene wären? Weshalb diese flächendeckende Zwangsverstrahlung für Menschen, denen dieses Drahtloszeug nur Schaden bringt.

Tags:
Arbeitsunfähig

EHS-Forschung

Roger @, Montag, 14.12.2009, 11:29 (vor 4166 Tagen) @ Fee

> In diesem Schutzgebiet sollten Elektrosmogwerte für jeglichen Elektrosmog nahe Null sein mit Garantien für zukünftige Belastungsfreiheit.

Dazu fällt mir z.B. Zentral-Malawi ein. No Handy und CO . Lebenserwartung 30 Jahre ! Ob das so bleibt lassen wir mal dahin gestellt .

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